wiewiorra hopp Gesellschaft von Architekten mbH
Schiffbauerdamm 13
D-10117 Berlin
T + 49 (0)30 400 567 40
F + 49 (0)30 400 567 41
post@wh-arch.de
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plattenpalast – das recycelte haus
Der experimentelle Kunstraum in der Hauptstadt Berlin ist aus einer Studie über Baustoffrecycling entstanden. Der Plattenpalast ist ein Projekt, das sich in Zeiten des Abrisses mit der ökonomischen Wiederverwertung von Platten beschäftigt. Zusammengesetzt aus dreizehn teilweise zugeschnittenen Betonplatten der Wohnungsbau- Serie WBS 70 eines abgerissenen Marzahner Plattenbaus, setzte der Plattenpalast das Ziel einer recyclebaren, umweltschonenden und nachhaltigen Architektur. Der Bau soll Maßstäbe setzen für eine neue ökologische, günstige und innovative Gestaltung. Das Kunstprojekt die „recycelte Platte“ in Berlin-Mitte integriert letzte Bestandteile des abgerissenen Palastes der Republik in Form von 12 Scheiben in die Betonfassade aus den wiederverwerteten Betongroßflächenplatten – so kommt der profane mit dem feudalen Bau zusammen. Seit der Fertigstellung im Juni 2009, 20 Jahre nach dem Mauerfall, wird der Plattenpalast als Ausstellungsraum genutzt. Infos unter: www.plattenpalast.de
voltage
Der Neubau und die Umnutzung von vier Altbauten auf dem ehemaligen BEWAG- Gelände in Berlin - Wilmersdorf wurde 2007 fertig gestellt. Eine spannungsreiche Abfolge von unterschiedlichen Haustypen zieht sich durch den Block am Prager Platz. Klassische Berliner Wohnungstypen, Loftwohnungen und Maisonetten mit Penthäusern sowie ein Neubau bieten auf flexiblen Grundrissen verschiedenste Wohnformen.
hotel am spittelmarkt
Neubau eines Hotels mit Anbau und Umnutzung eines ehemaligen Bürogebäudes
In Berlin- Mitte wird ein Plattenbau zu einem 3 Sterne Hotel umgenutzt und erweitert. An der Stirnseite wird es um einen Anbau ergänzt, der in den oberen Geschossen die diagonale Straßenflucht der Neuen Grünstraße aufnimmt und die Straßenecke betont. Durch einen Rücksprung werden die Gäste in das Gebäude geleitet und dort im „baumumstandenen“ Foyer empfangen. Als Erweiterung entsteht auf dem Hof ein schlanker Neubau mit einem abgesenkten Übergang zum Bestandsgebäude. Die Kubatur des Neubaus, welche die Durchdringung zweier Quader darstellt, erinnert an die Form der Plattenbauten. Die Fensterformate des Plattenbaus werden auf den neuen Fassaden frei variiert. Im Inneren entstehen selbst im Souterrain lichte Räume, die mit verschiedenen Themenräumen gestaltet sind. Das Best Western Hotel ist seit 2008 geöffnet.
In Berlin- Mitte wird ein Plattenbau zu einem 3 Sterne Hotel umgenutzt und erweitert. An der Stirnseite wird es um einen Anbau ergänzt, der in den oberen Geschossen die diagonale Straßenflucht der Neuen Grünstraße aufnimmt und die Straßenecke betont. Durch einen Rücksprung werden die Gäste in das Gebäude geleitet und dort im „baumumstandenen“ Foyer empfangen. Als Erweiterung entsteht auf dem Hof ein schlanker Neubau mit einem abgesenkten Übergang zum Bestandsgebäude. Die Kubatur des Neubaus, welche die Durchdringung zweier Quader darstellt, erinnert an die Form der Plattenbauten. Die Fensterformate des Plattenbaus werden auf den neuen Fassaden frei variiert. Im Inneren entstehen selbst im Souterrain lichte Räume, die mit verschiedenen Themenräumen gestaltet sind. Das Best Western Hotel ist seit 2008 geöffnet.
matrix
Der Geschosswohnungsbau wurde als Aufstockung einer ehemaligen zweigeschossigen Hochgarage - der ersten Stahlbetonskelettbauten Berlins von 1929 - konzipiert. Der Neubaukörper ist durch gegeneinander verschobene Kuben stark gegliedert. Die bewegte Fassade mit Vor- und Rücksprüngen interpretiert die berlintypischen Erker und Balkone neu. Durch die Verschiebungen entstehen unterschiedlichste und großzügige Grundrisse mit vielfältigen Außenbereichen. Das Projekt ist z. Z. im Bau und soll 2010 fertig gestellt und bezogen sein. Infos unter: www.matrix-living.de
lunos
Für den Lüfterhersteller Lunos entstand ein signifikantes Gebäude an der Heerstraße in Berlin-Spandau, einer wichtigen Ost-West-Verkehrsachse in der Stadt. Im hohen Gebäudeteil befindet sich eine gestapelte Produktionsfläche, im zweigeschossigen Anbau die Verwaltung für die Firmen Lunos und Agon. Der Innenausbau für die Büros ist von der Idee des Picknicks inspiriert: Arbeiten in einer frischen, lichten Atmosphäre mit transparenten Räumen, die Überblick und Einblick gewähren und Bodenbeläge, die mit entsprechenden Mustern gestaltet sind. Historische Konstruktionszeichnungen von Lüftern werden zu Tapetenmustern verarbeitet. Der Umbau und die Fassadengestaltung wurden 2008 fertig gestellt.
townhouse
Das Stadthaus in der Mitte Berlins wurde für Mieter konzipiert, die minimalistische Architektur als Freiraum für Ihre eigene Identität brauchen und öffentlich-repräsentativ Leben und Wohnen. Der fertige Rohbau mit Fassade von der Architektin Johanne Nalbach wurde adaptiert und als immaterielle weiße Raumskulptur konzipiert. Die Gestaltung lässt zu, dass persönliche Stücke wie Möbel und Kunst wirken können ohne dass sich die klare Linie des Raumkonzeptes verwischt. Großvolumige Möbel unterstreichen die lineare Weite der Räume und überwinden die Geschosse. Sie begleiten horizontal und vertikal durch die Ebenen, integrieren Kamine, Küche und Bar. Das 15 m lange Koch- und Essobjekt inszeniert herstellen und einnehmen von Lebensmitteln völlig neu. Fertigstellung und Bezug im Jahr 2009.
da silva
Die klassische Berliner Altbauwohnung am Prager Platz strahlt die Kühle südländischer Wohnungen aus, die durch den Steinboden geprägt ist. Dieser ist in klassischen an Parkett erinnernde Mustern, in Großformaten mit Kreuzfuge und im Verband verlegt und definiert so die verschiedenen Nutzungsbereiche. Die ebenso klassischen Lichtvouten, an Stuckfriese angelehnt, verlassen die Tradition durch Deformation. Durch große Schiebewände lassen sich Raumeinheiten abtrennen oder zusammenschalten. Fertigstellung 2007.
cyliax
Innenausbau einer Penthousewohnung in Berlin-Prenzlauer Berg. Wo ehemals der Konditormeister Cyliax Pralinen und Kekse für seine 87 Berliner Genussmittelfilialen herstellte, wird in alle Himmelsrichtungen gewohnt. Fließende Übergänge entlang von Bücherwänden und der Panoramafassade leiten den Blick in die Wohnlounge mit offenem Kamin. Fertigstellung 2009
merlin
Die Penthouse-Maisonette in Berlin-Wilmersdorf schafft verschiedene Atmosphären auf den beiden übereinanderliegenden Etagen: Winterliche Zigarrenlounge versus sommerliches Penthouse. Die untere Etage ist geprägt durch den gekachelten Kamin und das wie ein Teppich in den Gussboden eingelassenen geräucherten Eichenparkett. Bibliothek und Schlafzimmer können durch großformatige Schiebtüren miteinander verbunden werden. Die Treppe ist ein skulpturales Element mit integriertem Kamin und geschlossener Brüstung aus Raucheiche, die in das Penthaus führt. Das Licht durchflutete sommerliche Penthouse ist mit umliegenden großen Terrassen umgeben und beherbergt einen weiteren Wohnraum mit Wellnessbereich und Jacuzzi. Fertigstellung 2007.
hua
Die Tektonik des Loftgebäudes prägt den Innenraum der Penthouse-Maisonette: unten massive Pfeiler und Unterzüge in einem weiten Wohnraum mit flachen linearen Möbeln, oben filigrane Stahlstützen und große Glasflächen sowie reflektierende Materialien aus Edelstahl und Glas. Die Möblierung besteht aus Möbelklassikern des 20 Jahrhunderts. Fertigstellung 2008.
adam pearl
Die Innenraumgestaltung des Perlenladens in Berlin-Wilmersdorf greift die Form des Produktes auf: Die Decke ist mit weißen Kugelleuchten ausgestattet. Kontrastierend dazu mäandert orthogonal durch den Raum ein tiefschwarzes Möbel, das Vitrinen, Einbauten und Abkofferungen verbindet. Die Lichtführung stellt Schmuck und Perlen dezent in den Vordergrund. Ein bestehender Höhenversprung wird durch ein gefaltetes Stahlblech überwunden. Im Zentrum steht der schwarz lackierte Tresor. Fertigstellung 2008
baunetz
Die Gestaltung des Medienraumes für das Internetportal baunetz ist virtuell wirkendes Material: Die Raumbekleidung mit Polsterwatte lässt Grenzen verschwinden. Die Rauminstallation verbirgt Technik und Displays. Der Raum hat durch Wattierung eine optimale Akustik. Verschiedenste Lichtstimmungen durch indirekte Beleuchtung schaffen unterschiedliche Atmosphären. Fertigstellung 2007.
shelf
Der Innenausbau zu einer Kinder- und Familienberatungsstätte in Berlin-Pankow wurde mit geringen Mitteln realisiert: Das kräftige Maigrün und farbige Linoleumbänder am Boden vereinen durch das starke Design die verwinkelten Räume zu einer klaren Raumfolge vom Empfang über den Spiel- und Tobebereich bis hin zur Kochstätte. Einfache Kunststoffleuchten sind zu zackigen Lichtbändern geformt und leiten den Nutzer durch die Enfilade der Räume. Fertigstellung im August 2009.
nhb
Die Postproductionfirma in Berlin-Mitte bekommt Erweiterungsräume, die durch eine silberne Wand verbunden und in verschiedene Nutzungsbereiche gegliedert sind. Dahinter befinden sich Aufnahmeräume für Ton und Bild, Computer- und Grafikräume. In die Wand sind Öffnungen eingeschnitten: zur besseren Belichtung und um Blickkontakt zu den benachbarten Räumen zu ermöglichen. Die Weite der Fabriketage bleibt spürbar ohne die abgeschirmten Nutzungen zu beeinträchtigen. Fertigstellung Frühjahr 2009.
blush
Das Dessousgeschäft blush ist bereits ein Klassiker in Berlin und international renommiert. Das Schlafzimmer ist Programm – Intimität die Atmosphäre. Eine Kombination von Neuem und Bekannten bei der Ausstattung, das Aufeinandertreffen von harten Materialien und zarten Textilien erzeugen Irritation und Spannung. Im Zentrum das Bett als zentrales Thema. Inzwischen gibt es blush in Ost und West – das Gestaltungsprinzip sowie die Möbelmodule haben sich bewährt. blush gibt es seit dem Jahr 2001.
Friedrichstadtapotheke
Die Friedrichstadtapotheke stellt dynamisch und transparent das ursprüngliche Handwerk der Apothekerzunft in den Mittelpunkt: das Anfertigen von Rezepturen wird zur Schau gestellt und Teil des Kundenraums. Die Apotheke ist nicht nur Verkaufstätte pharmazeutischer Produkte sondern Produktionsstätte spezieller und individueller Heilmittel.
Die Gestaltung knüpft standesgemäß der Ortsnähe an die Friedrichstraße an die 20er Jahre, die Moderne und die damit einhergehende lineare Dynamik an. Weißglänzende Oberflächen stehen im harten Kontrast zu feinen, dunklen Linien. Der sich winkelförmig ausdehnende Verkaufsraum wird von den Auslagen umspielt. Die Materialität der Einbauten drückt sich nicht durch die Oberfläche, sondern durch seine Form aus: der fugenlos geschliffene Tresen wickelt sich bumerangförmig um die Säule und leitet durch den Raum. Die Waren reihen sich dahinter und entlang der Wände auf dünnen Auslagen aus geschwärzter Eiche auf.
Die Gestaltung knüpft standesgemäß der Ortsnähe an die Friedrichstraße an die 20er Jahre, die Moderne und die damit einhergehende lineare Dynamik an. Weißglänzende Oberflächen stehen im harten Kontrast zu feinen, dunklen Linien. Der sich winkelförmig ausdehnende Verkaufsraum wird von den Auslagen umspielt. Die Materialität der Einbauten drückt sich nicht durch die Oberfläche, sondern durch seine Form aus: der fugenlos geschliffene Tresen wickelt sich bumerangförmig um die Säule und leitet durch den Raum. Die Waren reihen sich dahinter und entlang der Wände auf dünnen Auslagen aus geschwärzter Eiche auf.
