Wilford Schupp Architekten
Neue Brücke 8
D-70173 Stuttgart
T +49 (711) 225542-0
office@wilfordschupp.de
Neue Brücke 8
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UMNUTZUNG EINES FORSCHUNGSINSTITUTS
Am Fuße des Killesbergs entstand ein zukunftweisendes Gebäude; in einem Gebiet, das den Übergang zwischen Institutsbauten der Universität Stuttgart und den Villen der Stuttgarter Honoratioren vollzieht. Hier entstanden in einem Gebäude, in dem die Max-Planck-Gesellschaft ihre Forschungen betrieb, 23 hochwertige Wohnungen. Die moderne Formensprache des bestehenden Gebäudes zu erhalten und seine wesentlichen architektonischen Elemente neu zu interpretieren, war unser Ansatz.
Die drei bis an den Gehweg reichenden Vordächer an den jeweiligen Baukörpern holen den Bewohner oder Besucher ab. Unterschiedliche Farben, Materialien kodieren die Zugangsbereiche und unterstreichen die angestrebte Individualisierung und Fragmentierung. Dieses Konzept zieht sich über Boden- und Wandbeläge, die Wandreliefs, bis ins Gebäudeinnere hinein und endet erst an den Wohnungstüren.
Die Ausformung der Geländeterrassierung und die Verwendung ortstypischer Natursteinmaterialien stellen den örtlichen Bezug zur Stadt und zum Thema Weinberg her.
BAUAUFGABE| Umnutzung Forschungsinstitut in hochwertige Wohnungen STANDORT| Stuttgart, Deutschland INNENARCHITEKTEN| Ippolito Fleitz Group, Stuttgart, Danilo Silvestrin, München Termin| 2006 FLÄCHE| 3.543 m2 KOSTEN| Euro 4,3 Mio.
www.quant-stuttgart.de
Die drei bis an den Gehweg reichenden Vordächer an den jeweiligen Baukörpern holen den Bewohner oder Besucher ab. Unterschiedliche Farben, Materialien kodieren die Zugangsbereiche und unterstreichen die angestrebte Individualisierung und Fragmentierung. Dieses Konzept zieht sich über Boden- und Wandbeläge, die Wandreliefs, bis ins Gebäudeinnere hinein und endet erst an den Wohnungstüren.
Die Ausformung der Geländeterrassierung und die Verwendung ortstypischer Natursteinmaterialien stellen den örtlichen Bezug zur Stadt und zum Thema Weinberg her.
BAUAUFGABE| Umnutzung Forschungsinstitut in hochwertige Wohnungen STANDORT| Stuttgart, Deutschland INNENARCHITEKTEN| Ippolito Fleitz Group, Stuttgart, Danilo Silvestrin, München Termin| 2006 FLÄCHE| 3.543 m2 KOSTEN| Euro 4,3 Mio.
www.quant-stuttgart.de
LANDESBANK BADEN-WÜRTTEMBERG, KARLSRUHE
In unmittelbarer Nähe zur Karlsruher Innenstadt entstand ein modernes Bürogebäude für 550 Mitarbeiter der Landesbank Baden-Württemberg. Der Baukörper gliedert sich in 3 horizontale Schichten. Der Gebäudesockel mit der straßenseitigen Eingangsebene bringt die Idee der Esplanade nach Norden an die Kriegsstraße. Der Komplex erhält damit eine Basis, über der eine dynamische Skulptur, abgesetzt durch eine zweigeschossige gläserne „Unterlegscheibe“, die städtebaulichen Richtungen bündelt. Nach Westen kragt das Haus dramatisch über die Henriette-Obermüller-Straße hinaus und verleiht dem Ensemble seine ungewöhnliche Dynamik.
Besonders ausgearbeitete Gebäudeteile verzahnen den Bau mit seiner Umgebung. Zur Kriegsstraße hin markiert das Eingangselement die Adresse der Bank. Richtung Park durchschneidet die bankinterne Kantine die begrünte Böschung nach Süden und bietet somit die Möglichkeit, auf einer Terrasse mitten im Grünen zu sitzen. Zwei Haupterschließungskerne versorgen das Bürohaus, dadurch lassen sich offene und flexible Bürostrukturen mit Blickbeziehung zum südlichen Stadtpark realisieren. Kommunikationszonen und Teeküchen sind an zentralen Orten im Gebäude eingebaut. Durch die Anordnung der Treppenhäuser ist das Konzept im Sinne der Drittverwertbarkeit flexibel: Bis zu 8 Mieteinheiten zwischen 180m² und 450m² lassen sich pro Geschoss unterteilen.
BAUAUFGABE| Verwaltung STANDORT| Karlsruhe, Deutschland TERMINE| 2004-2007 FLÄCHE| 22.277 m2 KOSTEN|
Euro 21,3 Mio.
www.lbbw.de
Besonders ausgearbeitete Gebäudeteile verzahnen den Bau mit seiner Umgebung. Zur Kriegsstraße hin markiert das Eingangselement die Adresse der Bank. Richtung Park durchschneidet die bankinterne Kantine die begrünte Böschung nach Süden und bietet somit die Möglichkeit, auf einer Terrasse mitten im Grünen zu sitzen. Zwei Haupterschließungskerne versorgen das Bürohaus, dadurch lassen sich offene und flexible Bürostrukturen mit Blickbeziehung zum südlichen Stadtpark realisieren. Kommunikationszonen und Teeküchen sind an zentralen Orten im Gebäude eingebaut. Durch die Anordnung der Treppenhäuser ist das Konzept im Sinne der Drittverwertbarkeit flexibel: Bis zu 8 Mieteinheiten zwischen 180m² und 450m² lassen sich pro Geschoss unterteilen.
BAUAUFGABE| Verwaltung STANDORT| Karlsruhe, Deutschland TERMINE| 2004-2007 FLÄCHE| 22.277 m2 KOSTEN|
Euro 21,3 Mio.
www.lbbw.de
ERWEITERUNG DES PRODUKTIONSGEBÄUDES BEI B. BRAUN MELSUNGEN
Zwischen 1987 und 1992 errichtete die B. Braun Melsungen AG die Werksanlage Pfieffewiesen. Sie besteht aus Produktion, Lager, Warenverteilung und Verwaltung. Der Masterplan wurde von James Stirling, Michael Wilford and Associates in Zusammenarbeit mit Walter Nägeli erarbeitet. Eine Erweiterung des Produktionsgebäudes um 50% wurde 2009 fertiggestellt. Hier werden jährlich 100 Millionen Einzelteile für medizinische Infusionsgeräte unter Reinraumbedingungen produziert. Ein neuer Empfangsbereich mit Besucherzentrum ist Teil des Erweiterungsbaus.
BAUHERR| B. Braun Melsungen AG BAUAUFGABE| Erweiterung des Produktionsgebäudes STANDORT| Melsungen, Deutschland TERMINE| 2007–2009 FLÄCHE| 7.400 m² KOSTEN| Euro 26 Mio.
BAUHERR| B. Braun Melsungen AG BAUAUFGABE| Erweiterung des Produktionsgebäudes STANDORT| Melsungen, Deutschland TERMINE| 2007–2009 FLÄCHE| 7.400 m² KOSTEN| Euro 26 Mio.
MUSIKHOCHSCHULE & HAUS DER GESCHICHTE, STUTTGART
Das Londoner Vorgängerbüro James Stirling, Michael Wilford and Associates entwarf und baute in den 80er- Jahren die Neue Staatsgalerie. Ihr folgte der 1.Bauabschnitt der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Nach dem Tod James Stirlings realisierten Wilford Schupp Architekten auf der Grundlage eines neuen funktionalen und architektonischen Konzepts an gleicher Stelle schließlich das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und – in enger baulicher Verzahnung – den 2. Bauabschnitt der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Die räumlichen Ansprüche beider Institutionen stellten sich als große Herausforderung dar. Durch eine intelligent gewählte Geometrie und räumliche Organisation des Komplexes gelang es, allen Anforderungen und Erwartungen gerecht zu werden: den funktionalen ebenso wie den atmosphärischen, den architektonischen und städtebaulichen. Das ursprünglich zulässige Maß der Bebauung konnte so verdoppelt werden; bei gleichzeitiger Schaffung zweier Plätze, die in Verbindung mit einem Wegenetz durch die Museumslandschaft dem öffentlichen Raum der „Kulturmeile“ eine urbane, fußgängerfreundliche Fassung geben. Formal antwortet der Neubau auf seine Nachbarschaft, indem er einerseits Bezüge zur Architektur der Neuen Staatsgalerie und zur Musikhochschule aufnimmt, andererseits aber durch eine stärkere Öffnung der Fassaden seine Eigenständigkeit betont.
BAUAUFGABE| Konzertsaal [560 Sitzplätze], Mensa, Bibliothek, Übungs- und Unterrichtsräume, Tonstudios und Aufnahmestudios, Verwaltungsräume STANDORT| Stuttgart, Deutschland TERMINE| 1987-1995 FLÄCHE| 22.090 m2 KOSTEN| Euro 64,0 Mio.
www.mh-stuttgart.de
BAUAUFGABE| Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Erweiterung der bestehenden Musikhochschule [II. Bauabschnitt] mit Unterrichts- und Übungsräumen, Kammermusiksaal STANDORT| Stuttgart, Deutschland TERMINE| 1991-2002 FLÄCHE| 14.107 m2 KOSTEN| Euro 33,2 Mio.
www.hdgbw.de
AUSZEICHNUNGEN| Musikhochschule: BDA Auszeichnung guter Bauten 1996, Royal Institute of British Architects: National Education Category Award, Royal Institute of British Architects: Regional Award, Sunday Times/Royal Institute of British Architects: Stirling Prize 1997
Die räumlichen Ansprüche beider Institutionen stellten sich als große Herausforderung dar. Durch eine intelligent gewählte Geometrie und räumliche Organisation des Komplexes gelang es, allen Anforderungen und Erwartungen gerecht zu werden: den funktionalen ebenso wie den atmosphärischen, den architektonischen und städtebaulichen. Das ursprünglich zulässige Maß der Bebauung konnte so verdoppelt werden; bei gleichzeitiger Schaffung zweier Plätze, die in Verbindung mit einem Wegenetz durch die Museumslandschaft dem öffentlichen Raum der „Kulturmeile“ eine urbane, fußgängerfreundliche Fassung geben. Formal antwortet der Neubau auf seine Nachbarschaft, indem er einerseits Bezüge zur Architektur der Neuen Staatsgalerie und zur Musikhochschule aufnimmt, andererseits aber durch eine stärkere Öffnung der Fassaden seine Eigenständigkeit betont.
BAUAUFGABE| Konzertsaal [560 Sitzplätze], Mensa, Bibliothek, Übungs- und Unterrichtsräume, Tonstudios und Aufnahmestudios, Verwaltungsräume STANDORT| Stuttgart, Deutschland TERMINE| 1987-1995 FLÄCHE| 22.090 m2 KOSTEN| Euro 64,0 Mio.
www.mh-stuttgart.de
BAUAUFGABE| Haus der Geschichte Baden-Württemberg und Erweiterung der bestehenden Musikhochschule [II. Bauabschnitt] mit Unterrichts- und Übungsräumen, Kammermusiksaal STANDORT| Stuttgart, Deutschland TERMINE| 1991-2002 FLÄCHE| 14.107 m2 KOSTEN| Euro 33,2 Mio.
www.hdgbw.de
AUSZEICHNUNGEN| Musikhochschule: BDA Auszeichnung guter Bauten 1996, Royal Institute of British Architects: National Education Category Award, Royal Institute of British Architects: Regional Award, Sunday Times/Royal Institute of British Architects: Stirling Prize 1997
PEACE PALACE BIBLIOTHEK & AKADEMIE, DEN HAAG
Das nach Prinzipien der Nachhaltigkeit geplante Gebäude bietet Raum für die weltweit größte Bibliothek für Internationales Recht, für Konferenzen und Workshops der Akademie sowie für Verhandlungen der beiden Gerichtshöfe. Gestaltprägend ist die Verbindung, Überschneidung und Durchdringung dreier geometrischer Elementarformen: ein schmaler, viergeschossiger Kubus an der Südfassade des Friedenspalasts nimmt das Foyer, Café, Seminar- und Sitzungszimmer, Büros und das Bücherlager auf, verbindet und erschließt die unterschiedlichen Funktionsbereiche. Seine Klinkerfassaden korrespondieren in Farbe und Materialität mit dem Friedenspalast. Der dreieckige Lesesaal der Bibliothek, verkleidet mit Edelstahlschindeln, „schwebt“ als verbindendes Element zwischen dem Neubau und dem Friedenspalast. Ein kleinerer Lesesaal für einen engeren Nutzerkreis ragt im Obergeschoss als Keil an der zweiten Langfassade heraus. Die Querachse des Parks zielt exakt auf den großen, elliptischen Konferenzsaal des Neubaus [ausgelegt für max. 320 Teilnehmer]. Die Gartenseite ist voll verglast und aus Gründen der Akustik leicht geneigt.
Architektonische und städtebauliche Leitmotive der Architekten waren der Umgang mit der Symmetrie und Form der Gesamtanlage, die Balance der geometrischen Grundformen Kubus, Ellipse und Dreieck sowie das Spiel mit Kontrasten einerseits und verbindenden Elementen andererseits.
BAUAUFGABE| Konferenzzentrum für internationale Konferenzen für 250 Delegierte in 6 Sprachen, Bibliothek, Verwaltung STANDORT| Den Haag, Niederlande TERMINE| 2003-2006 FLÄCHE| 7.200m2 KOSTEN| Euro 25,0 Mio.
Architektonische und städtebauliche Leitmotive der Architekten waren der Umgang mit der Symmetrie und Form der Gesamtanlage, die Balance der geometrischen Grundformen Kubus, Ellipse und Dreieck sowie das Spiel mit Kontrasten einerseits und verbindenden Elementen andererseits.
BAUAUFGABE| Konferenzzentrum für internationale Konferenzen für 250 Delegierte in 6 Sprachen, Bibliothek, Verwaltung STANDORT| Den Haag, Niederlande TERMINE| 2003-2006 FLÄCHE| 7.200m2 KOSTEN| Euro 25,0 Mio.
Besucherzentrum, Sto AG, Stühlingen, 2006
© Johannes Vogt
Sto Produktionsgebäude, Stühlingen, 2003
© Richard Bryant
European Headquarter, Melsungen, 2001
© Roland Halbe
Neue Britische Botschaft, Berlin, 2000
© Richard Bryant
Musikhochschule & Kinocenter, Mannheim, 1999
© Roland Halbe
Kommunikationsgebäude Sto AG, Stühlingen, 1997
© Richard Bryant
