knerer und lang Architekten GmbH
Werner-Hartmann-Str. 6
D-01099 Dresden
T +49 (0)351 80 44 000
F +49 (0)351 80 24 173
architektur@knererlang.de
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Sanierung des Plattenbauensembles Hauptstrasse, Dresden
Die Hauptstrasse in Dresden ist durch ihre barocke Anlage und ihre Lage direkt gegenüber der Altstadt eine der prominentesten Wohnadressen der Stadt. Teile der historischen Bebauung wurden nach der Kriegszerstörung durch WBS 70 Plattenbauten ersetzt.
Ziel der Sanierungsmaßnahme war an einem solchen Standort preiswerte Wohnungen anbieten zu können, sowie der Belebung des Quartiers Rechnung zu tragen.
Der westliche Abschluss der Hauptstrasse am Goldenen Reiter ist eine städtebaulich und architektonisch wichtige Maßnahme. Die noch vorhandenen Betonloggien wurden abgebrochen, die neu geschaffene Hülle nimmt die vorhandene Baufluchten auf und kaschiert den fensterlosen Giebel. Die Fassade ist in einem graphischen Muster aus horizontalen, bunten Streifen gestrichen, das sich diffus durch die umlaufende Haut aus Lochblech abzeichnet. Geschossweise leicht versetzte Metallrahmen treten plastisch aus der Fassade hervor und bilden dadurch eine subtile Anspielung auf den Canalettoblick, den man von den Loggie aus erleben kann.
Der an der Ostseite gelegene Kopfbau der Hauptstrasse ist aus der historischen Altstadt gesehen ein spezieller Blickpunkt. Der spektakuläre Ausblick aus den Wohnungen zum Terrassenufer wird durch die plastische Ausformung der Fassade betont und in Szene gesetzt. Die plastische Gestaltung der neuen Loggien gibt der Ecke eine eigene Struktur und Betonung. Ein mit großem technischem Aufwand realisiertes Fenster in dem ehemals geschlossenen Giebel ermöglicht den Mietern die bisher vermisste Aussicht auf den berühmten Canalettoblick. Durch die schrägen Loggienwände an der Gebäudeecke kann der Blick uneingeschränkt genossen werden.
Ein weiterer Bestandteil in des Neugestaltung des innerstädtischen Areals um die Hauptstrasse ist die Sanierung der Häuser Hauptstrasse 1a - 3a. Durch die Schaffung eines neuen Durchgangs wird eine wichtige Verbindung in die Rähnitzgasse geschaffen.
Zur Hauptstrasse hin orientiert wurden den Häusern neue Wintergärten vorgebaut, die eine ganz erhebliche Steigerung des Wohnwertes in ohnehin attraktiver Lage nach sich gezogen haben. Die Verglasung lässt sich seitlich verschieben und ermöglicht eine individuelle Regelbarkeit der Wirkung des Wintergartens als Klimapuffer.
Ziel der Sanierungsmaßnahme war an einem solchen Standort preiswerte Wohnungen anbieten zu können, sowie der Belebung des Quartiers Rechnung zu tragen.
Der westliche Abschluss der Hauptstrasse am Goldenen Reiter ist eine städtebaulich und architektonisch wichtige Maßnahme. Die noch vorhandenen Betonloggien wurden abgebrochen, die neu geschaffene Hülle nimmt die vorhandene Baufluchten auf und kaschiert den fensterlosen Giebel. Die Fassade ist in einem graphischen Muster aus horizontalen, bunten Streifen gestrichen, das sich diffus durch die umlaufende Haut aus Lochblech abzeichnet. Geschossweise leicht versetzte Metallrahmen treten plastisch aus der Fassade hervor und bilden dadurch eine subtile Anspielung auf den Canalettoblick, den man von den Loggie aus erleben kann.
Der an der Ostseite gelegene Kopfbau der Hauptstrasse ist aus der historischen Altstadt gesehen ein spezieller Blickpunkt. Der spektakuläre Ausblick aus den Wohnungen zum Terrassenufer wird durch die plastische Ausformung der Fassade betont und in Szene gesetzt. Die plastische Gestaltung der neuen Loggien gibt der Ecke eine eigene Struktur und Betonung. Ein mit großem technischem Aufwand realisiertes Fenster in dem ehemals geschlossenen Giebel ermöglicht den Mietern die bisher vermisste Aussicht auf den berühmten Canalettoblick. Durch die schrägen Loggienwände an der Gebäudeecke kann der Blick uneingeschränkt genossen werden.
Ein weiterer Bestandteil in des Neugestaltung des innerstädtischen Areals um die Hauptstrasse ist die Sanierung der Häuser Hauptstrasse 1a - 3a. Durch die Schaffung eines neuen Durchgangs wird eine wichtige Verbindung in die Rähnitzgasse geschaffen.
Zur Hauptstrasse hin orientiert wurden den Häusern neue Wintergärten vorgebaut, die eine ganz erhebliche Steigerung des Wohnwertes in ohnehin attraktiver Lage nach sich gezogen haben. Die Verglasung lässt sich seitlich verschieben und ermöglicht eine individuelle Regelbarkeit der Wirkung des Wintergartens als Klimapuffer.
Stadthausprojekt am Bischofsweg, Dresden
In der Neustadt in Dresden entstand diese Anlage mit neun Eigentumswohnungen.
Das Stadthausprojekt ist ein attraktives Angebot für Familien, die sich hier inmitten eines funktionierenden Stadtgefüges eine kleine Oase schaffen können. Für das Projekt wurde ein Grundstück in der zweiten Reihe einer gründerzeitlichen Struktur gewählt. Es wird ein Beitrag gegen die Zersiedelung des
Umlandes und die Verödung der Innenstädte geleistet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Verzicht auf Zäune. An Stelle kleiner „Handtuchgärten“ profitieren alle Bewohner von der parkartigen Grünfläche im Süden und dem Hof im Norden. Es entwickelt sich eine familiäre Nachbarschaft.
ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis 2003
private Bauherrengemeinschaft NL Dresden
LP 1-8
1,69 Mio Euro
2002
Das Stadthausprojekt ist ein attraktives Angebot für Familien, die sich hier inmitten eines funktionierenden Stadtgefüges eine kleine Oase schaffen können. Für das Projekt wurde ein Grundstück in der zweiten Reihe einer gründerzeitlichen Struktur gewählt. Es wird ein Beitrag gegen die Zersiedelung des
Umlandes und die Verödung der Innenstädte geleistet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Verzicht auf Zäune. An Stelle kleiner „Handtuchgärten“ profitieren alle Bewohner von der parkartigen Grünfläche im Süden und dem Hof im Norden. Es entwickelt sich eine familiäre Nachbarschaft.
ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis 2003
private Bauherrengemeinschaft NL Dresden
LP 1-8
1,69 Mio Euro
2002
Neubau Zentrale Kälteversorgung der TU Chemnitz
Im weitläufigen Campus der Technischen Universität Chemnitz sind zahlreiche Verbraucher von technischer Kälte angesiedelt. Eine zentrale Versorgung dieser Abnehmer erwies sich als ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. In städtebaulichen und technischen Studien wurde ein zentral gelegener Bauplatz gefunden, der über die Kältezentrale hinaus auch eine neue Telekommunikationszentrale aufnehmen konnte.
Bei beiden Gebäuden dient die Architektur lediglich als Hülle, die vor allen Dingen den Hochkomplizierten technischen Anlagen gerecht werden muss.
Das gesamte Haus ist mit einer farbig gestalteten Lochblechhülle verkleidet, die einen ausreichenden Lüftungsquerschnitt für Zu- und Abluft der technischen Anlagen bietet, gleichzeitig aber die gewünschte Geschlossenheit in der Gestalt des Hauses vermittelt.
Die Lochblechtafeln in drei unterschiedlichen Einsatzbereichen erfüllen auf das jeweilige Objekt bezogen unterschiedliche Funktionen und leisten im Gesamtkonzept den notwendigen gestalterischen Zusammenhalt. Gleiche Elementgrößen, durchlaufende Fugen und ein durchgängiges Farbkonzept erzeugen das Bild „technischer Kälte, das der Gebäudefunktion zusätzlich Ausdruck verleihen soll. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die Tafeln in einem Abstand vor die Außenwände montiert sind, bzw. im Bereich der Rückkühler frei stehen. Dadurch entsteht aus jedem Blickwinkel und bei verschiedenen Lichtstimmungen ein immer neues Bild des Gebäudes. Die architektonische Kontur des Gebäudes wird ebenso diffus und flüchtig wie seine Produkte selbst.
Bei beiden Gebäuden dient die Architektur lediglich als Hülle, die vor allen Dingen den Hochkomplizierten technischen Anlagen gerecht werden muss.
Das gesamte Haus ist mit einer farbig gestalteten Lochblechhülle verkleidet, die einen ausreichenden Lüftungsquerschnitt für Zu- und Abluft der technischen Anlagen bietet, gleichzeitig aber die gewünschte Geschlossenheit in der Gestalt des Hauses vermittelt.
Die Lochblechtafeln in drei unterschiedlichen Einsatzbereichen erfüllen auf das jeweilige Objekt bezogen unterschiedliche Funktionen und leisten im Gesamtkonzept den notwendigen gestalterischen Zusammenhalt. Gleiche Elementgrößen, durchlaufende Fugen und ein durchgängiges Farbkonzept erzeugen das Bild „technischer Kälte, das der Gebäudefunktion zusätzlich Ausdruck verleihen soll. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die Tafeln in einem Abstand vor die Außenwände montiert sind, bzw. im Bereich der Rückkühler frei stehen. Dadurch entsteht aus jedem Blickwinkel und bei verschiedenen Lichtstimmungen ein immer neues Bild des Gebäudes. Die architektonische Kontur des Gebäudes wird ebenso diffus und flüchtig wie seine Produkte selbst.
Sektbars in der Semperoper, Dresden
Während der Flut in Dresden wurde auch die Semperoper massiv in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Operngastronomie wurde komplett zerstört.
Zur Wiedereröffnung der Oper konnten große Teile noch nicht saniert werden. Um die immensen wirtschaftlichen Verluste gering zu halten, sollte der Spielbetrieb jedoch schnell wieder aufgenommen werden. Als provisorischer Ersatz des Restaurants wurden zwei mobile Sektbars entwickelt, die mit Kühltechnik und einer kleinen Vitrine ausgestattet ein kleines Angebot an Sekt und Speisen ermöglichen. Die Bar ist eine moderne Interpretation der Architektur der Semperoper und zitiert wichtige Elemente des Innenraumes.
ausgezeichnet mit dem contractworld award 2003
Staatliches Immobilien und Baumanagement
NL Dresden
LP 1-8
47.000Euro
2002
Zur Wiedereröffnung der Oper konnten große Teile noch nicht saniert werden. Um die immensen wirtschaftlichen Verluste gering zu halten, sollte der Spielbetrieb jedoch schnell wieder aufgenommen werden. Als provisorischer Ersatz des Restaurants wurden zwei mobile Sektbars entwickelt, die mit Kühltechnik und einer kleinen Vitrine ausgestattet ein kleines Angebot an Sekt und Speisen ermöglichen. Die Bar ist eine moderne Interpretation der Architektur der Semperoper und zitiert wichtige Elemente des Innenraumes.
ausgezeichnet mit dem contractworld award 2003
Staatliches Immobilien und Baumanagement
NL Dresden
LP 1-8
47.000Euro
2002
Semperoper, Dresden
Der Gesamtkomplex der sächsischen Staatsoper Dresden lässt sich in drei Gebäudegruppen Theaterwerkstätten, Funktionsgebäude mit Gaststätte und Probebühne, sowie das Vorstellungshaus unterteilen. Die Theaterwerkstätten setzen sich aus insgesamt acht Gebäuden zusammen, welche Werkstätten und Lagerräume aufnehmen. Die drei im 19. Jahrhundert errichteten Gebäude stehen unter Denkmalschutz. In den 80er Jahren wurden fünf Werkstattgebäude ergänzt.
Da der Bestand die heute geltenden Forderungen nicht mehr erfüllt, mussten verschiedene bauliche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt und in den sensiblen Bestand integriert werden.
Vermögens- und Hochbauamt Dresden
LP 1-7
1,6 Mio Euro
2001 - 2002
Da der Bestand die heute geltenden Forderungen nicht mehr erfüllt, mussten verschiedene bauliche Brandschutzmaßnahmen umgesetzt und in den sensiblen Bestand integriert werden.
Vermögens- und Hochbauamt Dresden
LP 1-7
1,6 Mio Euro
2001 - 2002






