Spengler Wiescholek Architekten
Elbchaussee 28
D-22765 Hamburg
T 040/389986-0
F 040/389986-33
office@spengler-wiescholek.de
Elbchaussee 28
D-22765 Hamburg
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Studentenwohnheim am Stiftsbogen München
1. Preis
Fertigstellung:
Frühjahr 2007
Bauherr:
Studentenwerk München
Aufgabe:
Ziel des Entwurfes ist es, 588 Studentenzimmer nicht in einer zusammenhängenden Großstruktur, sondern in überschaubaren Einheiten unterzubringen. Mit Ausnahme des vorgegebenen Schallschutzriegels werden einzelne Häuser mit eigener Adresse und strukturierten Außenräumen geplant.
Das Ensemble bietet die Chance, ein lebendiges Image studentischen Wohnens nach außen zu vermitteln.
Fertigstellung:
Frühjahr 2007
Bauherr:
Studentenwerk München
Aufgabe:
Ziel des Entwurfes ist es, 588 Studentenzimmer nicht in einer zusammenhängenden Großstruktur, sondern in überschaubaren Einheiten unterzubringen. Mit Ausnahme des vorgegebenen Schallschutzriegels werden einzelne Häuser mit eigener Adresse und strukturierten Außenräumen geplant.
Das Ensemble bietet die Chance, ein lebendiges Image studentischen Wohnens nach außen zu vermitteln.
Laut und leise - Gemeinschaft und Individualität
Wir hatten das Glück, mit dem Studentenwerk München an einen ebenso leidenschaftlichen wie professionellen Bauherrn geraten zu sein.
Er erwartete von uns als erstem Preisträger eines Wettbewerbs nicht nur ein robustes, funktionales und den Kostenrahmen des geförderten Wohnungsbaus einhaltendes Werk, sondern darüber hinaus ein Gebäude, welches den fast 600 studentischen Bewohnern ein gutes und kommunikatives Umfeld in ihrer "Heimat auf Zeit" bietet.
Die zwischen 2 und 8 Bewohner umfassenden Wohnungen sollen den Charakter des "Wohnheims" vermeiden, soziale Kontakte fördern ohne den Wunsch nach Ruhe und Individualität zu vernachlässigen.
Die Lage des Grundstücks an der Autobahn und die Forderung der Stadt, Teile des Neubaus als 7 - geschossigen und 200 m langen Schallschutzriegel für ein dahinter liegendes künftiges Wohngebiet zu entwickeln, erschwerte die Arbeit, wurde von uns aber als Chance genutzt, neue Wege zu suchen und einen konzeptionell eigenständigen Ansatz zu finden.
Es entstand die Idee, dem "unwirtlichen" Umfeld Autobahn keine abweisende Lärmschutzwand, sondern ein freundliches Gesicht zu zeigen, welches dem schnell vorüberfahrenden Betrachter ein heiteres Bild, eine Ahnung von urbanem Leben an der Peripherie vermittelt.
Im Innern des Schallschutzriegels wird passiver Lärmschutz praktiziert: an die "laute", nach Norden orientierte Seite grenzen alle Treppenhäuser sowie die Wohnküchen der Wohngemeinschaften. Letztere sind nach Süden "durchgesteckt" und um eine großzügige Loggia erweitert. Zwei mal vier, zur ruhigen Südseite orientierte Individualräume werden durch Stapelung auf 2 Ebenen von der Wohnküche aus erreicht, ohne endlos lange Flure zu erzeugen. Die räumliche Qualität und das kommunikative Umfeld in einer solchen Maisonette kompensieren den Nachteil der Lage an der Autobahn. Maisonette und Loggia sind neu in der Münchener Wohnheimlandschaft, wurden jedoch mit dem Ziel, das Gemeinschaftsleben zu fördern und der Isolation vieler Studenten entgegenzuwirken, von Bauherrn und Architekten durchgesetzt.
Die Maisonetten zeichnen sich 2 - geschossig zur Autobahn hin ab und werden in der Fassade aus mehrfarbig eloxierten Aluminiumblechen, deren Größe die Grenze des Herstellbaren erreicht, thematisiert.
Die Südseite mit ihren Zimmerfenstern und deren ebenfalls metallischen, verschiebbaren Sonnenschutzelementen entwickelt ein eigenes Fassadenthema mit eigenem Maßstab. Die Außenhaut besteht hier aus hinterlüfteten, anthrazitfarben verputzten Platten aus recyceltem Glasgranulat.
Zwischen dem "Schallschutzriegel" und der im Schallschatten liegenden villenähnlichen 4 - geschossigen Bebauung mit weiteren Studentenwohnungen liegt die "Erschließungsstrasse" für alle Eingänge, ein attraktiver, von einer Säulenreihe begleiteter und durch sie akzentuierter campusartiger Freiraum. Die Bündelung der Wegebeziehungen in diesem Freiraum, an den baumbestandene Höfe grenzen, folgt ebenfalls der Strategie, Begegnung und Kommunikation zu fördern.
Das Innere der Gebäude ist farblich zurückhaltend gestaltet. Neben weißem Putz und Sichtbeton wurden für eine wohltuende Farbstimmung in den Wohnküchen honigfarbene Schichtholzplatten gewählt. In den Zimmern sorgen jeweils drei unterschiedliche Linoleumbeläge für Überraschungen. Die meisten Zimmer sind mit einer eigenen vorgefertigten Sanitärzelle ausgestattet, klein, aber zweckmäßig und mit Regalen aus recyceltem Kunststoffabfall versehen.
Die Fenster verfügen neben den Schiebeläden über eine wettergeschützte Lüftungsklappe zur Nachtauskühlung.
Er erwartete von uns als erstem Preisträger eines Wettbewerbs nicht nur ein robustes, funktionales und den Kostenrahmen des geförderten Wohnungsbaus einhaltendes Werk, sondern darüber hinaus ein Gebäude, welches den fast 600 studentischen Bewohnern ein gutes und kommunikatives Umfeld in ihrer "Heimat auf Zeit" bietet.
Die zwischen 2 und 8 Bewohner umfassenden Wohnungen sollen den Charakter des "Wohnheims" vermeiden, soziale Kontakte fördern ohne den Wunsch nach Ruhe und Individualität zu vernachlässigen.
Die Lage des Grundstücks an der Autobahn und die Forderung der Stadt, Teile des Neubaus als 7 - geschossigen und 200 m langen Schallschutzriegel für ein dahinter liegendes künftiges Wohngebiet zu entwickeln, erschwerte die Arbeit, wurde von uns aber als Chance genutzt, neue Wege zu suchen und einen konzeptionell eigenständigen Ansatz zu finden.
Es entstand die Idee, dem "unwirtlichen" Umfeld Autobahn keine abweisende Lärmschutzwand, sondern ein freundliches Gesicht zu zeigen, welches dem schnell vorüberfahrenden Betrachter ein heiteres Bild, eine Ahnung von urbanem Leben an der Peripherie vermittelt.
Im Innern des Schallschutzriegels wird passiver Lärmschutz praktiziert: an die "laute", nach Norden orientierte Seite grenzen alle Treppenhäuser sowie die Wohnküchen der Wohngemeinschaften. Letztere sind nach Süden "durchgesteckt" und um eine großzügige Loggia erweitert. Zwei mal vier, zur ruhigen Südseite orientierte Individualräume werden durch Stapelung auf 2 Ebenen von der Wohnküche aus erreicht, ohne endlos lange Flure zu erzeugen. Die räumliche Qualität und das kommunikative Umfeld in einer solchen Maisonette kompensieren den Nachteil der Lage an der Autobahn. Maisonette und Loggia sind neu in der Münchener Wohnheimlandschaft, wurden jedoch mit dem Ziel, das Gemeinschaftsleben zu fördern und der Isolation vieler Studenten entgegenzuwirken, von Bauherrn und Architekten durchgesetzt.
Die Maisonetten zeichnen sich 2 - geschossig zur Autobahn hin ab und werden in der Fassade aus mehrfarbig eloxierten Aluminiumblechen, deren Größe die Grenze des Herstellbaren erreicht, thematisiert.
Die Südseite mit ihren Zimmerfenstern und deren ebenfalls metallischen, verschiebbaren Sonnenschutzelementen entwickelt ein eigenes Fassadenthema mit eigenem Maßstab. Die Außenhaut besteht hier aus hinterlüfteten, anthrazitfarben verputzten Platten aus recyceltem Glasgranulat.
Zwischen dem "Schallschutzriegel" und der im Schallschatten liegenden villenähnlichen 4 - geschossigen Bebauung mit weiteren Studentenwohnungen liegt die "Erschließungsstrasse" für alle Eingänge, ein attraktiver, von einer Säulenreihe begleiteter und durch sie akzentuierter campusartiger Freiraum. Die Bündelung der Wegebeziehungen in diesem Freiraum, an den baumbestandene Höfe grenzen, folgt ebenfalls der Strategie, Begegnung und Kommunikation zu fördern.
Das Innere der Gebäude ist farblich zurückhaltend gestaltet. Neben weißem Putz und Sichtbeton wurden für eine wohltuende Farbstimmung in den Wohnküchen honigfarbene Schichtholzplatten gewählt. In den Zimmern sorgen jeweils drei unterschiedliche Linoleumbeläge für Überraschungen. Die meisten Zimmer sind mit einer eigenen vorgefertigten Sanitärzelle ausgestattet, klein, aber zweckmäßig und mit Regalen aus recyceltem Kunststoffabfall versehen.
Die Fenster verfügen neben den Schiebeläden über eine wettergeschützte Lüftungsklappe zur Nachtauskühlung.
Solare Energienutzung
Auf dem Dach des Riegelgebäudes ist eine Photovoltaikanlage mit einem Energieertrag von ca. 21000 kWh pro Jahr errichtet worden. Zusätzlich wird derzeit eine Solaranlage auf dem Dach vorgerüstet, die mit 150 qm zusätzlich Energie zur Herstellung von Warmwasser einspart.
Wärmerückgewinnung
Die kompletten Studentenzimmer sowie die Wohnküchen im Riegel werden kontrolliert mechanisch be- und entlüftet. Über Wärmetauscher auf dem Riegeldach wird die Zuluft entsprechend vorgewärmt in das Gebäude eingebracht. Der Wärmerückgewinn beträgt insgesamt 228 kW.
Dachbegrünung
Die Dächer der Villenbebauung sind extensiv begrünt. Die Versickerung des Regenwassers erfolgt in einem offenen System über Rigolen und Versickerungsmulden südlich der Villen.
Dachbegrünung
Die Dächer der Villenbebauung sind extensiv begrünt. Die Versickerung des Regenwassers erfolgt in einem offenen System über Rigolen und Versickerungsmulden südlich der Villen.
BBZ - Biotechnologiezentrum Universität Leipzig
Wettbewerb: 1. Preis
Aufgabe: Neubau eines biotechnologisch-biomedizinischen Zentrums
BGF ca. 24.000 qm
Bauherr:
Universität Leipzig/Leipziger Gewerbehofgesellschaft
Beauftragung: Feb. 2001
Baubeginn: Feb. 2002
Fertigstellung: 2003
Bearbeitete Leistungsphasen: 1-9
Architekturpreis der Stadt Leipzig 2003
Die Aufgabe, einen Laborbau mit universitärem Teil an einem städtebaulich so anspruchsvollen Ort wie dem Deutschen Platz zu entwerfen, erfordert sowohl die Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Umfeld wie die Realisierung eines funktionalen Gebäudes.
Der Neubau wird als Spange konzipiert, die sowohl die Raumkanten des Platzes aufnimmt als auch den Straßenraum auf der südlichen Seite des Grundstücks fasst. Er bietet somit Entwicklungsmöglichkeiten für zukünftige Bauabschnitte im Rahmen einer dichten, urbanen Struktur.
Das Gebäude selbst vereint Universität und privatwirtschaftlichen Teil der Biocity unter einem Dach und fördert Synergieeffekte zwischen beiden Institutionen.
Aufgrund der extrem kurzen Planungs- und Bauzeit (zus. 24 Monate) wurde das Gebäude als Fertigteilbau mit tragenden Außenwänden und Stahlbetonstützen im Innern entwickelt, um flexible Zuordnungen zu ermöglichen.
Der Bau bezieht seine Identität aus der konsequenten Ausprägung der Großform, die Material- und Stilmixturen nicht zulässt und nur durch mehrgeschossige Glaseinschnitte der gemeinsamen Erschließungshalle gegliedert wird. Die markante ziegelrote Fassade zieht sich bis in den Innenraum und ist für alle Bereiche farbbestimmend.
Die zentrale Halle ist kommunikatives Zentrum des Gesamtgebäudes und dient als witterunggeschützter Aufenthaltsort mit besonderer Atmosphäre und räumlicher Vielfalt.
Aufgabe: Neubau eines biotechnologisch-biomedizinischen Zentrums
BGF ca. 24.000 qm
Bauherr:
Universität Leipzig/Leipziger Gewerbehofgesellschaft
Beauftragung: Feb. 2001
Baubeginn: Feb. 2002
Fertigstellung: 2003
Bearbeitete Leistungsphasen: 1-9
Architekturpreis der Stadt Leipzig 2003
Die Aufgabe, einen Laborbau mit universitärem Teil an einem städtebaulich so anspruchsvollen Ort wie dem Deutschen Platz zu entwerfen, erfordert sowohl die Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen Umfeld wie die Realisierung eines funktionalen Gebäudes.
Der Neubau wird als Spange konzipiert, die sowohl die Raumkanten des Platzes aufnimmt als auch den Straßenraum auf der südlichen Seite des Grundstücks fasst. Er bietet somit Entwicklungsmöglichkeiten für zukünftige Bauabschnitte im Rahmen einer dichten, urbanen Struktur.
Das Gebäude selbst vereint Universität und privatwirtschaftlichen Teil der Biocity unter einem Dach und fördert Synergieeffekte zwischen beiden Institutionen.
Aufgrund der extrem kurzen Planungs- und Bauzeit (zus. 24 Monate) wurde das Gebäude als Fertigteilbau mit tragenden Außenwänden und Stahlbetonstützen im Innern entwickelt, um flexible Zuordnungen zu ermöglichen.
Der Bau bezieht seine Identität aus der konsequenten Ausprägung der Großform, die Material- und Stilmixturen nicht zulässt und nur durch mehrgeschossige Glaseinschnitte der gemeinsamen Erschließungshalle gegliedert wird. Die markante ziegelrote Fassade zieht sich bis in den Innenraum und ist für alle Bereiche farbbestimmend.
Die zentrale Halle ist kommunikatives Zentrum des Gesamtgebäudes und dient als witterunggeschützter Aufenthaltsort mit besonderer Atmosphäre und räumlicher Vielfalt.
Wohn- und Bürogebäude am Sandtorkai, HafenCity Hamburg
Wettbewerb 1. Preis
Fertigstellung: 2003
Aufgabe: Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit ca. 5300 qm BGF
Bauherr: Wernst Immobilien
Das Gebäude ist Teil eines Ensembles von 8 Neubauten, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Speicherstadt als erste zusammenhängende Baumaßnahme der neuen Hafencity realisiert wurden.
Das vorgestellte Gebäude thematisiert die beiden im Gebäude untergebrachten Nutzungen Wohnen und Büro, indem das Wohnen in einem deutlich ablesbaren Ziegelkörper mit großzügiger Lochfassade, die Büronutzung hinter einer gläsernen Hülle mit markanten Schrägstützen erscheint. Letztere sind nicht dekoratives Element sondern offen gezeigtes Tragwerk für die städtebaulich vorgegebene Auskragung von zehn Metern über das Wasser hinaus. Die Büronutzung wurde bewusst vertikal übereinander angeordnet, um sowohl die eindeutige, gut auffindbare Adresse zu gewährleisten, als auch die Möglichkeit eines einzigen Büroerschließungskernes mit der Option eines separaten Aufzugs zu bieten.
Auf der Westseite im Bereich der Wohnnutzung werden die Nord-Süd verlaufenden Außenwände als tragende Wandscheiben ausgebildet, um so die weite Auskragung stützenfrei zu ermöglichen. Die Größe der Fensteröffnungen in diesen Scheiben orientiert sich am Kraftfluss.
Das Wohnen kann sich innerhalb einer eigenen Struktur weitgehend frei von den Zwängen des Bürorasters und dessen technischen Anforderungen entwickeln. Die Ziegelfassade respektiert den Wunsch der Bewohner nach Privatsphäre, indem sie sich zum Wasser hin großzügig, zu den anderen Seiten jedoch sparsamer öffnet. Alle Wohnungen erhalten durch auskragende Erker an der Ost- und Westseite freien Wasserblick.
Die Wohnungen sind durch zwei Treppenkerne erschlossen und so gegliedert, daß kleine Einheiten horizontal oder vertikal gekoppelt werden können.
Die Wohnungsgrößen können sich somit am Markt orientieren. Fast alle Wohnungen haben geschoßhoch verglaste Wintergärten, die durch Dreh-Kipp-Fenster zu offenen Loggien werden. Einige Bereiche der Maisonetten sind als zweigeschossiger Luftraum ausgebildet, um so den Wohnungen zusätzlich Flair und Attraktivität zu geben.
Die Wohnungen der oberen Geschosse erhalten als Zugabe über individuelle Treppen erreichbare Dachgärten, deren windgeschütztes Oval begehrter Aufenthaltsort mit Blick über Hafen und City ist.
Fotos: Markus Dorfmüller, Hamburg
Fertigstellung: 2003
Aufgabe: Neubau eines Wohn- und Bürogebäudes mit ca. 5300 qm BGF
Bauherr: Wernst Immobilien
Das Gebäude ist Teil eines Ensembles von 8 Neubauten, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Speicherstadt als erste zusammenhängende Baumaßnahme der neuen Hafencity realisiert wurden.
Das vorgestellte Gebäude thematisiert die beiden im Gebäude untergebrachten Nutzungen Wohnen und Büro, indem das Wohnen in einem deutlich ablesbaren Ziegelkörper mit großzügiger Lochfassade, die Büronutzung hinter einer gläsernen Hülle mit markanten Schrägstützen erscheint. Letztere sind nicht dekoratives Element sondern offen gezeigtes Tragwerk für die städtebaulich vorgegebene Auskragung von zehn Metern über das Wasser hinaus. Die Büronutzung wurde bewusst vertikal übereinander angeordnet, um sowohl die eindeutige, gut auffindbare Adresse zu gewährleisten, als auch die Möglichkeit eines einzigen Büroerschließungskernes mit der Option eines separaten Aufzugs zu bieten.
Auf der Westseite im Bereich der Wohnnutzung werden die Nord-Süd verlaufenden Außenwände als tragende Wandscheiben ausgebildet, um so die weite Auskragung stützenfrei zu ermöglichen. Die Größe der Fensteröffnungen in diesen Scheiben orientiert sich am Kraftfluss.
Das Wohnen kann sich innerhalb einer eigenen Struktur weitgehend frei von den Zwängen des Bürorasters und dessen technischen Anforderungen entwickeln. Die Ziegelfassade respektiert den Wunsch der Bewohner nach Privatsphäre, indem sie sich zum Wasser hin großzügig, zu den anderen Seiten jedoch sparsamer öffnet. Alle Wohnungen erhalten durch auskragende Erker an der Ost- und Westseite freien Wasserblick.
Die Wohnungen sind durch zwei Treppenkerne erschlossen und so gegliedert, daß kleine Einheiten horizontal oder vertikal gekoppelt werden können.
Die Wohnungsgrößen können sich somit am Markt orientieren. Fast alle Wohnungen haben geschoßhoch verglaste Wintergärten, die durch Dreh-Kipp-Fenster zu offenen Loggien werden. Einige Bereiche der Maisonetten sind als zweigeschossiger Luftraum ausgebildet, um so den Wohnungen zusätzlich Flair und Attraktivität zu geben.
Die Wohnungen der oberen Geschosse erhalten als Zugabe über individuelle Treppen erreichbare Dachgärten, deren windgeschütztes Oval begehrter Aufenthaltsort mit Blick über Hafen und City ist.
Fotos: Markus Dorfmüller, Hamburg
Bebauung Pinnasberg 45-47, Hamburg St. Pauli
Pinnasberg 45: Gutachten 1. Rang, 2002
Aufgabe: Neubau eines Bürogebäudes, BGF ca. 2000 qm
Bauherr: Ditting GmbH & CO KG
Fertigstellung 2005
Pinnasberg 47: Gutachten 1. Rang, 2001
Aufgabe: Neubau eines Bürogebäudes, BGF ca. 4300 qm
Bauherr: Grundstücksgesellschaft Pinnasberg 47
Fertigstellung 2004
Auf einem hafennahen Grundstück, einer ehemaligen Brachfläche am Rande von St. Pauli, wurde für zwei unterschiedliche Bauherrn ein Büroensemble entworfen.
Form und Materialität wurden aus den Bezügen zu Stadtraum und Milieu entwickelt, wobei der nördliche Kopfbau die Rolle des eigenwilligen Solitärs spielt, während das südliche Gebäude zur Strasse hin zurückhaltend Grau trägt und erst bei näherem Hinsehen die Raffinesse seines gefalteten Sonnenschutzes offenbart.
Das erstere, mit rot emailliertem Glas verkleidete Gebäude spiegelt den Wunsch des Bauherrn nach einem ausdrucksstarken Haus mit reduziertem Öffnungsanteil, effektivem Sonnen- und Schallschutz ( Kastenfenster ) sowie speicherfähigen Wänden anstelle eines Glashauses mit ungewisser Energiebilanz.
Städtebaulich stellt sich das Gebäude mit leicht nach außen geneigten Wänden gegen den nach Süden verschwenkenden Straßenraum. Durch einen Einschnitt in die Kubatur nach Westen wird die Situation des Kopfbaus verdeutlicht und der Objektcharakter gestärkt.
Im Innern ist das Haus funktional gegliedert und geschossweise in je zwei Einheiten teilbar. Bauteilkühlung in den sichtbar belassenen Betondecken sowie zuschaltbare Luftkühlung sorgen für angenehme sommerliche Temperaturen. Eine Besonderheit ist das, der geneigten Außenwand parallel folgende Treppenhaus, welches Seh- und Gehgewohnheiten irritiert.
Der östlich der Neubebauung gewonnene Platzraum bietet den umliegenden Altbauten Schutz vor Straßenlärm und ist urbane Oase am Rande des Kiezes.
Der südliche Teil des Ensembles entfaltet hier trotz seiner Strenge und Konsequenz in Kubatur und Fassadenteilung ein freundliches Bild. Die Oberfläche ist mit stilisiertem Efeu auf emaillierten Gläsern versehen, welches durch wechselseitige Spiegelung mit dem roten Nachbarn Leichtigkeit und räumliche Weite assoziiert. Im Innern dominieren präzise geschalte Sichtbetonoberflächen mit wandbündig eingearbeiteten Objekten.
Fotos: Ralf Buscher, Hamburg
Aufgabe: Neubau eines Bürogebäudes, BGF ca. 2000 qm
Bauherr: Ditting GmbH & CO KG
Fertigstellung 2005
Pinnasberg 47: Gutachten 1. Rang, 2001
Aufgabe: Neubau eines Bürogebäudes, BGF ca. 4300 qm
Bauherr: Grundstücksgesellschaft Pinnasberg 47
Fertigstellung 2004
Auf einem hafennahen Grundstück, einer ehemaligen Brachfläche am Rande von St. Pauli, wurde für zwei unterschiedliche Bauherrn ein Büroensemble entworfen.
Form und Materialität wurden aus den Bezügen zu Stadtraum und Milieu entwickelt, wobei der nördliche Kopfbau die Rolle des eigenwilligen Solitärs spielt, während das südliche Gebäude zur Strasse hin zurückhaltend Grau trägt und erst bei näherem Hinsehen die Raffinesse seines gefalteten Sonnenschutzes offenbart.
Das erstere, mit rot emailliertem Glas verkleidete Gebäude spiegelt den Wunsch des Bauherrn nach einem ausdrucksstarken Haus mit reduziertem Öffnungsanteil, effektivem Sonnen- und Schallschutz ( Kastenfenster ) sowie speicherfähigen Wänden anstelle eines Glashauses mit ungewisser Energiebilanz.
Städtebaulich stellt sich das Gebäude mit leicht nach außen geneigten Wänden gegen den nach Süden verschwenkenden Straßenraum. Durch einen Einschnitt in die Kubatur nach Westen wird die Situation des Kopfbaus verdeutlicht und der Objektcharakter gestärkt.
Im Innern ist das Haus funktional gegliedert und geschossweise in je zwei Einheiten teilbar. Bauteilkühlung in den sichtbar belassenen Betondecken sowie zuschaltbare Luftkühlung sorgen für angenehme sommerliche Temperaturen. Eine Besonderheit ist das, der geneigten Außenwand parallel folgende Treppenhaus, welches Seh- und Gehgewohnheiten irritiert.
Der östlich der Neubebauung gewonnene Platzraum bietet den umliegenden Altbauten Schutz vor Straßenlärm und ist urbane Oase am Rande des Kiezes.
Der südliche Teil des Ensembles entfaltet hier trotz seiner Strenge und Konsequenz in Kubatur und Fassadenteilung ein freundliches Bild. Die Oberfläche ist mit stilisiertem Efeu auf emaillierten Gläsern versehen, welches durch wechselseitige Spiegelung mit dem roten Nachbarn Leichtigkeit und räumliche Weite assoziiert. Im Innern dominieren präzise geschalte Sichtbetonoberflächen mit wandbündig eingearbeiteten Objekten.
Fotos: Ralf Buscher, Hamburg
HafenCity Schule
Standort der HafenCity Grundschule ist das Baufeld 5 am Sandtorpark.
Über die schulische Nutzung hinaus werden hier eine Kindertagesstätte und ein Hort mit Mensa, die von allen drei Einrichtungen genutzt wird, entstehen. Oberhalb der Kita konnten ferner 30 Wohnungen verteilt auf 6 Geschosse realisiert werden.
Die Schule ist mehrgeschossig, kompakt und städtisch und hat besondere Qualitäten:
- Das Zusammenspiel von Schule, Kita, Hort und Mensa fördert Synergien.
- Die Turnhalle wurde, statt flächenverbrauchend auf dem Gelände zu stehen, so in die Kubatur integriert, dass ein energetisch sinnvolles Volumen entsteht. Sie lässt aufgrund einer separaten Erschliessung die Mehrfachnutzung durch Sportvereine in den Abendstunden und an Wochenenden zu.
- Die Schule bietet ein vielfältiges Freiraumangebot:
einen erdgeschossigen Schulhof, der teilweise überdacht ist und auch bei Regen den Aufenthalt im Freien zulässt und einen "grünen" Schulhof auf dem Dach als Dachgarten mit einem umlaufenden, mit Weinreben bewachsenen, absichernden Rankgerüst. Hier können die Schüler Erfahrungen mit Pflanzen sammeln, den Wechsel der Jahreszeiten beobachten und auch ernten.
Eine mit Segeln bespannte Pergola bietet Sonnenschutz und trägt ein heiteres Bild der Schule nach aussen.
- Der Baukörper der Schule erhält sein charakteristisches Erscheinungsbild durch spielerisch schräge Fensterleibungen, welches das Gebäude und seine besondere Nutzung von den umliegenden Wohn- und Bürogebäuden unterscheidet und zur Lebendigkeit des Quartiers beitägt.
Die Fassade ist in grauem Klinker gehalten, die Fenster sowie die Rahmung des Dachgartens bestehen aus honigfarbenem Holz. In die Fenster sind Lüftungslamellen integriert, die eine natürliche Nachtauskühlung der Räume fördern.
- Im Innern wird besonderer Wert auf eine gute Orientierung, kurze Wege und viel Licht gelegt.
Im Erdgeschoss befindet sich, mit Ausrichtung zum Park die zweigeschossige Aula, die gleichzeitig als Pausenmehrzweckhalle genutzt wird.
Hier liegen ferner Mensa, Hort und Kita, wobei letztere bis ins 1.OG reicht. Die dazugehörigen Freiflächen bieten Spielangebote auf zwei, durch Rutsche und Treppe verbundenen Ebenen.
Im ersten OG, mit Blick in die zweigeschossige Halle, ist die Vorschule platziert.
Ab zweitem OG gruppieren sich die Klassenräume um das nach oben offene Atrium, welches durch alle Geschosse reicht. Es ist im Erdgeschoss zur Seite hin offen, so dass eine natürliche Thermik Frischluft in die angrenzenden Räume leitet.
Die Turnhalle ist so im Innern des Hauses untergebracht, dass durch zum Innenhof orientierte Lichtbänder und Lüftungsöffnungen die Aufheizung im Sommer vermieden und eine akustische Störung des Umfeldes bei Abendnutzung der Halle vermieden wird.
Das Gebäudeensemble wird zertifiziert nach dem HafenCity Umweltzeichen der Kategorie Gold, welches für besonders nachhaltige Bauvorhaben vergeben wird.
Die Gebäude sind kompakt, entsprechen dem KfW 60- Standard und erreichen einen hohen ökologischen Standard durch zusätzlichen Einsatz regenerativer Energien in Form von Solarthermie und durch die Verwendung von Baustoffen mit beispielhafter Ökobilanz. Die Nutzung von "Grauwasser" und der Einsatz wasserloser Urinale für die Schule reduzieren den Grundwasserverbrauch.
Die Mehrfachnutzung vieler Bereiche auch für außerschulische Veranstaltungen tragen ebenso wie die Synergien zwischen Schule und Kita zur Einsparung von Ressourcen und somit zur Nachhaltigkeit bei.
Bauherr:
Otto Wulff Bauunternehmung
PPP HafenCity Schule GmbH
Archenholzstraße 42
22117 Hamburg
Nutzer:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung
Architekt:
Spengler • Wiescholek
Architekten Stadtplaner
Elbchaussee 28
22765 Hamburg
Landschaftsplaner:
Hunck + Lorenz Freiraumplanung
Klopstockplatz 9
22765 Hamburg
Fotos 1 | 2 | 3 | 5 : Klaus Frahm
Über die schulische Nutzung hinaus werden hier eine Kindertagesstätte und ein Hort mit Mensa, die von allen drei Einrichtungen genutzt wird, entstehen. Oberhalb der Kita konnten ferner 30 Wohnungen verteilt auf 6 Geschosse realisiert werden.
Die Schule ist mehrgeschossig, kompakt und städtisch und hat besondere Qualitäten:
- Das Zusammenspiel von Schule, Kita, Hort und Mensa fördert Synergien.
- Die Turnhalle wurde, statt flächenverbrauchend auf dem Gelände zu stehen, so in die Kubatur integriert, dass ein energetisch sinnvolles Volumen entsteht. Sie lässt aufgrund einer separaten Erschliessung die Mehrfachnutzung durch Sportvereine in den Abendstunden und an Wochenenden zu.
- Die Schule bietet ein vielfältiges Freiraumangebot:
einen erdgeschossigen Schulhof, der teilweise überdacht ist und auch bei Regen den Aufenthalt im Freien zulässt und einen "grünen" Schulhof auf dem Dach als Dachgarten mit einem umlaufenden, mit Weinreben bewachsenen, absichernden Rankgerüst. Hier können die Schüler Erfahrungen mit Pflanzen sammeln, den Wechsel der Jahreszeiten beobachten und auch ernten.
Eine mit Segeln bespannte Pergola bietet Sonnenschutz und trägt ein heiteres Bild der Schule nach aussen.
- Der Baukörper der Schule erhält sein charakteristisches Erscheinungsbild durch spielerisch schräge Fensterleibungen, welches das Gebäude und seine besondere Nutzung von den umliegenden Wohn- und Bürogebäuden unterscheidet und zur Lebendigkeit des Quartiers beitägt.
Die Fassade ist in grauem Klinker gehalten, die Fenster sowie die Rahmung des Dachgartens bestehen aus honigfarbenem Holz. In die Fenster sind Lüftungslamellen integriert, die eine natürliche Nachtauskühlung der Räume fördern.
- Im Innern wird besonderer Wert auf eine gute Orientierung, kurze Wege und viel Licht gelegt.
Im Erdgeschoss befindet sich, mit Ausrichtung zum Park die zweigeschossige Aula, die gleichzeitig als Pausenmehrzweckhalle genutzt wird.
Hier liegen ferner Mensa, Hort und Kita, wobei letztere bis ins 1.OG reicht. Die dazugehörigen Freiflächen bieten Spielangebote auf zwei, durch Rutsche und Treppe verbundenen Ebenen.
Im ersten OG, mit Blick in die zweigeschossige Halle, ist die Vorschule platziert.
Ab zweitem OG gruppieren sich die Klassenräume um das nach oben offene Atrium, welches durch alle Geschosse reicht. Es ist im Erdgeschoss zur Seite hin offen, so dass eine natürliche Thermik Frischluft in die angrenzenden Räume leitet.
Die Turnhalle ist so im Innern des Hauses untergebracht, dass durch zum Innenhof orientierte Lichtbänder und Lüftungsöffnungen die Aufheizung im Sommer vermieden und eine akustische Störung des Umfeldes bei Abendnutzung der Halle vermieden wird.
Das Gebäudeensemble wird zertifiziert nach dem HafenCity Umweltzeichen der Kategorie Gold, welches für besonders nachhaltige Bauvorhaben vergeben wird.
Die Gebäude sind kompakt, entsprechen dem KfW 60- Standard und erreichen einen hohen ökologischen Standard durch zusätzlichen Einsatz regenerativer Energien in Form von Solarthermie und durch die Verwendung von Baustoffen mit beispielhafter Ökobilanz. Die Nutzung von "Grauwasser" und der Einsatz wasserloser Urinale für die Schule reduzieren den Grundwasserverbrauch.
Die Mehrfachnutzung vieler Bereiche auch für außerschulische Veranstaltungen tragen ebenso wie die Synergien zwischen Schule und Kita zur Einsparung von Ressourcen und somit zur Nachhaltigkeit bei.
Bauherr:
Otto Wulff Bauunternehmung
PPP HafenCity Schule GmbH
Archenholzstraße 42
22117 Hamburg
Nutzer:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule und Berufsbildung
Architekt:
Spengler • Wiescholek
Architekten Stadtplaner
Elbchaussee 28
22765 Hamburg
Landschaftsplaner:
Hunck + Lorenz Freiraumplanung
Klopstockplatz 9
22765 Hamburg
Fotos 1 | 2 | 3 | 5 : Klaus Frahm
Gartenvillen und Wohnbebauung Alsterdorferstrasse
Das Wohnquartier folgt der städtebaulichen Leitidee einer Weiterentwicklung der südlich angrenzenden Gartenstadt. Deren Struktur von Einzel- und Doppelhausbebauung wird als Motiv aufgenommen. Am Rand des Quartiers, zu den umliegenden lärmbelasteten Strassen, wurden strassenraumbegrenzend langgestreckte Geschosswohnungen geplant die „durchgestreckte“ Wohnungen enthalten, die somit auch über eine „ruhige“ Seite verfügen.
Die 3-geschossigen Villen gruppieren sich um einen Kiefernhain, der bewusst als raumprägende Struktur erhalten wurde. Die strenge Fassadenstruktur kommt mit nur einem Fensterformat in den Obergeschossen aus, wobei die Lage der Fenster hausweise nach Käuferwunsch innerhalb eines festgelegten Kanon variieren kann. Die Häuser können ferner wahlweise mit Putz oder Klinkerfassade „bestellt“ werden. Zusätzliche Farbflächen sind konsequent nur an Einschnitten und Rücksprüngen eingesetzt.
Zwischen den Villen und der Bebauung an der Alsterdorfer- und Sengelmannstrasse wurde ein Sondertyp als 3-gesch. Riegel mit 9 Maisonetten und 6 Penthäusern entworfen. Die strassenbegleitende Bebauung besteht aus zwei 4-geschossigen Häusern mit 41 Geschosswohnungen im KfW 70 Standard.
Die Strassenfassaden sind durchweg verklinkert, für die Fenster wurden Betonrahmen als „Faschen“-thema entwickelt, die spielerisch über die Fläche verteilt sind. Es wurde hier bewusst ein robustes und markantes Fassadenbild entwickekt, das die äußere zum Umfeld gewandte Hülle von der zum inneren Wohnmilieu unterscheidet. Auch hier wurden die Grundrisse so entwickelt, dass vorwiegend Nebenräume und Küchen zur Strasse, die Wohn- und Schlafräume zum ruhigen Hof orientiert sind.
Die 3-geschossigen Villen gruppieren sich um einen Kiefernhain, der bewusst als raumprägende Struktur erhalten wurde. Die strenge Fassadenstruktur kommt mit nur einem Fensterformat in den Obergeschossen aus, wobei die Lage der Fenster hausweise nach Käuferwunsch innerhalb eines festgelegten Kanon variieren kann. Die Häuser können ferner wahlweise mit Putz oder Klinkerfassade „bestellt“ werden. Zusätzliche Farbflächen sind konsequent nur an Einschnitten und Rücksprüngen eingesetzt.
Zwischen den Villen und der Bebauung an der Alsterdorfer- und Sengelmannstrasse wurde ein Sondertyp als 3-gesch. Riegel mit 9 Maisonetten und 6 Penthäusern entworfen. Die strassenbegleitende Bebauung besteht aus zwei 4-geschossigen Häusern mit 41 Geschosswohnungen im KfW 70 Standard.
Die Strassenfassaden sind durchweg verklinkert, für die Fenster wurden Betonrahmen als „Faschen“-thema entwickelt, die spielerisch über die Fläche verteilt sind. Es wurde hier bewusst ein robustes und markantes Fassadenbild entwickekt, das die äußere zum Umfeld gewandte Hülle von der zum inneren Wohnmilieu unterscheidet. Auch hier wurden die Grundrisse so entwickelt, dass vorwiegend Nebenräume und Küchen zur Strasse, die Wohn- und Schlafräume zum ruhigen Hof orientiert sind.
