Jarrestraße 80
D-22303 Hamburg
T 040/2 78 41-0
F 040/2 70 66 68
wesup@wesup.de
Reemtsma-Park
Reemtsma-Park ausgezeichnet mit 2. Preisrang des BDA Hamburg Architektur Preis 2010 „Zukunft im Bestand“
Hamburg, den 19.11.2010 - Die Erneuerung und Modernisierung des Gebäudebestandes gehört zu den wichtigsten Bauaufgaben unserer Zeit. Dabei spielen die Gestaltungsqualität der neuen Nutzungsansprüche und der rationelle Umgang mit Energieressourcen für die Gebäude eine genauso wichtige Rolle, wie für die bestehenden Freianlagen.
Der Reemtsma-Park, geplant von den Landschaftsarchitekten WES & Partner: Schatz, Betz, Kaschke, Wehberg-Krafft und Helmut Riemann Architekten, erhält durch genau dieses Gleichgewicht, das durch die sorgfältige Abwägung zwischen Freiraum und Gebäuden, dem behutsamen Umgang mit Gebäude- und Pflanzenbestand und der engen Zusammenarbeit zwischen Architekten und Landschaftsarchitekten entstanden ist, seine besondere und einzigartige Atmosphäre. Die maßvolle Balance zwischen Park und Architektur ist der besonderen Haltung des Bauherren zu verdanken.
Alte Bäume, Licht und Schatten, Weite und Großzügigkeit, ergänzt durch einen vorsichtigen künstleri-schen Umgang in einer zeitgemäßen Haltung, lassen eine absolut eigenständige und unverwechselbare Identität entstehen.
Den vorhandenen Qualitäten und Elementen Rechnung tragend, blieben die Ergänzungen der Landschaftsarchitekten WES & Partner im Bereich des Parks zurückhaltend aber gezielt und unverwechselbar.
Durch die konsequente Umsetzung des Park-Gedankens, der Bäume auf der grünen Wiese bzw. auf dem grünen Rasen, wird die entstandene Ruhe und Großzügigkeit des Reemtsma-Parks in einer veränderten Qualität wahrnehmbar.
Einige Bäume und Sträucher wurden durch gezielte Schnittmaßnahmen in objekthafte Gebilde transformiert. So entstand ein erster Ansatz grüner Kunstformen. Weitere künstlerische Ansätze wurden behut-sam aber gezielt in den Park integriert. So wurde ein Teilbereich des Parks im Süden zu einer topografi-schen Skulptur, im Osten spiegelt ein runder „Wasser-Spiegel“ den Himmel, im Nordwesten entstand der „magische Baumkreis“ und die von einem Wasserfilm überzogene Steinbank, die in Teilen bemoost, den kontemplativen Ort unterstützt.
Wichtiges Thema ist auch das Licht, das sowohl als zurückhaltende funktionale Beleuchtung notwendig ist, als auch die oben beschriebenen objekthaften und künstlerischen Elemente des Parks in Szene setzt. Ein zeitgemäßer Traum.
Das sah auch die Jury des BDA Hamburg Architektur Preis 2010 „Zukunft im Bestand“ so und vergab für den Umbau der Reemtsma Verwaltungsbauten, die denkmalgerechte Sanierung der Reemtsma Villa sowie die südlichen und nördlichen Neubauten den 2. Preisrang, neben drei 1. Preisrängen und vier weiteren 2. Preisrängen.
www.wesup.de
Bremen - Park im Überseepark
Im Kontrast zur "rauhen", zum Teil großmaßstäbliche Bebauungsstruktur der Überseestadt steht ein klar begrenzter, poetisch und natürlich gestalteter, plastischer Landschaftspark: Ein Landschaftspark, der die unterschiedlichen Kontraste der Pflanzen in Form, Farbe und Blüte gezielt zum Thema macht; dessen Raumwirkung durch die kräftige topographische Gestaltung gestärkt wird, in der die einzelnen Sporteinrichtungen "natürlich eingebettet" sind.
Der kräftige bastionsartige nördliche Abschluss des Parks wird verstärkt durch ein Raster eng bepflanzter immergrüner Kiefern, deren anfänglich noch hohe Dichte in Richtung Süden merklich abnimmt. Dieser dunkle Charakter des "Schwarz"waldes gibt dem Park in Richtung Norden eine markante Tiefe. Während die Dichte der Kiefern in der östlich und westlich flankierende Baumpflanzung nach Süden hin abnimmt finden sich dort gleichzeitig immer mehr parkartige Laubbäume (verschiedene Eichenarten, Ahornarten, Fiederblättrige Arten und Kastanien).
Noch weiter nach Süden hin lösen sich diese Baumgruppen ebenfalls allmählich auf und werden ergänzt durch locker verteilte Blütenbäume, die zur Überseepromenade hin das Pflanzenbild bestimmen. Hier finden sich Kirschbäume und Apfelbäume (Zieräpfel und heimische Apfelsorten). Den nördlichen Abschluss des sich immer mehr verjüngenden Raumbildes bildet eine amphitheaterartig ausgebildete Freiluftarena aus Betonfertigteilen.
Sämtliche Sporteinrichtungen sind sorgsam in die Topographie eingebettet. Im mittleren Bereich des Parks befindet sich eine für BMX- und Skatebord-Fahrer konzipierte Fläche, in der Bowls mit Street-Parcour-Elementen ergänzt sind. Diese Fläche geht fließend über in ein Parcour-Areal mit Mauern, Stufen und einem Klettergerüst.
Die Übergangsbereiche beider Flächen können durch ihre multifunktionale Ausbildung für beide Sportarten genutzt werden. Alle Beton und Asphaltflächen der Spiel- und Sporteinrichtungen werden grün eingefärbt und so weit wie möglich in das natürliche Landschaftsbild integriert. Diese präzise "Noguchi"-plastisch räumliche Ausbildung ermöglicht vielfältige Aktionen. Aber kein Sport ohne Zuschauer, so dass vielfältige Sitzgelegenheiten in den Randbereichen innerhalb der Aktionsflächen zum Zuschauen einladen. Teilbereiche dieser Betonsitzstufen werden durch leichte horizontale Flugdächer wettergeschützt überdacht. Den nördlichen Abschluss der Spiel- und Sportflächen bildet ein Fußballkleinfeld, dessen Ecken mit Betonsitzstufen in die angrenzende Topographie eingeschnitten sind.
Die leicht geschwungenen Parkwege werden wie die Spiel- und Sportflächen in grünem Asphalt ausgebildet. Eine Finnbahn mit Rindenmulch bietet die optimale Oberfläche für Crosslauftraining, "Nordic Walking" und Joggen. Diese ergänzende Wegeführung ist zum großen Teil an den grünen Asphaltweg angelagert, löst sich aber an bestimmten Stellen von diesem ab und erhält so seine eigene geschlossene Wegeführung mit Streckenmarkierung als Ansporn (oder Frustration).
Den südlichen Abschluss des Parks zur Weser bildet eine leicht in die Böschung hineinreichende kleine Sitzstufenanlage, dessen Gestaltung vom Design der Sitzstufen der Weserpromenade übernommen worden ist. Konsequent in grünem Asphalt grenzt oberhalb der Sitzstufen eine platzartige Erweiterung an, auf dem sich die Kioskrestauration mit öffentlicher WC-Anlage befindet. Westlich des "grünen" Weserparkkopfes wird die Gestaltung der Weserpromenade wieder aufgegriffen, um deutlich das Überlagern des Überseeparks in Richtung Weser zu verdeutlichen.
Die Beleuchtung des Parks erfolgt hauptsächlich durch östlich und westlich linear angeordnete Mastleuchten mit Planflächenstrahlern, die insbesondere die Spiel- und Sportflächen in den Abendstunden ausleuchten sollen. Eine nachträgliche Ausleuchtung der Parkwege sowie der Finnbahn mit bodenbündigen Beleuchtungskörpern würde die Laufflächen in den Abendstunden wie auf einem Flugplatz rollfeldmäßig dynamisch akzentuieren. Des Weiteren wünschen wir uns, als krönenden Abschluss des Parks in Richtung Weser, die Sitzstufen im Unterschnitt durch LED Leuchten zu betonen.
www.wesup.de
WES & Partner gewinnen den Wettbewerb Marktplatz Quedlinburg
Das Raumensemble des Quedlinburger Marktplatzes als hervorragendes Beispiel bürgerlicher Stadtbaukunst wird durch die Gestaltung des Freiraumes konsequent in seiner bis heute erhaltenen Gesamtheit betont.
Der von Hauskante zu Hauskante gespannte, helle Pflasterteppich lässt den Reichtum an Vielschichtigkeit, Struktur und Farbigkeit der Raumkanten in besonderer und unterstützender Weise zur Geltung kommen. Der Hauptblickbeziehungen auf die Rathausfront aus der Spätrenaissance, mit den Westtürmen von Sankt Bendikti im Hintergrund wird eine ruhige, helle und unverstellte Platzfläche vorgelagert.
Der räumliche Zusammenhang, des Raumgefüges Steinbrücke, Word, Pölle, Blasiistraße, Hohe Strasse, Marktstrasse, und Breite Strasse wird durch die einheitliche Gestaltung der Fläche wahrnehmbar gestärkt werden können.
www.wesup.de
Berlin, Eröffnung des Neustädtischen Kirchplatzes
Am Dienstag, den 24. Mai 2011 wurde um 9:30 Uhr der neugestaltete Stadtplatz vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Mitte, Ephraim Gothe, gemeinsam mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und MDir Günther Hoffmann, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eröffnet.
Den Realisierungswettbewerb für die Gestaltung und Ausführung der neuen Grünanlage haben 2008 WES & Partner, Schatz, Betz, Kaschke, Wehberg-Krafft Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit Hans-Hermann Krafft gewonnen.
Auf dem historischen Standort der Dorotheenstädtischen Kirche bzw. dem ehemaligen Parkplatz der US-Botschaft wurde von den Landschaftsarchitekten ein ruhiger, kontemplativer und repräsentativer Platzraum formuliert, der die Anforderungen an einen Erholungsraum in der dichten und hoch frequentierten Innenstadtlage für die verschiedenen Nutzergruppen sinnvoll und einprägsam erfüllt.
Die sehr klare Platztypologie einer "grünen Mitte", umgeben von einem breiten Platzrand mit Baumarkaden schafft für Anwohner, Touristen und die hier arbeitenden Menschen attraktive Aufenthaltsangebote.
Unter Einbeziehung des Baumbestandes rahmen zwei unterschiedlich dicht gestellte, umlaufende Baumreihen eine zentrale, um eine Stufe angehobene, leicht modellierte Rasenfläche. Unter dem filigranen Licht- und Schattenspiel der skulptural anmutenden Schnurbäume bietet sich dem Besucher eine Verweilqualität von ganz besonderer Stimmung mit einem unverstellten Blick auf die helle, mit nur wenigen Baumsolitären akzentuierte Platzmitte. Auf der sehr großzügig bemessenen Promenadenfläche unter der Baumarkade und auf der Wiese kann, nur einen "Sprung" abseits der quirligen Lebendigkeit der Stadtmitte, Ruhe und Entspannung gefunden werden.
Zwei in das große "Rasenkissen" eingeschnittene schmale Promenadenwege mit Seitenwänden aus Edelstahl erlauben eine diagonale Querung der Platzfläche. Leichte und filigrane Bänke sind zwischen den Bäumen der inneren Baumreihe, angeordnet. Die Rasenflächen bieten weitere Sitz- und Liegemöglichkeiten.
www.wesup.de
WES & Partner gewinnen Wettbewerb in Sachsen Anhalt
Im Rahmen eines Wettbewerbes wurden Lösungsvorschläge für die Nutzung, die Gestaltung der Oberflächen, die Ausstattung und die Begrünung der Freiräume im Innenstadtbereich der Goethestadt Bad Lauchstädt entwickelt. Sieger sind die Hamburger Landschaftsarchitekten WES & Partner: Schatz, Betz, Kaschke, Wehberg-Krafft in Zusammenarbeit mit Hans-Hermann Krafft.
Die hohe stadträumliche Qualität und der damit verbundene Denkmalwert ganzer Straßenzüge und Gebäude, neben einer Fülle von Einzeldenkmalen, bestimmen die hervorgehobene Rolle und Qualität von Bad Lauchstädt. Diesen Charakter nimmt der Siegerentwurf sensibel auf.
Heute befindet sich in Teilbereichen der Straßen und Gassen überwiegend helles, beigegelblich-rötlich changierendes Naturstein-Großpflaster, welches einen homogenen, reliefartigen Gesamteindruck vermittelt. Dieser Gesamteindruck des Stadtbodens wird als ein ortstypisches Element erkannt und konsequent umgesetzt.
Zunächst soll das vorhandene Pflaster in der Oberfläche geschnitten werden, um eine bessere Begehbarkeit und Befahrbarkeit in den Strassen und Gassen herzustellen. Das Thema der schmalen Borde wird aufgenommen und mit einer breiten Gosse aus Natursteinplatten kombiniert. Im Zusammenhang mit einem sehr dezenten und eleganten Großpflaster der gleichen Farbigkeit fügen sich die Gestaltungselemente zu einer markanten Einheit zusammen. Sowohl konstruktiv, als auch ästhetisch entsteht ein zurückhaltendes, den zukünftigen Stadtboden bestimmendes Element, welches Straßenraum und Gehweg markiert, die Linearität und das Fließen des Stadtraumes betont und hervorhebt ohne den homogenen Gesamteindruck zu verwässern.
In den Gehwegen wird das heute noch in Teilen vorhandene sehr charaktervolle Großpflaster im freien Verband, unterschiedlichen Formates interpretiert, indem dasselbe Material wie in den Strassen, „in passe“ und in der Oberfläche geschnitten, in verschiedenen Steingrößen verlegt wird. Das heute in Teilbereichen vorhandene kleine Mosaikpflaster findet nur im engen Traufbereich Anwendung. Auf der Marktplatzfläche wird ungeschnittenes Großpflaster verlegt.
Zur Hervorhebung der städtebaulich besonderen Lage erhalten das Rathaus und die Kirche keinen Gehweg oder Bord. Die Baukörper entfalten so ihre Wirkung als freigestellte Solitäre in dem Stadtgefüge. Der Brunnen mit dem vertikalen Element der Stele im Osten des Marktes bildet städtebaulich und gestalterisch ein "Gegenüber" zum Rathaus. Die Marktplatzostseite wird räumlich gestärkt und erfährt durch das Element Wasser eine Aufwertung in der Aufenthaltsqualität sowie der in der Gestaltung. Im Osten der Kirche entsteht ein kleiner Platz, der unter der vorhandenen großen Eiche zum Aufenthalt einlädt. Hier sind ein kleiner Brunnen und eine Bank vorgesehen.
An dem Parkeingang im Nordweste der Goethestraße werden die vorhandenen, historischen Stufen als Gestaltungselement aufgegriffen und um eine Rampe im Süden ergänzt, die mit den Stufen und dem anschließenden Fußweg verschleift, so dass dieser Zugang zu den Grünanlagen und zum Theater behindertenfreundlich ausgebildet ist.
Die Beleuchtung erfolgt über Mastaufsatz- und Wandleuchten eines zeitgemäßen Typs mit sehr schlichtem Aufsatz. Da an der Marktplatzsüdseite der Fußweg und die Fahrbahn zu breit sind, um sie mit Wandleuchten auszuleuchten, wird hier eine Mastleuchte verwendet. An der Marktplatznordseite und in den angrenzenden Straßen werden Wandleuchten installiert, die rückseitig mit diffusem Glas und Abblendvorrichtungen versehen werden, so dass es keine Blendungen in die Wohnungen geben wird.
www.wesup.de
Saudi-Arabien Riad, Shumou Internationale Schule
news
In Planung seit 2011 mit Gerber Architekten international GmbH
Zukünftig werde 2.660 Schülerinnen und Schüler sowie 222 Lehrkräfte und Bedienstete auf den über 32.000 Quadratmetern des Campusgeländes der Privatschule nach zeitgemäßen Bildungsstandards lernen.
Internationale Schulen sind Ganztagsschulen und auf die Bildungsbedürfnisse der Schüler vom Kindergarten bis zur 12. Klasse ausgerichtet. Die sorgfältige Planung qualitativ hochwertiger Freiräume für alle Altersstufen, in Form von Aufenthaltsbereichen in den Innenhöfen sowie Innen- und Außen-Sportanlagen mit Tribünen für schulische Veranstaltungen haben daher einen besonderen Stellenwert.
Die Schule verfügt über getrennte Jungen- und Mädchenbereiche sowie getrennte Bereiche für unterschiedliche Altersgruppen auf demselben Campus. In Abhängigkeit zu Alter und Geschlecht erhält jede dieser Gruppen einen eigenen, innen liegenden, von vier Mauern umschlossenen Schulhof mit individuellem Charakter. Ausgehend von den jüngsten Klassenstufen werden die Elemente der Höfe zunächst sanft geschwungenen und dann in den höheren Klassenstufen immer eckiger und formaler ausgebildet.
In Anlehnung an die Saudi-Arabische Tradition, erhalten alle Höfe das Motiv eines Teppichs. Dieses Motiv organisiert das jeweilige geometrische Raster des Pflasters.
Das zweite Element der Höfe werden fein geschwungenen Rasenhügel sein, die sich stilisiert an das die arabische Landschaft prägende Element „Sanddüne“ anlehnen.
Um die Stimmung eines innen liegenden Gartens oder einer grünen Oase zu vervollständigen, werden Wasser und Palmen in die Höfe integriert. Die Palmen und Bäume spenden Schatten und vermitteln gleichzeitig zwischen Architektur und Landschaft.
www.wesup.de
1. Preis - Wettbewerb „Studentisches Wohnen“ in Kamp-Lintfort
news
In Kooperation mit der Stadt Kamp-Lintfort wurden von der RAG Montan Immobilien drei Planungsteams mit einem städtebaulichen Konzept und einem Hochbauentwurf beauftragt. Sieger ist das aus Gerber Architekten und den Hamburger Landschaftsarchitekten WES & Partner: Schatz • Betz • Kaschke • Wehberg-Krafft bestehende Team.
Insgesamt werden auf einem rund 3600 Quadratmeter großen Gelände in unmittelbarer Nähe des geplanten Campus der Hochschule und zur Innenstadt, 80 Wohnplätze in fünf einzelnen quadratischen Wohngebäuden entstehen.
Die fünf Wohngebäude sind so angeordnet, dass in der Wegeführung von der neuen Fachhochschule über die Brücke ein eindeutigerer Platzbereich entsteht. Dieser verlängert sich linear entlang der Großen Goorley und bindet somit alle fünf Gebäude am Wasser über einen Gesamtplatz zusammen.
Der von Osten nach Westen verlaufende Grünzug mit dem Stephanswäldchen, entlang der Großen Goorley wird mit dem Wandelweg an die Friedrichstraße angebunden.
Die Materialität und Stofflichkeit aus der Campusgestaltung wird über das Gewässer geführt und verbindet so über die Oberflächen das Wohnen mit dem Studieren zu einem Gesamtensemble.
Auf der Platzfläche stehen mehrstämmige Baumsolitäre. Die zum einen das Thema Grünzug/Stephanswäldchen weiterführen und zum anderen den Parkcharakter der alten Villa aufnehmen. Die Platzfläche wird durch geschnittene Hecken gefasst. Zu den Straßen Friedrich-Heinrich-Allee und Friedrichstraße werden ebenfalls geschnittene Hecken geplant, die in Höhe und Stärke den vorhandenen Mauerfragmenten der Villa folgen und diese ergänzen.
Entlang der Großen Goorley werden Weiden gepflanzt, die den Wandelweg betonen und eine räumliche Trennung von Wohnen und Studieren erzeugen.
Lange monolithische Bänke laden auf der Platzfläche zum verweilen ein.
www.wesup.de
GAP 15, Düsseldorf
Länsisatamanpuisto Jewel, Helsinki
2006 Helsinki
Internationaler Wettbewerb 2006 1.Preis
„Länsisatamanpuisto Jewel“ - ein städtischer Park als Bindeglied zwischen dem Zentrum Helsinkis, dem neuen Wohn- und Arbeitsquartier für über 22.000 Menschen, und dem Meer - ist die Hommage an „the finnisch mind and nature“.
WES & Partner haben den internationalen Wettbewerb im Frühjahr 2006 gewonnen. Auf 1100 Meter Länge und 100 Meter Breite soll ein identitätsstiftender, topografisch bewegter und ästhetisch neu gedachter Park entstehen.
Neugestaltung Jungfernstieg - Hamburg
Neuer Wall - Hamburg
Bremen, Jacobs-Universität
Die Gestaltung der Freiräume der ehemaligen Roland Kaserne in Bremen Grohn zu einem Campus Gelände der Internationale Universität Bremen (IUB) ist im Wesentlichen das Arbeiten mit der vorgefundenen Substanz. Ziel aller Maßnahmen ist die Schaffung eines modernen Campusgeländes der gleichzeitig Studium, Wohnort und Arbeitsplatz für ein Internationales Publikum sein wird.
Ausgewachsene Solitärbäume in weitläufigen Rasenflächen zwischen den Gebäuden mit wenigen immergrünen Sträuchern verleihen dem Gelände den Charakter einer Parkanlage. Durch die Entfernung störender Büsche an den Gebäudesockeln werden Sichtachsen freigelegt und der durchgehende Natursteinsockel der Gebäue sichtbar. Die Rhododendren, ein weiteres schon in Ansetzen vorhandenes Thema, soll verstärkt werden. Pflanzungen verschiedenster Rhododendren gliedern die Rasenflächen und beleben durch Blüten und immergrünes Laub den Park. Ein neues Grünelement sind auch die Zierkirschen und Zieräpfel, die in Gruppen gepflanzt, in den streng gefassten Außenräumen eine heitere Atmosphäre schaffen.
Fassadenbegrünung setzen zusätzliche Akzente auf den langen Fassaden. Mit dem Ziel den Parkcharakter zu stärken, werden die Fußwege zurückgebaut. Parkplätze werden auf den vorhandenen Straßen außerhalb des Kernbereiches markiert. Die vorhanden dezentralen Parkplatzanlagen werden zurückgebaut. Die auch als Fußwege genutzten Straßen werden durch mit Metallschienen gefasste Grandwege ergänzt, die zu den Eingängen und in die Höfe der einzelnen Baublöcke führen. Die unmittelbaren Eingangsbereiche, teils als Rampen ausgebildet und die Terrassen vor dem Campus Center (BE 2) und den Colleges (BE 6) sind mit Natursteinplatten belegt. Wege zu den Fahrradkellern und den Müllräumen sind mit Granitrasenpflaster befestigt. Die Entwässerung der befestigten Flächen erfolgt überwiegend mit Schlitz- und Kastenrinnen. Drainagen entwässern die großen Rasenflächen.
"Rijkswaterstaat" Ministerium für Verkehr und Wasserwege, Utrecht
Das neue Ministerium für Verkehr und Wasserbau "Rijkswaterstaat" in Utrecht, mit seinen starken und Identität gebenden Freianlagen, ist heute mehr als nur ein Ort für Büros. Es repräsentiert nach außen, wofür das Ministerium steht. Kernstück des Entwurfs ist ein "Wasserteppich", der das Gebäude wie auf einem Silbertablett präsentiert.
Flughafen Berlin-Brandenburg International, Berlin-Schönefeld
Eine Inszenierung von Wasser, Düne und Kiefer als Leitthemen der Märkischen Landschaft begleitet den Passagier auf seinem Weg. Ein signifikantes, wellenartig geschwungenes Kiefernband und drei große diagonal verlaufende Dünen überlagern und verändern sich in Dimension und Schwingungsfrequenz mit zunehmender Nähe zum Hauptterminal. Dieser Dramaturgie der Frequenzverdichtung oder Auflösung folgen alle wesentlichen Entwurfselemente wie die Bänderungen der Heckenräume im Airport Garden. Sie lösen sich nach und nach auf, gehen über in changierenden Streifen aus hellen, an den märkischen Sand erinnernde Plattenbeläge und enden in heller Einfarbigkeit am Eingang zum Hauptterminal. Die Plaza und Garden verbindende breite Wasserachse steigert, als modelliertes Plateau mit entsprechender Inszenierung der Fontänen, das Thema von Landschaft, Frequenz und Dynamik.
Zimmer im Freien
Das Zimmer im Freien mit dem Himmel, den Sternen als Decke. Die Erweiterung des loftartigen Wohnraums ins Freie. Im Ansatz minimalistisch, enthält der Penthouse Garden alle Elemente eines "Wohnraumes": Den weißen, polierten Marmorfußboden, der sich von Innen nach Außen zieht, mit echtem, grünem Rasenteppich. Den eleganten hochglanzlackierten Schrank und vier Meter hohe Vorhänge, die sich halbtransparent und silbrig schimmernd im Wind bewegen.
Stadtentwicklung Wien-Krieau, Bezirk U2, Wien
Die Freiräume sind die künftigen Visitenkarten des Quartiers. Der Entwurf sieht eine künstliche Landschaft mit einer großen Wasserfläche vor, die mit einem Steg überspannt ist. Der "See" wird von einer klaren Promenade und einer bewegten Uferlinie, mit grünen Inseln überlagert und gefasst.
Gedenkstätte Esterwegen
Am 31. Oktober 2011 wurde die Gedenkstätte auf dem Gelände des früheren Konzentrations- und Strafgefangenenlagers Esterwegen im Emsland eröffnet. Der Festakt begann um 10.00 Uhr mit einem Gebet und der Kranzniederlegung.
Das im August 1933 errichtete Konzentrationslager Esterwegen gehörte mit den Lagern Börgermoor und Neusustrum zu den frühen Konzentrationslagern in Deutschland. Auf dem Gelände ist ein „Lernort“, ein Ort des „aktiven Erinnerns“, in Verbindung mit einem Dokumentations- und Informationszentrum enstanden, der an die Geschichte der insgesamt 15 Emslandlager und ihrer Opfer erinnert. Die Entwürfe für die Gedenkstätte stammen von den Landschaftsarchitekten WES & Partner in Zusammenarbeit mit Hans-Hermann Krafft.
Vordergründig werden die Dimensionen des Lagers und seine Wirkung im Raum interpretierend und andeutend visualisiert. Zugleich wird an die Härte, die Unmenschlichkeit und an die Isoliertheit und das Verlorensein der Häftlinge erinnert, ohne dabei in ein falsches oder irritierendes Pathos abzugleiten.
Darüber hinaus weisen die Landschaftsarchitekten aus Hamburg und Berlin mit Ihrem Entwurf auf die wichtigen landschaftsräumlichen und historisch bedeutenden Verbindungen hin.
Alle Elemente des ehemaligen Lagerbetriebes werden erhalten und durch Sichtfenster verdeutlicht. Gehölze, auch die zur Bundeswehrzeit gepflanzten Bäume werden in das Konzept weitestgehend mit einbezogen. Die verschiedenen Lagerphasen werden durch Elemente wie Stahlstreifen im Boden, leichte Niveausprünge und Böschungsaufschüttungen visualisiert.
Es werden keine Bauwerke rekonstruiert. Abstrakte, den Landschaftsraum brechende Elemente aus Stahlscheiben, in einfacher und sich jedweder beruhigenden und abschließenden Interpretation verweigernder Formensprache bilden das Grundthema. „Im Stahl fanden wir das geeignete Material für die baulichen Elemente, lässt er doch eine Vielzahl an stimmigen Assoziationen zu. Insbesondere aber entfaltet sich im Alterungsprozess des Rostens ein ganz eigener Ausdruck von Zeit und Vergänglichkeit.
Jede gestalterische Maßnahme ist in ihrer Zurückhaltung kalkuliert und entwickelt sich kompromisslos aus dem Ort.“ erläutert der Berliner Architekt Hans-Hermann Krafft.
Die unterschiedliche Behandlung der Geländeoberflächen stellt das Umfeld und den als Wildrasen belassenen Wachmannschaftsbereich in einen harten Kontrast zum überschotterten Häftlingsbereich.
Das topografische Prinzip zur Visualisierung der Barackenstandorte ist wie folgt umgesetzt:
Schotter wird im Häftlingsbereich für den Bereich als SS-Konzentrationslager bis 1936 und der Erweiterung ab 1937 auf die vorhandenen Geländetopografie aufgetragen. Die Barackenstandorte werden davon ausgenommen. Es entstehen angeböschte „Zeitfenster“ („Fußabdrücke“, Gräben, Kuhlen). Der Schotterauftrag endet an der inneren ehemaligen Stacheldrahtbegrenzung und verdeutlicht mit einer leichten Höhendifferenz ein umlaufendes Zeitfenster des Todesstreifens.
Neben der Unterscheidung in der Oberfläche werden die Häftlingsbaracken durch den geschnittenen und auf den jeweiligen Barackenstandort reduzierten Baumbestand von Roteichen, aus der Bundeswehrzeit zu einem, auch in seiner Monotonie räumlich und sinnlich prägenden Element von Enge und Weite.
Die Erschließung erfolgt über die Nordseite. Zwischen den ehemaligen Bundeswehrhallen spannt sich als neues Element, vom Eingang zwischen den Hallen, bis zur Lagestraße und nach Norden weiterführend bis in das Moor, ein Stahlsteg. Sein Verlauf entwickelt sich aus der Bodenbündigkeit im Eingangsbereich, zu einem eigenen, über dem Gelände schwebenden Erschließungselement.
Der „Raum der Stille“, bisher noch nicht realisiert, wurde für alle 15 Emslandlager als integrativer Ausstellungsbestandteil konzipiert: Ein Kubus mit ca. 6,00 Meter Kantenlänge an den vier Ecken mit schmalen Zugangsschlitzen, als inszenatorischer Raum. Wände und Decke bestehen aus Holzregalen in denen gepresste Torfziegel gestapelt sind. Den Boden bilden dunkle Presstorfziegel/Kork.






