Renner Hainke Wirth Architekten
Bernstorffstraße 71
D-22767 Hamburg
T +49 (040) 43 13 52 - 40
F +49 (040) 43 13 52 - 99
office@rhwarchitekten.de
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Empfangsgebäude Lufthansa Basis in Hamburg
Die ehemalige, eher trist anmutende Einfahrt der Lufthansa Basis mit Wache stammte aus den 50er Jahren und konnte einer angemessenen Präsentation des international tätigen Unternehmens schon lange nicht mehr gerecht werden. Das neue Verkehrskonzept entspricht den heutigen Anforderungen der Mitarbeiter und Besucher, der öffentliche Nahverkehr führt nun direkt bis an den Empfang.
Die Neuplanung des Gesamtareals schafft eine räumliche Qualität und Großzügigkeit, die Nähe zum Flugverkehr wird wieder visuell erfahrbar. Die platzartige Aufweitung der Raumkanten erfolgt mittels einer prägnanten Baumreihung an den Seiten, die Zaunanlagen treten visuell in den Hintergrund.
Die Inszenierung des Empfanges wird mittels der vorhandenen Topographie verstärkt und das Gebäude als neues Wahrzeichen und Ikon des Unternehmens in seiner Präsenz betont.
Eine Großbild-Medienwand mit verzinkter Stahl-Unterkonstruktion schließt ordnend den Raum nach Norden und erwirkt eine visuelle Abschirmung des Triebwerk-Prüfstandgebäudes. Die einzelnen Bilddarstellungen der Medienwand zeigen die vielfältigen Unternehmensbereiche der Lufthansa Basis Hamburg. Die mittige Verkehrsinsel wird als Glas-Licht-Installation aus blauem Recycling-Glas gestaltet und leitet den Blick auf das Gebäude. Die gläserne Oberfläche erzeugt eine technische Atmosphäre, der Kontrast zwischen umgebender Natur und künstlicher Mitte wird betont. Das Empfangsgebäude ist Zentrum und Eingangsportal des Einfahrtsbereiches.
Die prägnante Silhouette verleiht dem Gebäude einen hohen Wieder-Erkennungswert, die Form und das Material des Daches wecken Assoziationen von Leichtigkeit, Fliegen, Gleiten und sanfter, dynamischer Fortbewegung. Der Besucher erfährt unmittelbar und intuitiv die Dynamik eines Luftfahrttechnischen High-Tech-Betriebes mit der nötigen technischen Kompetenz. Die umlaufende Glasfassade ermöglicht freie Ein- und Ausblicke und präsentiert das Gebäude einladend und übersichtlich. Die empfangende und schützende Geste des großen Daches ermöglicht einen regensicheren Zugangs-Check für alle Mitarbeiter und Besucher.
Das „Geheimnis“ des Tragwerkes ist bewahrt worden, d.h., das Phänomen der schwebenden Form bleibt erhalten, der Verlauf des Daches ergibt sich aus dem Tragwerksverlauf und den unterschiedlichen Spannweiten als obere und untere abgezeichnete Haut, sowie den klimatischen Bedingungen des Sonnenstandes.
Die feuerverzinkte Stahl-Fachwerk-Konstruktion ist ein gekoppeltes, lineares Tragwerk, die Montage erfolgte als Einfeldträger mit 2 Kragarmen in insgesamt 3 Teilen. Um eine Aussteifung im sichtbaren Bereich zu vermeiden, wurden 3 der 10 Stahlstützen als eingespannte Stützen ausgebildet. Auf Grund des engen Budgets haben wir uns zusammen mit dem Bauherrn und den Tragwerksplanern für eine feuerverzinkte Stahlkonstruktion aus marktgängigen Stahlprofilen entschieden. Die aufwendigen, sichtbaren Ypsilon-Stützen wurden im Duplex-System beschichtet.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem umlaufenden, ebenfalls feuerverzinkten Randrohr, welches den knick-freien Verlauf des Dachrandes gewährleisen musste. Ein Rohr ist das einzige Bauteil, welches sich im Vergleich zu Flächen 3-dimensional verbiegen lässt. Insgesamt ergab der Dachumlauf 8 verschiedene Radiensegmente, welche in England gebogen wurden. Die Stahlkonstruktion wurde komplett auf unseren 3D-CAD-Entwürfen von der ausführenden Firma Buthmann Ingenieur-Stahlbau aus Glinde bei Hamburg geplant, gefertigt und vor Ort montiert.
Bauherr: Deutsche Lufthansa Technik AG
Fertigstellung: 11/1999
Die Neuplanung des Gesamtareals schafft eine räumliche Qualität und Großzügigkeit, die Nähe zum Flugverkehr wird wieder visuell erfahrbar. Die platzartige Aufweitung der Raumkanten erfolgt mittels einer prägnanten Baumreihung an den Seiten, die Zaunanlagen treten visuell in den Hintergrund.
Die Inszenierung des Empfanges wird mittels der vorhandenen Topographie verstärkt und das Gebäude als neues Wahrzeichen und Ikon des Unternehmens in seiner Präsenz betont.
Eine Großbild-Medienwand mit verzinkter Stahl-Unterkonstruktion schließt ordnend den Raum nach Norden und erwirkt eine visuelle Abschirmung des Triebwerk-Prüfstandgebäudes. Die einzelnen Bilddarstellungen der Medienwand zeigen die vielfältigen Unternehmensbereiche der Lufthansa Basis Hamburg. Die mittige Verkehrsinsel wird als Glas-Licht-Installation aus blauem Recycling-Glas gestaltet und leitet den Blick auf das Gebäude. Die gläserne Oberfläche erzeugt eine technische Atmosphäre, der Kontrast zwischen umgebender Natur und künstlicher Mitte wird betont. Das Empfangsgebäude ist Zentrum und Eingangsportal des Einfahrtsbereiches.
Die prägnante Silhouette verleiht dem Gebäude einen hohen Wieder-Erkennungswert, die Form und das Material des Daches wecken Assoziationen von Leichtigkeit, Fliegen, Gleiten und sanfter, dynamischer Fortbewegung. Der Besucher erfährt unmittelbar und intuitiv die Dynamik eines Luftfahrttechnischen High-Tech-Betriebes mit der nötigen technischen Kompetenz. Die umlaufende Glasfassade ermöglicht freie Ein- und Ausblicke und präsentiert das Gebäude einladend und übersichtlich. Die empfangende und schützende Geste des großen Daches ermöglicht einen regensicheren Zugangs-Check für alle Mitarbeiter und Besucher.
Das „Geheimnis“ des Tragwerkes ist bewahrt worden, d.h., das Phänomen der schwebenden Form bleibt erhalten, der Verlauf des Daches ergibt sich aus dem Tragwerksverlauf und den unterschiedlichen Spannweiten als obere und untere abgezeichnete Haut, sowie den klimatischen Bedingungen des Sonnenstandes.
Die feuerverzinkte Stahl-Fachwerk-Konstruktion ist ein gekoppeltes, lineares Tragwerk, die Montage erfolgte als Einfeldträger mit 2 Kragarmen in insgesamt 3 Teilen. Um eine Aussteifung im sichtbaren Bereich zu vermeiden, wurden 3 der 10 Stahlstützen als eingespannte Stützen ausgebildet. Auf Grund des engen Budgets haben wir uns zusammen mit dem Bauherrn und den Tragwerksplanern für eine feuerverzinkte Stahlkonstruktion aus marktgängigen Stahlprofilen entschieden. Die aufwendigen, sichtbaren Ypsilon-Stützen wurden im Duplex-System beschichtet.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem umlaufenden, ebenfalls feuerverzinkten Randrohr, welches den knick-freien Verlauf des Dachrandes gewährleisen musste. Ein Rohr ist das einzige Bauteil, welches sich im Vergleich zu Flächen 3-dimensional verbiegen lässt. Insgesamt ergab der Dachumlauf 8 verschiedene Radiensegmente, welche in England gebogen wurden. Die Stahlkonstruktion wurde komplett auf unseren 3D-CAD-Entwürfen von der ausführenden Firma Buthmann Ingenieur-Stahlbau aus Glinde bei Hamburg geplant, gefertigt und vor Ort montiert.
Bauherr: Deutsche Lufthansa Technik AG
Fertigstellung: 11/1999
FESTPLATTE – IN BETRIEB
Allgemein
Der Umbau und die Erweiterung des Mehrzweckhochhauses –MZH- der Universität Bremen resultiert aus einem begrenzten Realisierungswettbewerb vom Januar 2005, den Renner Hainke Wirth Architekten für sich entscheiden konnte.
Städtebauliche Situation
Die Universität Bremen wurde 1971 gegründet und das MZH 1972 nach den Plänen von Henn Architekten gebaut. Die damals favorisierte und für den Zentralbereich umgesetzte Architektursprache ist bis heute zu erkennen. Dem Zeitgeist folgend, wurde hier ein Erschließungssystem umgesetzt, das die einzelnen Gebäude auf dem Höhen-Niveau der Ebene 1 fußläufig erschließt und miteinander verbindet. Im Erdgeschoss des Gebäudes waren die Technik und anderen Nebenräume untergebracht. Dieses war ferner für Anlieferungen und Wartungsarbeiten vorgesehen. Trotz der großzügigen Erschließung im 1. Obergeschoß über den Boulevard haben auch an der Universität Bremen kurzen Wege Priorität und über einen Zeitraum von 30 Jahren das Gebäude so über den Keller erschlossen.
Städtebau und Erschließung neue Situation
Der Boulevard, der das Gebäude über das Foyer in der Ebene 1 erschließt, wurde zurückgebaut. Heute wird das Gebäude über die Ebene 0 / Straßenniveau Bibliothekstraße (West) und die Enrique-Schmidt-Straße (Ost) sowie über den bestehenden Anschluss an das GW2 erschlossen. Die Ebenen 0 und 1 wurden an der Westseite durch einen Anbau von ca. 52m (L) x 10m (B) x 10m (H) mit einer nach innen gefalteten Glasfassade erweitert, der sich an den Raumkanten des Boulevards orientiert. Es entstand ein eigenständiger Hochhaussockel mit einer markanten 2-geschossigen Eingangszone, die ausschließlich dem Publikumsverkehr zugeordnet ist.
Gebäude Mehrzweckhochhaus
Nutzungs- und Funktionsbeschreibung
Ziel der Baumaßnahme war die zentral zusammengefasste Anordnung publikumsintensiver Bereiche in den beiden Sockelgeschossen des MZH. Sie beinhaltet die Konzentration von Seminar-, Veranstaltungs- und Praktikumsräumen inklusive Kommunikationsflächen, die bisher, falls überhaupt vorgesehen, im 7. Obergeschoß des Gebäudes angeordnet waren. Die Hauptnutzer sind Angehörige und Studierende des Fachbereiches 03 Mathematik/Informatik sowie das Zentrum für Netze (ZfN).
Ebene 0 (Erdgeschoss)
Über den Windfang betritt man von der Bibliothekstraße das zweigeschossige Foyer in dem sich frei zugängliche studentische Laptop-Arbeitsplätze befinden. Ein Torrahmen als neue Eingangsanlage integriert die Fluchttür des bestehenden seitlichen Sicherheitstreppenhauses und ist als verkleidete Stahlkonstruktion geplant.
Sowohl vom zweigeschossigen Foyerraum als auch vom zentralen Erschließungsgang gelangt man über eine großzügige Treppe in den zentralen Foyerbereich der Ebene 1.
Die Erschließungsachse in Ebene 0 wurde durch die Verlegung und Entfernung störender Leitungen und das Anheben der F90 Abhangdecke räumlich aufgeweitet und dadurch aufgewertet.
Der bestehende Technikschacht zwischen Achse 4 und 6 wurde um ca. 3,60 Meter nach Norden verschoben und ermöglicht, unter Weiterverwendung bestehender Wände, Platz für eine leicht schräg positionierte behindertengerechte Rampenanlage.
Eine neue Glaswand trennt die Seminarräume von der Erschließungsfläche und gestattet Tageslichteinfall sowie Durchblicke in den ehemals dunklen Flurbereich. Der neue zentrale Zugang zu den Seminar- und Büroräumen ist mit einem elektronischen Zugangskontrollsystem ausgestattet, das nur legitimierten Personen Zugang gewährt.
Ebene 1 (1. Obergeschoss)
Im Zuge der Erweiterung des MZH wurde die gesamte Westfassade rückgebaut.
Die im Nordteil neu geschaffenen Veranstaltungs- und Seminarrräume sind direkt an das aufgewertete Foyer angebunden.
Der südliche Bürotrakt wurde durch drei neue große Veranstaltungsräume ersetzt, die sich in die neuen Erweiterungsflächen erstrecken und auf dem erhöhten Fertigfußbodenniveau weitergeführt werden.
In dem öffentlich zugänglichen Foyerraum befinden sich Laptop-Arbeitsplätze sowie Ausstellungs- und Kommunikationsflächen.
Die beiden Ebenen sind durch eine neue repräsentative Treppenanlage sowie eine große Aufzugsgruppe miteinander verbunden.
Zur Einhaltung der Fluchtwegeabstände wurde ein Fluchtkorridor als geschlossene Brückenkonstruktion durch den Technikschacht realisiert, der eine sichere Erreichbarkeit des Fluchttreppenhauses, auch für die neuen südlichen Veranstaltungsräume, gewährleistet.
Nutzungs- und Funktionsbeschreibung
Ziel der Baumaßnahme war die zentral zusammengefasste Anordnung publikumsintensiver Bereiche in den beiden Sockelgeschossen des MZH. Sie beinhaltet die Konzentration von Seminar-, Veranstaltungs- und Praktikumsräumen inklusive Kommunikationsflächen, die bisher, falls überhaupt vorgesehen, im 7. Obergeschoß des Gebäudes angeordnet waren. Die Hauptnutzer sind Angehörige und Studierende des Fachbereiches 03 Mathematik/Informatik sowie das Zentrum für Netze (ZfN).
Ebene 0 (Erdgeschoss)
Über den Windfang betritt man von der Bibliothekstraße das zweigeschossige Foyer in dem sich frei zugängliche studentische Laptop-Arbeitsplätze befinden. Ein Torrahmen als neue Eingangsanlage integriert die Fluchttür des bestehenden seitlichen Sicherheitstreppenhauses und ist als verkleidete Stahlkonstruktion geplant.
Sowohl vom zweigeschossigen Foyerraum als auch vom zentralen Erschließungsgang gelangt man über eine großzügige Treppe in den zentralen Foyerbereich der Ebene 1.
Die Erschließungsachse in Ebene 0 wurde durch die Verlegung und Entfernung störender Leitungen und das Anheben der F90 Abhangdecke räumlich aufgeweitet und dadurch aufgewertet.
Der bestehende Technikschacht zwischen Achse 4 und 6 wurde um ca. 3,60 Meter nach Norden verschoben und ermöglicht, unter Weiterverwendung bestehender Wände, Platz für eine leicht schräg positionierte behindertengerechte Rampenanlage.
Eine neue Glaswand trennt die Seminarräume von der Erschließungsfläche und gestattet Tageslichteinfall sowie Durchblicke in den ehemals dunklen Flurbereich. Der neue zentrale Zugang zu den Seminar- und Büroräumen ist mit einem elektronischen Zugangskontrollsystem ausgestattet, das nur legitimierten Personen Zugang gewährt.
Ebene 1 (1. Obergeschoss)
Im Zuge der Erweiterung des MZH wurde die gesamte Westfassade rückgebaut.
Die im Nordteil neu geschaffenen Veranstaltungs- und Seminarrräume sind direkt an das aufgewertete Foyer angebunden.
Der südliche Bürotrakt wurde durch drei neue große Veranstaltungsräume ersetzt, die sich in die neuen Erweiterungsflächen erstrecken und auf dem erhöhten Fertigfußbodenniveau weitergeführt werden.
In dem öffentlich zugänglichen Foyerraum befinden sich Laptop-Arbeitsplätze sowie Ausstellungs- und Kommunikationsflächen.
Die beiden Ebenen sind durch eine neue repräsentative Treppenanlage sowie eine große Aufzugsgruppe miteinander verbunden.
Zur Einhaltung der Fluchtwegeabstände wurde ein Fluchtkorridor als geschlossene Brückenkonstruktion durch den Technikschacht realisiert, der eine sichere Erreichbarkeit des Fluchttreppenhauses, auch für die neuen südlichen Veranstaltungsräume, gewährleistet.
Konstruktion, Gestaltung und Ausbau
Fassade und Dächer
Die neue ‚Festplatte’ als Basis des Hochhauses zeichnet sich durch ein umlaufend einheitliches Fassadenmaterial aus. Eine hinterlüftete Fassade aus rot durchgefärbten lasierten Faserzementplatten fasst den Sockel zu einem Volumen zusammen. Hierzu werden die Bestandsfassade in Ebene 0 und Ebene 1 komplett saniert und erneuert.
Die Abwicklung der Fassade zieht sich im Westen von außen in das Foyer hinein und übernimmt hier die Quellluftwand. Die vorhandenen Fenster der Bestandsfassade bleiben soweit möglich erhalten, neue Fenster werden konform dem Bestand ergänzt. Ein außen liegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz wurde für alle exponierten neuen Veranstaltungs-, Seminar und Praktikumsräume ausgeführt.
Zur Westseite des Gebäudes, öffnet sich der Sockel mit einer großformatigen, transparenten Pfosten-Riegel-Fassade, die den Landschaftsraum in das Gebäude hinein fließen lässt und die Besucher in das Gebäude leitet. Zur Minimierung der Profilabmessungen wurde die Fassade als hängende Stahlkonstruktion ausgeführt.
Farb- und Materialkonzept
Die neue Fassade ist als homogene Fläche mit dunkelrot durchgefärbten Faserzementplatten ausgeführt, und definiert damit den neuen Sockel des MZH. Im zweigeschossigen Foyer faltet sich die Außenfassade in Farbe und Materialität in den neuen Innenraum.
Der neue Gießharzboden fasst durch seine Farbigkeit mit hohem Sättigungsgrad die Foyer- und Kommunikationsflächen zu einer Funktionseinheit zusammen. Die Foyerdecke erhält einen Anstrich in einem warmen Farbton mit niedriger Sättigung.
Die Grundfarbigkeit der restlichen Elemente ist zurückhaltend in Anthrazit- und Weißtönen gehalten. Akzente mit starker Farbigkeit und Metallic-Finish wurden an besonderen Punkten wie Treppe, Rampe etc. gesetzt.
Freianlagen
Die durch den Boulevard-Rückbau frei werdenden ebenerdigen Flächen wurden mit minimalem Aufwand in die umgebenden Flächen integriert.
Dies beinhaltet in erster Linie notwendige Pflasterarbeiten zum Ausbessern der Straßenbeläge an den Punkten des rückgebauten Boulevards nördlich und südlich des MZH.
Die Fläche der abgerissenen Freitreppenanlage südlich des MZH wurde im Rahmen der Planung der Landschaftsarchitekten Lohaus Carl für das „Grüne Foyer“ als Rasenfläche mit geordneten Obstbäumen überplant. Die Bäume wurden durch die in Bremen ansässigen Auslandsvertretungen und Konsulate gespendet..
Renner Hainke Wirth Architekten
Hamburg, 27.09.2010
Fassade und Dächer
Die neue ‚Festplatte’ als Basis des Hochhauses zeichnet sich durch ein umlaufend einheitliches Fassadenmaterial aus. Eine hinterlüftete Fassade aus rot durchgefärbten lasierten Faserzementplatten fasst den Sockel zu einem Volumen zusammen. Hierzu werden die Bestandsfassade in Ebene 0 und Ebene 1 komplett saniert und erneuert.
Die Abwicklung der Fassade zieht sich im Westen von außen in das Foyer hinein und übernimmt hier die Quellluftwand. Die vorhandenen Fenster der Bestandsfassade bleiben soweit möglich erhalten, neue Fenster werden konform dem Bestand ergänzt. Ein außen liegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz wurde für alle exponierten neuen Veranstaltungs-, Seminar und Praktikumsräume ausgeführt.
Zur Westseite des Gebäudes, öffnet sich der Sockel mit einer großformatigen, transparenten Pfosten-Riegel-Fassade, die den Landschaftsraum in das Gebäude hinein fließen lässt und die Besucher in das Gebäude leitet. Zur Minimierung der Profilabmessungen wurde die Fassade als hängende Stahlkonstruktion ausgeführt.
Farb- und Materialkonzept
Die neue Fassade ist als homogene Fläche mit dunkelrot durchgefärbten Faserzementplatten ausgeführt, und definiert damit den neuen Sockel des MZH. Im zweigeschossigen Foyer faltet sich die Außenfassade in Farbe und Materialität in den neuen Innenraum.
Der neue Gießharzboden fasst durch seine Farbigkeit mit hohem Sättigungsgrad die Foyer- und Kommunikationsflächen zu einer Funktionseinheit zusammen. Die Foyerdecke erhält einen Anstrich in einem warmen Farbton mit niedriger Sättigung.
Die Grundfarbigkeit der restlichen Elemente ist zurückhaltend in Anthrazit- und Weißtönen gehalten. Akzente mit starker Farbigkeit und Metallic-Finish wurden an besonderen Punkten wie Treppe, Rampe etc. gesetzt.
Freianlagen
Die durch den Boulevard-Rückbau frei werdenden ebenerdigen Flächen wurden mit minimalem Aufwand in die umgebenden Flächen integriert.
Dies beinhaltet in erster Linie notwendige Pflasterarbeiten zum Ausbessern der Straßenbeläge an den Punkten des rückgebauten Boulevards nördlich und südlich des MZH.
Die Fläche der abgerissenen Freitreppenanlage südlich des MZH wurde im Rahmen der Planung der Landschaftsarchitekten Lohaus Carl für das „Grüne Foyer“ als Rasenfläche mit geordneten Obstbäumen überplant. Die Bäume wurden durch die in Bremen ansässigen Auslandsvertretungen und Konsulate gespendet..
Renner Hainke Wirth Architekten
Hamburg, 27.09.2010
View Point und Cruise Center Hafencity Hamburg
1. View Point
Als Symbolkraft für ein erfolgreiches Gelingen der HafenCity steht die dynamische, nach vorn gerichtete Position des View Points. Die weit auskragende Plattform zelebriert den Zauber des Schwebens und der Schwerelosigkeit.
Um bei der insgesamt kleinen Fläche genügend visuellen Focus zu erzielen und einen bewussten Unterschied zu pragmatischen Bau- und Gerüsttürmen zu definieren, ist die Kopfausbildung des Turmes als Freiform entworfen. Die geschwungenen Ausschnitte formen jeweils eigene Bildausschnitte, welche sich mit der Bewegung des Betrachters ständig verändern. Die Freiformen stehen aber auch als Sinnbild für die menschliche Sehnsucht nach Phantasie und den Traum von der lebendigen Stadt mit ihren Freiräumen.
Die Plattformebene befindet sich periscoopartig auskragend auf 10.54 m über Terrain, so dass der Blick in die Baustellen gewährleistet ist. Der View Point ist als öffentliches Gebäude konzipiert und ist frei zugänglich.
Die Erschließung erfolgt über eine Treppenanlage, die das Durchlaufen verschiedener Räume inszeniert und dadurch wichtige Blickbeziehungen erzeugt.
Der Aufstieg beginnt im Außenraum auf der Rückseite des View Points. Nach dem ersten Zwischenpodest tritt man in den Innenraum des Turmes. Ein Raumerlebnis, welches durch den Charakter des offenen Stahlbaus als auch durch die Blicke aus den Durchgangsöffnungen besticht. Nach einem weiteren Zwischenpodest führt eine Treppe an der Außenseite des Turmes vorbei und eröffnet den Blick auf den Hafen und das temporäre Kreuzfahrtterminal. Das letzte Zwischenpodest führt den Besucher wiederum in den Turm hinein. Der abschließende Treppenaufgang zur Plattform erhält eine besondere Spannung, da er den Besucher aus dem Turm heraus ein Stück frei über dem Boden zur Plattform aufsteigen lässt.
Der Austritt auf die Plattform erfolgt mittig. Auf der Plattform informieren Informationstafeln über den Entwicklungsstand der Hafencity. Ein, über die gesamte Fassadenwandung aufgebrachter „Kompass“ erleichtert die Orientierung im Gebiet. Ein Fernglas rundet das Sehen und Erleben auf der Plattform ab. Die Konzeption der Plattform ermöglicht ein komplettes Umlaufen und einen freien Blick in alle Richtungen.
Bauherr: HafenCity Hamburg GmbH
Fertigstellung: 06/2004
2. Cruise Center
Als Leitmotive für das neue, temporäre Kreuzfahrt-Terminal
dienen zwei vertraute Elemente der Seefahrt:
- der klassische Übersee-Container, der „ewige Kreuzfahrer“
der Weltmeere,
- das große, helle Segel als heutiges Symbol und Lifestyle-Ambiente für Eleganz, Luxus und Sportlichkeit.
Die Corporate Identity des Terminals entsteht durch die Kombination der etwas rauen, eine große Halle bildenden Container-Bausteine, mit einem großzügigen, zur Stadtseite auskragenden Dach.
Eine großflächige Fassadenöffnung, das „Fenster zur Stadt“, richtet den Blick der ankommenden Kreuzfahrtgäste auf die Stadtsilhouette und das bekannteste Symbol der Stadt Hamburg, den Michel.
Jeder Besucher und sich dem Schiff nähernde Gast erfährt das leuchtende, schwebende Dach - und empfindet beim Betreten des Gebäudes die angemessene, lichte Großzügigkeit des Raumes sowie den weiten Blick auf das Wasser und das Kreuzfahrtschiff.
Die große, ungegliederte Asphaltfläche im Vorbereich des Terminals ist einerseits Charakteristikum des hafengeprägten Ortes, benötigt aus unserer Sicht jedoch raumbildende Strukturen. Ein Raster von hochkant stehenden „Container-Folies“-, welche in der Nacht durch eine einfache, aufgesetzte transluzente Folie erleuchten, bereichern die Hafenatmosphäre, bilden einen visuellen Magnet als „Leuchttürme“ innerhalb der Hafencity und geben neuen Halt in der Leere des Raumes.
Die Stellplatzflächen werden räumlich gefasst und die Zaunanlagen bekommen deutliche Eckpunkte.
Die Grün- und Asphaltflächen erhalten durch das Raster der Türme eine thematische Verbindung, denn angrenzend an den Kibbelsteg ist eine großzügige Rasenfläche als Eventfläche angedacht, welche die Rauigkeit des Ortes mit dem Lifestyle-Ambiente des Kreuzfahrers versöhnt.
Der Haupteingang des Terminals für die mit dem Auto anreisenden Gäste erfolgt regengeschützt über die stadtzugewandte Fassadenseite, in direkter Verbindung zu Bus –und PKW-Stellplätzen. Vom Schiff ankommende Gäste betreten das Terminal windgeschützt auf der Ostseite. Zusätzliche Öffnungen auf der Schiffseite ermöglichen getrennten An- und Ablieferverkehr.
Bauherr: HafenCity Hamburg GmbH
Fertigstellung: 04/2004
Als Symbolkraft für ein erfolgreiches Gelingen der HafenCity steht die dynamische, nach vorn gerichtete Position des View Points. Die weit auskragende Plattform zelebriert den Zauber des Schwebens und der Schwerelosigkeit.
Um bei der insgesamt kleinen Fläche genügend visuellen Focus zu erzielen und einen bewussten Unterschied zu pragmatischen Bau- und Gerüsttürmen zu definieren, ist die Kopfausbildung des Turmes als Freiform entworfen. Die geschwungenen Ausschnitte formen jeweils eigene Bildausschnitte, welche sich mit der Bewegung des Betrachters ständig verändern. Die Freiformen stehen aber auch als Sinnbild für die menschliche Sehnsucht nach Phantasie und den Traum von der lebendigen Stadt mit ihren Freiräumen.
Die Plattformebene befindet sich periscoopartig auskragend auf 10.54 m über Terrain, so dass der Blick in die Baustellen gewährleistet ist. Der View Point ist als öffentliches Gebäude konzipiert und ist frei zugänglich.
Die Erschließung erfolgt über eine Treppenanlage, die das Durchlaufen verschiedener Räume inszeniert und dadurch wichtige Blickbeziehungen erzeugt.
Der Aufstieg beginnt im Außenraum auf der Rückseite des View Points. Nach dem ersten Zwischenpodest tritt man in den Innenraum des Turmes. Ein Raumerlebnis, welches durch den Charakter des offenen Stahlbaus als auch durch die Blicke aus den Durchgangsöffnungen besticht. Nach einem weiteren Zwischenpodest führt eine Treppe an der Außenseite des Turmes vorbei und eröffnet den Blick auf den Hafen und das temporäre Kreuzfahrtterminal. Das letzte Zwischenpodest führt den Besucher wiederum in den Turm hinein. Der abschließende Treppenaufgang zur Plattform erhält eine besondere Spannung, da er den Besucher aus dem Turm heraus ein Stück frei über dem Boden zur Plattform aufsteigen lässt.
Der Austritt auf die Plattform erfolgt mittig. Auf der Plattform informieren Informationstafeln über den Entwicklungsstand der Hafencity. Ein, über die gesamte Fassadenwandung aufgebrachter „Kompass“ erleichtert die Orientierung im Gebiet. Ein Fernglas rundet das Sehen und Erleben auf der Plattform ab. Die Konzeption der Plattform ermöglicht ein komplettes Umlaufen und einen freien Blick in alle Richtungen.
Bauherr: HafenCity Hamburg GmbH
Fertigstellung: 06/2004
2. Cruise Center
Als Leitmotive für das neue, temporäre Kreuzfahrt-Terminal
dienen zwei vertraute Elemente der Seefahrt:
- der klassische Übersee-Container, der „ewige Kreuzfahrer“
der Weltmeere,
- das große, helle Segel als heutiges Symbol und Lifestyle-Ambiente für Eleganz, Luxus und Sportlichkeit.
Die Corporate Identity des Terminals entsteht durch die Kombination der etwas rauen, eine große Halle bildenden Container-Bausteine, mit einem großzügigen, zur Stadtseite auskragenden Dach.
Eine großflächige Fassadenöffnung, das „Fenster zur Stadt“, richtet den Blick der ankommenden Kreuzfahrtgäste auf die Stadtsilhouette und das bekannteste Symbol der Stadt Hamburg, den Michel.
Jeder Besucher und sich dem Schiff nähernde Gast erfährt das leuchtende, schwebende Dach - und empfindet beim Betreten des Gebäudes die angemessene, lichte Großzügigkeit des Raumes sowie den weiten Blick auf das Wasser und das Kreuzfahrtschiff.
Die große, ungegliederte Asphaltfläche im Vorbereich des Terminals ist einerseits Charakteristikum des hafengeprägten Ortes, benötigt aus unserer Sicht jedoch raumbildende Strukturen. Ein Raster von hochkant stehenden „Container-Folies“-, welche in der Nacht durch eine einfache, aufgesetzte transluzente Folie erleuchten, bereichern die Hafenatmosphäre, bilden einen visuellen Magnet als „Leuchttürme“ innerhalb der Hafencity und geben neuen Halt in der Leere des Raumes.
Die Stellplatzflächen werden räumlich gefasst und die Zaunanlagen bekommen deutliche Eckpunkte.
Die Grün- und Asphaltflächen erhalten durch das Raster der Türme eine thematische Verbindung, denn angrenzend an den Kibbelsteg ist eine großzügige Rasenfläche als Eventfläche angedacht, welche die Rauigkeit des Ortes mit dem Lifestyle-Ambiente des Kreuzfahrers versöhnt.
Der Haupteingang des Terminals für die mit dem Auto anreisenden Gäste erfolgt regengeschützt über die stadtzugewandte Fassadenseite, in direkter Verbindung zu Bus –und PKW-Stellplätzen. Vom Schiff ankommende Gäste betreten das Terminal windgeschützt auf der Ostseite. Zusätzliche Öffnungen auf der Schiffseite ermöglichen getrennten An- und Ablieferverkehr.
Bauherr: HafenCity Hamburg GmbH
Fertigstellung: 04/2004
Blue Office, Yellow Office und Green Office in Hamburg - Falkenried
In Zusammenarbeit mit dem Bauherren und der Stadtplanung entwickelten Renner Hainke Wirth Architekten eine erste Konzeption für das „Blue-Office“, dem der Um- und Neubau des „Yellow Office„ und des „Green Office“ wenig später folgte. Die drei Büro- und Geschäftshäuser stellen als städtebauliches Ensemble den baulichen Schlussstein des Falkenried-Areals dar und sind gleichzeitig das visuelle Entrée des neuen Quartiers. Eine besondere Herausforderung war die stadträumliche Öffnung des Areales zur Hoheluftchaussee und die komplizierte Restgeometrie des Grundstückes mit der Einbindung eines der größten Briefsortierzentren Hamburgs und einer Ortsvermittlungsstelle (OVST) der Telekom im laufenden Betrieb.
Neben dem funktionalen Anspruch an die Büroflächen stand die Entwicklung eines attraktiven und von Individualität geprägten Einzelhandels-Branchenmixes im Vordergrund. Bei dem Projekt wurde besonderer Wert darauf gelegt, ein Arbeits- und Lebensumfeld zu entwerfen, das einserseits klar strukturiert und anderderseits facettenreich ist. Die leicht zu einander verdrehten, sich gegenüberliegenden Häuser, bilden in ihrer Mitte eine attraktive Piazza, die zum Einkaufen und Verweilen einlädt.
Das direkt an der Hoheluftchausse gelegene „Yellow Office“ ist der städtebauliche Auftakt zum Falkenried Areal. Wie ein neuer, schwebender Mantel legt sich der Neubau um die Ortsvermittlungsstelle der Telekom, dessen Fassade im Rahmen der Baumaßnahme optisch, wie auch energetisch, überarbeitet wurde. Gestalterisch wird ein Bogen zwischen den angrenzenden Gelbklinkerbauten der Nachkriegsmoderne und der skulpturalen Architektur des neuen Quartiers gespannt. Das Fassadenkleid in warmer Holzoptik unterstreicht den farblichen Zusammenhang mit der neuen Bebauung. Raumhoch verglaste Erker in der Fassade nehmen die Blickbeziehungen zur Hoheluftbrücke, den fernen Grindelhochhäusern und zur Piazza auf.
Ein Ärztezentrum als Mieter des ersten Obergeschosses gruppiert sich auf über 1.000 m² mit insgesamt 5 Praxen um einen gemeinsamen Erschließungshof, der Alt- und Neubau unmerklich miteinander verbindet.
Nicht nur um den profanen Nutzbau des Bestandsgebäudes energetisch zu optimieren, sondern hauptsächlich, um ihm eine visuelle Aufwertung zu geben, wurde eine Dachaufstockung in Form eines „schwebenden, allseitig auskragenden Wolkenbügels“ als besonderes Bauteil aufgesetzt.
Durch sein ansteigendes Dach führt das „Blue Office“ weiter in das Falkenried-Areal hinein und bildet ein städtebauliche Pendant zum Neubau des „Red Office“ von Bolles + Wilson Architekten. Die dynamische Form, der dunkle Naturstein der Fassade, die großzügige, loftartige Verglasung und die reduzierten, edlen Materialien bewirken die hochwertige Anmutung dieses Gebäudes. Die Form des Gebäudes, die aus der optimierten Ausnutzung der Vorgaben des B-Plans entstanden ist, wurde durch den geometrischen Verschnitt der Geschossebenen gestaltet. Dadurch werden im Inneren spannungsvolle Räume erzeugt, die durch die Werbeagentur Scholz & Friends Neumarkt genutzt werden. Ein offener Luftraum, eine Galerie und eine innenliegende Terrasse machen das Besondere der Räumlichkeiten aus. Die Dachterrassen sind mit Büschen und Sträuchern gestaltet und bieten den Mitarbeitern in den oberen Geschossebenen ausreichend Raum für Pausen und Meetings im Freien.
Das Gebäude „Green Office“ schliesst eine Baulücke am Lehmweg. Von hier aus wird der Innenhof erschlossen und die von allen Häusern gemeinsam genutzte Tiefgarage erreicht. Es ruht weitgehend auf Stützen, weil es unterfahren werden muss. Die schlichte weiße Putzfassade wird duch bronzefarbenen Einfassungen der Fensterbänder ergänzt.
Alle neuen, aufgehenden Bürohausfassaden sind den Anforderungen des Hamburger Energie-Passes entsprechend gebaut. Die Fassaden des „Yellow Office“ zur Hoheluftchaussee sind als Schallschutzfenster ausgeführt. Die Bauten verfügen über energetisch optimierte Fassaden und eine Bauteilkühlung. Alle Dächer der Neubauten sind extensiv begrünt.
Bei allen drei Büro- und Geschäftshäusern herrscht das Funktionalitätsgesetz vielseitig nutzbarer Flächen. Der städtebauliche Entwurf prägt die Architektur. Die ausgefeilte Ästhetik der Oberflächen und die Details der Häuser haben mit Ihrem durchaus ambivalenten Spiel mit den Zeichen der Moderne inmitten eines lebhaften historischen Umfeldes kein wirkliches gleichberechtigtes Gegenüber. Vielleicht wäre ein solches Ziel aber auch ein zu hochgestecktes Ziel.
Bauherr: Züblin Development GmbH
Fertigstellung: 06/2007
Neben dem funktionalen Anspruch an die Büroflächen stand die Entwicklung eines attraktiven und von Individualität geprägten Einzelhandels-Branchenmixes im Vordergrund. Bei dem Projekt wurde besonderer Wert darauf gelegt, ein Arbeits- und Lebensumfeld zu entwerfen, das einserseits klar strukturiert und anderderseits facettenreich ist. Die leicht zu einander verdrehten, sich gegenüberliegenden Häuser, bilden in ihrer Mitte eine attraktive Piazza, die zum Einkaufen und Verweilen einlädt.
Das direkt an der Hoheluftchausse gelegene „Yellow Office“ ist der städtebauliche Auftakt zum Falkenried Areal. Wie ein neuer, schwebender Mantel legt sich der Neubau um die Ortsvermittlungsstelle der Telekom, dessen Fassade im Rahmen der Baumaßnahme optisch, wie auch energetisch, überarbeitet wurde. Gestalterisch wird ein Bogen zwischen den angrenzenden Gelbklinkerbauten der Nachkriegsmoderne und der skulpturalen Architektur des neuen Quartiers gespannt. Das Fassadenkleid in warmer Holzoptik unterstreicht den farblichen Zusammenhang mit der neuen Bebauung. Raumhoch verglaste Erker in der Fassade nehmen die Blickbeziehungen zur Hoheluftbrücke, den fernen Grindelhochhäusern und zur Piazza auf.
Ein Ärztezentrum als Mieter des ersten Obergeschosses gruppiert sich auf über 1.000 m² mit insgesamt 5 Praxen um einen gemeinsamen Erschließungshof, der Alt- und Neubau unmerklich miteinander verbindet.
Nicht nur um den profanen Nutzbau des Bestandsgebäudes energetisch zu optimieren, sondern hauptsächlich, um ihm eine visuelle Aufwertung zu geben, wurde eine Dachaufstockung in Form eines „schwebenden, allseitig auskragenden Wolkenbügels“ als besonderes Bauteil aufgesetzt.
Durch sein ansteigendes Dach führt das „Blue Office“ weiter in das Falkenried-Areal hinein und bildet ein städtebauliche Pendant zum Neubau des „Red Office“ von Bolles + Wilson Architekten. Die dynamische Form, der dunkle Naturstein der Fassade, die großzügige, loftartige Verglasung und die reduzierten, edlen Materialien bewirken die hochwertige Anmutung dieses Gebäudes. Die Form des Gebäudes, die aus der optimierten Ausnutzung der Vorgaben des B-Plans entstanden ist, wurde durch den geometrischen Verschnitt der Geschossebenen gestaltet. Dadurch werden im Inneren spannungsvolle Räume erzeugt, die durch die Werbeagentur Scholz & Friends Neumarkt genutzt werden. Ein offener Luftraum, eine Galerie und eine innenliegende Terrasse machen das Besondere der Räumlichkeiten aus. Die Dachterrassen sind mit Büschen und Sträuchern gestaltet und bieten den Mitarbeitern in den oberen Geschossebenen ausreichend Raum für Pausen und Meetings im Freien.
Das Gebäude „Green Office“ schliesst eine Baulücke am Lehmweg. Von hier aus wird der Innenhof erschlossen und die von allen Häusern gemeinsam genutzte Tiefgarage erreicht. Es ruht weitgehend auf Stützen, weil es unterfahren werden muss. Die schlichte weiße Putzfassade wird duch bronzefarbenen Einfassungen der Fensterbänder ergänzt.
Alle neuen, aufgehenden Bürohausfassaden sind den Anforderungen des Hamburger Energie-Passes entsprechend gebaut. Die Fassaden des „Yellow Office“ zur Hoheluftchaussee sind als Schallschutzfenster ausgeführt. Die Bauten verfügen über energetisch optimierte Fassaden und eine Bauteilkühlung. Alle Dächer der Neubauten sind extensiv begrünt.
Bei allen drei Büro- und Geschäftshäusern herrscht das Funktionalitätsgesetz vielseitig nutzbarer Flächen. Der städtebauliche Entwurf prägt die Architektur. Die ausgefeilte Ästhetik der Oberflächen und die Details der Häuser haben mit Ihrem durchaus ambivalenten Spiel mit den Zeichen der Moderne inmitten eines lebhaften historischen Umfeldes kein wirkliches gleichberechtigtes Gegenüber. Vielleicht wäre ein solches Ziel aber auch ein zu hochgestecktes Ziel.
Bauherr: Züblin Development GmbH
Fertigstellung: 06/2007
Husarenhof Marienthal in Hamburg-Wandsbek
1. Neubau der Verkehrsdirektion 3 der Polizei Hamburg
Der Neubau des Dienstgebäudes der Verkehrsdirektion 3 in Hamburg Wandsbek ist Auftakt für die Entwicklung einer ehemaligen Husarenkaserne zu einem hochwertigen Wohnquartier. Das Polizeigebäude schützt mit seiner Lage direkt an der Rennbahnstrasse die Wohnbebauung vor Emissionen der stark befahrenen Strasse. Städtebaulich markiert das horizontal gegliederte Gebäude mit seinem expressiv auskragenden 2. Obergeschoss den Brückenkopf der stadtauswärts führenden Rennbahnstraße über die A 2 in Richtung Berlin.
Die Verkehrsdirektion 3 beherbergt die mobilen Einsatzkräfte der Polizei. Hinter einer transluzenten Garagenfront aus Toren mit Polykarbonat, sind im Erdgeschoss die Einsatzfahrzeuge der Verkehrsstaffel Ost geparkt. In einer abgetrennten Pflegehalle mit Anbindung an eine Werkstatt wird repariert und geputzt. Im 1. Obergeschoss befinden sich neben den Büroflächen großflächige Umkleide- und Sanitärräume sowie ein kleiner Sportraum. Die Auskragung des Gebäudes im 2.Obergeschosses beherbergt den Unterrichts- und Alarmraum. Im gleichen Geschoss werden auch die `Blitzerfotos` ausgewertet.
In Anlehnung an die Hamburger Polizeiuniform ist das Gebäude zurückhaltend in Anthrazit, Dunkelblau und Weiß gestaltet. Dunkelblaue großformatige Keramikfliesen und Blechrahmen zwischen den Fenstern fassen die Fensteröffnungen zu Bändern zusammen.
Auf der Rückseite zur angrenzenden Reihenhausbebauung zieht sich der anthrazitfarbende Sockelputz bis hoch in die Fassade und umfasst die Lüftungsgitter in Form von dunklen Putzflächen. In der gleichen Fassade schiebt sich ein Erker in Keilform aus der anschließenden Lärmschutzwand, die das Wohngebiet von den Geräuschen, der angrenzenden Autobahn schützt. Der Erker markiert den Eingangsbereich einer Sonderabteilung der Polizei, die mit verkehrstechnischen Sicherungsmaßnahmen betraut ist.
Bauherr: Garbe Development GmbH
Fertigstellung: 04/2008
Der Neubau des Dienstgebäudes der Verkehrsdirektion 3 in Hamburg Wandsbek ist Auftakt für die Entwicklung einer ehemaligen Husarenkaserne zu einem hochwertigen Wohnquartier. Das Polizeigebäude schützt mit seiner Lage direkt an der Rennbahnstrasse die Wohnbebauung vor Emissionen der stark befahrenen Strasse. Städtebaulich markiert das horizontal gegliederte Gebäude mit seinem expressiv auskragenden 2. Obergeschoss den Brückenkopf der stadtauswärts führenden Rennbahnstraße über die A 2 in Richtung Berlin.
Die Verkehrsdirektion 3 beherbergt die mobilen Einsatzkräfte der Polizei. Hinter einer transluzenten Garagenfront aus Toren mit Polykarbonat, sind im Erdgeschoss die Einsatzfahrzeuge der Verkehrsstaffel Ost geparkt. In einer abgetrennten Pflegehalle mit Anbindung an eine Werkstatt wird repariert und geputzt. Im 1. Obergeschoss befinden sich neben den Büroflächen großflächige Umkleide- und Sanitärräume sowie ein kleiner Sportraum. Die Auskragung des Gebäudes im 2.Obergeschosses beherbergt den Unterrichts- und Alarmraum. Im gleichen Geschoss werden auch die `Blitzerfotos` ausgewertet.
In Anlehnung an die Hamburger Polizeiuniform ist das Gebäude zurückhaltend in Anthrazit, Dunkelblau und Weiß gestaltet. Dunkelblaue großformatige Keramikfliesen und Blechrahmen zwischen den Fenstern fassen die Fensteröffnungen zu Bändern zusammen.
Auf der Rückseite zur angrenzenden Reihenhausbebauung zieht sich der anthrazitfarbende Sockelputz bis hoch in die Fassade und umfasst die Lüftungsgitter in Form von dunklen Putzflächen. In der gleichen Fassade schiebt sich ein Erker in Keilform aus der anschließenden Lärmschutzwand, die das Wohngebiet von den Geräuschen, der angrenzenden Autobahn schützt. Der Erker markiert den Eingangsbereich einer Sonderabteilung der Polizei, die mit verkehrstechnischen Sicherungsmaßnahmen betraut ist.
Bauherr: Garbe Development GmbH
Fertigstellung: 04/2008
Die umgebaute Cafeteria der Universität Bremen eröffnet ihren Betrieb
Die Kapazität der bestehenden Cafeteria wies ein erhebliches Defizit zu der vorhandenen Nachfrage auf. Deshalb wurde von der Universität Bremen und der Senatorin für Bildung und Wissenschaft, auf Grund einer Machbarkeitsstudie, entschieden zu sanie-ren und zu erweitern.
Die Projektgemeinschaft Renner Hainke Wirth Architekten, Hamburg / Campe Campe Janda, Bremen / Husemann Timmermann und Partner Architekten, Braunschweig wurde mit der Planung und Ausführung beauftragt.
Die Baumaßnahme umfasste eine Sanierung und Erweiterung der Cafeteria -und Gast-bereiche des Gebäudes der Geisteswissenschaften an der Universität Bremen.
1971 wurde das Gebäude in Betrieb genommen und die damals favorisierte Architektur-sprache des Strukturalismus der frühen 70er Jahre war bis zur Sanierung zu erkennen.
Die Sanierung und Erweiterung beinhalten neben den versorgungstechnischen Eingrif-fen (1600 Essen/ Tag) und Ergänzungen (Mensa, Cafe und Lounge) vor allem auch ei-ne Sanierung und räumliche Neuinterpretation der Gastbereiche auf drei Ebenen des Gebäudeteils mit 1.365 qm Netto-Grundfläche.
Die Neugestaltung der Erschließung zwischen Ebene 1 und Ebene 2 bildet mit einem zusätzlichen Anbau den Haupteingriff der baulichen Maßnahmen. Vorhandene Einbau-ten und Ausgabetresen die den Raumeindruck und die Verkehrsströme störten aber auch Treppen und Wände, wurden entfernt. Sämtliche Bodenbeläge und Deckenverkleidungen wurden rückgebaut und durch zeitgemäße Materialien ersetzt. Auch die Außenverglasung wurde erneuert und mit Energiesparenden und zum Teil farbigen Gläsern versehen. Da sich die Cafeteria am Boulevard im Institutsgebäude Geisteswissenschaften 2 (GW2), dem größten Institut an der Universität Bremen befindet, bietet der Gastraum viele Anspielungen an diese Wissenschaften, wie z.B. bedruckte Wände Ta-peten oder Decken mit Texten, Plänen und Bildern. Alle Bereiche wurden durch eine neue Möblierungen aufgewertet wobei auf massiven Eichenbänken gespeist wird, auf Holzstühlen Cafe getrunken wird und auf Ledersofas gefeiert werden kann. Eine mit Motiven von Essen bis Bremen bedruckte hochwertige Glasschiebewand trennt den Free Flow Bereich der Essensausgabe im ehemaligen Lager der Cafeteria vom Gastraum. Hierhinter wird weit einsehbar für den Kunden gekocht und gebacken.
Die Ebene 2 wurde mit einer neuen, zeitgemäßen Cafeteria mit Cafe-Bar versehen, wo-bei der ehemalige abgetrennte Wintergarten geöffnet und räumlich angebunden wurde. Die massiven Betonbrüstungen der 70-iger Jahre wurden zum Teil rückgebaut und durch Glasbrüstungen mit Holzelementen als Thekenbrüstungen ersetzt. Andere Betonfertigteile wurden gereinigt und gestrahlt, so dass sie ihre alte Strahlkraft zurück erhielten
Der 2-teilige Galeriebereich in Ebene 3 wird durch neue Materialien und durch einen temporär zu nutzenden Bartresen zum ‚Roten Salon’ mit Lounge-Atmosphäre und durch Arbeitsgruppenmöblierung zu einem Arbeitsbereich umgebaut.
Renner Hainke Wirth Architekten GMBH, Hamburg
Architektur Gastraum, Essensausgabe und Fassaden (LP 1-5 + künstlerische Bauleitung)
Campe Campe Janda Architekten, Bremen
Ausschreibung, Kosten und Vergabe, örtliche Bauleitung (LP 6-9)
Husemann Timmermann Architekten, Braunschweig
Planung Wirtschaftsbereich, Küche (LP 1-9)
Die Projektgemeinschaft Renner Hainke Wirth Architekten, Hamburg / Campe Campe Janda, Bremen / Husemann Timmermann und Partner Architekten, Braunschweig wurde mit der Planung und Ausführung beauftragt.
Die Baumaßnahme umfasste eine Sanierung und Erweiterung der Cafeteria -und Gast-bereiche des Gebäudes der Geisteswissenschaften an der Universität Bremen.
1971 wurde das Gebäude in Betrieb genommen und die damals favorisierte Architektur-sprache des Strukturalismus der frühen 70er Jahre war bis zur Sanierung zu erkennen.
Die Sanierung und Erweiterung beinhalten neben den versorgungstechnischen Eingrif-fen (1600 Essen/ Tag) und Ergänzungen (Mensa, Cafe und Lounge) vor allem auch ei-ne Sanierung und räumliche Neuinterpretation der Gastbereiche auf drei Ebenen des Gebäudeteils mit 1.365 qm Netto-Grundfläche.
Die Neugestaltung der Erschließung zwischen Ebene 1 und Ebene 2 bildet mit einem zusätzlichen Anbau den Haupteingriff der baulichen Maßnahmen. Vorhandene Einbau-ten und Ausgabetresen die den Raumeindruck und die Verkehrsströme störten aber auch Treppen und Wände, wurden entfernt. Sämtliche Bodenbeläge und Deckenverkleidungen wurden rückgebaut und durch zeitgemäße Materialien ersetzt. Auch die Außenverglasung wurde erneuert und mit Energiesparenden und zum Teil farbigen Gläsern versehen. Da sich die Cafeteria am Boulevard im Institutsgebäude Geisteswissenschaften 2 (GW2), dem größten Institut an der Universität Bremen befindet, bietet der Gastraum viele Anspielungen an diese Wissenschaften, wie z.B. bedruckte Wände Ta-peten oder Decken mit Texten, Plänen und Bildern. Alle Bereiche wurden durch eine neue Möblierungen aufgewertet wobei auf massiven Eichenbänken gespeist wird, auf Holzstühlen Cafe getrunken wird und auf Ledersofas gefeiert werden kann. Eine mit Motiven von Essen bis Bremen bedruckte hochwertige Glasschiebewand trennt den Free Flow Bereich der Essensausgabe im ehemaligen Lager der Cafeteria vom Gastraum. Hierhinter wird weit einsehbar für den Kunden gekocht und gebacken.
Die Ebene 2 wurde mit einer neuen, zeitgemäßen Cafeteria mit Cafe-Bar versehen, wo-bei der ehemalige abgetrennte Wintergarten geöffnet und räumlich angebunden wurde. Die massiven Betonbrüstungen der 70-iger Jahre wurden zum Teil rückgebaut und durch Glasbrüstungen mit Holzelementen als Thekenbrüstungen ersetzt. Andere Betonfertigteile wurden gereinigt und gestrahlt, so dass sie ihre alte Strahlkraft zurück erhielten
Der 2-teilige Galeriebereich in Ebene 3 wird durch neue Materialien und durch einen temporär zu nutzenden Bartresen zum ‚Roten Salon’ mit Lounge-Atmosphäre und durch Arbeitsgruppenmöblierung zu einem Arbeitsbereich umgebaut.
Renner Hainke Wirth Architekten GMBH, Hamburg
Architektur Gastraum, Essensausgabe und Fassaden (LP 1-5 + künstlerische Bauleitung)
Campe Campe Janda Architekten, Bremen
Ausschreibung, Kosten und Vergabe, örtliche Bauleitung (LP 6-9)
Husemann Timmermann Architekten, Braunschweig
Planung Wirtschaftsbereich, Küche (LP 1-9)
Innovation@work Lufthansa Technik in Hamburg
Am ersten Tag der Aircraft Interiors Expo 2009 weihte die Lufthansa Technik in Hamburg ihr neues Forschungs- und Entwicklungszentrum „Innovation@work“ ein. Für insgesamt 200 Mitarbeiter entstanden auf rund 6.300 m² Büros, Testlabore, Fertigungsbereiche und Ausstellungsflächen für neue Produkte, die für Kunden in aller Welt entwickelt werden.
Das Gebäude folgt der Strasse „Weg beim Jäger“ in Form eines Bumerangs. Das zurück versetzte Erdgeschoß ist dunkel gehalten und bildet den Sockel zum optisch darüber schwebenden viergeschossigen Teil aus aluminiumfarbigen Metallkassetten.
Die Flügelform des Gebäudes ergibt im Zentrum des Hauses einen breiten Nutzungsbereich, der zu den Enden hin konisch zuläuft. Diese Kubatur ermöglicht einen Vförmigen Gebäudekern mit einem umlaufenden Flur. Der zentrale Erschließungsbereich mit der Haupttreppe ist das Herzstück des Gebäudes: In dem Licht durchfluteten Luftraum hängen zwei farbige „Denkzellen“ für die kreative Arbeit der Ingenieure.
Zur Straße im Osten hin öffnet sich das Gebäude mit dem zweigeschossigen, raumhohen Fenster des Customer Mock Up als Ausstellungsbereich.
Das Gebäude wurde zur Reduzierung der Bauzeit in kombinierter Modul- und Massivbauweise errichtet. Zudem wurden Aspekte des ressourcenschonenden Bauens umgesetzt wie Freikühler, Regenwassernutzung, Wasserspar-Armaturen und erhöhter Wärmeschutz.
Bauherr: Hamburger Gesellschaft für
Flughafenanlagen
Fertigstellung: 01/2009
Das Gebäude folgt der Strasse „Weg beim Jäger“ in Form eines Bumerangs. Das zurück versetzte Erdgeschoß ist dunkel gehalten und bildet den Sockel zum optisch darüber schwebenden viergeschossigen Teil aus aluminiumfarbigen Metallkassetten.
Die Flügelform des Gebäudes ergibt im Zentrum des Hauses einen breiten Nutzungsbereich, der zu den Enden hin konisch zuläuft. Diese Kubatur ermöglicht einen Vförmigen Gebäudekern mit einem umlaufenden Flur. Der zentrale Erschließungsbereich mit der Haupttreppe ist das Herzstück des Gebäudes: In dem Licht durchfluteten Luftraum hängen zwei farbige „Denkzellen“ für die kreative Arbeit der Ingenieure.
Zur Straße im Osten hin öffnet sich das Gebäude mit dem zweigeschossigen, raumhohen Fenster des Customer Mock Up als Ausstellungsbereich.
Das Gebäude wurde zur Reduzierung der Bauzeit in kombinierter Modul- und Massivbauweise errichtet. Zudem wurden Aspekte des ressourcenschonenden Bauens umgesetzt wie Freikühler, Regenwassernutzung, Wasserspar-Armaturen und erhöhter Wärmeschutz.
Bauherr: Hamburger Gesellschaft für
Flughafenanlagen
Fertigstellung: 01/2009
Neubau Entertainment Haus in Hamburg St. Pauli
Städtebau und Architektur
der linear gestreckte, 6-geschossige Baukörper des Neubaus befindet sich im Bereich einer markanten Straßenkrümmung in der Simon-von-Utrecht-Straße, Ecke Grosse Freiheit im Herzen von Hamburg-St.Pauli. Die unterschiedlichen Richtungsverläufe des Straßenraumes werden in Form von untereinander schwingenden und auskragenden Kuben aufgenommen und miteinander in Einklang gebracht. Das besondere Augenmerk liegt auf dem Kopfbau, welcher direkt in den Straßenraum der Simon-von-Utrechtstraße hineinragt und eine dominante Stellung und Fernwirkung im Straßenraum einnimmt. Als Herzstück des Kopfbaus werden durch große Schaufensterscheiben Einblicke in die 10m hohe Artistenbühne und den Entertainmentcharakter des Gebäudes für die Öffentlichkeit ermöglicht.
Alle Auskragungen und Körperkanten des Gebäudes sind in ihrer Formensprache linear und eckig ausgebildet, es gibt generell keine verschliffenen oder gekrümmten Elemente. Unterschneidungen werden als „Schnittflächen im Fleisch“ begriffen.
Fassade
Analog zu einem Stoffgewebe, welches als Sinnbild für die große Kostümbildnerei steht, die das Haus beherbergt, werden Decken und Wandscheiben als „stoffliches“ und massives Material in der Fassadengestaltung eingesetzt. Die Fensteröffnungen und Profile bilden die „Lehrfelder“ ,die in einem dunkel Schwarz-Grau gehalten sind und gestalterisch zurücktreten.
Das transluzente Material Glas wird als Fassadenkleid in unterschiedlichen Rot-Orangetönen bandartig in beiden Richtungen vor den massiven Bauteilen montiert, die Kreuzungspunkte der unterschiedlichen Farben erzeugen neue Mischfarben, so entsteht ein subtiles Farbenspiel als zeitgemäße Beantwortung einer feingliedrig strukturierten Stadtfassade.
Die Farbigkeit der Gläser wird durch die Farbbedruckung der Verklebungsfolien zwischen den beiden Glasscheiben erzeugt. So sind auch unterschiedliche Farbfelder innerhalb einer Glasscheibe mit der Verbundklebungstechnik möglich.
Die eingeschränkte Durchsicht entsteht durch eine opake Folie, die zusätzlich hinter der farblich bedruckten Folie eingesetzt wird. So können hinterliegende Konstruktionselemente möglichst unauffällig kaschiert werden.
In den Abendstunden betont eine lineare Akzentbeleuchtung die unterschiedlichen Bewegungen, Auskragungslinien sowie die Kubatur und den Knickpunkt in der Fassade.
der linear gestreckte, 6-geschossige Baukörper des Neubaus befindet sich im Bereich einer markanten Straßenkrümmung in der Simon-von-Utrecht-Straße, Ecke Grosse Freiheit im Herzen von Hamburg-St.Pauli. Die unterschiedlichen Richtungsverläufe des Straßenraumes werden in Form von untereinander schwingenden und auskragenden Kuben aufgenommen und miteinander in Einklang gebracht. Das besondere Augenmerk liegt auf dem Kopfbau, welcher direkt in den Straßenraum der Simon-von-Utrechtstraße hineinragt und eine dominante Stellung und Fernwirkung im Straßenraum einnimmt. Als Herzstück des Kopfbaus werden durch große Schaufensterscheiben Einblicke in die 10m hohe Artistenbühne und den Entertainmentcharakter des Gebäudes für die Öffentlichkeit ermöglicht.
Alle Auskragungen und Körperkanten des Gebäudes sind in ihrer Formensprache linear und eckig ausgebildet, es gibt generell keine verschliffenen oder gekrümmten Elemente. Unterschneidungen werden als „Schnittflächen im Fleisch“ begriffen.
Fassade
Analog zu einem Stoffgewebe, welches als Sinnbild für die große Kostümbildnerei steht, die das Haus beherbergt, werden Decken und Wandscheiben als „stoffliches“ und massives Material in der Fassadengestaltung eingesetzt. Die Fensteröffnungen und Profile bilden die „Lehrfelder“ ,die in einem dunkel Schwarz-Grau gehalten sind und gestalterisch zurücktreten.
Das transluzente Material Glas wird als Fassadenkleid in unterschiedlichen Rot-Orangetönen bandartig in beiden Richtungen vor den massiven Bauteilen montiert, die Kreuzungspunkte der unterschiedlichen Farben erzeugen neue Mischfarben, so entsteht ein subtiles Farbenspiel als zeitgemäße Beantwortung einer feingliedrig strukturierten Stadtfassade.
Die Farbigkeit der Gläser wird durch die Farbbedruckung der Verklebungsfolien zwischen den beiden Glasscheiben erzeugt. So sind auch unterschiedliche Farbfelder innerhalb einer Glasscheibe mit der Verbundklebungstechnik möglich.
Die eingeschränkte Durchsicht entsteht durch eine opake Folie, die zusätzlich hinter der farblich bedruckten Folie eingesetzt wird. So können hinterliegende Konstruktionselemente möglichst unauffällig kaschiert werden.
In den Abendstunden betont eine lineare Akzentbeleuchtung die unterschiedlichen Bewegungen, Auskragungslinien sowie die Kubatur und den Knickpunkt in der Fassade.
Stadt- und Schmetterlingshäuser Kleine Horst in Hamburg-Ohlsdorf
Städtebauliche Einbindung
Das Bebauungsgebiet „Kleine Horst“ ist Bestandteil des Ortsteilbereiches Hamburg Klein Borstel / Hoheneichen und liegt zwischen den großen Grün- und Naherholungsräumen Alstertal und Ohlsdorfer Friedhof.
Als städtebauliches Leitmotiv für das neue Quartier „Kleine Horst“ dient die sich aus dem Nordring im Ohlsdorfer Friedhofspark generierende sanfte Drehung der einzelnen Teilquartiere. Ein nach Norden orientierter 3-geschossiger Bebauungsmantel definiert den weiten Raum im Westen und erzielt die notwendige Verdichtung und Raumbildung für den Quartiersplatz im Osten. Den östlichen Abschluss bildet das Quartier 8, welches mit den 3-geschossig anmutenden Stadthäusern eine bauliche Platzkante bildet. Der städtebauliche Charakter der angrenzenden Wohnbebauung wird im Hinblick auf die städtebauliche Ordnung, die Nutzungsstruktur, Materialität und Identität der öffentlichen Räume im Bebauungsgebiet „Kleine Horst“ wieder aufgenommen.
Das Quartier 8 entwickelt sich um drei große Walnuss Bäume, die infolge ihrer Statur und ihres Alters unter Schutz stehen. Der zentrale innere Quartiersanger ist Zentrum des Wohnquartiers 8 und als ein Spielbereich für die Kinder geplant.
Durch die umlaufenden Regenmulden ist das Quartier 8 zu den im Norden und Westen liegenden Erschließungsstraßen hin gefasst. Brücken verbinden die Straße mit den Wegen und Gärten. Durch die Überbrückung der Mulden in den Zufahrtsbereichen, entsteht eine besondere Qualität der Erschließung der Häuser.
Das anfallende Regenwasser wird über eine vollständige Oberflächenentwässerung über diese Mulden in die nahegelegenen Rückhaltebecken zur natürlichen Versickerung eingespeist.
Alle Häuser werden im KFW 40 Standard erstellt. Die Energieversorgung erfolgt in Form von Geothermie über eine Erdwärmepumpe
Architektonisches Konzept Schmetterlingshaus
Die schwingende Fassade und das leichte Dach erinnern in ihrer Anmutung an die aufgeschlagenen Flügel eines Schmetterlings und dienen dem Haus als Namensgeber. Die Freistellung der Gebäudeecken mit verglasten Erkern betont die Erkennbarkeit und Individualität des einzelnen Hauses und ermöglicht eine optimale Besonnung.
Die vor gelagerten, ebenerdigen Freiflächen sind zur Straßen- als auch zur Gartenseite hin orientiert. Im Staffelgeschoss hat jeder Individualraum eine kleine vor gelagerte Terrasse.
Architektonisches Konzept Stadthaus
Die Stadthäuser sind generell Ost-West-orientiert und bilden die räumliche Begrenzungskante am Quartiersplatz. Die schmale Achse von 6m, der kubische Rhythmus und das steinerne Fassadenmaterial verleihen dem Haus einen sehr städtischen Charakter und seinen Namen.
Zur Straße hin zeigen sich die Wohnhäuser mit ihren vorspringenden Erkern einladend und städtebaulich prägnant. Die verglasten Ecken ermöglichen eine optimierte Besonnung. Eine geschützte Dachterrasse dient als zusätzlicher Freibereich zum Garten.
Fassadengestaltung
Der den Ort prägende rote Backstein und der weiße Putz des Umfeldes standen Pate für die Fassadengestaltung der beiden Hausvolumina. Sensibel fügt sich dabei die Bebauung des Quartiers 8 in seine Umgebung ein. Die südlich gelegenen Schmetterlingshäuser sind überwiegend in WDVS weiß geputzt, während bei den Stadthäusern der rote Ziegel als Verblendmauerwerk zur Erschließungsstraße und dem Quartiersplatz im Norden dominiert. Verbindendes Element aller Häuser und Schuppen, auch zu den anderen Baufeldern, sind die Holzoptik-Fassadenplatten mit einer dunklen, stark strukturierten Holzmaserung. Die wetterfesten Fassadenplatten bekleiden alle eingeschnittenen Öffnungen, wie z.B. die geschützt liegenden Eingangsbereiche und gestalten ein warmes, individuelles Wohnambiente.
Das Bebauungsgebiet „Kleine Horst“ ist Bestandteil des Ortsteilbereiches Hamburg Klein Borstel / Hoheneichen und liegt zwischen den großen Grün- und Naherholungsräumen Alstertal und Ohlsdorfer Friedhof.
Als städtebauliches Leitmotiv für das neue Quartier „Kleine Horst“ dient die sich aus dem Nordring im Ohlsdorfer Friedhofspark generierende sanfte Drehung der einzelnen Teilquartiere. Ein nach Norden orientierter 3-geschossiger Bebauungsmantel definiert den weiten Raum im Westen und erzielt die notwendige Verdichtung und Raumbildung für den Quartiersplatz im Osten. Den östlichen Abschluss bildet das Quartier 8, welches mit den 3-geschossig anmutenden Stadthäusern eine bauliche Platzkante bildet. Der städtebauliche Charakter der angrenzenden Wohnbebauung wird im Hinblick auf die städtebauliche Ordnung, die Nutzungsstruktur, Materialität und Identität der öffentlichen Räume im Bebauungsgebiet „Kleine Horst“ wieder aufgenommen.
Das Quartier 8 entwickelt sich um drei große Walnuss Bäume, die infolge ihrer Statur und ihres Alters unter Schutz stehen. Der zentrale innere Quartiersanger ist Zentrum des Wohnquartiers 8 und als ein Spielbereich für die Kinder geplant.
Durch die umlaufenden Regenmulden ist das Quartier 8 zu den im Norden und Westen liegenden Erschließungsstraßen hin gefasst. Brücken verbinden die Straße mit den Wegen und Gärten. Durch die Überbrückung der Mulden in den Zufahrtsbereichen, entsteht eine besondere Qualität der Erschließung der Häuser.
Das anfallende Regenwasser wird über eine vollständige Oberflächenentwässerung über diese Mulden in die nahegelegenen Rückhaltebecken zur natürlichen Versickerung eingespeist.
Alle Häuser werden im KFW 40 Standard erstellt. Die Energieversorgung erfolgt in Form von Geothermie über eine Erdwärmepumpe
Architektonisches Konzept Schmetterlingshaus
Die schwingende Fassade und das leichte Dach erinnern in ihrer Anmutung an die aufgeschlagenen Flügel eines Schmetterlings und dienen dem Haus als Namensgeber. Die Freistellung der Gebäudeecken mit verglasten Erkern betont die Erkennbarkeit und Individualität des einzelnen Hauses und ermöglicht eine optimale Besonnung.
Die vor gelagerten, ebenerdigen Freiflächen sind zur Straßen- als auch zur Gartenseite hin orientiert. Im Staffelgeschoss hat jeder Individualraum eine kleine vor gelagerte Terrasse.
Architektonisches Konzept Stadthaus
Die Stadthäuser sind generell Ost-West-orientiert und bilden die räumliche Begrenzungskante am Quartiersplatz. Die schmale Achse von 6m, der kubische Rhythmus und das steinerne Fassadenmaterial verleihen dem Haus einen sehr städtischen Charakter und seinen Namen.
Zur Straße hin zeigen sich die Wohnhäuser mit ihren vorspringenden Erkern einladend und städtebaulich prägnant. Die verglasten Ecken ermöglichen eine optimierte Besonnung. Eine geschützte Dachterrasse dient als zusätzlicher Freibereich zum Garten.
Fassadengestaltung
Der den Ort prägende rote Backstein und der weiße Putz des Umfeldes standen Pate für die Fassadengestaltung der beiden Hausvolumina. Sensibel fügt sich dabei die Bebauung des Quartiers 8 in seine Umgebung ein. Die südlich gelegenen Schmetterlingshäuser sind überwiegend in WDVS weiß geputzt, während bei den Stadthäusern der rote Ziegel als Verblendmauerwerk zur Erschließungsstraße und dem Quartiersplatz im Norden dominiert. Verbindendes Element aller Häuser und Schuppen, auch zu den anderen Baufeldern, sind die Holzoptik-Fassadenplatten mit einer dunklen, stark strukturierten Holzmaserung. Die wetterfesten Fassadenplatten bekleiden alle eingeschnittenen Öffnungen, wie z.B. die geschützt liegenden Eingangsbereiche und gestalten ein warmes, individuelles Wohnambiente.
Eiscafé-Pavillon am Kajen, Hamburg
Die außergewöhnliche städtebauliche Lage des Cafés auf der Kaimauer, die die Hamburger Kernstadt vor dem Hochwasser der Elbe schützt, die Konstruktion, die Fassaden, als auch die Geschichte des Ortes zeichnen das Projekt als ein „Besonders“ aus.
Städtebauliche Lage
An der Schnittstelle zwischen der Hamburger Kernstadt und der neu entstehenden HafenCity ist auf den alten Fundamenten des Hamburger Hochwasserschutzes das neue Café am Hafen entstanden. Die besondere Lage in der Stadt, als auch die Süd-Westorientierung und der Blick auf die historische Speicherstadt, die wachsende Elbphilharmonie, den Hafen, die Hochbahn und die spannendste Silhouette der Hansestadt machen den Ort zu etwas ganz besonderen.
Konstruktion
Leicht musste das ca. 160 m² große Gebäude sein! Eine filigrane Stahlkonstruktion trägt eine umlaufende Ganzglasfassade, die nach Norden zur Straße mit einem nach oben hin sich auflösenden Wellenmotiv bedruckt ist, und zur Elbe nach Süden hin durch den Einsatz einer Ganzglasschiebefassade sich in Richtung Sonne öffnet.
Städtebauliche Lage
An der Schnittstelle zwischen der Hamburger Kernstadt und der neu entstehenden HafenCity ist auf den alten Fundamenten des Hamburger Hochwasserschutzes das neue Café am Hafen entstanden. Die besondere Lage in der Stadt, als auch die Süd-Westorientierung und der Blick auf die historische Speicherstadt, die wachsende Elbphilharmonie, den Hafen, die Hochbahn und die spannendste Silhouette der Hansestadt machen den Ort zu etwas ganz besonderen.
Konstruktion
Leicht musste das ca. 160 m² große Gebäude sein! Eine filigrane Stahlkonstruktion trägt eine umlaufende Ganzglasfassade, die nach Norden zur Straße mit einem nach oben hin sich auflösenden Wellenmotiv bedruckt ist, und zur Elbe nach Süden hin durch den Einsatz einer Ganzglasschiebefassade sich in Richtung Sonne öffnet.
POLA Port of Los Angeles - World Cruise Terminal
Bauherr: Port of Los Angeles; City of Los Angeles/Harbor Department
Projekt 1: Umbau und Erweiterung des Inner Harbour Terminals
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-3 + Leitdetails
Projekt 2: Masterplan für den Port of Los Angeles und Neubau des Outer Harbour Terminals
Leistungen: Gutachten, LP 1-2
Kontaktarchitekt: Harley Ellis Devereaux, Los Angeles
Planungsbeginn: voraussichtlich im Herbst 2008
Projekt 1: Umbau und Erweiterung des Inner Harbour Terminals
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-3 + Leitdetails
Projekt 2: Masterplan für den Port of Los Angeles und Neubau des Outer Harbour Terminals
Leistungen: Gutachten, LP 1-2
Kontaktarchitekt: Harley Ellis Devereaux, Los Angeles
Planungsbeginn: voraussichtlich im Herbst 2008
Masterplan Rondje Rijnhaven Rotterdam
Bauherr: Stadt Rotterdam, Investorengruppe: Korteweg TBI bouw B.V. Volker Wessels Vastgoed Johan Matser
Projekt: Masterplan für den Rotterdamer Rijnhaven
und Maashaven
Fläche: ca. 50 ha
Leistungszeit: 07/2006 - 12/2008
Leistungen: Gutachten, Leistungsphase 1 und 2, Modellbau
Team: In Zusammenarbeit mit Kossak+Partner und Peter Koch, Hamburg
Projekt: Masterplan für den Rotterdamer Rijnhaven
und Maashaven
Fläche: ca. 50 ha
Leistungszeit: 07/2006 - 12/2008
Leistungen: Gutachten, Leistungsphase 1 und 2, Modellbau
Team: In Zusammenarbeit mit Kossak+Partner und Peter Koch, Hamburg
„Festplatte“ – Umbau des Mehrzweckhochhauses der Universität Bremen
Bauherr: Senatorin für Bildung und Wissenschaft der
Stadt Bremen
Projekt: Umbau und Erweiterung eines Hochhaussockels zu einem Rechenzentrum mit Hörsälen (Lehrstuhl Mathematik)
Fläche: 4.200 m² BGF
Leistungszeit: 12/2005 - 01/2009
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis und LP 1-9
Bauleitung: Campe, Campe, Janda Architekten, Bremen
Stadt Bremen
Projekt: Umbau und Erweiterung eines Hochhaussockels zu einem Rechenzentrum mit Hörsälen (Lehrstuhl Mathematik)
Fläche: 4.200 m² BGF
Leistungszeit: 12/2005 - 01/2009
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis und LP 1-9
Bauleitung: Campe, Campe, Janda Architekten, Bremen
Pestalozzi-Quartier in Hamburg
Bauherr: Freie und Hansestadt Hamburg,
Bezirksamt Hamburg Mitte - Dezernat für Bauen, Planen und Umwelt
Fachamt f. Stadt-und Landschaftsplanung
Projekt: Wohnquartier mit wohnverträglichem Gewerbe, Umnutzung vorhandener Gebäude und Ergänzung durch Neubauten
Fläche: 17.150 m² BGF
Leistungszeit: 06/2007 - 2008
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, Funktionsplan, LP 1-3
Bezirksamt Hamburg Mitte - Dezernat für Bauen, Planen und Umwelt
Fachamt f. Stadt-und Landschaftsplanung
Projekt: Wohnquartier mit wohnverträglichem Gewerbe, Umnutzung vorhandener Gebäude und Ergänzung durch Neubauten
Fläche: 17.150 m² BGF
Leistungszeit: 06/2007 - 2008
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, Funktionsplan, LP 1-3
Hamburg Cruise Center II in Hamburg-Altona
Bauherr: FEG Fischereihafenentwicklungsgesellschaft mbH & Co.KG
Projekt: Neubau eines Kreuzfahrtterminals
Fläche: ca. 3.000 m² BGF
Leistungszeit: 01/2009 - 06/2010
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-5
Projekt: Neubau eines Kreuzfahrtterminals
Fläche: ca. 3.000 m² BGF
Leistungszeit: 01/2009 - 06/2010
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-5
Park Palais Oppenheim
Bauherr: die developer Projektentwicklung GmbH
Projekt: Neubau von zwei Büro- und Geschäftshäusern sowie Restrukturierung Palais Oppenheim
Fläche: ca. 17.000 m² BGF 4.000 m² Altbau, 13.000 m² Neubau
Leistungszeit: 11/2009 - 2011
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-5
Projekt: Neubau von zwei Büro- und Geschäftshäusern sowie Restrukturierung Palais Oppenheim
Fläche: ca. 17.000 m² BGF 4.000 m² Altbau, 13.000 m² Neubau
Leistungszeit: 11/2009 - 2011
Leistungen: Wettbewerb 1.Preis, LP 1-5
Winsener Straße 80/80a in Hamburg-Harburg
Bauherr: priv. Bauherr vertreten durch Schumann Immobilien
Projekt: Bebauungsstudie für einen Wohnungsbau für Familien, Senioren und Studenten
Fläche: ca. 12.500 m² BGF
Leistungszeit: 06/2009 - 2010
Leistungen: Gutachten, LP 1-2
Projekt: Bebauungsstudie für einen Wohnungsbau für Familien, Senioren und Studenten
Fläche: ca. 12.500 m² BGF
Leistungszeit: 06/2009 - 2010
Leistungen: Gutachten, LP 1-2





