RKW Architektur + Städtebau
Tersteegenstraße 30
D-40474 Düsseldorf
T Telefon (0211) 43 67 - 0
F Telefax (0211) 43 67 - 111
info@rkwmail.de
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Eisarena Königpalast, Krefeld
Der Standort der Eisarena an der Westparkstraße im Krefelder Osten ist ein etablierter Austragungsort für sportliche Großveranstaltungen. Der prägnante eigenständige Neubau ergänzt die in diesem Bereich zergliederte Stadtstruktur und fügt sie zusammen, ohne den anonymen Charakter der Bestandsbebauung weiterzuführen.
Die Fassadengestaltung folgt der Thematik spannungsgeladener Bewegungsabläufe gleich einem geografischen Pfad. Kraftvoll fließende Bewegungen und sanfte Rundungen greifen die Dynamik des Eishockey-Spiels auf. Mit deutlichen Vor- und Rücksprüngen reagiert die Fassade auf die äußeren Anforderungen, wobei sie gleichzeitig den differenzierten funktionalen Ansprüchen im Inneren gerecht wird. Durch die Materialwahl wird dem Besucher bereits von weitem Stim-mung vermittelt. Die Konstruktion aus transluzentem Gussglas erlaubt dem Anlass gemäß unterschiedliche farbige Beleuchtung und transportiert so die Atmosphäre des jeweiligen Events aus der Halle nach außen.
Bauherr. Krefelder Baugesellschaft mbH
Die Fassadengestaltung folgt der Thematik spannungsgeladener Bewegungsabläufe gleich einem geografischen Pfad. Kraftvoll fließende Bewegungen und sanfte Rundungen greifen die Dynamik des Eishockey-Spiels auf. Mit deutlichen Vor- und Rücksprüngen reagiert die Fassade auf die äußeren Anforderungen, wobei sie gleichzeitig den differenzierten funktionalen Ansprüchen im Inneren gerecht wird. Durch die Materialwahl wird dem Besucher bereits von weitem Stim-mung vermittelt. Die Konstruktion aus transluzentem Gussglas erlaubt dem Anlass gemäß unterschiedliche farbige Beleuchtung und transportiert so die Atmosphäre des jeweiligen Events aus der Halle nach außen.
Bauherr. Krefelder Baugesellschaft mbH
KFW Haupthaus, Frankfurt am Main
Nach 40-jähriger Nutzung entschloss sich die KfW-Bankengruppe zur Sanierung ihres in den sechziger Jahren entstandenen Hochhauses – nicht zuletzt aus brandschutztechnischen Gründen. Die gemeinsame Beauftragung von Architektur und Innenarchitektur ermöglichte eine Neuordnung, ohne die gestalterischen Merkmale der sechziger Jahre aufzugeben. Die vier unterschiedlich hohen Baukörper auf quadratischem Grundriss sind jeweils um eine Bürotiefe zueinander verschoben. Der Besucher erreicht das Haupthaus über den Palmengartenvorplatz und den Innenhof der Ostarkade. Um ein repräsentatives, lichtdurchflutetes Entree zu erhalten, wurde ein Teil des ersten Obergeschosses zurückgebaut. Die Wände der Halle wie auch Lobbys und Sitzungssaal wurden akustisch wirksam mit Spitzahorn vertäfelt. Der Künstler Thomas Bayerle gestaltete die Oberfläche der beiden Aufzugsblöcke. Aluminium als bestimmendes Material zeigt sich dabei in Form eines Reliefs. Transparenz erzeugt Flexibilität: Die Wartebereiche vor den Konferenzsälen können als Speise- und Veranstaltungsräume dienen. Der flurbreite Übergang vom Haupthaus zur Nordarkade wurde um eine eingeschossige Halle erweitert, die als Auditorium 500 Personen fassen kann. Blickachsen und verglaste Fassadenflächen integrieren den alten Baumbestand und den Palmengarten. Weiße Wände zwischen den ahornvertäfelten Fluchttreppenhäusern präsentieren eine hochwertige Sammlung moderner Kunst – ein spannungsreicher Wechsel von Kunst und Natur. In den Hallenbereichen unterstreicht Natursteinbelag den räumlichen Fluss. Teppiche und skulpturale Sitzmöbel mit Beistelltischen aus Aluminium laden zum Verweilen ein. Kommunikation bestimmt die Gestaltung des zweigeschossigen Sitzungssaals für 56 Personen. Die Idee eines »schwebenden Tisches« ist als Aluminiumskulptur umgesetzt, die auf hinterleuchteten Glasschwertern ruht. Konferenz- und Raumtechnik sind unauffällig integriert. Per Fernsteuerung enthüllt die Aluminium- Wandverkleidung innen liegende Präsentationsflächen – ein Beispiel für Harmonie und Übereinstimmung der Teile untereinander wie mit dem Ganzen.
Bauherr. KfW Bankengruppe Frankfurt am Main
Bauherr. KfW Bankengruppe Frankfurt am Main
IKB, Luxemburg
Im rechten Winkel liegt das Grundstück der IKB an der Kreuzung Rue Erasme Rue Leon Hengen. Durch seine Lage als erstes von vier gleichgroßen Gebäuden in der Reihe kommt dem Haus der IKB eine deutliche städtebauliche Identität zu. Die im Bebauungsplan festgelegte Figur schlichter Kuben erweist sich dabei als geschickte Strategie. Die kleinen, aber prägnanten Baukörper vermögen an städtebaulicher Präsenz mit den größeren Bauten vis à vis gleichzuziehen.
Das Architekturkonzept der IKB stärkt die vorgegebene städtebauliche Intention, indem es auf die ursprüngliche Kraft eines massigen Kubus vertraut. Dem Programm der Bank und den Charakteristika des Ortes Ausdruck zu verleihen, hatte Priorität bei allen gestaltgebenden Entscheidungen wie Proportion, Material, Farbe und Struktur. Entscheidend für die Qualität und Wirkung der kubischen Bauform ist ihr Verhältnis zur Grundfläche, die aufgeschnitten die Verbindung des Baukörpers mit dem felsigen Baugrund sichtbar macht.
Neben der schräg abfallenden Straßenkante läuft das Niveau der angrenzenden Gold schimmernden Plastik waagerecht. Durch die Verschneidung der beiden Ebenen sinkt die nordwestliche Hälfte des Plateaus der Bank in die Erde ein, die südöstliche exponierte Hälfte ist ihrem Umfeld gegenüber als keilförmig goldener Sockel erhaben. Im Schnittpunkt beider Ebenen liegt der Eingang der Bank. Die Trennung des Eingangsgeschosses nach außen durch eine je nach Grad der Öffentlichkeit breiteren Fuge zur Rue Erasme oder schmaleren zur Rue Leon Hengen unterstreicht die Nobilität des Hauses. Die Gestaltung des Erdgeschosses formuliert grundsätzlich eine öffentliche Haltung der Bank, ohne sich gänzlich zu entblößen. Über dem kunstvollen Sockel liegt ein schlichter Block. Mit architektonischen Ausdrucksmöglichkeiten wird sparsam gehaushaltet. Die Reduktion auf einen steinernen anthrazitfarbenen Block läßt das Gebäude in sich selbst ruhen. Durch den Gebrauch des Sonnenschutzes aus matt- glänzenden Läden zieht sich die Masse des Blocks weiter zusammen - zu einer Form stiller Energie.
Das Architekturkonzept der IKB stärkt die vorgegebene städtebauliche Intention, indem es auf die ursprüngliche Kraft eines massigen Kubus vertraut. Dem Programm der Bank und den Charakteristika des Ortes Ausdruck zu verleihen, hatte Priorität bei allen gestaltgebenden Entscheidungen wie Proportion, Material, Farbe und Struktur. Entscheidend für die Qualität und Wirkung der kubischen Bauform ist ihr Verhältnis zur Grundfläche, die aufgeschnitten die Verbindung des Baukörpers mit dem felsigen Baugrund sichtbar macht.
Neben der schräg abfallenden Straßenkante läuft das Niveau der angrenzenden Gold schimmernden Plastik waagerecht. Durch die Verschneidung der beiden Ebenen sinkt die nordwestliche Hälfte des Plateaus der Bank in die Erde ein, die südöstliche exponierte Hälfte ist ihrem Umfeld gegenüber als keilförmig goldener Sockel erhaben. Im Schnittpunkt beider Ebenen liegt der Eingang der Bank. Die Trennung des Eingangsgeschosses nach außen durch eine je nach Grad der Öffentlichkeit breiteren Fuge zur Rue Erasme oder schmaleren zur Rue Leon Hengen unterstreicht die Nobilität des Hauses. Die Gestaltung des Erdgeschosses formuliert grundsätzlich eine öffentliche Haltung der Bank, ohne sich gänzlich zu entblößen. Über dem kunstvollen Sockel liegt ein schlichter Block. Mit architektonischen Ausdrucksmöglichkeiten wird sparsam gehaushaltet. Die Reduktion auf einen steinernen anthrazitfarbenen Block läßt das Gebäude in sich selbst ruhen. Durch den Gebrauch des Sonnenschutzes aus matt- glänzenden Läden zieht sich die Masse des Blocks weiter zusammen - zu einer Form stiller Energie.
Karstadt, Leipzig
Karstadt, Leipzig
Beim Neubau des Warenhauses Karstadt blieb der 1912-1914 von Gustav Pflaume erstellte Vorgängerbau in seinem historischen Erscheinungsbild bestehen. Für das Bauvorhaben
wurde das 8.300 Quadratmeter große Areal zwischen Petersstraße, Peterskirchhof, Neumarkt
und Preussergäßchen umgebaut, jedoch mit der Auflage, die historischen Fassaden des Karstadtgebäudes sowie der Bürgerhäuser Neumarkt/Ecke Peterskirchhof zu erhalten und zu restaurieren. Hinter den historischen Fassaden der Leipziger Innenstadt ist das neue Karstadtgebäude mit 15.400 Quadratmetern Verkaufsfläche und integrierter Gastronomie auf sechs Etagen entstanden.
Drei verschiedene Eingänge und breite Verkehrswege münden in einen zentralen, glasüberdachten
Lichthof mit vier Rolltreppen und vier Personenaufzügen. Die klare vertikale Gliederung der Altbaufassaden wird durch frei stehende, ovale Schleuderbetonstützen fortgeführt, die dank ihrer hohen Tragkraft extrem schlanke Querschnitte zulassen und in ihrer Höhenentwicklung äußerst elegant wirken. Die horizontale Gliederung wird durch Gesimse bestimmt. Die Schaufenster rund um die Altbaufassaden im Erdgeschoss bestehen aus einer thermisch getrennten Leichtmetall-Pfosten-Riegelkonstruktion, die in der Ebene der Bestandsstützen an den Baukörper angeschlossen ist. In Anlehnung an den Entwurf von 1912 bilden die Schaufenster optisch einen Erker. Die Holzfenster mit Sprossenaufteilung im ersten bis vierten Obergeschoss entstanden nach historischen Vorlagen. Die konkave Geometrie der Fassade weitet an der Petersstraße den Straßenraum auf. Statt der vorhandenen Arkaden entstand eine Shopping Mall, die auch nach Ladenschluss zugänglich ist.
Bauherr. Karstadt Immobilien AG & Co. KG.
Beim Neubau des Warenhauses Karstadt blieb der 1912-1914 von Gustav Pflaume erstellte Vorgängerbau in seinem historischen Erscheinungsbild bestehen. Für das Bauvorhaben
wurde das 8.300 Quadratmeter große Areal zwischen Petersstraße, Peterskirchhof, Neumarkt
und Preussergäßchen umgebaut, jedoch mit der Auflage, die historischen Fassaden des Karstadtgebäudes sowie der Bürgerhäuser Neumarkt/Ecke Peterskirchhof zu erhalten und zu restaurieren. Hinter den historischen Fassaden der Leipziger Innenstadt ist das neue Karstadtgebäude mit 15.400 Quadratmetern Verkaufsfläche und integrierter Gastronomie auf sechs Etagen entstanden.
Drei verschiedene Eingänge und breite Verkehrswege münden in einen zentralen, glasüberdachten
Lichthof mit vier Rolltreppen und vier Personenaufzügen. Die klare vertikale Gliederung der Altbaufassaden wird durch frei stehende, ovale Schleuderbetonstützen fortgeführt, die dank ihrer hohen Tragkraft extrem schlanke Querschnitte zulassen und in ihrer Höhenentwicklung äußerst elegant wirken. Die horizontale Gliederung wird durch Gesimse bestimmt. Die Schaufenster rund um die Altbaufassaden im Erdgeschoss bestehen aus einer thermisch getrennten Leichtmetall-Pfosten-Riegelkonstruktion, die in der Ebene der Bestandsstützen an den Baukörper angeschlossen ist. In Anlehnung an den Entwurf von 1912 bilden die Schaufenster optisch einen Erker. Die Holzfenster mit Sprossenaufteilung im ersten bis vierten Obergeschoss entstanden nach historischen Vorlagen. Die konkave Geometrie der Fassade weitet an der Petersstraße den Straßenraum auf. Statt der vorhandenen Arkaden entstand eine Shopping Mall, die auch nach Ladenschluss zugänglich ist.
Bauherr. Karstadt Immobilien AG & Co. KG.
Wohnbebauung Othmarschen Park, Hamburg
Kopfbau und Riegel geben dem Gebäude seine charakteristische Erscheinung. Der Treppenturm am Kopf verstärkt diese Wirkung. Während die Nordseite als geschlossene Lochfassade mit eingefassten Wintergärten angelegt ist, präsentiert sich die Süd- und Gartenseite offen und hell mit großen Loggien, Terrassen und Fensterflächen. Der Kopfbau sowie die Nordfassade sind in dunkelrotem Klinker gehalten, die Stirnseite des westlichen Treppenturms in gelben Mosaikfliesen. Zu den Gärten hin ist das Skelettsystem mit eingeschnittenen Loggien weiß verputzt.
EnBW-City, Stuttgart, 2009
Im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost in Stuttgart-Möhringen entsteht ein neuer zentraler Verwaltungskomplex der EnBW Energie-Baden-Württemberg AG. Auf ca. 35.000 Quadratmetern wachsen drei sechsgeschossige Büroriegel, ein siebengeschossiges Forum und ein 16 Etagen umfassendes Hochhaus für rund 2.000 Beschäftigte. Ihre moderne, funktionelle und energieeffiziente Gestaltung verankert die Marke EnBW als weithin sichtbaren Orientierungspunkt in der Stadtsilhouette.
Die gestalterische Sprache greift Themen wie Klarheit, Sachlichkeit und Transparenz auf und findet dafür auch poetische Momente in der Mehrschichtigkeit der Hochhausfassade. Das Gebäude verwandelt seine Erscheinung im Laufe des Tages durch seine vielseitige Edelstahlgewebefläche und macht somit die Energie spürbar. Mit zukunftsweisenden und umweltschonenden Techniken wie Betonkernaktivierung und Erdwärmenutzung in Kombination mit Lichtdomen, Fensterbeschattung, Lüftung und Kühlung soll das Projekt die strengen Vorgaben der Energieeinsparverordnung sogar deutlich unterschreiten. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch der EnBW-City um 54 Prozent im Vergleich zu anderen Bürogebäuden zu reduzieren. Mit seinen zukunftsweisenden Arbeitswelten, hochwertigen Außenanlagen und einem vielfältigen Nutzungsangebot wird die EnBW-City zum zentralen Instrument einer leistungsstarken Unternehmenskultur.
Bauherr: EnBW-City GmbH + CO KG
Die gestalterische Sprache greift Themen wie Klarheit, Sachlichkeit und Transparenz auf und findet dafür auch poetische Momente in der Mehrschichtigkeit der Hochhausfassade. Das Gebäude verwandelt seine Erscheinung im Laufe des Tages durch seine vielseitige Edelstahlgewebefläche und macht somit die Energie spürbar. Mit zukunftsweisenden und umweltschonenden Techniken wie Betonkernaktivierung und Erdwärmenutzung in Kombination mit Lichtdomen, Fensterbeschattung, Lüftung und Kühlung soll das Projekt die strengen Vorgaben der Energieeinsparverordnung sogar deutlich unterschreiten. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch der EnBW-City um 54 Prozent im Vergleich zu anderen Bürogebäuden zu reduzieren. Mit seinen zukunftsweisenden Arbeitswelten, hochwertigen Außenanlagen und einem vielfältigen Nutzungsangebot wird die EnBW-City zum zentralen Instrument einer leistungsstarken Unternehmenskultur.
Bauherr: EnBW-City GmbH + CO KG
Mörsenbroicher Weg, Düsseldorf, 2009
In die Zwitterlage der offener werdenden Bebauung des stadtauswärts führenden Mörsenbroicher Wegs setzt die neue Wohnbebauung zwei parallel zur Straße angeordnete Riegel. Eine Staffelung der Riegel und die vorgesetzten Treppenräume strukturieren das Bauvolumen. Umlaufende horizontale Natursteinbänder gliedern das Gebäude, lassen die Geschossigkeit ablesen und erlauben eine, der Funktion folgenden, Anordnung der geschosshohen Fensterelemente zwischen den Bändern. Die nach Süden, zu den Innenhöfen orientierten Balkone und Terrassen bilden Freiflächen mit Privatsphäre.
Der gehobene Anspruch der Anlage spiegelt sich in den großzügigen Grundrissen und der Verwendung hochwertiger Materialien wieder. Auch die technische Ausstattung der Gebäude nach aktuellem Standard eines KFW 60 Hauses orientiert sich an dem neuesten Stand der Gebäudetechnik und folgt den Anforderungen an hohe Wärmedämmwerte und niedrigen Energieeinsatz. Mit der Beheizung und der Brauchwassererwärmung durch Geothermie erfolgt die Versorgung unabhängig von fossilen Brennstoffen und erfüllt somit hohe ökologische Kriterien.
Bauherr: Düsseldorfer Wohnungsbau GmbH
Der gehobene Anspruch der Anlage spiegelt sich in den großzügigen Grundrissen und der Verwendung hochwertiger Materialien wieder. Auch die technische Ausstattung der Gebäude nach aktuellem Standard eines KFW 60 Hauses orientiert sich an dem neuesten Stand der Gebäudetechnik und folgt den Anforderungen an hohe Wärmedämmwerte und niedrigen Energieeinsatz. Mit der Beheizung und der Brauchwassererwärmung durch Geothermie erfolgt die Versorgung unabhängig von fossilen Brennstoffen und erfüllt somit hohe ökologische Kriterien.
Bauherr: Düsseldorfer Wohnungsbau GmbH
Hofgartenpalais, Düsseldorf, 2009
Mit dem Neubau des Hofgarten Palais gewinnt das innerstädtische Quartier in direkter Nachbarschaft zum Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Hofgarten deutlich an Profil. Die blockhafte, einfache Form mit der feinen beflammten Oberfläche des hellen Natursteins prägt die skulpturale Wirkung des Gesamtbaukörpers.
Der Rhythmus der Fensteröffnungen folgt in der Horizontalen einem fortlaufenden Takt, der sich in die vertikale durch ein angedeutetes Gesims und die sich verändernden Fenstergrößen mit tieferer Laibung zu einem Klang ausformuliert.
Spannungsvoll in seinen Proportionen öffnet sich das 7-geschossige Gebäude mit einer großen Geste zu einem erweiterten öffentlichen Raum an der Bleichstraße. Der dort vorhandene einzigartig große Kastanienbaum prägt diesen neu geschaffenen städtischen Platz.
Die Brüstungsgitter der Fenster vermitteln dem Hofgarten Palais eine unverwechselbare städtische Eleganz, die sich über die leicht vortretenden Balkone mit französischem Charme steigert.
Die vorzugsweise für Anwälte und Wirtschaftsprüfer konzipierten Büroflächen von fast 18.000 m² Fläche ergänzen sich entlang der Goltsteinstraße mit einer attraktiven Wohnbebauung. Hinter denkmalgeschützten Fassaden entstehen klassische moderne Komfortwohnungen mit Blick auf den Hofgarten.
Bauherr: Europa Iron S.à.r.l. und Europa Titanium S.à.r.l. Luxemburg, vertreten durch: pbg Projektentwicklung Baumanagement GmbH
Der Rhythmus der Fensteröffnungen folgt in der Horizontalen einem fortlaufenden Takt, der sich in die vertikale durch ein angedeutetes Gesims und die sich verändernden Fenstergrößen mit tieferer Laibung zu einem Klang ausformuliert.
Spannungsvoll in seinen Proportionen öffnet sich das 7-geschossige Gebäude mit einer großen Geste zu einem erweiterten öffentlichen Raum an der Bleichstraße. Der dort vorhandene einzigartig große Kastanienbaum prägt diesen neu geschaffenen städtischen Platz.
Die Brüstungsgitter der Fenster vermitteln dem Hofgarten Palais eine unverwechselbare städtische Eleganz, die sich über die leicht vortretenden Balkone mit französischem Charme steigert.
Die vorzugsweise für Anwälte und Wirtschaftsprüfer konzipierten Büroflächen von fast 18.000 m² Fläche ergänzen sich entlang der Goltsteinstraße mit einer attraktiven Wohnbebauung. Hinter denkmalgeschützten Fassaden entstehen klassische moderne Komfortwohnungen mit Blick auf den Hofgarten.
Bauherr: Europa Iron S.à.r.l. und Europa Titanium S.à.r.l. Luxemburg, vertreten durch: pbg Projektentwicklung Baumanagement GmbH
Marie Curie Gymnasium, Düsseldorf, 2009
Der Erweiterungsbau des Marie-Curie-Gymnasiums ergänzt den Schul-Campus und schließt den zentralen Platz zwischen den bestehenden Schulbauten und der zuvor durch RKW errichteten Sporthalle.
Zwei ineinander geschobene Klammern, eine aus Ziegelstein, die andere verputzt, bilden die räumliche Gliederung von öffentlichen Räumen und Klassen.
Die Raumkanten der Klammern beziehen sich auf die vorhandene Bebauung und stärken so den Charakter des Campus.
Innere Erschließungsflächen werden durch differenzierte Raumtiefen zu offenen, kommunikativen Zonen.
Die gemeinsam mit der Schule entwickelte Farbgestaltung gliedert die unterschiedlichen Bereiche, betont den Gedanken der zwei Klammern und schafft Orientierung. Darüber hinaus führt diese Zusammenarbeit zu einer Identifikation der Schüler mit ihren Räumen.
Bauherr: Landeshauptstadt Düsseldorf
Zwei ineinander geschobene Klammern, eine aus Ziegelstein, die andere verputzt, bilden die räumliche Gliederung von öffentlichen Räumen und Klassen.
Die Raumkanten der Klammern beziehen sich auf die vorhandene Bebauung und stärken so den Charakter des Campus.
Innere Erschließungsflächen werden durch differenzierte Raumtiefen zu offenen, kommunikativen Zonen.
Die gemeinsam mit der Schule entwickelte Farbgestaltung gliedert die unterschiedlichen Bereiche, betont den Gedanken der zwei Klammern und schafft Orientierung. Darüber hinaus führt diese Zusammenarbeit zu einer Identifikation der Schüler mit ihren Räumen.
Bauherr: Landeshauptstadt Düsseldorf
Büropark Ratingen Ost, Ratingen, 2009
Das Baufeld des ehemaligen, industriell genutzten Balke-Dürr Areals bot ideale Vorraussetzungen, um eine hochwertige und nachhaltige Architektur zu schaffen.
Der Büroneubau von RS + Partner sollte sensibel in das weitläufige Gelände mit seinem alten Baubestand eingebunden werden.
Zwei kubische Baukörper, verbunden über ein eingeschossiges Basisgeschoss,
bilden im Osten des Geländes einen städtebaulich prägnanten Auftakt für das Gesamtareal.
Die zwischen den aufgehenden Baukörpern liegende Kantine mit einer Außensitzfläche verbindet die Nutzungsbereiche und dient als kommunikative Plattform.
Die Grundrisse mit mittig angeordneten Kernen bieten eine maximale Belichtung. Die enge Lochung der Fassade lässt eine optimale Flexibilität zu. Zusammen mit der transparenten Gestaltung der Arbeitsbereiche entstehen aus einer Verknüpfung der großzügigen Architektur und einer offenen Innenraumgestaltung Arbeitsplätze zum Wohlfühlen.
Eine Bauteilkühlung und in allen Bereichen zu öffnende Fenster zur natürlichen Be- und Entlüftung der Räume sorgen für ein stets angenehmes Klima ohne große energetische Aufwendungen. Das Bürogebäude erhält eine LEEDS Qualifizierung für nachhaltiges Bauen und hat in der Vorqualifikation bereits den Platin Status erreicht.
Bauherr: RS + Partner Immobiliengesellschaft GmbH
Der Büroneubau von RS + Partner sollte sensibel in das weitläufige Gelände mit seinem alten Baubestand eingebunden werden.
Zwei kubische Baukörper, verbunden über ein eingeschossiges Basisgeschoss,
bilden im Osten des Geländes einen städtebaulich prägnanten Auftakt für das Gesamtareal.
Die zwischen den aufgehenden Baukörpern liegende Kantine mit einer Außensitzfläche verbindet die Nutzungsbereiche und dient als kommunikative Plattform.
Die Grundrisse mit mittig angeordneten Kernen bieten eine maximale Belichtung. Die enge Lochung der Fassade lässt eine optimale Flexibilität zu. Zusammen mit der transparenten Gestaltung der Arbeitsbereiche entstehen aus einer Verknüpfung der großzügigen Architektur und einer offenen Innenraumgestaltung Arbeitsplätze zum Wohlfühlen.
Eine Bauteilkühlung und in allen Bereichen zu öffnende Fenster zur natürlichen Be- und Entlüftung der Räume sorgen für ein stets angenehmes Klima ohne große energetische Aufwendungen. Das Bürogebäude erhält eine LEEDS Qualifizierung für nachhaltiges Bauen und hat in der Vorqualifikation bereits den Platin Status erreicht.
Bauherr: RS + Partner Immobiliengesellschaft GmbH
Brücken Center, Remscheid, 2009
Basierend auf dem 1.Preis des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs "Bahnhofsareal Remscheid", von PASD Feldmeier + Wrede Architekten BDA in Verbindung mit den Landschaftsarchitekten Davids | Terfrüchte + Partner, aus dem Jahr 2001, hat RKW zusammen mit der HBB Gewerbebau im Rahmen eines Investorenverfahrens das Projekt „Brücken Center“ Remscheid entwickelt.
Es besteht aus einem zweigeteilten Einzelhandels- und Freizeitkomplex im Bereich des Remscheider Hauptbahnhofes, der die Bahntraße beidseitig flankiert.
Wesentliche städtebauliche Elemente sind hierbei die neue Nord-Süd Verbindung Remscheids durch eine die Bahntrasse überquerende Brücke und die sog. ‚Rasenrampe’. Diese großzügige, begrünte Wegeverbindung entlang der Bahntrasse und die Brücke binden die südlichen Stadtteile an die Remscheider Innenstadt an.
Der Baukörper auf der Nordseite der Bahntrasse ist mit kleinteiliger Handelsnutzung belegt und unterstreicht mit seinem trapezförmigen Grundriss sowohl die Verbindungsrichtung in Richtung Innenstadt und bildet außerdem die erste, den neuen Bahnhofsvorplatz definierende Baukante. Das helle, auskragende Kopfteil des Gebäudes liegt auf dunklem Sockel und bekommt durch seine farbigen Fassadenelemente einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtgefüge. Der Baukörper wird so in doppelter Hinsicht seiner städtebaulichen Bedeutung gerecht.
Bauherr: HBB Gewerbebau Projektgesellschaft Remscheid mbH & CO. KG
Es besteht aus einem zweigeteilten Einzelhandels- und Freizeitkomplex im Bereich des Remscheider Hauptbahnhofes, der die Bahntraße beidseitig flankiert.
Wesentliche städtebauliche Elemente sind hierbei die neue Nord-Süd Verbindung Remscheids durch eine die Bahntrasse überquerende Brücke und die sog. ‚Rasenrampe’. Diese großzügige, begrünte Wegeverbindung entlang der Bahntrasse und die Brücke binden die südlichen Stadtteile an die Remscheider Innenstadt an.
Der Baukörper auf der Nordseite der Bahntrasse ist mit kleinteiliger Handelsnutzung belegt und unterstreicht mit seinem trapezförmigen Grundriss sowohl die Verbindungsrichtung in Richtung Innenstadt und bildet außerdem die erste, den neuen Bahnhofsvorplatz definierende Baukante. Das helle, auskragende Kopfteil des Gebäudes liegt auf dunklem Sockel und bekommt durch seine farbigen Fassadenelemente einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtgefüge. Der Baukörper wird so in doppelter Hinsicht seiner städtebaulichen Bedeutung gerecht.
Bauherr: HBB Gewerbebau Projektgesellschaft Remscheid mbH & CO. KG
S Oliver, Würzburg, 2009
In prominenter Innenstadtlage präsentiert sich der Neubau des Flagshipstore S.Oliver respektvoll, modern und selbstbewusst. Harmonisch fügt er sich in das Stadtbild Würzburgs ein. Die Offenheit und Transparenz des Gebäudes erlauben fließende Beziehungen zwischen Innen und Außen.
Das zu beplanende Grundstück bildete bereits 1910 eine Einheit mit dem unmittelbaren Nachbarn bei gleicher Traufe und symmetrischer Eckbetonung.
Wichtig ist der Anschluss an das Nachbargebäude, das stadtbekannte Café Michel am Oberen Markt. Analog zur Eckbetonung des Café Michel wird ein vertikales Monitorfenster als Fenster zur Stadt an die markante Ecke des Grundstücks in die Blickachse entlang der Schönbornstraße zum Dom gesetzt. Der Flagshipstore S.Oliver kommuniziert so bereits aus der Ferne mit dem Stadtraum. Die Fassade gibt das funktionale Innenraumkonzept vor. Das Gebäude gliedert sich in 3 oberirdische Handels- und 2 Bürogeschosse. Wie bei den typischen Würzburger Stadthäusern ist die Sockelzone überhöht und transparent geöffnet. Sie präsentiert sich als zweigeschossiges Schaufenster. Die Fassade des 2. und 3. Obergeschosses ist als Lochfassade ausgebildet.
Bauherr: Freier Besitz GmbH & CO. KG
Das zu beplanende Grundstück bildete bereits 1910 eine Einheit mit dem unmittelbaren Nachbarn bei gleicher Traufe und symmetrischer Eckbetonung.
Wichtig ist der Anschluss an das Nachbargebäude, das stadtbekannte Café Michel am Oberen Markt. Analog zur Eckbetonung des Café Michel wird ein vertikales Monitorfenster als Fenster zur Stadt an die markante Ecke des Grundstücks in die Blickachse entlang der Schönbornstraße zum Dom gesetzt. Der Flagshipstore S.Oliver kommuniziert so bereits aus der Ferne mit dem Stadtraum. Die Fassade gibt das funktionale Innenraumkonzept vor. Das Gebäude gliedert sich in 3 oberirdische Handels- und 2 Bürogeschosse. Wie bei den typischen Würzburger Stadthäusern ist die Sockelzone überhöht und transparent geöffnet. Sie präsentiert sich als zweigeschossiges Schaufenster. Die Fassade des 2. und 3. Obergeschosses ist als Lochfassade ausgebildet.
Bauherr: Freier Besitz GmbH & CO. KG
Franz Mehring Schule, Leipzig, 2009
Im Jahr 2005 überzeugte die Jury des Gutachterverfahrens die Idee, statt eines freistehenden Gebäudes die neuen Räume der Schule auf jeder Ebene unmittelbar an den bestehenden Plattenbau aus dem Jahr 1973 anzuschließen. Somit können kostengünstig großzügige Erweiterungsflächen für das neue Ganztagsschulkonzept angeboten werden. Der selbstbewusst farbenfrohe Erweiterungsbau vor dem hell geputzten Giebel und den eleganten Fensterbändern des Bestandsgebäudes gibt der gesamten Schule ein neues Gesicht. Dank der übersichtlichen und kompakten räumlichen Struktur der Gebäude können sich die Schüler leicht orientieren und alle Bereiche barrierefrei vom zentralen, luftigen Foyer erschließen. Rund 350 Grundschüler und 25 Lehrer nutzen die lichtdurchfluteten neuen Räume. Die gesamte Schule wurde energetisch und brandschutztechnisch saniert, inklusive einer neu installierten Photovoltaikanlage zur Reduktion der CO2-Emissionen. Für alle Beteiligten war das Vorhaben ein Erfolg und ist in gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht zukunftsweisend.
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt
Berufungsgericht mit Schulungsbereich, Krakau, 2010
Gerichtsgebäude stellen als Orte der Justiz besondere Anforderungen: Zeitgemäßer Komfort und moderne Wirtschaftlichkeit müssen mit großer Seriosität und staatstragender Ästhetik umgesetzt werden. So war das Berufungsgericht in Krakau, das sich im Stadtzentrum in der Nähe anderer Gerichtsgebäude und der Staatsanwaltschaft befindet, eine spannende Herausforderung. Das 8.000 m² große, quadratische Grundstück liegt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und sollte neben dem Gerichtsgebäude auch Platz für Schulungsräume und ein Hotel bieten. Entstanden ist ein stimmiges und Vertrauen weckendes Ensemble, welches sich durch eine klare Formensprache auszeichnet und sich harmonisch in die umgebende Bebauung einfügt.
Zentraler Anlaufpunkt ist das Gerichtsgebäude mit seinem imposanten Haupteingang nach Westen. In seinem Inneren teilen zwei große Atrien die Räume in ihre Grundabteilungen. Die Gerichtssäle, Zeugenzimmer und ein Café befinden sich im Erdgeschoss, während alle repräsentativen Räume, wie etwa die Zimmer für die Vorsitzenden, an der Westseite mit attraktivem Blick auf den Vorplatz liegen. Ein rechteckiger Gebäuderiegel schließt das Grundstück entlang der südlichen Kante ab: das Schulungsgebäude mit allgemein zugänglichen Hörsälen und einer direkten Verbindung zum angrenzenden Hotel im Erdgeschoss. Dazwischen bietet ein lang gestreckter öffentlicher Platz Raum für gastronomische Angebote.
Bauherr: Sąd Apelacyjny w Krakowie
Zentraler Anlaufpunkt ist das Gerichtsgebäude mit seinem imposanten Haupteingang nach Westen. In seinem Inneren teilen zwei große Atrien die Räume in ihre Grundabteilungen. Die Gerichtssäle, Zeugenzimmer und ein Café befinden sich im Erdgeschoss, während alle repräsentativen Räume, wie etwa die Zimmer für die Vorsitzenden, an der Westseite mit attraktivem Blick auf den Vorplatz liegen. Ein rechteckiger Gebäuderiegel schließt das Grundstück entlang der südlichen Kante ab: das Schulungsgebäude mit allgemein zugänglichen Hörsälen und einer direkten Verbindung zum angrenzenden Hotel im Erdgeschoss. Dazwischen bietet ein lang gestreckter öffentlicher Platz Raum für gastronomische Angebote.
Bauherr: Sąd Apelacyjny w Krakowie
Wohnbebauung Marienkirchplatz, Neuss, 2010
Am Marienkirchplatz in der Neusser Innenstadt sollte urbanes Leben einkehren. Es galt, Historie und Zukunft zu verbinden und attraktiven Wohnraum für Alt und Jung zu schaffen. Im neuen Quartier gruppieren sich 96 Wohneinheiten in fünfgeschossigen Neubauten sowie revitalisiertem, denkmalgeschütztem Bestand um einen zentralen, privaten Innenhof. Das gesamte Ensemble schlägt eine Brücke zwischen der Nutzung als geförderter Mietwohnung, dem betreuten Gruppenwohnen für Senioren und hochwertigen Wohnungen im Rheinlandhaus. Besonders letzteres wird mit teilweise 4,75 Meter hohen Räumen, seinem historischen Treppenhaus und mit Materialien wie Carrara-Marmor und Belgisch Granit als Bodenbelag sowie farbiger Bleiverglasung auf der Hofseite zu einer repräsentativen Adresse. Das gesamte Ensemble wird im Sinne einer wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Lösung zentral und mit hohen energetischen Anforderungen mit Wärme versorgt. Hierbei wurden auch passive Maßnahmen berücksichtigt, wie etwa ein komfortables Mikroklima durch Begrünung und Sonnenschutz. Selbstverständlich haben alle Wohnungen einen großzügigen Balkon oder ebenerdigen Außenbereich im gemeinsamen Innenhof, der mit Wasserader, Kinderspielbereichen und Grünflächen für Aufenthaltsqualität garantiert.
Bauherr: Neusser Bauverein AG
Bauherr: Neusser Bauverein AG
Ganztagsschule Einsiedelstraße, Düsseldorf, 2010
Das Schulgrundstück der katholischen Grundschule an der Einsiedelstraße in Düsseldorf Benrath wird um Flächen für die offene Ganztagsschule und die Schulverwaltung erweitert. Prägend für die bestehende Bebauung und die Schulhoffläche ist im Besonderen ihre lang gestreckte Grundform, die von einem Zugang an der Kopfseite, entlang einer langen Hofüberdachung, in die einzelnen Gebäudeeingänge erschlossen wird. Der zweigeschossige, nicht unterkellerte Neubau ist in zwei Baukörper gegliedert, wobei einer in Verlängerung der Altbauten deren Fluchten aufnimmt und der zweite den Endpunkt der
Eingangssituation mit der markanten Überdachung darstellt. Hier entsteht ein optimierter Empfangsbereich mit Ausstellungsflächen. Alle bestehenden Baukörper stammen aus vier verschiedenen Entstehungszeiten und werden durch eine einheitliche Ziegelmaterialität mit unterschiedlicher Ornamentik geprägt. Der Neubau führt diese Entwicklung fort und stellt eine zeitgemäße Interpretation der Gestaltung dar. Im Erdgeschoss ist die offene Ganztagsschule mit zwei Gruppenräumen und einem Mehrzweckraum untergebracht, während sich im Obergeschoss ein Klassenraum und die Räume der Schulverwaltung mit Lehrerzimmer, Sekretariat und Schulleitung befinden.
Bauherr: Amt für Immobilienmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf
Eingangssituation mit der markanten Überdachung darstellt. Hier entsteht ein optimierter Empfangsbereich mit Ausstellungsflächen. Alle bestehenden Baukörper stammen aus vier verschiedenen Entstehungszeiten und werden durch eine einheitliche Ziegelmaterialität mit unterschiedlicher Ornamentik geprägt. Der Neubau führt diese Entwicklung fort und stellt eine zeitgemäße Interpretation der Gestaltung dar. Im Erdgeschoss ist die offene Ganztagsschule mit zwei Gruppenräumen und einem Mehrzweckraum untergebracht, während sich im Obergeschoss ein Klassenraum und die Räume der Schulverwaltung mit Lehrerzimmer, Sekretariat und Schulleitung befinden.
Bauherr: Amt für Immobilienmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf
Sporthalle Werner Heisenberg Gymnasium und 39. Grundschule, Leipzig, 2010
Die neue Sporthalle für das Werner-Heisenberg-Gymnasium und die 39. Grundschule besteht aus drei Gebäuden, die ein Ensemble bilden. Zwei massive Baukörper tragen einen leichteren dritten. Während die Fassaden der Körper 1 und 2 analog zum bestehenden Gymnasium mit rotem Klinker verkleidet sind, spiegelt sich beim dritten Körper das einfallende Licht in einer leichten Fassade aus Glas- und Polycarbonatplatten. Direkt am ruhigen Pausenhof gelegen, enthält der erste Baukörper die Schülerspeisung, die von beiden Schulen schnell erreicht ist. In Block 2 befinden sich die Umkleiden und eine Einfeldsporthalle und darüber, im dritten Baukörper, liegt die große Zweifeldsporthalle. Eine begrünte Böschung im Norden fasst den gesamten Komplex räumlich ein und lässt einen neuen, attraktiven Schuleingangshof entstehen. Zur Senkung der Betriebskosten wird die Ansaugung der Luft über einen Bodenkanal sowie die Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren vorgenommen. Um das Bewusstsein der Schüler für das Thema Erneuerbare Energien zu schärfen, sind die Kollektoren gut sichtbar in die Südfassade integriert. Das Bauvorhaben wurde termingerecht im März 2010 an den Bauherrn Stadt Leipzig und den Nutzer übergeben.
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt, Abt. Bildungs- und Sportbauten
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt, Abt. Bildungs- und Sportbauten
Unternehmenszentrale Zweckverband Ostholstein (ZVO), Neustadt, 2010
Zukunft, Dynamik, Aktivität – das sind die Kernbegriffe für den Zweckverband Ostholstein (ZVO), eine Unternehmensgruppe auf dem Weg von einem traditionellen Ver- und Entsorgungsunternehmen hin zu einem modernen Dienstleister. In Sierksdorf in Ostholstein sollten in einer neuen Unternehmenszentrale erstmals alle Bereiche unter einem Dach zusammengeführt werden. Die zentrale Vorgabe für die Architektur bestand darin, durch das Erscheinungsbild die Weiterentwicklung der ZVO zu vermitteln. Der Bau vereint auf einem Gelände Büros und Labore, Lager und Werkstätten und bringt so rund 250 Mitarbeiter zusammen. Eine gestaffelte Gebäudestruktur, eine durchgängige Formensprache sowie helle Farben außen und innen bilden wesentliche Bestandteile des Architekturkonzeptes. Dieses klare Prinzip wird durch zahlreiche Details aufgelockert – so greift die Farbgebung einzelner Elemente die Umgebungstöne der holsteinischen Landschaft auf. Auch werden die Unternehmensfarben gezielt zitiert und harmonisch in die Architektur eingebracht. Die Dynamik der Fassade wird im Innenraum durch intelligent angeordnete Bürobereiche und eine offene Umgebung ergänzt – ganz im Sinne eines aktiven, kommunikativen und zukunftsgewandten Arbeitens.
Bauherr: Unternehmen ZVO-Gruppe
Bauherr: Unternehmen ZVO-Gruppe
Schloss Eller, Düsseldorf, 2010
Das Schloss Eller am Südrand von Düsseldorf geht auf eine der zahlreichen Wasserburgen zurück, die als Wohnsitz adeliger Geschlechter während des Mittelalters entstanden waren, und liegt eingebettet in einem im Stil der englischen Landschaftsparks angelegten Schlosspark. Der Turm, das heutige zentrale Erschließungselement, datiert bereits aus dem 14./15. Jahrhundert. Die davor gelagerte Wasserburg wurde nach zahlreichen Umbauten im Jahr 1823 bis auf den Turm abgerissen und durch das heutige, im Stil des Klassizismus konzipierte, Herrenhaus ersetzt. Zuletzt wurden die Räumlichkeiten als Standort für eine Modeschule umgebaut, ohne dabei Rücksicht auf ihren baulichen Wert zu nehmen. Eine der Hauptaufgaben für RKW war nun somit, ein Nutzungskonzept zu entwickeln, dass das Schloss vor dem laufenden Verfall bewahrt und dem Anliegen des Denkmalschutzes Rechnung trägt. Ziel war es, die unterschiedlichen Stilepochen freizulegen und für jede einzelne eine individuelle Lösung zu finden, die sowohl eine historische Rekonstruktion, als auch eine moderne Ergänzung bedeuten konnte.
Bauherr: IDR Industrieterrains Düsseldorf Reisholz AG
Bauherr: IDR Industrieterrains Düsseldorf Reisholz AG
Modehaus Lengermann + Trieschmann, Osnabrück, 2010
Wettbewerb 1. Preis
Das Modehaus Lengermann + Trieschmann gehört mit rund 22.000 m2 Verkaufsfläche zu den größten Textilhäusern in Norddeutschland. Zentral gelegen in der Osnabrücker Altstadt, fügt es sich mit einer 100 Meter langen Fassade an den Bogen der Großen Straße, die Hauptader des Stadtkerns. Das traditionsreiche Haus wollte sein 100. Jubiläum mit einer neuen Fassade feiern und schrieb kurzfristig einen Wettbewerb aus. Der Entwurf von RKW wurde einstimmig von der Jury zum Sieger gewählt. Die Planung und Realisierung des Projektes dauerte nur wenige Monate und wurde mit einer feierlichen Enthüllung im Rahmen eines Straßenfestes im September 2010 abgeschlossen. Formal basiert die Architektur auf einer Wiederholung der quadratischen Fenster und Nischen in vertikaler und horizontaler Richtung. Horizontale Bänder, die sich in ihrer Farbe leicht vom übrigen Stein absetzen, betonen ebenso das Lineare wie auch den geschwungenen Bogen des Gebäudes. Der markante, dreigeschossige Haupteingang in Form eines Portikus wird zu einem Blickfang mit städtebaulicher Signalwirkung. Auch die Schaufenster in steinernen Rahmen werden von den Osnabrückern positiv aufgenommen – und machen das Projekt zu einem gelungenen Beitrag zur Revitalisierung des alten Stadtkerns.
Bauherr: Lengermann + Trieschmann GmbH & CO. KG
Das Modehaus Lengermann + Trieschmann gehört mit rund 22.000 m2 Verkaufsfläche zu den größten Textilhäusern in Norddeutschland. Zentral gelegen in der Osnabrücker Altstadt, fügt es sich mit einer 100 Meter langen Fassade an den Bogen der Großen Straße, die Hauptader des Stadtkerns. Das traditionsreiche Haus wollte sein 100. Jubiläum mit einer neuen Fassade feiern und schrieb kurzfristig einen Wettbewerb aus. Der Entwurf von RKW wurde einstimmig von der Jury zum Sieger gewählt. Die Planung und Realisierung des Projektes dauerte nur wenige Monate und wurde mit einer feierlichen Enthüllung im Rahmen eines Straßenfestes im September 2010 abgeschlossen. Formal basiert die Architektur auf einer Wiederholung der quadratischen Fenster und Nischen in vertikaler und horizontaler Richtung. Horizontale Bänder, die sich in ihrer Farbe leicht vom übrigen Stein absetzen, betonen ebenso das Lineare wie auch den geschwungenen Bogen des Gebäudes. Der markante, dreigeschossige Haupteingang in Form eines Portikus wird zu einem Blickfang mit städtebaulicher Signalwirkung. Auch die Schaufenster in steinernen Rahmen werden von den Osnabrückern positiv aufgenommen – und machen das Projekt zu einem gelungenen Beitrag zur Revitalisierung des alten Stadtkerns.
Bauherr: Lengermann + Trieschmann GmbH & CO. KG
Rosenthaler Hof, Berlin, 2010
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Rosenthaler Hofes aus dem Jahre 1903 beinhaltet mit seiner Seitenfassade die einzige heute noch erhaltene Originalfassade eines Wertheim-Kaufhauses des renommierten Berliner Architekten Alfred Messel. Es wurde als Skelettkonstruktion mit gusseisernen, geschosshohen Rundstützen im Innenbereich errichtet. Diese waren seinerzeit als Fertigteile vorproduziert und vor Ort ineinander gesteckt worden. Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten für den neuen Nutzer, den AOK Bundesverband, wurden sie wieder freigelegt. Der historische Charme und die konstruktive Struktur sollten im neuen Entwurf erhalten bleiben. Lediglich das oberste Bestandsgeschoss wurde aufgrund materieller Schwächen zurückgebaut und durch ein neues Vollgeschoss, ergänzt durch ein gestaffeltes Dachgeschoss, ersetzt. Der ehemalige Lichthof erhielt seine Bedeutung als geschossverbindender Erschließungsraum zurück und wird nun wieder von einer filigranen Glasdachkonstruktion überspannt. Drei Glasaufzüge sowie eine großzügige Treppenanlage aus Stahl und Glas gewährleisten die vertikale Erschließung der verschiedenen Büros und Funktionsbereiche. Im Erdgeschoss ist Platz für Pressestelle, Restaurant, Bistro, Konferenzzentrum, Warte- und Schulungsräume.
Bauherr: ArcOp Marketing GmbH & CO. Entwicklungs KG
Bauherr: ArcOp Marketing GmbH & CO. Entwicklungs KG
Neanderhof, Düsseldorf, 2010
Der Neanderhof im Düsseldorfer Stadtteil Flingern wurde als städtisches Wohnpalais konzipiert und bildet eine unverwechselbare Adresse, die innerstädtisches Wohnen auf höchstem Niveau garantiert. Durch eine von noblen Materialien und feiner handwerklicher Arbeit geprägte Fassade zeichnen sich die Geschosse deutlich ab und leiten gleichzeitig zu einer Ordnung über. Dabei ist das raumhohe Fenster ein bestimmendes Gestaltungsmittel. Die Wohnungen greifen die traditionellen Elemente des großbürgerlichen Wohnens auf und erweitern sie um die modernen Ansprüche an hochwertigen Wohnraum. So erhalten beispielsweise die Schlafräume jeweils zugeordnete Bäder, Ankleiden und Gästezimmer. Die öffentlichen Räume können durch Vermittlungsglieder wie Zwischenflure oder Flügeltüren zu repräsentativen Raumfluchten miteinander verbunden werden. Die ebenso hochwertige Innenausstattung folgt dabei dem Anspruch des Wohnkonzepts. Helle Farben unterstreichen die preziösen Details der Objekte, der Leuchtobjekte und der verwandten Materialien.
Bauherr: Ralf Schmitz Wohnungsbau GmbH & CO. KG
Bauherr: Ralf Schmitz Wohnungsbau GmbH & CO. KG
LZO Landessparkasse zu Oldenburg, 2009
Der Neubau der Hauptverwaltung der Landessparkasse zu Oldenburg steht für eine einzigartige Unternehmensgeschichte. Er übersetzt die Leitmotive Eindeutigkeit, Sachlichkeit, ökonomische Verantwortung und Zukunftsorientierung in die Zeichensprache der Architektur. Den Grundriss bildet eine grafische Figur: ein großes E wird ergänzt durch zwei lineare Baukörper, verbunden durch zwei Glashallen. Das fest begrenzte, in sich ruhende Gebäude drückt sich durch eine monolithische Architektursprache aus, deren sachlicher Charakter durch den leicht angerauten schwarzen Granit der Fassade unterstrichen wird. Dazu tritt ein kontrastierender amorpher Baukörper von zarter Leichtigkeit, modern und offen gedacht. Er hat einen schwellenlosen Eingang, geordnete Blickachsen und steht im bewussten Kontrast zum typografisch souveränen Schnitt des orthogonalen Gebäudeensembles. Dieses neue Haus setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit. Die klare geometrische Struktur der Gesamtanlage garantiert innen leichte Orientierung und kurze Wege, während sie städtebaulich einen Ruhepunkt schafft. So bildet die LzO ein neues Zentrum zwischen historischer Innenstadt, EWE-Arena und Bahnhof.
Bauherr: Landessparkasse zu Oldenburg
Bauherr: Landessparkasse zu Oldenburg
Erweiterung Adolph-Diesterweg-Schule, Leipzig
Die Adolph-Diesterweg-Schule entsteht als zweizügige Förderschule für Grund- und Mittelschule und rund 300 Kinder im Gebäude eines ehemaligen Gymnasiums in Leipzig-Sellerhausen. Aufgabe für RKW war die innere Sanierung von zwei Bestandsgebäuden sowie die Errichtung eines barrierefreien Erweiterungsneubaus mit einer Sporthalle, einem Ganztagesbereich und zusätzlichen Klassenräumen. Die drei Baukörper bilden eine U-Form mit dem Pausenhof im Inneren. Schlicht und klar gegliedert, fügt sich der als Niedrigenergiegebäude konzipierte Neubau harmonisch ein. Seine Fassade ist im Erdgeschoss in Anlehnung an den Bestand mit Klinkern verkleidet, die beiden Obergeschosse erhalten eine helle Putzfassade. Besondere Anforderungen entstanden aus der Gebäudegröße und der Nutzung als Förderschule: Innere Organisation und Wegeführung mussten eindeutig und gut verständlich sein. Hierfür wurde ein Farbkonzept entworfen, in das sich alle Räume der Schule inklusive Farb- und Materialauswahl sämtlicher Beläge, Oberflächen und Gestaltungselemente einordnen. In den Fluren fungiert es als Wegeleitsystem und vermittelt durch raumhohe Farbstreifen und Beschriftungen neben den Türen die Nutzung des dahinterliegenden Raumes – zur idealen Orientierung.
Wohnbebauung Mercatorstrasse, Düsseldorf
Anfang der 2000er Jahre zeichnete sich in Düsseldorf ein verstärkter Bedarf an innerstädtischen Wohnungen in guter Lage und gehobenem Standard ab. Der Entwurf sieht ein Ensemble aus drei Wohnblöcken vor, die sich um einen ruhigen Platz als zentralem Verknüpfungspunkt staffeln. So vermittelt es mit einer harten axial-symmetrischen städtischen Seite und einer weicheren Kante zum Park hin elegant zwischen Stadt- und Landschaftsraum. Diese Bauform symbolisiert in radikaler Form die neue Architektur in ihrer kompakten Dichte, die die Wünsche an bürgerliche Wohnformen aufnimmt. In Bezug zum historischen Kontext nehmen die Fassaden die Höhen der angrenzenden Bebauung auf. Mit noblen Materialien und in feiner handwerklicher Arbeit verkleidet, spiegeln sie deutlich die Geschosstrennung wieder und verleihen dem Ensemble so die Schwere und Kraft eines städtischen Hauses. In einer differenzierten Raumfolge wird der Übergang zu den Innenräumen inszeniert. Große Eingangshallen verbinden repräsentative Großzügigkeit und Sicherheit, betont durch vertäfelte oder mit Naturstein verblendete Wände. Auf den Etagen setzt sich die großzügige Erschließung fort, das Vestibül der Wohnungen weitet sich zu wohlproportionierten Räumen mit guter Belichtung und nobler Ausstattung.
Pasing Arcaden, München
Mit der Eröffnung der Pasing Arcaden im März 2011 stellen die Architekten RKW erneut ihre Kernkompetenz im Bereich der Detail- und Ausführungsplanung unter Beweis. Nach einem Entwurf von ASW Allmann Sattler Wappner realisiert die mfi neben dem Pasinger Bahnhof einen ersten Bauabschnitt mit einem gewaltigen, 270 m langen, achtgeschossigen Gebäude.
Über drei Handelsebenen ist eine freundlich geschwungene Ladenstraße mit mehr als 100 Geschäften entstanden. Die Durchgängigkeit der Details im Umgang mit neuen Materialien, Licht und Farbe sind hervorzuheben. Das Innenleben des Einkaufzentrums überrascht den Kunden mit ungewöhnlich freien Formen der Mieterfassaden und der Mall.
Oberhalb der Handelsgeschosse ist eine Wohn- und Bürobebauung entstanden, die ihre Qualität aus den intensiv begrünten Dachflächen schöpft.
Das prägende Erscheinungsbild ist die rautenförmige sehr helle Fassade mit einer ungewöhnlich geknickten Geometrie, die sich in der Detailplanung als eine Herausforderung darstellte. Nach Fertigstellung bieten die Rauten in einem raffinierten Wechsel aus durchsichtigen, satinierten, gelochten, vollflächigen und teils beleuchteten Oberflächen eine spielerische, abwechslungsreiche Optik.
Die Wohn- und Bürogebäude sind schallentkoppelt mit eigenen Treppenhäusern versehen und konsequent nach Süden ausgerichtet – Alpenblick bei Fönlage inklusive.
Über drei Handelsebenen ist eine freundlich geschwungene Ladenstraße mit mehr als 100 Geschäften entstanden. Die Durchgängigkeit der Details im Umgang mit neuen Materialien, Licht und Farbe sind hervorzuheben. Das Innenleben des Einkaufzentrums überrascht den Kunden mit ungewöhnlich freien Formen der Mieterfassaden und der Mall.
Oberhalb der Handelsgeschosse ist eine Wohn- und Bürobebauung entstanden, die ihre Qualität aus den intensiv begrünten Dachflächen schöpft.
Das prägende Erscheinungsbild ist die rautenförmige sehr helle Fassade mit einer ungewöhnlich geknickten Geometrie, die sich in der Detailplanung als eine Herausforderung darstellte. Nach Fertigstellung bieten die Rauten in einem raffinierten Wechsel aus durchsichtigen, satinierten, gelochten, vollflächigen und teils beleuchteten Oberflächen eine spielerische, abwechslungsreiche Optik.
Die Wohn- und Bürogebäude sind schallentkoppelt mit eigenen Treppenhäusern versehen und konsequent nach Süden ausgerichtet – Alpenblick bei Fönlage inklusive.
Stadtvillen am Marianum, Neuss
Das Collegium Marianum aus dem Jahr 1908 liegt am Rande der Innenstadt von Neuss. Als Seminarhaus und Wohnheim des Bistums Köln wurde das neubarocke Gebäude bis 2006 genutzt. Ergänzend zu einer nun erforderlichen Nachnutzung des Altbaus sind nach einem Entwurf von RKW auf dem 30.000 m2 großen Grundstück vier hochwertige Stadtvillen in bester Lage entstanden. Sie gruppieren sich um eine zentrale Gemeinschafts-Grünfläche mit alten Walnussbäumen und einer davon eingerahmten Marienfigur in einer großzügigen, parkartigen Landschaft. Die Villen beinhalten insgesamt 28 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen zwischen 80 und 150 m2, jeweils mit großzügig angelegten Terrassen oder Loggien in den Obergeschossen. Jedes Gebäude verfügt über ein geräumiges Penthouse mit einer allseitig umschlossenen Dachterrasse, die sich zum Park hin orientiert. Nicht zuletzt dieses zurückgesetzte Staffelgeschoss verleiht ihnen eine imposante gleichzeitig zurückhaltende Wirkung. In ihren Kubaturen sind die Gebäude klar, homogen und von schlichter Eleganz – analog zum Bauhausstil. Unterschiedlich hohe Geschossprofilierungen sorgen für eine historisierende horizontale Gliederung. Alle Wohneinheiten waren in kürzester Zeit verkauft.
PGE Arena, Danzig
Als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2012 wird die PGE-Arena in Danzig zum internationalen Aushängeschild für ganz Polen – und für RKW. Das im Sommer eingeweihte Stadion orientiert sich an zwei für die Region typischen Motiven. Zum einen sind seine Form und seine Färbung dem ortstypischen Bernstein nachempfunden. Wie durch Wasser, Sand und Wind rundgeschliffen wirkt die Architektur. Eine Hülle aus Polycarbonat verleiht der Fassade Transparenz, Leichtigkeit und seine bernsteinfarbene Leuchtkraft. Dafür ist die schimmernde Außenhülle aus sechs unterschiedlich durchgefärbten Modulvarianten zusammengesetzt, die in ihrer Mischung einen homogenen Farbverlauf erzeugen. So wird die Sportstätte mit über 43.000 Sitzplätzen zu einer identitätsstiftenden Landmarke. Als zweiter Aspekt kommen der lokale Schiffbau und die Werften als wichtige Kulturstätte der polnischen Moderne hinzu. Folgerichtig erinnert das filigrane Tragwerk der Arena an einen Schiffsrumpf mit Spanten und ihrer Beplankung. Das Resultat ist eine multifunktionale Arena nach UEFA-Kriterien, die nicht nur für die Dauer der EURO 2012 eine einzigartige Kulisse an der Ostsee bilden wird, sondern sich dank guter Ausstattung und Anbindung dauerhaft als idealer Ort für Konzerte und andere Veranstaltungen etablieren soll.
RWTH E.ON ERC Hauptgebäude, Aachen
Das E.ON Energy Research Center ERC ist das neue Institut für Energieforschung der RWTH Aachen. Als kubischer, klarer Baukörper ist es auf einer Ebene positioniert, die sich als Terrasse in einen abfallenden Hang einfügt. Hinter dem Haupteingang öffnet sich ein großzügiges Raumkontinuum, das durch Lufträume und Treppenanlagen miteinander verbunden ist. Auf vier Ebenen befinden sich fünf Forschungsinstitute, Seminarräume, Werkstätten, Labore und Technikflächen, ergänzt durch Arbeitsplätze für Studierende und Besucher sowie offene Teeküchen. Der räumliche Grundgedanke ist eine „Überlagerung der Wissenschaften“ – die Grenzen zwischen Instituten und Geschossen verschmelzen in einem großzügigen Kommunikationsraum. Ein innovatives Farbkonzept ermöglicht optimale Orientierung im Gebäude, ein hoher Ausstattungsstandard bei technischem Komfort, Raumakustik und Schallisolierung trägt zur Aufenthaltsqualität im konsequent barrierefreien Gebäude bei. Seine mehrgeschossigen Glasöffnungen auf jeder Seite der Betonfassaden öffnen die Räume auch optisch und bieten Ausblicke. Für die Energieversorgung sind – dem Institut angemessen – effiziente Technologien implementiert, von Betonkernaktivierung, Geothermie und Blockheizkraftwerk bis zu Photovoltaik und Fassadenlüftungsgeräten.
Ersatzneubau Dreifachsporthalle Koetschaustrasse, Düsseldorf
Im Düsseldorfer Stadtteil Stockum liegt der Schulkomplex des Max-Planck-Gymnasiums an der Koetschaustraße. Rund 830 Schüler nutzen derzeit die Gebäude aus den 1950er Jahren, zu denen zwei baulich wie technisch sanierungsbedürftige Sporthallen gehörten. RKW realisierte als Ersatzneubau eine Dreifachhalle, die nicht nur den Ansprüchen an eine Barrierefreiheit entspricht, sondern auch die Vorgaben der EnEV 2009 um 28% unterschreitet. Auf dem Standort der alten Zweifachsporthalle geplant, liegt das Gebäude mit einem Hauptzugang auf der Westseite und ist einer Grünfläche zwischen Aula und Bestandssporthalle zugewandt. Diese Seite wird auf ganzer Länge durch ein Vordach überdeckt. Unmittelbar am Eingang befinden sich in einem eingeschossigen Gebäudetrakt die Sanitär- und Technikbereiche sowie die sechs Umkleiden. Zwei davon sind behindertenfreundlich mit passenden WC-Anlagen und eigener Dusche ausgestattet. Das Dachtragwerk der dreifach teilbaren Halle besteht aus unterspannten Stahlträgern auf Stahlbetonstützen, die raumakustisch wirksame Trapezbleche mit Warmdachaufbau und extensiver Begrünung tragen. Die Wärmeversorgung erfolgt über die vorhandene Heizungsanlage der Schule, gelüftet wird in der Halle mit motorisch öffenbaren Fenstern, in den Umkleiden und Duschen mechanisch.
Orrick Haus, Düsseldorf
Exponierte Adresse, renommierte Nachbarn: Das Eckhaus Heinrich-Heine-Alle 12 am Grabbeplatz liegt in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle Düsseldorf, der Kunstsammlung K20 und vis-á-vis der Deutschen Oper am Rhein. Nach Abriss des alten Zürich-Hauses entstand hier nach einem RKW-Entwurf ein markantes Gebäude für die Rechtsanwaltskanzlei Orrick Hölters & Elsing. Als Solitärgebäude bietet das „Orrick-Haus“ rund 5.400 m² an Bürofläche vom 1. bis zum 6. Obergeschoss. Das Staffelgeschoss bildet sich mit einer umlaufenden Terrasse aus. Im Erdgeschoss stehen Flächen für die Kunstgalerie Hans Mayer und weitere Flächen für den Einzelhandel zur Verfügung, während eine hauseigene Tiefgarage etwa 55 Stellplätze für ihre Nutzer bereithält. Architektonisch nimmt das Gebäude das Volumen der angrenzenden Bebauung auf, variiert aber die Proportionen durch eine spannungsvolle, rhythmisierte Gliederung der Fassade. Dank des zwei Etagen hohen Rasters von etwa 50 cm breiten, hellen Betonsäulen wird das sechsstöckige Haus dreigeteilt und weckt Assoziationen an die klassische Bauweise aus Sockelgeschoss, Mittelbau und Architrav. Bodentiefe Glasfenster zwischen den Stützen sowie Balkone an der abgerundeten Ecke orientieren sich zudem an der klassisch französischen, eleganten Bauweise von Bürgerhäusern der ehemaligen Alleestraße mit direktem Blick in den Düsseldorfer Hofgarten.
Wiedereröffnung Sevens, Düsseldorf
Das preisgekrönte Kaufhaus Sevens auf der Düsseldorfer Königsallee ist eine hervorragende Adresse zum Einkaufen, bietet aber für einen Umbau denkbare schwierige Bedingungen. In der dicht bebauten Innenstadtlage und teilweise im laufenden Betrieb hat RKW dem Kaufhaus zu einem neuen Gesicht verholfen – großzügiger, moderner und noch einladender.
Das neue Haupteingangsportal wurde dafür mit einer Einfassung aus weißem Architekturbeton versehen, der gläserne Erker zurückgebaut. Das repräsentative Portal leitet in eine zweigeschossige Empfangssituation über, in der sofort eine neue und ruhigere Raumwirkung auffällt. Sowohl im Food Court im Untergeschoss, als auch auf den Handelsebenen im EG, 1. und 2. OG wurden die Mieteinheiten entkernt und durch neue Grundrisse, die teilweise auf weniger aber dafür größere Mieter ausgerichtet sind, ersetzt. Auch die vertikale Erschließung wurde neu organisiert. Durch die zentrierte Ausrichtung der Fahrtreppen wurde eine bessere Orientierung und Übersichtlichkeit erreicht. Das Projekt zeichnet sich vor allem durch eine herausragende Baumanagementleistung aus, mit der ein Volumen von 25 Mio. Euro in nur sieben Monaten und auf höchstem Qualitätsniveau realisiert wurde – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2011 war die Eröffnung.
Das neue Haupteingangsportal wurde dafür mit einer Einfassung aus weißem Architekturbeton versehen, der gläserne Erker zurückgebaut. Das repräsentative Portal leitet in eine zweigeschossige Empfangssituation über, in der sofort eine neue und ruhigere Raumwirkung auffällt. Sowohl im Food Court im Untergeschoss, als auch auf den Handelsebenen im EG, 1. und 2. OG wurden die Mieteinheiten entkernt und durch neue Grundrisse, die teilweise auf weniger aber dafür größere Mieter ausgerichtet sind, ersetzt. Auch die vertikale Erschließung wurde neu organisiert. Durch die zentrierte Ausrichtung der Fahrtreppen wurde eine bessere Orientierung und Übersichtlichkeit erreicht. Das Projekt zeichnet sich vor allem durch eine herausragende Baumanagementleistung aus, mit der ein Volumen von 25 Mio. Euro in nur sieben Monaten und auf höchstem Qualitätsniveau realisiert wurde – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2011 war die Eröffnung.

