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Fachbuch „Mehrwert Generalplanung“
Generalplanung bedeutet die Renaissance des Baumeisters – im Sinne eines gesamtverantwortlichen Baumanagers, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. In einem generalplanerisch tätigen Ingenieurbüro arbeiten von Beginn an alle wichtigen Fachingenieure gemeinsam mit Architekten am Projekt – als Partner auf Augenhöhe. Insbesondere bei komplexen Großvorhaben wie Krankenhäusern, Schulen und Industriebauten können so unter anderem Schnittstellen und Haftungsrisiken reduziert und der Bauherr bei der Koordinierung entlastet werden. Wesentlicher sind jedoch zwei Argumente: Zum einen die Vorteile, die für den Bauherrn aus der Erfahrung des Generalplaners und den Synergieeffekten entstehen, wenn das Projektteam integrierte Lösungen für die planerischen Ziele erarbeitet. Zum anderen können Generalplaner gegenüber einem Generalunternehmer kostengünstiger und flexibler arbeiten.
Das vorliegende Buch stellt am Beispiel 25 erfolgreich realisierter Projekte der agn niedeberghaus & partner gmbh den durch Generalplanung generierten qualitativen und wirtschaftlichen Mehrwert dar.
MEHRWERT GENERALPLANUNG
Architekten und Ingenieure planen interdisziplinär Lothar Niederberghaus (Hrsg.) Hardcover
24 x 24,5 cm
208 S. mit 415 farb. und s/w Abb.
Deutsch
SFR 56,70 EUR (D) 42,00
ISBN 978-3-86859-192-7
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InnovationsCentrum ICO | Osnabrück
Auf einem ehemaligen Kasernengelände in Universitätsnähe entsteht zurzeit der Wissenschaftspark Osnabrück. Den Anfang macht das InnovationsCentrum ICO, mit dessen Generalplanung agn 2011 beauftragt wurde.
Das dreigeschossige, U-förmige Gebäude soll jungen Existenzgründern einen wirtschaftlichen, funktionalen und anregenden Rahmen geben. In den beiden Flügeln befinden sich Büroräume, die dank Systemplanung flexibel umnutzbar sind. Im Kopfbau sind Workshop und Seminarbereiche für 20 bis 150 Teilnehmer untergebracht.
Das Thema Kommunikation hat Priorität und lässt sich auch an der Architektur ablesen. Im Gebäude laden eine dreigeschossige Wandelhalle mit Freitreppe, ein ICO-Stammtisch und zahlreiche Meeting Points zum Austausch ein.
Das ICO orientiert sich am Passivhausstandard und unterschreitet die aktuelle EnEV 2009 dank hoher Dämmstärken, Dreifachverglasung, Geothermie und PV-Anlage um mehr als 50%. Es wird derzeit wirtschaftlich untersucht, inwieweit im Detail Effizienzsteigerungen durch die Nutzung der Abwärme eines zentralen Rechenzentrums auch energetisch für den Gebäudebetrieb genutzt werden können.
Leistungen: Generalplanung LPH 2-8
gepl. Fertigstellung: Ende 2013
Bauherr: ICO Immobilien GmbH
Nutzer: ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH (Betriebsges.)
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Hörsaalgebäude Deutsches Primatenzentrum, Göttingen
Ende 2011 erhielt agn den Auftrag für den Neubau des Hörsaalgebäudes des Deutschen Primatenzentrums (DPZ) in Göttingen. Das DPZ ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Der Entwurf schafft mit dem Neubau einen eindeutigen Zugang zum gesamten Gebäudekomplex und definiert eine repräsentative Außenwirkung. Das Hörsaalgebäude ist als kompakter, dreigeschossiger Baukörper konzipiert, der strukturell über Längs- und Querachse spiegelsymmetrisch aufgebaut ist. Über Zwischenelemente wird es mit den Bestandsgebäuden verbunden. Kern des Gebäudes ist der Hörsaal für 300 Personen mit ansteigendem Gestühl. Um dieses zentrale Element werden die sonstigen Funktionen gruppiert. Im Erdgeschoss sind die öffentlich zugänglichen Funktionen untergebracht. Im 1.OG wird die Verwaltung angeordnet und im 2.OG wird ein S2-Laborbereich für wechselnde Nachwuchsforschergruppen eingerichtet.
Leistung: Generalplanung LPH 1-9
gepl. Fertigstellung: Sept 2014
Bauherr/Auftraggeber: Deutsches Primatenzentrum GmbH, Göttingen
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Neubau Land- und Amtsgericht Düsseldorf
Das Spiel von transparenten und geschlossenen Flächen und Lufträumen mit sichtbaren inneren Funktionen ist Ausdruck modernen öffentlichen Bauens für ein zeitgemäßes Justizzentrum. Der 6-geschossige Baukörper fasst den Straßenraum entlang der Werdener und Mindener Straße. Durch klar definierte Einschnitte in dem massiven Baukörper öffnet sich das Gebäude sowohl in Richtung Oberbilker Markt als auch zu den rückwärtigen Grünflächen.
Besonderheiten sind die Natursteinfassade, die schwebende Glasbrücke zwischen den Baukörpern, das mehrstöckige Foyer mit großer Freitreppe sowie das mit 620 laufenden Metern größte Lufterdregister Deutschlands. In der hier umgesetzten Kombination mit einem zentralen Latentwärmespeicher ist das Lufterdregister weltweit einmalig und wird im Rahmen eines Forschungsprojektes vom BMWI gefördert.
Baubeginn: September 2007
Fertigstellung: März 2010
BGF: ca. 62.000 m²
BRI: ca. 242.000 m³
Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Düsseldorf
Fotos: Holger Knauf, Düsseldorf
Umnutzung St. Bonifatius, Münster, zu einem Verlagshaus
Der Entwurf unterstützt den Großraum und macht ihn in seiner großzügigen, offenen Ausstrahlung erlebbar. Zwei Galerieebenen wurden als Tischkonstruktion in den südlichen Bereich des Kirchenschiffs eingestellt. Die Apsis blieb in ihrer gesamten Höhe frei und kann heute als Ausstellungsbereich genutzt werden. Das Erdgeschoss wurde als fließende Foyer- und Ausstellungszone ausgebildet.
Der bestehende Grundriss mit Haupthaus und Nebentrakt fördert die intensive Verzahnung von Redaktion und Verlag. Durch das Entfernen untergeordneter Trennwände und das Vereinheitlichen des Erdgeschossniveaus im Anbaubereich entsteht eine großzügige, zusammenhängende Fläche, die als Dauerlager für Präsentationen genutzt werden kann. Ein gläserner Pavillon auf dem Dach des Nebengebäudes dient als attraktiver und ruhiger Konferenzbereich.
Anerkennung im Rahmen der „Auszeichnung guter Bauten in der Region Münster-Münsterland“ durch den BDA, 2007
Wettbewerb 2. Preis, 1. Preis wurde nicht vergeben.
Leistung: Generalplanung, LPH 1-9
Baubeginn: April 2005
Fertigstellung: Dezember 2005
BGF: 1.780 m²
Bauherr: Dialog Verlag, Münster
Projektleiter: B. Busch
Fotos: Christian Richters
Neubau Alfons-Kern-Schulen, Pforzheim
Innovationspreis PPP 2009
VOF-Verfahren mit nachgeschalteter Mehrfachbeauftragung 1. Platz (2006)
Leistung: Objektplanung und TGA LPH 1-4, Projektbegleitung
PPP-Verfahren (LPH 5-8)
Baubeginn: Juli 2008
Fertigstellung gesamt: September 2010
Bauherr: Stadt Pforzheim
Fotos: Fotografie Dietmar Strauß
Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Die organische Einbettung des Baus in die vorhandene Topografie ermöglicht eine optimale Organisation und Erschließung. So werden die Zuschauer barrierefrei zu ihrem Block ins Stadioninnere geführt. Die Promenade wird durch eine umlaufende Streckmetall-Fassade witterungsgeschützt umspannt und gibt dem Bau Kompaktheit und landschaftliche Präsenz.
Die enge Geometrie der steilen Tribünen des Einrang-Stadions mit überhöhten Sitzreihen und einer Stützenfreiheit schaffen ein einzigartiges Arena-Gefühl.
Das Business-Areal ist hochwertig ausgestattet und Licht durchflutet. Es erstreckt sich über mehrere Geschosse und ist offen verbunden durch korrespondierende Lufträume. Der Blick sowohl in die weite Landschaft als auch ins Stadioninnere und die vielen attraktiven Bereiche machen die Lounge für ca. 2.000 VIP-Gäste zu einem zentralen Ort im Stadion.
Die Rhein-Neckar-Arena entspricht DFB/DFL- und UEFA-Standards und ist Spielstätte der Frauen-WM 2011.
Leistungen: Generalplanung
- 30.150 Zuschauer (21.000 Sitzplätze, 9.150 Stehplätze)
- Business-Club (1.364 Business-Seats, 40 Business-Logen)
- Fankneipe (450 Plätze)
- 5.000 Parkplätze in unmittelbarer Stadionnähe
Planungsbeginn: Ende 2006
Baubeginn: Juni 2007
Fertigstellung: Januar 2009
Bauherr: DH Besitzgesellschaft mbH & Co. KG
Fotos: Christian Richters, Münster
Neubau Hochregallager, Solingen
Bestückung und Kommissionierung im Hochregallager laufen vollautomatisch. Der Transport der Hängeware erfolgt über Transportbänder im Brückenteil.
Leistung: Generalplanung
Fertigstellung: 2010
Nutzfläche: 2.740 m²
BRI: 57.100 m³
Maße Hochregallager: b: 24,30 m, l: 81,68 m, h: 27,25 m
Bauherr: Walbusch GmbH & Co.KG Solingen
Fotos: Jörg Albano-Müller
Klinik Merheim | Köln
Leistung:
Architektur (Entwurf und Ausführung) für Vamed Health Project GmbH
Fertigstellung:
2012
Bauherr:
Kiniken der Stadt Köln gGmbH, Köln
Auftraggeber:
Vamed Health Project GmbH
Fotos:
© Holger Knauf, Düsseldorf
Stadtarchiv Stuttgart | Bad Cannstatt
2011 erhielt das Stadtarchiv Stuttgart die Auszeichnung für „Beispielhaftes Bauen, Stuttgart".
Leistung:
Generalplanung
Fertigstellung:
2011
Bauherr:
Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung
Fotos:
© Olaf Mahlstedt, Hannover
Neubau für die Geowissenschaften der Universität Münster
Der architektonische Entwurf: ein Solitär mit großzügigem Vorplatz, der trotz seiner Kompaktheit nicht massig wirkt, sondern lebendig dank der verschiedenen Fassadenelemente. So treten die Seminarräume sowie Bibliothek und Haupteingang als Sondernutzungen besonders in Erscheinung und sorgen mit ihren vertikalen Sonnenschutzelementen zusätzlich für Gliederung und Ablesbarkeit.
Neubau für die Geowissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Wettbewerb 1. Preis
Leistungen: Generalplanung LPH 1-9
gepl. Fertigstellung: 2013
BGF: 12.470 m²
Bauherr: BLB NRW, Niederlassung Münster
DGNB-Zertifizierung: Silber (Vorzertifikat)
Domäne Marienburg, Hildesheim
Leistung: Generalplanung
Fertigstellung: 2011/2012
Bauherr: Stiftung Universität Hildesheim
Fotos: © Olaf Mahlstedt, Hannover





