Desert Star

International Museum of Astronomy, Chile

Teresa Mayerhofer / Technische Universität Wien
Die Atacamawüste ist aufgrund ihres außergewöhnlichen trockenen Klimas und klaren Himmels ein idealer Standort  für ein Zentrum für Astronomen und Astronomiebegeisterte. Das Museum wird sowohl am Tag für Ausstellungen, als auch bei Nacht zur Observation des Sternenhimmels genutzt.

Aus formalen und ökologischen Gründen befindet sich das Gebäude unter der Erde, fügt sich behutsam in die Landschaft ein und stellt somit kein störendes Element in der Wüste dar.

Die Gebäudekonfiguration  bezieht sich auf Sternkonstellationen des Südhimmels und ist auf die klimatischen Anforderungen des heißen Klimas Chiles angepasst. Höfe dienen als Beobachtungsraum und Orte zum Entspannen und bieten einen geschützten Außenbereich. Ebenso wie geneigte Dachplatten regulieren sie den Lichteinfall und die Innentemperatur des Museums. Tauwassernetze dienen dazu, die Bewässerung der begrünten Höfe zu gewährleisten.

Durch Schiebewände kann der Grundriss geteilt werden, wodurch unterschiedliche Raumsituationen entstehen. So können neben dem Museumsbetrieb auch Veranstaltungen, wie Kongresse, stattfinden.
Das Museum soll für Bewohner und Touristen ein Ort des Lernens und Entdeckens sein und einen, vor den harschen Klimabedingungen der Wüste, geschützten Ort bieten.

Campus Masters Wettbewerb


Januar / Februar 2015

Facts

Hochschule:
Technische Universität Wien

Lehrstuhl:
Arch. Dipl. Ing. Dr. Techn. Manfred Berthold

Präsentation:
24.06.2014



Abschluss:
Master

Rubrik:
Bildungsbauten

Software:
Archicad, Adobe Photoshop, Illustrator, InDesign, Rhino

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