nps tchoban voss Berlin
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Federation Tower Moskau City, Neubau eines multifunktionalen Hochhauses
Federation Tower Moskau City der Architektengemeinschaft nps tchoban voss GbR und Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH Am 9. Februar 2005 wurde in Moskau der Grundstein für Europas höchsten Wolkenkratzer gelegt. Der Büro-, Hotel- und Wohnkomplex „Federazija“ (Föderation) mit seinen zwei Türmen umfasst insgesamt 426.000 m² Geschossflächen soll bis zur Fertigstellung 2008/2009 eine Höhe von 354 Metern erreichen, inklusive der Antennenspitze werden es sogar 440 Meter sein.
MOA-Bogen Stephankiez - Berlin
Die vier- bis sechsgeschossige Eckbebauung auf dem ehemaligen Paechbrot-Areal wird mit einem Einkaufszentrum und einem Vier-Sterne Hotel das neue Quartierszentrum für die Anwohner und Besucher im Stephankiez. An der Kreuzung Birkenstraße/Stephanstraße ergibt sich durch die Gehwegerweiterung und die zurückgesetzte Bebauung eine kleine Vorplatzsituation, die dem Gebäude einen selbständigen Auftritt verschafft. Ein öffentlicher Fußweg im rückwärtigen Grundstücksbereich, von einer durchlaufenden Baumreihe gegen die Stellplatz- und Anlieferflächen abgegrenzt, führt durch eine gärtnerisch gestaltete Anlage mit Sitzgelegenheiten, dem Bürgertreff und dem sogenannten Paech-Brunnen und verbindet die beiden Straßenzüge.
Die nördlichen Fassaden des Gebäudes zur Stephanstraße und zur neuen Lieferstraße hin erhalten eine Verkleidung aus großformatigen, im Farbverlauf von gelb über violett nach blau glasierten Keramikplatten, die im Wechsel mit den Glaselementen ein schachbrettartiges Muster bilden. Durch den regelmäßigen Rhythmus der Fassadengestaltung und die großflächige Verglasung in allen Obergeschossen wird eine gute natürliche Belichtung ermöglicht. Die Haupteingangsfassade an der Kreuzung und zur Birkenstraße setzt sich mit vollflächiger Verglasung davon ab, und ist, gegliedert durch sichtbare Stahlprofile, mit innenliegendem Sonnenschutz ausgestattet.
Im Inneren gibt eine zweigeschossige Halle dem zentralen Eingangsbereich besonderes Gewicht und führt in das Einkaufszentrum sowie zu einem Foodcourt im 1. Obergeschoss. Der Zugang zum Hotel im 2. und 3. Obergeschoss liegt neben dem Haupteingang am südwestlichen Beginn der Stephanstraße. Die Sporteinrichtungen sind über die Haupttreppen des Parkhauses zugänglich. Große Teile der Dachflächen ebenso wie der unterbaute Innenhof im 2. Obergeschoss werden extensiv begrünt. Um den Hof sind die inneren Hotelzimmer angeordnet. Er ist durch einzelne Pflanzinseln gegliedert. In Verbindung mit einer gezielten Auswahl besonderer Pflanzgruppen erhalten die einzelnen Hofflächen individuellen Charakter und einen hohen Wiedererkennungswert. Am anderen Ende des Gebäudes befindet sich die Zufahrt zu den Anlieferbereichen.
Die nördlichen Fassaden des Gebäudes zur Stephanstraße und zur neuen Lieferstraße hin erhalten eine Verkleidung aus großformatigen, im Farbverlauf von gelb über violett nach blau glasierten Keramikplatten, die im Wechsel mit den Glaselementen ein schachbrettartiges Muster bilden. Durch den regelmäßigen Rhythmus der Fassadengestaltung und die großflächige Verglasung in allen Obergeschossen wird eine gute natürliche Belichtung ermöglicht. Die Haupteingangsfassade an der Kreuzung und zur Birkenstraße setzt sich mit vollflächiger Verglasung davon ab, und ist, gegliedert durch sichtbare Stahlprofile, mit innenliegendem Sonnenschutz ausgestattet.
Im Inneren gibt eine zweigeschossige Halle dem zentralen Eingangsbereich besonderes Gewicht und führt in das Einkaufszentrum sowie zu einem Foodcourt im 1. Obergeschoss. Der Zugang zum Hotel im 2. und 3. Obergeschoss liegt neben dem Haupteingang am südwestlichen Beginn der Stephanstraße. Die Sporteinrichtungen sind über die Haupttreppen des Parkhauses zugänglich. Große Teile der Dachflächen ebenso wie der unterbaute Innenhof im 2. Obergeschoss werden extensiv begrünt. Um den Hof sind die inneren Hotelzimmer angeordnet. Er ist durch einzelne Pflanzinseln gegliedert. In Verbindung mit einer gezielten Auswahl besonderer Pflanzgruppen erhalten die einzelnen Hofflächen individuellen Charakter und einen hohen Wiedererkennungswert. Am anderen Ende des Gebäudes befindet sich die Zufahrt zu den Anlieferbereichen.
City Quartier Dom Aquarée in Berlin-Mitte
Im Herzen des alten und neuen Berlins an der Spree, in Fußwegdistanz zwischen Alexanderplatz, Hackeschem Markt, Unter den Linden, Dom und Museumsinsel gelegen, entstanden vier einzelne Gebäude, die einen vielfältigen Nutzungsmix aus Hotel, Kongress, Büro sowie Wohnen beherbergen. Gemeinsam sind ihnen die steinernen Fassaden in ihren individuellen Gestaltungen und das künstlerisch verarbeitete Thema Wasser als wiederkehrendes Element aller vier Gebäude. Der enge Bezug der Kunstwerke zum Standort ist ein modernes Statement zum Wechselspiel zwischen Kunst und Architektur, Kultur und Stadt und ergänzt die Qualitäten des Quartiers entsprechend der Maxime des Investors, die Trennung zwischen Leben und Arbeiten aufzuheben.
Stadtquartier Riem Arcaden in München
Eine durchgehende Ost-West-Gasse trennt den eigentlichen Gesamtkomplex der neuen Riem-Arcaden in eine Nord- (Arch. ASW) und Südspange (Arch. nps • partner). Dies resultiert aus der nutzerspezifischen Funktionsgliederung der Gesamtanlage in ein südliches Einkaufszentrum mit Nachbarschaftseinrichtungen, Büro- und Wohnnutzung sowie zweier offener Hochgaragen und einer nördlichen Mantelbebauung. Die angrenzenden Fassadenflächen des zweigeschossigen Einkaufszentrum-Sockels sind im Kontrast zur gläsernen Mitte und der flankierenden Nordspangen-Bebauung bewusst geschlossen und steinern gehalten.
Oxta-Komplex in St. Petersburg
Neues Quartier auf dem ehemaligen Elektrik-Areal in St. Petersburg
Zentrales Gebäude des Oxta-Komplexes in St. Petersburg
Am Ufer der Newa, nahe der Mündung der Okhta gelegen, entsteht in einer von drei Neubauzonen des Okhta-Komplex das neue Verwaltungszentrum der Bank Sankt Petersburg. Während einzelne Blöcke die bestehende Uferbebauung aus Norden und Süden entlang der Newa in typischer Weise fortsetzen, öffnet sich die neue Front in der Hauptachse des Komplexes und gibt den Blick frei auf ein 22-geschossiges Hochhaus als neue Höhendominante. Es ist das zentrale Element des Komplexes und wird von zwei 9-geschossigen Baukörpern auf einem gemeinsamen Sockel flankiert wird. Die zwei Sockelgeschosse - eines davon als Untergeschoss, das zweite oberirdisch - bilden die gestalterische Basis für das Verwaltungszentrum und nehmen die PKW-Stellplätze für das neue Quartier auf. Die Anlage folgt dem Stadtentwicklungskonzept für die angrenzenden Gebiete entlang der Newa und Perewosnaja-Gasse.
Für die Sockelgeschosse wurde Natursteinverkleidung ausgewählt, die ein vertrautes Straßenbild bietet und mit ihrer Solidität eine hohe Oberflächenqualität vermitteln. Die seitlichen Riegelbauten haben jeweils ihre eigene Fassadengestaltung, die die vertikalen und horizontalen Elemente auf unterschiedliche Art betonen. Der nördliche Bau wird aus drei gleichen Volumen gebildet und hat mit konvex gebogenen Grundrisslinien und gerundeten Gebäudeecken einen kräftigen Auftritt, während der südliche Riegel ein Quader mit klassischer architektonischer Gliederung aus Verglasung und matten und glänzenden dunklen Steinflächen ist. Das Hochhaus setzt sich durch seine Höhe und besondere Silhouette von den umgebenden Gebäuden ab. Seine Ganzglasfassade ist auf der Newaseite über die gesamte Höhe vertikal nach innen gewölbt. Durch diese Taillierung erhält der Bau eine dezente Dynamik, die ihn aus fast allen Richtungen über den Fluss hinweg aus seiner Umgebung emporwachsen und zeitgemäß elegant wirken lässt. Das geschwungene Volumen trägt eine Elementfassade aus teils gebogenen, teils stressverformten Isoliergläsern. Die Hauptachse quer zum Flussufer wird in Zukunft durch eine Fußgängerbrücke über die Uferstraße hinweg besonders hervorgehoben. In ihrer Verlängerung reicht dann ein Bootssteg mit Aussichtsplattform und einem Restaurant direkt bis in den Fluss hinein und verbindet den zurückgesetzten Verwaltungskomplex mit der Newa.
Mit der Gestaltung der einzelnen Foyers und öffentlichen inneren Verkehrswege setzt sich die individuelle Charakteristik der drei Volumina fort. Allein der Granitbodenbelag der Plaza zwischen den Bankgebäuden führt bis in die Erdgeschossfoyers und schafft eine fließende Materialverbindung von außen nach innen. Insbesondere der teils zweigeschossige Empfangsbereich des Hochhauses erhält einen öffentlich hochwirksamen Auftritt durch eine vollflächig gläserne Verkleidung. Sie zeigt in großformatigen Tafeln die komplette Kulisse eines Straßenzuges aus Fragmenten historischer Bankgebäude der Stadt als maßstäbliche Siebdruck-Collage. Der Besucher gelangt also über den modernen Vorplatz in das Hauptgebäude eines Unternehmens, das auch mit dem neuen Standort am Rande der Petersburger Innenstadt an die reiche Handelstradition der Ostseemetropole anknüpft und sich letztlich zum Erbe des historischen Stadtbildes bekennt.
Für die Sockelgeschosse wurde Natursteinverkleidung ausgewählt, die ein vertrautes Straßenbild bietet und mit ihrer Solidität eine hohe Oberflächenqualität vermitteln. Die seitlichen Riegelbauten haben jeweils ihre eigene Fassadengestaltung, die die vertikalen und horizontalen Elemente auf unterschiedliche Art betonen. Der nördliche Bau wird aus drei gleichen Volumen gebildet und hat mit konvex gebogenen Grundrisslinien und gerundeten Gebäudeecken einen kräftigen Auftritt, während der südliche Riegel ein Quader mit klassischer architektonischer Gliederung aus Verglasung und matten und glänzenden dunklen Steinflächen ist. Das Hochhaus setzt sich durch seine Höhe und besondere Silhouette von den umgebenden Gebäuden ab. Seine Ganzglasfassade ist auf der Newaseite über die gesamte Höhe vertikal nach innen gewölbt. Durch diese Taillierung erhält der Bau eine dezente Dynamik, die ihn aus fast allen Richtungen über den Fluss hinweg aus seiner Umgebung emporwachsen und zeitgemäß elegant wirken lässt. Das geschwungene Volumen trägt eine Elementfassade aus teils gebogenen, teils stressverformten Isoliergläsern. Die Hauptachse quer zum Flussufer wird in Zukunft durch eine Fußgängerbrücke über die Uferstraße hinweg besonders hervorgehoben. In ihrer Verlängerung reicht dann ein Bootssteg mit Aussichtsplattform und einem Restaurant direkt bis in den Fluss hinein und verbindet den zurückgesetzten Verwaltungskomplex mit der Newa.
Mit der Gestaltung der einzelnen Foyers und öffentlichen inneren Verkehrswege setzt sich die individuelle Charakteristik der drei Volumina fort. Allein der Granitbodenbelag der Plaza zwischen den Bankgebäuden führt bis in die Erdgeschossfoyers und schafft eine fließende Materialverbindung von außen nach innen. Insbesondere der teils zweigeschossige Empfangsbereich des Hochhauses erhält einen öffentlich hochwirksamen Auftritt durch eine vollflächig gläserne Verkleidung. Sie zeigt in großformatigen Tafeln die komplette Kulisse eines Straßenzuges aus Fragmenten historischer Bankgebäude der Stadt als maßstäbliche Siebdruck-Collage. Der Besucher gelangt also über den modernen Vorplatz in das Hauptgebäude eines Unternehmens, das auch mit dem neuen Standort am Rande der Petersburger Innenstadt an die reiche Handelstradition der Ostseemetropole anknüpft und sich letztlich zum Erbe des historischen Stadtbildes bekennt.
Passage oder Atrium im neuen Quartier auf dem ehemaligen Elektrik-Areal in St. Petersburg
Neues Messe- und Kongresszentrum, St. Petersburg
Durch das "Expo Gate", das torartige, expressiv-dynamisch geschwungene Eingangsgebäude, der Visitenkarte des Ausstellungskomplexes, betritt der Besucher das Areal der neuen Messe Sankt Petersburg. Dieses im nordöstlichen Teil des Komplexes befindliche Kongreßzentrum stellt eine dynamische architektonische Dominante dar, welche den oberirdischen Eingangsbereich strukturiert, hier sind ein Hotel, das Kongresszentrum und Servicebereiche des Ausstellungskomplexes untergebracht. Durch das Tor hindurch erreicht man entlang einer der barocken Landschaftsgestaltung entlehnten Achse mit Broderieparterren und Wasserspielen als ein Bindeglied zwischen Architektur und Landschaft die Ausstellungsflächen. Die variabel zusammenzuschließenden quadratischen und rechteckigen Messehallen sind gelagert auf einem, dreiseitig erdumschlossenen Podium und beinhalten Stellplätze und Technik.
Kranhaus am Osthafen
Im Anschluss an die bestehenden Speichergebäude und begrenzt durch die Spree auf der Süd- und die Stralauer Allee auf der Nordseite ist am Berliner Osthafen ein Vier-Sterne-Design-Hotel der Marke "nhow" (nh- Gruppe) mit 304 Zimmern und zwei Restaurants, Konferenzbereich mit Ballsaal, SPABereich, einem Tonstudio und Tiefgarage errichtet worden.
Das Bauvolumen ist in zwei Blöcke gegliedert, die sich jeweils U-förmig zum Wasser hin öffnen. Beiden Kubaturen sind in sieben Geschosse aufgeteilt, die jeweils über einen gläsernen Steg miteinander verbunden sind. Darüber wurden im westlichen Block weitere vier Geschosse errichtet, von denen die oberen drei Geschosse als ein zur Flussseite hin um etwa einundzwanzig Meter frei auskragender Baukörper realisiert sind und auf spektakuläre Weise an das Bild eines Kranhauses erinnern. Die Gliederung der Baukörper und die Fassadengestaltung trägt so der Lage des Bauwerkes in dem ehemaligen städtischen Hafenareal respektvoll Rechnung, denn die Oberfläche der Fassade assoziiert die Materialität der Lager- und Kontorhäusern in der Nachbarschaft.
Im erdgeschossigen Sockelbereich des Bauwerkes ist ein umlaufendes Band aus großformatigen Fenstern und Glaspaneelen angeordnet. Eine Terrasse schafft als Restaurant-Außenbereich im Erdgeschoss den passenden städtischen Erlebnisraum über dem Flussufer der Spree. Die Korpuszone vom ersten bis zum sechsten Obergeschoss des Gebäudes ist als Lochfassade ausgebildet und hat unregelmäßig arrangierte und teils paarweise gruppierte quadratische Fenster hinter denen die Hotelzimmer angeordnet sind. Die Fassadenverkleidung besteht in diesem Bereich aus Ziegeln, deren Auswahl ein lebendiges Farbspiel besitzt. Hinzu kommt ein Steinverband mit einzelnen vor- und zurückspringenden Ziegeln, der die ebenen Flächen auflockert und die unregelmäßige Fenestrierung bei näherer Betrachtung auf die Mauerwerksstruktur überträgt. Das auskragende Bauteil mit dem achten bis zehnten Geschoss, das die Premiumsuite und das Tonstudio aufnimmt, erhielt eine hochreflektierende Aluminiumverkleidung und zur Spree hin eine Ganzglas- Doppelfassade. Gemeinsam betonen die Oberflächen den modernen Charakter des Aufbaus und bekrönen die klare Backsteinkubatur wirkungsvoll.
Das Bauvolumen ist in zwei Blöcke gegliedert, die sich jeweils U-förmig zum Wasser hin öffnen. Beiden Kubaturen sind in sieben Geschosse aufgeteilt, die jeweils über einen gläsernen Steg miteinander verbunden sind. Darüber wurden im westlichen Block weitere vier Geschosse errichtet, von denen die oberen drei Geschosse als ein zur Flussseite hin um etwa einundzwanzig Meter frei auskragender Baukörper realisiert sind und auf spektakuläre Weise an das Bild eines Kranhauses erinnern. Die Gliederung der Baukörper und die Fassadengestaltung trägt so der Lage des Bauwerkes in dem ehemaligen städtischen Hafenareal respektvoll Rechnung, denn die Oberfläche der Fassade assoziiert die Materialität der Lager- und Kontorhäusern in der Nachbarschaft.
Im erdgeschossigen Sockelbereich des Bauwerkes ist ein umlaufendes Band aus großformatigen Fenstern und Glaspaneelen angeordnet. Eine Terrasse schafft als Restaurant-Außenbereich im Erdgeschoss den passenden städtischen Erlebnisraum über dem Flussufer der Spree. Die Korpuszone vom ersten bis zum sechsten Obergeschoss des Gebäudes ist als Lochfassade ausgebildet und hat unregelmäßig arrangierte und teils paarweise gruppierte quadratische Fenster hinter denen die Hotelzimmer angeordnet sind. Die Fassadenverkleidung besteht in diesem Bereich aus Ziegeln, deren Auswahl ein lebendiges Farbspiel besitzt. Hinzu kommt ein Steinverband mit einzelnen vor- und zurückspringenden Ziegeln, der die ebenen Flächen auflockert und die unregelmäßige Fenestrierung bei näherer Betrachtung auf die Mauerwerksstruktur überträgt. Das auskragende Bauteil mit dem achten bis zehnten Geschoss, das die Premiumsuite und das Tonstudio aufnimmt, erhielt eine hochreflektierende Aluminiumverkleidung und zur Spree hin eine Ganzglas- Doppelfassade. Gemeinsam betonen die Oberflächen den modernen Charakter des Aufbaus und bekrönen die klare Backsteinkubatur wirkungsvoll.
C&A - Hauptverwaltung in Düsseldorf
Unweit des Düsseldorfer Flughafens befindet sich seit Ende 2006 die neue Hauptverwaltung der C&A Mode KG. Die Gliederung des Ensembles in vier Einzelbaukörper reagiert auf den Bebauungsrhythmus entlang einer zentralen Grünachse. Als Bindeglied der einzelnen Baukörper dient ein transparenter Verbindungsbau, welcher im Schnittpunkt mit der zentralen Erschließungsachse in einer großzügigen sechsgeschossigen Lobby kulminiert. Brüstungen und Pfeiler der vier Hauptbaukörper sind mit feingerahmtem, siebbedrucktem Glas bekleidet. Minimal nuancierte Farbtöne lassen die Einzelgebäude dabei subtil auseinandertreten.
In direkter Nachbarschaft entsteht derzeit die Hauptverwaltung des Mobilfunkbetreibers E-plus in Düsseldorf
Das Gebäude präsentiert sich als ein hybrider Baukörper, bestehend aus dem mäanderförmigen Verwaltungstrakt, der auf einer eingeschossigen Basis lagert, sowie dem ebenfalls vom Basisgeschoss unterfangenen, direkt angeschlossenen Parkhaus. Der Entwurf bietet maximale, werbewirksame Präsenz zur nahegelegenen Autobahn mit zeichenhafter Erkennbarkeit aus der Luft (der Flughafen Düsseldorf ist nur wenige hundert Meter entfernt). Die Überlagerung des Mäanders mit den zur Autobahn orientierten gläsernen "Skywalks" sorgt für einen hohen Schallschutz der Bürobereiche und eine Binnenerschließung mit kurzen Wegen bei optimaler Ausnutzung der belichteten Flächen.
Geschäfts- und Bürogebäude Kurfürstendamm 38/39 Ecke Knesebeckstraße in Berlin
Zum Erhalt des ursprünglich gründerzeitlichen Ensembles entlang des Kurfürstendamms entstand gemäß der örtlichen städtebaulichen Leitlinien für die Fassadengestaltung mit Stockwerksaufbau, Farbgebung und Fensterformaten ein Neubau, in dem die klassische Gliederung in Sockel, Korpus und Mezzanin ihre Entsprechung in der Stapelung der Nutzungen bis hin zu repräsentativen Wohnungen in den Staffelgeschossen und im ellipsenförmigen Eckturm fand. Unter Verwendung eines feinkörnigen, homogenen Sandsteines mit scharrierten Oberflächen in den Wandfeldern werden klassische Vorbilder wie die typusbildenden Bauten Messels oder die in der Nähe befindlichen repräsentativen Rasterfassaden aus den fünfziger Jahren zitiert.
Bürogebäude "Kronprinzenkarree"
Berlins längstes Bauwerk scheint gleichzeitig sein unbeliebtestes zu sein: Bewegt man sich auf dem Stadtbahnviadukt, so bekommt man den Eindruck, als würde die Stadt dem Viadukt permanent den Rücken zukehren. Dabei können sich gerade aus der dichten Nachbarschaft der Stadt und ihrer "Hauptschlagader" positive Wechselwirkungen ergeben: Das Bürohaus, gelegen zwischen Reinhardt- und Unterbaumstraße, schwingt konkav vor einer gegenläufigen Kurve der Bahn zurück, einen knappen öffentlichen Platz zum Viadukt hin aufspannend, von dem aus - gerundet und geneigt - eine knapp 30m hohe Glasfassade in den Himmel ragt und den dahinterliegenden Block vor den Emissionen der Stadtbahn abschirmt.
Lofthaus "Kronprinzenkarree"
Abgeschirmt von höherer Randbebauung, unter anderem vom Bürohaus "Kronprinzenkarree", befindet sich im Blockinnenbereich zwischen Reinhardtstraße und Unterbaumstraße das dreigeschossige Lofthaus, kleinster Bestandteil der insgesamt aus vier Gebäuden bestehenden Anlage. Städtebaulich vermittelnd zwischen der bestehenden Giebelwand eines Nachbarhauses und dem Hofflügel des zum Stadtbahnviadukt orientierten Bürogebäudes, beharrt das Lofthaus mit seiner strengen Fassadengrafik, der ungewöhnlichen Materialwahl und der ebensolchen Farbgebung auf seiner formalen Autonomie.
Wohnkomplex am Martinow Ufer, St. Petersburg
Nördlich des St. Petersburger Stadtzentrums, in unmittelbarer Wasserlage und inmitten eines Parkgeländes, entsteht ein Appartementhotel- und Wohnkomplex als Ensemble aus zwölf teilweise durch ein Sockelgeschoss miteinander verbundenen Einzelhäusern.
Durch die Anordnung der Gebäude in einer S-förmigen Geste entstehen zwei charakterlich unterschiedliche Räume. Der eine bildet als zentrale „Esplanade“ des Komplexes mit Baumallee und Springbrunnen die Verlängerung der Achse des Grebny-Kanals, der andere eine eher abgeschlossene, ruhige Erholungszone mit Spazierwegen und Grünanlagen. Den Bewohnern steht am Ende der "Esplanade" ein eigener Fitness- und Wellnessbereich zur Verfügung.
Durch die Anordnung der Gebäude in einer S-förmigen Geste entstehen zwei charakterlich unterschiedliche Räume. Der eine bildet als zentrale „Esplanade“ des Komplexes mit Baumallee und Springbrunnen die Verlängerung der Achse des Grebny-Kanals, der andere eine eher abgeschlossene, ruhige Erholungszone mit Spazierwegen und Grünanlagen. Den Bewohnern steht am Ende der "Esplanade" ein eigener Fitness- und Wellnessbereich zur Verfügung.
Neubau eines Kaufhauses am Europacenter für den Multimediamarkt Saturn in Berlin
In das bestehende Ensemble wurde ein 6-geschossiges Kaufhaus anstelle des Kinos als ein neuer eigenständiger Bauteil eingefügt. In Rücksichtnahme auf die angrenzende Bebauung sowie die Bestandskubatur ist das Gebäude horizontal in etagenhohe Schichten untergliedert, die sich an der Tauentzienstraße zu einer geschlossenen, flächigen Fassade vereinen und sich zum Hochhaus hin zurückstaffelnd auffächern.
Fassadengestaltung eines Büro- und Wohngebäudes am Kamennoostrowskij Prospekt in St. Petersburg
In den Glasfassaden sind die transluzenten Scheiben zwischen den Fenstern in warmen Sepia-Farbtönen mit Ornamenten und Reliefmotiven aus dem Formenfundus der Gründerzeit bedruckt: Amphoren, Säulen und Girlanden bilden im Zusammenspiel mit ruhigeren Bossenputz- und Gesimsband-Elementen eine Gesamtkomposition, die Modernität und gestalterische Prinzipien einer vergangenen, dennoch sehr präsenten Baukultur zugleich zeigen.
"Benoishaus", Umformung der Bebauung auf dem ehemaligen Werkgelände "Rossija" in St. Petersburg
Grundlage der digitalen Druckvorlagen der Figurinen auf den Gläsern der Frontfassade sind Benois’ Skizzen für Theaterkostüme. Die Fassade, mit ihren festlichen und komischen Ornamenten, soll an die Fassade eines toskanischen Palazzo erinnern, den A. Benois besonders mochte und während seiner Italien-Reisen oft zeichnete, und gleichzeitig an die kostümierten Bälle, die Graf Besborodko für Katherina die Große gab, und über die Alexander Benois in seinen Memoiren schreibt.
Die geschosshohen, figürlich bedruckten Gläser sind im Wechsel mit transparenten und opaken Glaselementen in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion eingesetzt, die als Unterkonstruktion die gesamte Fassade überspannt.
Die geschosshohen, figürlich bedruckten Gläser sind im Wechsel mit transparenten und opaken Glaselementen in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion eingesetzt, die als Unterkonstruktion die gesamte Fassade überspannt.
Instandsetzung, Modernisierung und Erweiterung des Geschäftshaus Unter den Linden 32-34 in Berlin
Freiflächengestaltung in den relativ engen, schattigen Innenhöfen, wie sie gerade in den gründerzeitlichen Bauquartieren Berlins häufig anzutreffen sind, zeitigt bei begrünten Innenhöfen nach einigen Jahren meist lediglich Efeu und Moos. Das war einer der Gründe, warum man sich bei diesem Projekt für eine Art barock anmutenden „Teppich“, auf dem sich die Gebäude dem Betrachter präsentieren, entschloss. In der schwarz-goldenen Farbigkeit, die der Baumaterialien Nero Assoluto und messingfarbenes, poliertes Aluminium der Fassade aufnehmend, ist der schwarze Untergrund des Hofes bemalt mit einem großformatigen floralen Motiv, das an schwere Brokatstoffe und Textildrucke des 19. Jahrhunderts erinnert.
Federation Tower Moskau City der Architektengemeinschaft nps tchoban voss GbR und Schweger Assoziierte Gesamtplanung GmbH
Die 400 Millionen Euro teuren Wolkenkratzer sollen in Rekordzeit in die Höhe wachsen: Pro Rohbau-Geschoss sind nur drei Tage Bauzeit vorgesehen. Die Fassadenteile werden jeweils von innen heraus geschossweise montiert.
Die Tragkonstruktion der Fassade wird von der Attika abgehängt und stütz sich jeweils an den Geschoßdecken ab. Im Fassadenzwischenraum werden Zu- und Abluftinstallationen sowie geschoßweise Stege angeordnet, die zur Wartung und Reinigung der Fassade dienen.
Die Tragkonstruktion der Fassade wird von der Attika abgehängt und stütz sich jeweils an den Geschoßdecken ab. Im Fassadenzwischenraum werden Zu- und Abluftinstallationen sowie geschoßweise Stege angeordnet, die zur Wartung und Reinigung der Fassade dienen.
Bürogebäude "Kronprinzenkarree"
Die komplexe Grundform der Schallschutzfassade, ein Kegelausschnitt, wird in eine amphitheaterartige Stufung aufgelöst. Hinter dieser filigranen Glasfassade befindet sich ein achtgeschossiges Gebäude mit extrem plastisch durchgearbeiteter Lochfassade, deren Balkone den Luftraum hinter der Schutzhülle zum Arbeitsraum erweitern. Die weitere Detaillierung der Fassade trägt ebenfalls den Ansprüchen des Schallschutzes Rechnung.
Lofthaus "Kronprinzenkarree"
Die Innenräume lassen sich gegen Sicht und Licht mit geschosshohen Lochblech-Verfahrelementen abschließen oder dank ihrer raumhohen Faltschiebefenster großzügig öffnen. Die individuelle, "verlaufende" Lochung der Blechelemente verleiht diesem üblicherweise repetitiven Halbzeug einen wesentlich belebteren Charakter und sorgt im Spiel von Licht und Schatten für ein vielfältiges Bild der grundsätzlich einfach strukturierten Fassaden.
Wohnkomplex am Martinow Ufer, St. Petersburg
Die Fassadenlösungen des Komplexes vereinen moderne Stilistik mit den historischen Regeln St. Petersburgs. Südeuropäische, z. B. der französischen und italienischen Architektur entlehnte Details wie Jalousien, aufgesetzte Fensterläden, etc., in steinerne dekorative Elemente verwandelt, erzeugen eine neue, unerwartete Deutung innerhalb der künstlerischen Gestaltung des Komplexes.
Neubau eines Kaufhauses am Europacenter für den Multimediamarkt Saturn in Berlin
Jede horizontale Schicht der Fassade besteht aus einer vertikal gegliederten Stahl-Glaskonstruktion mit leicht verdrehten Glasflächen, die eine schuppenartige Struktur bilden. Die Verglasung erhielt einen Siebdruck mit stilisierten Figuren aus der Medienwelt. Dabei werden die einzelnen Bilder in Manier einer kurzen filmischen Sequenz auf die gereihten Glaselemente übertragen und schaffen so einen inhaltlichen Bezug zum historischen Ort Kino.
Hamburger Hof - Berlin
Das Gebäudeensemble "Hamburger Hof" stellt sich heute als gewachsenes und ständig neu überlagertes Zusammenspiel von Wohn- und Gewerbebauten aus den letzten gut 200 Jahren dar. Das 1828 erstmals urkundlich erwähnte, denkmalgeschützte Vorderhaus wurde immer wieder um hofseitige Anbauten ergänzt, die sowohl kleine Handwerksbetriebe, als auch gründerzeitliche Unterhaltungsstätten wie z.B. eine Kegelbahn beheimateten. Bronzegießereien, Kaffeeröstereien, Brauereien, Schlosser- und Tischlerbetriebe sowie unterschiedlichste Gastronomische Einrichtungen waren dort in den letzten zwei Jahrhunderten untergebracht, ergänzt durch Wohnungen und später auch kleine Büroeinheiten.
Ein Nutzungsmix aus Handwerk, Kunstgewerbe, Kulturbetrieb und Wohnungen schwebte auch dem Bauherrn vor, als er das Grundstück mit seiner heterogenen Bebauung im Jahre 2006 erwarb. In enger Abstimmung mit den aufmerksamen Denkmalschutzbehörden von Bezirk und Senat wurde ein Umbau- und Erweiterungskonzept entwickelt, bei dem lediglich zwei kleine, barackenartige Gebäudeteile aus den 60er Jahren entfernt wurden. Sensibel hinzugefügt wurden großzügig verglaste Dachgeschosse, die zum Teil die Kubatur der im Krieg zerstörten, geneigten Dächer wieder aufnehmen. Der einzige komplette Neubau des Ensembles ist eine fünfgeschossige Brandwandbebauung, die zum rückwärtigen Park hin im obersten Geschoss weit auskragt, und sich im gebührenden Abstand um die Ecke des Nachbarhauses über die backsteinerne alte Kaffeerösterei schiebt.
Spektakuläre Ausblicke über diesen "Pocket Park" und die ihn umgebenden Gründerzeithäuser ergeben sich vor allem aus den oberen Geschossen der verschiedenen Gebäude, während der historische Innenhof durch die Neubauten mit ihrer bewusst moderne Material- und Formsprache neu gefasst wird, und gleichzeitig seinen Charakter als halböffentlicher Raum bewahrt.
Ein Nutzungsmix aus Handwerk, Kunstgewerbe, Kulturbetrieb und Wohnungen schwebte auch dem Bauherrn vor, als er das Grundstück mit seiner heterogenen Bebauung im Jahre 2006 erwarb. In enger Abstimmung mit den aufmerksamen Denkmalschutzbehörden von Bezirk und Senat wurde ein Umbau- und Erweiterungskonzept entwickelt, bei dem lediglich zwei kleine, barackenartige Gebäudeteile aus den 60er Jahren entfernt wurden. Sensibel hinzugefügt wurden großzügig verglaste Dachgeschosse, die zum Teil die Kubatur der im Krieg zerstörten, geneigten Dächer wieder aufnehmen. Der einzige komplette Neubau des Ensembles ist eine fünfgeschossige Brandwandbebauung, die zum rückwärtigen Park hin im obersten Geschoss weit auskragt, und sich im gebührenden Abstand um die Ecke des Nachbarhauses über die backsteinerne alte Kaffeerösterei schiebt.
Spektakuläre Ausblicke über diesen "Pocket Park" und die ihn umgebenden Gründerzeithäuser ergeben sich vor allem aus den oberen Geschossen der verschiedenen Gebäude, während der historische Innenhof durch die Neubauten mit ihrer bewusst moderne Material- und Formsprache neu gefasst wird, und gleichzeitig seinen Charakter als halböffentlicher Raum bewahrt.
Berolinahaus am Alexanderplatz in Berlin
Nach mehrjährigem Leerstand präsentiert sich das Berolinahaus am Berliner Alexanderplatz, erbaut 1929-31 vom Wegbereiter der Klassischen Moderne, Peter Behrens, wieder in angemessener Substanz und Gestalt.
Die charakteristische Fassade des Gebäudes wurde sorgfältig wieder aufgebaut. Die nordwestliche Giebelwand des Berolinahauses, in der Ursprungsplanung eigentlich eine Brandwand, erhielt nach dem städtebaulichen Paradigmenwechsel des Alexanderplatzes ein eigenständiges neues Gesicht. In ihrer kontrastvollen Gestaltung tritt sie mit der auch nach über siebzig Jahren immer noch modernen Ausprägung der übrigen Fassaden in ein dialogisches Verhältnis und verschafft dem Haus eine neue Qualität des Ortsbezuges.
Die charakteristische Fassade des Gebäudes wurde sorgfältig wieder aufgebaut. Die nordwestliche Giebelwand des Berolinahauses, in der Ursprungsplanung eigentlich eine Brandwand, erhielt nach dem städtebaulichen Paradigmenwechsel des Alexanderplatzes ein eigenständiges neues Gesicht. In ihrer kontrastvollen Gestaltung tritt sie mit der auch nach über siebzig Jahren immer noch modernen Ausprägung der übrigen Fassaden in ein dialogisches Verhältnis und verschafft dem Haus eine neue Qualität des Ortsbezuges.
Instandsetzung, Modernisierung und Erweiterung des Geschäftshaus Unter den Linden 32-34 in Berlin
Ursprünglich in den Jahren 1970/71 nach den Plänen des "Kollektiv Mehlan", VEB Berlin Projekt, errichtet, ist das Gebäude Bestandteil des historisch gewachsenen Ensembles innerhalb der geschlossenen Blockstruktur in der Dorotheenstadt. Geplant als Verwaltungsgebäude, war das Gebäude zuletzt der Berliner Sitz der Britischen Botschaft.
Unter Berücksichtung der denkmalpflegerischen Ansprüche wurde die Natursteinverkleidung an heutige Erfordernisse angepasst erneuert. Eine in Berlin bauhistorisch typische Erschließungssituation wird durch das Eingangsfoyer und die offen in den Foyerbereich mündende Haupttreppe aufgegriffen, diese verbindet das bestehende Vorderhaus mit der neuen Hofbebauung auf jeder Etage.
Unter Berücksichtung der denkmalpflegerischen Ansprüche wurde die Natursteinverkleidung an heutige Erfordernisse angepasst erneuert. Eine in Berlin bauhistorisch typische Erschließungssituation wird durch das Eingangsfoyer und die offen in den Foyerbereich mündende Haupttreppe aufgegriffen, diese verbindet das bestehende Vorderhaus mit der neuen Hofbebauung auf jeder Etage.
Fassadengestaltung eines Büro- und Wohngebäudes am Kamennoostrowskij Prospekt in St. Petersburg
Im Stadtbezirk der Petrograder Seite wird in einem gründerzeitlich geprägten Industrie- und Gewerbeensemble die entkernte viergeschossige Stahlkonstruktion eines Fabrikgebäudes aus dem Jahre 1965 zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.
Mit zeitgemäßen Konstruktionsweisen und Materialien reflektiert das Gebäude den Genius loci, ohne in plumpes Kopieren zu verfallen. Die Längsseiten mit einer Art "verglaster Lochfassade" stehen im Kontrast zu den Schmalseiten mit partiell geöffneten Natursteinfassaden, die sich über die beiden aufgestockten Wohngeschosse hinweg als Dachfläche fortsetzen.
Mit zeitgemäßen Konstruktionsweisen und Materialien reflektiert das Gebäude den Genius loci, ohne in plumpes Kopieren zu verfallen. Die Längsseiten mit einer Art "verglaster Lochfassade" stehen im Kontrast zu den Schmalseiten mit partiell geöffneten Natursteinfassaden, die sich über die beiden aufgestockten Wohngeschosse hinweg als Dachfläche fortsetzen.
"Benoishaus", Umformung der Bebauung auf dem ehemaligen Werkgelände "Rossija" in St. Petersburg
Am rechten Newa-Ufer, gegenüber der Smolnij-Kathedrale im heutigen Kalininski-Bezirk, an der Grenze zwischen dem ehemaligen Garten des Herrenhauses Kuschelev-Besborodko und dem heutigen Piskarevski-Prospekt, stand in den Jahren 1877 bis 1882 das Haus des berühmten russischen Künstler Alexander Benois. Heute befindet sich dort ein teilweise verfallenes Industriegebäude, das zu einem multifunktionalen Geschäftszentrum umgebaut wurde. Die Gestaltung des Neubaus ist dem Künstler A. Benois gewidmet, insbesondere seiner Theaterkunst, mit der er als Initiator und Gestalter der Dhiagilev-Theatertruppe russische Kunst und Kultur weltbekannt gemacht hat.
Umbau des Atriums im Spreepalais in Berlin
In den Jahren 2000 - 2002 wurde am Ufer der Spree auf dem Gelände der ehemaligen Börse das Büro- und Geschäftshaus "Spreepalais" (Architekten Nägele Hoffmann Tiedemann, Stuttgart) errichtet. Zur Aufwertung der öffentlich zugänglichen Bereiche des palaisartigen Gebäudes wurde die bereits existierende hochwertige Ausstattung der Empfangs- und Aufzugslobbybereiche erweitert. Die Lichtkunstinstallation und die markanten roten Sitzrondelle geben dem Atrium einen unverwechselbaren Charakter. Warme Holzpaneele, mattierte und transparente Glasplatten treten in Dialog mit der ursprünglichen - auf Kontrast zwischen Naturstein und Edelstahl gegründeten - Gestaltung des Gebäudes und bringen die gesamte Komposition in ein harmonisches Gleichgewicht.
SXF-Vorplatz des Flughafens Berlin-Schönefeld
Durch den neugeschaffenen überdachten Gehweg vom Terminal zum Bahnhof wurde eine direkte Verbindung für die Nutzer der öffentlichen Verkehrsanbindungen geschaffen und gleichzeitig der gesamte Vorbereich des Flughafens zu einer gestalterischen Einheit mit räumlicher Qualität und guter Orientierung zusammengefasst. Die Überdachung folgt der leichten Kurve des Weges und führt den Reisenden zum Sammelplatz vor dem Terminal. Die filigrane und leichte Überdachung wird von einer Stahlkonstruktion getragen, die auf der Westseite gleichzeitig eine gläserne Wetterschutzwand mit integrierten Werbekästen trägt. Es entsteht ein abwechslungsreiches Spiel entlang des Übergangs bis zum Info-Tower vor dem Terminal, unterstützt durch Einbau-Downlights, die das "SXF" - Logo zitieren.
Umbau des ehemaligen Umspannwerkes zu einer Synagoge und Kulturzentrum der jüdischen Gemeinde, Berlin/Wilmersdorf
Das 1922 errichtete Gebäude war für den BEWAG-Vorgänger "Elektrizitätswerk Südwest AG" bestimmt. Die Nutzung als Umspannwerk, Trafostation, später Lichtlabor für Straßenbeleuchtung hat mit seiner heutigen Nutzung nichts gemein. 2004 von einer jüdischen Stiftung erworben, wurde das Gebäude nun der orthodox-jüdischen Gesellschaft Chabad Lubawitsch für neunundneunzig Jahre zur Verfügung gestellt und umgebaut, dabei blieb die Hülle weitestgehend erhalten, lediglich zur Straße wurde ein repräsentativer Eingang etabliert.
Berolinahaus am Alexanderplatz in Berlin
Ein Teil des Gebäudes wurde entkernt und heutigen Ansprüchen an Einzelhandelsflächen entsprechend mit einem reduzierten Stützenraster neu in die denkmalgeschützte Hülle integriert. In den Obergeschossen blieb die ursprüngliche Substanz weitgehend erhalten. Bei der Gestaltung der öffentlichen Innenräume wurde selbstbewusst Position bezogen zur Ausdrucksstärke und formalen Präsenz dieses für die Identität des Alexanderplatzes unverzichtbaren Hauses.
Berolinahaus am Alexanderplatz in Berlin
An der Erdgeschossfassade kam ein polierter Tauerngrün-Serpentinit zum Einsatz, der sich in den beiden giebelseitig zu betretenden Lobbies als Wandbekleidung fortsetzt. Im Gebäudeinneren wurde die technische und formale Qualität dieses Materials mit gerundeten, teilweise sogar sinusförmig geschnittenen Formsteinen ausgereizt. Fugenbänder aus poliertem Messing unterstützen die gewünschte grafische Wirkung des Fugenbildes; Stein und Fuge werden in der aus der zweidimensionalen Wandbekleidung überführt in eigenständige, plastische Elemente der räumlichen Gestaltung.
Umbau des ehemaligen Umspannwerkes zu einer Synagoge und Kulturzentrum der jüdischen Gemeinde, Berlin/Wilmersdorf
Die ehemalige Transformatorenhalle wird zur orthodoxen Synagoge ausgebaut, im Untergeschoss wird ein traditionelles, jüdisches Ritualbad (Mikwe) eingerichtet. Seminarräume, eine Bibliothek, ein Raum für Kindergottesdienste, ein Café und ein Festsaal mit angeschlossener koscherer Küche bieten Platz für verschiedene religiöse und kulturelle Veranstaltungen der Mitglieder der jüdischen Gemeinde und ihren Besuchern aus der ganzen Welt. Die Synagoge, ein hoher, in sich selbst ruhender Raum, bildet das geistige, kulturelle und räumliche Zentrum des Gesamtgebäudes. Der Charakter wird bestimmt durch die dunkle, raumhohe Vertäfelung aus Nussbaumholz, die trotz ihrer horizontalen Gliederung fast monolithisch wirkt, und aus der die funktionalen Elemente wie der Schrein für die Thora-Rollen förmlich herauszuwachsen scheinen.
Umbau des ehemaligen Umspannwerkes zu einer Synagoge und Kulturzentrum der jüdischen Gemeinde, Berlin/Wilmersdorf
In seinen Proportionen erscheint der Synagogensaal, dessen Dachkonstruktion von einer einzelnen, asymmetrisch im Raum stehenden Stütze getragen wird, überaus kompakt. Die Frauen-Galerie wurde daher nicht in den Raum gestellt, sondern scheint in ihrer amorphen Form aus der Nordwand des Raumes gleichsam herauszufließen. Dabei kommt sie weder der Rundstütze noch den Wänden zu nahe, sondern bleibt in einem spannungsvollen Abstand zu ihnen und vermeidet dadurch ein horizontales Zerschneiden des Raumes. Belichtet wird der Synagogensaal einerseits über ein ovales „Himmelsfenster“, das den spirituellen Zusammenhang zwischen Gläubigen und der göttlichen Instanz symbolisiert, andererseits über in die Wände eingelassene Lichtfugen, die im Zusammenspiel mit dem dunklen Walnussholz und dem tiefen Rot der Sitzpolster eine feierliche und geborgen - warme Stimmung im Saal erzeugen.
City Quartier Dom Aquarée in Berlin-Mitte
Das Meerwasseraquarium im Mittelpunkt des Hotelatriums vereint mehrere Entwurfsparameter: zum einen das Thema Wasser, zum anderen die Inszenierung der vertikalen Erschließung, es ordnet und teilt den Raum und es stellt eine einmalige Publikumsattraktion dar. Der Zylinder des Aquariums hat einen Außendurchmesser von ca. 11 Metern und eine Höhe von 16 Metern ab Betonsohle. Den Besuchern des Aquariums bietet sich in der langsamen Fahrt durch die ununterbrochene Wassersäule ein spektakuläres Erlebnis: In einem zweigeschossigen gläsernen Aufzug können 48 Personen die farbenprächtige Unterwasserwelt betrachten. Über gläserne Stege gelangt man oben auf eine umlaufende Galerie, die Büros und ein Restaurant erschließt.
Multiplexkino Cubix am Alexanderplatz, Berlin
Die strenge, kompakte Saalanordnung folgt den knappen äußeren Bedingungen und schafft eine übersichtliche Erschließung und außergewöhnlich "urbane" Foyerzonen, von denen aus der Blick das gesamte Umfeld des Alexanderplatzes umfasst. Vier übereinanderliegende Saalebenen mit jeweils vorgelagerten Foyerbereichen werden durch unterschiedliche Luftraumausschnitte miteinander verbunden. Die Deckenöffnungen bieten dem Kinobesucher schon im Moment des Eintritts einen dramatisch vertikalen Blick bis zur höchsten Saalebene. Die Erschließungsstruktur des Gebäudes lässt sich auf einen Blick ablesen.
Multiplexkino Cubix am Alexanderplatz, Berlin
So ungewöhnlich wie die vierfache "Stapelung" der Säle (mit Berlins größter Leinwand ganz oben) ist, so außerordentlich sind die vielfältigen Ausblicke auf den Alexanderplatz und seine Umgebung, die sich dem Besucher von den Foyers aus bieten.
Neugestaltung des Entrées des Duft-Essenzen-Herstellers HG Fragrance
Glas spielt die Hauptrolle und taucht in vielfältigen Bearbeitungsformen auf: Satiniert, siebbedruckt, hinterleuchtet, einbrennlackiert an Wand, Decke und Boden. Man geht über Glas, wird von ihm begrenzt, spiegelt sich in seiner Oberfläche, die man andernorts nicht klar definieren kann, und taucht ein in die changierende weiß-grüne Tonalität hintereinander liegender Scheiben.
Wichtigstes konstruktives Mittel hierbei ist die rahmenlose Punkthalterung der Scheiben, bei diesem Objekt eine prototypenhafte Eigenentwicklung, bevor zugelassene Fertigsysteme hierfür auf dem Markt waren. Die mit erheblichem Materialaufwand betriebene Entmaterialisierung sorgt für ein träumerisches Ambiente und verschafft dem Besucher tatsächlich die Illusion, in der Welt der Düfte aufzugehen.
Wichtigstes konstruktives Mittel hierbei ist die rahmenlose Punkthalterung der Scheiben, bei diesem Objekt eine prototypenhafte Eigenentwicklung, bevor zugelassene Fertigsysteme hierfür auf dem Markt waren. Die mit erheblichem Materialaufwand betriebene Entmaterialisierung sorgt für ein träumerisches Ambiente und verschafft dem Besucher tatsächlich die Illusion, in der Welt der Düfte aufzugehen.
