Staab Architekten GmbH
Schlesische Str. 27
D-10997 Berlin
T +49 30 617 914 0
F +49 30 617 914 11
info@staab-architekten.com
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Neues Museum, Nürnberg
Bundesoffener Wettbewerb, 1. Preis 1991
Am Rande der Nürnberger Altstadt in einem kleinteiligen, zerklüfteten Hinterhof war der Bauplatz für das Museum zeitgenössischer Kunst und Design. So standen nicht nur die inhaltlichen Fragen des Museums sondern auch seine ungewöhnliche städtebauliche Lage im Zentrum der architektonischen Auseinandersetzung. Mit dem Bild des aufgeschnittenen Blocks werden mehrere Ebenen dieses Projektes mit einer einfachen architektonischen Intervention beantwortet. Sowohl der Widerspruch von Anpassung und Eigenständigkeit im historischen städtischen Gefüge, das „Öffentlichmachen“ des Blockinneren und das Öffnen des Museumsinhaltes in die Stadt wird thematisiert. In einer Collage von Bauteilen und Raumstrukturen organisieren sich die verschiedenen Museumsbereiche und werden durch den Schnitt für den Besucher offengelegt.
Großer Nürnberger Kulturpreis 2000
Deutscher Natursteinpreis 2001
Besondere Anerkennung - Deutscher Städtebaupreis 2001
Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2004
Am Rande der Nürnberger Altstadt in einem kleinteiligen, zerklüfteten Hinterhof war der Bauplatz für das Museum zeitgenössischer Kunst und Design. So standen nicht nur die inhaltlichen Fragen des Museums sondern auch seine ungewöhnliche städtebauliche Lage im Zentrum der architektonischen Auseinandersetzung. Mit dem Bild des aufgeschnittenen Blocks werden mehrere Ebenen dieses Projektes mit einer einfachen architektonischen Intervention beantwortet. Sowohl der Widerspruch von Anpassung und Eigenständigkeit im historischen städtischen Gefüge, das „Öffentlichmachen“ des Blockinneren und das Öffnen des Museumsinhaltes in die Stadt wird thematisiert. In einer Collage von Bauteilen und Raumstrukturen organisieren sich die verschiedenen Museumsbereiche und werden durch den Schnitt für den Besucher offengelegt.
Großer Nürnberger Kulturpreis 2000
Deutscher Natursteinpreis 2001
Besondere Anerkennung - Deutscher Städtebaupreis 2001
Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2004
Museum Georg Schäfer, Schweinfurt
Einen zeitgenössischen Museumsbaukörper für Malerei und Graphiken des 19.Jahrhunderts zu entwickeln, wäre schon Aufgabe genug. Diesen aber auf eine bestehende, ca. 3m aus dem Boden herausragende Tiefgarage aufzusetzen und ein vergleichsweise großes Bauvolumen in einen kleinmaßstäblichen, fragmentarischen Altstadtblock zu integrieren, war die spezielle Herausforderung dieses Projektes.
Es galt die Eigenart dieser Ausgangslage in eine positive Qualität des Gebäudes zu überführen, es in die Stadt zu verweben, und eine Raumorganisation, mit tagesbelichteten Sammlungsräumen zu schaffen, die den Werkgruppen Sammlung Georg Schäfer gerecht werden.
Architekturpreis Beton 2001
Auszeichnung - BDA Preis Bayern 2001
Es galt die Eigenart dieser Ausgangslage in eine positive Qualität des Gebäudes zu überführen, es in die Stadt zu verweben, und eine Raumorganisation, mit tagesbelichteten Sammlungsräumen zu schaffen, die den Werkgruppen Sammlung Georg Schäfer gerecht werden.
Architekturpreis Beton 2001
Auszeichnung - BDA Preis Bayern 2001
Servicezentrum auf der Theresienwiese, München
Beschränkter Realisierungswettbewerb, 1. Preis 2002
Das Servicezentrum sollte nicht als erste Bebauung der Jahrhunderte freigehaltenen „Wies’n“ gelesen werden, sondern als ein Infrastrukturelement des Oktoberfestes. Während des Festes soll es seine Funktion verkünden, und in den restlichen Monaten muss es gut gesichert die technischen Kostbarkeiten seines Innenlebens schützen.
Der Baukörper liegt mit seiner präzisen, einfachen Form unspektakulär auf dem großen flachen Feld und geht über die Materialität seiner Außenhaut wie ein Chamäleon in der Farbigkeit der Theresienwiese unter. Der mit Kupferblech überzogene Baukörper verrät nur über eine differenzierte Oberfläche, den Wechsel von geschlossenen und perforierten Kupferblechen, seine innere Struktur. Durch die komplette Umhüllung des Gebäudes werden alle Bereiche, die von der Wiese erreichbar sind, geschützt, nur die von außen nicht zugänglichen Innenhöfe sind großflächig verglast. Mit Inbetriebnahme des Gebäudes ändert sich das äußere Bild. Drei große, nach oben geöffnete Tore markieren weithin sichtbar die drei öffentlichen Eingänge des Gebäudes.
Deutscher Fassadenpreis 2005
Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 2005
Auszeichnung - Copper in Architecture - Award Europe 2005
1. Preis TECU Architecture Award 2005
Das Servicezentrum sollte nicht als erste Bebauung der Jahrhunderte freigehaltenen „Wies’n“ gelesen werden, sondern als ein Infrastrukturelement des Oktoberfestes. Während des Festes soll es seine Funktion verkünden, und in den restlichen Monaten muss es gut gesichert die technischen Kostbarkeiten seines Innenlebens schützen.
Der Baukörper liegt mit seiner präzisen, einfachen Form unspektakulär auf dem großen flachen Feld und geht über die Materialität seiner Außenhaut wie ein Chamäleon in der Farbigkeit der Theresienwiese unter. Der mit Kupferblech überzogene Baukörper verrät nur über eine differenzierte Oberfläche, den Wechsel von geschlossenen und perforierten Kupferblechen, seine innere Struktur. Durch die komplette Umhüllung des Gebäudes werden alle Bereiche, die von der Wiese erreichbar sind, geschützt, nur die von außen nicht zugänglichen Innenhöfe sind großflächig verglast. Mit Inbetriebnahme des Gebäudes ändert sich das äußere Bild. Drei große, nach oben geöffnete Tore markieren weithin sichtbar die drei öffentlichen Eingänge des Gebäudes.
Deutscher Fassadenpreis 2005
Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 2005
Auszeichnung - Copper in Architecture - Award Europe 2005
1. Preis TECU Architecture Award 2005
Laborgebäude für Medizinische Genomforschung, Berlin
Das Laborgebäude auf dem Biomedizinischen Forschungscampus Berlin-Buch reagiert mit seiner geschwungenen Gebäudehülle auf den angrenzenden Waldsaum und fährt dessen Kontur quasi nach. Mit einer ausgreifenden Gebäudeecke, in der der Haupteingang angeordnet ist, schiebt es sich in die Hauptachse des Campus und formuliert so deren Endpunkt. Das Gebäude besteht aus einem orthogonal ausgerichteten Laborkern, der über Lufträume frei gestellt von innen wie von außen als eigenständiges Volumen wahrnehmbar ist, und angegliederten Bürotrakten an dessen Stirnseiten. Die geschwungene Hülle bildet hier die äußere Haut, bestehend aus schmalen, stehenden Fassadenelementen, die, jeweils winklig zueinander angeordnet, Zacken ausbilden, während sie vor den Außenfassaden des Labortrakts zur Struktur wird, die die Brüstung der Fluchtbalkone bildet. Das Gebäude wird über eine zentrale Freitreppe in einem über die Geschosse geöffneten hallenartigen Raum erschlossen. Ihr angelagert sind die den interdisziplinären Gedankenaustausch fördernden Raumgruppen, wie Besprechungsräume, Aufenthaltsräume und Teeküchen.
Maximilianeum München Umgestaltung des Plenarsaals des Bayerischen Landtags
Bei der Umgestaltung des Plenarsaals standen Respekt vor dem historischen Gebäude und eine behutsame Sanierung im Vordergrund. Der Saal wird mit einer neuen, aus zwei Komponenten bestehenden Innenhülle ausgestattet.
Eine Raumschale aus Holz und textilen Oberflächen organisiert die Funktionsflächen des Saales. Sie beinhaltet die Parlamentssitze, die Regierungsbank, die Zuschauertribünen und die Technikräume und ist die Basis des Raumes.
Eine zweite Raumschale im oberen Bereich aus satiniertem Glas öffnet den Raum zum Licht, schafft einen neuen Horizont im Raum und lässt so die tatsächliche Begrenzung des Raumes verschwinden. Es entsteht eine neue Maßstäblichkeit und Bewegung im Raum, die die Grenzen und die beengte Proportion des Raumes positiv verändern.
Eine Raumschale aus Holz und textilen Oberflächen organisiert die Funktionsflächen des Saales. Sie beinhaltet die Parlamentssitze, die Regierungsbank, die Zuschauertribünen und die Technikräume und ist die Basis des Raumes.
Eine zweite Raumschale im oberen Bereich aus satiniertem Glas öffnet den Raum zum Licht, schafft einen neuen Horizont im Raum und lässt so die tatsächliche Begrenzung des Raumes verschwinden. Es entsteht eine neue Maßstäblichkeit und Bewegung im Raum, die die Grenzen und die beengte Proportion des Raumes positiv verändern.
Universität Heidelberg - Neubau Bioquant Quantitative Analyse molekularer und zellulärer Biosysteme
Beschränkter Realisierungswettbewerb, 1. Preis 2002
Die Kombination aus einem vertikalen Baukörper und einem eingeschossigen Gebäude, reflektiert sowohl die funktionalen Anforderungen des Raumprogramms als auch den Kontext der benachbarten Bauten.
Die öffentlichen Bereiche für Fortbildung und Kommunikation sind in dem erdgeschossigen Baukörper untergebracht, der die räumliche Dominanz der Bäume und des Grünraums bestehen lässt. Die integrierten Gartenräume und erweiterten Flurräume bieten hier eine angenehme Arbeitsatmosphäre und Orte der informellen Kommunikation.
Im vertikalen Institutsbaukörper wird die fachübergreifende Zusammenarbeit von Biowissenschaftlichem Forschungsbereich und Wissenschaftlichem Rechnen architektonisch übersetzt. Laborbereiche und die Bereiche für Wissenschaftliches Rechnen sind zueinander gestellt und über den gemeinsamen Erschliessungs- und Kommunikationsbereich miteinander verbunden.
Auszeichnung - Guter Bauten BDA Preis Baden-Württemberg 2008
Hugo-Häring-Preis 2009
Die Kombination aus einem vertikalen Baukörper und einem eingeschossigen Gebäude, reflektiert sowohl die funktionalen Anforderungen des Raumprogramms als auch den Kontext der benachbarten Bauten.
Die öffentlichen Bereiche für Fortbildung und Kommunikation sind in dem erdgeschossigen Baukörper untergebracht, der die räumliche Dominanz der Bäume und des Grünraums bestehen lässt. Die integrierten Gartenräume und erweiterten Flurräume bieten hier eine angenehme Arbeitsatmosphäre und Orte der informellen Kommunikation.
Im vertikalen Institutsbaukörper wird die fachübergreifende Zusammenarbeit von Biowissenschaftlichem Forschungsbereich und Wissenschaftlichem Rechnen architektonisch übersetzt. Laborbereiche und die Bereiche für Wissenschaftliches Rechnen sind zueinander gestellt und über den gemeinsamen Erschliessungs- und Kommunikationsbereich miteinander verbunden.
Auszeichnung - Guter Bauten BDA Preis Baden-Württemberg 2008
Hugo-Häring-Preis 2009
Museum Gunzenhauser, Chemnitz
Gutachterverfahren, 1. Rang 2004
Um das ehemalige, denkmalwerte Bankgebäude des Architekten Fred Otto in ein Museum zu verwandeln, wird es zunächst auf seine statische Struktur zurückgeführt, um dann mit einfachen, formal ablesbaren Eingriffen die spezifischen räumlichen Qualitäten herauszuarbeiten und die neue Museumsnutzung zu organisieren. Im Erdgeschoss wird die ehemalige Kassenhalle mit ihrer Lichtdecke wiederhergestellt und so zu einem zentralen Ausstellungsraum der Wechselausstellung. In den Geschossen darüber werden die Hofwände freigestellt. Über transluzente Verkleidungen der Fensteröffnungen gelangt so gleichmäßiges, blendfreies Tageslicht in die Museumsräume. Die baulichen Eingriffe beschränken sich auf die Ausstellungswände, die Einbauten im Eingangsbereich und das neue Erschließungselement - eine einläufige Treppe, die in einem Austritt an der Brandwand mündet. Über beleuchtete Vitrinen in den Fensteröffnungen werden großflächig Portraits der für die Sammlung wichtigsten Künstler gezeigt, wodurch die Transformation dieses Sparkassengebäudes in ein Haus für die Sammlung Gunzenhauser auch in die Stadt hinein sichtbar gemacht wird.
Um das ehemalige, denkmalwerte Bankgebäude des Architekten Fred Otto in ein Museum zu verwandeln, wird es zunächst auf seine statische Struktur zurückgeführt, um dann mit einfachen, formal ablesbaren Eingriffen die spezifischen räumlichen Qualitäten herauszuarbeiten und die neue Museumsnutzung zu organisieren. Im Erdgeschoss wird die ehemalige Kassenhalle mit ihrer Lichtdecke wiederhergestellt und so zu einem zentralen Ausstellungsraum der Wechselausstellung. In den Geschossen darüber werden die Hofwände freigestellt. Über transluzente Verkleidungen der Fensteröffnungen gelangt so gleichmäßiges, blendfreies Tageslicht in die Museumsräume. Die baulichen Eingriffe beschränken sich auf die Ausstellungswände, die Einbauten im Eingangsbereich und das neue Erschließungselement - eine einläufige Treppe, die in einem Austritt an der Brandwand mündet. Über beleuchtete Vitrinen in den Fensteröffnungen werden großflächig Portraits der für die Sammlung wichtigsten Künstler gezeigt, wodurch die Transformation dieses Sparkassengebäudes in ein Haus für die Sammlung Gunzenhauser auch in die Stadt hinein sichtbar gemacht wird.
Neubau Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie, Ilmenau
Ziel des Entwurfes war es, für das neue Institut und dessen inhaltliche Thematik eine formale Entsprechung zu finden, die einprägsam den innovativen Charakter der dort stattfindenden Forschung nach außen dokumentiert. Ähnlich der heutigen Mediengeräte bei denen ein komplexes Inneres mit einer formal abstrahierenden Hülle verkleidet wird, wird hier eine den funktionalen Anforderungen des Gebäudes geschuldete innere Organisation von einer abstrakten transluzenten Hülle aus Glasfaser verstärkten Kunststoffelementen bekleidet. Die opaken Fassadenelemente lassen den massiven Baukörper je nach Lichteinfall durchschimmern und verleihen der Fassade einen Eindruck von Tiefe und zugleich Leichtigkeit.
Der als Solitär ausgebildete liegende zweigeschossige Baukörper variiert in seiner strukturellen Organisation zwischen einer ein- und einer zweibündigen Anlage. Er umschließt vier begehbare Innenhöfe, über die Licht in das Innere der Raumsequenzen gebracht wird. Die akustischen Spezialräume sind kreuzförmig um das Foyer angeordnet und grenzen mit ihren geschlossenen Fassadenflächen an die Innenhöfe.
Der als Solitär ausgebildete liegende zweigeschossige Baukörper variiert in seiner strukturellen Organisation zwischen einer ein- und einer zweibündigen Anlage. Er umschließt vier begehbare Innenhöfe, über die Licht in das Innere der Raumsequenzen gebracht wird. Die akustischen Spezialräume sind kreuzförmig um das Foyer angeordnet und grenzen mit ihren geschlossenen Fassadenflächen an die Innenhöfe.
Erweiterung Nya Nordiska, Dannenberg
Wettbewerb, 1. Preis 2008
Eine Firmenerweiterung in der historischen Altstadt von Dannenberg
Das Besondere dieser Aufgabe bestand darin, die komplexen Funktionszusammenhänge des Firmenstandortes mit der kleinteiligen historischen Bebauung der Altstadt in Einklang zu bringen.
So wird das Neubauvolumen aus der Sprache des Bestandes mit seinen Shed - und Giebeldächern entwickelt und in eine eigene unverkennbare neue Gestalt überführt. Durch das volumetrische Aufgreifen der im Umfeld vorhandenen Dachformen und einer Variation ihrer Dimensionen entsteht eine der jeweiligen Situation angemessene Maßstäblichkeit.
Das Gebäude dokumentiert mit seiner einheitlichen Haut aus rötlich eloxierten Metall seine organisatorische und gestalterische Einheit und seine heutige Entstehungszeit. Es zeigt, dass eine innerstädtische Verdichtung auch mit einem Produktionsstandort zu einer städtebaulichen Aufwertung beitragen kann.
Eine Firmenerweiterung in der historischen Altstadt von Dannenberg
Das Besondere dieser Aufgabe bestand darin, die komplexen Funktionszusammenhänge des Firmenstandortes mit der kleinteiligen historischen Bebauung der Altstadt in Einklang zu bringen.
So wird das Neubauvolumen aus der Sprache des Bestandes mit seinen Shed - und Giebeldächern entwickelt und in eine eigene unverkennbare neue Gestalt überführt. Durch das volumetrische Aufgreifen der im Umfeld vorhandenen Dachformen und einer Variation ihrer Dimensionen entsteht eine der jeweiligen Situation angemessene Maßstäblichkeit.
Das Gebäude dokumentiert mit seiner einheitlichen Haut aus rötlich eloxierten Metall seine organisatorische und gestalterische Einheit und seine heutige Entstehungszeit. Es zeigt, dass eine innerstädtische Verdichtung auch mit einem Produktionsstandort zu einer städtebaulichen Aufwertung beitragen kann.
Albertinum Dresden - Sanierung und Neubau Zentraldepot
Wettbewerb, 1. Preis 2004
Der Depotneubau ist als eine Art raumhaltiges Dach konzipiert, als eine aufgeständerte Arche Noah, die für immer aus dem Bereich der Fluten herausgehoben wird. Eingehängt mit zwei Lichtfugen im Zentrum des Innenhofes und aufgelagert auf einem neuen Aufzugsschacht und zwei Stützen hinter der bestehenden Hoffassade, lässt sie den zentralen Raum unberührt und gut belichtet. Die Untersicht dieses Baukörpers wird als „beleuchtete Fläche“ ausgeführt, so dass ein voll belichteter Innenhof entsteht, der über die seitlichen Lichtfugen die Tageslichtschwankungen und den Wechsel von Sonne und Wolken nach innen überträgt. Das Volumen des Daches und damit des neuen Baukörpers wird dadurch erst auf den zweiten Blick spürbar.
Zusätzlich zu dem Eingang an der Brühlschen Terrasse wird ein neuer Besuchereingang am Georg-Treu-Platz geschaffen. Beide Eingänge erhalten direkte Zugänge zu dem nun überdachten Innenhof, wodurch dessen Rolle als zentraler Raum des Museums unterstrichen wird. Hier sind alle öffentlichen Infrastruktureinrichtungen untergebracht (Kasse, Garderoben, Buchladen, Café).
Der Depotneubau ist als eine Art raumhaltiges Dach konzipiert, als eine aufgeständerte Arche Noah, die für immer aus dem Bereich der Fluten herausgehoben wird. Eingehängt mit zwei Lichtfugen im Zentrum des Innenhofes und aufgelagert auf einem neuen Aufzugsschacht und zwei Stützen hinter der bestehenden Hoffassade, lässt sie den zentralen Raum unberührt und gut belichtet. Die Untersicht dieses Baukörpers wird als „beleuchtete Fläche“ ausgeführt, so dass ein voll belichteter Innenhof entsteht, der über die seitlichen Lichtfugen die Tageslichtschwankungen und den Wechsel von Sonne und Wolken nach innen überträgt. Das Volumen des Daches und damit des neuen Baukörpers wird dadurch erst auf den zweiten Blick spürbar.
Zusätzlich zu dem Eingang an der Brühlschen Terrasse wird ein neuer Besuchereingang am Georg-Treu-Platz geschaffen. Beide Eingänge erhalten direkte Zugänge zu dem nun überdachten Innenhof, wodurch dessen Rolle als zentraler Raum des Museums unterstrichen wird. Hier sind alle öffentlichen Infrastruktureinrichtungen untergebracht (Kasse, Garderoben, Buchladen, Café).
Museum der Bayerischen Könige, Hohenschwangau
In dem ehemaligen Hotel Alpenrose direkt am Alpsee unterhalb der Schlösser von Neuschwanstein und Hohenschwangau entsteht ein neues Museum über die Geschichte des Wittelsbacher königshauses. Sichtbar nach außen wird diese Veränderung vor allem über den Bau einer neuen Dachkonstruktion über dem eingeschosigen Verbindungsbau, dem ehemaligen Speisesaal des historischen Altbaus. Mit einem filigranen Stahltragwerk werden in einer dreischiffigen Raumanlage die zentralen neuen Ausstellungsräume entwickelt. Während die beiden äußeren Tonnengewölbe aufgeschnitten sind und somit den Blick in die Landschaft freigeben, entsteht in der mittleren Raumspur der zentrale große Ausstellungsraum. Im angrenzenden Jägerhaus wird der Ausstellungsrundgang auf einer Gesamtfläche von ca. 1000 qm fortgesetzt. Im ehemaligen Hauptbau des Hotels Alpenrose wird erdgeschossig eine Gastronomie mit großem Freibereich direkt am Ufer des Alpsees entstehen, in den oberen Geschossen ist wieder eine Hotelnutzung vorgesehen.
Besucherzentrum Herkules, Kassel
Am Herkulesbauwerk, dem höchsten Punkt der historischen Achse im Bergpark Wilhelmshöhe, liegt das neue Besucherzentrum. Mit dem Umbau des Parkeinganges und dem Neubau am Herkules wird die Möglichkeit geschaffen, Besucher zu empfangen und über die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten des Parks, der Bauwerke und Museen zu informieren, aber auch Tickets, Bücher und Andenken anzubieten. In Anbetracht der sensiblen Lage ist der Baukörper als landschaftliches Element - ein großer bearbeiteter Findling - entwickelt und liegt am Übergang zwischen Grünraum und Parkplatz. Im Gebäudeinneren bildet sich die polygonale Figur der Gebäudehülle ab.
Schon kurz nach dem Eintreten kann man das Herkulesdenkmal durch ein großes Panoramafenster sehen. Diese Blickbeziehung begleitet den Besucher beim Gang durch das Haus bis in die obere Ebene. Dort eröffnet sich über ein weiteres großes Fenster der Ausblick in das Druseltal. Sitzstufen bieten zum einen die Möglichkeit zum Warten und Sammeln, zum anderen kann man Filme, Präsentationen und Informationen, die an die westliche Wand des unteren Foyers projiziert werden, mitverfolgen. Auf der oberen Ebene befindet sich eine Ausstellung zum Bergpark Wilhelmshöhe und der Shop mit Ticket- und Souvenirverkauf. Als Teil der Topografie besteht das Gebäude innen wie außen aus Sichtbeton. Dieses Material bestimmt auch die von allen Aufbauten freigehaltene Dachaufsicht, die vom Herkulesdenkmal einsichtig ist. Die Außenhaut nimmt mit ihrer groben Reliefstruktur das poröse Felsgestein des Herkulesbauwerkes und der natürlichen Umgebung auf, während im Inneren des Gebäudes der Sichtbeton eine weiche und glatte Oberfläche erhält.
Schon kurz nach dem Eintreten kann man das Herkulesdenkmal durch ein großes Panoramafenster sehen. Diese Blickbeziehung begleitet den Besucher beim Gang durch das Haus bis in die obere Ebene. Dort eröffnet sich über ein weiteres großes Fenster der Ausblick in das Druseltal. Sitzstufen bieten zum einen die Möglichkeit zum Warten und Sammeln, zum anderen kann man Filme, Präsentationen und Informationen, die an die westliche Wand des unteren Foyers projiziert werden, mitverfolgen. Auf der oberen Ebene befindet sich eine Ausstellung zum Bergpark Wilhelmshöhe und der Shop mit Ticket- und Souvenirverkauf. Als Teil der Topografie besteht das Gebäude innen wie außen aus Sichtbeton. Dieses Material bestimmt auch die von allen Aufbauten freigehaltene Dachaufsicht, die vom Herkulesdenkmal einsichtig ist. Die Außenhaut nimmt mit ihrer groben Reliefstruktur das poröse Felsgestein des Herkulesbauwerkes und der natürlichen Umgebung auf, während im Inneren des Gebäudes der Sichtbeton eine weiche und glatte Oberfläche erhält.






