Titus Bernhard Architekten
Gögginger Straße 105 a
D-86199 Augsburg
T +49. 821. 599 605 -0
F +49. 821. 599 605 -10
info@bernhardarchitekten.com
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Haus 9x9
Haus 9x9 ist konzeptionell als bewohnbare Skulptur gedacht und thematisiert neben der offenen Raumstruktur manifesthaft eine innovative, ökologische Fassade. Zum ersten mal werden hier Gabbionen, mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, als vorgehängte Fassadenelemente verwendet: sie puffern im Sommer die Wärme, im Winter verzögern sie die Auskühlung. Es gibt keine Dachrinnen und keine Fallrohre, die gedämmte und abgedichtete Fassadenhaut trägt gemeinsam mit den vorgesetzten Kastenfenstern bündig auf und behandelt auch die Dachflächen ebenso als fünfte Fassade. Im fertigen Zustand soll so eine äußerst reduzierte schlichte Baukörperplastik entstehen.
Das Haus wird durch zahlreiche am Bau beteiligte Firmen "gesponsort", d.h. ein erheblicher Teil der Entwicklungskosten und Herstellungskosten wird von der Industrie getragen. Der Grundriss basiert dabei auf dem im Bebauungsplan geforderten 9 x 9 m quadratischen Baufeld.
Photos: Christian Richters
Das Haus wird durch zahlreiche am Bau beteiligte Firmen "gesponsort", d.h. ein erheblicher Teil der Entwicklungskosten und Herstellungskosten wird von der Industrie getragen. Der Grundriss basiert dabei auf dem im Bebauungsplan geforderten 9 x 9 m quadratischen Baufeld.
Photos: Christian Richters
Haus K
Die baulichen Vorgaben im Tegernseer Land sind restriktiv.
Wie also reagieren auf die Qualitäten einer tradierten und durchaus erhaltenswerten bayerischen Kulturlandschaft einerseits und dem Anspruch nach Fortschreibung mit zeitgemäßen Gestaltungsmitteln?
Es enstand ein typologisch einfaches Haus, welches alle Vorgaben bezüglich der Dachform, Dachneigung (15-25°),
Materialität etc. erfüllt. Es gräbt sich in den steilen Hang des Grundstücks und inszeniert den wunderbaren Ausblick auf den Tegernsee.
Seine Besonderheit liegt in der Fassaden- und Dachausbildung mit gespaltenen Lärchenschindeln, die gleich einer Schlangenhaut über alle Oberflächen gezogen sind und dem Versicht auf jeglichen Dachüberstand.
Das Haus zeichnet sich aus durch sparsame und sorgfältige Detailierung.
Photos: Christian Richters
Wie also reagieren auf die Qualitäten einer tradierten und durchaus erhaltenswerten bayerischen Kulturlandschaft einerseits und dem Anspruch nach Fortschreibung mit zeitgemäßen Gestaltungsmitteln?
Es enstand ein typologisch einfaches Haus, welches alle Vorgaben bezüglich der Dachform, Dachneigung (15-25°),
Materialität etc. erfüllt. Es gräbt sich in den steilen Hang des Grundstücks und inszeniert den wunderbaren Ausblick auf den Tegernsee.
Seine Besonderheit liegt in der Fassaden- und Dachausbildung mit gespaltenen Lärchenschindeln, die gleich einer Schlangenhaut über alle Oberflächen gezogen sind und dem Versicht auf jeglichen Dachüberstand.
Das Haus zeichnet sich aus durch sparsame und sorgfältige Detailierung.
Photos: Christian Richters
Rathaus Bernried 2003 - 2007
Leitgedanken für die Gestaltung der Baukörper ist die Findung einer angemessenen Form für das Ensemble aus Rathaus, Fest- und Kultursaal sowie Café. Erreicht man qualitätvolles regionales Bauen durch Adaption vorhandener Baukörper- und Dachformen oder legitimiert der Abspruch an ein öffentliches Gebäude einen "Internationalen Stil"? In der typologischen Herleitung tragen wir dieser Frage Rechnung und finden eine eigenständige kraftvolle Form, welche die Härte einer rechtwinkligen Flachdachkubatur vermeidet, ohne sich gleichzeitig der dörflichen Satteldach-Architektur anzubiedern. Die verschiedenen Stilrichtungen in der historisch gewachsenen Siedlung Bernried (Haufendorf) werden exemplarisch aufgenommen und bilden mit der Strenge der rechteckigen Felder ein ambivalentes Figurenbild. Der Entwurf ging als 1. Preis aus einem europaweiten Wettbewerb hervor und wird in drei Bauabschnitten realisiert.
Copyright Photos:
Bild 1-5 Christian Richters
Bild 6-8 Titus Bernhard Architekten
Copyright Photos:
Bild 1-5 Christian Richters
Bild 6-8 Titus Bernhard Architekten
Haus L, 2004 - 2008
Das Grundstück bezieht seine Qualität aus der Topografie und seiner Weitläufigkeit, weniger aus dem Panoramablick auf die Donau-Auen. Auf diese Situation reagiert das Konzept, das dennoch landschaftsbezogene Ausblicke neben introvertierten Höfen bietet. Die gebaute Umgebung ist heterogen und rechtfertigt keine Anpassung an bestehende Bauformen oder Typologien. Somit wird Haus L zu einem eigenen, selbstständig strukturierten und aus dem Raumprogramm abgeleiteten, ambivalenten Typus.
Den Bauherren wurde eine offen interpretierbare Raumstruktur angeboten, eine Art Matrix. Die Funktionen sind für die verschiedenen Bauteile definiert, die jedoch zu einem klar definierten Ganzen zusammenfinden. Das Raumkontinuum erlebt man durch sich ständig ändernde Durchblicke, Innen und Außenbezüge, mit versetzten Ebenen. Jeder Bereich besitzt einen introvertierten Lichthof, der vor Einblicken und Wetter schützt. Die großen, beweglichen Torfelder ermöglichen eine variable Privatsphäre und eine dem Sonnenstand angepasste Abschirmung. So entsteht ein reizvolles Spiel zwischen partiellem Durchblick, zwischen direktem Licht und ornamentalem Schatten. Materialität und Farbkonzept bekommen dabei eine herausragende Bedeutung: Der hellgraue, nahezu weiß gestrichene mineralische Feinputz reflektiert im Lauf der Jahres- und Tageszeiten das ganze Farblichtspektrum von warm bis kalt und taucht den Raum in immer neue Stimmungen. Die Entscheidung, alle Oberflächen einheitlich mit Putz zu gestalten, verdichtet die Architektur zu einem neutralen Hintergrund und hilft gleichzeitig, das Gebäude als homogene, bewohnbare Lichtskulptur zu erleben.
Den Bauherren wurde eine offen interpretierbare Raumstruktur angeboten, eine Art Matrix. Die Funktionen sind für die verschiedenen Bauteile definiert, die jedoch zu einem klar definierten Ganzen zusammenfinden. Das Raumkontinuum erlebt man durch sich ständig ändernde Durchblicke, Innen und Außenbezüge, mit versetzten Ebenen. Jeder Bereich besitzt einen introvertierten Lichthof, der vor Einblicken und Wetter schützt. Die großen, beweglichen Torfelder ermöglichen eine variable Privatsphäre und eine dem Sonnenstand angepasste Abschirmung. So entsteht ein reizvolles Spiel zwischen partiellem Durchblick, zwischen direktem Licht und ornamentalem Schatten. Materialität und Farbkonzept bekommen dabei eine herausragende Bedeutung: Der hellgraue, nahezu weiß gestrichene mineralische Feinputz reflektiert im Lauf der Jahres- und Tageszeiten das ganze Farblichtspektrum von warm bis kalt und taucht den Raum in immer neue Stimmungen. Die Entscheidung, alle Oberflächen einheitlich mit Putz zu gestalten, verdichtet die Architektur zu einem neutralen Hintergrund und hilft gleichzeitig, das Gebäude als homogene, bewohnbare Lichtskulptur zu erleben.
FCA Stadion 2006 - 2009
Der FC Augsburg hat im Jahr 2006 nach 23 Jahren den Wideraufstieg in die 2. Fußballbundesliga geschafft. Dazu und zum hevorragenden Verlauf dieser Saison möchten wir ganz herzlich gratulieren.
Das existierende Rosenaustadion als bisherige Spielstätte, Baujahr 1950 - 51, entspricht als Multifunktionsstadion mit Leichtathletiklaufbahn und seinen baulichen Defiziten nicht mehr den aktuellen Anforderungen in Profi-Fußball.
Der Verein hat deshalb einen beschränkten Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt, an dem Architekturbüros und Baukonzerne als Arge zusammen teilnahmen.
Die Planungsgemeinschaft Prof. Titus Bernhard und Peter Kögl aus Augsburg/ Fischach konnten sich mit der HBM Sportgaststätten GmbH als Partner gegen v.Gerkan Marg & Partner in Hamburg (gmp Architekten) in Arge mit der Max Bögl Bauunternehmung GmbH und gegen JSK Architekten in Frankfurt mit der Züblin AG durchsetzen.
Die zukünftige FCA-Arena erfüllt als reines Fußballstadion in zwei Ausbaustufen mit ca. 31.000 bzw. ca. 48.500 Sitz- und Stehplätzen die Richtlinien der FIFA und des DFB.
Moderne Fußball-Arenen sind komplexe Bauwerke, die über die optimalen Bedingungen für den Fußball ebenso als Immobilie mit verschiedenen Nutzungen (Gastronomie/ Fanshop/ Fan-Museum, Büroflächen/ Logen mit Business-Bereichen, etc.) funktionieren.
Außerdem haben sie zahlreiche Sicherheitsbedingungen zu erfüllen.
Der hier gezeigte Plan ist Auszug aus der Wettbewerbsphase und der 1. Überarbeitung. Er zeigt die Fassade eines kompakten, ultragünstigen 1-Rang-Stadions mit einer Grundkonstruktion in Beton-Fertigteilen, einem sehr wirtschaftlichen Stützraster von n x 8m sowie einer leichten Dachkonstruktion in Stahl.
Planungsteam:
Titus Bernhard, Sven Bietau, Andreas Federspiel, Sebastian Filutowski, Fabian Kanal, Peter Kögl, Werner Schmuck, Daniela Spuhler.
Image by Mahesh Murthy / Szabolcs Soti
Das existierende Rosenaustadion als bisherige Spielstätte, Baujahr 1950 - 51, entspricht als Multifunktionsstadion mit Leichtathletiklaufbahn und seinen baulichen Defiziten nicht mehr den aktuellen Anforderungen in Profi-Fußball.
Der Verein hat deshalb einen beschränkten Wettbewerb für einen Neubau ausgelobt, an dem Architekturbüros und Baukonzerne als Arge zusammen teilnahmen.
Die Planungsgemeinschaft Prof. Titus Bernhard und Peter Kögl aus Augsburg/ Fischach konnten sich mit der HBM Sportgaststätten GmbH als Partner gegen v.Gerkan Marg & Partner in Hamburg (gmp Architekten) in Arge mit der Max Bögl Bauunternehmung GmbH und gegen JSK Architekten in Frankfurt mit der Züblin AG durchsetzen.
Die zukünftige FCA-Arena erfüllt als reines Fußballstadion in zwei Ausbaustufen mit ca. 31.000 bzw. ca. 48.500 Sitz- und Stehplätzen die Richtlinien der FIFA und des DFB.
Moderne Fußball-Arenen sind komplexe Bauwerke, die über die optimalen Bedingungen für den Fußball ebenso als Immobilie mit verschiedenen Nutzungen (Gastronomie/ Fanshop/ Fan-Museum, Büroflächen/ Logen mit Business-Bereichen, etc.) funktionieren.
Außerdem haben sie zahlreiche Sicherheitsbedingungen zu erfüllen.
Der hier gezeigte Plan ist Auszug aus der Wettbewerbsphase und der 1. Überarbeitung. Er zeigt die Fassade eines kompakten, ultragünstigen 1-Rang-Stadions mit einer Grundkonstruktion in Beton-Fertigteilen, einem sehr wirtschaftlichen Stützraster von n x 8m sowie einer leichten Dachkonstruktion in Stahl.
Planungsteam:
Titus Bernhard, Sven Bietau, Andreas Federspiel, Sebastian Filutowski, Fabian Kanal, Peter Kögl, Werner Schmuck, Daniela Spuhler.
Image by Mahesh Murthy / Szabolcs Soti
Haus M, Grünwald
Die Besonderheit des Grundstücks liegt in seinem Nordhang, der über zwei Geschosse überwunden werden muss, um die annähernd plane Gartenebene zu erreichen. Daraus entsteht das Leitmotiv eines „sich den Hang hochwindenden Hauses“ mit einer Bruchsteinfassade, die im Zusammenspiel mit den ultrafeinen Fensterprofilen eine Dialektik „schwer-leicht“ thematisiert. Die Organisation des Hauses ist trotz der komplexen Geometrie in klar ablesbare Zonen eingeteilt, die zunächst auf additiven Grundmodulen von 7,80 auf 7,80 Metern basieren.
Der Lichtführung kommt eine besondere Bedeutung zu. Seitenlicht von Süden und Westen sowie Oberlichter auf den Nord- und Ostteilen setzen Schatten und diffuses Licht gezielt ein. Der Naturbruchstein der Außenfassade findet im Innenraum seine Fortsetzung. Es entsteht eine Durchgängigkeit in der Formen- und Materialsprache, bei der die Grenze zwischen Innen und Außen, Privat und öffentlich kaum mehr wahrnehmbar wird.
Ort: Grünwald bei München
Baujahr: 2008
Architekt: Titus Bernhard Architekten BDA
Bauherr: privat
Fotograf: Jens Weber & Orla Conolly, München
Der Lichtführung kommt eine besondere Bedeutung zu. Seitenlicht von Süden und Westen sowie Oberlichter auf den Nord- und Ostteilen setzen Schatten und diffuses Licht gezielt ein. Der Naturbruchstein der Außenfassade findet im Innenraum seine Fortsetzung. Es entsteht eine Durchgängigkeit in der Formen- und Materialsprache, bei der die Grenze zwischen Innen und Außen, Privat und öffentlich kaum mehr wahrnehmbar wird.
Ort: Grünwald bei München
Baujahr: 2008
Architekt: Titus Bernhard Architekten BDA
Bauherr: privat
Fotograf: Jens Weber & Orla Conolly, München





