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Richtfest Orrick-Haus, Düsseldorf
Am 25.03.2011 wurde Richtfest beim Orrick-Haus auf der Heinrich-Heine-Allee gefeiert. Herr Kellermann hielt eine Ansprache und auch Oberbürgermeister Elbers war anwesend.
www.rp-online.de
Auftrag Ausführungsplanung Geschäftshaus Alexanderplatz Berlin
RKW freut sich über die Zusage des Bauherrn REDEVCO bzgl. des Auftrags für die Ausführungsplanung eines Geschäftsgebäudes am Alexanderplatz in Berlin. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Sauerbruch Hutton. Das Gebäude hat eine BGF von ca. 21.000 m². Das Bauvolumen beläuft sich auf ca. 29 Mio. EUR.
Büropark Ratingen Ost. LEED Platin
Das Projekt "Büropark Ratingen Ost" wurde am 16.03.2011 mit dem Qualitätssiegel LEED Platin ausgezeichnet und ist damit das 3. Verwaltungsgebäude in Deutschland und das erste in NRW mit dieser Zertifizierung.
www.property-magazine.de
www.deal-magazin.com
Wettbewerb
Begrenzt offener Wettbewerb mit Bewerbungsverfahren
Das Architekturbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau, Düsseldorf, hat sich im Realisierungswettbewerb um die architektonische Entwicklung und stadträumliche Integration des Quartiers am Mailänder Platz in Stuttgart unter zehn renommierten Teilnehmern durchgesetzt. Die Mitglieder des Preisgerichts haben sich nach intensiver Diskussion mit deutlicher Mehrheit für die Entwurfsidee ausgesprochen.
Das Konzept entspricht nach Ansicht des Preisgerichts höchster städtebaulich-architektonischer Qualität, die gleichzeitig funktionale, energetische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt.
Architekt Dieter Schmoll, geschäftsführender Gesellschafter von RKW: "Südliches, mediterranes Stadtleben ist bei unserem Wettbewerbsbeitrag das Vorbild. Es zeigt sich in der Ausprägung der Fassaden mit Balkonen, Dachgärten und verwinkelten Zonierungen im Spannungsfeld zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Wohnbereichen. Die Vielzahl der neuen Wohnadressen in den Gassen und Straßen und an den Plätzen wird in der Durchmischung der vielfältigen Funktionen die Voraussetzung für eine lebendige Stadt bilden."
www.german-architects.com
LEOPOLDINA. Halle/ Saale 2011
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wurde im Herbst 2008 zur Nationalakademie der Wissenschaften ernannt. Sie ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Akademie der Welt. Mehr als 30 Nobelpreisträger zählen zu den gewählten Mitgliedern der Leopoldina. Ihre Aufgabe ist es, die Politik zu beraten, Brennpunkte der Gesellschaft zu benennen und Empfehlungen zu geben.
Um dem künftigen Personalzuwachs gerecht zu werden, wurde das derzeit leerstehende ehemalige Tschernyschewskij Haus erworben und soll als Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäude bis Ende 2011 denkmalgerecht saniert und umgebaut werden. Das Gebäude wurde 1822 für die Freimaurerloge errichtet, in den Jahren des Dritten Reiches als Gauleitergebäude der NSDAP und seit 1950 bis zum Leerstand 2001 durch die Martin-Luther-Universität Halle genutzt. Es steht auf einer parkähnlichen Freianlage auf dem Jägerberg, direkt gegenüber der Moritzburg und wird von historische Stützmauern in alle Richtungen begrenzt. Im Laufe seiner Geschichte erfuhr das Gebäude aufgrund wechselnder Anforderungen und dem Repräsentationswillen der verschiedenen Nutzer mehrfache bauliche Veränderungen, die noch heute deutlich ablesbar sind und eine Besonderheit darstellen. In der Auseinandersetzung mit denkmalpflegerischen, historischen Unterlagen und restauratorischen Untersuchungen wird deutlich, dass die Gestaltung der Räume untrennbar mit den intellektuellen, politischen Motiven der jeweiligen Epochen verknüpft sind.
Das Gebäude gliedert sich in die 4 Bauteile, die gemäß ihrer eigenen Bauzeit für folgende Nutzungen nun saniert werden:
Bauteil A - Verwaltungsbereich
Bauteil B - Verwaltungs-, Vortrags- und Sitzungsräume
Bauteil C - Foyer und Treppenhaus
Bauteil D - Veranstaltungs- und Empfangsbereich mit Festsaal, Präsidiumsbüros, Akademieleitung, Klassenräume.
Die Fassaden werden denkmalgerecht gemäß der restauratorischen Befunduntersuchungen und in Abstimmung mit der Denkmalpflege in der Fassung der 30-er Jahre saniert.
Eine große Herausforderung stellt der enge Terminrahmen dar. Er sieht für die Leistungsphasen 2-8 23 Monate vor, mit Beginn der Planung im Januar 2010 und einer Fertigstellung der Sanierung bis November 2011.
Fassade PGE Arena in Danzig
Die PGE-Arena Danzig ist Austragungsort der Fussball-EM 2012 in Polen. Stadion, Shopping-Facilities und Messehallen liegen als Keimzelle auf dem Areal eines neuen Stadtviertels wie Bernsteine am Strand. 50.000 m² Polycarbonatplatten umhüllen 82 "Schiffs-Spanten" und schützen 42.000 Sitzplätze mit 40 Logen vor Witterungseinflüssen. Dank exakter Planung, präziser Überwachung und effektivem Baumanagement wird die PGE-Arena planmäßig und budgetgerecht fertig gestellt - ein echtes Aushängeschild für die alte Hansestadt.
Richtfest Sport und Mehrzweckhalle in Osburg
Am 09.06.2011 um 19:00 Uhr fand das Richtfest für unser Projekt Sport und Mehrzweckhalle in Osburg statt.
www.volksfreund.de
Richtfest für die neue Stadthalle in Neunburg vorm Wald
Am 04.07.2011 feierte die Stadt Neunburg vorm Wald das Richtfest für die neue Stadthalle, einem Projekt bei dem RKW Generalplaner ist.
Der Entwurf orientiert sich an der gewachsenen Stadtstruktur von Neunburg vorm Wald. Zur Stärkung der historischen Achse wird ein neu angelegter Boulevard parallel zur Hauptstrasse zwischen Altstadt und Stadthallenareal aufgespannt. Orthogonal zum Boulevard werden die Bauvolumen Stadthalle und Supermarkt versetzt zueinander platziert. Durch die Anordnung der Baukörper entstehen zwei Plätze unterschiedlicher Qualitäten: ein repräsentativer Stadtplatz, und ein rückseitiger Multifunktionsplatz.
Der Stadtplatz bildet einen neuen Schlusspunkt der Altstadt. Grünelemente, schmale Wasserflächen, Lichtstelen und Holzbänke begleiten den Besucher auf seinem Weg von der Altstadt zu dem neuen Stadthallenareal. Die Kernfunktionsräume wie der Saal, das Foyer und die Gastronomie öffnen sich zum vorgelagerten Park und zum Stadtplatz. Ein über Eck auskragendes Dach betont diese Geste und bildet einen fließenden Übergang zwischen Stadtplatz, Park und Stadthalle. Das sich unmittelbar vor dem Saal befindende Spiegelwasser unterstreicht den fließenden Übergang zwischen Außen- und Innenraum und schafft gleichzeitig eine Ruhezone zum angrenzenden Fuß- und Radweg.
Richtfest Audi SE-Forum/Rechenzentrum, Ingolstadt
Richtfest des ersten von insgesamt drei geplanten Bauabschnitten eines neuen Gebäudekomplexes in der Technischen Entwicklung der AUDI AG am Standort
Ingolstadt: Der Neubau wird die neue Heimat eines hochmodern Rechenzentrums und des sogenannten SE-Forums. Als Auftakt des Produktprozesses werden hier im Sinne des Simulaneous Engineering die zukünftigen Fahrzeugprojekte der Audi AG, durch das Zusammenführen mehrerer Unternehmensbereiche, gesteuert.
Mit Grußworten zur Fertigstellung des Rohbaus danken Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG, und Alex Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, allen Planern, Bau- und Projekt-Beteiligten.
Eröffnung MBS-Arena Potsdam
Die neue Sportmehrzweckhalle am Luftschiffhafen Potsdam besteht aus drei Gebäudeteilen und schließt unmittelbar an die auf dem Gelände des Sportparks bestehende Dreifeldhalle an. Das Herzstück des Neubaus stellt die neue Sportmehrzweckhalle dar, die unmittelbar an der Westfassade der Bestandshalle anschließt. Hierbei handelt sich ebenfalls um eine Dreifeldhalle mit vierseitiger Tribünenanlage und 2.025 Zuschauerplätzen. Westlich der Sportmehrzweckhalle schließt ein Funktionstrakt an, der als zweigeschossige Trainingshalle für die Sportarten Fechten, im EG und Judo im OG ausgebildet ist. Der dritte Funktionstrakt schließt an der Nordfassade der Bestandshalle an und erstreckt sich auf der Ostseite eingeschossig bis zum bestehenden eingeschossigen Seitentrakt. Dieser enthält neben einer weiteren Einfeldhalle mit Geräteraum im OG verschiedene weitere Nutzungen, wie Räume für Physiotherapie und eine Cafeteria, im EG. Die Gestaltung der Fassade zielt darauf ab, den unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes einen Rahmen und ein homogenes Erscheinungsbild zu geben. Dabei wird der Baukörper in zwei horizontal verlaufende Materialbänder eingefasst. Die umlaufende Klinkerfassade des Erdgeschosses wird durch großzügige Fensterfelder aufgebrochen, wo hingegen das Obergeschoß mit nur vereinzelten Fensteröffnungen und verputzter Fassade fast als monolithischer Baukörper erscheint.
Sevens Wiedereröffnung
Das preisgekrönte Kaufhaus Sevens auf der Düsseldorfer Königsallee ist eine hervorragende Adresse zum Einkaufen, bietet aber für einen Umbau denkbare schwierige Bedingungen. In der dicht bebauten Innenstadtlage und teilweise im laufenden Betrieb hat RKW dem Kaufhaus zu einem neuen Gesicht verholfen – großzügiger, moderner und noch einladender.
Das neue Haupteingangsportal wird dafür mit einer Einfassung aus weißem Architekturbeton versehen, der gläserne Erker zurückgebaut. Das repräsentative Portal leitet in eine zweigeschossige Empfangssituation über, in der sofort eine neue und ruhigere Raumwirkung auffällt. Sowohl im Food Court im Untergeschoss, als auch auf den Handelsebenen im EG, 1. und 2. OG werden die Mieteinheiten entkernt und durch neue Grundrisse, die teilweise auf weniger aber dafür größere Mieter ausgerichtet sind, ersetzt. Auch die vertikale Erschließung wird neu organisiert. Durch die zentrierte Ausrichtung der Fahrtreppen wird eine bessere Orientierung und Übersichtlichkeit erreicht. Das Projekt zeichnet sich vor allem durch eine herausragende Baumanagementleistung aus, mit der ein Volumen von 25 Mio. Euro in nur sieben Monaten und auf höchstem Qualitätsniveau realisiert wurde – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft war die Eröffnung.
Eisarena Königpalast, Krefeld
Die Fassadengestaltung folgt der Thematik spannungsgeladener Bewegungsabläufe gleich einem geografischen Pfad. Kraftvoll fließende Bewegungen und sanfte Rundungen greifen die Dynamik des Eishockey-Spiels auf. Mit deutlichen Vor- und Rücksprüngen reagiert die Fassade auf die äußeren Anforderungen, wobei sie gleichzeitig den differenzierten funktionalen Ansprüchen im Inneren gerecht wird. Durch die Materialwahl wird dem Besucher bereits von weitem Stim-mung vermittelt. Die Konstruktion aus transluzentem Gussglas erlaubt dem Anlass gemäß unterschiedliche farbige Beleuchtung und transportiert so die Atmosphäre des jeweiligen Events aus der Halle nach außen.
Bauherr. Krefelder Baugesellschaft mbH
KFW Haupthaus, Frankfurt am Main
Bauherr. KfW Bankengruppe Frankfurt am Main
IKB, Luxemburg
Das Architekturkonzept der IKB stärkt die vorgegebene städtebauliche Intention, indem es auf die ursprüngliche Kraft eines massigen Kubus vertraut. Dem Programm der Bank und den Charakteristika des Ortes Ausdruck zu verleihen, hatte Priorität bei allen gestaltgebenden Entscheidungen wie Proportion, Material, Farbe und Struktur. Entscheidend für die Qualität und Wirkung der kubischen Bauform ist ihr Verhältnis zur Grundfläche, die aufgeschnitten die Verbindung des Baukörpers mit dem felsigen Baugrund sichtbar macht.
Neben der schräg abfallenden Straßenkante läuft das Niveau der angrenzenden Gold schimmernden Plastik waagerecht. Durch die Verschneidung der beiden Ebenen sinkt die nordwestliche Hälfte des Plateaus der Bank in die Erde ein, die südöstliche exponierte Hälfte ist ihrem Umfeld gegenüber als keilförmig goldener Sockel erhaben. Im Schnittpunkt beider Ebenen liegt der Eingang der Bank. Die Trennung des Eingangsgeschosses nach außen durch eine je nach Grad der Öffentlichkeit breiteren Fuge zur Rue Erasme oder schmaleren zur Rue Leon Hengen unterstreicht die Nobilität des Hauses. Die Gestaltung des Erdgeschosses formuliert grundsätzlich eine öffentliche Haltung der Bank, ohne sich gänzlich zu entblößen. Über dem kunstvollen Sockel liegt ein schlichter Block. Mit architektonischen Ausdrucksmöglichkeiten wird sparsam gehaushaltet. Die Reduktion auf einen steinernen anthrazitfarbenen Block läßt das Gebäude in sich selbst ruhen. Durch den Gebrauch des Sonnenschutzes aus matt- glänzenden Läden zieht sich die Masse des Blocks weiter zusammen - zu einer Form stiller Energie.
Karstadt, Leipzig
Beim Neubau des Warenhauses Karstadt blieb der 1912-1914 von Gustav Pflaume erstellte Vorgängerbau in seinem historischen Erscheinungsbild bestehen. Für das Bauvorhaben
wurde das 8.300 Quadratmeter große Areal zwischen Petersstraße, Peterskirchhof, Neumarkt
und Preussergäßchen umgebaut, jedoch mit der Auflage, die historischen Fassaden des Karstadtgebäudes sowie der Bürgerhäuser Neumarkt/Ecke Peterskirchhof zu erhalten und zu restaurieren. Hinter den historischen Fassaden der Leipziger Innenstadt ist das neue Karstadtgebäude mit 15.400 Quadratmetern Verkaufsfläche und integrierter Gastronomie auf sechs Etagen entstanden.
Drei verschiedene Eingänge und breite Verkehrswege münden in einen zentralen, glasüberdachten
Lichthof mit vier Rolltreppen und vier Personenaufzügen. Die klare vertikale Gliederung der Altbaufassaden wird durch frei stehende, ovale Schleuderbetonstützen fortgeführt, die dank ihrer hohen Tragkraft extrem schlanke Querschnitte zulassen und in ihrer Höhenentwicklung äußerst elegant wirken. Die horizontale Gliederung wird durch Gesimse bestimmt. Die Schaufenster rund um die Altbaufassaden im Erdgeschoss bestehen aus einer thermisch getrennten Leichtmetall-Pfosten-Riegelkonstruktion, die in der Ebene der Bestandsstützen an den Baukörper angeschlossen ist. In Anlehnung an den Entwurf von 1912 bilden die Schaufenster optisch einen Erker. Die Holzfenster mit Sprossenaufteilung im ersten bis vierten Obergeschoss entstanden nach historischen Vorlagen. Die konkave Geometrie der Fassade weitet an der Petersstraße den Straßenraum auf. Statt der vorhandenen Arkaden entstand eine Shopping Mall, die auch nach Ladenschluss zugänglich ist.
Bauherr. Karstadt Immobilien AG & Co. KG.
Wohnbebauung Othmarschen Park, Hamburg
EnBW-City, Stuttgart, 2009
Die gestalterische Sprache greift Themen wie Klarheit, Sachlichkeit und Transparenz auf und findet dafür auch poetische Momente in der Mehrschichtigkeit der Hochhausfassade. Das Gebäude verwandelt seine Erscheinung im Laufe des Tages durch seine vielseitige Edelstahlgewebefläche und macht somit die Energie spürbar. Mit zukunftsweisenden und umweltschonenden Techniken wie Betonkernaktivierung und Erdwärmenutzung in Kombination mit Lichtdomen, Fensterbeschattung, Lüftung und Kühlung soll das Projekt die strengen Vorgaben der Energieeinsparverordnung sogar deutlich unterschreiten. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch der EnBW-City um 54 Prozent im Vergleich zu anderen Bürogebäuden zu reduzieren. Mit seinen zukunftsweisenden Arbeitswelten, hochwertigen Außenanlagen und einem vielfältigen Nutzungsangebot wird die EnBW-City zum zentralen Instrument einer leistungsstarken Unternehmenskultur.
Bauherr: EnBW-City GmbH + CO KG
Mörsenbroicher Weg, Düsseldorf, 2009
Der gehobene Anspruch der Anlage spiegelt sich in den großzügigen Grundrissen und der Verwendung hochwertiger Materialien wieder. Auch die technische Ausstattung der Gebäude nach aktuellem Standard eines KFW 60 Hauses orientiert sich an dem neuesten Stand der Gebäudetechnik und folgt den Anforderungen an hohe Wärmedämmwerte und niedrigen Energieeinsatz. Mit der Beheizung und der Brauchwassererwärmung durch Geothermie erfolgt die Versorgung unabhängig von fossilen Brennstoffen und erfüllt somit hohe ökologische Kriterien.
Bauherr: Düsseldorfer Wohnungsbau GmbH
Hofgartenpalais, Düsseldorf, 2009
Der Rhythmus der Fensteröffnungen folgt in der Horizontalen einem fortlaufenden Takt, der sich in die vertikale durch ein angedeutetes Gesims und die sich verändernden Fenstergrößen mit tieferer Laibung zu einem Klang ausformuliert.
Spannungsvoll in seinen Proportionen öffnet sich das 7-geschossige Gebäude mit einer großen Geste zu einem erweiterten öffentlichen Raum an der Bleichstraße. Der dort vorhandene einzigartig große Kastanienbaum prägt diesen neu geschaffenen städtischen Platz.
Die Brüstungsgitter der Fenster vermitteln dem Hofgarten Palais eine unverwechselbare städtische Eleganz, die sich über die leicht vortretenden Balkone mit französischem Charme steigert.
Die vorzugsweise für Anwälte und Wirtschaftsprüfer konzipierten Büroflächen von fast 18.000 m² Fläche ergänzen sich entlang der Goltsteinstraße mit einer attraktiven Wohnbebauung. Hinter denkmalgeschützten Fassaden entstehen klassische moderne Komfortwohnungen mit Blick auf den Hofgarten.
Bauherr: Europa Iron S.à.r.l. und Europa Titanium S.à.r.l. Luxemburg, vertreten durch: pbg Projektentwicklung Baumanagement GmbH
Marie Curie Gymnasium, Düsseldorf, 2009
Zwei ineinander geschobene Klammern, eine aus Ziegelstein, die andere verputzt, bilden die räumliche Gliederung von öffentlichen Räumen und Klassen.
Die Raumkanten der Klammern beziehen sich auf die vorhandene Bebauung und stärken so den Charakter des Campus.
Innere Erschließungsflächen werden durch differenzierte Raumtiefen zu offenen, kommunikativen Zonen.
Die gemeinsam mit der Schule entwickelte Farbgestaltung gliedert die unterschiedlichen Bereiche, betont den Gedanken der zwei Klammern und schafft Orientierung. Darüber hinaus führt diese Zusammenarbeit zu einer Identifikation der Schüler mit ihren Räumen.
Bauherr: Landeshauptstadt Düsseldorf
Büropark Ratingen Ost, Ratingen, 2009
Der Büroneubau von RS + Partner sollte sensibel in das weitläufige Gelände mit seinem alten Baubestand eingebunden werden.
Zwei kubische Baukörper, verbunden über ein eingeschossiges Basisgeschoss,
bilden im Osten des Geländes einen städtebaulich prägnanten Auftakt für das Gesamtareal.
Die zwischen den aufgehenden Baukörpern liegende Kantine mit einer Außensitzfläche verbindet die Nutzungsbereiche und dient als kommunikative Plattform.
Die Grundrisse mit mittig angeordneten Kernen bieten eine maximale Belichtung. Die enge Lochung der Fassade lässt eine optimale Flexibilität zu. Zusammen mit der transparenten Gestaltung der Arbeitsbereiche entstehen aus einer Verknüpfung der großzügigen Architektur und einer offenen Innenraumgestaltung Arbeitsplätze zum Wohlfühlen.
Eine Bauteilkühlung und in allen Bereichen zu öffnende Fenster zur natürlichen Be- und Entlüftung der Räume sorgen für ein stets angenehmes Klima ohne große energetische Aufwendungen. Das Bürogebäude erhält eine LEEDS Qualifizierung für nachhaltiges Bauen und hat in der Vorqualifikation bereits den Platin Status erreicht.
Bauherr: RS + Partner Immobiliengesellschaft GmbH
Brücken Center, Remscheid, 2009
Es besteht aus einem zweigeteilten Einzelhandels- und Freizeitkomplex im Bereich des Remscheider Hauptbahnhofes, der die Bahntraße beidseitig flankiert.
Wesentliche städtebauliche Elemente sind hierbei die neue Nord-Süd Verbindung Remscheids durch eine die Bahntrasse überquerende Brücke und die sog. ‚Rasenrampe’. Diese großzügige, begrünte Wegeverbindung entlang der Bahntrasse und die Brücke binden die südlichen Stadtteile an die Remscheider Innenstadt an.
Der Baukörper auf der Nordseite der Bahntrasse ist mit kleinteiliger Handelsnutzung belegt und unterstreicht mit seinem trapezförmigen Grundriss sowohl die Verbindungsrichtung in Richtung Innenstadt und bildet außerdem die erste, den neuen Bahnhofsvorplatz definierende Baukante. Das helle, auskragende Kopfteil des Gebäudes liegt auf dunklem Sockel und bekommt durch seine farbigen Fassadenelemente einen hohen Wiedererkennungswert im Stadtgefüge. Der Baukörper wird so in doppelter Hinsicht seiner städtebaulichen Bedeutung gerecht.
Bauherr: HBB Gewerbebau Projektgesellschaft Remscheid mbH & CO. KG
Franz Mehring Schule, Leipzig, 2009
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt
S Oliver, Würzburg, 2009
Das zu beplanende Grundstück bildete bereits 1910 eine Einheit mit dem unmittelbaren Nachbarn bei gleicher Traufe und symmetrischer Eckbetonung.
Wichtig ist der Anschluss an das Nachbargebäude, das stadtbekannte Café Michel am Oberen Markt. Analog zur Eckbetonung des Café Michel wird ein vertikales Monitorfenster als Fenster zur Stadt an die markante Ecke des Grundstücks in die Blickachse entlang der Schönbornstraße zum Dom gesetzt. Der Flagshipstore S.Oliver kommuniziert so bereits aus der Ferne mit dem Stadtraum. Die Fassade gibt das funktionale Innenraumkonzept vor. Das Gebäude gliedert sich in 3 oberirdische Handels- und 2 Bürogeschosse. Wie bei den typischen Würzburger Stadthäusern ist die Sockelzone überhöht und transparent geöffnet. Sie präsentiert sich als zweigeschossiges Schaufenster. Die Fassade des 2. und 3. Obergeschosses ist als Lochfassade ausgebildet.
Bauherr: Freier Besitz GmbH & CO. KG
Berufungsgericht mit Schulungsbereich, Krakau, 2010
Zentraler Anlaufpunkt ist das Gerichtsgebäude mit seinem imposanten Haupteingang nach Westen. In seinem Inneren teilen zwei große Atrien die Räume in ihre Grundabteilungen. Die Gerichtssäle, Zeugenzimmer und ein Café befinden sich im Erdgeschoss, während alle repräsentativen Räume, wie etwa die Zimmer für die Vorsitzenden, an der Westseite mit attraktivem Blick auf den Vorplatz liegen. Ein rechteckiger Gebäuderiegel schließt das Grundstück entlang der südlichen Kante ab: das Schulungsgebäude mit allgemein zugänglichen Hörsälen und einer direkten Verbindung zum angrenzenden Hotel im Erdgeschoss. Dazwischen bietet ein lang gestreckter öffentlicher Platz Raum für gastronomische Angebote.
Bauherr: Sąd Apelacyjny w Krakowie
Wohnbebauung Marienkirchplatz, Neuss, 2010
Bauherr: Neusser Bauverein AG
Ganztagsschule Einsiedelstraße, Düsseldorf, 2010
Eingangssituation mit der markanten Überdachung darstellt. Hier entsteht ein optimierter Empfangsbereich mit Ausstellungsflächen. Alle bestehenden Baukörper stammen aus vier verschiedenen Entstehungszeiten und werden durch eine einheitliche Ziegelmaterialität mit unterschiedlicher Ornamentik geprägt. Der Neubau führt diese Entwicklung fort und stellt eine zeitgemäße Interpretation der Gestaltung dar. Im Erdgeschoss ist die offene Ganztagsschule mit zwei Gruppenräumen und einem Mehrzweckraum untergebracht, während sich im Obergeschoss ein Klassenraum und die Räume der Schulverwaltung mit Lehrerzimmer, Sekretariat und Schulleitung befinden.
Bauherr: Amt für Immobilienmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf
Sporthalle Werner Heisenberg Gymnasium und 39. Grundschule, Leipzig, 2010
Bauherr: Stadt Leipzig Hochbauamt, Abt. Bildungs- und Sportbauten
Unternehmenszentrale Zweckverband Ostholstein (ZVO), Neustadt, 2010
Bauherr: Unternehmen ZVO-Gruppe
Schloss Eller, Düsseldorf, 2010
Bauherr: IDR Industrieterrains Düsseldorf Reisholz AG
Modehaus Lengermann + Trieschmann, Osnabrück, 2010
Das Modehaus Lengermann + Trieschmann gehört mit rund 22.000 m2 Verkaufsfläche zu den größten Textilhäusern in Norddeutschland. Zentral gelegen in der Osnabrücker Altstadt, fügt es sich mit einer 100 Meter langen Fassade an den Bogen der Großen Straße, die Hauptader des Stadtkerns. Das traditionsreiche Haus wollte sein 100. Jubiläum mit einer neuen Fassade feiern und schrieb kurzfristig einen Wettbewerb aus. Der Entwurf von RKW wurde einstimmig von der Jury zum Sieger gewählt. Die Planung und Realisierung des Projektes dauerte nur wenige Monate und wurde mit einer feierlichen Enthüllung im Rahmen eines Straßenfestes im September 2010 abgeschlossen. Formal basiert die Architektur auf einer Wiederholung der quadratischen Fenster und Nischen in vertikaler und horizontaler Richtung. Horizontale Bänder, die sich in ihrer Farbe leicht vom übrigen Stein absetzen, betonen ebenso das Lineare wie auch den geschwungenen Bogen des Gebäudes. Der markante, dreigeschossige Haupteingang in Form eines Portikus wird zu einem Blickfang mit städtebaulicher Signalwirkung. Auch die Schaufenster in steinernen Rahmen werden von den Osnabrückern positiv aufgenommen – und machen das Projekt zu einem gelungenen Beitrag zur Revitalisierung des alten Stadtkerns.
Bauherr: Lengermann + Trieschmann GmbH & CO. KG
Rosenthaler Hof, Berlin, 2010
Bauherr: ArcOp Marketing GmbH & CO. Entwicklungs KG
Neanderhof, Düsseldorf, 2010
Bauherr: Ralf Schmitz Wohnungsbau GmbH & CO. KG
LZO Landessparkasse zu Oldenburg, 2009
Bauherr: Landessparkasse zu Oldenburg







