Stefan Ludes Architekten
Kurfürstendamm 177
D-10707 Berlin
T +49 30 700182-0
F +49 30 700182-180
info@ludes-architekten.de
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Kreisalten- und Pflegeheim Werneck
Erweiterung und Neustrukturierung
Bauherr: Landkreis Schweinfurt
Standort: Spitalstraße, Werneck
Gesamtfertigstellung: 2008
Bruttogeschossfläche: 10.781 qm
Das Grundstück des Kreisaltenheimes Werneck befindet sich in landschaftlich schöner Lage an einem steil nach Süden abfallenden Hang innerhalb des Ortes. Die hoch aufragenden Gebäude wurden Anfang der 70er Jahre erbaut.
Um die gewünschte Vergrößerung der Pflegzimmer zu erreichen, entstanden im Rahmen der Umbaumaßnahmen aus drei bestehenden Pflegezimmern zwei Neue. Zwischen zwei neuen, größeren Zimmern liegt nun jeweils eine neue, gemeinsam genutzte Nasszelle.
Die durch den Flächenzuwachs der sanierten Altbauzimmer reduzierte Bettenanzahl wurde durch Ersatzneubauten kompensiert. Die neuen Baukörper wurden in einer Mischkonstruktion aus Stahlbeton- und Mauerwerksbau errichtet. Die Dächer der Neubauten sind als bekieste Flachdächer ausgebildet. Auskragende Deckenscheiben erfüllen gleich mehrere Funktionen: Sie dienen als kleiner Balkon für die Pflegezimmer, als umlaufender Revisionsgang zum Reinigen der Fassade, als Brandüberschlagschutz und übernehmen zugleich die Funktion des konstruktiven Sonnenschutzes.
Die geschlossenen Fassadenbereiche der neuen Gebäude wurden an der Süd- und Westseite mit waagerecht verbautem Lärchenholz versehen. Alle anderen Bereiche wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem und weißem Putzauftrag ausgeführt. Zusammen mit den weißen Fassadenflächen der Bestandsbauten trägt die Gestaltung der neuen Baukörper zu einer zurückhaltenden Signifikanz der Gesamtanlage bei.
Die vorhandene, vor allem in ihrer Höhenentwicklung übersteigerte städtebauliche Dimension der vorhandenen Gebäude wird durch die zurückhaltende Positionierung der neuen Gebäude gemildert.
Bauherr: Landkreis Schweinfurt
Standort: Spitalstraße, Werneck
Gesamtfertigstellung: 2008
Bruttogeschossfläche: 10.781 qm
Das Grundstück des Kreisaltenheimes Werneck befindet sich in landschaftlich schöner Lage an einem steil nach Süden abfallenden Hang innerhalb des Ortes. Die hoch aufragenden Gebäude wurden Anfang der 70er Jahre erbaut.
Um die gewünschte Vergrößerung der Pflegzimmer zu erreichen, entstanden im Rahmen der Umbaumaßnahmen aus drei bestehenden Pflegezimmern zwei Neue. Zwischen zwei neuen, größeren Zimmern liegt nun jeweils eine neue, gemeinsam genutzte Nasszelle.
Die durch den Flächenzuwachs der sanierten Altbauzimmer reduzierte Bettenanzahl wurde durch Ersatzneubauten kompensiert. Die neuen Baukörper wurden in einer Mischkonstruktion aus Stahlbeton- und Mauerwerksbau errichtet. Die Dächer der Neubauten sind als bekieste Flachdächer ausgebildet. Auskragende Deckenscheiben erfüllen gleich mehrere Funktionen: Sie dienen als kleiner Balkon für die Pflegezimmer, als umlaufender Revisionsgang zum Reinigen der Fassade, als Brandüberschlagschutz und übernehmen zugleich die Funktion des konstruktiven Sonnenschutzes.
Die geschlossenen Fassadenbereiche der neuen Gebäude wurden an der Süd- und Westseite mit waagerecht verbautem Lärchenholz versehen. Alle anderen Bereiche wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem und weißem Putzauftrag ausgeführt. Zusammen mit den weißen Fassadenflächen der Bestandsbauten trägt die Gestaltung der neuen Baukörper zu einer zurückhaltenden Signifikanz der Gesamtanlage bei.
Die vorhandene, vor allem in ihrer Höhenentwicklung übersteigerte städtebauliche Dimension der vorhandenen Gebäude wird durch die zurückhaltende Positionierung der neuen Gebäude gemildert.
Ärztehaus Ingolstadt
Nördlich des bestehenden Klinikums Ingolstadt entstand ein neues Ärztehaus mit Medizinischem Versorgungszentrum. Das Ärztehaus mit 27 Nutzungseinheiten beinhaltet Funktionen zur ambulanten Patientenversorgung und stellt einen Knotenpunkt für die Gesundheitsversorgung der Region dar. Ergänzend stehen gesundheitsorientierte Gewerbeflächen, ein Bistro sowie Konferenzräume für Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zur Verfügung.
Die Anlage besteht aus drei miteinander verbundenen Neubauten, die den Vorplatz mit neuem Haupteingangsbereich umschließen. Über zwei Brücken im 1. und im 3. Obergeschoss ist der neue Komplex an den Bestand angebunden, so dass eine enge Vernetzung zwischen dem Ärztehaus und dem Schwerpunktkrankenhaus mit seiner Hochleistungsmedizin gegeben ist.
Besucher und Patienten werden in der großzügigen, offenen Eingangshalle empfangen und können sich hier orientieren. Alle anderen Bereiche sind von dort aus zugänglich. Das medizinische Angebot des neuen Ärztehauses ist, nach Anforderung an die technische Ausstattung differenziert, auf die Baukörper aufgeteilt. Im Gebäude rechts des Eingangs sind medizinische Einrichtungen mit erhöhten technischen Anforderungen untergebracht wie das ambulante Operationszentrum und die Radiologie. Im Erdgeschoss entstanden gesundheitsorientierte Gewerbeflächen, angemietet für ein Sanitätshaus und eine Apotheke. Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen bilden die Hauptnutzung des würfelförmigen Baukörpers links des Eingangs. Raumhohe Fensterflächen sorgen für Helligkeit und ermöglichen Ausblicke nach draußen. Zur Überbrückung der Wartezeiten oder als Treffpunkt bietet sich das Bistro im Erdgeschoss an.
Flächenaufteilung und Grundrissgestaltung bleiben – wichtig für zukünftige Funktions- oder Größenänderungen – flexibel einteilbar. Viel Licht, frische Farben wie das markante Hellgrün am Haupttreppenaufgang und der verwendete helle Holzwerkstoff schaffen eine freundliche Atmosphäre für die Patienten.
BAUHERR: Klinikum Ingolstadt GmbH
STANDORT: Krumenauer Straße, Ingolstadt
GESAMTFERTIGSTELLUNG: 2009
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 14.000 m²
FOTOS: Werner Huthmacher, Berlin
Die Anlage besteht aus drei miteinander verbundenen Neubauten, die den Vorplatz mit neuem Haupteingangsbereich umschließen. Über zwei Brücken im 1. und im 3. Obergeschoss ist der neue Komplex an den Bestand angebunden, so dass eine enge Vernetzung zwischen dem Ärztehaus und dem Schwerpunktkrankenhaus mit seiner Hochleistungsmedizin gegeben ist.
Besucher und Patienten werden in der großzügigen, offenen Eingangshalle empfangen und können sich hier orientieren. Alle anderen Bereiche sind von dort aus zugänglich. Das medizinische Angebot des neuen Ärztehauses ist, nach Anforderung an die technische Ausstattung differenziert, auf die Baukörper aufgeteilt. Im Gebäude rechts des Eingangs sind medizinische Einrichtungen mit erhöhten technischen Anforderungen untergebracht wie das ambulante Operationszentrum und die Radiologie. Im Erdgeschoss entstanden gesundheitsorientierte Gewerbeflächen, angemietet für ein Sanitätshaus und eine Apotheke. Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen bilden die Hauptnutzung des würfelförmigen Baukörpers links des Eingangs. Raumhohe Fensterflächen sorgen für Helligkeit und ermöglichen Ausblicke nach draußen. Zur Überbrückung der Wartezeiten oder als Treffpunkt bietet sich das Bistro im Erdgeschoss an.
Flächenaufteilung und Grundrissgestaltung bleiben – wichtig für zukünftige Funktions- oder Größenänderungen – flexibel einteilbar. Viel Licht, frische Farben wie das markante Hellgrün am Haupttreppenaufgang und der verwendete helle Holzwerkstoff schaffen eine freundliche Atmosphäre für die Patienten.
BAUHERR: Klinikum Ingolstadt GmbH
STANDORT: Krumenauer Straße, Ingolstadt
GESAMTFERTIGSTELLUNG: 2009
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 14.000 m²
FOTOS: Werner Huthmacher, Berlin
Fraunhofer Institut Braunschweig
Das Fraunhofer Institut Braunschweig betreibt auf seiner Liegenschaft am nördlichen Stadtrand von Braunschweig das Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) und das Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI).
Das IST betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich der Beschichtung und Oberflächenveredelung. Das Versorgungssystem der technischen Ausrüstung ist im Raster angelegt, so dass flexibel Nutzbarkeit der Halle sichergestellt bleibt. Sich verändernde Versuchsabläufe und Arbeitsprozesse können von den Nutzern somit fließend gestaltet werden. Der gewählte Standort für die Errichtung des Neubaus IST Technikhalle wurde im Zuge einer Master-planung für die Gesamtliegenschaft untersucht und festgelegt. Entscheidungsgrundlage hierfür waren zum einen die mögliche weitere Entwicklung der Liegenschaft, zum anderen die optimale Anbindung des Neubaus an die Bestandsgebäude und damit die Sicherstellung möglichst kurzer Wegebeziehungen und optimierter Prozessabläufe. Der neue Baukörper wird in direkter Nachbarschaft zu dem bereits bestehenden Institutsbau vorgesehen. Die Verbindung beider Baukörper erfolgt über eine Stahl-Glasbrücke. Das neue Gebäude besteht im Wesentlichen aus einem massiven Körper, der die Personalräume aufnimmt und einem „gläsernen“ Arbeitsbereich, einer 2-geschossigen Halle, in der neue Beschichtungstechniken erprobt werden.
BAUHERR: Fraunhofer Gesellschaft
STANDORT: Bienroder Weg, Braunschweig
GESAMTFERTIGSTELLUNG: 2008
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 3.700 m²
Das IST betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich der Beschichtung und Oberflächenveredelung. Das Versorgungssystem der technischen Ausrüstung ist im Raster angelegt, so dass flexibel Nutzbarkeit der Halle sichergestellt bleibt. Sich verändernde Versuchsabläufe und Arbeitsprozesse können von den Nutzern somit fließend gestaltet werden. Der gewählte Standort für die Errichtung des Neubaus IST Technikhalle wurde im Zuge einer Master-planung für die Gesamtliegenschaft untersucht und festgelegt. Entscheidungsgrundlage hierfür waren zum einen die mögliche weitere Entwicklung der Liegenschaft, zum anderen die optimale Anbindung des Neubaus an die Bestandsgebäude und damit die Sicherstellung möglichst kurzer Wegebeziehungen und optimierter Prozessabläufe. Der neue Baukörper wird in direkter Nachbarschaft zu dem bereits bestehenden Institutsbau vorgesehen. Die Verbindung beider Baukörper erfolgt über eine Stahl-Glasbrücke. Das neue Gebäude besteht im Wesentlichen aus einem massiven Körper, der die Personalräume aufnimmt und einem „gläsernen“ Arbeitsbereich, einer 2-geschossigen Halle, in der neue Beschichtungstechniken erprobt werden.
BAUHERR: Fraunhofer Gesellschaft
STANDORT: Bienroder Weg, Braunschweig
GESAMTFERTIGSTELLUNG: 2008
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE: 3.700 m²
Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock
Neubau eines Zentrums für Psychiatrie und Neurologie
Bauherr: Landesbauamt Rostock
Standort: Gehlsheimer Straße, Rostock
Gesamtfertigstellung: 2005
Bruttogeschossfläche: 13.409 qm
Das Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock liegt im Ortsteil Gehlsdorf, direkt an der Warnow und gegenüber der historischen Altstadt. Die aufgelockerte Pavillonstruktur ist typisch für psychiatrische Anstalten des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die ein- bis zweigeschossigen, verputzten Gebäude sind achssymmetrisch um die Verwaltung und das zentrale Wirtschaftsgebäude gruppiert. Diese Raumachse wurde jedoch durch Erweiterungsbauten der Nachkriegszeit in ihrer Wirkung entscheidend beeinträchtigt.
Der Standort wurde um ein zentrales Gebäude für die medizinische Versorgung der Patienten der Psychiatrie und Neurologie erweitert. Ergebnis dieser Erweiterung ist auch eine Verbesserung und Konzentration der Ver- und Entsorgung mit Wirtschaftsgütern. Das Raumprogramm mit ca. 7.100 m² Nutzfläche umfasst neben den Bereichen der Notfallversorgung, Funktions- und Röntgendiagnostik sowie der physikalischen Therapie, den Neubau einer Zentralküche sowie den zentralen Wirtschaftshof mit entsprechenden Lagerflächen.
Bauherr: Landesbauamt Rostock
Standort: Gehlsheimer Straße, Rostock
Gesamtfertigstellung: 2005
Bruttogeschossfläche: 13.409 qm
Das Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock liegt im Ortsteil Gehlsdorf, direkt an der Warnow und gegenüber der historischen Altstadt. Die aufgelockerte Pavillonstruktur ist typisch für psychiatrische Anstalten des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die ein- bis zweigeschossigen, verputzten Gebäude sind achssymmetrisch um die Verwaltung und das zentrale Wirtschaftsgebäude gruppiert. Diese Raumachse wurde jedoch durch Erweiterungsbauten der Nachkriegszeit in ihrer Wirkung entscheidend beeinträchtigt.
Der Standort wurde um ein zentrales Gebäude für die medizinische Versorgung der Patienten der Psychiatrie und Neurologie erweitert. Ergebnis dieser Erweiterung ist auch eine Verbesserung und Konzentration der Ver- und Entsorgung mit Wirtschaftsgütern. Das Raumprogramm mit ca. 7.100 m² Nutzfläche umfasst neben den Bereichen der Notfallversorgung, Funktions- und Röntgendiagnostik sowie der physikalischen Therapie, den Neubau einer Zentralküche sowie den zentralen Wirtschaftshof mit entsprechenden Lagerflächen.
Neben 6 Pflegestationen der Psychiatrie wurden 2 Pflegebereiche für neurologische Patienten mit einer Intensivstation sowie einer Stroke Unit realisiert. Von den 276 Betten am Zentrum für Nervenheilkunde in Gehlsdorf befinden sich jetzt 172 Betten in dem Neubau.
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Neubau Vorklinik und Forschungsgebäude
Bauherr: Charité - Universitätsmedizin Berlin
Standort: Virchowweg, Berlin
Gesamtfertigstellung: 2012
Bruttogeschossfläche: 23.000 qm
Die Charité errichtet einen Neubau für eine Vorklinik und Forschungsverfügungsgebäudes für Neuro- und Immunwissenschaften am Standort des Campus-Mitte. Die vorgefundene städtebauliche Situation weist eine Vielzahl entwurfsbestimmender Faktoren, wie verbindliche Baufluchtlinien, bestehende Platzkanten sowie Zwänge des Grundstückszuschnittes auf. Die vorliegende Planung entwickelt eine dem städtebaulichen Kontext entsprechende Architektur, die das Vorhandene respektiert und sich durch eine zeitlose moderne Gestaltung auszeichnet.
Durch die Kompaktheit des neuen, wohl dimensionierten Baukörpers entsteht ein großstädtischer, grünplanerisch behandelter Freiraum, durch den die unvollendete städtebauliche Situation zu einem neuen Ganzen zusammengeführt wird.
Unser Entwurf gliedert sich in drei Gebäudeabschnitte: Lehre, Forschung und Forschungsverfügungsflächen, die um eine zentrale Halle angeordnet sind. Diese der Kommunikation und der Begegnung dienenden Halle bildet die Nahtstelle der drei Gebäudeteile. Von hier aus sind alle Bereiche gleichermaßen gut erreichbar. Eingestellt in diese Halle sind neben den Aufzugsanlagen auch die Besprechungsräume, deren Position im Gesamtgrundriss eine bestimmende Rolle einnimmt. In Teilbereichen des Staffelgeschosses öffnet sich diese Halle als `FENSTER DER WISSENSCHAFT´ nach außen deutlich wahrnehmbar zum Stadtraum. Der Dachbereich kann in Teilbereichen im Sommer als Terrassenfläche genutzt werden.
Das Gebäude ist mit wenigen einheitlichen Materialien errichtet, wobei das gestaltprägende Element die einheitliche Verwendung des ortstypischen Ziegels ist. Die Komposition der Fassade beruht auf der stringenten Einhaltung eines konstanten Rhythmus. Durch minimale Variationen im Material und in dessen Zuschnitt changieren die Ansichten zwischen den einzelnen Bauteilen.
Bauherr: Charité - Universitätsmedizin Berlin
Standort: Virchowweg, Berlin
Gesamtfertigstellung: 2012
Bruttogeschossfläche: 23.000 qm
Die Charité errichtet einen Neubau für eine Vorklinik und Forschungsverfügungsgebäudes für Neuro- und Immunwissenschaften am Standort des Campus-Mitte. Die vorgefundene städtebauliche Situation weist eine Vielzahl entwurfsbestimmender Faktoren, wie verbindliche Baufluchtlinien, bestehende Platzkanten sowie Zwänge des Grundstückszuschnittes auf. Die vorliegende Planung entwickelt eine dem städtebaulichen Kontext entsprechende Architektur, die das Vorhandene respektiert und sich durch eine zeitlose moderne Gestaltung auszeichnet.
Durch die Kompaktheit des neuen, wohl dimensionierten Baukörpers entsteht ein großstädtischer, grünplanerisch behandelter Freiraum, durch den die unvollendete städtebauliche Situation zu einem neuen Ganzen zusammengeführt wird.
Unser Entwurf gliedert sich in drei Gebäudeabschnitte: Lehre, Forschung und Forschungsverfügungsflächen, die um eine zentrale Halle angeordnet sind. Diese der Kommunikation und der Begegnung dienenden Halle bildet die Nahtstelle der drei Gebäudeteile. Von hier aus sind alle Bereiche gleichermaßen gut erreichbar. Eingestellt in diese Halle sind neben den Aufzugsanlagen auch die Besprechungsräume, deren Position im Gesamtgrundriss eine bestimmende Rolle einnimmt. In Teilbereichen des Staffelgeschosses öffnet sich diese Halle als `FENSTER DER WISSENSCHAFT´ nach außen deutlich wahrnehmbar zum Stadtraum. Der Dachbereich kann in Teilbereichen im Sommer als Terrassenfläche genutzt werden.
Das Gebäude ist mit wenigen einheitlichen Materialien errichtet, wobei das gestaltprägende Element die einheitliche Verwendung des ortstypischen Ziegels ist. Die Komposition der Fassade beruht auf der stringenten Einhaltung eines konstanten Rhythmus. Durch minimale Variationen im Material und in dessen Zuschnitt changieren die Ansichten zwischen den einzelnen Bauteilen.
Villa am Waldsee
Das 2300 m² große Grundstück der, 2009 fertig gestellten, Villa für eine 5-köpfige Familie, befindet sich direkt am Waldsee in Berlin - Zehlendorf.
Eine eigene Zufahrt über die vorgelagerten Strassengrundstücke ermöglicht den uneingeschränkten Zugang zum Gebäude.
Von der, mit Basaltsteinen gepflasterten, Vorfahrt erreicht man sowohl die Garage wie auch den Haupt- und Garteneingang der Villa.
Der Entwurf setzt sich mit der anspruchsvollen Topographie des Grundstückes auseinander und fügt sich wie selbstverständlich in den Hang des Geländes ein, wo auf der Eingangsseite nur zwei Geschosse sichtbar werden, zeigt sich das Gebäude auf der Wasserseite als 3-geschossiger Bau.
Der an die klassische Moderne der 20er Jahre erinnernde Klinkerbau, wirkt zur Rückseite, an welcher alle Nebenräume angeordnet wurden, eher geschlossen. Einzig die große, verglaste Öffnung des Haupteinganges ermöglicht einen durchgängigen Blick auf den See. Die Wohn- und Schlafbereiche orientieren sich zur Wasserseite und erhalten durch großzügige Verglasungen einen freien Blick auf Garten und See.
Die, vom Außenbereich bis zur Garage durchgesteckte, weiss verputzte, Wandscheibe gliedert den Grundriss in eine Nebenraum- und Aufenthaltszone und dient an der Westseite gleichermaßen als Sichtschutz für die, dem Wohnbereich auf der Gartenseite (Südseite) vorgelagerte Holzterrasse. An der Ostseite weitet sich die Terrasse zu einem großzügigen Sitzbereich auf und endet in einem überdachten Freisitz, der einen fließenden Übergang zwischen transparentem Wintergarten und Außenbereich schafft.
Von hier aus gelangt man über einen, mit Basalttrittplatten angelegten, Gartenweg auf den Hauptweg und das Holzsonnendeck zwischen Waldsee und privatem Teich, von wo aus ein eigens angelegter Steg den direkten Zugang zum Wasser ermöglicht.
Eine eigene Zufahrt über die vorgelagerten Strassengrundstücke ermöglicht den uneingeschränkten Zugang zum Gebäude.
Von der, mit Basaltsteinen gepflasterten, Vorfahrt erreicht man sowohl die Garage wie auch den Haupt- und Garteneingang der Villa.
Der Entwurf setzt sich mit der anspruchsvollen Topographie des Grundstückes auseinander und fügt sich wie selbstverständlich in den Hang des Geländes ein, wo auf der Eingangsseite nur zwei Geschosse sichtbar werden, zeigt sich das Gebäude auf der Wasserseite als 3-geschossiger Bau.
Der an die klassische Moderne der 20er Jahre erinnernde Klinkerbau, wirkt zur Rückseite, an welcher alle Nebenräume angeordnet wurden, eher geschlossen. Einzig die große, verglaste Öffnung des Haupteinganges ermöglicht einen durchgängigen Blick auf den See. Die Wohn- und Schlafbereiche orientieren sich zur Wasserseite und erhalten durch großzügige Verglasungen einen freien Blick auf Garten und See.
Die, vom Außenbereich bis zur Garage durchgesteckte, weiss verputzte, Wandscheibe gliedert den Grundriss in eine Nebenraum- und Aufenthaltszone und dient an der Westseite gleichermaßen als Sichtschutz für die, dem Wohnbereich auf der Gartenseite (Südseite) vorgelagerte Holzterrasse. An der Ostseite weitet sich die Terrasse zu einem großzügigen Sitzbereich auf und endet in einem überdachten Freisitz, der einen fließenden Übergang zwischen transparentem Wintergarten und Außenbereich schafft.
Von hier aus gelangt man über einen, mit Basalttrittplatten angelegten, Gartenweg auf den Hauptweg und das Holzsonnendeck zwischen Waldsee und privatem Teich, von wo aus ein eigens angelegter Steg den direkten Zugang zum Wasser ermöglicht.
Landesuntersuchungsanstalt, Chemnitz
Neubau eines Labor- und Bürogebäudes für die LUA Sachsen, Standort Chemnitz
Bauherr: Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Chemnitz
Architekt: Stefan Ludes Architekten, Kurfürstendamm 177, 10707 Berlin
Standort: Rembrandtstraße, Chemnitz
Bauliche Kennzahlen:
Hauptnutzfläche: 1.744 m²
Bruttogeschossfläche: 3.998 m²
Planung ab 2007
Baubeginn: Oktober 2008
Fertigstellung: Oktober 2010
Beschreibung:
Die parkähnliche Anlage der Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA) wurde durch den Neubau für die Bereiche Lebensmitteluntersuchungen und Humanmedizin aufgewertet. Dabei wurde das abgängige Gebäude Rembrandtstraße 2-6 abgebrochen und durch einen kompakten, zweigeschossigen Baukörper ersetzt. Die Gebäudefluchten und Höhenentwicklungen orientieren sich am Bestand des prägnanten, denkmalgeschützten Hauptgebäudes Zschopauer Straße 87, so dass vorhandene Traufkanten im Neubau wiedergefunden werden.
Aus funktionalen Gründen wurde eine geschossgleiche Verbindung an das Hauptgebäude realisiert. Alle Laborbereiche und Büroflächen sind auf zwei Ebenen untergebracht und dabei den Funktionen entsprechend in zwei Bauteile gegliedert. Das in Verlängerung des Zwischenbaus nach Süden orientierte Bauteil beinhaltet die Büronutzungen. Nördlich dazu schließen die Labornutzungen an. Es entstanden eindeutige Flächen für hochinstallierte Laborräume neben Räumen für Bürotätigkeiten. Diese Baukörpergliederung ist auch in der Fassadengestaltung des Neubaus ablesbar. Aus den Raumbedürfnissen und einem zugrunde gelegten Grundraster von 1,15 m wurden einzelne Labormodule entwickelt, um optimale Flächennutzungen zu erhalten. Diese Labormodule gruppieren sich um eine zentrale Funktions- und Lagerzone.
Weitere Angaben:
Projektleiter: Christof Walter
Fotos: Kim Oliver Gottschalk, Dresden
Bauherr: Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Chemnitz
Architekt: Stefan Ludes Architekten, Kurfürstendamm 177, 10707 Berlin
Standort: Rembrandtstraße, Chemnitz
Bauliche Kennzahlen:
Hauptnutzfläche: 1.744 m²
Bruttogeschossfläche: 3.998 m²
Planung ab 2007
Baubeginn: Oktober 2008
Fertigstellung: Oktober 2010
Beschreibung:
Die parkähnliche Anlage der Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA) wurde durch den Neubau für die Bereiche Lebensmitteluntersuchungen und Humanmedizin aufgewertet. Dabei wurde das abgängige Gebäude Rembrandtstraße 2-6 abgebrochen und durch einen kompakten, zweigeschossigen Baukörper ersetzt. Die Gebäudefluchten und Höhenentwicklungen orientieren sich am Bestand des prägnanten, denkmalgeschützten Hauptgebäudes Zschopauer Straße 87, so dass vorhandene Traufkanten im Neubau wiedergefunden werden.
Aus funktionalen Gründen wurde eine geschossgleiche Verbindung an das Hauptgebäude realisiert. Alle Laborbereiche und Büroflächen sind auf zwei Ebenen untergebracht und dabei den Funktionen entsprechend in zwei Bauteile gegliedert. Das in Verlängerung des Zwischenbaus nach Süden orientierte Bauteil beinhaltet die Büronutzungen. Nördlich dazu schließen die Labornutzungen an. Es entstanden eindeutige Flächen für hochinstallierte Laborräume neben Räumen für Bürotätigkeiten. Diese Baukörpergliederung ist auch in der Fassadengestaltung des Neubaus ablesbar. Aus den Raumbedürfnissen und einem zugrunde gelegten Grundraster von 1,15 m wurden einzelne Labormodule entwickelt, um optimale Flächennutzungen zu erhalten. Diese Labormodule gruppieren sich um eine zentrale Funktions- und Lagerzone.
Weitere Angaben:
Projektleiter: Christof Walter
Fotos: Kim Oliver Gottschalk, Dresden
Sanierung der Psychiatrie, Neubau eines Hörsaalgebäudes
BAUHERR: Freistaat Thüringen, vertr. durch Staatsbauamt Gera
ARCHITEKT: Stefan Ludes Architekten, Kurfürstendamm 177, 10707 Berlin
STANDORT: Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Philosophenweg 3-5
BAULICHE KENNZAHLEN:
Nutzfläche: 4.431 qm
Bruttogeschossfläche: 8.979 qm
Baubeginn 11/2005
Gesamtfertigstellung 12/2010
PROJEKTLEITER: Jürgen Rohrbach
FOTOS: Kim Oliver Gottschalk
Das Hauptgebäude der Klinik für Psychiatrie der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist ein unter Denkmalschutz stehendes, historisches Gebäude, das im Jahre 1879 vom Architekturbüro Gropius & Schmieden aus Berlin errichtet wurde. Das in seiner Hauptachse streng ost-west orientierte Gebäude wurde von Beginn an als Psychiatrie genutzt. Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde eine Küche an der Westseite angebaut. Hier schließen unmittelbar Neubauten des Bereiches Radiologie (MRT) an. Im 20. Jahrhundert wurden die drei frei stehenden Hauptbaukörper durch Zwischenbauwerke miteinander verbunden. Diese heterogen wirkenden Einbauten werden zurückgebaut und durch Neubauten mit großzügigen Glasfassaden ersetzt. Damit wird die historische Situation mit der neuen Planung wieder sichtbar nachvollzogen. Über die Glasfassaden wird eine größtmögliche Belichtung der Patientenaufenthaltsbereiche sowie der Lehr- und Seminarräume erreicht.
Durch die Baumaßnahme, die in 2 Bauabschnitten und unter laufendem Betrieb realisiert wird, entstehen 2 Normalstationen mit jeweils 17 bzw. 18 Betten sowie eine Geschlossene Station mit 18 Betten. Insgesamt werden dem Klinikum damit in Zukunft 53 neue Betten für die Betreuung der Patienten zur Verfügung stehen. Vor der Ostfassade wird als singulärer Baukörper der neue, für 144 Personen ausgelegte Hörsaal angeordnet.
ARCHITEKT: Stefan Ludes Architekten, Kurfürstendamm 177, 10707 Berlin
STANDORT: Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Philosophenweg 3-5
BAULICHE KENNZAHLEN:
Nutzfläche: 4.431 qm
Bruttogeschossfläche: 8.979 qm
Baubeginn 11/2005
Gesamtfertigstellung 12/2010
PROJEKTLEITER: Jürgen Rohrbach
FOTOS: Kim Oliver Gottschalk
Das Hauptgebäude der Klinik für Psychiatrie der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist ein unter Denkmalschutz stehendes, historisches Gebäude, das im Jahre 1879 vom Architekturbüro Gropius & Schmieden aus Berlin errichtet wurde. Das in seiner Hauptachse streng ost-west orientierte Gebäude wurde von Beginn an als Psychiatrie genutzt. Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde eine Küche an der Westseite angebaut. Hier schließen unmittelbar Neubauten des Bereiches Radiologie (MRT) an. Im 20. Jahrhundert wurden die drei frei stehenden Hauptbaukörper durch Zwischenbauwerke miteinander verbunden. Diese heterogen wirkenden Einbauten werden zurückgebaut und durch Neubauten mit großzügigen Glasfassaden ersetzt. Damit wird die historische Situation mit der neuen Planung wieder sichtbar nachvollzogen. Über die Glasfassaden wird eine größtmögliche Belichtung der Patientenaufenthaltsbereiche sowie der Lehr- und Seminarräume erreicht.
Durch die Baumaßnahme, die in 2 Bauabschnitten und unter laufendem Betrieb realisiert wird, entstehen 2 Normalstationen mit jeweils 17 bzw. 18 Betten sowie eine Geschlossene Station mit 18 Betten. Insgesamt werden dem Klinikum damit in Zukunft 53 neue Betten für die Betreuung der Patienten zur Verfügung stehen. Vor der Ostfassade wird als singulärer Baukörper der neue, für 144 Personen ausgelegte Hörsaal angeordnet.





