Riegler Riewe Architekten
Griesgasse 10
A-8020 Graz
T +43 (0) 316 72 32 53
F +43 (0) 316 72 32 53 4
office@rieglerriewe.co.at
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Eurospar Leibnitz, Steiermark
Mit dem neuen SPAR-Markt Leibnitz bot sich die Möglichkeit, durch eine bauliche Neuerschliessung nicht nur einen starken regionalen wirtschaftlichen Impuls zu erhalten, sondern hier auch ein zukunftsweisendes und nachhaltig wirksames Markt- und Dienstleistungszentrum zu initiieren, dass durch seinen Landmark-Charakter überregionale Strahlkraft besitzt.
Das Projekt wurde so konzipiert, dass sich durch die bauliche Umsetzung der unverwechselbaren Corporate Identity mit der Farbe Rot als grossflächig eingesetztem Informationsträger und durch die klar und effizient ausgelegte Gebäudestruktur ein möglichst optimaler Marktstandort ergibt.
Aus der klaren Struktur einer Industriehallenkonstrukion in einheitlichem Raster resultiert nicht zuletzt die funktionelle Effizienz des Gebäudes, die in mehreren Ebenen wirksam wird: Der Markt lädt den Besucher durch seine grosse, die gesamte Breite des Gebäudes einnehmende Glasfront zum Betreten ein und ermöglicht dabei gleichzeitig dem Betreiber durch die klare räumliche Funktionalität, die Waren in den Mittelpunkt des Kundeninteresses zu rücken. Durch das elegante, weitgespannte Vordach des SPAR-Marktes gewinnt der Kunde den Eindruck, er könne mit dem Auto gleichsam in den Markt hineinfahren.
So entsteht durch die Verknüpfung eines Mehrwertes an Nutzen für den Kunden und eines Mehrwertes an Effizienz für den Betreiber mit dem vielschichtigen Charakter des Gebäudes ein Wechselspiel der Funktionen und Impressionen.
Der wirtschaftliche Erfolg, der sich seit der Eröffnung eingestellt hat, ist ein erfreulicher Beweis dafür, dass eine markante, qualitativ hochwertige Architektur den ureigenen Interessen des Bauherren durchaus dienlich sein kann!
Fotos: Paul Ott
Das Projekt wurde so konzipiert, dass sich durch die bauliche Umsetzung der unverwechselbaren Corporate Identity mit der Farbe Rot als grossflächig eingesetztem Informationsträger und durch die klar und effizient ausgelegte Gebäudestruktur ein möglichst optimaler Marktstandort ergibt.
Aus der klaren Struktur einer Industriehallenkonstrukion in einheitlichem Raster resultiert nicht zuletzt die funktionelle Effizienz des Gebäudes, die in mehreren Ebenen wirksam wird: Der Markt lädt den Besucher durch seine grosse, die gesamte Breite des Gebäudes einnehmende Glasfront zum Betreten ein und ermöglicht dabei gleichzeitig dem Betreiber durch die klare räumliche Funktionalität, die Waren in den Mittelpunkt des Kundeninteresses zu rücken. Durch das elegante, weitgespannte Vordach des SPAR-Marktes gewinnt der Kunde den Eindruck, er könne mit dem Auto gleichsam in den Markt hineinfahren.
So entsteht durch die Verknüpfung eines Mehrwertes an Nutzen für den Kunden und eines Mehrwertes an Effizienz für den Betreiber mit dem vielschichtigen Charakter des Gebäudes ein Wechselspiel der Funktionen und Impressionen.
Der wirtschaftliche Erfolg, der sich seit der Eröffnung eingestellt hat, ist ein erfreulicher Beweis dafür, dass eine markante, qualitativ hochwertige Architektur den ureigenen Interessen des Bauherren durchaus dienlich sein kann!
Fotos: Paul Ott
Hauptbahnhof Innsbruck, Tirol
Der Neubau des Hauptbahnhofs Innsbruck ist Teil einer österreichweiten Offensive der ÖBB, die die Modernisierung von 43 Bahnhöfen in Österreich betrifft. Auffallendes städtebauliches Merkmal von Innsbruck ist seine Längsausrichtung, welche durch die Gleisanlagen der Bahn im rechten Winkel dazu deutlich unterbrochen wird. Obwohl die Züge in der Stadt großteils über Straßenniveau auf Viadukten geführt werden, stellt spätestens der Bahnhof eine reale Sperre quer zur Talrichtung dar. Auf diese stark determinierte städtebauliche Situation, die durch den engen und langen Bahnhofsvorplatz noch verschärft wird, wurde mit einem relativ niedrigen, sehr langen Baukörper mit extrem durchlässiger, regelmäßiger Gitterstrukturfassade, der ähnlich wie sein Vorgänger an der Ostseite des Platzes situiert ist, reagiert, jedoch um sechs Meter weiter nach hinten verschoben wurde. Dadurch rückt er aus der vorhandenen Straßenflucht und kann sich – klassisch raumbildend – als freigespielter Solitär gegenüber der restlichen dichten und hohen Bebauung am Südtiroler Platz behaupten. Um das Thema der Durchlässigkeit gruppieren sich die baulichen Maßnahmen im Detail:
Alle wesentlichen Funktionen wie Reisezentrum, Warte- und Geschäftsbereiche wurden in den zentralen, abgesenkten Teil der Bahnhofshalle gelegt. Das ermöglicht einerseits einen direkten Zugang von der Tiefgarage zur Halle und weiter zu den Zügen, andererseits freie Sicht von der Stadt auf die Bahnsteige und umgekehrt. Diese Transparenz funktioniert auf mehreren Ebenen: Der Bahnhof wird nicht mehr als trennendes, sondern als verbindendes Element im städtischen Kontext wahrgenommen. Der individuelle Übergang in den Zustand des Reisens, bzw. aus diesem heraus wird räumlich sichtbar. Die Entflechtung der einzelnen Abläufe von der Ankunft am Südtiroler Platz bis zur Abreise bzw. umgekehrt ergibt zusammen mit der Überschaubarkeit der Wegeführung und gefasst durch die formale Klammer der rot gefärbten Oberflächen von Platz und Baukörper eine klar lesbare, durchlässige Struktur von hoher Funktionalität. Gebrochen wird die Eindeutigkeit dieses Konzeptes durch die Geschlossenheit der Anlage in Längsrichtung sowie durch die Maßstabslosigkeit der Fassaden, welche aus einer fugenlosen Vervielfachung von lochfassadenähnlichen Strukturen resultiert, die ohne offensichtlichen Bezug zur innenräumlichen Situation in Summe einen stark sequentiellen, beinahe dematerialisierten und dennoch homogenen Gesamteindruck hervorrufen.
Eva Guttmann
Fotos: Nikolaus Schletterer
Alle wesentlichen Funktionen wie Reisezentrum, Warte- und Geschäftsbereiche wurden in den zentralen, abgesenkten Teil der Bahnhofshalle gelegt. Das ermöglicht einerseits einen direkten Zugang von der Tiefgarage zur Halle und weiter zu den Zügen, andererseits freie Sicht von der Stadt auf die Bahnsteige und umgekehrt. Diese Transparenz funktioniert auf mehreren Ebenen: Der Bahnhof wird nicht mehr als trennendes, sondern als verbindendes Element im städtischen Kontext wahrgenommen. Der individuelle Übergang in den Zustand des Reisens, bzw. aus diesem heraus wird räumlich sichtbar. Die Entflechtung der einzelnen Abläufe von der Ankunft am Südtiroler Platz bis zur Abreise bzw. umgekehrt ergibt zusammen mit der Überschaubarkeit der Wegeführung und gefasst durch die formale Klammer der rot gefärbten Oberflächen von Platz und Baukörper eine klar lesbare, durchlässige Struktur von hoher Funktionalität. Gebrochen wird die Eindeutigkeit dieses Konzeptes durch die Geschlossenheit der Anlage in Längsrichtung sowie durch die Maßstabslosigkeit der Fassaden, welche aus einer fugenlosen Vervielfachung von lochfassadenähnlichen Strukturen resultiert, die ohne offensichtlichen Bezug zur innenräumlichen Situation in Summe einen stark sequentiellen, beinahe dematerialisierten und dennoch homogenen Gesamteindruck hervorrufen.
Eva Guttmann
Fotos: Nikolaus Schletterer
Messe Graz Neu Halle 1
Das Areal der Grazer Messe liegt in einer Übergangszone zwischen dichtem, städtischem Wohngebiet und aufgelockerter, zum Teil mit gewerblicher Nutzung durchsetzter, niedrigerer Bebauung Richtung Süden. Mit dem Bau der Stadthalle, die 2002 eröffnet wurde und deren signifikantes Dach weit in den Straßenraum hineinragt, wurde ein zeichenhaftes, identitätsstiftendes Gebäude errichtet, das einen wichtigen Platz im städtischen Kontext einnimmt. Um seine markante Eigenständigkeit und seine Sichtbarkeit von Süden her nicht zu unterlaufen, wurde die neue Halle 1 nicht parallel, sondern in spitzem Winkel herausgedreht, neben der Stadthalle platziert. Aus der zueinander verdrehten Stellung der einzelnen Gebäude ergibt sich nicht nur eine atmosphärisch vielfältige städtebauliche Situation, sondern auch die Möglichkeit großzügiger Zufahrts-, Verlade- und Freiflächen am Gelände. Im Inneren der zweigeschossigen Halle begegnet man einem bei Riegler Riewe immer wiederkehrenden Thema: der räumlichen Schichtung von Funktionsstrukturen entlang einer Längsachse. Hier sind es den jeweiligen Foyers zugeordnete dichte Infrastrukturstreifen, die passiert werden müssen, ehe man die völlig offen gehaltene Halle betritt. Zusätzlich taucht ein Element auf, das den Übergang zwischen außen und innen noch einmal aufgreift: die Halle verfügt über eine doppelte Fassade, in deren Zwischenraum die erforderlichen Fluchtstiegen und Lifte untergebracht sind. Während die inneren, tragenden Wände aus Stahlbeton ausgeführt werden, bestehen die äußeren Fassaden aus vorgehängten Streckmetallelementen. Dadurch erhält die Halle eine matt schimmernde, silberne Hülle, die sich in ihrer monochromen Homogenität deutlich von der Fassade der Stadthalle unterscheidet und bei Bedarf als Projektionsfläche verwendet werden kann.
Eva Guttmann
Fotos: Paul Ott
Eva Guttmann
Fotos: Paul Ott
Schlesisches Museum Katowice
Die Stadt Katowice ist wie viele Städte Oberschlesiens in ihrer Geschichte eng mit den Themen Schwerindustrie und Bergbau verbunden. Diese bilden einerseits zu einem großen Teil als identitätsstiftendes kulturelles Erbe das kulturhistorische Rückgrat der Region, andererseits haben sie markante künstliche Landschaften, Industrieanlagen und Gebäude hinterlassen. Diese sind im kollektiven Bewußtsein als unverwechselbar und damit identitätsstiftend verankert, stellen aus baulicher Sicht jedoch oftmals eine Herausforderung dar, da sie eben ursprünglich für sehr spezifische Nutzungen konzipiert wurden, die in einer zunehmend globalisierten Dienstleistungsgesellschaft an Bedeutung verloren haben und die aufgrund ihres bisweilen nur mehr musealen Charakter oftmals mit erheblichem Aufwand adaptiert werden müssen bzw. mangels schlüssiger Nachnutzungskonzepte gänzlich brachliegen.
Die Situation in Katowice ist insofern speziell zumal sich die Kohlegrube in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befindet. Dies ermöglicht die einmalige Chance, in einem zentrumsnahen Bereich in einer der zukünftigen Wachstumsregionen Europas sowohl städtebaulich, als auch landschaftsplanerisch und architektonisch einerseits lokal gezielte Akzente zu setzten, andererseits ein Impulsprojekt für eine zukunftsweisende postindustrielle Nachnutzung vergleichbarer Areale – sowohl regional als auch überregional – zu initiieren. Das Museumsprojekt dient diesbezüglich als Ausgangspunkt einer langfristigen und sicherlich nachhaltigen Umnutzung und Neubelebung eines großen zentral gelegenen Areals inmitten der Stadt.
Das Konzept des vorliegenden Entwurfes basiert auf dem Versuch mit minimalen Eingriffen nach außen hin ein großzügiges Angebot an Museumsnutzungen anbieten zu können. Das Museum wie auch der Infopoint entwickeln ihr Raumprogramm in Anlehnung an die ehemalige Bedeutung und als Hommage an die ehemalige Funktion des Geländes zur Gänze unterirdisch. Nach außen hin tritt der gesamte Komplex ausschließlich durch die abstrakten Glaskuben der Verwaltung, der Erschließung und der Klimatisierung in Erscheinung, die so dimensioniert sind daß Sie sich harmonisch in das Ensemble der bestehenden Gebäude einfügen. Zusammen mit dem neu geschaffenen Netz aus Wegen, Plätzen und Grünanlagen ergibt sich so ein feingliedriger öffentlicher Naherholungsraum, ein „Stadt-Park“ im besten Sinn. Der Entwurf sieht dementsprechend auch eine behutsame Adaptierung bestehender Gebäude als Cafe und als Wohn- und Arbeitsgebäude für Artists in Residence vor. Der bestehende Turm „Warszawa“ wird durch Anbau eines Lift- und Treppenturms ebenfalls für Besucher zugänglich und bietet einen Blick über ganz Katowice.
Museumsgebäude:
Ausgehend vom im Eingangsbereich des Museums im Erdgeschoß angesiedelten Cafe erreicht der Besucher mit der Rolltreppe die Verteilerebene im ersten Untergeschoß. Hier befinden sich Kassen und Zugangskontrollen sowie Garderoben für den gesamten Museumsbereich. Tiefgarage und Infopoint sind ebenfalls hier an den Museumsbereich angebunden. Im östlichen Bereich dieser Ebene sind öffentliche und halböffentliche Funktionen – Shop, Bibliothek, Leseräume angeordnet.
Der Ausstellungsbereich ist so gegliedert daß von diesem Punkt aus sowohl die temporäre als auch die permanente Ausstellung entweder gemeinsam oder getrennt voneinander erschlossen werden. Als Haupterschließungsweg dienen zwei ineinander verschlungene Rampen: Die erste Rampe führt vom 1. Untergeschoß durch einen imposanten Luftraum hinunter zum Beginn der permanenten Ausstellung im 2. Untergeschoß. Von hier aus führt die zweite Rampe zurück auf das 1. Untergeschoß zum zweiten Teil der permanenten Ausstellung. Die temporäre Ausstellung im 2. Untergeschoß kann mit den Rampen bei Bedarf miterschlossen werden. Falls getrennte Ausstellungen stattfinden sollen kann die temporäre Ausstellung auch nur mit der Rolltreppe vom ersten ins zweite Untergeschoß direkt erschlossen werden. Im unterirdischen Museumsbereich werden Tageslicht und Klimatisierung über große , teils schwebende Lichtboxen verteilt. Die Ausstellungsflächen sind ungeteilt und somit flexibel an sich verändernde Ausstellungskonzepte anpaßbar.
Im südlichen Bereich schließt die Infrastrukturzone an die Ausstellungsräume an. In dieser befinden sich sowohl die haustechnischen Anlagen als auch Lagerräume und Arbeitsräume. Im Nordosten des 2. Untergeschosses befinden sich ein Vortragssaal und Seminarräume. Der nordöstliche Teil des unterirdischen Volumens bildet somit die räumliche Verbindung zu den oberirdischen Verwaltungsgeschossen in diesem Bereich. Daran angeschlossen befindet sich im Norden die dreigeschossige Tiefgarage mit 250 PKW-Stellplätzen. Sie ist sowohl an den Museumseingangsbereich angebunden als auch durch Verbindungsgang und Rollrampe mit dem Infopoint im Norden des Areals und durch einen Lift mit dem Cafe im Bestandsgebäude.
Infopoint:
Der Infopoint wird ebenfalls unterirdisch und durch Rampen erschlossen realisiert. Diese zieht sich entlang einer äußeren kubischen Begrenzungswand in zwei vollen Umläufen nach unten wo der Besucher einen zehn Meter hohen Glaskubus betritt der die Informationsfunktionen aufnimmt.
Cafe
Das nordwestliche Bestandsgebäude eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage und seiner besonderen Atmosphäre ausgezeichnet zur Unterbringung eines Cafes mit Barbetrieb, welches dank einer direkten Anbindung an Tiefgarage und Museum einerseits gemeinsam mit dem Museum, andererseits auch autark betrieben werden kann. Als Grundidee dient die Schaffung einer neuen Plattform im Inneren des Cafes auf Höhe der Fensterunterkante – eine schwebende Ebene, die einen Blick nach außen ermöglicht.
Artists in Residence
Für das nordöstliche Bestandsgebäude schlagen wir vor, es als Wohn-, Arbeits-, Kommunikations- und Ausstellungsplattform für junge Künstler / Artists in Residence umzufunktionieren. Auch hier soll es nur minimale Eingriffe in das bestehende Gebäude geben: Das Erdgeschoß wird zu einer Wohn- und Kommunikationszone ausgebaut, in den Obergeschossen befinden sich Schlafräume und Ateliers
Der Turm „Warszawa“
Der Turm „Warszawa“ wird ebenfalls möglichst originalgetreu erhalten. Im Norden wird ein neuer Lift-/Treppenturm angefügt, der die bestehenden Plattformen des Turms für Besucher erschließt.
Die Situation in Katowice ist insofern speziell zumal sich die Kohlegrube in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befindet. Dies ermöglicht die einmalige Chance, in einem zentrumsnahen Bereich in einer der zukünftigen Wachstumsregionen Europas sowohl städtebaulich, als auch landschaftsplanerisch und architektonisch einerseits lokal gezielte Akzente zu setzten, andererseits ein Impulsprojekt für eine zukunftsweisende postindustrielle Nachnutzung vergleichbarer Areale – sowohl regional als auch überregional – zu initiieren. Das Museumsprojekt dient diesbezüglich als Ausgangspunkt einer langfristigen und sicherlich nachhaltigen Umnutzung und Neubelebung eines großen zentral gelegenen Areals inmitten der Stadt.
Das Konzept des vorliegenden Entwurfes basiert auf dem Versuch mit minimalen Eingriffen nach außen hin ein großzügiges Angebot an Museumsnutzungen anbieten zu können. Das Museum wie auch der Infopoint entwickeln ihr Raumprogramm in Anlehnung an die ehemalige Bedeutung und als Hommage an die ehemalige Funktion des Geländes zur Gänze unterirdisch. Nach außen hin tritt der gesamte Komplex ausschließlich durch die abstrakten Glaskuben der Verwaltung, der Erschließung und der Klimatisierung in Erscheinung, die so dimensioniert sind daß Sie sich harmonisch in das Ensemble der bestehenden Gebäude einfügen. Zusammen mit dem neu geschaffenen Netz aus Wegen, Plätzen und Grünanlagen ergibt sich so ein feingliedriger öffentlicher Naherholungsraum, ein „Stadt-Park“ im besten Sinn. Der Entwurf sieht dementsprechend auch eine behutsame Adaptierung bestehender Gebäude als Cafe und als Wohn- und Arbeitsgebäude für Artists in Residence vor. Der bestehende Turm „Warszawa“ wird durch Anbau eines Lift- und Treppenturms ebenfalls für Besucher zugänglich und bietet einen Blick über ganz Katowice.
Museumsgebäude:
Ausgehend vom im Eingangsbereich des Museums im Erdgeschoß angesiedelten Cafe erreicht der Besucher mit der Rolltreppe die Verteilerebene im ersten Untergeschoß. Hier befinden sich Kassen und Zugangskontrollen sowie Garderoben für den gesamten Museumsbereich. Tiefgarage und Infopoint sind ebenfalls hier an den Museumsbereich angebunden. Im östlichen Bereich dieser Ebene sind öffentliche und halböffentliche Funktionen – Shop, Bibliothek, Leseräume angeordnet.
Der Ausstellungsbereich ist so gegliedert daß von diesem Punkt aus sowohl die temporäre als auch die permanente Ausstellung entweder gemeinsam oder getrennt voneinander erschlossen werden. Als Haupterschließungsweg dienen zwei ineinander verschlungene Rampen: Die erste Rampe führt vom 1. Untergeschoß durch einen imposanten Luftraum hinunter zum Beginn der permanenten Ausstellung im 2. Untergeschoß. Von hier aus führt die zweite Rampe zurück auf das 1. Untergeschoß zum zweiten Teil der permanenten Ausstellung. Die temporäre Ausstellung im 2. Untergeschoß kann mit den Rampen bei Bedarf miterschlossen werden. Falls getrennte Ausstellungen stattfinden sollen kann die temporäre Ausstellung auch nur mit der Rolltreppe vom ersten ins zweite Untergeschoß direkt erschlossen werden. Im unterirdischen Museumsbereich werden Tageslicht und Klimatisierung über große , teils schwebende Lichtboxen verteilt. Die Ausstellungsflächen sind ungeteilt und somit flexibel an sich verändernde Ausstellungskonzepte anpaßbar.
Im südlichen Bereich schließt die Infrastrukturzone an die Ausstellungsräume an. In dieser befinden sich sowohl die haustechnischen Anlagen als auch Lagerräume und Arbeitsräume. Im Nordosten des 2. Untergeschosses befinden sich ein Vortragssaal und Seminarräume. Der nordöstliche Teil des unterirdischen Volumens bildet somit die räumliche Verbindung zu den oberirdischen Verwaltungsgeschossen in diesem Bereich. Daran angeschlossen befindet sich im Norden die dreigeschossige Tiefgarage mit 250 PKW-Stellplätzen. Sie ist sowohl an den Museumseingangsbereich angebunden als auch durch Verbindungsgang und Rollrampe mit dem Infopoint im Norden des Areals und durch einen Lift mit dem Cafe im Bestandsgebäude.
Infopoint:
Der Infopoint wird ebenfalls unterirdisch und durch Rampen erschlossen realisiert. Diese zieht sich entlang einer äußeren kubischen Begrenzungswand in zwei vollen Umläufen nach unten wo der Besucher einen zehn Meter hohen Glaskubus betritt der die Informationsfunktionen aufnimmt.
Cafe
Das nordwestliche Bestandsgebäude eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage und seiner besonderen Atmosphäre ausgezeichnet zur Unterbringung eines Cafes mit Barbetrieb, welches dank einer direkten Anbindung an Tiefgarage und Museum einerseits gemeinsam mit dem Museum, andererseits auch autark betrieben werden kann. Als Grundidee dient die Schaffung einer neuen Plattform im Inneren des Cafes auf Höhe der Fensterunterkante – eine schwebende Ebene, die einen Blick nach außen ermöglicht.
Artists in Residence
Für das nordöstliche Bestandsgebäude schlagen wir vor, es als Wohn-, Arbeits-, Kommunikations- und Ausstellungsplattform für junge Künstler / Artists in Residence umzufunktionieren. Auch hier soll es nur minimale Eingriffe in das bestehende Gebäude geben: Das Erdgeschoß wird zu einer Wohn- und Kommunikationszone ausgebaut, in den Obergeschossen befinden sich Schlafräume und Ateliers
Der Turm „Warszawa“
Der Turm „Warszawa“ wird ebenfalls möglichst originalgetreu erhalten. Im Norden wird ein neuer Lift-/Treppenturm angefügt, der die bestehenden Plattformen des Turms für Besucher erschließt.
Wettbewerb Schlesisches Museum Katowice
Neubau, Sanierung und Adaptierung
Wettbewerb 2007
geplanter Baubeginn 2009
geplante Baufertigstellung 2011
Nutzfläche (inkl. Tiefgarage) ca. 30.000 m²
veranschlagte Kosten ca. 214 Mio. Zloty (56,7 Mio EUR)
Wettbewerb 2007
geplanter Baubeginn 2009
geplante Baufertigstellung 2011
Nutzfläche (inkl. Tiefgarage) ca. 30.000 m²
veranschlagte Kosten ca. 214 Mio. Zloty (56,7 Mio EUR)
MED CAMPUS in Graz
Das Projekt implementiert unter größtmöglicher Berücksichtigung der städtebaulichen Vorgaben ein klar strukturiertes Ensemble aus kohärenten Baukörpern, das einerseits durch seine charakteristische Ausprägung ein Identifikationspotential im städtebaulichen
Kontext darstellt, andererseits durch die differenzierte Strukturierung der Volumina ein spannungsvolles Wechselspiel zwischen Bebauung und Freiräumen, zwischen öffentlichen und nichtöffentlichen Nutzungen erzeugt. Das wesentlichste Merkmal des Konzeptes ist die Integration von Arbeits-, Lehr- und Frei(zeit)räumen auf einem gemeinsamen Areal. Offenheit, Zugänglichkeit und Kommunikation spielen dabei wichtige Rollen. Die im Rahmen des Projektes zu realisierenden Nutzungen gehen von ihren inhaltlichen Anforderungen her teilweise noch über das klassische Campus-Konzept hinaus – sei es im wissenschaftlichen Bereich durch die Erfordernisse des medizinischen Forschungsbetriebes, sei es durch den zwangsläufigen Publikumsverkehr. Das Projekt
reagiert auf diese vielfältigen Anforderung vor allem durch vertikale Staffelung der Nutzungsbereiche: Auf Straßenniveau wird im Westen eingeschossig über der bestehenden Tiefgarage und östlich des Stiftingbachs der großflächige Lehrbereich zweigeschossig angesiedelt. Eine Rad- und Fußgängerbrücke verbindet den durch die Nutzung gefassten Naturraum auf Straßenebene und bietet so auch eine direkte Anbindung des Lehrbereichs im Osten an den öffentlichen Verkehr im Westen. Über der Ebene der Lehre befindet sich die eigentliche Campus-Ebene. Auf dieser Ebene werden durch rad- und fußläufige Ost-West-Verbindungen beide Bereiche miteinander verbunden.
Sie bietet gleichzeitig Zugang zu gemeinsamen Einrichtungen wie z.B. der Mensa und dem Cafe einerseits und andererseits wird eine horizontale Verbindung und Verteilung aller Funktionen innerhalb des Areals geschaffen. Zudem werden großzügige Freiräume im westlichen und östlichen Bereich ausgebildet.
Bilder: Riegler Riewe, Paul Ott
Kontext darstellt, andererseits durch die differenzierte Strukturierung der Volumina ein spannungsvolles Wechselspiel zwischen Bebauung und Freiräumen, zwischen öffentlichen und nichtöffentlichen Nutzungen erzeugt. Das wesentlichste Merkmal des Konzeptes ist die Integration von Arbeits-, Lehr- und Frei(zeit)räumen auf einem gemeinsamen Areal. Offenheit, Zugänglichkeit und Kommunikation spielen dabei wichtige Rollen. Die im Rahmen des Projektes zu realisierenden Nutzungen gehen von ihren inhaltlichen Anforderungen her teilweise noch über das klassische Campus-Konzept hinaus – sei es im wissenschaftlichen Bereich durch die Erfordernisse des medizinischen Forschungsbetriebes, sei es durch den zwangsläufigen Publikumsverkehr. Das Projekt
reagiert auf diese vielfältigen Anforderung vor allem durch vertikale Staffelung der Nutzungsbereiche: Auf Straßenniveau wird im Westen eingeschossig über der bestehenden Tiefgarage und östlich des Stiftingbachs der großflächige Lehrbereich zweigeschossig angesiedelt. Eine Rad- und Fußgängerbrücke verbindet den durch die Nutzung gefassten Naturraum auf Straßenebene und bietet so auch eine direkte Anbindung des Lehrbereichs im Osten an den öffentlichen Verkehr im Westen. Über der Ebene der Lehre befindet sich die eigentliche Campus-Ebene. Auf dieser Ebene werden durch rad- und fußläufige Ost-West-Verbindungen beide Bereiche miteinander verbunden.
Sie bietet gleichzeitig Zugang zu gemeinsamen Einrichtungen wie z.B. der Mensa und dem Cafe einerseits und andererseits wird eine horizontale Verbindung und Verteilung aller Funktionen innerhalb des Areals geschaffen. Zudem werden großzügige Freiräume im westlichen und östlichen Bereich ausgebildet.
Bilder: Riegler Riewe, Paul Ott
Boehringer Ingelheim Laborgebäude Biberach
Aus städtebaulicher Sicht bildet das Gebäude den Abschluss der Arealbebauung, auch den Endpunkt der alleebestandenen Hauptstrasse des Werksgeländes. Die Tiefe des Baukörpers entwickelt sich über die innere Organisation der Funktionsabläufe und dem Anspruch an ein attraktives Pausen- und Freiflächenangebot im Hinblick auf ein entsprechend attraktives Arbeitsumfeld. Ausgehend von einem maximalen Gebäudeumriss, der pro Geschoss die Organisation der jeweiligen größten Abteilungen ermöglicht, wird ein Baukörper generiert, der unterschiedlich große Loggien an der Außenhülle und mehrgeschossige Lufträume im Inneren erzeugt. Zusammen mit den Erschließungsachsen und Treppenhäusern wird auf jedem Geschoss ein offenes System von kurzen Querverbindungen, und räumlich aufgeweiteten Längsverbindungen geschaffen, die immer Blickbeziehungen nach außen oder zu dem darunter bzw. darüber liegendem Geschoss im Inneren haben.
FotografIn: Angelo Kaunat, RieglerRiewe
FotografIn: Angelo Kaunat, RieglerRiewe
Museum im Palais, Graz
Das in der Sackstraße 16 in Graz gelegene denkmalgeschützte, ehemaliges Stadtpalais der Grafen Herberstein, besteht aus drei Flügeln von jeweils drei Geschossen, welche von der Straße bis zum Schloßbergfelsen reichen und verfügt über zwei Innenhöfe. Es wurde als neuer Standort der Kulturhistorischen Sammlung des Universalmuseum Joannenum als neues Museum im Palais adaptiert.
In drei Bauabschnitten wurden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten Sanierungs-, Zubau- und Umbaumaßnahmen durch das Grazer Architekturbüro Riegler Riewe betreut. Mit Vollendung des dritten Abschnittes kommt es zur, Einheitlichkeit schaffenden, Komplettierung des Palais.
Unter Erhaltung funktionaler Merkmale von historischer Relevanz wurden Funktionsabläufe neuorganisiert und gruppiert.
So finden im Zuge des Umbaus im Erdgeschoss ein adäquater Eingangsbereich, ein Café/Restaurant und über den Hof zugängige Werkstätten ihren Raum.
Über das Prunktreppenhaus im mittleren Flügel werden die Ausstellungsebenen erschlossen. Ein geführter Rundgang zeigt auf etwa 2500 m² Dauer- und Sonderausstellungen. Hierfür wurde ein „Raum im Raum“ –System konzipiert, welches einerseits die, durch die Ausstellung gestellten Anforderungen erfüllt, wie den Schutz der Exponate vor Tageslicht zu gewährleisten, einen architektonisch neutralen Hintergrund zu bilden und der Technik einen Zwischenraum zu geben. Andererseits fungiert es als kontrastierendes Element zu erhaltenen und sichtbar geblieben Prunkräumen. Durch derart bewusst gesetzte Akzente ergibt sich ein reizvoller Wechsel innerhalb des Ausstellungskonzeptes, welches die barocken Prunkräume zu einem bedeutsamen Teil des Rundgangs werden lässt.
Der gesamte Südflügel wird auf Grund der baulichen Gegebenheiten, kleinere über einen Gang erschlossene Räume, dem Verwaltungsbereich gewidmet.
Die Behutsamkeit im Umgang mit dem Bestand ist als eine der Prämissen des Entwurfes anzusehen, folgerichtig sind die vorgenommenen Eingriffe reversibel.
Erschließungselemente wie das Prunktreppenhaus in der Ausstellungsebene, die Zugangstreppenhäuser oder der Erschließungsgang in dem Verwaltungssteil wurden saniert und adaptiert. Um den südländischen Charakter des Gebäudes nicht zu beeinträchtigen, wurden diese jedoch als im Außenklima liegend beibehalten.
So bilden das Palais und die in ihm ausgestellten Objekte ein stimmiges Gesamtbild und ergänzen auf diese Weise die Ausstellungsvielfalt der Grazer Museen.
Fotos: Paul Ott
In drei Bauabschnitten wurden unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten Sanierungs-, Zubau- und Umbaumaßnahmen durch das Grazer Architekturbüro Riegler Riewe betreut. Mit Vollendung des dritten Abschnittes kommt es zur, Einheitlichkeit schaffenden, Komplettierung des Palais.
Unter Erhaltung funktionaler Merkmale von historischer Relevanz wurden Funktionsabläufe neuorganisiert und gruppiert.
So finden im Zuge des Umbaus im Erdgeschoss ein adäquater Eingangsbereich, ein Café/Restaurant und über den Hof zugängige Werkstätten ihren Raum.
Über das Prunktreppenhaus im mittleren Flügel werden die Ausstellungsebenen erschlossen. Ein geführter Rundgang zeigt auf etwa 2500 m² Dauer- und Sonderausstellungen. Hierfür wurde ein „Raum im Raum“ –System konzipiert, welches einerseits die, durch die Ausstellung gestellten Anforderungen erfüllt, wie den Schutz der Exponate vor Tageslicht zu gewährleisten, einen architektonisch neutralen Hintergrund zu bilden und der Technik einen Zwischenraum zu geben. Andererseits fungiert es als kontrastierendes Element zu erhaltenen und sichtbar geblieben Prunkräumen. Durch derart bewusst gesetzte Akzente ergibt sich ein reizvoller Wechsel innerhalb des Ausstellungskonzeptes, welches die barocken Prunkräume zu einem bedeutsamen Teil des Rundgangs werden lässt.
Der gesamte Südflügel wird auf Grund der baulichen Gegebenheiten, kleinere über einen Gang erschlossene Räume, dem Verwaltungsbereich gewidmet.
Die Behutsamkeit im Umgang mit dem Bestand ist als eine der Prämissen des Entwurfes anzusehen, folgerichtig sind die vorgenommenen Eingriffe reversibel.
Erschließungselemente wie das Prunktreppenhaus in der Ausstellungsebene, die Zugangstreppenhäuser oder der Erschließungsgang in dem Verwaltungssteil wurden saniert und adaptiert. Um den südländischen Charakter des Gebäudes nicht zu beeinträchtigen, wurden diese jedoch als im Außenklima liegend beibehalten.
So bilden das Palais und die in ihm ausgestellten Objekte ein stimmiges Gesamtbild und ergänzen auf diese Weise die Ausstellungsvielfalt der Grazer Museen.
Fotos: Paul Ott
Office Terminal Innsbruck
Das neu errichtete Office Terminal befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Mittenwaldbahngleises des Hauptbahnhofs Innsbruck und ergänzt das begonnene Städtebaukonzept des Innsbrucker Südtiroler-Platzes: Der Baukörper nimmt die Flucht des Bahnhofgebäudes auf, führt die breite Gehsteigüberdachung über die gesamte Gebäudelänge fort, und übernimmt die Gebäudehöhe des „Hotels am Bahnhof“. In seiner südlichen Ausdehnung endet der Baukörper in gemeinsamer Flucht mit dem Hotel.
Es entsteht ein Gebäudeensemble ähnlicher aber nicht einheitlicher Architektursprache, wobei das neue Bauwerk in seiner Expressivität gegenüber den beiden anderen deutlich zurückhaltender wirkt: es erfährt die Aussagekraft duch seine sehr geringe Gebäudetiefe und durch die damit verbundene Lichtdurchflutung des Gebäudes. Seine Massstäblichkeit ist der Grosszügikeit des neugestalteten Südtirolerplatzes angemessen.
Im Erdgeschoss des Gebäudes sind Geschäfts- für Gastronomieflächen angeordnet. Die vier Obergeschosse beherbergen die Betriebsführungszentrale der ÖBB - von hier aus wird das gesamte westösterreichische Schienennetz kordiniert - sowie Büros des Verkehrsbverbundes Tirol. Die zwei Untergeschosse beinhalten die datentechnischen Einrichtungen der ÖBB sowie eine Tiefgarage.
Es handelt sich um ein Bürohaus der Energieklasse A.
Fotos: Riegler Riewe
Es entsteht ein Gebäudeensemble ähnlicher aber nicht einheitlicher Architektursprache, wobei das neue Bauwerk in seiner Expressivität gegenüber den beiden anderen deutlich zurückhaltender wirkt: es erfährt die Aussagekraft duch seine sehr geringe Gebäudetiefe und durch die damit verbundene Lichtdurchflutung des Gebäudes. Seine Massstäblichkeit ist der Grosszügikeit des neugestalteten Südtirolerplatzes angemessen.
Im Erdgeschoss des Gebäudes sind Geschäfts- für Gastronomieflächen angeordnet. Die vier Obergeschosse beherbergen die Betriebsführungszentrale der ÖBB - von hier aus wird das gesamte westösterreichische Schienennetz kordiniert - sowie Büros des Verkehrsbverbundes Tirol. Die zwei Untergeschosse beinhalten die datentechnischen Einrichtungen der ÖBB sowie eine Tiefgarage.
Es handelt sich um ein Bürohaus der Energieklasse A.
Fotos: Riegler Riewe
Neubau Parkhaus P1 am Flughafen Hamburg
Wesentliche Prämissen waren bei der Entwurfsfindung die übergeordnete Einbindung, die typologische Positionierung und die architektonische Ausbildung des Parkhauses als ein markanter Solitär sowie ein günstiges Stellplatzverhältniss bei gleichzeitiger Kostenoptimierung zu erreichen.
Das Parkhaus umschreibt ein abgerundetes Dreieck, das aus einer Optimierung der Grundstückskonfiguration für ein Parkhaus generiert worden ist. Neben einer Nutzerfreundlichen Übersichtlichkeit wird gleichzeitig eine lesbare Einbettung in die übergeordnete Bebauungsstruktur erreicht. Das Parkhaus erscheint somit als ein weiterer logischer (Parkhaus)Baustein im Gesamtensemble Flughafen Hamburg.
Das Parkhaus weist eine Bebauungstiefe von ca. 34 Metern auf, wodurch ein großzügiger Innenhof freigespielt wird. Der Einsatz von Kunstlicht kann hierdurch minimiert werden, gleichzeitig wird durch das Tageslicht die Orientierung wesentlich erleichtert.
Wettbewerb 2011 - 1.Preis
Das Parkhaus umschreibt ein abgerundetes Dreieck, das aus einer Optimierung der Grundstückskonfiguration für ein Parkhaus generiert worden ist. Neben einer Nutzerfreundlichen Übersichtlichkeit wird gleichzeitig eine lesbare Einbettung in die übergeordnete Bebauungsstruktur erreicht. Das Parkhaus erscheint somit als ein weiterer logischer (Parkhaus)Baustein im Gesamtensemble Flughafen Hamburg.
Das Parkhaus weist eine Bebauungstiefe von ca. 34 Metern auf, wodurch ein großzügiger Innenhof freigespielt wird. Der Einsatz von Kunstlicht kann hierdurch minimiert werden, gleichzeitig wird durch das Tageslicht die Orientierung wesentlich erleichtert.
Wettbewerb 2011 - 1.Preis
Schlesisches Museum Katowice
Die Stadt Katowice ist wie viele Städte Oberschlesiens in ihrer Geschichte eng mit den Themen Schwerindustrie und Bergbau verbunden. Diese bilden einerseits zu einem großen Teil als identitätsstiftendes kulturelles Erbe das kulturhistorische Rückgrat der Region, andererseits haben sie markante künstliche Landschaften, Industrieanlagen und Gebäude hinterlassen. Diese sind im kollektiven Bewußtsein als unverwechselbar und damit identitätsstiftend verankert, stellen aus baulicher Sicht jedoch oftmals eine Herausforderung dar, da sie eben ursprünglich für sehr spezifische Nutzungen konzipiert wurden, die in einer zunehmend globalisierten Dienstleistungsgesellschaft an Bedeutung verloren haben und die aufgrund ihres bisweilen nur mehr musealen Charakter oftmals mit erheblichem Aufwand adaptiert werden müssen bzw. mangels schlüssiger Nachnutzungskonzepte gänzlich brachliegen.
Die Situation in Katowice ist insofern speziell zumal sich die Kohlegrube in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befindet. Dies ermöglicht die einmalige Chance, in einem zentrumsnahen Bereich in einer der zukünftigen Wachstumsregionen Europas sowohl städtebaulich, als auch landschaftsplanerisch und architektonisch einerseits lokal gezielte Akzente zu setzten, andererseits ein Impulsprojekt für eine zukunftsweisende postindustrielle Nachnutzung vergleichbarer Areale – sowohl regional als auch überregional – zu initiieren. Das Museumsprojekt dient diesbezüglich als Ausgangspunkt einer langfristigen und sicherlich nachhaltigen Umnutzung und Neubelebung eines großen zentral gelegenen Areals inmitten der Stadt.
Das Konzept basiert auf dem Versuch mit minimalen Eingriffen nach außen hin ein großzügiges Angebot an Museumsnutzungen anbieten zu können. Das Museum wie auch der Infopoint entwickeln ihr Raumprogramm in Anlehnung an die ehemalige Bedeutung und als Hommage an die ehemalige Funktion des Geländes zur Gänze unterirdisch. Nach außen hin tritt der gesamte Komplex ausschließlich durch die abstrakten Glaskuben der Verwaltung, der Erschließung und der Klimatisierung in Erscheinung, die so dimensioniert sind daß Sie sich harmonisch in das Ensemble der bestehenden Gebäude einfügen. Zusammen mit dem neu geschaffenen Netz aus Wegen, Plätzen und Grünanlagen ergibt sich so ein feingliedriger öffentlicher Naherholungsraum, ein „Stadt-Park“ im besten Sinn. Der Entwurf sieht dementsprechend auch eine behutsame Adaptierung bestehender Gebäude als Cafe und als Wohn- und Arbeitsgebäude für Artists in Residence vor. Der bestehende Turm „Warszawa“ wird durch Anbau eines Lift- und Treppenturms ebenfalls für Besucher zugänglich und bietet einen Blick über ganz Katowice.
Wettbewerb 2007 - 1. Preis
Die Situation in Katowice ist insofern speziell zumal sich die Kohlegrube in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befindet. Dies ermöglicht die einmalige Chance, in einem zentrumsnahen Bereich in einer der zukünftigen Wachstumsregionen Europas sowohl städtebaulich, als auch landschaftsplanerisch und architektonisch einerseits lokal gezielte Akzente zu setzten, andererseits ein Impulsprojekt für eine zukunftsweisende postindustrielle Nachnutzung vergleichbarer Areale – sowohl regional als auch überregional – zu initiieren. Das Museumsprojekt dient diesbezüglich als Ausgangspunkt einer langfristigen und sicherlich nachhaltigen Umnutzung und Neubelebung eines großen zentral gelegenen Areals inmitten der Stadt.
Das Konzept basiert auf dem Versuch mit minimalen Eingriffen nach außen hin ein großzügiges Angebot an Museumsnutzungen anbieten zu können. Das Museum wie auch der Infopoint entwickeln ihr Raumprogramm in Anlehnung an die ehemalige Bedeutung und als Hommage an die ehemalige Funktion des Geländes zur Gänze unterirdisch. Nach außen hin tritt der gesamte Komplex ausschließlich durch die abstrakten Glaskuben der Verwaltung, der Erschließung und der Klimatisierung in Erscheinung, die so dimensioniert sind daß Sie sich harmonisch in das Ensemble der bestehenden Gebäude einfügen. Zusammen mit dem neu geschaffenen Netz aus Wegen, Plätzen und Grünanlagen ergibt sich so ein feingliedriger öffentlicher Naherholungsraum, ein „Stadt-Park“ im besten Sinn. Der Entwurf sieht dementsprechend auch eine behutsame Adaptierung bestehender Gebäude als Cafe und als Wohn- und Arbeitsgebäude für Artists in Residence vor. Der bestehende Turm „Warszawa“ wird durch Anbau eines Lift- und Treppenturms ebenfalls für Besucher zugänglich und bietet einen Blick über ganz Katowice.
Wettbewerb 2007 - 1. Preis
