Pohl Architekten
Stadtplaner
Bergstromweg 4
D-99094 Erfurt
T (0049) 361 430252-60
F (0049) 361 430252-89
info(at)pohlarchitekten.de
Stadtplaner
Bergstromweg 4
D-99094 Erfurt
T (0049) 361 430252-60
F (0049) 361 430252-89
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3-Feld-Mehrzweck-Sporthalle, Ohrdruf
In Angrenzung an das Landschafts-schutzgebiet und ein kleinteiliges Wohngebiet entstand eine 3-Feld-Mehrzweck Sporthalle für 1000 Zuschauer mit mobiler Veranstaltungsbühne. Die Halle mit ihrem bogenförmigen Dach setzt die Hügellandschaft der Ausläufer des Thüringer Waldes räumlich fort.
Die Dachkonstruktion der ca. 35 x 55m grossen Halle besteht aus einem aufgelösten, einachsig gekrümmten Holz - Schalendach. Die Schale wird hierbei durch einen Holzrost in Form von rautenförmigen Leimholzrippen mit kraftschlüssig verbundener Holz - Deckschalung gebildet. Zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen natürlichen Belichtung der Spielfelder wurden insgesamt 9 Rauten vollständig als Dachoberlichter ausgebildet. Die Dachhaut bildet ein extensives Gründach.
Durch die konstruktive Ausbildung des Holztragwerkes ergibt sich gleichzeitig eine positive Beeinflussung der Hallenakustik. Die Ästhetik des Tragwerks wird durch den funktionalen Aufbau und die räumlichen Qualitäten herausgehoben. Angelagerte und eingeschobene Funktionsbereiche übernehmen die jeweilige Zusatznutzungen der Sporthalle. Der angegliederte Kraftraum, Gymnastikraum und Gemeindesaal für 150 Personen sind separat zugänglich, ebenso wie die Bowlinganlage mit zwei Bowlingbahnen und die Schiessanlage mit 5 Schiessbahnen.
Oberhalb 3 m ab Hallenfußboden ist die Halle bis zum Dach komplett verglast. Schöne Einblicke in die Halle und Ausblicke in die Landschaft lassen Innen und Aussen miteinander verschmelzen.
Eine optimale Abstimmung von Wärmedämmung, Verglasung, Sonnenschutz und thermischer Masse ermöglicht ein hochwertiges, komfortables Innenklima in einem weitgehend selbstregulierten, passiven, energieoptimierten Gebäude. Die nachhaltige Minimierung der Energiekosten stand im Focus der Planung.
Bauherr
Stadt Ohrdruf
Architekt
POHL Architekten
Planung und Bauzeit
1999 – 2002
BGF
4.200 m²
Adresse
Ludwig-Jahn-Strasse 1a
99885 Ohrdruf
Preise
Wettbewerb, 1. Preis
Die Dachkonstruktion der ca. 35 x 55m grossen Halle besteht aus einem aufgelösten, einachsig gekrümmten Holz - Schalendach. Die Schale wird hierbei durch einen Holzrost in Form von rautenförmigen Leimholzrippen mit kraftschlüssig verbundener Holz - Deckschalung gebildet. Zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen natürlichen Belichtung der Spielfelder wurden insgesamt 9 Rauten vollständig als Dachoberlichter ausgebildet. Die Dachhaut bildet ein extensives Gründach.
Durch die konstruktive Ausbildung des Holztragwerkes ergibt sich gleichzeitig eine positive Beeinflussung der Hallenakustik. Die Ästhetik des Tragwerks wird durch den funktionalen Aufbau und die räumlichen Qualitäten herausgehoben. Angelagerte und eingeschobene Funktionsbereiche übernehmen die jeweilige Zusatznutzungen der Sporthalle. Der angegliederte Kraftraum, Gymnastikraum und Gemeindesaal für 150 Personen sind separat zugänglich, ebenso wie die Bowlinganlage mit zwei Bowlingbahnen und die Schiessanlage mit 5 Schiessbahnen.
Oberhalb 3 m ab Hallenfußboden ist die Halle bis zum Dach komplett verglast. Schöne Einblicke in die Halle und Ausblicke in die Landschaft lassen Innen und Aussen miteinander verschmelzen.
Eine optimale Abstimmung von Wärmedämmung, Verglasung, Sonnenschutz und thermischer Masse ermöglicht ein hochwertiges, komfortables Innenklima in einem weitgehend selbstregulierten, passiven, energieoptimierten Gebäude. Die nachhaltige Minimierung der Energiekosten stand im Focus der Planung.
Bauherr
Stadt Ohrdruf
Architekt
POHL Architekten
Planung und Bauzeit
1999 – 2002
BGF
4.200 m²
Adresse
Ludwig-Jahn-Strasse 1a
99885 Ohrdruf
Preise
Wettbewerb, 1. Preis
LUXEXPO Neubau Messe Luxemburg
Die neue Messe für Luxemburg, LUXEXPO, am Standort Kirchberg wird funktional ergänzt durch eine Tiefgarage für das städtische P+R System unter den Messehallen, ein Messehotel mit ca. 400 Betten und das städtebauliche Entwicklungskonzept auf dem freiwerdenden Areal vor der neuen Messe. Die städtebauliche Neu-
konzeption für Messe mit Messehotel und P+R nach dem Abbruch der alten Messe ermöglicht eine effiziente neue Baustruktur und damit einen wirtschaftlicheren Betrieb für die LUEXPO. Die Bedeutung der Messe als Wirtschaftfaktor des Landes wird durch das Architekturkonzept unterstützt. Das Hochhaus des Messehotels deutet am östlichen Stadteingang signifikant auf die LUXEXPO hin.
Die neue Messe wird nach höchsten Energiestandarts geplant und die DGNB Zertifizierung wird angestrebt. Die nachhaltige und energieeffiziente Architektur setzt u.a. auf eine Optimierung der Gebäudehüllen, konstruktiv und energetisch, und die Integration des immateriellen Elements Licht in intelligenten Tages- und Kunstlichtsystemen. Die Oberlichter der Messenhallen sind konsequent nach Norden ausgerichtet und sollen auf den Südflächen mit Photovoltaik ausgerüstet werden.
Alle öffentlichen Zugänge für die Besucher der Messe können flexibel je nach Veranstaltung über das Foyer und die Mall, dem „Schaufenster“ zur Stadt, die entlang der gesamten Süd-Ost-Seite verläuft, realisiert werden. Hier erfolgt auch die Anbindung der LUXEXPO und des P+R-Systems über den ÖPNV mit der neuen Tramhaltestelle der Messe und der zum Flughafen verlängerten Trasse.
Anlieferung und Logistik befinden sich ausschliesslich auf der Nord-West-Seite. Der gesamte Erschliessungsbereich mit Konferenz- und Veranstaltungszentrum kann unabhängig vom Messebetrieb genutzt werden.Die Realisierung der Baumassnahmen erfolgt in 3 Bauabschnitten, die es ermöglichen, den Messebetrieb zu Teilen während der gesamten Bautätigkeit aufrecht zu erhalten.
Bauherr
Wirtschaftsministerium SIPEL, Luxemburg;
Fonds Kirchberg FUAK, Luxembourg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Planung und Bauzeit
2010 – 2017
BGF
60.000 m² gesamt Luxexpo
(32.000 m² Ausstellungsfläche Luxexpo
28.000 m² Konferenzzentrum, Service + Verwaltung Luxexpo, Mall und Foyer, Technik)
64.000 m² P+R Tiefgarage
12.500 m² Messehotel***
Adresse
Luxexpo S.A.. 10 circuit de la Foire Internationale. L-1347 Luxembourg-Kirchberg
Preise
Wettbewerb 2009 - 1.Preis
konzeption für Messe mit Messehotel und P+R nach dem Abbruch der alten Messe ermöglicht eine effiziente neue Baustruktur und damit einen wirtschaftlicheren Betrieb für die LUEXPO. Die Bedeutung der Messe als Wirtschaftfaktor des Landes wird durch das Architekturkonzept unterstützt. Das Hochhaus des Messehotels deutet am östlichen Stadteingang signifikant auf die LUXEXPO hin.
Die neue Messe wird nach höchsten Energiestandarts geplant und die DGNB Zertifizierung wird angestrebt. Die nachhaltige und energieeffiziente Architektur setzt u.a. auf eine Optimierung der Gebäudehüllen, konstruktiv und energetisch, und die Integration des immateriellen Elements Licht in intelligenten Tages- und Kunstlichtsystemen. Die Oberlichter der Messenhallen sind konsequent nach Norden ausgerichtet und sollen auf den Südflächen mit Photovoltaik ausgerüstet werden.
Alle öffentlichen Zugänge für die Besucher der Messe können flexibel je nach Veranstaltung über das Foyer und die Mall, dem „Schaufenster“ zur Stadt, die entlang der gesamten Süd-Ost-Seite verläuft, realisiert werden. Hier erfolgt auch die Anbindung der LUXEXPO und des P+R-Systems über den ÖPNV mit der neuen Tramhaltestelle der Messe und der zum Flughafen verlängerten Trasse.
Anlieferung und Logistik befinden sich ausschliesslich auf der Nord-West-Seite. Der gesamte Erschliessungsbereich mit Konferenz- und Veranstaltungszentrum kann unabhängig vom Messebetrieb genutzt werden.Die Realisierung der Baumassnahmen erfolgt in 3 Bauabschnitten, die es ermöglichen, den Messebetrieb zu Teilen während der gesamten Bautätigkeit aufrecht zu erhalten.
Bauherr
Wirtschaftsministerium SIPEL, Luxemburg;
Fonds Kirchberg FUAK, Luxembourg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Planung und Bauzeit
2010 – 2017
BGF
60.000 m² gesamt Luxexpo
(32.000 m² Ausstellungsfläche Luxexpo
28.000 m² Konferenzzentrum, Service + Verwaltung Luxexpo, Mall und Foyer, Technik)
64.000 m² P+R Tiefgarage
12.500 m² Messehotel***
Adresse
Luxexpo S.A.. 10 circuit de la Foire Internationale. L-1347 Luxembourg-Kirchberg
Preise
Wettbewerb 2009 - 1.Preis
Neue Messe Luxemburg Peripheriebahnhof Kirchberg, Luxemburg
Die zukünftige Messe Luxemburg, Luxexpo verknüpft sich mit einem großen öffentlichen Freiraum, der die Funktionen für den öffentlichen Nahverkehr aufnimmt Bus, Tramstation Kirchberg / Expo und Bahnhof Kirchberg. Den öffentlichen Raum begrenzen mit Auchan und îlot Utopolis zwei bestehende große Gebäudeensembles. Die nachhaltige Entwicklungsabsicht für das Areal Kirchberg machte eine differenzierte städtebauliche Einbindung der neuen Strukturen innerhalb der Masterplanung für Kirchberg unabdingbar.
Der Focus des Wettbewerbes und der daraus resultierende Ansatz des Preisträgerentwurfes liegt auf dem Neubau der flexibel einsetzbaren Messehallen, Verwaltungsbauten, Multifunktions- und Tagungsbereiche und auf der Konzeption eines Messehotels. Darüber hinaus sind die wirtschaftliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur für die Messe und die Einordnung der Parkplätze für Messe und P+R Bestandteil der Planung. Die im Wettbewerbsentwurf dargestellte städtebauliche Einbindung in das Umfeld erlaubt es der Messe erstmals, ihrem Anspruch als Messepark gerecht zu werden. Die Funktionalität ist nach Ansicht der Auslober vorbildlich und ermöglicht neben der Ausführung großer zusammenhängender Messen auch die Organisation mehrerer flexibler und dennoch individuell zuordenbar gehaltener mittlerer und kleiner Veranstaltungen. Künftig wird die neue Luxexpo über 46.000 m2 Nutzfläche verfügen. Aufgrund der Gebäudegeometrie, des Nutzungsprofils und der konstruktiven Umsetzung entstand das Wettbewerbsmotiv eines weltweit einzigartigen Solar-Plus Messezentrums und damit eines richtungweisenden Zeichens für nachhaltiges Bauen. Die Messehalle wird in der Lage sein ohne fossilen Energieaufwand ihren Energiehaushalt alleine zu decken und damit dieUmwelt nicht zu belasten. Wesentliches Entwurfskriterium war die weitgehend natürliche Belichtung und die Anordnung von Photovoltaik auf der optimierten und effizienten gefalteten Dachlandschaft.
Bauherr
Wirtschaftsministerium SIPEL, Luxemburg
Fonds Kirchberg FUAK, Luxembourg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Planung und Bauzeit
2011-2017
Adresse
Luxexpo S.A.. 10 circuit de la Foire Internationale. L-1347 Luxembourg-Kirchberg
Stadt Luxemburg
Preise
Geladener Internationaler Wettbewerb
2010 - 1.Preis
Der Focus des Wettbewerbes und der daraus resultierende Ansatz des Preisträgerentwurfes liegt auf dem Neubau der flexibel einsetzbaren Messehallen, Verwaltungsbauten, Multifunktions- und Tagungsbereiche und auf der Konzeption eines Messehotels. Darüber hinaus sind die wirtschaftliche Ver- und Entsorgungsinfrastruktur für die Messe und die Einordnung der Parkplätze für Messe und P+R Bestandteil der Planung. Die im Wettbewerbsentwurf dargestellte städtebauliche Einbindung in das Umfeld erlaubt es der Messe erstmals, ihrem Anspruch als Messepark gerecht zu werden. Die Funktionalität ist nach Ansicht der Auslober vorbildlich und ermöglicht neben der Ausführung großer zusammenhängender Messen auch die Organisation mehrerer flexibler und dennoch individuell zuordenbar gehaltener mittlerer und kleiner Veranstaltungen. Künftig wird die neue Luxexpo über 46.000 m2 Nutzfläche verfügen. Aufgrund der Gebäudegeometrie, des Nutzungsprofils und der konstruktiven Umsetzung entstand das Wettbewerbsmotiv eines weltweit einzigartigen Solar-Plus Messezentrums und damit eines richtungweisenden Zeichens für nachhaltiges Bauen. Die Messehalle wird in der Lage sein ohne fossilen Energieaufwand ihren Energiehaushalt alleine zu decken und damit dieUmwelt nicht zu belasten. Wesentliches Entwurfskriterium war die weitgehend natürliche Belichtung und die Anordnung von Photovoltaik auf der optimierten und effizienten gefalteten Dachlandschaft.
Bauherr
Wirtschaftsministerium SIPEL, Luxemburg
Fonds Kirchberg FUAK, Luxembourg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Planung und Bauzeit
2011-2017
Adresse
Luxexpo S.A.. 10 circuit de la Foire Internationale. L-1347 Luxembourg-Kirchberg
Stadt Luxemburg
Preise
Geladener Internationaler Wettbewerb
2010 - 1.Preis
Medien- und Rechenzentrum der Bauhaus Universität Weimar
Ein Gebäude der ehemaligen Stadtbrauerei Weimar im Zentrum von Weimar wurde zum Rechenzentrum der Universität und Sitz der Fakultät Medien umgebaut.
Der Bestand steht unter Denkmalschutz und tritt als viergeschossiges Gebäude in Klinkermauerwerk stark in Erscheinung, an der Brauhausgasse aufwendig verziert, auf der Innenhof-seite des Brauhausareals einfach und funktional. Die Hoffassade erhielt eine neue, eine zweite Haut. Vor die bestehenden Ziegelfassade, die in ihrer über jahrzehnte gewachsenen Patina erhalten werden sollte, wurde eine Glasfassade gestellt. Die alte Ziegelfassade der Hofseite wurde nur grob von Baustoffresten gereinigt, alte Einbauteile für Maschinen, Flaschenzüge wurden belassen. Somit bleibt die ehemalige Nutzung des Gebäudes ablesbar, erlebbar.
Der Zwischenraum zwischen alter Ziegelfassade und neuer Glasfassade nimmt die neue Haupterschließung des Gebäudes auf, Haupttreppenhaus, Fluchttreppenhaus und Aufzug sind vorgestellt. Medienhaus wurde Innenräumlich bleiben die bestehen-den Tragstrukturen erlebbar und der Umbauaufwand wird verringert, die Geschichte des Hauses wird respektiert und bleibt sichtbar, in Struktur und in Details.
Durch die ergänzte außenliegende Erschließung konnte das Innenleben des Hauses mit Gußstützen und Kapitellen, Kappendecken und die Hänge-Sprengwerk-Konstruktion des Daches erhalten werden. Der vorgeschaltete gläserne Klimapuffer mit seiner Filigranität und Transparenz hat auf die Gebäude-Energiebilanz positiven Einfluß, da geringere Wärmeverluste im Frühjahr, Herbst und Winter Einsparungen in den Nutzungskosten zu Folge haben.
Die Glashaut bestehend aus festverglasten Bereichen und Glaslamellen zur Be- und Entlüftung und ist an einer „aufgelösten“ Stahlkonstruktion befestigt. Wärmeschutzglas verhindert eine übermäßige Erhitzung der Luft im Zwischenbereich. Bauphysikalisch wirkt die Fassade als Aufwindfassade, die ausschließlich über die Abwärme des Serversaales beheizt wird.
Bauherr
Freistaat Thüringen
Architekt
Pohl Architekten
Planung und Bauzeit
1999-2002
BGF
3.050 m²
Adresse
Konrad-Zuse-Medienhaus
Steubenstraße 6a
99423 Weimar
Der Bestand steht unter Denkmalschutz und tritt als viergeschossiges Gebäude in Klinkermauerwerk stark in Erscheinung, an der Brauhausgasse aufwendig verziert, auf der Innenhof-seite des Brauhausareals einfach und funktional. Die Hoffassade erhielt eine neue, eine zweite Haut. Vor die bestehenden Ziegelfassade, die in ihrer über jahrzehnte gewachsenen Patina erhalten werden sollte, wurde eine Glasfassade gestellt. Die alte Ziegelfassade der Hofseite wurde nur grob von Baustoffresten gereinigt, alte Einbauteile für Maschinen, Flaschenzüge wurden belassen. Somit bleibt die ehemalige Nutzung des Gebäudes ablesbar, erlebbar.
Der Zwischenraum zwischen alter Ziegelfassade und neuer Glasfassade nimmt die neue Haupterschließung des Gebäudes auf, Haupttreppenhaus, Fluchttreppenhaus und Aufzug sind vorgestellt. Medienhaus wurde Innenräumlich bleiben die bestehen-den Tragstrukturen erlebbar und der Umbauaufwand wird verringert, die Geschichte des Hauses wird respektiert und bleibt sichtbar, in Struktur und in Details.
Durch die ergänzte außenliegende Erschließung konnte das Innenleben des Hauses mit Gußstützen und Kapitellen, Kappendecken und die Hänge-Sprengwerk-Konstruktion des Daches erhalten werden. Der vorgeschaltete gläserne Klimapuffer mit seiner Filigranität und Transparenz hat auf die Gebäude-Energiebilanz positiven Einfluß, da geringere Wärmeverluste im Frühjahr, Herbst und Winter Einsparungen in den Nutzungskosten zu Folge haben.
Die Glashaut bestehend aus festverglasten Bereichen und Glaslamellen zur Be- und Entlüftung und ist an einer „aufgelösten“ Stahlkonstruktion befestigt. Wärmeschutzglas verhindert eine übermäßige Erhitzung der Luft im Zwischenbereich. Bauphysikalisch wirkt die Fassade als Aufwindfassade, die ausschließlich über die Abwärme des Serversaales beheizt wird.
Bauherr
Freistaat Thüringen
Architekt
Pohl Architekten
Planung und Bauzeit
1999-2002
BGF
3.050 m²
Adresse
Konrad-Zuse-Medienhaus
Steubenstraße 6a
99423 Weimar
Pavillon COCOON_FS
Biomorphe Gebäudeformen, frei geformte Fassaden und neue Hüllmaterialien haben in zeitgenössischer Architektur ihren Platz in herausragenden Solitären und zunehmend auch in der Alltagsarchitektur. Hervorgerufen durch die Möglichkeiten moderner Computertechnologie wird eine leichte Umsetzbarkeit dieser Ansätze versprochen, die sich in der Realität der Baupraxis nicht bestätigen läßt. Das Anliegen des Forschungsinstituts PLANKTONTECH am AWI Bremerhaven ist es, mit Hilfe der Grundlagenuntersuchungen an biologischen Strukturen des maritimen Planktons morphologische Besonderheiten herauszukristallisieren, welche besonders leichte Schalenaufbauten aus biogenem Silikat entwickelt haben. Die Abstraktion erfolgte im Rahmen des Forschungsverbundes in Faserverbundbauweise unter Verwendung technisch hergestellter Silikat- oder Carbonprodukte in interessanten Anwendungsfeldern der 3D-Abformung. Die Technologie verspricht eine freie Formbarkeit und belastungsgerechter Gestaltung, zwei Eigenschaften, die auf den ersten Blick ideal zu sein scheinen, um die Versprechen der computergenerierten Formgebung zu erfüllen. Im Realisierungsprojekt COCOON_FS, welches im Rahmen von PLANKTONTECH durch Julia und Göran Pohl errichtet wurde, werden diese materialtheoretischen Ansätze verifiziert. Spezielle Glasfasern werden als Composite in 3D-geformten Schalen, sogenannten Zellen addiert. Als Forschungsergebnis steht ein transportabler Forschungspavillon COCOON_FS, dessen Realisierung von morphogenetischen Entwicklungsarbeiten und Materialstudien, sowie Fertigungstests begleitet und von POHL Architekten entwickelt wurde. Die entwickelte Technologie der Faserverbundbauweise summiert komplexe Formgebung mit fertigungstechnologischer Weiterentwicklung und hoch materialeffizienten Trag- und Hüllstrukturen.
Bauherr
Alfred-Wegener Institut
Bremerhaven
im Rahmen des Forschungsprojektes
PLANKTONTECH am AWI erwickelt
Architekt
POHL Architekten
Planung und Bauzeit
2010 – 2011
BGF
10 m2
Adresse
verschiedene Standorte
Informationen hierzu
www.pohlarchitekten.de
Bauherr
Alfred-Wegener Institut
Bremerhaven
im Rahmen des Forschungsprojektes
PLANKTONTECH am AWI erwickelt
Architekt
POHL Architekten
Planung und Bauzeit
2010 – 2011
BGF
10 m2
Adresse
verschiedene Standorte
Informationen hierzu
www.pohlarchitekten.de
Eisstadion Inzell - Max Aicher Halle, Inzell
Die bayrische Gemeinde Inzell war Austragungsort der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften 2011. Aus diesem Anlass sollte das spektakulär am Fuß der Alpen liegende bestehende Eisstadion modernisiert werden. Um optimale Wettkampfbedingungen zu bieten, wurde die Eisschnelllaufbahn, bisher eine Außenanlage, mit einem dynamisch geformten, weithin erkennbaren Dach versehen. Die neue Halle bietet ein Maximum an Flexibilität sowohl für den Trainings-betrieb, als auch für Wettkämpfe mit bis zu 7.000 Zuschauern.
Die ca. 200 mal 90 Meter große Halle ist als in sich geschlossenes Bauwerk mit einer im Innenraum stützenfreien Konstruktion geplant. Mit einem intelligenten Energie-, Tageslicht- und Raumklimakonzept ist sie für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb ausgelegt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Dach zu - einer Fachwerkkonstruktion aus Holz und Stahl, die raumseitig mit einem textilen Kälteschirm ausgerüstet ist. Über große Öffnungen im Dach lenkt dieser diffus Tageslicht in den Innenraum. Leicht, transparent und hell, scheint das Dach wie eine Wolke frei über der Halle zu schweben.
Eine Tribüne aus Stahlbeton bietet Platz für Zuschauer und erscheint als modellierter Teil der Landschaft. Die umlaufende Glasfassade als „Fuge“ zwischen Dach und Landschaft bietet optimale Ausblicke auf die Bergkulisse und den Zwingsee. Gleichzeitig ermöglicht sie von außen Einblicke in den Innenraum. Die Uferwiesen des Sees können sich nun zur neuen Halle hin ausbreiten. An dieser südorientierten Lage liegt auch der große Besucherbalkon mit schönem Blick auf den See und in die Halle.
Die Bestandsgebäude wurden in das Gesamtkonzept eingebunden, energetisch saniert und zum Teil baulich ergänzt. Hier sind Bürobereiche für die Stadionleitung und den Trainerstab, sowie Werkstätten und Garagen für die Eisbereitungsfahrzeuge untergebracht.
Unterhalb des Eingangsbereiches liegen die großen Technikzentralen und Umkleidebereiche.
Bauherr
Gemeinde Inzell
Architekt
Projektarbeitsgemeinschaft
Behnisch Architekten Pohl Architekten
Planung und Bauzeit
2008–2011
BGF
20.000 m²
Adresse
Reichenhaller Straße 79
83334 Inzell
Preise
World Sport Building of the Year,
World Architecture Festival 2011, Barcelona
Die ca. 200 mal 90 Meter große Halle ist als in sich geschlossenes Bauwerk mit einer im Innenraum stützenfreien Konstruktion geplant. Mit einem intelligenten Energie-, Tageslicht- und Raumklimakonzept ist sie für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb ausgelegt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Dach zu - einer Fachwerkkonstruktion aus Holz und Stahl, die raumseitig mit einem textilen Kälteschirm ausgerüstet ist. Über große Öffnungen im Dach lenkt dieser diffus Tageslicht in den Innenraum. Leicht, transparent und hell, scheint das Dach wie eine Wolke frei über der Halle zu schweben.
Eine Tribüne aus Stahlbeton bietet Platz für Zuschauer und erscheint als modellierter Teil der Landschaft. Die umlaufende Glasfassade als „Fuge“ zwischen Dach und Landschaft bietet optimale Ausblicke auf die Bergkulisse und den Zwingsee. Gleichzeitig ermöglicht sie von außen Einblicke in den Innenraum. Die Uferwiesen des Sees können sich nun zur neuen Halle hin ausbreiten. An dieser südorientierten Lage liegt auch der große Besucherbalkon mit schönem Blick auf den See und in die Halle.
Die Bestandsgebäude wurden in das Gesamtkonzept eingebunden, energetisch saniert und zum Teil baulich ergänzt. Hier sind Bürobereiche für die Stadionleitung und den Trainerstab, sowie Werkstätten und Garagen für die Eisbereitungsfahrzeuge untergebracht.
Unterhalb des Eingangsbereiches liegen die großen Technikzentralen und Umkleidebereiche.
Bauherr
Gemeinde Inzell
Architekt
Projektarbeitsgemeinschaft
Behnisch Architekten Pohl Architekten
Planung und Bauzeit
2008–2011
BGF
20.000 m²
Adresse
Reichenhaller Straße 79
83334 Inzell
Preise
World Sport Building of the Year,
World Architecture Festival 2011, Barcelona
Internationaler Peripheriebahnhof Cessange, Luxemburg
Entwurfsbestimmende Komponenten für den Bahnhof Cessange sind die Vereinbarung der Ideen der gebauten Grünräume, der maximalen Flexibilität in der Umsetzung und damit seiner Wirtschaftlichkeit und der Integration des immateriellen Elements >Licht< in Zusammenhang mit dem Anspruch nachhaltige, energieffiziente Architektur zu realisieren, unter einem Dach. Die Leitlinien >Licht<, >Grün< und >Flexibilität< wurden während des gesamten Entwurfsprozesses konsequent verfolgt und bis ins Detail entwickelt. Das Motiv des >grünen< Bahnhofs stellt eine seiner konzeptionellen Besonderheiten dar.
Die bereits im Masterplan angelegte Hauptpassage wird in der gesamten Breite aufgenommen und als >Grünachse< in den Bahnhof geführt. Die allée des jardins kreuzt die fortgeführte Parkwelle in der Mitte der Hauptpassage und ermöglicht die funktionale Verknüpfung aller Bereiche. Die als offene Baustruktur angelegte Hauptpassage ist kein abgeschlossener Raum, aber überdacht. Notwendige klimatisch abgeschlossene Funktionsbereich im nördlichen Teil der Hauptpassage sind als >zellen< integriert.
Transparent und prägnant beinhalten diese Strukturen die notwendigen Servicefunktionen, Informationsbereiche, Wartebereiche, eine Markthalle, Servicebereiche und technische Einrichtungen des Bahnhofs.
Die einzelnen >Zellen< sind separat abschliessbar, alle Aufgänge zu den Bahnsteigen ebenfalls, sodaß die erforderliche Sicherheit gewährleistet ist. Die funktionale Verknüpfung der Hauptpassage als offene Eingangshalle des Bahnhofes und >Zentrale< für den ÖPNV mit der Möglichkeit der uneingeschränkten Passage zwischen den nördlich und südlich angrenzenden Stadtteilen ist damit optimal gelöst.
In Abhängigkeit von der möglichen späteren Erweiterung der Gewerbe-flächen im Bahnhof unterhalb der Regionalgleise, ist der südliche als Park angelegte Teil der Hauptpassage jederzeit nachträglich funktional erweiterbar.
Bauherr
Verkehrsministerium Luxemburg
Luxemburg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Geladener Internationaler Wettbewerb
2009 - 2.Preis
Realisierung bis 2015
Bausumme
150 € Mio Wettbewerbsgebiet Bahnhof Realisierungsteil 150 Mio € Büro- und Hotelbebauung
Adresse
Hollerich
Stadt Luxemburg
Preise
2. Preis
Die bereits im Masterplan angelegte Hauptpassage wird in der gesamten Breite aufgenommen und als >Grünachse< in den Bahnhof geführt. Die allée des jardins kreuzt die fortgeführte Parkwelle in der Mitte der Hauptpassage und ermöglicht die funktionale Verknüpfung aller Bereiche. Die als offene Baustruktur angelegte Hauptpassage ist kein abgeschlossener Raum, aber überdacht. Notwendige klimatisch abgeschlossene Funktionsbereich im nördlichen Teil der Hauptpassage sind als >zellen< integriert.
Transparent und prägnant beinhalten diese Strukturen die notwendigen Servicefunktionen, Informationsbereiche, Wartebereiche, eine Markthalle, Servicebereiche und technische Einrichtungen des Bahnhofs.
Die einzelnen >Zellen< sind separat abschliessbar, alle Aufgänge zu den Bahnsteigen ebenfalls, sodaß die erforderliche Sicherheit gewährleistet ist. Die funktionale Verknüpfung der Hauptpassage als offene Eingangshalle des Bahnhofes und >Zentrale< für den ÖPNV mit der Möglichkeit der uneingeschränkten Passage zwischen den nördlich und südlich angrenzenden Stadtteilen ist damit optimal gelöst.
In Abhängigkeit von der möglichen späteren Erweiterung der Gewerbe-flächen im Bahnhof unterhalb der Regionalgleise, ist der südliche als Park angelegte Teil der Hauptpassage jederzeit nachträglich funktional erweiterbar.
Bauherr
Verkehrsministerium Luxemburg
Luxemburg
Architekt
Pohl Architekten
mit STDM Architekten
Geladener Internationaler Wettbewerb
2009 - 2.Preis
Realisierung bis 2015
Bausumme
150 € Mio Wettbewerbsgebiet Bahnhof Realisierungsteil 150 Mio € Büro- und Hotelbebauung
Adresse
Hollerich
Stadt Luxemburg
Preise
2. Preis






