terra nova
Voraussichtlich bis etwa 2045 wird Braunkohle in den großen Tagebauen im Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln gewonnen und in Großkraftwerken in Energie umgewandelt. Mit dem rückläufigen Braunkohlenbergbau ist die noch aktive Tagebau-Region zwischen Aachen und Köln in ihrem Charakter in Mittel- und Westeuropa einmalig.
Die einzigartige Landschaft mit beeindruckenden Orten der Rohstoff- und Energiegewinnung ist von hoher Faszination und Anziehungskraft. Schon heute besuchen über 80.000 Menschen das Infozentrum der RWE Power AG in Schloss Paffendorf und die Führungen durch die Tagebaue.
Die derzeit am stärksten durch den Braunkohleabbau betroffenen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises wollen, gemeinsam mit dem Kreis sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen RWE Power AG und den unterschiedlichen Beteiligten vor Ort, ein zukunftsfähiges Konzept für die Energieregion erarbeiten.
Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer überzeugenden Gesamtkonzeption „Zukunftslandschaft Energie“, die die rheinische Tagebauregion in ihrer Identität stärkt, die laufenden Umstrukturierungsprozesse zur Gestaltung einer außergewöhnlichen, attraktiven Landschaft nutzt, sowie der Region wertvolle wirtschaftliche Impulse für die Zukunft gibt.
BiosphärenBand
Die ehemalige Abraumbandanlage wird zum Biosphärenband und zum zentralen Rückgrat des Energieparks Rhein-Erft. Das BiosphärenBand kontrastiert in seiner Ausgestaltung die vorhandenen Landschaftszüge und macht deren Eigenarten dadurch umso deutlicher. Wo die Börde offen und unbewaldet ist, zeigt das BiosphärenBand Waldgesellschaften. Wo auf der Ville Gehölzflächen liegen, arbeitet das Band mit niedrigen Vegetationsformen.
Die bestehenden Freizeit- und Erholungswege der einzelnen Ortslagen führen direkt in die Abraumbandanlage. Die Zentren der einzelnen Gemeinden mit ihren wichtigen kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen werden direkt über das BiosphärenBand verbunden.
Der Freizeitraum verwebt sich mit der umgebenden Landschaft. Die künstliche Topografie der Abraumbandanlage bleibt nach außen erhalten und sorgt innerhalb der Dämme durch die besonders geschützte Lage für die Entwicklung besonderer Vegetationsgesellschaften und Landschaftsraumtypen. Großzügige Öffnungen im Damm an ausgewählten Orten lassen wechselseitig immer wieder Ein- und Ausblicke aus den Landschaftsräumen des BiosphärenBandes und der umgebenden Energielandschaft zu.
Freianlagenplanung :terra nova BiosphärenBand Rhein-Erft-Kreis
Planung 2009-2010 | Bauzeit 2010-2012
Leistungsphasen 1-6, 8 (gestalterische Bauleitung) | Fläche 100 ha
Projektauswahl
Fläche 12’000 qm | 2035
Aufwertung Innenstadt Olten, CH
Fläche 35.000 qm | 2018
Gestaltung der Innenstadt Stadt Viernheim, D
Fläche 22.000 qm | 2015
Neubau easyCredit-Haus und Freiflächen Nürnberg | D
Fläche 15.000 qm | 2013
Planungspartner Baumschlager Eberle Zürich AG, Zürich
Neugestaltung Königsplatz Augsburg, D
Fläche 25.000 qm | 2013
Planungspartner atelier pk, Berlin
Umgestaltung der Hofstraße Würzburg, D
Fläche 10.000 qm | 2013
Neugestaltung Elias-Holl-Platz Augsburg
Fläche 2.800 qm | 2013
Planungspartner atelier pk, Berlin
Neugestaltung Am Harras München, D
Fläche 10.000 qm | 2012
Planungspartner atelier pk, Berlin
Freianlagenplanung :terra nova BiosphärenBand Rhein-Erft-Kreis
Fläche 100 ha | 2012
Gemeinschaftsgarten Baugruppenprojekt D1
Fläche 1.400 qm | 2012
Planungspartner ARGE D1 Architekten, Berlin
Revitalisierung und Neubau der Zeppelin University Friedrichshafen, D
Fläche 10.000 qm | 2012
Planungspartner as if Architekten, Berlin
Schulhof Chamisso-Grundschule Berlin
Fläche 7.500 qm | 2011
Planungspartner Becker + Ohlmann, Berlin
Kinderheim Brugg, CH
Fläche 6.700 qm | 2010
Planungspartner ds Architekten, Bern
Kunsthaus Grenchen, CH
Fläche 3.000 qm | 2009
Planungspartner ssm architekten, Solothurn
Rahmen- und Masterplanung :terra nova Rhein-Erft-Kreis, D
Fläche 100 ha | 2008
Planungspartner arch42, Berlin
Dachterrasse Sammlung Boros Berlin, D
Fläche 1.600 qm | 2008
Planungspartner Realarchitektur, Berlin
Malteser Krankenhaus und Pflegeheim Berlin, D
Fläche 15.000 qm | 2007
Freitag Shop Zürich, CH
Fläche 200 qm | 2006
Planungspartner spillmann.echsle architekten, Zürich
Privat- und Dachgarten Mahlerstraße, Berlin | D
Das Gebäudeensemble besteht aus 2 Doppelhaushälften mit jeweils 2 Wohneinheiten. Dem modernen Wohnkomlpex werden klar gegliederte und gestalterisch ansprechende Vorgärten vorgelagert. Die Vorgärten sind durch geschnittene Hainbuchenhecken in einzelne Funktionsräume gegliedert, die Einrichtungen wie Müll- und Fahrradstellplätze aufnehmen. Ein Betonpodest mit einem Treppeneinschnitt stellt die Verbindung zum erhöhten Erdgeschoss her und ist diesem vorgelagert.
Zentrales Element der Hausgärten ist eine große Rasenfläche, die zu den Seiten mit formal unterschiedlich gestalteten Abgrenzungen versehen ist: Im Osten eine starke räumliche Fassung durch eine Hainbuchenhecke, im Westen erhält das Grundstück eine lichte, filigrane Abgrenzung durch Spalierobstgehölze. Eine großzügige Terrasse setzt das Wohnzimmer der Erdgeschosswohnungen als Zimmer im Freien fort. Die Holzterrasse faltet sich am Ende zum Nachbargrundstück als Sichtschutzwand auf und bietet einen geschützten Sitzplatz mit einem weit offenen Blick in den Garten.
Planung 2006-2007 | Bauzeit 2007
Leistungsphasen 1-9 | Fläche 300 qm
Sammlung Boros, Berlin
Planung 2005 | Bauzeit 2006-2008
Leistungsphasen 1-9 | Fläche 1.600 qm
Planungspartner Realarchitektur, Berlin
Freitag Flagship Store, Zürich
Freitag als ´international brand’ im Bereich Lifestyle und Design hat sich als Wesensprinzip das Recycling von Materialien zum Markenzeichen gemacht. Dabei entstehen unter Verwendung gleicher Gestaltprinzipien individuelle Produkte. Dasselbe Prinzip macht sich die Freiraumgestaltung zu Nutze. Hartgesteinsplitt, Fertigteile aus Beton, Porenbeton und Stahl, sind einfache, gängige Materialien aus recycelten Grundstoffen. Materialien, die sich in die Umgebung des Industriegebietes wie selbstverständlich integrieren und häufig anzutreffen sind.
Als Prototyp für weitere Stores auf der ganzen Welt ist es wichtig, Materialien zu finden, die weltweit verfügbar sind. Wiedererkennung sowie kostensparender Einsatz der Materialien ist hier von großer Bedeutung. Ein Freiraum-Baukastensystem, welches an jedem Ort der Welt zum Einsatz kommen kann.
Landschaft gestalten -als temporäre Installation
Der Freitag Flagship Shop mit seiner Umgebung ist als temporärer Ort für ca. 10 Jahre konzipiert. Dies schlägt sich in der Gestaltung nieder. Es wird bewusst auf Vegetation als gestalterisches Element verzichtet, einzig mineralische Materialien und Eisen bestimmen den Freiraum. Diese sind einfach zu recyceln und können an anderen Orten erneut zum Einsatz kommen.
Der Freitag Flagship Shop Zürich liegt im industriellen Stadtgebiet Zürichs umspült von großen Verkehrsadern, Lagerhallen und Industrieanlagen. Entgegen anderer Marken setzt Freitag bewusst auf diese Lage, entsprechend seines Designs und Markenphilosophie. Ein Novum - während andere Marken in die Innenstädte, Fußgängerzonen und in die coolen und hippen Vergnügungsviertel gehen, liegt der Freitag Shop Zürich im Industriegebiet.
Planung 2005-2006 | Bauzeit 2006
Leistungsphasen 1-9 | Fläche 200 qm
Planungspartner search architekten gmbh, Zürich
Kunsthaus Grenchen | CH
Der Museumsplatz im Süden, wird seiner Bedeutung als öffentlicher Zugang gerecht und ist mit ’Steinplatten’ gedeckt. Die bestehende Gartenmauer zur Bahnhofstraße bleibt bestehen und wird durch eine Rampenanlage ergänzt, welche ein vielseitiges Wegsystem durch die ganze Gartenanlage erschließt.
Planung 2006-2007 | Bauzeit 2007-2008
Leistungsphasen 1-6 | Fläche 5.000 qm
Planungspartner ssm architekten, Solothurn
Malteser Krankenhaus und Pflegeheim, Berlin | D
Durch die sensible Einbettung der Erschließung in das parkartige Gelände bleibt der vorhandene Baumbestand weitgehend erhalten. Der Krankenhausgarten wird zum zentralen Aufenthaltsraum des parkartigen Grundstücks. Ein Parkweg mit Sitzbänken schlängelt sich durch die Anlage und lädt zum Spazieren gehen und Verweilen ein. Eine zusätzliche geradlinige Verbindung zur Cafeteria komplettiert das Wegesystem. So entsteht ein vielfältiges Spazierwegenetz, das durch extensive Wildstaudenbänder, die die Böschung zur Heerstraße herunter fließen, farblich akzentuiert werden. Das Grundstück erhält eine umlaufende Fassung aus einer Hainbuchenhecke, die zusätzlich den Verkehrslärm abschirmt. Eine Ortbetonrampe führt getrennt von der Asphalterschließungsstraße die Bewohner und Besucher von dem erhöhten Eingang zu dem tiefer liegenden Pflegeheim
Planung 2004-2005 | Bauzeit 2006-2007
Leistungsphasen 1-8 | Fläche 15.000 qm
Fotos Lichtschwärmer, Berlin
Kinderheim Brugg | CH
Planung 2007-2008 | Bauzeit 2009-2010
Leistungsphasen 3-5 | Fläche 6.700 qm
Planungspartner ds.architekten eth sia, Bern





