Barmenia VersicherungenErweiterung, Umbau und Sanierungder Hauptverwaltung | Wuppertal
Ökonomisch konzentrieren
Im Rahmen des Masterplans entwickelten wir eine neue Gebäudeordnung, mit der das Unternehmen die bestehende zusammenhanglose Anlage hinter sich lässt. Der Gewinn der baulichen Verdichtung zeigt sich in der Optimierung des Flächenbedarfs. Gleichzeitig sorgen wir mit der Neuplanung für eine Verbesserung der Arbeitsplatzqualität.
Zeichen für Wuppertal
In steiler Hanglage gliedert sich das Gebäude in einen Sockel und drei darauf errichtete Riegel. In den dreigeschossigen Sockel als übergeordneten Teil integrieren wir einen Altbau. Mit den senkrecht zu den Höhenlinien angeordneten siebengeschossigen Riegeln akzentuieren wir den Blick auf die hügelige Landschaft.
Den Raum ausnutzen
Durch die Einbindung des Tragwerks der Gebäuderiegel in die Fassaden sind die Etagen über ihre volle Breite - 16,5 m - stützenfrei. Zur optimalen Belegung der stützenfreien Großräume entwickelten wir ein eigenes Bürosystem.
Im Gebäudesockel sind die öffentlichen Funktionen wie Hörsäle, Casino und Caféteria angeordnet und durch galerieartige Foyers miteinander verbunden. Die gesamte TGA wird ausschließlich im Boden geführt. Die Betondecke wird zur Bauteilklimatisierung genutzt.
Bewusst gestalten
Als zukünftige Landmarke der Stadt ist die Materialität des Gebäudes entscheidend. Für den Sockel sehen wir eine Verkleidung aus bodenständiger schwarzer Basaltlava vor, für die aufragenden Riegel hingegen lichten Kalkstein.
Auftraggeber Barmenia Krankenversicherung
Planungsbeginn 03/2001
Fertigstellung 03/2010
Bruttogeschossfläche (BGF) 42.000 m²
Baukosten 130 Mio. €
Team aib Kai-Uwe Lompa, Martin Linge,
Oliver Keil, Christian Bergmann,
Heinz-Günter Lang, Waltraud
Mühlhoff, Achim Reichert
Leistungen aib
Im Rahmen des Masterplans entwickelten wir eine neue Gebäudeordnung, mit der das Unternehmen die bestehende zusammenhanglose Anlage hinter sich lässt. Der Gewinn der baulichen Verdichtung zeigt sich in der Optimierung des Flächenbedarfs. Gleichzeitig sorgen wir mit der Neuplanung für eine Verbesserung der Arbeitsplatzqualität.
Zeichen für Wuppertal
In steiler Hanglage gliedert sich das Gebäude in einen Sockel und drei darauf errichtete Riegel. In den dreigeschossigen Sockel als übergeordneten Teil integrieren wir einen Altbau. Mit den senkrecht zu den Höhenlinien angeordneten siebengeschossigen Riegeln akzentuieren wir den Blick auf die hügelige Landschaft.
Den Raum ausnutzen
Durch die Einbindung des Tragwerks der Gebäuderiegel in die Fassaden sind die Etagen über ihre volle Breite - 16,5 m - stützenfrei. Zur optimalen Belegung der stützenfreien Großräume entwickelten wir ein eigenes Bürosystem.
Im Gebäudesockel sind die öffentlichen Funktionen wie Hörsäle, Casino und Caféteria angeordnet und durch galerieartige Foyers miteinander verbunden. Die gesamte TGA wird ausschließlich im Boden geführt. Die Betondecke wird zur Bauteilklimatisierung genutzt.
Bewusst gestalten
Als zukünftige Landmarke der Stadt ist die Materialität des Gebäudes entscheidend. Für den Sockel sehen wir eine Verkleidung aus bodenständiger schwarzer Basaltlava vor, für die aufragenden Riegel hingegen lichten Kalkstein.
Auftraggeber Barmenia Krankenversicherung
Planungsbeginn 03/2001
Fertigstellung 03/2010
Bruttogeschossfläche (BGF) 42.000 m²
Baukosten 130 Mio. €
Team aib Kai-Uwe Lompa, Martin Linge,
Oliver Keil, Christian Bergmann,
Heinz-Günter Lang, Waltraud
Mühlhoff, Achim Reichert
Leistungen aib
Generalplanung (HOAI 1-9)
Projektsteuerung
Projektsteuerung
MAN Nutzfahrzeuge, Montagewerk für die LKW-Fertigung, Krakau | Polen
TGA - Trucknology Generation A
MAN investiert in ein neues Montagewerk für LKW in der Nähe von Krakau, um dort ab 2007 LKWs für den osteuropäischen Markt zu fertigen. Die aib hat von der MAN Nutzfahrzeuge AG, München den Auftrag für die Generalplanung erhalten. Das Projektmanagement wird durch die agiplan GmbH erbracht. Als örtlicher Planungspartner wurde das polnische Büro gbpbp gewonnen.
Ziele setzen
Gemeinsames Ziel ist es, eine zukunftsweisende Fabrik zu bauen, die die Qualitätsziele des Auftraggebers an seine Produkte widerspiegelt. Auf der Basis eines Produktionssystems, das im Sinne eines Best-Practice-Konzeptes standortübergreifend realisiert werden soll, planen die Architekten der aib eine Industriearchitektur, die besonderes Augenmerk auf eine gute Kommunikation zwischen allen in der neuen Fabrik arbeitenden Mitarbeiter legt.
Architektur
Das Layout der Montagefabrik sieht eine kompakte Halle für alle Montage- und Vormontageprozesse vor. Vor Kopf sind die Lagerfunktionen für eine optionale flexible Erweiterung der Montage innerhalb des Gebäudes organisiert. Lackieranlage und Fahrzeug-finish sind als eigenständige Einheiten seitlich angebaut. Ein Integrations- und Kommunikationszentrum verknüpft diese Bereiche. Hier sind Administration, Kantine, Sozialräume und Schulungsflächen direkt in die Montagehalle integriert.
Auftraggeber MAN Nutzfahrzeuge AG
Generalplaner agiplan, aib, gbpbp
Planungszeitraum 2005-2007
Größe des Planungsgebietes 80 ha
Bruttogeschossfläche (BGF) 65.000 m²
Team aib Pieter F. den Haan, Christof Nellehsen, Nicole Domogalla, Celia Lauer, Michael Blank
Leistungen aib Generalplanung
MAN investiert in ein neues Montagewerk für LKW in der Nähe von Krakau, um dort ab 2007 LKWs für den osteuropäischen Markt zu fertigen. Die aib hat von der MAN Nutzfahrzeuge AG, München den Auftrag für die Generalplanung erhalten. Das Projektmanagement wird durch die agiplan GmbH erbracht. Als örtlicher Planungspartner wurde das polnische Büro gbpbp gewonnen.
Ziele setzen
Gemeinsames Ziel ist es, eine zukunftsweisende Fabrik zu bauen, die die Qualitätsziele des Auftraggebers an seine Produkte widerspiegelt. Auf der Basis eines Produktionssystems, das im Sinne eines Best-Practice-Konzeptes standortübergreifend realisiert werden soll, planen die Architekten der aib eine Industriearchitektur, die besonderes Augenmerk auf eine gute Kommunikation zwischen allen in der neuen Fabrik arbeitenden Mitarbeiter legt.
Architektur
Das Layout der Montagefabrik sieht eine kompakte Halle für alle Montage- und Vormontageprozesse vor. Vor Kopf sind die Lagerfunktionen für eine optionale flexible Erweiterung der Montage innerhalb des Gebäudes organisiert. Lackieranlage und Fahrzeug-finish sind als eigenständige Einheiten seitlich angebaut. Ein Integrations- und Kommunikationszentrum verknüpft diese Bereiche. Hier sind Administration, Kantine, Sozialräume und Schulungsflächen direkt in die Montagehalle integriert.
Auftraggeber MAN Nutzfahrzeuge AG
Generalplaner agiplan, aib, gbpbp
Planungszeitraum 2005-2007
Größe des Planungsgebietes 80 ha
Bruttogeschossfläche (BGF) 65.000 m²
Team aib Pieter F. den Haan, Christof Nellehsen, Nicole Domogalla, Celia Lauer, Michael Blank
Leistungen aib Generalplanung
QVC Deutschland, Erweiterung der Hauptverwaltung | Düsseldorf
Die vier Begriffe der QVC Corporate Architecture:
QVC Campus
Der Begriff „Campus“ steht für die Dynamik und selbstbewusste Präsenz des Teleshopping-Unternehmens am Medienstandort Düsseldorf. Aufgabe der aIB war die Weiterentwicklung des Standortes an der Plockstraße und dabei neben der funktionalen, vor allem auch die gestalterische Aufwertung.
QVC Plattform
Der Begriff beschreibt den Wunsch nach hoher Flexibilität in den Geschossflächen des Verwaltungsgebäudes und gleichzeitig nach einer vielfältigen und erlebnisreichen Arbeitswelt. aIB reagierte auf diese Anforderungen mit einer stützenfreien Großraumstruktur. Die so genannten „Communication Tubes“ bilden die tragenden Kerne mit Treppen, Teeküchen, WCs etc.
QVC Transparenz
Kurze Wege zu Entscheidungsträgern intern und die transparente und moderne Darstellung nach außen hin sind die wesentlichen Merkmale dieser Unternehmensleitlinie. In der Konsequenz haben wir den Baukörper auf allen Seiten durch eine moderne Glasfassade umhüllt. Das statische System der Stützen ist in die Fassade integriert.
QVC Boulevard
Der Boulevard bildet das Rückgrat der internen städtebaulichen Entwicklung des QVC-Campus. Hier werden die Besucher durch die Gebäude geführt und eine „Erlebniswelt Teleshopping“ inszeniert, ohne die Betriebsabläufe zu stören
Auftraggeber QVC Deutschland
Planungsbeginn 2004
Fertigstellung 2005
Bruttogeschossfläche (BGF) 6.300 m²
Baukosten 9,0 Mio. €
Team aIB
Philippe Vernin, Christof Nellehsen,
Pieter Frans den Haan, Stephanie
Marquardt, Michael Blank, Celia Lauer,
Nicole Domogalla, Constanze Beer, Frank Wieschemann
Leistungen aIB Generalplanung
QVC Campus
Der Begriff „Campus“ steht für die Dynamik und selbstbewusste Präsenz des Teleshopping-Unternehmens am Medienstandort Düsseldorf. Aufgabe der aIB war die Weiterentwicklung des Standortes an der Plockstraße und dabei neben der funktionalen, vor allem auch die gestalterische Aufwertung.
QVC Plattform
Der Begriff beschreibt den Wunsch nach hoher Flexibilität in den Geschossflächen des Verwaltungsgebäudes und gleichzeitig nach einer vielfältigen und erlebnisreichen Arbeitswelt. aIB reagierte auf diese Anforderungen mit einer stützenfreien Großraumstruktur. Die so genannten „Communication Tubes“ bilden die tragenden Kerne mit Treppen, Teeküchen, WCs etc.
QVC Transparenz
Kurze Wege zu Entscheidungsträgern intern und die transparente und moderne Darstellung nach außen hin sind die wesentlichen Merkmale dieser Unternehmensleitlinie. In der Konsequenz haben wir den Baukörper auf allen Seiten durch eine moderne Glasfassade umhüllt. Das statische System der Stützen ist in die Fassade integriert.
QVC Boulevard
Der Boulevard bildet das Rückgrat der internen städtebaulichen Entwicklung des QVC-Campus. Hier werden die Besucher durch die Gebäude geführt und eine „Erlebniswelt Teleshopping“ inszeniert, ohne die Betriebsabläufe zu stören
Auftraggeber QVC Deutschland
Planungsbeginn 2004
Fertigstellung 2005
Bruttogeschossfläche (BGF) 6.300 m²
Baukosten 9,0 Mio. €
Team aIB
Philippe Vernin, Christof Nellehsen,
Pieter Frans den Haan, Stephanie
Marquardt, Michael Blank, Celia Lauer,
Nicole Domogalla, Constanze Beer, Frank Wieschemann
Leistungen aIB Generalplanung
hbm Hessisches BaumanagementNeubau Werkhalle HIL | Darmstadt
Ausgangssituation
Das HIL-Werk in Darmstadt auf dem Gelände der Kaserne Starkenburg hat die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Kettenfahrzeuge des Heeres zur Aufgabe. Entsprechend der im Frühjahr 2007 von aib
(im Auftrag von HIL) durchgeführten Konzeptplanung soll im Norden
des Geländes der Starkenburgkaserne eine neue Halle errichtet werden. Die Regionalniederlassung Süd des Hessischen Baumanagements wurde vom Bundesministerium der Verteidigung mit der Planung und Durchführung der Neubaumaßnahme Werkhalle im HIL-Werk beauftragt. Den Auftrag für die Generalplanung erhielt aib.
Entwurfskonzept
Die Geometrie im Hauptschiff der Halle entsteht aus der Definition eines Moduls (Arbeitsstand) für die Demontage bzw. Montage einer Panzer-Wanne. Weitere Funktionen wie technischer Prüfdienst, Turminstandsetzung, Demilitarisierung, Schweißplätze werden in einem schmaleren Schiff östlich des Haupt-schiffes geplant. Die Lagerflächen sowie der Wasch- und Lackierbereich werden im Westen des Hauptschiffes angeordnet. Weitere Werkstätten liegen in einem niedrigen 15,0 m breiten Hallenschiff westlich des Lagerbereiches. Im zweigeschossigen Randbau befinden sich im Erdgeschoss tagesbelichtete Arbeitsplätze sowie Sozial- und Technikflächen. Der Verwaltungsbereich mit 67 Büroarbeitsplätzen entsteht im Obergeschoss.
Äußere Gestaltung, Konstruktion
Durch Verkleidung der Halle mit großformatigen Betonfertigteilen sollen nicht nur klimatische und schallschutztechnische Effekte erzielt werden. Als Wartungsanlage für schwere Kettenfahrzeuge soll der Neubau in seiner Gestalt die Schwere und die Unverletzbarkeit einer Burganlage vermitteln.
Das HIL-Werk in Darmstadt auf dem Gelände der Kaserne Starkenburg hat die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Kettenfahrzeuge des Heeres zur Aufgabe. Entsprechend der im Frühjahr 2007 von aib
(im Auftrag von HIL) durchgeführten Konzeptplanung soll im Norden
des Geländes der Starkenburgkaserne eine neue Halle errichtet werden. Die Regionalniederlassung Süd des Hessischen Baumanagements wurde vom Bundesministerium der Verteidigung mit der Planung und Durchführung der Neubaumaßnahme Werkhalle im HIL-Werk beauftragt. Den Auftrag für die Generalplanung erhielt aib.
Entwurfskonzept
Die Geometrie im Hauptschiff der Halle entsteht aus der Definition eines Moduls (Arbeitsstand) für die Demontage bzw. Montage einer Panzer-Wanne. Weitere Funktionen wie technischer Prüfdienst, Turminstandsetzung, Demilitarisierung, Schweißplätze werden in einem schmaleren Schiff östlich des Haupt-schiffes geplant. Die Lagerflächen sowie der Wasch- und Lackierbereich werden im Westen des Hauptschiffes angeordnet. Weitere Werkstätten liegen in einem niedrigen 15,0 m breiten Hallenschiff westlich des Lagerbereiches. Im zweigeschossigen Randbau befinden sich im Erdgeschoss tagesbelichtete Arbeitsplätze sowie Sozial- und Technikflächen. Der Verwaltungsbereich mit 67 Büroarbeitsplätzen entsteht im Obergeschoss.
Äußere Gestaltung, Konstruktion
Durch Verkleidung der Halle mit großformatigen Betonfertigteilen sollen nicht nur klimatische und schallschutztechnische Effekte erzielt werden. Als Wartungsanlage für schwere Kettenfahrzeuge soll der Neubau in seiner Gestalt die Schwere und die Unverletzbarkeit einer Burganlage vermitteln.
Auftraggeber hbm (Hessisches Baumanagement)
Planungszeitraum 08/2007 - 05/2009
Bruttogeschossfläche (BGF) 14.420 m²
Baukosten 13,0 Mio. €
Team aib Philippe Vernin, Bernd Vetter, Eveline Clemens-Wigger, Roland Schmidt, Manuela ter Jung
Leistungen aib
Planungszeitraum 08/2007 - 05/2009
Bruttogeschossfläche (BGF) 14.420 m²
Baukosten 13,0 Mio. €
Team aib Philippe Vernin, Bernd Vetter, Eveline Clemens-Wigger, Roland Schmidt, Manuela ter Jung
Leistungen aib
HOAI 1-3 für HIL
HOAI 4-8 für hbm
HOAI 4-8 für hbm
RWTH AachenStädtebaulicher WettbewerbRWTH Aachen Campus | Aachen
Landschaftsraum | Campuskonzept | Baustruktur
Auf dem halbmondförmigen Plateau am Westrand der Stadt wird das in den 70er Jahren entwickelte Institutsgelände der RTWH Aachen zu einem komplexen Campus erweitert.
Die entwickelten Raumqualitäten für Innovations- und Forschungsprozesse fördern Kommunikation und Interaktion der Akteure einerseits und Konzentration und Diskretion andererseits. Die Baustrukturen der neun Forschungscluster schaffen ein feinmaschiges Netz aus räumlichen Verknüpfungen der verschiedenen Arbeitsprozesse.
Die Vernetzung der Cluster über einen Energieverbund ermöglicht den modularen Aufbau einzelner Versorgungssatelliten in den Gebäuden. Die Ausstattung der Satelliten ermöglicht die Nutzung von Erdwärme über Sondenanlagen zur Beheizung und Kühlung der Gebäude sowie ergänzend oder alternativ Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Überschüssige Energie wird ins gemeinsame Netz eingespeist und kann an anderer Stelle genutzt werden.
Jedes Cluster wächst um einen Inkubator herum, in dem die zentralen Einrichtungen und die Seminarräume angeordnet sind. Die Gebäudeorganisation schafft ein Maximum an Kombinationsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Funktionen. Die Gebäude werden durch innen liegende, introvertierte grüne Höfe gegliedert. Einige Höfe an den Außenfassaden sind Vermittler zwischen Innen und Außen. Den Höfen zugeordnet bilden Meetingpoints (Teeküchen, Bars, Besprechungsecke, Kopierer etc.) Anlaufpunkte für die Mitarbeiterkommunikation.
Auf dem halbmondförmigen Plateau am Westrand der Stadt wird das in den 70er Jahren entwickelte Institutsgelände der RTWH Aachen zu einem komplexen Campus erweitert.
Die entwickelten Raumqualitäten für Innovations- und Forschungsprozesse fördern Kommunikation und Interaktion der Akteure einerseits und Konzentration und Diskretion andererseits. Die Baustrukturen der neun Forschungscluster schaffen ein feinmaschiges Netz aus räumlichen Verknüpfungen der verschiedenen Arbeitsprozesse.
Die Vernetzung der Cluster über einen Energieverbund ermöglicht den modularen Aufbau einzelner Versorgungssatelliten in den Gebäuden. Die Ausstattung der Satelliten ermöglicht die Nutzung von Erdwärme über Sondenanlagen zur Beheizung und Kühlung der Gebäude sowie ergänzend oder alternativ Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Überschüssige Energie wird ins gemeinsame Netz eingespeist und kann an anderer Stelle genutzt werden.
Jedes Cluster wächst um einen Inkubator herum, in dem die zentralen Einrichtungen und die Seminarräume angeordnet sind. Die Gebäudeorganisation schafft ein Maximum an Kombinationsmöglichkeiten zwischen verschiedenen Funktionen. Die Gebäude werden durch innen liegende, introvertierte grüne Höfe gegliedert. Einige Höfe an den Außenfassaden sind Vermittler zwischen Innen und Außen. Den Höfen zugeordnet bilden Meetingpoints (Teeküchen, Bars, Besprechungsecke, Kopierer etc.) Anlaufpunkte für die Mitarbeiterkommunikation.
Auftraggeber BLB NRW Aachen
Zeitraum 2007
Größe des Planungsgebietes ca. 385.000 m²
Team aib Christof Nellehsen, Axel Stelter, Gülcan Cermik, Heinz-Günter Lang, Rebecca Sieke, Karsten Wiedehage
Leistungen aib Städtebaulicher Wettbewerb
Zeitraum 2007
Größe des Planungsgebietes ca. 385.000 m²
Team aib Christof Nellehsen, Axel Stelter, Gülcan Cermik, Heinz-Günter Lang, Rebecca Sieke, Karsten Wiedehage
Leistungen aib Städtebaulicher Wettbewerb




