pax brüning architekten
Mendelssohnstraße 6
D-30173 Hannover
T 0511-563569-0
F 0511-563569-29
mail@pax-bruening-architekten.de
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Plenarsaal Landeshaus Kiel
Anbau eines Plenarsaales für den Schleswigholsteinischen Landtag und Umbau angrenzender Bereiche innerhalb des hochrangigen Baudenkmales ‘Landeshaus Kiel’, begrenzt offener Realisierungswettbewerb nach EWR-offenem Verfahren, 1.Preis.
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 1.060,00 m²
Baukosten: 8.150.000 EUR
Fertigstellung: 2003
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 1.060,00 m²
Baukosten: 8.150.000 EUR
Fertigstellung: 2003
Eingangshalle Landeshaus Kiel
Umbau Eingangshalle und Windfang/Pförtnerei mit sicherheitstechnischen Einrichtungen in zwei Bau-
abschnitten.
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 530,00 m²
Baukosten: 1.300.000 EUR
Fertigstellung: 2003
abschnitten.
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 530,00 m²
Baukosten: 1.300.000 EUR
Fertigstellung: 2003
Umbau des ‚alten Plenarsaales'
und angrenzender Raumbereiche zu einer multifunktionalen Veranstaltungsebene.
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 546 m²
Baukosten: 2.200.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Tragwerksplanung: Drewes+Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Aus dem Erläuterungsbericht: „einem Gartensaal ähnlich fügt sich der Plenarsaal in das von West nach Ost gedachte Erschließungsband, welches das Landeshaus vom Düsternbrooker Weg her im Erdgeschoss durchzieht und bis zum Kieler Hafen kaskadenartig über großzügige Terrassen- vorhandene Geländehöhen aufnehmend- die Kieler Förde als Landschaftspanorama zum Bildinhalt macht.
Sowohl diese topografische Einbindung als auch die ablesbare Identität des transparenten Bauteiles werden im Dialog zum geschlossenen, massiven Marinebau als Sinnbild für Offenheit und „Weitblick“ verstanden.
in denkmalpflegerischer Absicht wird der Mittelrisalit des Landeshauses hier nicht unterhöhlt, sondern im weitesten Sinne einbezogen als Raumbegrenzung und Ortsbezug. Über die Glasfuge bleibt der Zusammenhang der Ostfassade erhalten. Als schwebende Klammer zwischen alt und neu wird die Galerieebene mit Tribüne begriffen. Die Gestaltungsabsicht für den Plenarsaalbaukörper ist es, gegen die geschlossene Lagerhaftigkeit des Marinebaus einen „aufgeständerten“, leicht und transparent wirkenden Bauteil zu setzen- zur Identitätssteigerung des einen wie des anderen. Die Leichtigkeit des Erweiterungsbauteiles wird in der holzdeckartigen Terrasse fortgesetzt, ehe diese „Land gewinnt“ und weiterführt.“
Es gelang genau zwischen Tiefgarage und Marineakademie mit einer zurückgestuften Pfahlgründung auf folgenreiche Eingriffe zu verzichten und gleichzeitig dem Plenarsaal das ihm angemessene Niveau zu geben, seine Eigenständigkeit dem Ort und der Aufgabe entsprechend angemessen zum Ausdruck zu bringen.
Aus der Beurteilung durch das Preisgericht: „der Entwurf ist konsequent und streng auf die Strukturen des gesamten Landeshauses bezogen. Er bildet die klarste und disziplinierteste Form, die allen Kriterien einer integrierten Lösung genügt, die Öffnung zur Kieler Förde sicherstellt und klar die Ebenen des eigentlichen Plenarsaales und der Tribünen für die Öffentlichkeit voneinander trennt.
Der Entwurf zeichnet sich dadurch aus, dass Eingriffe in die bestehende Bausubstanz äußerst gering gehalten werden. Zudem ist die Öffnung zur Förde sowohl optisch als auch von den Durchgangsmöglichkeiten her gut gelungen. Der Lichteinfall für das Tageslicht auch im Deckenbereich ist einfach und effektiv gestaltet. Der Saal ist hell und kann durch Tageslicht überall unproblematisch ausgeleuchtet werden.
Der Entwurf hat die äußersten Grenzen der Disziplinierung erreicht….“
Infolge der Fertigstellung des Plenarsaales erfolgte der nächste Bauabschnitt im 1. Obergeschoß,
der Umbau der nunmehr freigewordenen Plenarbereiche zu einer ‚multifunktionalen Veranstaltungsebene’ unter dem Schwerpunkt auch hier größtmöglicher Offenheit und Transparenz, in gestalterischer Einheit mit dem Erdgeschoß.
Projektdaten
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel
Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein / GMSH ZNL Kiel
Leistungsphasen: LPH 2-8
Fläche (HNF): 546 m²
Baukosten: 2.200.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Tragwerksplanung: Drewes+Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Aus dem Erläuterungsbericht: „einem Gartensaal ähnlich fügt sich der Plenarsaal in das von West nach Ost gedachte Erschließungsband, welches das Landeshaus vom Düsternbrooker Weg her im Erdgeschoss durchzieht und bis zum Kieler Hafen kaskadenartig über großzügige Terrassen- vorhandene Geländehöhen aufnehmend- die Kieler Förde als Landschaftspanorama zum Bildinhalt macht.
Sowohl diese topografische Einbindung als auch die ablesbare Identität des transparenten Bauteiles werden im Dialog zum geschlossenen, massiven Marinebau als Sinnbild für Offenheit und „Weitblick“ verstanden.
in denkmalpflegerischer Absicht wird der Mittelrisalit des Landeshauses hier nicht unterhöhlt, sondern im weitesten Sinne einbezogen als Raumbegrenzung und Ortsbezug. Über die Glasfuge bleibt der Zusammenhang der Ostfassade erhalten. Als schwebende Klammer zwischen alt und neu wird die Galerieebene mit Tribüne begriffen. Die Gestaltungsabsicht für den Plenarsaalbaukörper ist es, gegen die geschlossene Lagerhaftigkeit des Marinebaus einen „aufgeständerten“, leicht und transparent wirkenden Bauteil zu setzen- zur Identitätssteigerung des einen wie des anderen. Die Leichtigkeit des Erweiterungsbauteiles wird in der holzdeckartigen Terrasse fortgesetzt, ehe diese „Land gewinnt“ und weiterführt.“
Es gelang genau zwischen Tiefgarage und Marineakademie mit einer zurückgestuften Pfahlgründung auf folgenreiche Eingriffe zu verzichten und gleichzeitig dem Plenarsaal das ihm angemessene Niveau zu geben, seine Eigenständigkeit dem Ort und der Aufgabe entsprechend angemessen zum Ausdruck zu bringen.
Aus der Beurteilung durch das Preisgericht: „der Entwurf ist konsequent und streng auf die Strukturen des gesamten Landeshauses bezogen. Er bildet die klarste und disziplinierteste Form, die allen Kriterien einer integrierten Lösung genügt, die Öffnung zur Kieler Förde sicherstellt und klar die Ebenen des eigentlichen Plenarsaales und der Tribünen für die Öffentlichkeit voneinander trennt.
Der Entwurf zeichnet sich dadurch aus, dass Eingriffe in die bestehende Bausubstanz äußerst gering gehalten werden. Zudem ist die Öffnung zur Förde sowohl optisch als auch von den Durchgangsmöglichkeiten her gut gelungen. Der Lichteinfall für das Tageslicht auch im Deckenbereich ist einfach und effektiv gestaltet. Der Saal ist hell und kann durch Tageslicht überall unproblematisch ausgeleuchtet werden.
Der Entwurf hat die äußersten Grenzen der Disziplinierung erreicht….“
Infolge der Fertigstellung des Plenarsaales erfolgte der nächste Bauabschnitt im 1. Obergeschoß,
der Umbau der nunmehr freigewordenen Plenarbereiche zu einer ‚multifunktionalen Veranstaltungsebene’ unter dem Schwerpunkt auch hier größtmöglicher Offenheit und Transparenz, in gestalterischer Einheit mit dem Erdgeschoß.
Michaeliskloster HildesheimEinhausung des Kreuzganges
Einhausung des Weltkulturerbes ‚Kreuzgang St. Michaelis Hildesheim‘ als Stahlglaskonstruktion
Beschränkter Realisierungswettbewerb, 1.Preis
Projektdaten
Hinter der Michaeliskirche 2-5, 31134 Hildesheim
Auftraggeber: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers,
vertreten durch das Landeskirchenamt Hannover
Leistungsphasen: 1-9
Baukosten: 395.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Beschränkter Realisierungswettbewerb, 1.Preis
Projektdaten
Hinter der Michaeliskirche 2-5, 31134 Hildesheim
Auftraggeber: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers,
vertreten durch das Landeskirchenamt Hannover
Leistungsphasen: 1-9
Baukosten: 395.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Michaeliskloster Hildesheim
Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik
Umbau des ehemaligen Predigerseminars und der Familienbildungsstätte an der St. Michaeliskirche in Hildesheim.
Projektdaten
Hinter der Michaeliskirche 2-5, 31134 Hildesheim
Auftraggeber: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers,
vertreten durch das Landeskirchenamt Hannover
Leistungsphasen: 1-9
Baukosten: 4.990.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Tragwerksplanung: Drewes + Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Bei der denkmalgeschützten Gebäudeanlage handelt es sich um ein romanisches Kloster aus dem 10. Jahrhundert. Mehrfach umgenutzt und im Krieg erheblich zerstört wurden wesentliche Teile in den 50er Jahren als Predigerseminar wieder aufgebaut. Ziel war es jetzt für das künftige Kirchenmusikzentrum sinnvolle Freilegungen von durch den Wiederaufbau überformten Bauteilen zu erreichen, die Authentizität des Ortes wieder herauszuarbeiten und die „Qualität in der Einfachheit“ wirken zu lassen. –
Die erhaltenen und aufwändig konservierten acht Joche des westlichen Kreuzganges erhielten als Witterungsschutz und Klimapuffer eine hochtransparente, feingliedrige Einhausung. Eine nahezu freistehende und durch den eigenständigen Rhythmus geprägte Konstruktion erstreckt sich über die ganze Länge des einstigen westlichen Kreuzgangflügels und trägt der Geschichtsträchtigkeit des Ortes durch die geschlossenen und offenen Bereiche Rechnung. Die überformten vier Joche wurden freigelegt und räumlich-funktional einbezogen. – Mit funktionalen und räumlichen Umdeutungen, mit korrigierenden Eingriffen in die Konstruktion, mit wenigen Materialien, Farben und Formen wurde dem Ort zu einer Wirkung verholfen, die er in den vergangenen Jahrzehnten verloren zu haben schien. Die Identität dieses Ortes, historisch wie neu, ist das bestimmende Gut für die Umnutzung zum Kirchenmusikzentrum. - In den Räumen für Bewirtung, in den Übungs- und Vortragsräumen bis hin zu den Gästezimmern wird eine neue, zeitbezogene Klarheit und optische Ruhe mit Bezug zur Geschichte des Ortes spürbar.
Evangelisches Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik
Umbau des ehemaligen Predigerseminars und der Familienbildungsstätte an der St. Michaeliskirche in Hildesheim.
Projektdaten
Hinter der Michaeliskirche 2-5, 31134 Hildesheim
Auftraggeber: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers,
vertreten durch das Landeskirchenamt Hannover
Leistungsphasen: 1-9
Baukosten: 4.990.000 EUR
Fertigstellung: 2004
Tragwerksplanung: Drewes + Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Bei der denkmalgeschützten Gebäudeanlage handelt es sich um ein romanisches Kloster aus dem 10. Jahrhundert. Mehrfach umgenutzt und im Krieg erheblich zerstört wurden wesentliche Teile in den 50er Jahren als Predigerseminar wieder aufgebaut. Ziel war es jetzt für das künftige Kirchenmusikzentrum sinnvolle Freilegungen von durch den Wiederaufbau überformten Bauteilen zu erreichen, die Authentizität des Ortes wieder herauszuarbeiten und die „Qualität in der Einfachheit“ wirken zu lassen. –
Die erhaltenen und aufwändig konservierten acht Joche des westlichen Kreuzganges erhielten als Witterungsschutz und Klimapuffer eine hochtransparente, feingliedrige Einhausung. Eine nahezu freistehende und durch den eigenständigen Rhythmus geprägte Konstruktion erstreckt sich über die ganze Länge des einstigen westlichen Kreuzgangflügels und trägt der Geschichtsträchtigkeit des Ortes durch die geschlossenen und offenen Bereiche Rechnung. Die überformten vier Joche wurden freigelegt und räumlich-funktional einbezogen. – Mit funktionalen und räumlichen Umdeutungen, mit korrigierenden Eingriffen in die Konstruktion, mit wenigen Materialien, Farben und Formen wurde dem Ort zu einer Wirkung verholfen, die er in den vergangenen Jahrzehnten verloren zu haben schien. Die Identität dieses Ortes, historisch wie neu, ist das bestimmende Gut für die Umnutzung zum Kirchenmusikzentrum. - In den Räumen für Bewirtung, in den Übungs- und Vortragsräumen bis hin zu den Gästezimmern wird eine neue, zeitbezogene Klarheit und optische Ruhe mit Bezug zur Geschichte des Ortes spürbar.
meineke in Neustadt
Neubau eines Geschäftsgebäudes als Firmenerweiterung eines Gewerbebetriebes
BDA Preis Niedersachsen 2000
Projektdaten
Mecklenhorsterstraße 21, 31535 Neustadt am Rbge
Bauherr: meineke raumdecor
Leistungsphasen: 2-8
Fläche HNF: 210 m²
Baukosten: 480.000 EUR
Fertigstellung: 1999
Fotografin: Heike Bohnstengel, London
'Meineke in Neustadt' ist die Erweiterung eines bestehenden Gewerbebetriebes.
Der Neubau am Orteingang bildet den ‘Kopf’ der bisherigen Gebäudeanlage
Ein eingeschossiger Verbindungsbauteil als gläserner Windfang und Rezeption bildet den neuen Eingang und erschließt den 2-geschoßhohen Ausstellungsraum mit Galerieebene, die dritte Ebene ist als mögliche Erweiterungsfläche zunächst mit den Büros der Geschäftsführung genutzt.
Die Klarheit und Präzision des einprägsamen ‘roten Kubus’ gibt dem inhaltlichen Anspruch des Unternehmens den Rahmen für ausgesuchte, hochwertige und auch einfache Materialien des Raumdecor: Stoffe, Stangensysteme, Bodenbeläge, Leuchten- und Möbel.
Der Kubus (10x10x10m) ist eine Sichtbetonkonstruktion in Wand, Decke und Treppe mit großen Fenstern, außenliegendem Sonnenschutz und einem in der Decke installierten, programmierbaren Beleuchtungssystem. ‘Funktionalisierte’ Spannlöcher des Sichtbetons mit Gewindehülsen für Vorhangstangensysteme aus Edelstahl oder Elektrifizierung für auszustellende Wandleuchten komplettieren die Detailfreude. Dem Sichtbeton wurden bauseits wenige Materialien hinzugefügt: mattgeschliffener Edelstahl und Glas, Sisal und Linoleum als Bodenbelag, Ausstellungsmöbel und Einbauten als decklackierte Holzarbeiten. Der jeweilige Tageslichteinfall prägt den Raum im Wechsel von Licht und Schattenzonen. Außen wurde der Bau mit einem Wärmedämmverbundsystem umhüllt in der Firmenfarbe rot.
BDA Preis Niedersachsen 2000
Projektdaten
Mecklenhorsterstraße 21, 31535 Neustadt am Rbge
Bauherr: meineke raumdecor
Leistungsphasen: 2-8
Fläche HNF: 210 m²
Baukosten: 480.000 EUR
Fertigstellung: 1999
Fotografin: Heike Bohnstengel, London
'Meineke in Neustadt' ist die Erweiterung eines bestehenden Gewerbebetriebes.
Der Neubau am Orteingang bildet den ‘Kopf’ der bisherigen Gebäudeanlage
Ein eingeschossiger Verbindungsbauteil als gläserner Windfang und Rezeption bildet den neuen Eingang und erschließt den 2-geschoßhohen Ausstellungsraum mit Galerieebene, die dritte Ebene ist als mögliche Erweiterungsfläche zunächst mit den Büros der Geschäftsführung genutzt.
Die Klarheit und Präzision des einprägsamen ‘roten Kubus’ gibt dem inhaltlichen Anspruch des Unternehmens den Rahmen für ausgesuchte, hochwertige und auch einfache Materialien des Raumdecor: Stoffe, Stangensysteme, Bodenbeläge, Leuchten- und Möbel.
Der Kubus (10x10x10m) ist eine Sichtbetonkonstruktion in Wand, Decke und Treppe mit großen Fenstern, außenliegendem Sonnenschutz und einem in der Decke installierten, programmierbaren Beleuchtungssystem. ‘Funktionalisierte’ Spannlöcher des Sichtbetons mit Gewindehülsen für Vorhangstangensysteme aus Edelstahl oder Elektrifizierung für auszustellende Wandleuchten komplettieren die Detailfreude. Dem Sichtbeton wurden bauseits wenige Materialien hinzugefügt: mattgeschliffener Edelstahl und Glas, Sisal und Linoleum als Bodenbelag, Ausstellungsmöbel und Einbauten als decklackierte Holzarbeiten. Der jeweilige Tageslichteinfall prägt den Raum im Wechsel von Licht und Schattenzonen. Außen wurde der Bau mit einem Wärmedämmverbundsystem umhüllt in der Firmenfarbe rot.
Gedenkstätte für die Opfer des Zugunglückes in Eschede
Neubau einer Gedenkstätte als Freianlage am Ort des Zugunglückes in Eschede,
konkurrierender Vorentwurf, 1.Rang
Projektdaten
Rebberlaher-Straße, 29348 Eschede
Auftraggeber: Landkreis Celle, Kulturamt
Leistungsphasen: 2-8
Baukosten: 380.000 EUR
Fertigstellung: 2001
Tragwerksplanung: Drewes + Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Eschede ist unversehens Ort eines tragischen Unfalls geworden; die Folgen dieses Unglücks sind in der Gesamtheit unvorstellbar.
Ein Teil der Trauerarbeit kann es sein, am Ort des Geschehens die persönliche Trauer um Verluste Angehöriger
zu ermöglichen, aber auch der Erinnerung aller mittelbar und unmittelbar Betroffenen einen angemessenen Ort der Erinnerung anzubieten.
Der Vorschlag konzentriert sich auf den verfügbaren Ort am nordöstlichen Brückenkopf und auf das nähere Umfeld.
Die Gedenkstätte bildet folgerichtig einen künstlichen Eingriff in die Landschaft. Entgegen dem Zufall, der diesen Ort verwundet hat und anders als das wiedererrichtete funktional wichtige Brückenbauwerk leistet die Konzeption und Gestaltung der Gedenkstätte bewußte Möglichkeiten der Erinnerung, eventuell der Versöhnung und Hoffnung - ein Ort, der im Vorbeigehen oder gezielt aufgesucht werden kann, zur Konzentration geeignet, ein Ort der tages- und jahreszeitliche Erinnerungen reflektiert, - ein Ort, der als gebauter Ort mit der Umgebung in Beziehung tritt, Brücke, Topographie und Verkehrswege einbezieht. Darüber hinaus soll dieser Ort als Zeichen die Landschaft markieren.
Die Orientierung der Gedenkstätte berücksichtigt die Linienführung der Gleisanlagen sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Annäherung und des Vorbeigehens.
konkurrierender Vorentwurf, 1.Rang
Projektdaten
Rebberlaher-Straße, 29348 Eschede
Auftraggeber: Landkreis Celle, Kulturamt
Leistungsphasen: 2-8
Baukosten: 380.000 EUR
Fertigstellung: 2001
Tragwerksplanung: Drewes + Speth, Hannover
Fotograf: Klemens Ortmeyer, Braunschweig
Eschede ist unversehens Ort eines tragischen Unfalls geworden; die Folgen dieses Unglücks sind in der Gesamtheit unvorstellbar.
Ein Teil der Trauerarbeit kann es sein, am Ort des Geschehens die persönliche Trauer um Verluste Angehöriger
zu ermöglichen, aber auch der Erinnerung aller mittelbar und unmittelbar Betroffenen einen angemessenen Ort der Erinnerung anzubieten.
Der Vorschlag konzentriert sich auf den verfügbaren Ort am nordöstlichen Brückenkopf und auf das nähere Umfeld.
Die Gedenkstätte bildet folgerichtig einen künstlichen Eingriff in die Landschaft. Entgegen dem Zufall, der diesen Ort verwundet hat und anders als das wiedererrichtete funktional wichtige Brückenbauwerk leistet die Konzeption und Gestaltung der Gedenkstätte bewußte Möglichkeiten der Erinnerung, eventuell der Versöhnung und Hoffnung - ein Ort, der im Vorbeigehen oder gezielt aufgesucht werden kann, zur Konzentration geeignet, ein Ort der tages- und jahreszeitliche Erinnerungen reflektiert, - ein Ort, der als gebauter Ort mit der Umgebung in Beziehung tritt, Brücke, Topographie und Verkehrswege einbezieht. Darüber hinaus soll dieser Ort als Zeichen die Landschaft markieren.
Die Orientierung der Gedenkstätte berücksichtigt die Linienführung der Gleisanlagen sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Annäherung und des Vorbeigehens.
Villa Ludwigshöhe in Edenkoben
Entreesituation für die Villa Ludwigshöhe in Edenkoben a. d. Weinstraße, Einladungswettbewerb,
1.Preis.
Projektdaten
Villa Ludwigshöhe, 67480 Edenkoben
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz, Ministerium der Finanzen, vertreten durch LBB Landau
Fläche HNF: ca. 1.685,18 m²
Wettbewerb 2005
Tragwerksplanung: Drewes+Speth, Hannover
Landschaftsplanung: LohausCarl Landschaftsarchitektur, Hannover
Animationen: pax brüning architekten
Aus dem Preisgerichtsprotokoll:
„Mit feinem Gespür für die kulturelle Bedeutung, den Bautypus und die Detailqualitäten der Villa Ludwigshöhe wird die Würde dieses Denkmals durch wenige, aber präzise Eingriffe sinnfällig verstärkt und dabei zugleich den funktionalen Erfordernissen für erweiterte Nutzungsmöglichkeiten Rechnung getragen.
Dies beginnt schon mit der diskreten Freiraumgestaltung, in der mit Rückblick auf historische Darstellungen der landschaftlichen Situation die Lage der Villa auf dem Plateau durch eine weiträumige Pflasterung des Zugangs in Naturstein betont und somit bereits von Ferne der Blick der Besucher auf das nördliche Eingangstor zentriert. Diese zweiflügelige Tor wird wieder seiner alten Funktion entsprechend als Haupteingang genutzt und öffnet sich zur großen Treppenhalle. Dort befindet sich wie selbstverständlich die Kasse, gegenüber die Garderobe, dazwischen der Durchgang zum Hof, der mit einer elegant filigranen Glaskonstruktion überdacht ist, um vielfältigen Veranstaltungen einen großen, wettergeschützten Raum bieten zu können.
Den Regeln der historischen Raumnutzung folgend, wir gegenüber dem Eingang südlich des Hofs in den Zimmern neben der historischen Küche mit Konditorei ein Cafe eingerichtet, das in den Informationsbereich überleitet, an den sich das Trauzimmer anschließt. Auch die Lage des Aufzugs folgt der Struktur des Bestands insofern, als am dafür gewählten Standort ein vertikaler Durchbruch ohne Störung der Raumfolgen oder gravierende Substanzverluste im Altbau möglich ist. Die vorgeschlagene Organisation des Obergeschosses bringt die vorhandenen Raumqualitäten bestens zur Geltung und erhält durch die Rekonstruktion der zerstörten Pergola auf der nördlichen Aussichtsterrasse einen zusätzlichen Akzent mit Fernwirkung auch in der Außenansicht. Insgesamt zeigt der Entwurf eine hohe Achtung vor dem Baudenkmal, dessen architektonische Kraft spielerisch durch jene Zeichen aktuellen Designs kommentiert wird, die in den Perspektiven der Innenräume angedeutet sind. In der Gleichzeitigkeit von Respekt und Selbstbewusstsein zeigen die Verfasser einen bemerkenswert sensiblen Zugang zu dieser Bauaufgabe, deren weitere Bearbeitung man sich auf solchem Wege wünscht.
Denkmalpflege
Nicht nur die Darstellungshinweise sondern auch die Konzeption zeugen von einem erheblichen Einfühlungsvermögen in das Objekt.
Als besonders hervorzuheben ist der Umgang mit den Freiflächen, die Herrichtung der Pergola wie auch die Reaktivierung des Haupteinganges und die sehr geringen Eingriffe in die historische Substanz.
Sehr positiv zu werten ist, dass der Aufzug in der Nähe des Haupteinganges und in einem bereits gestörten Nebenraumgefüge angeordnet ist. (…)
Das Streben nach Transparenz und Leichtigkeit der Innenhofüberdachung wird anerkannt.
Barrierefreie Entwurfskonzeption
Die Arbeit bietet eine barrierefreie Erschließung über einen Aufzug, welcher alle Geschosse erschließt, ausgenommen das Erdgeschoss. Dieses wird über eine zusätzliche Hebebühne erreicht.
Die vorgeschlagene Anhebung des Innenhofes und Haupteinganges ermöglicht eine weitläufige Eingangsebene, muss allerdings bei allen anschließenden Ebenen berücksichtigt werden.
(…) Die Aussagen zu Oberflächenmaterialien zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit der Anforderung der Barrierefreiheit und sind weiter zu detaillieren.“
1.Preis.
Projektdaten
Villa Ludwigshöhe, 67480 Edenkoben
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz, Ministerium der Finanzen, vertreten durch LBB Landau
Fläche HNF: ca. 1.685,18 m²
Wettbewerb 2005
Tragwerksplanung: Drewes+Speth, Hannover
Landschaftsplanung: LohausCarl Landschaftsarchitektur, Hannover
Animationen: pax brüning architekten
Aus dem Preisgerichtsprotokoll:
„Mit feinem Gespür für die kulturelle Bedeutung, den Bautypus und die Detailqualitäten der Villa Ludwigshöhe wird die Würde dieses Denkmals durch wenige, aber präzise Eingriffe sinnfällig verstärkt und dabei zugleich den funktionalen Erfordernissen für erweiterte Nutzungsmöglichkeiten Rechnung getragen.
Dies beginnt schon mit der diskreten Freiraumgestaltung, in der mit Rückblick auf historische Darstellungen der landschaftlichen Situation die Lage der Villa auf dem Plateau durch eine weiträumige Pflasterung des Zugangs in Naturstein betont und somit bereits von Ferne der Blick der Besucher auf das nördliche Eingangstor zentriert. Diese zweiflügelige Tor wird wieder seiner alten Funktion entsprechend als Haupteingang genutzt und öffnet sich zur großen Treppenhalle. Dort befindet sich wie selbstverständlich die Kasse, gegenüber die Garderobe, dazwischen der Durchgang zum Hof, der mit einer elegant filigranen Glaskonstruktion überdacht ist, um vielfältigen Veranstaltungen einen großen, wettergeschützten Raum bieten zu können.
Den Regeln der historischen Raumnutzung folgend, wir gegenüber dem Eingang südlich des Hofs in den Zimmern neben der historischen Küche mit Konditorei ein Cafe eingerichtet, das in den Informationsbereich überleitet, an den sich das Trauzimmer anschließt. Auch die Lage des Aufzugs folgt der Struktur des Bestands insofern, als am dafür gewählten Standort ein vertikaler Durchbruch ohne Störung der Raumfolgen oder gravierende Substanzverluste im Altbau möglich ist. Die vorgeschlagene Organisation des Obergeschosses bringt die vorhandenen Raumqualitäten bestens zur Geltung und erhält durch die Rekonstruktion der zerstörten Pergola auf der nördlichen Aussichtsterrasse einen zusätzlichen Akzent mit Fernwirkung auch in der Außenansicht. Insgesamt zeigt der Entwurf eine hohe Achtung vor dem Baudenkmal, dessen architektonische Kraft spielerisch durch jene Zeichen aktuellen Designs kommentiert wird, die in den Perspektiven der Innenräume angedeutet sind. In der Gleichzeitigkeit von Respekt und Selbstbewusstsein zeigen die Verfasser einen bemerkenswert sensiblen Zugang zu dieser Bauaufgabe, deren weitere Bearbeitung man sich auf solchem Wege wünscht.
Denkmalpflege
Nicht nur die Darstellungshinweise sondern auch die Konzeption zeugen von einem erheblichen Einfühlungsvermögen in das Objekt.
Als besonders hervorzuheben ist der Umgang mit den Freiflächen, die Herrichtung der Pergola wie auch die Reaktivierung des Haupteinganges und die sehr geringen Eingriffe in die historische Substanz.
Sehr positiv zu werten ist, dass der Aufzug in der Nähe des Haupteinganges und in einem bereits gestörten Nebenraumgefüge angeordnet ist. (…)
Das Streben nach Transparenz und Leichtigkeit der Innenhofüberdachung wird anerkannt.
Barrierefreie Entwurfskonzeption
Die Arbeit bietet eine barrierefreie Erschließung über einen Aufzug, welcher alle Geschosse erschließt, ausgenommen das Erdgeschoss. Dieses wird über eine zusätzliche Hebebühne erreicht.
Die vorgeschlagene Anhebung des Innenhofes und Haupteinganges ermöglicht eine weitläufige Eingangsebene, muss allerdings bei allen anschließenden Ebenen berücksichtigt werden.
(…) Die Aussagen zu Oberflächenmaterialien zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit der Anforderung der Barrierefreiheit und sind weiter zu detaillieren.“

