BESUCHERZENTRUM FÜR DAS MEMORIUM NÜRNBERGER PROZESSE

Neubau eines Besucherzentrums und Gestaltung des Vorplatzes

Robert Papon / Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Das Besucherzentrum soll einen Ort bilden, der in Erinnerung bleibt und den man mit dem Memorium in Nürnberg verbindet. Es befindet sich im Untergrund um dem Besuchern ein möglichst großen Teil des Justizpalastes zu erhalten.

Durch die Verbindung der Ecken eines konkaven Polygons und Auswahl einzelner entstehender Diagonalen ergibt sich eine Aufteilung in Dreiecke. Die enstandenen Dreiecke werden aufgefalten und machen die Form des zehneckigen Plygons (Dekagon) nach außen sichtbar. Zwei Fünfecke und ein Viereck bilden Lichthöfe und Eingang. Der Eingang befindet sich nahe des Gehwegs an der Fürther Straße. Durch eine Bewegungs-Achse gelangt man über eine Erweiterung des bestehenden Treppenhauses in die Ausstellung. Um das Besucherzentrum herum wird der Platz ebenfalls in Dreiecke aufgeteilt. Die triangulierte Fläche auf der Oberfläche wird mit den unterschiedlichen Belägen - Wiese und Pflaster - differenziert. Die Verlegerichtung der Pflastersteine orientiert sich an der Ausrichtung der Hypothenuse. Im Innenraum bleibt das Konstruktionsmaterial Beton an Wänden und Decke sichtbar. Als Fußboden dient ein geschlieffener Estrich. Die Seminarräume, das Büro und der Multifunktionsraum sind durch Vorhänge bzw. Festverglasungen getrennt. Als Abschluss für die Decke dient ein Isokorb mit vorhandener Aussparrung für das Glasgeländer um die Innenhöfe.

Es brodelt im Untergrund - die politische Lage in unserer Welt verändert sich. Das Dekagon wölbt sich und entsteht aus dem Untergrund - es repräsentiert die Unruhe in unserer Gesellschaft.

Campus Masters Wettbewerb


Juli / August 2017

Facts

Hochschule:
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Lehrstuhl:
Prof. Nadja Letzel

Präsentation:
03.02.2017



Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Vectorworks, Photoshop, Rhino

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