bof architekten
schillerstraße 47-49
D-22767 Hamburg
T 040-38 90 438 0
F 040-38 90 438 13
mail@bof-architekten.de
schillerstraße 47-49
D-22767 Hamburg
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Max-Planck-Institut für Privatrecht, Hamburg
Objekt:
Erweiterung des bestehenden Max-Planck-Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht in Hamburg mit Bibliothek, Magazinflächen, Seminarraum, Verwaltungsbüros und Gästeapartments
Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft
Generalverwaltung - Bauabteilung, München
Architekten:
ARGE Schlutz und Ostrop Dipl.Ing.Architekten
Entwurf und Ausführungsplanung:
Patrick Ostrop und Bert Bücking in bof architekten
Bauleitung:
Hartmann Schlutz Dipl.Ing Architekt
Fotos: © Oliver Heissner, Hamburg
Bau- und Planungsdaten:
Fertigstellung 12/2006
Grundfläche (BGF) 3.490 qm
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht liegt - seit seinem Umzug von Berlin nach Hamburg im Jahre 1956 - in zentraler Lage zwischen dem westlichen Ufer der Alster im Osten, der Universität im Westen und dem Messegelände mit dem davor liegenden Dammtor-Bahnhof im Süden.
Die Herausforderung bei der Planung der dritten Erweiterung an diesem Standort bestand vor allem darin, ca. 3.600qm Bruttogeschossfläche (davon ca. 2.000qm oberirdisch) auf dem bereits dicht bebauten Grundstück unterzubringen.
Der Neubau fügt sich fast selbstverständlich in den bereits bestehenden Kreis um den Innenhof ein, den bis dahin das aus den 50er Jahren stammende 3-geschossige Gebäude zum Mittelweg mit südlichem Flachbau und der "Turm" im Norden mit östlichem Flachbau aus den 70er Jahren gebildet hatten.
Der Abriss des südlichen Flachbaus und einer Gebäudeecke mit Treppenhaus des "Altbaus" schafften den erforderlichen Platz für den 4-geschossigen Neubau welcher das Ensemble nach Süden hin arrondiert. Der kompakte, neue Baukörper greift in Teilen die Umrisse des bisherigen 1-geschossigen Bestandes auf. Die daraus resultierende - sich zum Mittelweg wie auch zum rückwärtigen Bereich verjüngende - Baumasse verleiht der Erweiterung ihre unverwechselbare spannungsreiche Figur. Durch einen Unterschnitt im Bereich des neuen Vorplatzes erhält der Baukörper zusätzlich eine gewisse Leichtigkeit.
Durch eine einheitliche Grundkonzeption und die verwandten Materialien verbinden sich die unterschiedlichen Gebäudeteile und bleiben trotzdem different und eigenständig.
Der Erweiterungsbau mit neuem Haupteingang, Foyer, Haupttreppenhaus, Bibliothek und Seminarraum setzt neue Akzente, erschließt den Bestand beidseitig, ohne diesen zu dominieren. Gleichzeitig wird das Ensemble des Instituts im architektonisch-städtebaulichen Raum durch den Neubau prägender dargestellt.
Erweiterung des bestehenden Max-Planck-Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht in Hamburg mit Bibliothek, Magazinflächen, Seminarraum, Verwaltungsbüros und Gästeapartments
Bauherr:
Max-Planck-Gesellschaft
Generalverwaltung - Bauabteilung, München
Architekten:
ARGE Schlutz und Ostrop Dipl.Ing.Architekten
Entwurf und Ausführungsplanung:
Patrick Ostrop und Bert Bücking in bof architekten
Bauleitung:
Hartmann Schlutz Dipl.Ing Architekt
Fotos: © Oliver Heissner, Hamburg
Bau- und Planungsdaten:
Fertigstellung 12/2006
Grundfläche (BGF) 3.490 qm
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht liegt - seit seinem Umzug von Berlin nach Hamburg im Jahre 1956 - in zentraler Lage zwischen dem westlichen Ufer der Alster im Osten, der Universität im Westen und dem Messegelände mit dem davor liegenden Dammtor-Bahnhof im Süden.
Die Herausforderung bei der Planung der dritten Erweiterung an diesem Standort bestand vor allem darin, ca. 3.600qm Bruttogeschossfläche (davon ca. 2.000qm oberirdisch) auf dem bereits dicht bebauten Grundstück unterzubringen.
Der Neubau fügt sich fast selbstverständlich in den bereits bestehenden Kreis um den Innenhof ein, den bis dahin das aus den 50er Jahren stammende 3-geschossige Gebäude zum Mittelweg mit südlichem Flachbau und der "Turm" im Norden mit östlichem Flachbau aus den 70er Jahren gebildet hatten.
Der Abriss des südlichen Flachbaus und einer Gebäudeecke mit Treppenhaus des "Altbaus" schafften den erforderlichen Platz für den 4-geschossigen Neubau welcher das Ensemble nach Süden hin arrondiert. Der kompakte, neue Baukörper greift in Teilen die Umrisse des bisherigen 1-geschossigen Bestandes auf. Die daraus resultierende - sich zum Mittelweg wie auch zum rückwärtigen Bereich verjüngende - Baumasse verleiht der Erweiterung ihre unverwechselbare spannungsreiche Figur. Durch einen Unterschnitt im Bereich des neuen Vorplatzes erhält der Baukörper zusätzlich eine gewisse Leichtigkeit.
Durch eine einheitliche Grundkonzeption und die verwandten Materialien verbinden sich die unterschiedlichen Gebäudeteile und bleiben trotzdem different und eigenständig.
Der Erweiterungsbau mit neuem Haupteingang, Foyer, Haupttreppenhaus, Bibliothek und Seminarraum setzt neue Akzente, erschließt den Bestand beidseitig, ohne diesen zu dominieren. Gleichzeitig wird das Ensemble des Instituts im architektonisch-städtebaulichen Raum durch den Neubau prägender dargestellt.
Indische Polarstation, Antarktis
Objekt: Neubau einer Polarstation für Indien, Larsemann Hills, Antarktis
Bauherr: NCAOR, Indien
1.Preis Internationaler Realisierungswettbewerb 12/2006
mit IMS Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg
Fenster zum ewigen Eis - Die neue indische Polarstation in der Antarktis
Es ist eine dieser Aufgaben, bei denen man nicht weiß, ob man über die neue Globalitätsplage weinen oder lachen möchte. Standort der Polarstation ist eine Halbinsel in der Region der Larseman Hills, im nördöstlichen Teil der Antarktis. Nicht gerade das Hauptrevier der Hamburger bof architekten (Bert Bücking, Patrick Ostrop, Ole Flemming). Aber der indische Auslober (!) vertraute wohl dem alten Hamburger Schlachtruf "Mein Feld ist die Welt!" und würdigte damit auch indirekt die Leistung deutscher Polarforscher. Das Anforderungsprofil war hoch: extreme Klimaverhältnisse, dazu eine ausgesprochene abseitige Grundstückssituation mit schwieriger Erreichbarkeit und eingeschränkten Transportmöglichkeiten.
Und als hätte dies nicht alles schon gereicht, schreibt der Antarktis-Vertrag für Forschungsstationen Autarkie bei der Energieerzeugung und korioserweise auch eine Wasserversorgung vor. Eine schöne, aber schreckliche Aufgabe, weil die Frage erlaubt ist, ob noch Raum für architektonische Ideen bleibt. Er bleibt, weil die Architekten ein technisches, aber logisches Ensemble aus 128 Containern vorschlagen, sozusagen eine integrierte Raumstruktur, die flexibel ist und nach dem Transport innerhalb des ausgesprochen kurzen antarktischen Sommers (drei Monate) rasch montierbar ist.
Es könnte also ein großer Wurf werden, weil das Thema richtig angefasst wurde: Wegen der arktischen Kältegrade und starken Winde werden die Container mit einer klimaoptimierten und aerodynamischen Metallhaut zusätzlich umhüllt. Die Verglasungen an den Stirnseiten spendieren einen weiten Blick vom Speisesaal und der Lounge auf Eis und Meer. So entsteht das Labor als intelligente Maschine, nach dem Motto: Ich habe noch einen Koffer, pardon Container in der Antarktis. In den Sommermonaten können 40 Personen dort arbeiten, 15 können überwintern. In der ersten Ebene befinden sich die Wohn- und Aufenthaltsbereiche mit 24 Einzel- und Doppelzimmern, eine Küche mit Speisesaal, eine kleine Bibliothek, Lager- und Waschräume, ein Fitnessraum, Büros und eine Lounge. Unten sind Labore, Lager, Technik, Energiezentrale und eine Garage mit Werkstatt untergebracht.
Die Station mit insgesamt 2400 Quadratmetern soll 2009 fertiggestellt sein. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Hamburger Exportschlager entwickelt.
Meyhöfer, Dirk, Architektur in Hamburg Jahrbuch 2007, 2007, Junius Verlag
Bauherr: NCAOR, Indien
1.Preis Internationaler Realisierungswettbewerb 12/2006
mit IMS Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg
Fenster zum ewigen Eis - Die neue indische Polarstation in der Antarktis
Es ist eine dieser Aufgaben, bei denen man nicht weiß, ob man über die neue Globalitätsplage weinen oder lachen möchte. Standort der Polarstation ist eine Halbinsel in der Region der Larseman Hills, im nördöstlichen Teil der Antarktis. Nicht gerade das Hauptrevier der Hamburger bof architekten (Bert Bücking, Patrick Ostrop, Ole Flemming). Aber der indische Auslober (!) vertraute wohl dem alten Hamburger Schlachtruf "Mein Feld ist die Welt!" und würdigte damit auch indirekt die Leistung deutscher Polarforscher. Das Anforderungsprofil war hoch: extreme Klimaverhältnisse, dazu eine ausgesprochene abseitige Grundstückssituation mit schwieriger Erreichbarkeit und eingeschränkten Transportmöglichkeiten.
Und als hätte dies nicht alles schon gereicht, schreibt der Antarktis-Vertrag für Forschungsstationen Autarkie bei der Energieerzeugung und korioserweise auch eine Wasserversorgung vor. Eine schöne, aber schreckliche Aufgabe, weil die Frage erlaubt ist, ob noch Raum für architektonische Ideen bleibt. Er bleibt, weil die Architekten ein technisches, aber logisches Ensemble aus 128 Containern vorschlagen, sozusagen eine integrierte Raumstruktur, die flexibel ist und nach dem Transport innerhalb des ausgesprochen kurzen antarktischen Sommers (drei Monate) rasch montierbar ist.
Es könnte also ein großer Wurf werden, weil das Thema richtig angefasst wurde: Wegen der arktischen Kältegrade und starken Winde werden die Container mit einer klimaoptimierten und aerodynamischen Metallhaut zusätzlich umhüllt. Die Verglasungen an den Stirnseiten spendieren einen weiten Blick vom Speisesaal und der Lounge auf Eis und Meer. So entsteht das Labor als intelligente Maschine, nach dem Motto: Ich habe noch einen Koffer, pardon Container in der Antarktis. In den Sommermonaten können 40 Personen dort arbeiten, 15 können überwintern. In der ersten Ebene befinden sich die Wohn- und Aufenthaltsbereiche mit 24 Einzel- und Doppelzimmern, eine Küche mit Speisesaal, eine kleine Bibliothek, Lager- und Waschräume, ein Fitnessraum, Büros und eine Lounge. Unten sind Labore, Lager, Technik, Energiezentrale und eine Garage mit Werkstatt untergebracht.
Die Station mit insgesamt 2400 Quadratmetern soll 2009 fertiggestellt sein. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Hamburger Exportschlager entwickelt.
Meyhöfer, Dirk, Architektur in Hamburg Jahrbuch 2007, 2007, Junius Verlag
Tor zur Welt, Hamburg
Objekt:
Neubau im Passivhausstandard und Umbau Bestand
zum Bildungszentrum Tor zur Welt, Hamburg-Wilhelmsburg
Auftraggeber:
GWG Gewerbe GmbH
in Zusammenarbeit mit
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
IBA Hamburg GmbH
Begrenzt offener internationaler
Realisierungswettbewerb:
02-06/2008
1. und 2.Stufe 1.Preis
Bau- und Planungsdaten
Leistungsphasen 2-7,
Künstlerische Oberleitung
Planungsbeginn 02.2009
Baubeginn 08.2010
Fertigstellung 08.2012
Grundfläche (BGF) Neubau ca. 20.000 qm
Rauminhalt (BRI) Neubau ca. 88.000qbm
Fachplaner Wettbewerb
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Energie und TGA:
ebök, Tübingen
Tragwerk und Brandschutz:
WTM Engineers, Hamburg
Fachplaner Ausführung
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Energie und TGA:
EGS-plan, Stuttgart
Tragwerk:
Schumacher und Gerber, Hamburg
Brandschutz:
WTM Engineers, Hamburg
Auszug aus dem Juryprotokoll:
Sehr überzeugend ist die räumliche Ausbildung der einzelnen Baukörper, die es in ihrer Winkligkeit schaffen, sowohl auf das orthogonale Prinzip der bestehenden Schulbauten einzugehen als auch auf die unterschiedlichen städtebaulichen Anschlüsse im Wohnbereich. Es entsteht eine Maßstäblichkeit, die die einzelnen eigenständigen Schulnutzungen unterstützt und dabei einen gesamträumlichen Zusammenhalt schafft.
Grundsätzlich ist die räumlich vielfältige Verbindung mit großen Freiraumbezug und hoher Aufenthaltsqualität eine der Stärken des Entwurfes. Das gesamte Erdgeschoss wird hierdurch zu einem erlebnisreichen Raum,
an dem auch die unterschiedlichen, teils öffentlichen Nutzungen richtig liegen.
Das eigentliche Thema des neuen Stadtquartiers wird jedoch in den Obergeschossen deutlich, die von winkligen Solitären gebildet werden, die in ihrer Ausformung den einzelnen Schulen Ausdruck geben und in der inneren Organisation grundsätzlich gut funktionieren, dem Wunsch des Nutzers nach hoher Individualität Ausdruck geben und gerade im Klassen- und Lerngruppenbereic sehr gut funktionieren.
Im energetischen Bereich ist ein gut überlegtes umfangreiches Konzept vorgesehen, dem auch die Materialwahl durch die Holzfassaden Ausdruck nach außen verleiht.
Neubau im Passivhausstandard und Umbau Bestand
zum Bildungszentrum Tor zur Welt, Hamburg-Wilhelmsburg
Auftraggeber:
GWG Gewerbe GmbH
in Zusammenarbeit mit
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
IBA Hamburg GmbH
Begrenzt offener internationaler
Realisierungswettbewerb:
02-06/2008
1. und 2.Stufe 1.Preis
Bau- und Planungsdaten
Leistungsphasen 2-7,
Künstlerische Oberleitung
Planungsbeginn 02.2009
Baubeginn 08.2010
Fertigstellung 08.2012
Grundfläche (BGF) Neubau ca. 20.000 qm
Rauminhalt (BRI) Neubau ca. 88.000qbm
Fachplaner Wettbewerb
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Energie und TGA:
ebök, Tübingen
Tragwerk und Brandschutz:
WTM Engineers, Hamburg
Fachplaner Ausführung
Landschaftsarchitekt:
Breimann und Bruun, Hamburg
Energie und TGA:
EGS-plan, Stuttgart
Tragwerk:
Schumacher und Gerber, Hamburg
Brandschutz:
WTM Engineers, Hamburg
Auszug aus dem Juryprotokoll:
Sehr überzeugend ist die räumliche Ausbildung der einzelnen Baukörper, die es in ihrer Winkligkeit schaffen, sowohl auf das orthogonale Prinzip der bestehenden Schulbauten einzugehen als auch auf die unterschiedlichen städtebaulichen Anschlüsse im Wohnbereich. Es entsteht eine Maßstäblichkeit, die die einzelnen eigenständigen Schulnutzungen unterstützt und dabei einen gesamträumlichen Zusammenhalt schafft.
Grundsätzlich ist die räumlich vielfältige Verbindung mit großen Freiraumbezug und hoher Aufenthaltsqualität eine der Stärken des Entwurfes. Das gesamte Erdgeschoss wird hierdurch zu einem erlebnisreichen Raum,
an dem auch die unterschiedlichen, teils öffentlichen Nutzungen richtig liegen.
Das eigentliche Thema des neuen Stadtquartiers wird jedoch in den Obergeschossen deutlich, die von winkligen Solitären gebildet werden, die in ihrer Ausformung den einzelnen Schulen Ausdruck geben und in der inneren Organisation grundsätzlich gut funktionieren, dem Wunsch des Nutzers nach hoher Individualität Ausdruck geben und gerade im Klassen- und Lerngruppenbereic sehr gut funktionieren.
Im energetischen Bereich ist ein gut überlegtes umfangreiches Konzept vorgesehen, dem auch die Materialwahl durch die Holzfassaden Ausdruck nach außen verleiht.
t.i.m.e.-port III, Bremerhaven
Objekt:
Büroneubau t.i.m.e.-port III, Bremerhaven
Bauherr:
BIS, Bremerhavener Investitionsgesellschaft, Bremerhaven
1.Preis Begrenzt offener Wettbewerb 03/2006
Bau- und Planungsdaten:
Baubeginn 11/2006
Fertigstellung 12/2007
Grundfläche (BGF) 4.000 qm
Auszug aus dem Juryprotokoll:
Die besondere Qualität liegt in ihrer Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Gebaeude time-Port II.
Die vorgesehene staedtebauliche Struktur der Zeilenbauten wird fortgesetzt; durch wenige aber praezise architektonische Entscheidungen gelingt es dem Verfasser, ein ueberzeugendes Zusammenspiel beider Bauten zu erreichen, bei dem diese dennoch ihre Individualitaet erhalten.
Der klare und einfache kubische Baukoerper erhaelt durch den Buegel des Treppenhauses eine leichte, elegante und ueberzeugende Analogie zum architektonischen Thema von time-Port II. Dieses Spiel mit den Analogien wird fortgesetzt in der Materialitaet und Farbigkeit der Fassaden, allerdings jeweils mit umgekehrten Vorzeichen. Die hellen Aluminiumfassaden sind elegant und haben eine schoene Ausgewogenheit von Ruhe und Lebendigkeit. Die bodentiefen Fenster erlauben gute Ausblicke und sind auch in der Funktionalität und im Detail hervorrragend.
Büroneubau t.i.m.e.-port III, Bremerhaven
Bauherr:
BIS, Bremerhavener Investitionsgesellschaft, Bremerhaven
1.Preis Begrenzt offener Wettbewerb 03/2006
Bau- und Planungsdaten:
Baubeginn 11/2006
Fertigstellung 12/2007
Grundfläche (BGF) 4.000 qm
Auszug aus dem Juryprotokoll:
Die besondere Qualität liegt in ihrer Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Gebaeude time-Port II.
Die vorgesehene staedtebauliche Struktur der Zeilenbauten wird fortgesetzt; durch wenige aber praezise architektonische Entscheidungen gelingt es dem Verfasser, ein ueberzeugendes Zusammenspiel beider Bauten zu erreichen, bei dem diese dennoch ihre Individualitaet erhalten.
Der klare und einfache kubische Baukoerper erhaelt durch den Buegel des Treppenhauses eine leichte, elegante und ueberzeugende Analogie zum architektonischen Thema von time-Port II. Dieses Spiel mit den Analogien wird fortgesetzt in der Materialitaet und Farbigkeit der Fassaden, allerdings jeweils mit umgekehrten Vorzeichen. Die hellen Aluminiumfassaden sind elegant und haben eine schoene Ausgewogenheit von Ruhe und Lebendigkeit. Die bodentiefen Fenster erlauben gute Ausblicke und sind auch in der Funktionalität und im Detail hervorrragend.
Kindertagesstätte 'Am Goldstein', Bad Nauheim
Objekt:
Kindertagesstätte 'Am Goldstein' in Bad Nauheim mit vier Gruppenräumen mit Intensivraum, Mehrzweckraum, Werkstatt und Nebenräumen
Bauherr:
Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
1.Preis Begrenzt offener Realisierungswettbewerb 02/2004
Bau- und Planungsdaten:
Fertigstellung 07.2006
Grundfläche (BGF) 880 qm
Im März 2004 gewinnt bof architekten den begrenzt offenen Wettbewerb um eine vierzügige Kita für ca. 100 Kinder in Bad Nauheim.
Durch die Erweiterung des Raumprogramms und die Suche eines Betreibers des Kindergartens, ergab sich eine Komplettüberarbeitung des Entwurfes.
Mit seinen klar ablesbaren Gruppenräumen und dem Mehrzweckraum als einzelne 'Häuser', nimmt der Entwurf die Baukörpertypologie der Einzelhäuser des Neubaugebiets 'Am Goldstein' auf.
Über einen großzügigen Vorbereich mit Sitzgelegenheiten gelangt der Besucher zum Eingang mit direkten Durchblick zum Garten. Von hieraus erreicht man auf der einen Seite den eher öffentlichen Teil mit Mehrzweck- und Speiseraum, auf der anderen Seite die vier Gruppen mit Intensivraum, Werkraum und den Nebenräume.
Die beiden Gruppenraumpaare mit dazwischenliegenden Intensivraum sind zum Garten hin vollflächig und raumhoch mit Holz-Alu-Fenstern verglast.
Alle Wände sind als einschaliges Mauerwerk verputzt, die Pultdächer als Brettstapeldecke mit Akkustikprofilen, die Gruppenraumböden in Industrieparkett Esche und die Flure und der Mehrzweckraum in Linoleum ausgführt. Die mit filmbeschitetem Multiplex ausgeführten Möbel wurden von bof architekten entworfen.
Baubeginn war im Oktober 2005. Nach gut 10-monatiger Bauzeit konnte der Kindergarten im August 2006 dem Kinderschutzbund termingerecht übergeben werden.
Kindertagesstätte 'Am Goldstein' in Bad Nauheim mit vier Gruppenräumen mit Intensivraum, Mehrzweckraum, Werkstatt und Nebenräumen
Bauherr:
Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
1.Preis Begrenzt offener Realisierungswettbewerb 02/2004
Bau- und Planungsdaten:
Fertigstellung 07.2006
Grundfläche (BGF) 880 qm
Im März 2004 gewinnt bof architekten den begrenzt offenen Wettbewerb um eine vierzügige Kita für ca. 100 Kinder in Bad Nauheim.
Durch die Erweiterung des Raumprogramms und die Suche eines Betreibers des Kindergartens, ergab sich eine Komplettüberarbeitung des Entwurfes.
Mit seinen klar ablesbaren Gruppenräumen und dem Mehrzweckraum als einzelne 'Häuser', nimmt der Entwurf die Baukörpertypologie der Einzelhäuser des Neubaugebiets 'Am Goldstein' auf.
Über einen großzügigen Vorbereich mit Sitzgelegenheiten gelangt der Besucher zum Eingang mit direkten Durchblick zum Garten. Von hieraus erreicht man auf der einen Seite den eher öffentlichen Teil mit Mehrzweck- und Speiseraum, auf der anderen Seite die vier Gruppen mit Intensivraum, Werkraum und den Nebenräume.
Die beiden Gruppenraumpaare mit dazwischenliegenden Intensivraum sind zum Garten hin vollflächig und raumhoch mit Holz-Alu-Fenstern verglast.
Alle Wände sind als einschaliges Mauerwerk verputzt, die Pultdächer als Brettstapeldecke mit Akkustikprofilen, die Gruppenraumböden in Industrieparkett Esche und die Flure und der Mehrzweckraum in Linoleum ausgführt. Die mit filmbeschitetem Multiplex ausgeführten Möbel wurden von bof architekten entworfen.
Baubeginn war im Oktober 2005. Nach gut 10-monatiger Bauzeit konnte der Kindergarten im August 2006 dem Kinderschutzbund termingerecht übergeben werden.





