ippolito fleitz group
Augustenstr. 87
D-70197 Stuttgart
T ++49.(0)711.99 33 92-330
F ++49.(0)711.99 33 92-333
info@ifgroup.org
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Trattoria "da Loretta"
Loretta Petti ist in Stuttgart ein Begriff. Sie betreibt zwei Alimentari-Läden mit Mittagstisch und Catering und hat sich mit ihrer spontanen, familiären Art in die Herzen der schwäbischen Italien-Liebhaber gekocht. Die Eröffnung einer toskanische Trattoria mit authentischer Küche war ein langer Wunsch von ihr. Die passende Gelegenheit ergab sich nun direkt an der Stuttgarter Ausgehmeile entlang der Theodor-Heuss-Straße.
Aufgabe war also toskanische Atmosphäre als Bühne für die temperamentvolle Wirtin mit dem Anspruch und Takt des beliebten Ausgehviertels zu verbinden. Unser Büro übernahm sowohl den Auftrag der Innenarchitektur als auch der visuellen und kommunikativen Gestaltung.
Die Sehnsucht nach einem schon fast klischeehaften verklärten Bild der Toskana entspringt zu großen Teil einer Sehnsucht nach Heimat, Authentizität und Verortung inmitten unseren urbanen, ruhelosen Gesellschaft. Anstatt direkt die gewohnten Bilder toskanischer Architektur zu reproduzieren, versuchen wir mit einer Collage von Bildern der subjektiven und kollektiven Erinnerung den Moment des 'sich zu Hause fühlen' einzufangen. Die räumliche und visuelle Erscheinung ist bis ins Detail auf einander abgestimmt und sorgt für ein durchgängiges intensives Erlebnis.
Raum Der etwas verwinkelte Raum mit vielen Unterzügen, Vorsprüngen und Nischen wird durch das Absenken der Decke im Eingangsbereich auf die gerade noch zugelassenen Höhe von 2.50 deutlich geklärt und lässt so die restlichen Räume um so größer wirken. Mit Hilfe von tiefen Schlitzen in der abgehängten Decke werden auf vergleichsweise engem Raum Ankommen, Stegtresen und Barbereich zoniert.
Tische Die Gäste sitzen je bis zu zwanzigst an nur drei großen Massivholztischen und nehmen sich ihr Besteck und die Serviette selber aus den dafür vorgesehenen Tischschubladen. Während der hintere Tisch mit klassischen toskanischen Baststühlen bestückt ist, sitzt man an den beiden vorderen Tischen auf langen Massivholzbänken. Es wird schnell klar das es in 'da Loretta' nicht um intime Zweisamkeit geht, sondern um kommunikatives Miteinander.
Küche Ein großes Fenster zur Küche unterstützt die lebendige Atmosphäre, da man die Wirtin nun nicht nur im Gastraum sondern auch beim Arbeiten in der Küche eine Bühne erhält.
Lampen Moderne 'Kronleuchter' aus Metallgewebe und nackten Glühbirnen unterstützen die Zonierung.
Zwei, bzw. drei große Leuchter verorten jeweils die Esstische, Eine kleinere Ausführung artikuliert die Deckenschlitze. Durch das Metallgewebe entsteht eine wirkungsvoller, kleinteiliger Schattenwurf, der in spannendem Kontrast zur Offenheit des Raumes steht.
Tapeten In Zusammenarbeit mit der Textildesignerein Monika Trenkler wurden Tapetenstreifen entwickelt. Sie stammen aus verschiedenen Stilrichtungen. So stehen bürgerliche Tapeten vergangener Jahrhunderte, zeitgenössische Unis, sowie gescannte und digital ausbelichtete Holztexturen nebeneinander und zitieren so auf moderne Weise Bilder von gemütlichen Räumen. Die Tapetenstreifen bilden das 'Key Visual' des Erscheinungsbildes. Neben der Wandgestaltung bestimmen Sie auch die Visitenkarten sowie die Weinkarte und Belegbuch.
Logo Das Logo ist in Schreibschrift entwickelt. Der handschriftliche Duktus unterstützt die Personalisierung des gesamten Unternehmens auf die Person Loretta Petti. Die Umsetzung als dünner Neonzug zitiert Leuchtreklamen der 50er Jahre. In der Briefschaft kontrastiert das leicht getönte Papier und das geprägte Logo mit einem an Schreibmaschineschrift erinnernden Monospace-Font.
Texte In der Trattoria selbst wird das Renaissancegedicht 'Quant` è bella giovenezza...' von Lorenzo Il Magifico räumlich inszeniert. Die Ode an die Jugend und Liebe wird von jedem italienischen Schulkind auswendig gelernt. Wir fragmentieren den Text und schaffen so immer wieder neue Blickpunkte: auf Raumecken, in Spiegeln, unter dem Tresen, in Deckenaussparungen. Der Besucher wird auf Entdeckungsreise geschickt.
Ornamente Parallel wurden eine Reihe von Ornamenten entwickelt, die in allen Medien wiederkehren: als Glasdekorstreifen, als Heizungsverkleidung, auf der Speise- und Weinkarte.
Deckenornament Vergrößerte Scans von Spitzendeckchen, aufgemalt mit kupferfarbenem Hammerschlag, ersetzen an der Decke rund um die Lampen die nicht vorhandenen Stuckrosetten.
Bodenbelag Der Einsatz von Feinsteinzeug in freier Verlegung mit unterschiedlichen Formaten gibt der Trattoria auch in der Bodengestaltung ein gute Mischung von moderner Flächigkeit und zum Projekt passender Kleinteiligkeit verbunden mit hervorragendenden technischen Eigenschaften.
(Cotto d'Este, Pietratech Silvergres Lux, 5 Formate)
Aufgabe war also toskanische Atmosphäre als Bühne für die temperamentvolle Wirtin mit dem Anspruch und Takt des beliebten Ausgehviertels zu verbinden. Unser Büro übernahm sowohl den Auftrag der Innenarchitektur als auch der visuellen und kommunikativen Gestaltung.
Die Sehnsucht nach einem schon fast klischeehaften verklärten Bild der Toskana entspringt zu großen Teil einer Sehnsucht nach Heimat, Authentizität und Verortung inmitten unseren urbanen, ruhelosen Gesellschaft. Anstatt direkt die gewohnten Bilder toskanischer Architektur zu reproduzieren, versuchen wir mit einer Collage von Bildern der subjektiven und kollektiven Erinnerung den Moment des 'sich zu Hause fühlen' einzufangen. Die räumliche und visuelle Erscheinung ist bis ins Detail auf einander abgestimmt und sorgt für ein durchgängiges intensives Erlebnis.
Raum Der etwas verwinkelte Raum mit vielen Unterzügen, Vorsprüngen und Nischen wird durch das Absenken der Decke im Eingangsbereich auf die gerade noch zugelassenen Höhe von 2.50 deutlich geklärt und lässt so die restlichen Räume um so größer wirken. Mit Hilfe von tiefen Schlitzen in der abgehängten Decke werden auf vergleichsweise engem Raum Ankommen, Stegtresen und Barbereich zoniert.
Tische Die Gäste sitzen je bis zu zwanzigst an nur drei großen Massivholztischen und nehmen sich ihr Besteck und die Serviette selber aus den dafür vorgesehenen Tischschubladen. Während der hintere Tisch mit klassischen toskanischen Baststühlen bestückt ist, sitzt man an den beiden vorderen Tischen auf langen Massivholzbänken. Es wird schnell klar das es in 'da Loretta' nicht um intime Zweisamkeit geht, sondern um kommunikatives Miteinander.
Küche Ein großes Fenster zur Küche unterstützt die lebendige Atmosphäre, da man die Wirtin nun nicht nur im Gastraum sondern auch beim Arbeiten in der Küche eine Bühne erhält.
Lampen Moderne 'Kronleuchter' aus Metallgewebe und nackten Glühbirnen unterstützen die Zonierung.
Zwei, bzw. drei große Leuchter verorten jeweils die Esstische, Eine kleinere Ausführung artikuliert die Deckenschlitze. Durch das Metallgewebe entsteht eine wirkungsvoller, kleinteiliger Schattenwurf, der in spannendem Kontrast zur Offenheit des Raumes steht.
Tapeten In Zusammenarbeit mit der Textildesignerein Monika Trenkler wurden Tapetenstreifen entwickelt. Sie stammen aus verschiedenen Stilrichtungen. So stehen bürgerliche Tapeten vergangener Jahrhunderte, zeitgenössische Unis, sowie gescannte und digital ausbelichtete Holztexturen nebeneinander und zitieren so auf moderne Weise Bilder von gemütlichen Räumen. Die Tapetenstreifen bilden das 'Key Visual' des Erscheinungsbildes. Neben der Wandgestaltung bestimmen Sie auch die Visitenkarten sowie die Weinkarte und Belegbuch.
Logo Das Logo ist in Schreibschrift entwickelt. Der handschriftliche Duktus unterstützt die Personalisierung des gesamten Unternehmens auf die Person Loretta Petti. Die Umsetzung als dünner Neonzug zitiert Leuchtreklamen der 50er Jahre. In der Briefschaft kontrastiert das leicht getönte Papier und das geprägte Logo mit einem an Schreibmaschineschrift erinnernden Monospace-Font.
Texte In der Trattoria selbst wird das Renaissancegedicht 'Quant` è bella giovenezza...' von Lorenzo Il Magifico räumlich inszeniert. Die Ode an die Jugend und Liebe wird von jedem italienischen Schulkind auswendig gelernt. Wir fragmentieren den Text und schaffen so immer wieder neue Blickpunkte: auf Raumecken, in Spiegeln, unter dem Tresen, in Deckenaussparungen. Der Besucher wird auf Entdeckungsreise geschickt.
Ornamente Parallel wurden eine Reihe von Ornamenten entwickelt, die in allen Medien wiederkehren: als Glasdekorstreifen, als Heizungsverkleidung, auf der Speise- und Weinkarte.
Deckenornament Vergrößerte Scans von Spitzendeckchen, aufgemalt mit kupferfarbenem Hammerschlag, ersetzen an der Decke rund um die Lampen die nicht vorhandenen Stuckrosetten.
Bodenbelag Der Einsatz von Feinsteinzeug in freier Verlegung mit unterschiedlichen Formaten gibt der Trattoria auch in der Bodengestaltung ein gute Mischung von moderner Flächigkeit und zum Projekt passender Kleinteiligkeit verbunden mit hervorragendenden technischen Eigenschaften.
(Cotto d'Este, Pietratech Silvergres Lux, 5 Formate)
Agentur Joussen Karliczek
Die Agentur Joussen Karliczek hat in einer ehemaligen Lederfabrik neue Räume bezogen. Bei seiner Entscheidung hat sich der Auftraggeber vom Charakter des Ortes faszinieren lassen. Das charmante Backsteingebäude erzählt auf lebendige Weise ein Stück Industriegeschichte. Zusätzlichen Charme verleiht ihm der am Gebäude vorbeifließende Fluss Rems. Für diesen inspirierenden Ort galt es, eine Umgebung zu schaffen, die repräsentativ ist und gleichzeitig den Anforderungen des Arbeitsalltags entspricht. Dies setzen wir um durch eine klare und präzise Raumarchitektur, die, aufgelöst in einzelne Schichten und Transparenzen, in Beziehung tritt mit dem historischen Gebäude. Der Ort erhält ein neues, unverwechselbares Gesicht, indem er wohnliche und industrielle Motive mit den Regeln der Corporate Architecture variiert.
Dieses Konzept wird bereits im Eingangsbereich deutlich. Durch eine großzügige Glasfront ist dieser bereits vom Treppenhaus aus sichtbar. Ein repräsentativer, eleganter Tresen mit dem Logo der Agentur markiert den offiziellen Empfang. Vor diesem befindet sich eine einladende Lounge mit offenem Kamin, einer Couch und großen Sesseln, die teilweise auch als Veranstaltungsort genutzt wird – und ein Kickertisch. Neben dem professionellen Habitus öffnet die Agentur dem Besucher damit gleichsam ihr Wohnzimmer und signalisiert ihren Kunden ein sehr persönliches Verhältnis in ungezwungener Atmosphäre.
Vom Empfang wird der Blick frei auf den Arbeitsbereich. Dieser wird abgegrenzt durch die freistehenden Stützen aus dem Bestand, die Akustikdecke aus weißen Schaumstoff-Lamellen und die erhöhte Lage auf einem mit Nadelfilz bezogenem Podest. Der Bereich gliedert sich in drei Zonen mit jeweils sechs Arbeitsplätzen. Die Unterteilung erfolgt über weit auskragende, cremefarben glänzende Raumteiler. Durch ihren schwebenden Charakter wird zwischen den einzelnen Units ausreichend Intimität geschaffen, ohne dabei den informellen Austausch zwischen den benachbarten Bereich zu behindern. Die Zonierung unterstreichen die in zwei schwarzen Balken über den Arbeitsplätzen untergebrachten Leuchten, die mit direkter und indirekter Beleuchtung eine perfekte Lichtsituation am Arbeitsplatz schaffen.
Der Raum zwischen Eingang und Arbeitsbereich wird genutzt für ein zurückgezogenes Büro, dem sich das Archiv anschließt. In diesem Büro herrscht eine konzentrierte Atmosphäre, wie sie insbesondere Texter für ihre Arbeit benötigen, ohne das sich dieser Raum vom Geschehen in der Agentur abkapselt. Die Wände sind hier – wie überall in der Agentur – durch eine fast kulissenartig Fassade in verschiedenen Schichten aus geschlossener Wand, transparenter Fassade, Spiegelflächen und vorgehängten, perforierten MDF-Panelen aufgelöst. Die transparenten Elemente bestehen aus Kunststoffwaben-Panelen von Bencore und werden von schmalen, weiß gebeizten Fichte-Rahmen gefasst. Im Vorbeilaufen oder aus der Schräge betrachtet sind die Fassaden transluzent, während sie frontal davorstehend den Blick in den Raum gewähren. Die dunkelbraun gebeizten MDF-Panelen sind manchmal selbst Fassade oder dieser als weitere Ebene vorgehängt. Durch ihre Perforation verbessern sie zudem die Raumakustik. Das gesamte System erlaubt es je nach Anforderung, das Maß des Raumabschlusses nahtlos akustisch und visuell zu variieren.
Der Besucher wird vom Empfang von einem Lichtband aus 40 diagonal abgependelten Langfeldleuchten begleitet. Der Weg führt entlang des zentralen Besprechungsraumes, vorbei an den Sanitäranlagen und der offenen Bibliothek in den hinteren Bereich der Agentur.
Hier sind dem zentralen Arbeitsbereich die Büros der beiden Geschäftsführer vorgelagert. Mit diesem sind sie durch große, freischwingende Türen verbunden. Durch ihre Transparenz erlauben sie eine aktive Teilnahme am Agenturleben genauso wie den diskreten Rückzug. Beide Büros sind durch eine Tür miteinander verbunden und jeweils mit einer kleinen Besprechungsinsel ausgestattet. Der Boden ist mit hochflorigem Teppich ausgelegt, der auch im Texter-Büro und im Besprechungsraum verwendet wird.
Gegenüber befindet sich der Sozialraum. Als integraler Bestandteil des Agenturlebens präsentiert sich dieser nicht abgeschlossen, sondern offen und ist vielmehr Wohnküche als Personalraum. Geprägt wird er durch die entlang der Fassade verlaufende Küchenzeile und einen großen ovalen Tisch mit 14 Stühlen. An der Decke darüber ist ein Spiegelkreis angebracht. Unter dieser schwebt eine Lampenwolke, die dem Raum seine wohnliche Atmosphäre verleiht. Die Küchenzeile lässt sich zudem hinter einem großen Vorhang verbergen, so dass sich dieser Bereich in einen großen Besprechungsraum für viele Teilnehmer transformieren lässt. Die Wertigkeit seiner Elemente schaffen einen genügend repräsentativen Rahmen, um hier auch Meetings mit externen Teilnehmern zu veranstalten, ohne dabei den persönlichen Charakter aufzugeben. Indem man den Kunden diesen intimen Ort nicht vorenthält, setzt man ein Zeichen für das Vertrauensverhältnis in der gemeinsamen Beziehung.
Die Räume der Agentur finden ihren Abschluss im Übergang zum benachbarten Gebäudeteil, in den eine kleine Denkerzelle eingebaut ist. Diese maximal vom Agenturgeschehen entfernte Sitzinsel komplettiert das Angebot an Besprechungssituationen mit ganz unterschiedlichen Charakteren: vom Kamingespräch über die Stehbesprechung und den »Round-Table« bis zum diskreten Gespräch in den Büros der Geschäftsführer. Überall wechseln sich Arbeits- und Kommunikationsbereiche ab. Dabei passt die Agentur in kein formales Raster. Die Schichtung der Räume, Einbauten und Spiegel lassen immer wieder spannende Perspektiven und Überlagerungen sichtbar werden. So ist die Agentur mehr Landschaft als starrer Raum, mehr differenziertes Angebot an unterschiedlichen Momenten kreativ zu sein, als einfach nur ein Platz für Schreibtische.
Dieses Konzept wird bereits im Eingangsbereich deutlich. Durch eine großzügige Glasfront ist dieser bereits vom Treppenhaus aus sichtbar. Ein repräsentativer, eleganter Tresen mit dem Logo der Agentur markiert den offiziellen Empfang. Vor diesem befindet sich eine einladende Lounge mit offenem Kamin, einer Couch und großen Sesseln, die teilweise auch als Veranstaltungsort genutzt wird – und ein Kickertisch. Neben dem professionellen Habitus öffnet die Agentur dem Besucher damit gleichsam ihr Wohnzimmer und signalisiert ihren Kunden ein sehr persönliches Verhältnis in ungezwungener Atmosphäre.
Vom Empfang wird der Blick frei auf den Arbeitsbereich. Dieser wird abgegrenzt durch die freistehenden Stützen aus dem Bestand, die Akustikdecke aus weißen Schaumstoff-Lamellen und die erhöhte Lage auf einem mit Nadelfilz bezogenem Podest. Der Bereich gliedert sich in drei Zonen mit jeweils sechs Arbeitsplätzen. Die Unterteilung erfolgt über weit auskragende, cremefarben glänzende Raumteiler. Durch ihren schwebenden Charakter wird zwischen den einzelnen Units ausreichend Intimität geschaffen, ohne dabei den informellen Austausch zwischen den benachbarten Bereich zu behindern. Die Zonierung unterstreichen die in zwei schwarzen Balken über den Arbeitsplätzen untergebrachten Leuchten, die mit direkter und indirekter Beleuchtung eine perfekte Lichtsituation am Arbeitsplatz schaffen.
Der Raum zwischen Eingang und Arbeitsbereich wird genutzt für ein zurückgezogenes Büro, dem sich das Archiv anschließt. In diesem Büro herrscht eine konzentrierte Atmosphäre, wie sie insbesondere Texter für ihre Arbeit benötigen, ohne das sich dieser Raum vom Geschehen in der Agentur abkapselt. Die Wände sind hier – wie überall in der Agentur – durch eine fast kulissenartig Fassade in verschiedenen Schichten aus geschlossener Wand, transparenter Fassade, Spiegelflächen und vorgehängten, perforierten MDF-Panelen aufgelöst. Die transparenten Elemente bestehen aus Kunststoffwaben-Panelen von Bencore und werden von schmalen, weiß gebeizten Fichte-Rahmen gefasst. Im Vorbeilaufen oder aus der Schräge betrachtet sind die Fassaden transluzent, während sie frontal davorstehend den Blick in den Raum gewähren. Die dunkelbraun gebeizten MDF-Panelen sind manchmal selbst Fassade oder dieser als weitere Ebene vorgehängt. Durch ihre Perforation verbessern sie zudem die Raumakustik. Das gesamte System erlaubt es je nach Anforderung, das Maß des Raumabschlusses nahtlos akustisch und visuell zu variieren.
Der Besucher wird vom Empfang von einem Lichtband aus 40 diagonal abgependelten Langfeldleuchten begleitet. Der Weg führt entlang des zentralen Besprechungsraumes, vorbei an den Sanitäranlagen und der offenen Bibliothek in den hinteren Bereich der Agentur.
Hier sind dem zentralen Arbeitsbereich die Büros der beiden Geschäftsführer vorgelagert. Mit diesem sind sie durch große, freischwingende Türen verbunden. Durch ihre Transparenz erlauben sie eine aktive Teilnahme am Agenturleben genauso wie den diskreten Rückzug. Beide Büros sind durch eine Tür miteinander verbunden und jeweils mit einer kleinen Besprechungsinsel ausgestattet. Der Boden ist mit hochflorigem Teppich ausgelegt, der auch im Texter-Büro und im Besprechungsraum verwendet wird.
Gegenüber befindet sich der Sozialraum. Als integraler Bestandteil des Agenturlebens präsentiert sich dieser nicht abgeschlossen, sondern offen und ist vielmehr Wohnküche als Personalraum. Geprägt wird er durch die entlang der Fassade verlaufende Küchenzeile und einen großen ovalen Tisch mit 14 Stühlen. An der Decke darüber ist ein Spiegelkreis angebracht. Unter dieser schwebt eine Lampenwolke, die dem Raum seine wohnliche Atmosphäre verleiht. Die Küchenzeile lässt sich zudem hinter einem großen Vorhang verbergen, so dass sich dieser Bereich in einen großen Besprechungsraum für viele Teilnehmer transformieren lässt. Die Wertigkeit seiner Elemente schaffen einen genügend repräsentativen Rahmen, um hier auch Meetings mit externen Teilnehmern zu veranstalten, ohne dabei den persönlichen Charakter aufzugeben. Indem man den Kunden diesen intimen Ort nicht vorenthält, setzt man ein Zeichen für das Vertrauensverhältnis in der gemeinsamen Beziehung.
Die Räume der Agentur finden ihren Abschluss im Übergang zum benachbarten Gebäudeteil, in den eine kleine Denkerzelle eingebaut ist. Diese maximal vom Agenturgeschehen entfernte Sitzinsel komplettiert das Angebot an Besprechungssituationen mit ganz unterschiedlichen Charakteren: vom Kamingespräch über die Stehbesprechung und den »Round-Table« bis zum diskreten Gespräch in den Büros der Geschäftsführer. Überall wechseln sich Arbeits- und Kommunikationsbereiche ab. Dabei passt die Agentur in kein formales Raster. Die Schichtung der Räume, Einbauten und Spiegel lassen immer wieder spannende Perspektiven und Überlagerungen sichtbar werden. So ist die Agentur mehr Landschaft als starrer Raum, mehr differenziertes Angebot an unterschiedlichen Momenten kreativ zu sein, als einfach nur ein Platz für Schreibtische.
wgv Hauptverwaltung
Die wgv-Versicherungsgruppe hat im Zentrum Stuttgarts eine neue Hauptverwaltung gebaut, in deren Erdgeschoss das Kundenzentrum eingezogen ist. Auf 1000 m² entstand ein offener und großzügiger Raum, der sich durch minutiöse Kundenführung und maximale akustische Diskretion auszeichnet. Gleichzeitig präsentiert dieses die Versicherung nach außen. Eine Lichtwand greift die Corporate Color des Unternehmens auf. In der öffentlichkeitswirksamen Ecksituation setzt diese gemeinsam mit der markanten Dreiergruppe aus Besprechungsinseln einen starken visuellen Akzent. Eine vorgesetze, geschwungene Fassade führt von hier zum zentralen Eingang, der durch das herausgezogene Vordach deutlich markiert wird.
Im Inneren gehen Empfangs-, Bearbeitungs- und Wartezonen fließend ineinander über. Der Terrazzoboden und die Deckenführung verbinden die einzelnen Bereiche zusätzlich. In dem langgestreckten, offenen Raum sind die einzelnen Beraterplätze sequentiell angeordnet. Das nach oben weiter geführte Tischmöbel gewährleistet durch Form und Materialität eine größtmögliche räumliche und akustische Diskretion. Die Decken- und Lichtgestaltung darüber rhythmisiert den großzügigen Raum zusätzlich.
Im Inneren gehen Empfangs-, Bearbeitungs- und Wartezonen fließend ineinander über. Der Terrazzoboden und die Deckenführung verbinden die einzelnen Bereiche zusätzlich. In dem langgestreckten, offenen Raum sind die einzelnen Beraterplätze sequentiell angeordnet. Das nach oben weiter geführte Tischmöbel gewährleistet durch Form und Materialität eine größtmögliche räumliche und akustische Diskretion. Die Decken- und Lichtgestaltung darüber rhythmisiert den großzügigen Raum zusätzlich.
Shanghai Automotive Exhibition Center
ippolito fleitz group wurde mit der Innenraumgestaltung für das neue Shanghai Automobile Exhibition Center beauftragt. Im 2500 m² großen Foyer sorgt eine dreidimensionale Deckenlandschaft aus Glasfaser für einen fulminanten Auftakt. Assoziationen der Landschaftserfahrung aus dem fahrenden Auto, Aerodynamik und Karosseriebau sowie der, einem riesigen Rückspiegel gleiche, LED-Screen kommunizieren die thematische Ausrichtung des Hauses. Gleichzeitig wird die Lobby durch die Deckenfalte in zwei funktionale Bereiche zoniert.
In Zusammenarbeit mit AR.D.D., Stuttgart
In Zusammenarbeit mit AR.D.D., Stuttgart
WOHNUNG SCH
Ein kunstbegeistertes Ehepaar bezieht ein neues Domizil in einer der besten Stadtlagen Stuttgarts an einem Hang mit einem spektakulären Blick über die unterhalb im Tal liegende Großstadt. Daneben genügt das Objekt sowohl ihren Ansprüchen an eine stilvolle Wohnumgebung und bietet zugleich angemessenen Raum für ihre umfangreiche Gemäldesammlung.
Die Wohnung erstreckt sich über drei Halbgeschosse in den oberen Etagen eines Gebäudes aus den 1980er-Jahren. Durch die rigorose Neuorganisation des Objektes entstand ein dreidimensional fließender Raum, dessen Wirkung durch den durchgehenden, hellen Feinsteinzeug-Bodenbelag noch verstärkt wird. Eindrucksvoll ist bereits das Ankommen, denn man betritt die Wohnung durch den Aufzug, der direkt in die untere Ebene der Wohnung führt. Hier öffnet sich ein großzügiger Raum, der in drei Bereiche gegliedert ist. Vor einem langen Fensterschlitz markiert eine Sitzinsel die Mitte des Raumes, die durch eine runde Lichtdecke und einen Metallvorhang gefasst wird. Ihr schließt sich der Essbereich an, der durch die freistehende Küchenzeile in weißem Hochglanzlack markiert wird. Davor steht ein langer Vollholztisch, zu dem die darüber schwebende, filigrane Lampe einen interessanten Kontrast bildet. Gecrashte Vorhänge im Rücken filtern hier das Licht von außen. Von der Küche weg führt ein Gang, in dem sich die Garderobe und eine Schrankzeile hinter eine Textilbespannung verbergen, zu einem ersten privaten Trakt mit Arbeitszimmer, Bad und Schlafzimmer. Am anderen Ende des Raumes findet ein Billardtisch seinen Platz. In der Wand dahinter findet der Fußboden seine Fortsetzung: Diese ist mit den gleichen Feinstein-Platten belegt, ein Prinzip, das ich auch in den beiden Bädern wiederholt.
Neben dem Billardtisch führt die Treppe in die oberen Geschosse. Die Decke über dem Tisch springt hier etwas noch oben. Je nach Blickwinkel öffnen sich dadurch interessante Perspektiven in die nächste Wohnebene. Die strenge Geometrie der Wände und Flächen wird durch ihre Materialität und Farbigkeit betont. So sind etwa die beiden Türen, die ins Treppenhaus und in den Aufzug führen, als Tapetentüren aus bronze-eloxierten Aluminiumpanelen in die Wand integriert.
Auf dem ersten Treppenabsatz erreicht man die Wohnebene, wo sofort der große Spiegel ins Auge fällt, der als virtuelles Fenster die Dachschräge nach oben öffnet. Seine ovale Form ist in vier gleichmäßige Teile geschnitten, die leicht zueinander geneigt sind und so effektvolle und überraschende Spiegelbilder entstehen lassen. Gegenüber der Sitzgruppe befindet sich der Fernseher: Im ausgeschalteten Zustand verschwindet er nahezu hinten einer schwarz lackierten Glasscheibe und die Aufmerksamkeit des Betrachters liegt ganz beim großformatigen Gemälde der Künstlerin Rosalie darüber. Spektakulärster Blickfang des Raumes bleibt jedoch die grandiose Aussicht. Sie wird durch den auf drei Seiten verglasten Giebel vor der großzügigen Terrasse gewürdigt. Die gepolsterte „Kuschelecke“ vor dem Kamin und der Lese-/Pianobereich runden den Raum ab. Die Dachschrägen sind hier – wie auch in der obersten Ebene – in einem hellen Beigeton gestrichen, der sich dezent von den weißen Wänden abhebt.
Ein weiterer Treppenabsatz führt zum obersten Halbgeschoss mit dem Schlafzimmer und der großzügigen Badlandschaft. Beim Betreten der obersten Ebene fällt als erstes der Filter aus gedrehten Kunstlederbändern auf, die zwischen Flur und dem tiefer gelegenen Schlafbereich gespannt sind. Beide Bereiche sind durch eine 4 m hohe Verglasung voneinander getrennt; bei Bedarf sorgt ein blickdichter Vorhang für die entsprechende Privatsphäre. Der Badbereich wird durch die große, runde Badewanne, die Dusche mit Bambuswald und das freistehende Waschtischmöbel geprägt. Der Spiegelschrank hängt von der Decke und erhält so die schmale Blickachse von der Badewanne durch das Schlafzimmer auf die grünen Hügel der Umgebung. Aussicht gibt es auch in der Sauna, deren Fenster ebenfalls einen schönen Blick auf die Stadt bietet.
Im Mittelpunkt des Schlafbereichs steht das nussbaumfurnierte Bett mit angegliederten Sideboards, das ein behaglicher, hochfloriger Teppichboden umgibt. Diese Materialien finden sich auch in der sich anschließenden großzügigen Ankleide wieder.
Die Raumarchitektur der Wohnung Sch ist ganz auf Bilder und Perspektiven ausgerichtet. Das großartige Umgebungspanorama wird mit diversen Ausblicken gewürdigt und die beachtliche Gemäldesammlung tritt in ein spannungsvolles Wechselspiel mit den Materialien, Geometrien und Farben des Interieurs.
Die Wohnung erstreckt sich über drei Halbgeschosse in den oberen Etagen eines Gebäudes aus den 1980er-Jahren. Durch die rigorose Neuorganisation des Objektes entstand ein dreidimensional fließender Raum, dessen Wirkung durch den durchgehenden, hellen Feinsteinzeug-Bodenbelag noch verstärkt wird. Eindrucksvoll ist bereits das Ankommen, denn man betritt die Wohnung durch den Aufzug, der direkt in die untere Ebene der Wohnung führt. Hier öffnet sich ein großzügiger Raum, der in drei Bereiche gegliedert ist. Vor einem langen Fensterschlitz markiert eine Sitzinsel die Mitte des Raumes, die durch eine runde Lichtdecke und einen Metallvorhang gefasst wird. Ihr schließt sich der Essbereich an, der durch die freistehende Küchenzeile in weißem Hochglanzlack markiert wird. Davor steht ein langer Vollholztisch, zu dem die darüber schwebende, filigrane Lampe einen interessanten Kontrast bildet. Gecrashte Vorhänge im Rücken filtern hier das Licht von außen. Von der Küche weg führt ein Gang, in dem sich die Garderobe und eine Schrankzeile hinter eine Textilbespannung verbergen, zu einem ersten privaten Trakt mit Arbeitszimmer, Bad und Schlafzimmer. Am anderen Ende des Raumes findet ein Billardtisch seinen Platz. In der Wand dahinter findet der Fußboden seine Fortsetzung: Diese ist mit den gleichen Feinstein-Platten belegt, ein Prinzip, das ich auch in den beiden Bädern wiederholt.
Neben dem Billardtisch führt die Treppe in die oberen Geschosse. Die Decke über dem Tisch springt hier etwas noch oben. Je nach Blickwinkel öffnen sich dadurch interessante Perspektiven in die nächste Wohnebene. Die strenge Geometrie der Wände und Flächen wird durch ihre Materialität und Farbigkeit betont. So sind etwa die beiden Türen, die ins Treppenhaus und in den Aufzug führen, als Tapetentüren aus bronze-eloxierten Aluminiumpanelen in die Wand integriert.
Auf dem ersten Treppenabsatz erreicht man die Wohnebene, wo sofort der große Spiegel ins Auge fällt, der als virtuelles Fenster die Dachschräge nach oben öffnet. Seine ovale Form ist in vier gleichmäßige Teile geschnitten, die leicht zueinander geneigt sind und so effektvolle und überraschende Spiegelbilder entstehen lassen. Gegenüber der Sitzgruppe befindet sich der Fernseher: Im ausgeschalteten Zustand verschwindet er nahezu hinten einer schwarz lackierten Glasscheibe und die Aufmerksamkeit des Betrachters liegt ganz beim großformatigen Gemälde der Künstlerin Rosalie darüber. Spektakulärster Blickfang des Raumes bleibt jedoch die grandiose Aussicht. Sie wird durch den auf drei Seiten verglasten Giebel vor der großzügigen Terrasse gewürdigt. Die gepolsterte „Kuschelecke“ vor dem Kamin und der Lese-/Pianobereich runden den Raum ab. Die Dachschrägen sind hier – wie auch in der obersten Ebene – in einem hellen Beigeton gestrichen, der sich dezent von den weißen Wänden abhebt.
Ein weiterer Treppenabsatz führt zum obersten Halbgeschoss mit dem Schlafzimmer und der großzügigen Badlandschaft. Beim Betreten der obersten Ebene fällt als erstes der Filter aus gedrehten Kunstlederbändern auf, die zwischen Flur und dem tiefer gelegenen Schlafbereich gespannt sind. Beide Bereiche sind durch eine 4 m hohe Verglasung voneinander getrennt; bei Bedarf sorgt ein blickdichter Vorhang für die entsprechende Privatsphäre. Der Badbereich wird durch die große, runde Badewanne, die Dusche mit Bambuswald und das freistehende Waschtischmöbel geprägt. Der Spiegelschrank hängt von der Decke und erhält so die schmale Blickachse von der Badewanne durch das Schlafzimmer auf die grünen Hügel der Umgebung. Aussicht gibt es auch in der Sauna, deren Fenster ebenfalls einen schönen Blick auf die Stadt bietet.
Im Mittelpunkt des Schlafbereichs steht das nussbaumfurnierte Bett mit angegliederten Sideboards, das ein behaglicher, hochfloriger Teppichboden umgibt. Diese Materialien finden sich auch in der sich anschließenden großzügigen Ankleide wieder.
Die Raumarchitektur der Wohnung Sch ist ganz auf Bilder und Perspektiven ausgerichtet. Das großartige Umgebungspanorama wird mit diversen Ausblicken gewürdigt und die beachtliche Gemäldesammlung tritt in ein spannungsvolles Wechselspiel mit den Materialien, Geometrien und Farben des Interieurs.
WakuWaku
Mit der Eröffnung der ersten Filiale der Restaurantkette WakuWaku in Hamburg gibt das Unternehmen den Startschuss für die selbst ausgerufene Revolution des Fast-Food-Sektors. Die Unternehmensphilosophie setzt dabei auf ein konsequent umgesetztes Nachhaltigkeitskonzept und preiswertes, gesundes Essen, das extrem schnell zubereitet wird. Das Schlüsselthema Nachhaltigkeit wird dabei auf undogmatische, kreative und unkonventionelle Art umgesetzt. Dafür steht bereits der Name der Kette: „Waku“ ist Japanisch und bedeutet so viel wie heiß gebraten, kochend, aber auch aufregend oder gespannt.
Auf der kulinarischen Seite setzt WakuWaku auf ein Front-Cooking-Konzept, bei dem man den Köchen bei der Arbeit zuschauen kann. Sämtliche Gerichte sind Wok-basiert und werden ausnahmslos aus biologischen Zutaten zubereitet. Das Kochen im Wok ermöglicht eine äußerst kurze Zubereitungszeit (unter 5 Min.), schützt Aroma und Inhaltsstoffe der Zutaten und kommt zudem mit wenig Öl aus. Unkonventionell ist auch die Karte, die neben klassischen asiatischen Gerichten auch Currywurst und Tafelspitz im Angebot hat.
Der Anspruch der Nachhaltigkeit durchzieht die gesamte technische Ausstattung des Restaurants – von der energieeffizienten Küchentechnik über das Team-Outfit aus FAIRTRADE-zertifizierten Materialien bis zum sparsamen Händetrockner in den Toiletten. Aufgabe unseres Studios war es, das Nachhaltigkeitsprinzip in ein durchgängiges architektonisches Konzept zu übersetzen.
Das Restaurant befindet sich direkt in Hamburgs Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Rathauses. Der sehr schmale Raum erstreckt sich fast 17 m in die Tiefe, wobei in der hinteren Hälfte ein Glasdach für Tageslichteinfall sorgt. Der Raum ist im Wesentlichen in zwei Zonen unterteilt, den Gastbereich und den Service-Bereich. Für letzteren wurden Order-Counter, Küche und Take-Away zu einer Einheit zusammengefasst, die als skulpturaler Körper wie ein Raum im Raum wirkt. Beim Betreten des Restaurants trifft der Gast zunächst auf die Stirnseite dieser Box. Diese ist in einem intensiven Violett – der Corporate-Farbe von WakuWaku, lackiert – ein Auftakt mit einer starken Markeninszenierung. Zwei digitale Menu-Boards, die von der Decke hängen zeigen im Wechsel das aktuelle Angebot und Food-Fotografie. In der Gestaltung der Serviceeinheit finden Urbanität und Schnelligkeit, beides Markenzeichen von WakuWaku, ihren Ausdruck: Die Lackoberflächen werden kontrastiert durch Edelstahlflächen und die mit einem naturweißen Keramikmosaik verblendete Theke, dessen Kleinteiligkeit zugleich für die Sorgfältigkeit im Umgang mit den Produkten steht.
Nach Aufgabe seiner Bestellung erhält der Kunde einen 50 cm langen Holzlöffel, dessen oberes Ende ebenfalls im WakuWaku-Violett lackiert ist und auf seiner Kelle die Ordernummer trägt. Die Nummer auf dem Löffel, der in eine Hülse auf dem selbst gewählten Tisch gesteckt wird, signalisiert den Mitarbeitern, wo sie später die Bestellung servieren müssen.
Der Gästebereich wird in einer großen Geste durch eine raumhohe Sitzbank über die gesamte Länge des Raumes bespielt. Sie besteht aus einzelnen, unterschiedlich großen FSC-zertifizierten Holzbrettern. Diese wurden vor Ort auf ein Gerüst genagelt und anschließend mit einem Off-white-Lack gestrichen, der den Eindruck des Handgefertigten noch verstärkt. Dazu passend ist in einer krakeligen Handschrift im oberen Bereich der Satz „Waku Waku’s Wacky Wholefood-Wok-Wonder Works Worldwide“ eingefräst, eine Alliteration, die spielerisch und humorvoll die grenzenüberschreitende Ausrichtung des Menüs wie die internationalen Ambitionen der Marke aufgreift.
Die Wand mit der Sitzbank bildet einen starken Rücken und entfaltet eine Sogwirkung in die Tiefe des Raumes. Sie ist aber nicht nur architektonische Geste, sondern gleichzeitig Inhaltsträger für WakuWaku: Über ihre gesamte Länge entwickelt sich eine Galerie, die die Stuttgarter Künstlerin Monica Trenkler gestaltet hat. In zwei- und dreidimensionalen Collagen und Bildern greift sie die WakuWaku-typischen Leitmotive auf, zitiert die Farbwelt der Marke, gibt ironische Seitenhiebe auf Fast-Food-Kultur, Öko-Hype und Konsumwahn und eröffnet Assoziationsräume rund um das Thema Essen. In der Technik der Collage findet dabei das Nachhaltigkeitsprinzip von WakuWaku auch in der Kunst eine Entsprechung: Gefundene Objekte werden wieder benutzt (reuse) und aus ihnen entsteht etwas Neues (recycle). In die Galerie integriert ist ein in einem Bilderrahmen gefasster Monitor, der die Gäste über die WakuWaku-Welt und aktuelle Angebote informiert.
Am Ende des Raumes bildet die in der Corporate-Farbe lackiert Wandfläche mit dem Logo einen wirkungsvollen Abschluss.
Vor der Sitzbank stehen jeweils Zweiertische, die flexibel gruppiert werden können. Auf weiß lackierte Stahl-Tischgestelle sind Holzplatten mit abgeschrägten Kanten montiert, deren gebürstete Oberflächen den Tischen eine außergewöhnliche Haptik verleihen. Die formale Strenge der Sitzbank wird durch Stühle unterschiedlichster Herkunft, Formen und Farben aufgebrochen. Ob Wohnzimmer-, Küchenstuhl und Design-Klassiker vom Flohmarkt oder Massenprodukt vom Gastronomie-Großhändler – ihre Vielfalt ist sympathisch und ihre Individualität belebt den Raum. Und ob Holzbein oder Tulpenfuß aus Metall – als verbindendes Element sind die Füße aller Sitzmöbel 20 cm hoch in der WakuWaku-typischen Farbe getaucht. Während schon das Wiederverwertungsprinzip der Gebrauchtmöbel die WakuWaku-Philosophie erkennen lässt, machen dann die farbigen Füße jeden Stuhl zum unverwechselbaren WakuWaku-Stuhl.
Die Reihe der Stühle wird an einer Stelle unterbrochen von einer Schaukel, die an einem in Textil eingenähtem Gestell von der Decke hängt. Sie weckt Kindheitserinnerungen – vielleicht auch an das Lieblingsessen bei Oma – und ist der perfekte Platz im Restaurant zum Träumen und Seele baumeln lassen.
Überhaupt stellen Gastraum und Servicebereich zwei Antipoden dar. Der Küchenbereich und der durch Digitaltechnik unterstützte Order-Counter sind auf Schnelligkeit optimiert und drücken so moderne, urbane Eigenschaften aus. Demgegenüber steht der Essbereich, der mit den verschiedenen Elementen aus einer „analogen“ Welt WakuWaku wieder entschleunigt und am Ort des Zusammenkommens behagliche Essküchenatmosphäre vermittelt. Der spezielle Charakter der beiden Bereiche wird dabei durch den Boden unterstützt: Während der polierte, schwarze Gussasphalt im Servicebereich eher sachlich und funktional wirkt, schafft das Mosaik aus grau, beige und naturweiß gepixelten Feinsteinzeug-Fliesen im Gastraum ein wohnliches Ambiente.
Am Übergang zwischen Küche und dem hinteren Bereich verjüngt sich der Raum. Auf die weiß geflieste Wand ist ein runder Spiegel aufgebracht, der um die Ecke klappt. Er erfüllt mehrere Funktionen, indem er visuell in den hinteren Bereich führt, die Ecke auflöst und zudem den Raum insgesamt größer erscheinen lässt.
Besonders der hintere Restaurantbereich zeichnet sich durch einen wohnlichen Charakter aus. Dieser Teil des Raumes wird durch den ehemaligen Hof gebildet, den jetzt ein Glasdach überdeckt. Unter dem Glasdach wächst aus der Rückwand eine Pflanzenzeile als lebendiger Teil der Einrichtung. Und auch wenn ein automatisches Bewässerungssystem die Versorgung des kleinen Dschungels übernimmt, erinnert dieser subtil daran, dass natürliche Ressourcen einen sorgsamen Umgang und der Pflege bedürfen.
Die Wand gegenüber der Sitzbank ist raumhoch mit Holz vertäfelt. Dahinter befinden sich die Toiletten, deren Zugang durch eine diskrete Kreidebeschriftung markiert wird. In die Wand eingelassen ist ein Alkoven, dessen vier Sitzplätze eine intimere Esssituation bieten. Daneben angelehnt steht eine Art Leiter: An WakuWakus „Pimp-Station“ kann man die Gerichte mit Gewürzen aus biologischem Anbau an den eigenen Geschmack anpassen.
Die Decke bildet im vorderen Bereich eine senkrecht eingesetzte Herakustik-Lammelle, hinter der Belüftung, Beleuchtung und Beschallung verborgen sind. Die Deckenkonstruktion ist über der Sitzbank noch oben ausgeschnitten und betont so deren Wirkung. Drei überdimensionale Teller in verschiedenen Größen werden über Lichtlöffel beleuchtet und helfen, den Blick entlang der Decke nach hinten zu führen. Auf die Teller ist eine Weltkarte gemalt, in der Hamburg als erste WakuWaku-Location mit einem pinkfarbenen Punkt markiert ist, eine selbstironische Referenz auf die globalen Ambitionen und die Internationalität der Küche.
In die Decke integriert ist ein innovatives Lichtsystem aus speziell gefertigten, energiesparenden LED-Strahlern, die sich in ihrer Lichtfarbe dynamisch an die Tagessituation anpassen. Auf diese Weise erscheint das Restaurant zu jeder Tageszeit in einem angemessenen Licht und WakuWaku wirkt so von außen immer einladend und im Inneren stets atmosphärisch.
Auf der kulinarischen Seite setzt WakuWaku auf ein Front-Cooking-Konzept, bei dem man den Köchen bei der Arbeit zuschauen kann. Sämtliche Gerichte sind Wok-basiert und werden ausnahmslos aus biologischen Zutaten zubereitet. Das Kochen im Wok ermöglicht eine äußerst kurze Zubereitungszeit (unter 5 Min.), schützt Aroma und Inhaltsstoffe der Zutaten und kommt zudem mit wenig Öl aus. Unkonventionell ist auch die Karte, die neben klassischen asiatischen Gerichten auch Currywurst und Tafelspitz im Angebot hat.
Der Anspruch der Nachhaltigkeit durchzieht die gesamte technische Ausstattung des Restaurants – von der energieeffizienten Küchentechnik über das Team-Outfit aus FAIRTRADE-zertifizierten Materialien bis zum sparsamen Händetrockner in den Toiletten. Aufgabe unseres Studios war es, das Nachhaltigkeitsprinzip in ein durchgängiges architektonisches Konzept zu übersetzen.
Das Restaurant befindet sich direkt in Hamburgs Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Rathauses. Der sehr schmale Raum erstreckt sich fast 17 m in die Tiefe, wobei in der hinteren Hälfte ein Glasdach für Tageslichteinfall sorgt. Der Raum ist im Wesentlichen in zwei Zonen unterteilt, den Gastbereich und den Service-Bereich. Für letzteren wurden Order-Counter, Küche und Take-Away zu einer Einheit zusammengefasst, die als skulpturaler Körper wie ein Raum im Raum wirkt. Beim Betreten des Restaurants trifft der Gast zunächst auf die Stirnseite dieser Box. Diese ist in einem intensiven Violett – der Corporate-Farbe von WakuWaku, lackiert – ein Auftakt mit einer starken Markeninszenierung. Zwei digitale Menu-Boards, die von der Decke hängen zeigen im Wechsel das aktuelle Angebot und Food-Fotografie. In der Gestaltung der Serviceeinheit finden Urbanität und Schnelligkeit, beides Markenzeichen von WakuWaku, ihren Ausdruck: Die Lackoberflächen werden kontrastiert durch Edelstahlflächen und die mit einem naturweißen Keramikmosaik verblendete Theke, dessen Kleinteiligkeit zugleich für die Sorgfältigkeit im Umgang mit den Produkten steht.
Nach Aufgabe seiner Bestellung erhält der Kunde einen 50 cm langen Holzlöffel, dessen oberes Ende ebenfalls im WakuWaku-Violett lackiert ist und auf seiner Kelle die Ordernummer trägt. Die Nummer auf dem Löffel, der in eine Hülse auf dem selbst gewählten Tisch gesteckt wird, signalisiert den Mitarbeitern, wo sie später die Bestellung servieren müssen.
Der Gästebereich wird in einer großen Geste durch eine raumhohe Sitzbank über die gesamte Länge des Raumes bespielt. Sie besteht aus einzelnen, unterschiedlich großen FSC-zertifizierten Holzbrettern. Diese wurden vor Ort auf ein Gerüst genagelt und anschließend mit einem Off-white-Lack gestrichen, der den Eindruck des Handgefertigten noch verstärkt. Dazu passend ist in einer krakeligen Handschrift im oberen Bereich der Satz „Waku Waku’s Wacky Wholefood-Wok-Wonder Works Worldwide“ eingefräst, eine Alliteration, die spielerisch und humorvoll die grenzenüberschreitende Ausrichtung des Menüs wie die internationalen Ambitionen der Marke aufgreift.
Die Wand mit der Sitzbank bildet einen starken Rücken und entfaltet eine Sogwirkung in die Tiefe des Raumes. Sie ist aber nicht nur architektonische Geste, sondern gleichzeitig Inhaltsträger für WakuWaku: Über ihre gesamte Länge entwickelt sich eine Galerie, die die Stuttgarter Künstlerin Monica Trenkler gestaltet hat. In zwei- und dreidimensionalen Collagen und Bildern greift sie die WakuWaku-typischen Leitmotive auf, zitiert die Farbwelt der Marke, gibt ironische Seitenhiebe auf Fast-Food-Kultur, Öko-Hype und Konsumwahn und eröffnet Assoziationsräume rund um das Thema Essen. In der Technik der Collage findet dabei das Nachhaltigkeitsprinzip von WakuWaku auch in der Kunst eine Entsprechung: Gefundene Objekte werden wieder benutzt (reuse) und aus ihnen entsteht etwas Neues (recycle). In die Galerie integriert ist ein in einem Bilderrahmen gefasster Monitor, der die Gäste über die WakuWaku-Welt und aktuelle Angebote informiert.
Am Ende des Raumes bildet die in der Corporate-Farbe lackiert Wandfläche mit dem Logo einen wirkungsvollen Abschluss.
Vor der Sitzbank stehen jeweils Zweiertische, die flexibel gruppiert werden können. Auf weiß lackierte Stahl-Tischgestelle sind Holzplatten mit abgeschrägten Kanten montiert, deren gebürstete Oberflächen den Tischen eine außergewöhnliche Haptik verleihen. Die formale Strenge der Sitzbank wird durch Stühle unterschiedlichster Herkunft, Formen und Farben aufgebrochen. Ob Wohnzimmer-, Küchenstuhl und Design-Klassiker vom Flohmarkt oder Massenprodukt vom Gastronomie-Großhändler – ihre Vielfalt ist sympathisch und ihre Individualität belebt den Raum. Und ob Holzbein oder Tulpenfuß aus Metall – als verbindendes Element sind die Füße aller Sitzmöbel 20 cm hoch in der WakuWaku-typischen Farbe getaucht. Während schon das Wiederverwertungsprinzip der Gebrauchtmöbel die WakuWaku-Philosophie erkennen lässt, machen dann die farbigen Füße jeden Stuhl zum unverwechselbaren WakuWaku-Stuhl.
Die Reihe der Stühle wird an einer Stelle unterbrochen von einer Schaukel, die an einem in Textil eingenähtem Gestell von der Decke hängt. Sie weckt Kindheitserinnerungen – vielleicht auch an das Lieblingsessen bei Oma – und ist der perfekte Platz im Restaurant zum Träumen und Seele baumeln lassen.
Überhaupt stellen Gastraum und Servicebereich zwei Antipoden dar. Der Küchenbereich und der durch Digitaltechnik unterstützte Order-Counter sind auf Schnelligkeit optimiert und drücken so moderne, urbane Eigenschaften aus. Demgegenüber steht der Essbereich, der mit den verschiedenen Elementen aus einer „analogen“ Welt WakuWaku wieder entschleunigt und am Ort des Zusammenkommens behagliche Essküchenatmosphäre vermittelt. Der spezielle Charakter der beiden Bereiche wird dabei durch den Boden unterstützt: Während der polierte, schwarze Gussasphalt im Servicebereich eher sachlich und funktional wirkt, schafft das Mosaik aus grau, beige und naturweiß gepixelten Feinsteinzeug-Fliesen im Gastraum ein wohnliches Ambiente.
Am Übergang zwischen Küche und dem hinteren Bereich verjüngt sich der Raum. Auf die weiß geflieste Wand ist ein runder Spiegel aufgebracht, der um die Ecke klappt. Er erfüllt mehrere Funktionen, indem er visuell in den hinteren Bereich führt, die Ecke auflöst und zudem den Raum insgesamt größer erscheinen lässt.
Besonders der hintere Restaurantbereich zeichnet sich durch einen wohnlichen Charakter aus. Dieser Teil des Raumes wird durch den ehemaligen Hof gebildet, den jetzt ein Glasdach überdeckt. Unter dem Glasdach wächst aus der Rückwand eine Pflanzenzeile als lebendiger Teil der Einrichtung. Und auch wenn ein automatisches Bewässerungssystem die Versorgung des kleinen Dschungels übernimmt, erinnert dieser subtil daran, dass natürliche Ressourcen einen sorgsamen Umgang und der Pflege bedürfen.
Die Wand gegenüber der Sitzbank ist raumhoch mit Holz vertäfelt. Dahinter befinden sich die Toiletten, deren Zugang durch eine diskrete Kreidebeschriftung markiert wird. In die Wand eingelassen ist ein Alkoven, dessen vier Sitzplätze eine intimere Esssituation bieten. Daneben angelehnt steht eine Art Leiter: An WakuWakus „Pimp-Station“ kann man die Gerichte mit Gewürzen aus biologischem Anbau an den eigenen Geschmack anpassen.
Die Decke bildet im vorderen Bereich eine senkrecht eingesetzte Herakustik-Lammelle, hinter der Belüftung, Beleuchtung und Beschallung verborgen sind. Die Deckenkonstruktion ist über der Sitzbank noch oben ausgeschnitten und betont so deren Wirkung. Drei überdimensionale Teller in verschiedenen Größen werden über Lichtlöffel beleuchtet und helfen, den Blick entlang der Decke nach hinten zu führen. Auf die Teller ist eine Weltkarte gemalt, in der Hamburg als erste WakuWaku-Location mit einem pinkfarbenen Punkt markiert ist, eine selbstironische Referenz auf die globalen Ambitionen und die Internationalität der Küche.
In die Decke integriert ist ein innovatives Lichtsystem aus speziell gefertigten, energiesparenden LED-Strahlern, die sich in ihrer Lichtfarbe dynamisch an die Tagessituation anpassen. Auf diese Weise erscheint das Restaurant zu jeder Tageszeit in einem angemessenen Licht und WakuWaku wirkt so von außen immer einladend und im Inneren stets atmosphärisch.
Bella Italia Weine
„Bella Italia Weine“ ist Weinladen und Restaurant zugleich. Die Besitzerin Maria Patané, eine typische Sizilianerin, bringt mit ihrer warmherzigen Art, den Produkten ihrer Heimat und vor allem mit ihrer kreativen Küche bereits seit mehreren Jahren eine Stück Italien nach Deutschland. Ein Umzug in neue Räumlichkeiten war notwendig geworden, weil die Sitzplatzzahl des Restaurants nicht mehr ausreichte und für Warenpräsentationen kaum Möglichkeiten vorhanden waren. Ziel der Raumgestaltung war es, den Charme des ursprünglichen, sehr familiären Lokals in einen neuen Raum zu transportieren. Trotz des zeitgemäßen Designs sollte sich dieser Ort so anfühlen, als ob er schon immer da gewesen sei.
In einem freistehenden Gründerzeithaus im Stuttgarter Westen – ein beliebtes Wohnquartier, in dem sich aber auch viele Büros aus dem kreativen Umfeld angesiedelt haben – wurde dafür ein passender Ort gefunden. Dieses Haus mit Geschichte entspricht der Art und dem Charakter der Besitzerin, eine große Geschichtenerzählerin und Sammlerin, die ein sehr persönliches Verhältnis zu ihren Gästen pflegt. So geht man nicht „ins Bella Italia“, sondern „zu Maria“. Es lag also nahe, einen Ort zu kreieren, der viel mehr Marias Wohnzimmer als normales Restaurant ist.
Diese „Wohnzimmer“-Atmosphäre spürt man sofort beim Betreten. Durch die Glasflächen in der zweiflügeligen Eingangstür schaut man in den Raum, der über zwei große Spiegel an den Wänden indirekt auch das Geschehen links und recht preisgibt. Die Wände und Decken sind in einem dunklen, warmen Olivgrün gehalten. Im frischen Kontrast dazu steht die den Raum umschließende Holzvertäfelung, die in gebrochenem Weiß gestrichen ist. Al erstes fällt jedoch die Decke ins Auge, die von knapp 90 unterschiedlichen Spiegeln fast vollständig bedeckt wird. Die Spiegel, zumeist aufgestöbert auf Flohmärkten, sind jeweils ein Stück Erinnerung, ein Stück Geschichte. Ihre unterschiedlichen Stile und Größen werden vereint in einer Collage, die eine schier endlose Zahl an Perspektiven eröffnet. In ihrer Unterschiedlichkeit sind die Spiegel zugleich ein Thema für die Gäste, laden sie doch dazu ein, den ganz persönlichen Liebling darunter zu entdecken. Inspiriert ist die Decke übrigens von Sizilien: Der Spiegelsaal im Barockpalast der Villa Palagonia in Bagheria ist für die Besitzerin wie für den Architekten ein wichtiges Stück Erinnerung, für die eine an die Heimat und für den anderen an einen sinnlichen, großartigen Raum.
Im Restaurant angekommen markiert ein alter Sekretär gegenüber dem Eingang den Empfang. Eine bis zur Decke reichende Regalwand dahinter sowie eine Etagere bieten Raum für die Produktpräsentation von kulinarischen Spezialitäten. Das Weinsortiment ist in vier großzügigen Regalen, die an den beiden Längsseiten aufgehängt sind, untergebracht. Als weiteres augenfälliges Element setzen sie ein kulinarisches Thema, definieren den Raum und integrieren Verkaufsflächen direkt im Gastraum. Der zentrale Verkaufsbereich am Eingang schafft durch einen großen gelben Kreis auf dem Boden zusätzlich Aufmerksamkeit für Sonderpräsentationen.
Im Restaurantbetrieb gewähren kleine Tische im linken Teil des Raumes eine hohe Flexibilität in der Anordnung, was wegen der häufig stattfindenden Sonderveranstaltungen und Koch-Events wichtig ist. Für die Bestuhlung wurden mehrere verschiedene Modelle ausgewählt, die in liebevoller Handarbeit von den Praktikantinnen des Studios in unterschiedlichen Mauve-Tönen gestrichen wurden. Neben der Tür zur Küche ist der Ausschank organisiert, der wieder das Wohnzimmer-Thema aufgreift: Im Gegensatz zum frei im Raum stehenden Tresen steht der Ausschank hier wie eine klassische Anrichte direkt an der Wand.
Im rechten Teil des Restaurants ist eine Art Raum im Raum abgesetzt. Ähnlich dem großen Familientisch in der „Guten Stube“ erstreckt sich hier ein ovaler Tisch fast über die gesamte Länge des Raumes. Über diesem hängen verschiedene alte und neue Lampen. Vor der Stirnwand steht ein altes Klavier, auf dem der Sohn der Besitzerin, der aus der Fernsehserie „Sturm der Liebe“ bekannte Schauspieler Lorenzo Patané, das Spielen gelernt hat. Die Wand selbst ist hier mit Velours-Karo bespannt. Darin eingelassen ist ein großer Spiegel, der den Raum erweitert und zusätzlich Licht hineinzieht.
Großformatige Spiegel kommen auch in den Sanitärbereichen zum Einsatz, deren Decken eine rautenförmige Netzstruktur aus kleinen Leuchtstoffröhren überzieht.
Die Fassadengestaltung greift sizilianische Klischees in einer surrealen Collage auf. Hier reiten die Bikini-Mädchen von Piazza Armerina auf einem überdimensionalen Fisch. Riesige Zitrusfrüchte, der Ätna und diverse kulinarische Spezialitäten machen der Trinakria als nationales Symbol Konkurrenz. Diese Grafiken sind außerdem Bestandteil des neues Corporate Design, das parallel zur Neueröffnung entwickelt wurde.
In einem freistehenden Gründerzeithaus im Stuttgarter Westen – ein beliebtes Wohnquartier, in dem sich aber auch viele Büros aus dem kreativen Umfeld angesiedelt haben – wurde dafür ein passender Ort gefunden. Dieses Haus mit Geschichte entspricht der Art und dem Charakter der Besitzerin, eine große Geschichtenerzählerin und Sammlerin, die ein sehr persönliches Verhältnis zu ihren Gästen pflegt. So geht man nicht „ins Bella Italia“, sondern „zu Maria“. Es lag also nahe, einen Ort zu kreieren, der viel mehr Marias Wohnzimmer als normales Restaurant ist.
Diese „Wohnzimmer“-Atmosphäre spürt man sofort beim Betreten. Durch die Glasflächen in der zweiflügeligen Eingangstür schaut man in den Raum, der über zwei große Spiegel an den Wänden indirekt auch das Geschehen links und recht preisgibt. Die Wände und Decken sind in einem dunklen, warmen Olivgrün gehalten. Im frischen Kontrast dazu steht die den Raum umschließende Holzvertäfelung, die in gebrochenem Weiß gestrichen ist. Al erstes fällt jedoch die Decke ins Auge, die von knapp 90 unterschiedlichen Spiegeln fast vollständig bedeckt wird. Die Spiegel, zumeist aufgestöbert auf Flohmärkten, sind jeweils ein Stück Erinnerung, ein Stück Geschichte. Ihre unterschiedlichen Stile und Größen werden vereint in einer Collage, die eine schier endlose Zahl an Perspektiven eröffnet. In ihrer Unterschiedlichkeit sind die Spiegel zugleich ein Thema für die Gäste, laden sie doch dazu ein, den ganz persönlichen Liebling darunter zu entdecken. Inspiriert ist die Decke übrigens von Sizilien: Der Spiegelsaal im Barockpalast der Villa Palagonia in Bagheria ist für die Besitzerin wie für den Architekten ein wichtiges Stück Erinnerung, für die eine an die Heimat und für den anderen an einen sinnlichen, großartigen Raum.
Im Restaurant angekommen markiert ein alter Sekretär gegenüber dem Eingang den Empfang. Eine bis zur Decke reichende Regalwand dahinter sowie eine Etagere bieten Raum für die Produktpräsentation von kulinarischen Spezialitäten. Das Weinsortiment ist in vier großzügigen Regalen, die an den beiden Längsseiten aufgehängt sind, untergebracht. Als weiteres augenfälliges Element setzen sie ein kulinarisches Thema, definieren den Raum und integrieren Verkaufsflächen direkt im Gastraum. Der zentrale Verkaufsbereich am Eingang schafft durch einen großen gelben Kreis auf dem Boden zusätzlich Aufmerksamkeit für Sonderpräsentationen.
Im Restaurantbetrieb gewähren kleine Tische im linken Teil des Raumes eine hohe Flexibilität in der Anordnung, was wegen der häufig stattfindenden Sonderveranstaltungen und Koch-Events wichtig ist. Für die Bestuhlung wurden mehrere verschiedene Modelle ausgewählt, die in liebevoller Handarbeit von den Praktikantinnen des Studios in unterschiedlichen Mauve-Tönen gestrichen wurden. Neben der Tür zur Küche ist der Ausschank organisiert, der wieder das Wohnzimmer-Thema aufgreift: Im Gegensatz zum frei im Raum stehenden Tresen steht der Ausschank hier wie eine klassische Anrichte direkt an der Wand.
Im rechten Teil des Restaurants ist eine Art Raum im Raum abgesetzt. Ähnlich dem großen Familientisch in der „Guten Stube“ erstreckt sich hier ein ovaler Tisch fast über die gesamte Länge des Raumes. Über diesem hängen verschiedene alte und neue Lampen. Vor der Stirnwand steht ein altes Klavier, auf dem der Sohn der Besitzerin, der aus der Fernsehserie „Sturm der Liebe“ bekannte Schauspieler Lorenzo Patané, das Spielen gelernt hat. Die Wand selbst ist hier mit Velours-Karo bespannt. Darin eingelassen ist ein großer Spiegel, der den Raum erweitert und zusätzlich Licht hineinzieht.
Großformatige Spiegel kommen auch in den Sanitärbereichen zum Einsatz, deren Decken eine rautenförmige Netzstruktur aus kleinen Leuchtstoffröhren überzieht.
Die Fassadengestaltung greift sizilianische Klischees in einer surrealen Collage auf. Hier reiten die Bikini-Mädchen von Piazza Armerina auf einem überdimensionalen Fisch. Riesige Zitrusfrüchte, der Ätna und diverse kulinarische Spezialitäten machen der Trinakria als nationales Symbol Konkurrenz. Diese Grafiken sind außerdem Bestandteil des neues Corporate Design, das parallel zur Neueröffnung entwickelt wurde.
Bundesarchitektenkammer Expo Real 2008
Die Bundesarchitektenkammer wünschte sich für ihren Messeauftritt auf der Expo Real 2008 einen Messestand, der das Thema Nachhaltigkeit konsequent umsetzt. Die Gestaltung ist eine Kooperation der ippolito fleitz group mit der Agentur Bruce B.
Wie wird ein temporärer Bau nachhaltig? Durch ein gemietetes Messe-System? Möglich, aber: Entwickeln wir durch die Kombination von Standard-Modulen eine eigenständige Identität, eine dreidimensionale Botschaft, eine unverwechselbare Handschrift? Konsequenter Minimalismus? Eine gänzlich leere Fläche? Denkbar – mit kleinen Abstrichen in der Aufenthalts-Qualität. Recycling? Gut, aber wie verbindet man Verantwortung und Vernunft mit Emotion, Stil, Modernität, Atmosphäre, Ästhetik?
Die Elemente des Messestandes der Bundesarchitektenkammer stammen mehrheitlich aus dem „Wegwerf-Lager“ eines Messebauers mit ausgemusterten Resten unterschiedlicher Messestände. Denn jedes wieder verwertete Teil bedeutet weniger Energie- und Ressourcenverbrauch – und in diesem Falle auch minimierte Transportwege durch die zentrale Lagerung und Montage.
Die einzelnen Bau-Elemente wurden entsprechend der Stand-Abmessungen und der vorgegebenen Funktionszonen in einer Art 3D-Puzzle kombiniert und mit ökologisch korrekten Farben homogenisiert. Der collagenartige Charakter des Messestandes sollte sichtbar bleiben, um den Recycling-Gedanken deutlich wahrnehmbar zu präsentieren.
Die Lichtplanung des Lichtlabors Bartenbach wurde mit geliehenen, teils gebrauchten und Energie-effizienten Halogen-Leuchten umgesetzt – Lichtintensität und Lichtfarbe entsprechen den unterschiedlichen Anforderungen der Nutzungsbereiche.
Wie wird ein temporärer Bau nachhaltig? Durch ein gemietetes Messe-System? Möglich, aber: Entwickeln wir durch die Kombination von Standard-Modulen eine eigenständige Identität, eine dreidimensionale Botschaft, eine unverwechselbare Handschrift? Konsequenter Minimalismus? Eine gänzlich leere Fläche? Denkbar – mit kleinen Abstrichen in der Aufenthalts-Qualität. Recycling? Gut, aber wie verbindet man Verantwortung und Vernunft mit Emotion, Stil, Modernität, Atmosphäre, Ästhetik?
Die Elemente des Messestandes der Bundesarchitektenkammer stammen mehrheitlich aus dem „Wegwerf-Lager“ eines Messebauers mit ausgemusterten Resten unterschiedlicher Messestände. Denn jedes wieder verwertete Teil bedeutet weniger Energie- und Ressourcenverbrauch – und in diesem Falle auch minimierte Transportwege durch die zentrale Lagerung und Montage.
Die einzelnen Bau-Elemente wurden entsprechend der Stand-Abmessungen und der vorgegebenen Funktionszonen in einer Art 3D-Puzzle kombiniert und mit ökologisch korrekten Farben homogenisiert. Der collagenartige Charakter des Messestandes sollte sichtbar bleiben, um den Recycling-Gedanken deutlich wahrnehmbar zu präsentieren.
Die Lichtplanung des Lichtlabors Bartenbach wurde mit geliehenen, teils gebrauchten und Energie-effizienten Halogen-Leuchten umgesetzt – Lichtintensität und Lichtfarbe entsprechen den unterschiedlichen Anforderungen der Nutzungsbereiche.
Linden-Apotheke
Die Linden Apotheke ist eine alt eingesessene Apotheke in Ludwigsburg. Dem wachsenden Konkurrenzdruck wird mit einer klaren Spezialisierung auf Naturheilkunde und Naturkosmetik geantwortet. Der Umbau der Apotheke sollte diese Positionierung weiter manifestieren und ausbauen. Die spezielle Ausrichtung der Apotheke sollte plakativ und faszinierend - aber nicht werblich - kommuniziert und im Raum erfahrbar gemacht werden. Gleichzeitig war es die Aufgabe mehr Möglichkeiten zur Warenpräsentation in der Sicht- und Freiwahl zu schaffen.
ippolito fleitz group wurde neben dem raumbildenden Ausbau auch mit der Überarbeitung des Corporate Designs und der Entwicklung eines Give-Aways beauftragt.
Durch eine rigorose Neuorganisation der Apotheke entstand ein kompakter, hoher Raum, der von beiden Eingängen sofort erfassbar wird. Durchgehende Regalbänder und die gerundeten Raumecken unterstützen diesen Eindruck. Sie bilden einen klaren Hintergrund für die ausgestellte Ware, welche sowohl von hinten als auch von vorne gut ausgeleuchtet wird. Der neue Handverkaufstresen, an der Bestandsstütze befestigt und von dort zu beiden Seiten frei auskragend, bildet einen räumlichen Fokuspunkt. Die Einheit des Raumes wird durch den gerundeten Übergang von Wand zur Decke sowie durch die durchgängige weiße Farbgebung weiter betont. Der granitgepflasterte Boden in der Apotheke nimmt das barock geprägte Umfeld der Stadt Ludwigsburg auf und steht in spannendem Kontrast zur ansonsten betont modernen Innenarchitektur. In der Raummitte bieten drei drehbare Warenträger Möglichkeiten zur hervorgehobenen Präsentation saisonaler Produkte.
Die Raum- und Möbelgestaltung lenkt mit klarer, dynamischer Linienführung und monochromer Farbgebung den Blick des Kunden auf ein raumgreifendes Deckenmotiv.
Es handelt sich hier um ein in Zusammenarbeit mit der Textildesignerin Monika Trenkler entwickeltes Fresko aus elf Heilkräutern die in klassischer Farbgebung modern interpretiert wurden. Die Deckengestaltung wird sowohl räumlich als auch kommunikativ zum neuen Imageträger der Apotheke.
Die Gestaltung nimmt somit Motive der kollektiven Erinnerung auf: Das Deckengewölbe, das Fresko, der Granitbelag erzählen von einer Zeit in der Apotheken noch nicht Teil einer Gesundheitsindustrie waren ohne jedoch nostalgisch oder wehmütig zu werden. Im Gegenteil, sie nimmt diese Traditionen auf und übersetzt sie in einen zeitgemäßen Auftritt. Die Erinnerung an diese Bilder wird jedoch genutzt um eindeutige Werte wie persönliche Fürsorge, Sensibilität, Seriosität und natürlich die Kernkompetenz der Apotheke im Bereich der Naturheilkunde zu kommunizieren. Die Modernität und Klarheit der Gestaltung erzählt hingegen von Professionalität, Präzision und Kompetenz. Es wird versucht eine verbindlich optimistische Atmosphäre zu schaffen in der die Sorgen des Krankseins für einen kurzen Moment verblassen aber auch die Freude sich mit natürlichen Mitteln wie Tees oder Kosmetika um Körper und Seele zu kümmern genauso seinen Raum findet.
Im Sinne der Positionierung dient das Deckenmotiv natürlich auch starkes Key Visual um das Angebot der Apotheke mittels Mundpropaganda weiter zu verbreiten.
Zur Eröffnung wurde ein kleines Give-Away entwickelt um die Idee der Apotheke mit nach Hause transportierbar zu machen. Das Deckenmotiv war hierfür der Ausgangspunkt. Heilkräuter braucht man in der Regel, wenn man krank ist. Das ist mit ganz bestimmten Situationen und Geschichten verbunden. Aus elf Heilkräutern, die dem Deckenmotiv der Apotheke entnommen wurden, wurde "Tanztee und die Theodors und andere Geschichten über Naturheilkunde". Jede der elf Geschichten ist so individuell wie der Ansatz der Beratung für die Kunden der Linden-Apotheke. Das kleinformatige Brevier erzählt eigens geschriebene Geschichten, die die Wirkung und Anwendungsgebiete von Heilkräutern für den Kunden umschreiben und übersetzen - mal spannend, schrill oder ganz süß. So wird das "Büchle" zum Andenken an den Besuch der Apotheke und dokumentiert gleichzeitig auch hier eine gesteigerte Werthaltigkeit im Vergleich zu branchentypischen Give-Aways: Es landet eher auf dem Nachttisch als im Papierkorb.
Das offene, samtige Papier erinnert an klassische Taschenbücher. Die Seitenlinierung spielt mit der Gestaltung von Taschenkalendern und Schulheften. Die Typografie nimmt die Hausschrift Interstate der Apotheke auf und lässt sie im Kontrast mit klassischen serifenbetonten Schriften wie der Clarendon und der Slimbach wirken.
ippolito fleitz group wurde neben dem raumbildenden Ausbau auch mit der Überarbeitung des Corporate Designs und der Entwicklung eines Give-Aways beauftragt.
Durch eine rigorose Neuorganisation der Apotheke entstand ein kompakter, hoher Raum, der von beiden Eingängen sofort erfassbar wird. Durchgehende Regalbänder und die gerundeten Raumecken unterstützen diesen Eindruck. Sie bilden einen klaren Hintergrund für die ausgestellte Ware, welche sowohl von hinten als auch von vorne gut ausgeleuchtet wird. Der neue Handverkaufstresen, an der Bestandsstütze befestigt und von dort zu beiden Seiten frei auskragend, bildet einen räumlichen Fokuspunkt. Die Einheit des Raumes wird durch den gerundeten Übergang von Wand zur Decke sowie durch die durchgängige weiße Farbgebung weiter betont. Der granitgepflasterte Boden in der Apotheke nimmt das barock geprägte Umfeld der Stadt Ludwigsburg auf und steht in spannendem Kontrast zur ansonsten betont modernen Innenarchitektur. In der Raummitte bieten drei drehbare Warenträger Möglichkeiten zur hervorgehobenen Präsentation saisonaler Produkte.
Die Raum- und Möbelgestaltung lenkt mit klarer, dynamischer Linienführung und monochromer Farbgebung den Blick des Kunden auf ein raumgreifendes Deckenmotiv.
Es handelt sich hier um ein in Zusammenarbeit mit der Textildesignerin Monika Trenkler entwickeltes Fresko aus elf Heilkräutern die in klassischer Farbgebung modern interpretiert wurden. Die Deckengestaltung wird sowohl räumlich als auch kommunikativ zum neuen Imageträger der Apotheke.
Die Gestaltung nimmt somit Motive der kollektiven Erinnerung auf: Das Deckengewölbe, das Fresko, der Granitbelag erzählen von einer Zeit in der Apotheken noch nicht Teil einer Gesundheitsindustrie waren ohne jedoch nostalgisch oder wehmütig zu werden. Im Gegenteil, sie nimmt diese Traditionen auf und übersetzt sie in einen zeitgemäßen Auftritt. Die Erinnerung an diese Bilder wird jedoch genutzt um eindeutige Werte wie persönliche Fürsorge, Sensibilität, Seriosität und natürlich die Kernkompetenz der Apotheke im Bereich der Naturheilkunde zu kommunizieren. Die Modernität und Klarheit der Gestaltung erzählt hingegen von Professionalität, Präzision und Kompetenz. Es wird versucht eine verbindlich optimistische Atmosphäre zu schaffen in der die Sorgen des Krankseins für einen kurzen Moment verblassen aber auch die Freude sich mit natürlichen Mitteln wie Tees oder Kosmetika um Körper und Seele zu kümmern genauso seinen Raum findet.
Im Sinne der Positionierung dient das Deckenmotiv natürlich auch starkes Key Visual um das Angebot der Apotheke mittels Mundpropaganda weiter zu verbreiten.
Zur Eröffnung wurde ein kleines Give-Away entwickelt um die Idee der Apotheke mit nach Hause transportierbar zu machen. Das Deckenmotiv war hierfür der Ausgangspunkt. Heilkräuter braucht man in der Regel, wenn man krank ist. Das ist mit ganz bestimmten Situationen und Geschichten verbunden. Aus elf Heilkräutern, die dem Deckenmotiv der Apotheke entnommen wurden, wurde "Tanztee und die Theodors und andere Geschichten über Naturheilkunde". Jede der elf Geschichten ist so individuell wie der Ansatz der Beratung für die Kunden der Linden-Apotheke. Das kleinformatige Brevier erzählt eigens geschriebene Geschichten, die die Wirkung und Anwendungsgebiete von Heilkräutern für den Kunden umschreiben und übersetzen - mal spannend, schrill oder ganz süß. So wird das "Büchle" zum Andenken an den Besuch der Apotheke und dokumentiert gleichzeitig auch hier eine gesteigerte Werthaltigkeit im Vergleich zu branchentypischen Give-Aways: Es landet eher auf dem Nachttisch als im Papierkorb.
Das offene, samtige Papier erinnert an klassische Taschenbücher. Die Seitenlinierung spielt mit der Gestaltung von Taschenkalendern und Schulheften. Die Typografie nimmt die Hausschrift Interstate der Apotheke auf und lässt sie im Kontrast mit klassischen serifenbetonten Schriften wie der Clarendon und der Slimbach wirken.
WOHNUNG S
Die Atelierwohnung befindet sich in einem hochwertigen Wohnobjekt im Herzen Stuttgarts. Eine feminine, florale Deckenillustration, von der Designerin Monica Trenkler gestaltet, zieht sich durch die gesamte Wohnung und verbindet die verschiedenen Bereiche. Dunkle Möbel, sowie der dunkle Boden bilden einen Kontrast mit den farbig gestalteten Wänden. In den Bädern sind Textzeilen in Corian eingefräßt und ziehen beim Duschen unter der Regendusche die Blicke auf sich.
Conradt Optik
Mit dem Umbau wird Conradt Optik an die nächste Inhabergeneration übergeben, die das Geschäft mit einem ausgewählten Markensegment und einem Fokus auf persönlicher Beratung positioniert. Der Raum kann über zwei Eingänge betreten werden, die auf den zentralen Tresen zuführen. Eine organisch geschwungene Rückwand verbirgt die Werkstätten und teilt den Laden für einzelne Produktgruppen auf. In diese eingelassen sind hinterleuchtete Schächte für die Präsentation und flächenbündige Schubladen für die Aufbewahrung der Produkte. Die abgesetzte bzw. mit einer Linienstruktur versehene Decke differenziert Bewegungs- und Beratungsbereich.
Weissraum
Die Zahnarztpraxis von Dr. Matthias Fiebiger ist eine Neugründung im Münchener Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg. Aufgabe war es, für die Praxis die Innenräume zu gestalten sowie ein Naming und die visuelle Kommunikation als integrierten Auftritt zu entwickeln. Ziel war es dabei, der zahnästhetischen und chirurgischen Spezialisierung wie auch der Funktion als „Zahnarzt um die Ecke“ gerecht zu werden. Die Praxis Weissraum zeigt eine klare moderne Innenarchitektur, die gleichzeitig natürlich und warm wirkt und die historische Bausubstanz auf besondere Weise berücksichtigt. Obwohl die Räume scheinbar durchsichtig erscheinen, wird Wert auf höchste Diskretion gelegt und so möglichen Schwellenängsten der Patienten entgegengewirkt.
Palace of International Forums "Uzbekistan"
Der Palace of International Forums "Uzbekistan" steht mitten im Zentrum Taschkents am Amir-Timur-Platz. Das wichtigste Repräsentationsgebäude des Landes ist angelegt als Plattform für Staatsakte, Kongresse, Konferenzen und kulturelle Höhepunkte. Aufgabe war es, den Innenräumen eine zeitgemäße Form zu geben, in die traditionelle Elemente usbekischer Architektur einfließen. Entstanden sind weltoffene, kommunikative Räume mit exklusiver Stofflichkeit. Flächenornamente, organische Bewegungen, Kristalle, edelste Metalle sowie Spiele mit Kunst- und Sonnenlicht werden zu Quellen der Inspiration.
belfry tashkent
Im Zentrum der usbekischen Hauptstadt Taschkent bespielt ein neuer staatlicher Showroom für exklusiven usbekischen Schmuck einen historischen Glockenturm. Hier treten die gestalterischen Traditionen Usbekistans in Dialog mit einer zeitgenössischen Designsprache. Die historischen Ornamente in den Fensterbögen finden sich als Reflexion auf den Edelstahlmustern im Inneren wieder, während die eindrucksvolle Raumatmosphäre wiederum nach außen wirkt. Innen und außen, alt und neu gehen so eine faszinierende Synthese ein, die zum Synonym für die Marke „Usbekischer Schmuck“ wird.
Fotos: Zooey Braun
Fotos: Zooey Braun
studio ippolito fleitz
In sechs erfolgreichen Jahren ist die Mitarbeiterzahl des Designbüros ippolito fleitz group mit seinen Aufgaben gewachsen. Architekten und Kommunikationsdesigner haben deshalb gemeinsam in der Etage eines alten Bürogebäudes ihren neuen Arbeitsort geschaffen. Die Gestaltung der Räumlichkeiten folgt dem eigenen Anspruch als „identity architects“ – das Büro wird zum identitätsstiftenden Markenzeichen gegenüber den Kunden wie für die eigenen Mitarbeiter.
Zwei lange Arbeitstische fördern eine kreative und kommunikative Atmosphäre. Regale und Möbel sind in weiß oder aus dunklem Holz ausgeführt. Kontrastierende Farbakzente setzen die als Lichtschalter dienenden Textilbänder über den Arbeitsplätzen oder die Areale mit Grünpflanzen. Neben zwei Konferenzräumen stehen verspielte Kommunikationsinseln für Besprechungen zur Verfügung. Das Studio mit großzügiger Küche und dem überdimensionalen Spiegel ist Ort für Inspiration und Entspannung.
Zwei lange Arbeitstische fördern eine kreative und kommunikative Atmosphäre. Regale und Möbel sind in weiß oder aus dunklem Holz ausgeführt. Kontrastierende Farbakzente setzen die als Lichtschalter dienenden Textilbänder über den Arbeitsplätzen oder die Areale mit Grünpflanzen. Neben zwei Konferenzräumen stehen verspielte Kommunikationsinseln für Besprechungen zur Verfügung. Das Studio mit großzügiger Küche und dem überdimensionalen Spiegel ist Ort für Inspiration und Entspannung.
Wienerwald: Interior Concept for Restaurants
1955 gründete Friedrich Jahn in München sein Wienerwald-Restaurant, aus dem in den folgenden Jahrzehnten die gleichnamige Kette mit Filialen in 18 Ländern entstand. Das Unternehmen wurde in Folge des Zusammenbruchs des Konzerns durch verschiedene Eigentümer geführt, bis 2007 die Enkel der Gründerfamilie die Rechte an der Marke zurückerwarben. Ihr Ziel ist es, die lange Tradition des Unternehmens, die Stärke der Marke und Einmaligkeit des systemgastronomischen Konzepts weiter auszubauen. Unser Studio erhielt den Auftrag, eine neue Corporate Architecture zu entwickeln, die bereits in zwei Münchner Filialen umgesetzt wurde.
Wienerwald überarbeitet neben der räumlichen Darstellung auch das kulinarische Angebot. Zentrales Element in der Küche bleibt das Hendl mit seinem von Natur aus fettarmen Fleisch. Um sich stärker im Bereich gesunder Frischeküche zu positionieren werden Chopped Salads als zweites zentrales Angebot eingeführt.
Das neue Restaurantdesign unterstreicht die Neuausrichtung der Marke und übersetzt traditionelle Kompetenzen wie Gemütlichkeit, Qualität und deutsche Küche in eine zeitgemäße Formen- und Materialsprache. Material- und Farbauswahl greifen die Aspekte Frische und Natürlichkeit auf, die ihren Ausdruck in Materialien wie Holz, Leder und Textil sowie den, neben dem Weiß, dominierenden Grüntönen finden. Als Akzentfarbe kommt Gold zum Einsatz, das Wertigkeit assoziiert und natürlich in der goldfarbenen Kruste des Hauptprodukts dem Grillhendl, seine Entsprechung findet.
Die Raumorganisation berücksichtigt sowohl die für ein Self-Service-Restaurant wichtige Besucherführung, als auch den Wunsch nach einem differenzierten Angebot an Aufenthaltsmöglichkeiten. Beim Betreten des Restaurants wird der Gast direkt zum frontal dazu angeordneten Tresen geleitet, der sich als klar strukturierte, monolithische Einheit präsentiert. Über dem Tresen visualisieren Menuboards die Speiseauswahl. Das Angebot ist parallel dazu auch real erlebbar: Eine indirekt ausgeleuchtete Nische in der rückwärtigen Wand zum Tresen präsentiert die Salatauswahl, während sich daneben die Grill-Hendl drehen. Die Wand ist mit anthrazitfarbenen Mosaiksteinen verkleidet, in die Edelstahl-Einbauten präzise und rahmenlos eingelassen sind und so Wertigkeit und Qualität der Produkte unterstreichen. Dazwischen markiert ein grüner Leuchtpfeil die Durchreiche zur Küche, in der Bratgerichte zubereitet werden.
Bestell- und Bezahlterminal markieren die beiden Enden des aus weißem Mineralwerkstoff gefertigten Tresens. In der Mitte befindet sich die sogenannte Chopping-Station. Hier werden nach dem Bestellen vor den Augen der Gäste Salate zerkleinert, die Hähnchen portioniert und Toppings aus den daneben eingelassenen Behältern zugegeben. Neben dem Bezahlterminal werden in einer Kühlvitrine Getränke und Nachtisch angeboten. Durch eine im Tresenbereich integrierte Zu- und Abluft bleibt das Restaurant geruchsfrei.
Vor dem Tresen offeriert eine Servicestation aus weißem Mineralwerkstoff Soßen, Gewürze und Besteck. Diese steht auf goldenen Hühnerbeinen und schaut wartend in Richtung Eingang. Im durchgehenden Boden in rustikaler Holzoptik weisen in Wienerwaldgrün eingelassene Hähnchen und Hinweise dem Kunden den Weg durch den Bestellprozess.
Im Gastraum gibt es ein differenziertes Platzangebote für unterschiedliche Bedürfnisse. Für Gäste mit wenig Zeit stehen Steh- und Hochtische aus weißem Mineralwerkstoff zur Verfügung. Den Fuß dieser Tischelemente bildet ein konisch zulaufender Zylinder, eine Reminiszenz an den traditionell gedrechselten Tischfuß. Alternativ dazu bietet sich eine lange, mit braunem Kunstleder gepolsterte Sitzgruppe an, die aus den Wienerwald-typischen Sitznischen abgeleitet ist. Der Gast wird hier tatsächlich in den "Wienerwald" entführt. An der Rückwand zitieren sägeraue, reliefartig angeordnete Eichenholz-Paneele das Thema Wald. In diese eingelassen sind kreisrunde Spiegel, auf denen Outline-Grafiken von Baum- und Waldmotiven aufgedruckt sind. Über den Tischen schweben vertikal versetzte, unterschiedlich große Pendelleuchten. Diese sind mit einem grobgewebtem Textil in drei verschiedenen Grüntönen bespannt und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Waldgrafiken finden sich auch auf einer Seitenwand, hier als Tapete in verschiedenen Grüntonen ausgeführt, und als Folie auf der Fensterfront. Der Blick von außen in das Restaurant wird so zu einer vielschichtigen Inszenierung, in der sich die einzelnen Elemente auf den Spiegel- und Glasoberflächen reflektieren und überlagern und das Eintauchen in die Welt der Marke zum Erlebnis wird.
Dem Unternehmen Wienerwald und seiner Tradition widmet sich eine Inszenierung aus Wandtellern die in 14 Motiven die Geschichte der Marke in Erinnerung rufen. So würdigt sie den Gründervater Friedrich oder zeigt ein Foto des ersten Restaurants.
Das neue Restaurantdesign repositioniert Wienerwald als zeitgemäße Systemgastronomie. Traditionelle Elemente der Marke werden dabei aufgegriffen, in moderne Raumelemente übersetzt und durch spannende Brüche mit einem Augenzwinkern inszeniert.
Wienerwald überarbeitet neben der räumlichen Darstellung auch das kulinarische Angebot. Zentrales Element in der Küche bleibt das Hendl mit seinem von Natur aus fettarmen Fleisch. Um sich stärker im Bereich gesunder Frischeküche zu positionieren werden Chopped Salads als zweites zentrales Angebot eingeführt.
Das neue Restaurantdesign unterstreicht die Neuausrichtung der Marke und übersetzt traditionelle Kompetenzen wie Gemütlichkeit, Qualität und deutsche Küche in eine zeitgemäße Formen- und Materialsprache. Material- und Farbauswahl greifen die Aspekte Frische und Natürlichkeit auf, die ihren Ausdruck in Materialien wie Holz, Leder und Textil sowie den, neben dem Weiß, dominierenden Grüntönen finden. Als Akzentfarbe kommt Gold zum Einsatz, das Wertigkeit assoziiert und natürlich in der goldfarbenen Kruste des Hauptprodukts dem Grillhendl, seine Entsprechung findet.
Die Raumorganisation berücksichtigt sowohl die für ein Self-Service-Restaurant wichtige Besucherführung, als auch den Wunsch nach einem differenzierten Angebot an Aufenthaltsmöglichkeiten. Beim Betreten des Restaurants wird der Gast direkt zum frontal dazu angeordneten Tresen geleitet, der sich als klar strukturierte, monolithische Einheit präsentiert. Über dem Tresen visualisieren Menuboards die Speiseauswahl. Das Angebot ist parallel dazu auch real erlebbar: Eine indirekt ausgeleuchtete Nische in der rückwärtigen Wand zum Tresen präsentiert die Salatauswahl, während sich daneben die Grill-Hendl drehen. Die Wand ist mit anthrazitfarbenen Mosaiksteinen verkleidet, in die Edelstahl-Einbauten präzise und rahmenlos eingelassen sind und so Wertigkeit und Qualität der Produkte unterstreichen. Dazwischen markiert ein grüner Leuchtpfeil die Durchreiche zur Küche, in der Bratgerichte zubereitet werden.
Bestell- und Bezahlterminal markieren die beiden Enden des aus weißem Mineralwerkstoff gefertigten Tresens. In der Mitte befindet sich die sogenannte Chopping-Station. Hier werden nach dem Bestellen vor den Augen der Gäste Salate zerkleinert, die Hähnchen portioniert und Toppings aus den daneben eingelassenen Behältern zugegeben. Neben dem Bezahlterminal werden in einer Kühlvitrine Getränke und Nachtisch angeboten. Durch eine im Tresenbereich integrierte Zu- und Abluft bleibt das Restaurant geruchsfrei.
Vor dem Tresen offeriert eine Servicestation aus weißem Mineralwerkstoff Soßen, Gewürze und Besteck. Diese steht auf goldenen Hühnerbeinen und schaut wartend in Richtung Eingang. Im durchgehenden Boden in rustikaler Holzoptik weisen in Wienerwaldgrün eingelassene Hähnchen und Hinweise dem Kunden den Weg durch den Bestellprozess.
Im Gastraum gibt es ein differenziertes Platzangebote für unterschiedliche Bedürfnisse. Für Gäste mit wenig Zeit stehen Steh- und Hochtische aus weißem Mineralwerkstoff zur Verfügung. Den Fuß dieser Tischelemente bildet ein konisch zulaufender Zylinder, eine Reminiszenz an den traditionell gedrechselten Tischfuß. Alternativ dazu bietet sich eine lange, mit braunem Kunstleder gepolsterte Sitzgruppe an, die aus den Wienerwald-typischen Sitznischen abgeleitet ist. Der Gast wird hier tatsächlich in den "Wienerwald" entführt. An der Rückwand zitieren sägeraue, reliefartig angeordnete Eichenholz-Paneele das Thema Wald. In diese eingelassen sind kreisrunde Spiegel, auf denen Outline-Grafiken von Baum- und Waldmotiven aufgedruckt sind. Über den Tischen schweben vertikal versetzte, unterschiedlich große Pendelleuchten. Diese sind mit einem grobgewebtem Textil in drei verschiedenen Grüntönen bespannt und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Waldgrafiken finden sich auch auf einer Seitenwand, hier als Tapete in verschiedenen Grüntonen ausgeführt, und als Folie auf der Fensterfront. Der Blick von außen in das Restaurant wird so zu einer vielschichtigen Inszenierung, in der sich die einzelnen Elemente auf den Spiegel- und Glasoberflächen reflektieren und überlagern und das Eintauchen in die Welt der Marke zum Erlebnis wird.
Dem Unternehmen Wienerwald und seiner Tradition widmet sich eine Inszenierung aus Wandtellern die in 14 Motiven die Geschichte der Marke in Erinnerung rufen. So würdigt sie den Gründervater Friedrich oder zeigt ein Foto des ersten Restaurants.
Das neue Restaurantdesign repositioniert Wienerwald als zeitgemäße Systemgastronomie. Traditionelle Elemente der Marke werden dabei aufgegriffen, in moderne Raumelemente übersetzt und durch spannende Brüche mit einem Augenzwinkern inszeniert.






