SAM Architekten und Partner AG
Hardturmstrasse 175
CH-8037 Zürich
T +41 (0)44 447 43 43
F +41 (0)44 447 43 40
sam@samarch.ch
Hardturmstrasse 175
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F +41 (0)44 447 43 40
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Swiss Re Soodring, Adliswil, Verwaltungsgebäude, 2001
Unser Konzept sieht einen 5-geschossigen Bürobau längs der Sihltalstrasse, dem Soodring vor, welcher gartenseitig durch 2-geschossige, längsgerichtete Annexbauten ergänzt wird . Der Empfang und die doppelgeschossige Eingangshalle befinden sich symmetrisch in der Mitte des Büroflügels und geben den Blick frei auf die Gärten und Annexbauten. Hier befinden sich die Aufzüge zu den Bürogeschossen und die gedeckten Passagen zu den Aufgängen der Parkgarage.
Die Eingangshalle wird zur Hauptdrehscheibe und zum Ort der Begegnung.
Im ersten Obergeschoss befinden sich hinter gemauerten Glasbausteinwänden die Sitzungs- und Konferenzräume. Die oberen Geschosse beinhalten die gesamten Büroarbeitsbereiche.
Die Büroraumstrukturen sind unüblich in Querrichting zum Gebäude angelegt. Diese Grundrisstypologie erlaubt die Organisation von überschaubaren Gruppenarbeitsplätzen. Von den Erschliessungskorridoren aus werden diese Sequenzen zum räumlichen Erlebnis. Als minimal dimensionierte Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter sind die sogenannten Cockpits und Kurzbesprechungszimmer konzipiert, welche jeweils farbig in Erscheinung tretend um die vertikalen Erschliessungskerne angeordnet sind.
Dieses räumliche Konzept und die durchgehend verglasten Längsfassaden erlauben von jedem Arbeitsplatz aus den freien Blick in die umgebende Landschaft. Diese Glasfassade wird durch vertikale, von Hand bedienbare Lüftungsflügel zusätzlich rhythmisiert.
Das gesamte Gebäude wird über eine in den Decken integrierte Bauteilkühlung gekühlt. Um den Effekt der Kühlung nicht durch Akustikmassnahmen zu verringern, wurde die Oberfläche der Decken als offene Rippenstruktur geplant. Die dadurch zusätzliche gewonnene Fläche ist mit schallabsorbierenden Elementen abgedeckt ohne den eigentlichen Kühleffekt zu beeinträchtigen. Die vom MINERGIE-Standard für alle Räume geforderte Komfortlüftung war zur Gewährleitung eines verbesserten Lärmschutzes nötig. Das Gebäude wurde so geplant, dass jederzeit offene Bürolandschaften oder Einzelbüros gewählt werden können.
Die öffentlicheren Bereiche des Gebäudes befinden sich in den 2-geschossigen, gartenseitigen Querbauten, welche über zwei gedeckte Stege im Erdgeschoss erschlossen werden. Diese übernehmen die Massstäblichkeit der anschliessenden Wohnüberbauung. Die gesamte Anlage bildet so den städtebaulichen Übergang zwischen urbanem Strassenraum und ländlicher Überbauung. Dass die Querbauten mit roten Ziegeln eingedeckt und mit dunklem Eternit verkleidet sind, verstärkt zusätzlich diese Konzeptidee. Durch die verschieden modulierten Tiefen dieser Bauten, entstehen räumlich differenzierte Aussenhöfe und Gärten, welche durch den Gartenarchitekten Günther Vogt zurückhaltend mit Bepflanzungen ergänzt worden sind.
schnebli ammann menz
sam architekten und partner ag
Energiedaten
- Energiebezugsfläche: 26'000 m2
- Gewichtete Energiekennzahl gemäss MINERGIE-Nachweis 35 kWh/ m2
(inkl. Befeuchtung, Raumkühlung für die Büronutzung, ohne Restaurants
- davon Raumkühlung, Elektrizität gewichtet mit Faktor 2 3.5 kWh/ m2
- davon Frischluftbefeuchtung im Winter 3.5 kWh/ m2
- installierte Heizleistung (2 Gaskessel) 800 kW
- installierte Kälteleistung mit Kältemaschine 450 kW
- installierte Kälteleistung mit Kältemaschine für Luftkühlung Büros 7 W/m2
- Beleuchtungsleistung Büros 9.2 W/m2
(Beleuchtung mit Helligkeits- und Anwesenheitssteuerung)
Gruenberg & Partner AG
Planer und Ingenieure SIA
Die Eingangshalle wird zur Hauptdrehscheibe und zum Ort der Begegnung.
Im ersten Obergeschoss befinden sich hinter gemauerten Glasbausteinwänden die Sitzungs- und Konferenzräume. Die oberen Geschosse beinhalten die gesamten Büroarbeitsbereiche.
Die Büroraumstrukturen sind unüblich in Querrichting zum Gebäude angelegt. Diese Grundrisstypologie erlaubt die Organisation von überschaubaren Gruppenarbeitsplätzen. Von den Erschliessungskorridoren aus werden diese Sequenzen zum räumlichen Erlebnis. Als minimal dimensionierte Rückzugsmöglichkeiten für Mitarbeiter sind die sogenannten Cockpits und Kurzbesprechungszimmer konzipiert, welche jeweils farbig in Erscheinung tretend um die vertikalen Erschliessungskerne angeordnet sind.
Dieses räumliche Konzept und die durchgehend verglasten Längsfassaden erlauben von jedem Arbeitsplatz aus den freien Blick in die umgebende Landschaft. Diese Glasfassade wird durch vertikale, von Hand bedienbare Lüftungsflügel zusätzlich rhythmisiert.
Das gesamte Gebäude wird über eine in den Decken integrierte Bauteilkühlung gekühlt. Um den Effekt der Kühlung nicht durch Akustikmassnahmen zu verringern, wurde die Oberfläche der Decken als offene Rippenstruktur geplant. Die dadurch zusätzliche gewonnene Fläche ist mit schallabsorbierenden Elementen abgedeckt ohne den eigentlichen Kühleffekt zu beeinträchtigen. Die vom MINERGIE-Standard für alle Räume geforderte Komfortlüftung war zur Gewährleitung eines verbesserten Lärmschutzes nötig. Das Gebäude wurde so geplant, dass jederzeit offene Bürolandschaften oder Einzelbüros gewählt werden können.
Die öffentlicheren Bereiche des Gebäudes befinden sich in den 2-geschossigen, gartenseitigen Querbauten, welche über zwei gedeckte Stege im Erdgeschoss erschlossen werden. Diese übernehmen die Massstäblichkeit der anschliessenden Wohnüberbauung. Die gesamte Anlage bildet so den städtebaulichen Übergang zwischen urbanem Strassenraum und ländlicher Überbauung. Dass die Querbauten mit roten Ziegeln eingedeckt und mit dunklem Eternit verkleidet sind, verstärkt zusätzlich diese Konzeptidee. Durch die verschieden modulierten Tiefen dieser Bauten, entstehen räumlich differenzierte Aussenhöfe und Gärten, welche durch den Gartenarchitekten Günther Vogt zurückhaltend mit Bepflanzungen ergänzt worden sind.
schnebli ammann menz
sam architekten und partner ag
Energiedaten
- Energiebezugsfläche: 26'000 m2
- Gewichtete Energiekennzahl gemäss MINERGIE-Nachweis 35 kWh/ m2
(inkl. Befeuchtung, Raumkühlung für die Büronutzung, ohne Restaurants
- davon Raumkühlung, Elektrizität gewichtet mit Faktor 2 3.5 kWh/ m2
- davon Frischluftbefeuchtung im Winter 3.5 kWh/ m2
- installierte Heizleistung (2 Gaskessel) 800 kW
- installierte Kälteleistung mit Kältemaschine 450 kW
- installierte Kälteleistung mit Kältemaschine für Luftkühlung Büros 7 W/m2
- Beleuchtungsleistung Büros 9.2 W/m2
(Beleuchtung mit Helligkeits- und Anwesenheitssteuerung)
Gruenberg & Partner AG
Planer und Ingenieure SIA
Klinik Hirslanden, ZürichAusbauprojekt Minerva
1989 - 1997
Gesamterneuerung
2000 - 2002
Ausbauprojekt Minerva
2004 - 2007
1. Etappe HI07 Gartentrakt
Die Klinik Hirslanden, wie sie in den dreissiger Jahren vom Architekten Hermann Weideli erstellt wurde, ist ein Beispiel kultivierter architektonischer Gestaltung, die sich im kubischen Aufbau, in der ganzheitlichen Gliederung im Äusseren wie im Inneren ausdrückt. Es ist selbstverständlich, dass auch die Gestaltung des Umgeländes, des Parkes, Teil der Gesamtheit war.
schnebli menz architekten und partner ag erhielten 1989 den Auftrag für die Gesamterneuerung sowie die Erweiterung mit Arztpraxen und einem Bettentrakt.
Die zwei Baukörper längs der Witellikerstrasse formulieren den alten Haupteingang neu.
Das Ausbauprojekt Minerva besteht aus den Neubauten Südtrakt 4, Gartentrakt und Nordtrakt, sowie den notwendigen Umbauten, Abbrüchen und Umgebungsarbeiten. Ein gebautes Sockelgeschoss definiert die Gesamtanlage der Klinik gegenüber der Freihaltezone im Westen und der Wohnbebauung im Süden. Über dem Sockel auf dem westlichen Teil des Parkgeländes liegt der zweistöckige Gartentrakt. Zwischen diesem Bau, begrenzt durch die Altbauten und den neuen Südtrakt, liegt über dem Untergeschoss eine feingliedrige Gartenanlage. Lichthöfe geben den Räumen der Medizintechnik Tageslicht und verschiedene Ausblicke in kleine Gartenhöfe.
Die medizinischen Zentren werden konzentriert und neu organisiert
Als erste Etappe des Gesamtprojektes Minerva wurde der Gartentrakt im Rahmen des Projektes HI07 realisiert und im Oktober 2007 erfolgreich in Betrieb genommen.
Im Sockelgeschoss sind nun die gesamten medizintechnischen Infrastrukturen wie Operationssäle, Intensiv- und Überwachungsstationen, Herzkatheterlabore und Radiotherapie im Zentrum der neuen Klinik Hirslanden konzentriert.
Umgeben von den bestehenden und zukünftigen Pflegeabteilungen, ermöglicht diese Anordnung effiziente Prozessabläufe und ein optimales Zusammenspiel aller am Behandlungsprozess beteiligten Bereiche.
Darüber sind auf zwei weiteren Geschossen eine neue Geburtenstation und Maternitée sowie Privat- und Halbprivatpatientenzimmer angeordnet.
Der Anspruch an höchste Qualität und Komfort sowohl in der Medizintechnik, wie auch in der räumlichen Ausgestaltung waren die ständigen Begleiter aller Beteiligten im Planungsprozess.
Gesamterneuerung
2000 - 2002
Ausbauprojekt Minerva
2004 - 2007
1. Etappe HI07 Gartentrakt
Die Klinik Hirslanden, wie sie in den dreissiger Jahren vom Architekten Hermann Weideli erstellt wurde, ist ein Beispiel kultivierter architektonischer Gestaltung, die sich im kubischen Aufbau, in der ganzheitlichen Gliederung im Äusseren wie im Inneren ausdrückt. Es ist selbstverständlich, dass auch die Gestaltung des Umgeländes, des Parkes, Teil der Gesamtheit war.
schnebli menz architekten und partner ag erhielten 1989 den Auftrag für die Gesamterneuerung sowie die Erweiterung mit Arztpraxen und einem Bettentrakt.
Die zwei Baukörper längs der Witellikerstrasse formulieren den alten Haupteingang neu.
Das Ausbauprojekt Minerva besteht aus den Neubauten Südtrakt 4, Gartentrakt und Nordtrakt, sowie den notwendigen Umbauten, Abbrüchen und Umgebungsarbeiten. Ein gebautes Sockelgeschoss definiert die Gesamtanlage der Klinik gegenüber der Freihaltezone im Westen und der Wohnbebauung im Süden. Über dem Sockel auf dem westlichen Teil des Parkgeländes liegt der zweistöckige Gartentrakt. Zwischen diesem Bau, begrenzt durch die Altbauten und den neuen Südtrakt, liegt über dem Untergeschoss eine feingliedrige Gartenanlage. Lichthöfe geben den Räumen der Medizintechnik Tageslicht und verschiedene Ausblicke in kleine Gartenhöfe.
Die medizinischen Zentren werden konzentriert und neu organisiert
Als erste Etappe des Gesamtprojektes Minerva wurde der Gartentrakt im Rahmen des Projektes HI07 realisiert und im Oktober 2007 erfolgreich in Betrieb genommen.
Im Sockelgeschoss sind nun die gesamten medizintechnischen Infrastrukturen wie Operationssäle, Intensiv- und Überwachungsstationen, Herzkatheterlabore und Radiotherapie im Zentrum der neuen Klinik Hirslanden konzentriert.
Umgeben von den bestehenden und zukünftigen Pflegeabteilungen, ermöglicht diese Anordnung effiziente Prozessabläufe und ein optimales Zusammenspiel aller am Behandlungsprozess beteiligten Bereiche.
Darüber sind auf zwei weiteren Geschossen eine neue Geburtenstation und Maternitée sowie Privat- und Halbprivatpatientenzimmer angeordnet.
Der Anspruch an höchste Qualität und Komfort sowohl in der Medizintechnik, wie auch in der räumlichen Ausgestaltung waren die ständigen Begleiter aller Beteiligten im Planungsprozess.
Wettbewerb Hochaus Pfingstweid, Zürich 2007Städtebaulich-architektonisches Konzept
Das Hochhaus besetzt den östlichen Rand innerhalb des Gestaltungsplanes, der die grossmasstsäbliche Bebauungsstruktur des Quartiers aufnimmt. Die Situation wird definiert durch das Hardturmstadion, den Bahnviadukt, dem ‚Toni‘- und dem ‚Migros‘-Komplex, angrenzend an die Pfingstweidstrasse und nördlich durch die Wohnhäuser und Gärten aus dem 19. Jahrhundert. Durchwegungen schaffen den menschlichen Massstab und werden thematisch im Erdgeschoss in der Durchquerbarkeit des Turmes aufgenommen, anknüpfend an die durchlaufende Halle des ‚Toni‘.
Die Volumetrie des in der Höhe mit Vor- und Rücksprüngen gestaffelten Gebäudes erinnert an die Plastizität des ‚Toni‘ und nimmt die Gebäudekanten und Massstäblichkeit der benachbarten Bauten und des Viaduktes auf. Das in der Höhe und Tiefe unterschiedlich modulierte Gebäude richtet sich aus und kontrastiert die längsgerichteten Hochhausbereiche der ‚Toni‘ und der ‚Migros‘.
Die vorgelagerten Loggien der Wohnungen ab dem 12. Geschoss leiten über zum nahe gelegenen Stadtzentrum und dem See. Die Vor- und Rücksprünge generieren vom vierten bis neunten Geschoss eine elegante Schlankheit, welche im Bereich der Wohnungen Ausnahmesituationen schafft: Wohnungen mit Ost-West durchgängigen Typologien gepaart mit zweigeschossigen Raumsituationen wirken bereichernd und berücksichtigen die Lärmsituation. Ein reiches Angebot an verschiedenen Wohnungstypen und Grössen ermöglicht einengrossen Spielraum des Wohnungsmix. Büro- und Dienstleistungsbereiche befinden sich in den unteren Geschossen, grosszügige Räume für öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss. Die Eingangshalle erhält durch die Zweigeschossigkeit die adäquate städtische Masstäblichkeit.
Die Thematik der Hochhaustypologie wiederspiegelt sich auch in der Gebäudetechnologie und sichtbar in der Fassadengestaltung. Nutzungsbedingte, städtebauliche und architektonische Überlegungen variieren die Gestaltung der Hülle und ihrer Elemente.
Die Volumetrie des in der Höhe mit Vor- und Rücksprüngen gestaffelten Gebäudes erinnert an die Plastizität des ‚Toni‘ und nimmt die Gebäudekanten und Massstäblichkeit der benachbarten Bauten und des Viaduktes auf. Das in der Höhe und Tiefe unterschiedlich modulierte Gebäude richtet sich aus und kontrastiert die längsgerichteten Hochhausbereiche der ‚Toni‘ und der ‚Migros‘.
Die vorgelagerten Loggien der Wohnungen ab dem 12. Geschoss leiten über zum nahe gelegenen Stadtzentrum und dem See. Die Vor- und Rücksprünge generieren vom vierten bis neunten Geschoss eine elegante Schlankheit, welche im Bereich der Wohnungen Ausnahmesituationen schafft: Wohnungen mit Ost-West durchgängigen Typologien gepaart mit zweigeschossigen Raumsituationen wirken bereichernd und berücksichtigen die Lärmsituation. Ein reiches Angebot an verschiedenen Wohnungstypen und Grössen ermöglicht einengrossen Spielraum des Wohnungsmix. Büro- und Dienstleistungsbereiche befinden sich in den unteren Geschossen, grosszügige Räume für öffentliche Nutzungen im Erdgeschoss. Die Eingangshalle erhält durch die Zweigeschossigkeit die adäquate städtische Masstäblichkeit.
Die Thematik der Hochhaustypologie wiederspiegelt sich auch in der Gebäudetechnologie und sichtbar in der Fassadengestaltung. Nutzungsbedingte, städtebauliche und architektonische Überlegungen variieren die Gestaltung der Hülle und ihrer Elemente.
Wohnbauten Villago, Männedorf 2008Städtebaulich-architektonisches Konzept
Die vorliegende Wohnüberbauung bildet den letzten Baustein des 1997 initiierten Gestaltungsplanes des ehemaligen Industriegeländes der Staub Holding AG in Männedorf.
Die Zürcher Seegemeinde wurde hangseitig, an einem Ausläufer des Pfannenstiels, im letzten Jahrzehnt baulich stark verdichtet.
Der Entwurf nimmt mit den sechs punktförmigen Mehrfamilienhäusern den Massstab des alten Dorfkerns auf und mit dem westlich an der Bahn gelegenen Langhaus die Typologie der angrenzenden Industriebauten. Die Überbauung wird zum Bindeglied der bestehenden Dorfstruktur und dem angrenzenden Gewerbegebiet.
Ein durchgehendes Wegnetz verbindet die Baukörper miteinander; der Landschaftsarchitekt Günther Vogt schafft durch lang gezogene Heckenkörper Grenzen von privaten zu halböffentlichen Bereichen. Geschwungen gehaltene Pflanzenkörper begrenzen private Gartenräume, scharfkantig geschnittene Heckenkörper leiten die öffentliche Wegeführung, welche das bestehende System ergänzt.
Die Typologie der Wohnungsgrundrisse der sechs Punkthäuser orientiert sich am urschweizerischen Wohntraum, dem Wohnen im Einfamilienhaus. Durch das geschossweise Stapeln einzelner Wohnungen werden autonome Wohnplattformen ausgeschieden. Die in der Vertikalen konsequente Eigenständigkeit wird in den Fassaden durch horizontal eingelegte Bänder verdeutlicht. Den räumlichen Abschluss zur Bahn macht das Langhaus, das über einen Laubengang erschlossen wird. Quer zu diesem liegen die Wohnungen mit Orientierung zu See und Hang. Bis auf die horizontalen Geschossbänder in vorgefertigtem Beton sind die Fassaden in hellgelbem Backstein gehalten. Dieser Stein steht als Erinnerung an die einstigen Gewerbebauten an diesem Ort und gibt den Bauten ihre äusserliche Robustheit.
Die Zürcher Seegemeinde wurde hangseitig, an einem Ausläufer des Pfannenstiels, im letzten Jahrzehnt baulich stark verdichtet.
Der Entwurf nimmt mit den sechs punktförmigen Mehrfamilienhäusern den Massstab des alten Dorfkerns auf und mit dem westlich an der Bahn gelegenen Langhaus die Typologie der angrenzenden Industriebauten. Die Überbauung wird zum Bindeglied der bestehenden Dorfstruktur und dem angrenzenden Gewerbegebiet.
Ein durchgehendes Wegnetz verbindet die Baukörper miteinander; der Landschaftsarchitekt Günther Vogt schafft durch lang gezogene Heckenkörper Grenzen von privaten zu halböffentlichen Bereichen. Geschwungen gehaltene Pflanzenkörper begrenzen private Gartenräume, scharfkantig geschnittene Heckenkörper leiten die öffentliche Wegeführung, welche das bestehende System ergänzt.
Die Typologie der Wohnungsgrundrisse der sechs Punkthäuser orientiert sich am urschweizerischen Wohntraum, dem Wohnen im Einfamilienhaus. Durch das geschossweise Stapeln einzelner Wohnungen werden autonome Wohnplattformen ausgeschieden. Die in der Vertikalen konsequente Eigenständigkeit wird in den Fassaden durch horizontal eingelegte Bänder verdeutlicht. Den räumlichen Abschluss zur Bahn macht das Langhaus, das über einen Laubengang erschlossen wird. Quer zu diesem liegen die Wohnungen mit Orientierung zu See und Hang. Bis auf die horizontalen Geschossbänder in vorgefertigtem Beton sind die Fassaden in hellgelbem Backstein gehalten. Dieser Stein steht als Erinnerung an die einstigen Gewerbebauten an diesem Ort und gibt den Bauten ihre äusserliche Robustheit.
Haus Zimmermann, Küsnacht 2009Städtebaulich-architektonisches Konzept
Wie viele benachbarten Seegemeinden gehört auch Küsnacht zur „noblen“ Peripherie von Zürich. Geprägt durch die Streuung von Ein- und Mehrfamilienhäusern ähnelt der Schwarzplan einem Punktmuster. In diese Morphologie reiht sich das Haus am Hang ein und ersetzt das bestehende, vierzigjährige Einfamilienhaus. Der einstige Baumeister schälte aus dem Hang ein kleines Plateau und besetzte dieses mit einem einfachen Haus. Die Faszination des Plateaus ist geblieben und wird durch die Transparenz des Glaskörpers gestärkt. Spiegelungen und Durchblicke prägen das Konzept. Der Sockel des Gebäudes ist in den Hang eingeschnitten, dort öffnet er sich auch zum Eingang. Eine über drei Geschosse gelegte Treppe erschliesst das Haus und erfährt Licht von oben. Im Gegensatz zur kompromisslosen Transparenz des Gartengeschosses tritt die innen-räumliche Abgrenzung nach aussen durch Brüstungen und Stürze im Obergeschoss.
Der äussere Perimeter ist hier durchgehend erlebbar, der Raum wird durch freistehende Einbauten geordnet. Die in die tiefen Leibungen des gelblichen Kalksteinbeton eingeschnittenen Öffnungen geben die Sicht frei in die Bergund Seelandschaft und schützen vor aufdringlicher Nähe zu den Nachbarn. Man will dort für sich sein.
Der äussere Perimeter ist hier durchgehend erlebbar, der Raum wird durch freistehende Einbauten geordnet. Die in die tiefen Leibungen des gelblichen Kalksteinbeton eingeschnittenen Öffnungen geben die Sicht frei in die Bergund Seelandschaft und schützen vor aufdringlicher Nähe zu den Nachbarn. Man will dort für sich sein.
Überdachung Innenhof SwissRE
Die SwissRe wünschte im Innenhof des Bürogebäudes Soodring 6 in Adliswil als
Witterungsschutz eine angemessene Überdachung.
Als Architekten des 2001 in Betrieb genommenen Gebäudes war es uns ein Anliegen, die vermittelnde Funktion des Hofes zwischen Hauptgebäude und Annexbau und damit die städtebauliche Idee transparent zu lassen. Vorgeschlagen und umgesetzt wurde ein organisch geformtes Stahldach mit Assoziationen zu einem Blatt, das die strenge Geometrie und Materialisierung des Hofes kontrastiert.
Die Form des Daches wurde aus den Parametern des Ortes und der Nutzungsanforderungen heraus entwickelt. Im Nordosten grenzt eine Spitze der Blattform nahe an den Annexbau der Cafeteria ohne diesen jedoch zu berühren.
Mit einem Schritt gelangt man vom dortigen Ausgang unter das schützende Dach und wird
mit der grosszügig geschwungenen Form in die Längsrichtung des Hofraumes geführt. Um die Belichtungssituation in der Cafeteria nicht zu beeinträchtigen, erfährt das Dach auf der Nordostseite eine wellenförmige Einbuchtung, die zur charakteristischen Gesamtform führt. Die an den Rand gerückten drei Stützen erlauben eine freie Möblierung und lassen die Randrippe als Dachrand zum integralen Bestandteil des Gesamttragwerkes werden.
Die Lage der aufgefächerten schlanken Rippenstützen folgt der Form und Segmentierung des Daches, welches im Verbund mit Dachrand und Rippen das Tragwerk bildet. 3D-CAD-Modelle ermöglichten die Optimierung des Stahlbaus hinsichtlich Gewicht, Konstruktion und Fügung und erlaubten zudem, die geometrisch komplexen Abwicklungen insbesondere des Dachrandes für Zuschnitt und Walzung zur Verfügung zu stellen. Die handwerkliche Umsetzung war anspruchsvoll, denn sie bewegte sich im Spannungsfeld zwischen Stahl- und Metallbau.
Musterversuche im Massstab 1:1 erlaubten die Kontrolle und Optimierung der Anschlüsse sowie des Erscheinungsbildes.
Herausforderungen logistischer Art stellten sich hinsichtlich Lieferung und Montage der Konstruktion. Ein spezielles Verkehrsregime, Samstagsarbeit sowie der grösstmögliche Kran waren die Komponenten, die zum effizienten und erfolgreichen Einbau der zweiteiligen Konstruktion über das fünfgeschossige Bürogebäude hinweg beitrugen.
In freier Anordnung verteilen sich heute Tische und Stühle im gesamten Hofraum, wodurch das neue Dach sehr selbstverständlich in den Kontext eingebunden wird. Wer darunter sitzt spürt die ordnende Kraft der Rippen, die Stützen und Dachträger zugleich sind. Der Rhythmus und die Geometrie der Stege erlauben das Lesen der statischen Elemente und der Kraftverläufe der zum Teil grossen Auskragungen. Zugleich verschmelzen Tragwerk und Raum zu einer untrennbaren Einheit.
Während unter dem Dach eine geordnete und ruhige Stimmung entsteht, ist die Wahrnehmung von aussen sehr dynamisch und formbetont. Dazu trägt insbesondere der sowohl in Krümmung als auch Höhe sich stets verändernde Dachrand bei, der als Rippe das Dach über die konvexen und konkaven Stützenränder bis in die Auflager hinunter begleitet. Die Wirkung der Dachfläche von den darüber liegenden Büroarbeitsplätzen aus ist ruhig und zurückhaltend. Fein zeichnen sich die Rippen der Blattform ab und wie in der Natur bleibt da und dort in kleinen Verformungen manchmal etwas Regenwasser liegen.
Die einfache weisse Farbgebung stärkt das Zeichenhafte des Objekts und sorgt zudem für eine gute Belichtung der angrenzenden Räume. Schnell wurde das Dach von der Belegschaft als willkommener Witterungsschutz im Aussenraum in Beschlag genommen. Als kleines Bauwerk, mit dem in Planung und Ausführung sämtliche Herausforderungen unseres Metiers zu meistern waren, wertet es den Hofraum in Ergänzung der bestehenden Elemente auf und entwickelt seine architektonische Wirkung.
Witterungsschutz eine angemessene Überdachung.
Als Architekten des 2001 in Betrieb genommenen Gebäudes war es uns ein Anliegen, die vermittelnde Funktion des Hofes zwischen Hauptgebäude und Annexbau und damit die städtebauliche Idee transparent zu lassen. Vorgeschlagen und umgesetzt wurde ein organisch geformtes Stahldach mit Assoziationen zu einem Blatt, das die strenge Geometrie und Materialisierung des Hofes kontrastiert.
Die Form des Daches wurde aus den Parametern des Ortes und der Nutzungsanforderungen heraus entwickelt. Im Nordosten grenzt eine Spitze der Blattform nahe an den Annexbau der Cafeteria ohne diesen jedoch zu berühren.
Mit einem Schritt gelangt man vom dortigen Ausgang unter das schützende Dach und wird
mit der grosszügig geschwungenen Form in die Längsrichtung des Hofraumes geführt. Um die Belichtungssituation in der Cafeteria nicht zu beeinträchtigen, erfährt das Dach auf der Nordostseite eine wellenförmige Einbuchtung, die zur charakteristischen Gesamtform führt. Die an den Rand gerückten drei Stützen erlauben eine freie Möblierung und lassen die Randrippe als Dachrand zum integralen Bestandteil des Gesamttragwerkes werden.
Die Lage der aufgefächerten schlanken Rippenstützen folgt der Form und Segmentierung des Daches, welches im Verbund mit Dachrand und Rippen das Tragwerk bildet. 3D-CAD-Modelle ermöglichten die Optimierung des Stahlbaus hinsichtlich Gewicht, Konstruktion und Fügung und erlaubten zudem, die geometrisch komplexen Abwicklungen insbesondere des Dachrandes für Zuschnitt und Walzung zur Verfügung zu stellen. Die handwerkliche Umsetzung war anspruchsvoll, denn sie bewegte sich im Spannungsfeld zwischen Stahl- und Metallbau.
Musterversuche im Massstab 1:1 erlaubten die Kontrolle und Optimierung der Anschlüsse sowie des Erscheinungsbildes.
Herausforderungen logistischer Art stellten sich hinsichtlich Lieferung und Montage der Konstruktion. Ein spezielles Verkehrsregime, Samstagsarbeit sowie der grösstmögliche Kran waren die Komponenten, die zum effizienten und erfolgreichen Einbau der zweiteiligen Konstruktion über das fünfgeschossige Bürogebäude hinweg beitrugen.
In freier Anordnung verteilen sich heute Tische und Stühle im gesamten Hofraum, wodurch das neue Dach sehr selbstverständlich in den Kontext eingebunden wird. Wer darunter sitzt spürt die ordnende Kraft der Rippen, die Stützen und Dachträger zugleich sind. Der Rhythmus und die Geometrie der Stege erlauben das Lesen der statischen Elemente und der Kraftverläufe der zum Teil grossen Auskragungen. Zugleich verschmelzen Tragwerk und Raum zu einer untrennbaren Einheit.
Während unter dem Dach eine geordnete und ruhige Stimmung entsteht, ist die Wahrnehmung von aussen sehr dynamisch und formbetont. Dazu trägt insbesondere der sowohl in Krümmung als auch Höhe sich stets verändernde Dachrand bei, der als Rippe das Dach über die konvexen und konkaven Stützenränder bis in die Auflager hinunter begleitet. Die Wirkung der Dachfläche von den darüber liegenden Büroarbeitsplätzen aus ist ruhig und zurückhaltend. Fein zeichnen sich die Rippen der Blattform ab und wie in der Natur bleibt da und dort in kleinen Verformungen manchmal etwas Regenwasser liegen.
Die einfache weisse Farbgebung stärkt das Zeichenhafte des Objekts und sorgt zudem für eine gute Belichtung der angrenzenden Räume. Schnell wurde das Dach von der Belegschaft als willkommener Witterungsschutz im Aussenraum in Beschlag genommen. Als kleines Bauwerk, mit dem in Planung und Ausführung sämtliche Herausforderungen unseres Metiers zu meistern waren, wertet es den Hofraum in Ergänzung der bestehenden Elemente auf und entwickelt seine architektonische Wirkung.






