Cecilienallee 17
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Stadt-Dorf-Quartier | "Bilker Höfe" Färberstraße, Düsseldorf
In der Entwicklung von Wohnraum in städtisch-zentraler Lage tragen Bauherr und Architekt eine besondere Verantwortung zur Schaffung größtmöglicher Wohn-Qualität.
Diese Qualität wurde im Projekt "Bilker Höfe" auf städtebaulicher Ebene konsequent entwickelt.
Der Trend zum Wohnen in der Stadt manifestiert sich vor allem im Stadt-Quartier - in der Interpretation und Herausarbeitung seiner ihm innewohnenden positiven „dörflichen“ Qualität: beschützt, begrünt, familienfreundlich und zentrumsnah.
Mit dem Quartier um die Färberstraße im Düsseldorfer Szene-Viertel BIlk entstehen, in städtebaulicher und gestalterischer Transformation der historische Anlage rund um das ehemalige Garnisonslazarett, aktuell 219 Wohneinheiten von außergewöhnlicher Wohn- und Lebensqualität.
Inspiriert durch die Hofform des ursprünglichen Lazarettkomplexes bilden die Neubauten, auf dem 14.500 Quadratmeter umfassenden Gelände, großzügig begrünte Quartiersplätze aus. Diese „Grünen Räume“ variieren von Nord nach Süd im Grad ihres öffentlichen oder eher privaten Charakters. Eine extensive Dachbegrünung vervollständigt das Grünkonzept.
Den Bedürfnissen generationenübergreifender Lebenskonzepte angemessen ist die Anlage barrierefrei konzipiert. Von fachlicher Seite dokumentiert durch die Vorzertifizierung der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) mit der Bestnote Gold, verkörpert das Wohn-Quartier an der Färberstraße das kluge Zusammenspiel wirksamer energetischer Komponenten.
Die Wiederbelebung und Interpretation dieser historischen Vermächtnisse dient der Identitätsbildung des gesamten Quartieres und fördert langfristig die positive Haltung der Bewohner zu „ihrem“ Quartier.
- © 2011 Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
- Kontakt PR | Architektur
Dipl. Des. Elke Herrnberger
Mail e.herrnberger@petzinka-pink.de
Tl./Fx. +49 211 - 47 87 1 -42 (-0)/-10
- Bauherr
Wohnimmobilie Färberstraße Düsseldorf GmbH & Co. KG, Köln
- Eigentümerin
Quantum Immobilien KAG, Hamburg
- Architekt
Dipl.-Ing. Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
- Gestaltung Außenanlagen
PGO Planergruppe Oberhausen
www.rp-online.de
Terrassenhäuser | Universitätsviertel, Essen
Die Planung nach den Entwürfen des Düsseldorfer Architekten Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten sieht auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Punkthäuser und einen separaten Längsriegel mit rund 60 Wohnungen vor. Ein als Bürobzw. gewerblich zu nutzendes Gebäude schafft eine Nutzfläche von rund 4.500 Quadratmetern. Der Baubeginn der Maßnahme ist für Anfang/Mitte 2012 geplant.
Der Architekt hat in seinen anspruchsvollen und modernen Entwürfen zu den „Terrassenhäusern“ besonders das Gestaltungselement Balkon eingesetzt. Ergebnis ist eine geschickte asymmetrische Anordnung mit weit auskragenden, großzügigen Balkonen, die den Bewohnern zur Wahrung der Privatsphäre dienen und den Gebäuden eine besondere Note verleihen.
Das Team um Thomas Pink ist besonders bekannt durch seine klare und hochwertige Architektursprache und die Nachhaltigkeit seiner Konzepte. Seit Gründung des Büros Petzinka Pink Architekten 1994 sind weit über 200 Projekte - davon zahlreiche national und international ausgezeichnet - entstanden.
© 2011 Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
Kontakt PR | Architektur
Dipl. Des. Elke Herrnberger
Mail e.herrnberger@petzinka-pink.de
Tl./Fx. +49 211 - 47 87 1 -42 (-0)/-10
- Investor/Bauherr: http://www.arsatec.de
www.gruene-mitte-essen.de
Jahrhunderthalle Bochum
Bauherr LEG NRW GmbH
Nutzer Kultur Ruhr GmbH
Baubeginn 2002 | Fertigstellung 2003
Gebäudetyp Umnutzung der Jahrhunderthalle
Gebäudemaße155 m * 75 m, Höhe 26 m
BRI ca 180000 m³
BGF 18000 m²
Baukosten NGF Kosten (DIN 276)
ca 20,9 Mio
Bauwerk ca 25,3 Mio
Bühnentechnik ca 12 Mio
Energiekennwerte Differenziertes Energiemanagement
komb. Flächenheiz-/Kühlsystem mit Aktivierung des vorhandenen Sees über Wärmetauscher
Vom Stahlstandort zur Kulturstadt: Die Jahrhunderthalle - ehemals Gaskraftzentrale und Turbinenhalle - transformiert zum Veranstaltungsort für anspruchsvolle Kulturproduktionen und erweckt Bochums Westpark zu neuem städtischen Leben.
Der Entwurfsansatz, die stützenfrei überspannten Flächen des Denkmals sowie die innere Anmutung der Industriearchitektur zu erhalten, führte zur differenzierten statischen Ertüchtigung der alten Hallenkonstruktionen. Bemessung der Lastreserven im Bestand und Ergänzung durch neue Architekturen bilden Trageinheiten verknüpfter Kräfte.
Die Hüllensubstanz - massives Mauerwerk und einfach industrieverglaste Stahlkonstruktion - konnte bei der Entwicklung eines energetischen Konzeptes nur bedingt herangezogen werden. Denkmalschutz, Kosten- und Gewichtsgründe begründen die weitgehend unveränderte Bestandsfassade. An der Südostseite der Jahrhunderthalle bildet ein gläserner Baukörper als Foyer eine neue zusätzliche Fassadenebene. Elementiert bilden neun identische Fassadenabschnitte eine ca 90 Meter langen Baukörper, der durch eingespannte Stahlportale Rhythmus und Struktur erhält.
Die Revitalisierung der Jahrhunderthalle bereinigt die Großform von kleinteiligen Anbauten und fügt zwei neue lineare Baukörper hinzu, die die spezifische Infrastrukturen einer Montagehalle für Kunst tragen. Im Gebäudeinneren fließt der Raum. Die großen, nicht unterteilten Volumina machen das Potential des Hallenensembles aus.
Das energetische Konzept realisiert den Spielbetrieb im Sommer und bereitet konstruktiv alle Erfordernisse des winterlichen Wärmeschutzes vor. Hierbei steht ein Schichtlüftungssystem dem Prinzip von Inversionswetterlagen folgend und ein kombiniertes Flächenheiz-Kühlsystem in der Bodenplatte im technischen Zentrum.
Stadttor Düsseldorf
Projektdaten
Standort
Landeshauptstadt Düsseldorf, NRW, Deutschland
Tunnelportal am Südende der Rheinuferstrasse
Stadttor 1, 40219 Düsseldorf
Bauherr
Engel Projektentwicklung GmbH & Co. KG
Architektur
Wettbewerb, Entwurfs- und Genehmigungsplanung
Overdiek Petzinka und Partner
Ausführung und Realisierung
Petzinka Pink und Partner
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Wettbewerb: Frühjahr 1991
Baubeginn: Sommer 1995
Fertigstellung: Frühjahr 1997
Gebäudetyp
Bürogebäude mit Doppelfassade und Innenatrium
Tragwerk im Stahlverbundsystem
Gebäudemaße
Rhomboid: 66 x 55m bei 80 m Höhe; 48° Winkel
Grundstücksfläche
BRI 216.000 m³
BGF 41.000 m²
Raumprogramm
16 Etagen
1. Sockelzonen: Einzelhandel, Dienstleistung, Restauration
2. Abfanggeschoss: teils Archiv
3. 16 Büroetagen:
Turm 1500m²/Etage(750 m² Seite),
Attikageschoss 2200 m²/Etage; flexibel als
Einzel-,Gruppen- und Zellenbüros nutzbar
Baukosten
inkl. Außenanlagen ca. 59 Mio. €
Projektbeteiligte
Ingenieurbüro Schwarz + Partner
Lichtplanung
Kolbe und Sekles
Haustech./Sanitär, Sprinkler
Zimmermann und Schrage - Ingenieurges. KG
Haustech./ Hzg, Lüftung, Kälte
Jaeger, Mornhinweg und Partner
Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär
Schulhoff GmbH + Co. KG / A. Ballauff
Umwelttechnik, Hydrologie
NEK Umwelttechnik AG / GmbH
Haustechnik, Küchenplanung
Fischer Consult
Aufzugtechnik
Otis GmbH
Vermesser
Dipl.-Ing. Gerd-Joachim Töpfer
Boden- u. Altlastengutachter
Prof. Nendza / Dietrich-Leonard u. Partner
Grünplaner
ARGE, Dr. J. Dettmar und Planergruppe Oberhausen
Fotografie
Tomas Riehle
Modellbau
Petzinka Pink und Partner
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin
Deutscher Holzbaupreis 2003, Deutscher Stahlbaupreis 2004
Projektdaten:
Standort
Hiroshimastr.16-22
Berlin, Deutschland
Bauherr
Ministerium für Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport, NRW
Elisabethstraße 5-11, 40217 Düsseldorf
vertreten durch den:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW NL Düsseldorf
Vagedesstr.19, 40479 Düsseldorf
Generalplaner
Petzinka Pink GmbH & Co.KG
Cecilienallee 17,40474 Düsseldorf
Architekt
Petzinka Pink Architekten
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Wettbewerb März: 1999; 1.Preis
Baubeginn Juni: 2000
Fertigstellung November: 2002
Gebäudetyp
Glashalle mit Holzparabeln mit
eingestellten Baukörpern
Leichtbau (Stahlkonstruktion /Holzdecken)
Grundstücksfläche
Gebäudemaße
5550m²
57,10m x 38,20m x 16,25m
BRI 48.150 m³
BGF 12.500 m²
NGF UG - 3.OG 8.000 m²
TG - Technik / Gründach 1.800 m²
Raumprogramm
Büros (15-22,5m²), Appartements (ca.35m²)
Mehrzwecksaal (300m²), Restauration
Besprechungsräume (21-140m²)
Gesamtbaukosten
29,7 Mio. € brutto
Kennwerte Energie
Brennstoffzelle 60 kW thermisch
Brennstoffzelle 30 kW elektrisch
Absorptionskältemaschine 370 kW
Erdkanal 1,75mx1,50m, L= ca.150m
Photovoltaikanlage 12 kW (peak)
Projektbeteiligte
Ministerium für Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport, NRW
Elisabethstraße 5-11, 40217 Düsseldorf
vertreten durch den:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW NL Düsseldorf
Vagedesstr.19, 40479 Düsseldorf
Generalplaner
Petzinka Pink GmbH & Co.KG
Cecilienallee 17,40474 Düsseldorf
Architekt
Petzinka Pink Architekten
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Freianlagen/Landschaftsarchitekt
Prof. Dr. Jörg Dettmar mit Planergruppe Oberhausen GmbH
Projektsteuerer
Harms & Partner GBR, Berlin
Bauleitung, Ausschreibung
Assmann Beraten + Planen, Dortmund
Petzinka Pink Architekten
Tragwerksplanung
Petzinka Pink Tichelmann, Darmstadt
Bauakustik, SiGeKo
Architekten und Tragwerksplaner
Fassadentechnik
IGF Zimmermann, Mülheim a. d. Ruhr
Haustechnik, Küchenplanung
INTEG Beratende Ingenieure für Techn. Gesamtplanung GmbH
Elektrotechnik, Sicherheitstecnik
Berlin Medien-, Bühnentechnik
UEP, Ingenieurbüro f. Elektroplanung, mbH,
Lichtplanung
ag licht GbR, Köln
Energiemanagement
DS-Plan, Stuttgart
Ingenieurges. für ganzheitl. Bauberatung u.-planung mbH
Thermische Bauphysik
DS-Plan, Ingenieurges. für ganzheitl. Bauberatung u.-planung mbH, Mülheim a. d. Ruhr
Brandschutz
BPK
Prof. Dr.-Ing. Wolfram Klingsch
Entrauchungsstudie
I.F.I, Institut für Industrieaerodynamik, Aachen
Bodengutachter
Kühn Geoconsulting GmbH, Berlin
Vermesser
Rek, Schwenk Wanjura, Berlin
Modellbau
Monath & Menzel, Berlin
Perspektive
Peter Wels, Hamburg
Fotografie
Taufik Kenan, Berlin
Tomas Riehle, Köln
Stefan Kuven, Berlin
Erweiterungsbau für das Oberlandesgericht Düsseldorf
2002-2005
Projektdaten
Standort
Cecilienallee 2
Düsseldorf, NRW, Deutschland
Bauherr
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW NL Düsseldorf
Vagedesstr.19, 40479 Düsseldorf
Generalplaner
Petzinka Pink GmbH & Co.KG
Cecilienallee 17,40474 Düsseldorf
Architekt
Petzinka Pink Architekten
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Wettbewerb Januar 2003; 1. Preis
Baubeginn Januar 2004
Fertigstellung September 2005
Gebäudetyp
Verwaltungsbau, Stahlbetonkonstruktion
Grundstücksfläche
6.280 m²
Gebäudemaße
73,6 m x 35,8 m (L-Gebäude + Turm)
BRI 40.000 m³
BGF 11.800 m²
NGF 10.400 m²
Raumprogramm
Büros, Prüfungsräume, Vernehmungsräume, Casino
Gesamtbaukosten
ca. 17 Mio. € brutto
Projektbeteiligte
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW NL Düsseldorf
Vagedesstr.19, 40479 Düsseldorf
Generalplaner
Petzinka Pink GmbH & Co.KG
Cecilienallee 17,40474 Düsseldorf
Architekt
Petzinka Pink Architekten
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Freianlagen
Planergruppe Oberhausen GmbH, Oberhausen
Projektsteuerer
Assmann Beraten + Planen, Dortmund
Tragwerksplanung
Weischede, Herrmann und Partner, Stuttgart
Technische Gebäudeausrüstung
INTEG GmbH, Düsseldorf
Küchenanlagen
Ingenieurbüro Martin Scherer, Mörfelden-Waldorf
Bauphysik
DS-Plan Ingenieurges. für ganzheitl. Bauberatung u.-planung mbH, Mülheim a. d. Ruhr
Fassadentechnik
IGF Zimmermann Ingenieurgesellschaft, Mülheim a. d. Ruhr
Brandschutz
HHP Beratende Ingenieure GmbH, Bielefeld
Bodengutachter
Geologischer Dienst NRW, Krefeld
Modellbau
Holger Handt, Düsseldorf
Axel Oehlschläger
Perspektive
Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
Fotografie
Hermann Fahlenbrach, Neuss
Tomas Riehle, Köln
Mitarbeiter
Petzinka Pink Architekten
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Wettbewerb
Michael Walter
Timo Holland
René Claasen
Lars Hennenberg
Asta Naujokaite-Hermannspahn
Planung und Ausführung
Christian Dortschy
Peter Gerding
Marc Grass
Katrin Kurscheid
Ulla Wrobel
Familienzentrum Oberkassel
Ein spannendes Beispiel für eine nachhaltige und angemessene Umnutzung ehemals sakraler Räume entsteht derzeit in Düsseldorf-Oberkassel. Die „Christus König“ Kirche stellt ein bedeutendes Zeugnis moderner Architektur der 1920er Jahre dar und wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt.
Dieses Bauwerk wird zum Jahreswechsel 2012/13 durch den Einzug einer 6-zügigen Kindertageseinrichtung und eines Familienzentrums neu belebt!
Die Umbaumaßnahme orientiert sich an der hohen ästhetischen, emotionalen und historischen Qualität des Denkmals und dem bedeutsamen Identifikationswert des Kirchenbaus für das Stadtviertel.
Die äußere Gestalt des 1929 von dem Architekten Franz Schneider errichteten Gotteshauses zeichnet sich durch große Reduziertheit aus.
Ein längsrechteckiger Baukörper wird von abgestuften Giebelscheiben eingefasst. Seine Höhenstaffelung erinnert an eine Basilika.
Der Entwurf des Architekten Thomas Pink greift die Erhabenheit des ursprünglich sakralen Gebäudes auf und überführt sie auf behutsame Weise in eine neue Nutzung im 21. Jahrhundert.
Der die Längsfassaden prägende Rhythmus zwischen geschlossenen Wandflächen und senkrechten Fensterbändern wird im Nordost beibehalten.
Nach Südwesten wird der stützenlose Innenraum geöffnet. In die neue Fassade werden die historischen Buntglasfenster an gleicher Stelle integriert.
Ein sich nach Südwesten öffnender Quader wird zwischen die Giebelwände geschoben und ruht auf der Fortsetzung des Klinkersockels.
Dieser neue Baukörper ersetzt die verschiedensten Anbauten. Über seine beiden Ebenen erhalten die Kinder einen direkten Zugang in den neu gestalteten, Garten.
Die Innenraumgestaltung respektiert das Denkmal: Der Erhalt der historischen Buntglasfenster, des Triumphbogens am Chorhaus, der Konchen und der farbig gestalteten, historischen Decke prägen auch weiterhin die Einzigartigkeit des Raumerlebnisses.
Die bauliche Umsetzung des Architektenentwurfs macht (Gruppen-) Räume von ganz individuellem Charakter erlebbar. Es bietet den Kindern vielfältigste Raumeindrücke und selbstschöpferische Möglichkeiten das Gebäude mit Leben zu erfüllen.
Die Konzeption der Kindertagesstätte entspricht den neuesten Düsseldorfer Standards. Gruppen mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, sowie Einrichtungen für Kinder mit körperlichen Behinderungen sind ebenso vorgesehen wie die Bildung einer Inklusionsgruppe.
Die vorhandenen Gemeinderäume im Gartengeschoss gelegen, werden zum Mehrzweckraum mit direktem Zugang zum Garten. Sie nehmen auch das Familienzentrum auf.
Ein separater Zugang ermöglicht eine Nutzung auch in den Abendstunden und an Wochenenden. Die Gemeinschaftsräume, insbesondere der große Saal kann für Familienfeste und andere Aktivitäten wie z.B.
Gymnastikgruppen genutzt werden. Die moderne Küche auf gleicher Ebene gelegen, steht nicht nur der Kindertages-stätte, sondern auch den übrigen Nutzern zur Verfügung.
Auch die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius freut sich über die sinnvolle neue Nutzung des vor einem Jahr veräußerten Kirchengebäudes.
Dechant Dederichs sieht das inzwischen profanierte Kirchengebäude bei dem Investor Peter Thunnissen in guten Händen und hofft ebenso wie die Mitarbeiter und Eltern des in die Jahre gekommenen Kindergartens am Pastor-Busch-Weg, dass möglichst bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Im Hinblick auf die neue Nutzung zitierte Dechant Dederichs das Neue Testament mit den Worten: „Lasset die Kinder zu mir kommen.“
Lighthouse Düsseldorf Licht - Skulptur - Stadtraum
„Im prosperierenden Düsseldorfer Norden setzt das Büro- und Verwaltungsgebäude Lighthouse mit seiner faszinierenden LED-Lichtfassade ein leuchtendes und nachhaltiges architektonisches Zeichen.“
Thomas Pink
Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten
Das Architekturbüro Petzinka Pink Architekten ist bekannt für seine klare und hochwertige Architektursprache und die Nachhaltigkeit seiner Konzepte. Seit Gründung des Büros 1994 sind weit über 200 Projekte, davon zahlreiche national und international ausgezeichnet, entstanden. Seit 2005 lenkt der gebürtige Hamburger Architekt Thomas Pink in alleiniger Verantwortung das Architekturbüro und hat mit seinem Team durch außergewöhnliche Umnutzungs- und Neubau-Projekte maßgebliche Beiträge zur baukulturellen Stadterneuerung geliefert. Besonders seien die Projekte »Umnutzung der ehemaligen Ulanenkaserne« zum Kreativ-Campus »Ideenbotschaft« des Unternehmens Grey und die aktuellen Neugestaltungen der Wohn-Quartiere Färberstrasse »Bilker-Höfe« und Westfalenstrasse in Düsseldorf sowie die Terassenhäuser im Universitätsviertel Essen erwähnt. Als Prototyp wird derzeit in Düsseldorf-Oberkassel die Umnutzung einer ehemaligen Kirche in ein Familien-Zentrum mit Kindertagesstätte realisiert.
Auftakt zum neuen Quartier
Im Düsseldorfer Norden zwischen Flughafen, Messe und Stadtzentrum wurde 2010 der Bürokomplex »Lighthouse« eröffnet. Mit insgesamt rund 11.300 m² Fläche bildet das siebengeschossige Eckgebäude den Auftakt zur neuen, sogenannten »Unternehmerstadt« im prosperierenden Düsseldorfer Norden.
Die kraftvolle Kubatur markiert mit seiner Leuchtkraft den Übergang eines ehemaligen Industrieareals in ein attraktives, urbanes Büro- und Wohn-Quartier.
Bei der Planung wurde besondere Sorgfalt auf räumliche Flexibilität, klare Gestaltung und eine angenehme Arbeitsatmosphäre gelegt. Die markante Gestalt des Gebäudes rundet das Bild einer zukunftsfähigen und wertschöpfenden Immobilie ab. Die vielfältigen Nutzungen durch Showrooms mit Lounges, Consultants, Ingenieure und einen Fitnessclub inklusive Schwimmbad bestätigen den Erfolg dieses Konzeptes.
Licht – Skulptur – Stadtraum
Unverwechselbar wird das Gebäude durch komplett umlaufende LED-Leuchtbänder, die in Schattenfugen verlegt und mit Licht scheiben abgedeckt sind. Ein Bus-System steuert die auf insgesamt rund 1.400 Metern Strecke verlegten kleinen LEDs. So sind sowohl eine statische Beleuchtung als auch dynamische Effekte möglich. Eine Videoinstallation des Künstlers Stefan Zirwes setzt die künstlerische Idee
»Licht - Skulptur - Stadtraum« im Foyer des Gebäudes stringent fort.
Die in rötlichem Braun durchgefärbten Werksteinrahmen gliedern die Hülle des Gebäudes in abwechslungsreiche Cluster. Die imposante Treppenanlage aus dem gleichen farbigen Betonwerkstein vervollständigt die skulpturale Wirkung des Gebäudes. Der Innenhof des U-förmigen Gebäudes auf rhomboid verzogenem Grundriss bietet eine geschützte, begrünte Oase.
Flexibilität, Nachhaltigkeit und Effizienz
Das Lighthouse ist als Bürogebäude mit hoher, modularer Flexibilität geplant.
Dies wird ermöglicht durch ein entsprechendes statisches Konzept mit variabel gestaltbarem Innenausbau. Das Gebäude wird komfortabel über zwei Kerne mit entsprechenden Aufzügen erschlossen. Im Innern des Gebäudes geben Glas, Aluminium, Holz und natürliche Farben den Ton an.
Der hochreflektierende außen liegende Sonnenschutz in Form von Aluminium-Lamellenraffstores schützt technisch und wirtschaftlich optimal vor übermäßigen solaren Einträgen. Zusätzlich zu einer Be- und Entlüftungsanlage steht dem Nutzer eine natürliche Belüftung über raumhohe Fensterflügel zur Verfügung. Im Sommer schaltet sich die Kühlung energieeffizient aus, sobald die Flügel geöffnet werden.
Der thermische Raumkomfort erfolgt über eine Betonkerntemperierung in allen Geschossdecken. Zur raumweisen Regelung werden achsweise zusätzlich Heiz-Kühl-Segel abgehangen, die individuell und zur Energieeinsparung über einen Präsenztaster gesteuert werden können. Alle Büroflächen verfügen über eine Be- und Entlüftung mit temperierter Luft. Die großzügige natürliche Belichtung und das ausgefeilte Schallschutzkonzept tragen überdies zu einer angenehmen Atmosphäre und idealen Arbeitsbedingungen für Nutzer wie Besucher bei.
DGNB-Auszeichnung
Das Lighthouse verkörpert ein optimiertes, leistungsfähiges System Energie einsparender Komponenten und zeigt neue Wege im Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit auf. 2009 wurde das Büro- und Verwaltungsgebäude mit dem Vorzertifikat in Silber der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) ausgezeichnet. Die Vollzertifizierung wird aktuell durchgeführt.
»Wir legen in unserer Architektur besonderen Augenmerk auf die Nachhaltigkeit und die gesamtzyklische Betrachtung eines Gebäudes. Die zunehmende Bedeutung dieser Themen wird uns durch die Vorzertifizierung des Projektes Lighthouse Düsseldorf mit dem »Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen« durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. bestätigt und zudem als messbare Qualität für Bauherrn und Nutzer dokumentiert.
Dieses Ratingsystem geht über die rein ökologischen Aspekte des »green building« hinaus und bewertet ebenso die ökonomische Leistungsfähigkeit dieses innovativen Neubaus. Das Lighthouse zeigt neue Wege im Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit auf. Die kraftvolle Kubatur mit den ausdrucksstarken Licht-Bändern verkörpert ein optimiertes, leistungsfähiges System Energie einsparender Komponenten.« Thomas Pink
Bauherr:
Lighthouse development GmbH, Düsseldorf
Architektur:
Thomas Pink, Architekt BDA
Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf
Cecilienallee 17, 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211.478710, E-Mail: info@petzinka-pink.de
www.petzinka-pink.de
Kontakt PR
Elke Herrnberger
Mail e.herrnberger@petzinka-pink.de
Tl./Fx. +49 211 - 47 87 1 -42 / -10
Urhebernachweise Fotos:
Lighthouse_TK_...
Fotografie Taufik Kenan, Berlin
Lighthouse_dd_...
Fotograf: Eibe Sönnecken, Darmstadt
mit freundlicher Genehmigung des Bauherrn Lighthouse development GmbH, Düsseldorf





