club L 94 Landschaftsarchitekten
Zechenstraße 11
D-51103 Köln
T +49(0)221-7899502-0
F +49(0)221-7899502-11
info@clubL94.de
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Fundort der Himmelsscheibe von Nebra
Bauherr
Burgenland Kreis, Bau- und Liegenschaftsamt,Naumburg, Sachsen-Anhalt
Wettbewerb
1. Preis, März 2005
Fertigstellung
Mai 2007
Bausumme
ca.400.000 Euro
Architekten
Holzer Kobler Architekturen
Ort
Der zur heutigen Zeit stark bewaldete Mittelberg war vor 3600 Jahren wahrscheinlich aufgrund starker Rodungen für die Verarbeitung von Bronze unbewaldet. Der Ort war markiert durch eine niedrige Ringwallanlage. Aufgrund der aktuellen Ausgrabungen stellt sich das Innere der Ringwallanlage heute wieder überwiegend baumlos als Lichtung im Wald dar.
Konzept
Der Aussichtsturm wird künftig die Landmarke der Fundstelle der Himmelscheibe. Er dominiert den Ort und wird zentrales Element für die Besucher des Fundortes. Die Gestaltung des Umfeldes nimmt sich daher stark zurück und beschränkt sich auf wenige Akzente. Dabei werden die Ringwallanlage, Sichtbeziehungen, Fundstellen und Himmelsscheibe thematisiert.
Entwurf
Ringwallanlage:
Die Ringwallanlage wurde in Form eines grasbewachsenen Erdwalles modelliert. Der Wall folgt seiner ursprünglichen Lage, wurde aber im Gegensatz zu einer Rekonstruktion in einem neuen, trabezförmigen Querschnitt erstellt. Dies führt zu einem spannenden Kontrast zwischen dem neuen Wall im Westen des Mittelberges und dem fragmentarisch erhaltenen, ursprünglichen Rundwall im Osten. Im Inneren der Anlage entstand eine große Magerrasenwiese, die sich entsprechend der Kuppenform des Mittelberges zu allen Seiten neigt.
Eingänge:
Es wurden zwei Eingänge in die Ringwallanlage erstellt. Der Ringwall wird sowohl am heutigen Eingang, als auch am historischen Eingang durchschnitten. Das trapezförmige Profil des Walles wurde an den Stirnseiten der Eingänge durch ebenfalls trapezförmige Betonplatten markiert. Die Betonfertigteile enthalten die eingestanzten Inschriften des jeweiligen modernen und historischen Zuganges in die Wallanlage
Sichtbeziehungen:
Auf der Aussichtsplattform des Turmes zeichnen sich die "Blickachsen" zur Sonnenwende, zum Brocken, Kyffhäuser, Petersberg und zum Erlebniscenter in der Brüstung ab. Diese Sichtbeziehungen werden durch Betonbänder in der Wiese aufgenommen und helfen dem Betrachter, den Blick zu den entsprechenden Punkten zu leiten. Innerhalb der Waldlichtung erleichtern sie die Orientierung des Besuchers. Die Betonbänder erhalten eingestanzte Inschriften der entsprechenden Sichtbeziehungen (z. B. Blick zum Brocken).
Fundorte:
Außer der Himmelsscheibe gibt es noch weitere Fundstellen innerhalb der Anlage. Diese werden durch bodenbündige Betonscheiben markiert. In die "Fundscheiben" wurde lediglich die jeweilige Nummer des Fundes und das dazugehörige Zeichen eingraviert. Mit Hilfe der katalogisierten Funde kann der Besucher selbst auf "Schatzsuche" gehen und den Fundscheiben die jeweiligen, archäologischen Funde zuordnen.
Himmelsspiegel:
Das "Himmelsauge" dokumentiert den Fundort der Himmelsscheibe. Eine leicht gekrümmte Scheibe aus poliertem Edelstahl liegt in einer leichten Senke der Magerrasenfläche. Sie dient als Himmelsspiegel und stellt so einen subtilen Zusammenhang zwischen dem Himmel und dem Fundort der Himmelsscheibe im Boden her. Der Besucher kann an die Senke herantreten und durch das Himmelsauge in die Wolken und bei Dämmerung in die Sterne sehen.
Bilder
Fotoatelier 2 Holtschneider & Bechen
Burgenland Kreis, Bau- und Liegenschaftsamt,Naumburg, Sachsen-Anhalt
Wettbewerb
1. Preis, März 2005
Fertigstellung
Mai 2007
Bausumme
ca.400.000 Euro
Architekten
Holzer Kobler Architekturen
Ort
Der zur heutigen Zeit stark bewaldete Mittelberg war vor 3600 Jahren wahrscheinlich aufgrund starker Rodungen für die Verarbeitung von Bronze unbewaldet. Der Ort war markiert durch eine niedrige Ringwallanlage. Aufgrund der aktuellen Ausgrabungen stellt sich das Innere der Ringwallanlage heute wieder überwiegend baumlos als Lichtung im Wald dar.
Konzept
Der Aussichtsturm wird künftig die Landmarke der Fundstelle der Himmelscheibe. Er dominiert den Ort und wird zentrales Element für die Besucher des Fundortes. Die Gestaltung des Umfeldes nimmt sich daher stark zurück und beschränkt sich auf wenige Akzente. Dabei werden die Ringwallanlage, Sichtbeziehungen, Fundstellen und Himmelsscheibe thematisiert.
Entwurf
Ringwallanlage:
Die Ringwallanlage wurde in Form eines grasbewachsenen Erdwalles modelliert. Der Wall folgt seiner ursprünglichen Lage, wurde aber im Gegensatz zu einer Rekonstruktion in einem neuen, trabezförmigen Querschnitt erstellt. Dies führt zu einem spannenden Kontrast zwischen dem neuen Wall im Westen des Mittelberges und dem fragmentarisch erhaltenen, ursprünglichen Rundwall im Osten. Im Inneren der Anlage entstand eine große Magerrasenwiese, die sich entsprechend der Kuppenform des Mittelberges zu allen Seiten neigt.
Eingänge:
Es wurden zwei Eingänge in die Ringwallanlage erstellt. Der Ringwall wird sowohl am heutigen Eingang, als auch am historischen Eingang durchschnitten. Das trapezförmige Profil des Walles wurde an den Stirnseiten der Eingänge durch ebenfalls trapezförmige Betonplatten markiert. Die Betonfertigteile enthalten die eingestanzten Inschriften des jeweiligen modernen und historischen Zuganges in die Wallanlage
Sichtbeziehungen:
Auf der Aussichtsplattform des Turmes zeichnen sich die "Blickachsen" zur Sonnenwende, zum Brocken, Kyffhäuser, Petersberg und zum Erlebniscenter in der Brüstung ab. Diese Sichtbeziehungen werden durch Betonbänder in der Wiese aufgenommen und helfen dem Betrachter, den Blick zu den entsprechenden Punkten zu leiten. Innerhalb der Waldlichtung erleichtern sie die Orientierung des Besuchers. Die Betonbänder erhalten eingestanzte Inschriften der entsprechenden Sichtbeziehungen (z. B. Blick zum Brocken).
Fundorte:
Außer der Himmelsscheibe gibt es noch weitere Fundstellen innerhalb der Anlage. Diese werden durch bodenbündige Betonscheiben markiert. In die "Fundscheiben" wurde lediglich die jeweilige Nummer des Fundes und das dazugehörige Zeichen eingraviert. Mit Hilfe der katalogisierten Funde kann der Besucher selbst auf "Schatzsuche" gehen und den Fundscheiben die jeweiligen, archäologischen Funde zuordnen.
Himmelsspiegel:
Das "Himmelsauge" dokumentiert den Fundort der Himmelsscheibe. Eine leicht gekrümmte Scheibe aus poliertem Edelstahl liegt in einer leichten Senke der Magerrasenfläche. Sie dient als Himmelsspiegel und stellt so einen subtilen Zusammenhang zwischen dem Himmel und dem Fundort der Himmelsscheibe im Boden her. Der Besucher kann an die Senke herantreten und durch das Himmelsauge in die Wolken und bei Dämmerung in die Sterne sehen.
Bilder
Fotoatelier 2 Holtschneider & Bechen
Ministerium für Schule, Jugend und Kinder, Düsseldorf
Bauherr
BLB, Düsseldorf
Wettbewerb
1.Preis, 2002
Fertigstellung
2004
Bausumme
ca. 350.000 Euro
Architekt
Gatermann & Schossig Architekten, Köln
Entwurfskonzept
Die Innenhofgestaltung nimmt das Motiv der umliegenden
Gartenbaufelder zur Vorlage und übersetzt dieses in verschieden-
artig gestalteten Flächen, die auf die Nutzung des Gebäudes bezug
nehmen. Es entstehen Basaltschotterflächen mit Reihen aus Iris,
Gräsern und Buxbaumhecken sowie bodenbündige
Holzgrätingflächen, die sich partiell zu Sitzkuben aus dem Belag
entwickeln. Ein mehrstämmiger Kirschbaum setzt einen blühenden
Akzent im Innenhof.
BLB, Düsseldorf
Wettbewerb
1.Preis, 2002
Fertigstellung
2004
Bausumme
ca. 350.000 Euro
Architekt
Gatermann & Schossig Architekten, Köln
Entwurfskonzept
Die Innenhofgestaltung nimmt das Motiv der umliegenden
Gartenbaufelder zur Vorlage und übersetzt dieses in verschieden-
artig gestalteten Flächen, die auf die Nutzung des Gebäudes bezug
nehmen. Es entstehen Basaltschotterflächen mit Reihen aus Iris,
Gräsern und Buxbaumhecken sowie bodenbündige
Holzgrätingflächen, die sich partiell zu Sitzkuben aus dem Belag
entwickeln. Ein mehrstämmiger Kirschbaum setzt einen blühenden
Akzent im Innenhof.
Revitalisierung Klöckner Haus, Duisburg
Bauherr
Silberpalais Services GmbH Co KG
Wettbewerb
1.Preis, 2003
Fertigstellung
November 2004
Bausumme
ca. 700.000 Euro
Architekten
HPP Architekten, Düsseldorf
Entwurfskonzept
Im Zuge der Revitalisierung des Klöcknerhauses in Duisburg spielt die Umgestaltung des Außenraumes eine entscheidende Rolle. Die Führung des Fahrradweges wird an den Rand des Platzes verlegt. Der landschaftsarchitektonische Entwurf befreit die Fläche zunächst von störenden Einbauten. Die offene Fläche wird mit einigen wenigen Elementen wie Pflanzfeldern und Bänken neu geordnet. Der Hauptzugang an der Neudorferstraße wird freigestellt und durch Lichtlinien im Boden akzentuiert. Der zweite Zugang an der Mühlheimerstrasse wird ebenfalls mit Lichtlinien aufgewertet. Die Bestandsbäume vor dem Restaurant an der Mülheimerstraße bleiben erhalten und werden mit großen Stahlschalen eingefasst, die den Bezug zur Stahlgeschichte des Unternehmens herstellen. Dieses Thema springt auf die neu gestaltete Mittelinsel über.
Silberpalais Services GmbH Co KG
Wettbewerb
1.Preis, 2003
Fertigstellung
November 2004
Bausumme
ca. 700.000 Euro
Architekten
HPP Architekten, Düsseldorf
Entwurfskonzept
Im Zuge der Revitalisierung des Klöcknerhauses in Duisburg spielt die Umgestaltung des Außenraumes eine entscheidende Rolle. Die Führung des Fahrradweges wird an den Rand des Platzes verlegt. Der landschaftsarchitektonische Entwurf befreit die Fläche zunächst von störenden Einbauten. Die offene Fläche wird mit einigen wenigen Elementen wie Pflanzfeldern und Bänken neu geordnet. Der Hauptzugang an der Neudorferstraße wird freigestellt und durch Lichtlinien im Boden akzentuiert. Der zweite Zugang an der Mühlheimerstrasse wird ebenfalls mit Lichtlinien aufgewertet. Die Bestandsbäume vor dem Restaurant an der Mülheimerstraße bleiben erhalten und werden mit großen Stahlschalen eingefasst, die den Bezug zur Stahlgeschichte des Unternehmens herstellen. Dieses Thema springt auf die neu gestaltete Mittelinsel über.
Gestaltung Wohnumfeld Clarenbachstrasse, Köln-Lindenthal
Bauherr
Pareto Sechs GmbH, Köln
Fertigstellung
2007
Bausumme
ca. 250.000 Euro
Architekten
Jürgensen Architekten, Köln
Entwurfskonzept
Im Inneren der Neubebauung entsteht der Grüne Salon. Ein urbaner
Ort, der im Gegensatz zu seinem parkartigen Umfeld steht und
dadurch eine starke Identität für seine Nutzer haben wird. Der
Grüne Salon hat ein polares Wesen. Während sich der Innenhof
nach dem Eintreten zunächst als offener Platz darstellt, wandelt er
sich in die Tiefe des Grundstückes in eine gartenartige Struktur
um.
Bilder
Fotoatelier 2 Holtschneider & Bechen
Pareto Sechs GmbH, Köln
Fertigstellung
2007
Bausumme
ca. 250.000 Euro
Architekten
Jürgensen Architekten, Köln
Entwurfskonzept
Im Inneren der Neubebauung entsteht der Grüne Salon. Ein urbaner
Ort, der im Gegensatz zu seinem parkartigen Umfeld steht und
dadurch eine starke Identität für seine Nutzer haben wird. Der
Grüne Salon hat ein polares Wesen. Während sich der Innenhof
nach dem Eintreten zunächst als offener Platz darstellt, wandelt er
sich in die Tiefe des Grundstückes in eine gartenartige Struktur
um.
Bilder
Fotoatelier 2 Holtschneider & Bechen
Rheinische Zusatzversorgungskasse, Köln-Deutz
Bauherr
Landschaftsverband Rheinland für die Rheinische
Zusatzversorgungskasse Köln
Fertigstellung
Mai 2006
Bausumme
ca. 800.000 Euro
Architekten
Gatermann & Schossig Architekten, Köln
Künstler
Rainer Gross, New York
Entwurfskonzept
Ein repräsentativer Plattenteppich aus Betonplatten mit Natursteinplattenbändern legt sich unter den gesamten Neubau. Der Plattenteppich zieht sich durch das gläserne Foyer und verbindet dadurch den Vorplatz mit dem Innenhof des Gebäudes. Im Innenhof kontrastiert ein leicht modellierter Rasenteppich mit charakteristischen Waldkiefern den steinernen Belag und wirkt wie ein ausgeschnittenes Stück Landschaft. Dadurch nimmt der Innenhof einen subtilen Bezug zum Landschaftsverband Rheinland auf. Das Hochhaus orientiert sich mit seinem Haupteingang zur sog. Brückenrampe, einer wichtigen Verbindung in die Kölner Innenstadt. Die Turmterrasse legt sich vor den Turm und verbindet die Brückenrampe über verschleifende Stufen mit dem Haupteingang zur Aussichtsplattform des Turmes.
Landschaftsverband Rheinland für die Rheinische
Zusatzversorgungskasse Köln
Fertigstellung
Mai 2006
Bausumme
ca. 800.000 Euro
Architekten
Gatermann & Schossig Architekten, Köln
Künstler
Rainer Gross, New York
Entwurfskonzept
Ein repräsentativer Plattenteppich aus Betonplatten mit Natursteinplattenbändern legt sich unter den gesamten Neubau. Der Plattenteppich zieht sich durch das gläserne Foyer und verbindet dadurch den Vorplatz mit dem Innenhof des Gebäudes. Im Innenhof kontrastiert ein leicht modellierter Rasenteppich mit charakteristischen Waldkiefern den steinernen Belag und wirkt wie ein ausgeschnittenes Stück Landschaft. Dadurch nimmt der Innenhof einen subtilen Bezug zum Landschaftsverband Rheinland auf. Das Hochhaus orientiert sich mit seinem Haupteingang zur sog. Brückenrampe, einer wichtigen Verbindung in die Kölner Innenstadt. Die Turmterrasse legt sich vor den Turm und verbindet die Brückenrampe über verschleifende Stufen mit dem Haupteingang zur Aussichtsplattform des Turmes.






