PSA Pfletscher und Steffan
Neureutherstrasse 14
D-80799 München
T (089) 27817530
F (089) 2725703
info@psa-architekten.de
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Wasserversorgung Nordostwürttemberg
Erweiterung und Umbau der Betriebszentrale in Crailsheim
Bauzeit Nov 1993 - Juni 1996
Bei der Betriebszentrale handelt es sich einerseits um einen charakteristischen Bau aus den sechziger Jahren, welcher das Foyer, die Warte, sowie den Sitzungssaal enthält, andererseits um einen Neubau, in dem sich die Verwaltung sowie 2 Betriebswohnungen befinden. Die beiden Baukörper sind durch einen transparenten Verbindungsgang verbunden. An diesen lehnt sich der massive, runde Aufzugsschacht an, welcher zentral alle Bereiche, auch die Tiefgarage, miteinander verknüpft.
Durch die mit einem Siebdruckraster bedruckten Glasböden sowie die offenen Stahltreppen ist dieser Innenraum auch gesamträumlich in seiner Höhenwirkung erlebbar. Die Wände zu dieser "Straße" bestehen aus massiven, verputzten Wänden, welche lasierend blau und ocker behandelt sind. Diese massiven Wände dienen der Wärmespeicherung und vor allem der Speicherung der sommerlichen Nachtkühle.
Es wurde von vorne herein angestrebt, das Gebäude möglichst natürlich zu belichten und zu belüften. Der Heizwärmeverbrauch sollte minimiert werden.
Die Pfosten-Riegel-Fassade mit hohem Verglasungsanteil spart Stromkosten für künstliche Belichtung. Ein hoher Verglasungsanteil birgt jedoch die Gefahr der sommerlichen Gebäudeüberhitzung. Deshalb wurde ein wirksamer außenliegender Sonnenschutz aus ausstellbaren Stoffmarkisen vorgesehen.
Dem Gebäude sieht man es zunächst nicht an, daß es sich um ein Niedrigenergiegebäude handelt. Die Gebäudehülle verfügt insgesamt über eine erhöhte Wärmedämmung. Über die Wärmeschutzgläser werden passive Wärmegewinne aus der Sonnenstrahlung verbucht.
Beim Bauherrn handelt es sich um einen Wasserversorgungs-Zweckverband. Deshalb wurde im Erdreich eine Regenwasser-Zisterne installiert.
Da die Kosten für eine Lüftungsanlage eingespart wurden und die Heizungsanlage sehr klein dimensioniert werden konnte, bewegen sich die Baukosten trotz aufwendigerer Fassade im unteren Bereich.
Bauzeit Nov 1993 - Juni 1996
Bei der Betriebszentrale handelt es sich einerseits um einen charakteristischen Bau aus den sechziger Jahren, welcher das Foyer, die Warte, sowie den Sitzungssaal enthält, andererseits um einen Neubau, in dem sich die Verwaltung sowie 2 Betriebswohnungen befinden. Die beiden Baukörper sind durch einen transparenten Verbindungsgang verbunden. An diesen lehnt sich der massive, runde Aufzugsschacht an, welcher zentral alle Bereiche, auch die Tiefgarage, miteinander verknüpft.
Durch die mit einem Siebdruckraster bedruckten Glasböden sowie die offenen Stahltreppen ist dieser Innenraum auch gesamträumlich in seiner Höhenwirkung erlebbar. Die Wände zu dieser "Straße" bestehen aus massiven, verputzten Wänden, welche lasierend blau und ocker behandelt sind. Diese massiven Wände dienen der Wärmespeicherung und vor allem der Speicherung der sommerlichen Nachtkühle.
Es wurde von vorne herein angestrebt, das Gebäude möglichst natürlich zu belichten und zu belüften. Der Heizwärmeverbrauch sollte minimiert werden.
Die Pfosten-Riegel-Fassade mit hohem Verglasungsanteil spart Stromkosten für künstliche Belichtung. Ein hoher Verglasungsanteil birgt jedoch die Gefahr der sommerlichen Gebäudeüberhitzung. Deshalb wurde ein wirksamer außenliegender Sonnenschutz aus ausstellbaren Stoffmarkisen vorgesehen.
Dem Gebäude sieht man es zunächst nicht an, daß es sich um ein Niedrigenergiegebäude handelt. Die Gebäudehülle verfügt insgesamt über eine erhöhte Wärmedämmung. Über die Wärmeschutzgläser werden passive Wärmegewinne aus der Sonnenstrahlung verbucht.
Beim Bauherrn handelt es sich um einen Wasserversorgungs-Zweckverband. Deshalb wurde im Erdreich eine Regenwasser-Zisterne installiert.
Da die Kosten für eine Lüftungsanlage eingespart wurden und die Heizungsanlage sehr klein dimensioniert werden konnte, bewegen sich die Baukosten trotz aufwendigerer Fassade im unteren Bereich.
Verwaltungsgebäude der Ziegelei in Gersthofen
Bauzeit August 1994 - Dezember 1995
Das Verwaltungsgebäude in Gersthofen wurde für eine Gruppe von Ziegelproduzenten errichtet. Die architektonische Form ist direkt aus den verwendeten Materialien und der Konstruktion abgeleitet. Ein reduzierter Materialkanon aus Ziegeln, sichtbar belassenem Beton und Stahl bestimmt das Erscheinungsbild des Gebäudes.
In Abhängigkeit von der Nutzung und der Orientierung der einzelnen Räume bestehen je nach Jahreszeit unterschiedliche Anforderungen an die Klimatechnik. Im Sommer nehmen die großflächigen Außenwandflächen nicht gewünschte Wärmeenergie, die durch die Sonneneinstrahlung entsteht auf. Die Hinterlüftung der Verblendschale bietet die Gewähr dafür, daß keine Hitze über die Wände in die Büros eindringt. Darüber hinaus verhindert der zentral gesteuerte, außenliegende Sonnenschutz eine unerwünschte Aufheizung der Räume. Die massiven Innenwände und Decken gleichen durch ihre Speichermasse die kurzfristigen Schwankungen der Außentemperatur aus, und der Heizenergieverbrauch wird durch eine spürbare Verringerung der Spitzenbelastung reduziert.
Das Atrium fungiert als saisonaler Wärmespeicher. Die gemauerten Wände und die betonierten Galerien speichern insbesondere während der Übergangszeiten einstrahlende Sonnenenergie und geben sie zeitversetzt wieder ab. Die Überhitzung des Atriums wird durch eine automatisch gesteuerte Sonnenschutz und Lüftungsanlage verhindert.
An den Untergurten des Dachtragwerkes ist ein durch Zugseile öffen- und schließbarer textiler Sonnenschutz installiert. Die Luft zwischen dem an seiner Oberseite reflektierenden Gewebe des Sonnenschutzes und der Verglasung des Daches kann sich zwar ungehindert aufheizen, entweicht jedoch aus diesem Bereich durch motorisch betriebene Senkklappfenster unmittelbar ins Freie. Für den Fall, daß im Hochsommer die passive Kaltluftzufuhr aus dem Untergeschoß nicht ausreicht und das Atrium sich zu sehr aufheizen würde, sind zur zusätzlichen Kühlung drei Lüftungskamine an zentraler Stelle angebracht. Sie werden mit kühler Luft gespeist, die aus dem nördlich des Gebäudes gelegenen Park mit seinem dichten Baumbestand angesaugt wird.
Das Verwaltungsgebäude in Gersthofen wurde für eine Gruppe von Ziegelproduzenten errichtet. Die architektonische Form ist direkt aus den verwendeten Materialien und der Konstruktion abgeleitet. Ein reduzierter Materialkanon aus Ziegeln, sichtbar belassenem Beton und Stahl bestimmt das Erscheinungsbild des Gebäudes.
In Abhängigkeit von der Nutzung und der Orientierung der einzelnen Räume bestehen je nach Jahreszeit unterschiedliche Anforderungen an die Klimatechnik. Im Sommer nehmen die großflächigen Außenwandflächen nicht gewünschte Wärmeenergie, die durch die Sonneneinstrahlung entsteht auf. Die Hinterlüftung der Verblendschale bietet die Gewähr dafür, daß keine Hitze über die Wände in die Büros eindringt. Darüber hinaus verhindert der zentral gesteuerte, außenliegende Sonnenschutz eine unerwünschte Aufheizung der Räume. Die massiven Innenwände und Decken gleichen durch ihre Speichermasse die kurzfristigen Schwankungen der Außentemperatur aus, und der Heizenergieverbrauch wird durch eine spürbare Verringerung der Spitzenbelastung reduziert.
Das Atrium fungiert als saisonaler Wärmespeicher. Die gemauerten Wände und die betonierten Galerien speichern insbesondere während der Übergangszeiten einstrahlende Sonnenenergie und geben sie zeitversetzt wieder ab. Die Überhitzung des Atriums wird durch eine automatisch gesteuerte Sonnenschutz und Lüftungsanlage verhindert.
An den Untergurten des Dachtragwerkes ist ein durch Zugseile öffen- und schließbarer textiler Sonnenschutz installiert. Die Luft zwischen dem an seiner Oberseite reflektierenden Gewebe des Sonnenschutzes und der Verglasung des Daches kann sich zwar ungehindert aufheizen, entweicht jedoch aus diesem Bereich durch motorisch betriebene Senkklappfenster unmittelbar ins Freie. Für den Fall, daß im Hochsommer die passive Kaltluftzufuhr aus dem Untergeschoß nicht ausreicht und das Atrium sich zu sehr aufheizen würde, sind zur zusätzlichen Kühlung drei Lüftungskamine an zentraler Stelle angebracht. Sie werden mit kühler Luft gespeist, die aus dem nördlich des Gebäudes gelegenen Park mit seinem dichten Baumbestand angesaugt wird.
Haus der Wirtschaft
Industrie- und Handelskammer Karlsruhe
Bauzeit Nov. 1996 - April 1999
Das Haus der Wirtschaft der IHK Karlsruhe ist ein Erweiterungsbau des bestehenden IHK-Gebäudes aus den 50er Jahren in zentraler Innenstadtlage am Friedrichsplatz. Der Haupteingang ist beibehalten worden. Das Gebäude enthält ein Tagungs- und Seminarzentrum, Läden und Büros, die zunächst fremdvermietet werden.
Die neuen Erschließungskerne mit Treppen und Aufzügen sind "Häusern" zugeordnet, die in das Blockinnere hineinreichen, und eine Unterteilung in Büroflächen von 120 - 360 qm und mehr ermöglichen. Die gewählten Grundrisszonen sind auch für Gruppenräume und Kombibüros geeignet.
Die passive Gebäudekonzeption sieht eine gute Wärmedämmung der nicht transparenten Teile der Gebäudehülle sowie Gläser mit sehr gutem k-Wert (0,6 Wm2/K) vor. Da das Gebäude bereits über bedeutende innere Wärmelasten wie Personenwärme, Computer- und Beleuchtungsabwärme verfügt, kann der Heizwärmeverbrauch geringer als 50 KWh/m2 a ausfallen. Sowohl die Büros als auch die Verkehrsflächen sind gut mit Tageslicht versorgt. Die Südfassade erhält Glaslamellen als Sonnenschutz in einem Abstand von 90 cm zur Fassade.
Drei durchgehende vertikale Öffnungen werden als Türme über das Dach so erhöht, daß durch Absorption der eingestrahlten Sonne ein thermischer Auftrieb entsteht, der die sommerliche Nachtlüftung verstärkt. Er wird mit Verglasungen geschlossen, welche Lüftungsöffnungen enthalten. Gleichzeitig kann das Gebäude über diese Lichttürme in der Vertikalen durchgehend erlebt werden.
Das Regenwasser wird in eine unterirdische Zisterne geleitet. Dieses wird nach Filterung zur WC-Spülung verwendet. Der Trinkwasserverbrauch wird hierdurch mehr als halbiert. Die Flachdächer werden extensiv begrünt. Die Entwurfsverfasser legen große Sorgfalt auf die Auswahl der Baustoffe in Hinblick auf deren Wirkung auf Umwelt und Gesundheit.
Bauzeit Nov. 1996 - April 1999
Das Haus der Wirtschaft der IHK Karlsruhe ist ein Erweiterungsbau des bestehenden IHK-Gebäudes aus den 50er Jahren in zentraler Innenstadtlage am Friedrichsplatz. Der Haupteingang ist beibehalten worden. Das Gebäude enthält ein Tagungs- und Seminarzentrum, Läden und Büros, die zunächst fremdvermietet werden.
Die neuen Erschließungskerne mit Treppen und Aufzügen sind "Häusern" zugeordnet, die in das Blockinnere hineinreichen, und eine Unterteilung in Büroflächen von 120 - 360 qm und mehr ermöglichen. Die gewählten Grundrisszonen sind auch für Gruppenräume und Kombibüros geeignet.
Die passive Gebäudekonzeption sieht eine gute Wärmedämmung der nicht transparenten Teile der Gebäudehülle sowie Gläser mit sehr gutem k-Wert (0,6 Wm2/K) vor. Da das Gebäude bereits über bedeutende innere Wärmelasten wie Personenwärme, Computer- und Beleuchtungsabwärme verfügt, kann der Heizwärmeverbrauch geringer als 50 KWh/m2 a ausfallen. Sowohl die Büros als auch die Verkehrsflächen sind gut mit Tageslicht versorgt. Die Südfassade erhält Glaslamellen als Sonnenschutz in einem Abstand von 90 cm zur Fassade.
Drei durchgehende vertikale Öffnungen werden als Türme über das Dach so erhöht, daß durch Absorption der eingestrahlten Sonne ein thermischer Auftrieb entsteht, der die sommerliche Nachtlüftung verstärkt. Er wird mit Verglasungen geschlossen, welche Lüftungsöffnungen enthalten. Gleichzeitig kann das Gebäude über diese Lichttürme in der Vertikalen durchgehend erlebt werden.
Das Regenwasser wird in eine unterirdische Zisterne geleitet. Dieses wird nach Filterung zur WC-Spülung verwendet. Der Trinkwasserverbrauch wird hierdurch mehr als halbiert. Die Flachdächer werden extensiv begrünt. Die Entwurfsverfasser legen große Sorgfalt auf die Auswahl der Baustoffe in Hinblick auf deren Wirkung auf Umwelt und Gesundheit.
Energiezentrale Fürstenfeldbruck - Buchenau
Baujahr: 2008
Architekten: H+PSA, Hauschild, Pfletscher und Steffan, München
Bauherr: Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Fotograf: Peter Frank, München
Preisträger im Wettbewerb des BMU Photovoltaik im Gebäudeentwurf
1. Die Energiezentrale ist mit einer Photovoltaikanlage auf einer auskragenden Flügelkonstruktion überspannt. Diese Konstruktion ermöglicht, dass die Photovoltaikmodule niemals durch die auf der Dachmitte anzuordnenden Rückkühlwerke verschattet werden können. Diese Tragflügelkonstruktion ist von weitem sichtbar und hat daher eine hervorragende Multiplikatorenwirkung.
Die Photovoltaikanlage besteht aus 120 Stück Solarstrommodulen aleo S 16, polykristallin blau mit 6 Flügelflächen je 27,5 m2. Ergänzt werden die Module durch 3 trafolose String-Wechselrichter KACO Powador 5000xi.
2. Mit der Entwicklung der Baugebiete in Fürstenfeldbrucker Westen entstand zusammen mit den vorhandenen Wohngebieten und einer Reihe von Gewerbe- und Industriegebieten ein hoher Bedarf an Energie. Die Stadtwerke griffen deshalb die Chance einer zentralen Versorgung dieses Gebietes auf und planen die Errichtung einer Energiezentrale zur zentralen Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom. Grundgedanke ist die Reduzierung der Umweltbelastung aufgrund des Ersatzes vieler schadstoffreicherer Einzelanlagen und der Erzeugung der Energie mittels regenerativer Techniken. Darüber hinaus ist der Gesamtwirkungsgrad der permanent überwachten Anlage größer als der vieler kleinerer Analgen.
Aus einer kleinräumigen Standortuntersuchung der Stadtwerke Fürstenfeldbruck ging ein Grundstück „Am Fuchsbogen“ als am bester geeigneter Standort hervor. Entscheidend hierfür war - neben der Größe, des Zuschnitts, der Verfügbarkeit und die städtebauliche Einbindung der Anlage - in erster Linie die zentrale Lage im Lastschwerpunkt um möglichst kurze Leitungswege zu realisieren.
Die Photovoltaikflügel sind südorientiert mit der optimalen Neigung von 35°.
Die Gesamtleistung beträgt 19,8 KWp.
3. Neben der verschattungsfreien Tragflügelkonstruktion verbessert die Dachbegrünung durch Verdunstungskühlung den Wirkungsgrad der Photovoltaik-Module.
4. Durch diese regenerative Stromerzeugung wird im bayerischen Vergleich der CO2-Ausstoss um 4.060 t reduziert.
5. Die Tragflügelkonstruktion wurde mit numerischen Verfahren berechnet und optimiert. Ausser im Bereich der Weltraumfahrt ist auf Gebäuden keine vergleichbare Konstruktion bekannt.
Architekten: H+PSA, Hauschild, Pfletscher und Steffan, München
Bauherr: Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Fotograf: Peter Frank, München
Preisträger im Wettbewerb des BMU Photovoltaik im Gebäudeentwurf
1. Die Energiezentrale ist mit einer Photovoltaikanlage auf einer auskragenden Flügelkonstruktion überspannt. Diese Konstruktion ermöglicht, dass die Photovoltaikmodule niemals durch die auf der Dachmitte anzuordnenden Rückkühlwerke verschattet werden können. Diese Tragflügelkonstruktion ist von weitem sichtbar und hat daher eine hervorragende Multiplikatorenwirkung.
Die Photovoltaikanlage besteht aus 120 Stück Solarstrommodulen aleo S 16, polykristallin blau mit 6 Flügelflächen je 27,5 m2. Ergänzt werden die Module durch 3 trafolose String-Wechselrichter KACO Powador 5000xi.
2. Mit der Entwicklung der Baugebiete in Fürstenfeldbrucker Westen entstand zusammen mit den vorhandenen Wohngebieten und einer Reihe von Gewerbe- und Industriegebieten ein hoher Bedarf an Energie. Die Stadtwerke griffen deshalb die Chance einer zentralen Versorgung dieses Gebietes auf und planen die Errichtung einer Energiezentrale zur zentralen Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom. Grundgedanke ist die Reduzierung der Umweltbelastung aufgrund des Ersatzes vieler schadstoffreicherer Einzelanlagen und der Erzeugung der Energie mittels regenerativer Techniken. Darüber hinaus ist der Gesamtwirkungsgrad der permanent überwachten Anlage größer als der vieler kleinerer Analgen.
Aus einer kleinräumigen Standortuntersuchung der Stadtwerke Fürstenfeldbruck ging ein Grundstück „Am Fuchsbogen“ als am bester geeigneter Standort hervor. Entscheidend hierfür war - neben der Größe, des Zuschnitts, der Verfügbarkeit und die städtebauliche Einbindung der Anlage - in erster Linie die zentrale Lage im Lastschwerpunkt um möglichst kurze Leitungswege zu realisieren.
Die Photovoltaikflügel sind südorientiert mit der optimalen Neigung von 35°.
Die Gesamtleistung beträgt 19,8 KWp.
3. Neben der verschattungsfreien Tragflügelkonstruktion verbessert die Dachbegrünung durch Verdunstungskühlung den Wirkungsgrad der Photovoltaik-Module.
4. Durch diese regenerative Stromerzeugung wird im bayerischen Vergleich der CO2-Ausstoss um 4.060 t reduziert.
5. Die Tragflügelkonstruktion wurde mit numerischen Verfahren berechnet und optimiert. Ausser im Bereich der Weltraumfahrt ist auf Gebäuden keine vergleichbare Konstruktion bekannt.
Kindertagesstätte im Passivhausstandard in München-Trudering
Das erste Passivhaus der Landeshauptstadt München wird eine Kindertagesstätte sein, beschloss der Münchner Stadtrat 2005. Das Münchner Architekturbüro P S A Pfletscher und Steffan, Spezialisten für innovatives und nachhaltiges Bauen, wurde mit der Planung und Realisierung beauftragt, Landschaftsarchitekten sind Rockinger und Schneider, München.
Passivhäuser sind Gebäude die nahezu ohne Heizung auskommen.und lediglich 15 KWh/m2 a Heizenergie benötigen. Die Kindertagesstätte in der Marianne-Plehn-Strasse wurde im Sommer 2008 bezugen.
Erschlossen wird die Kita über einen kleinen öffentlichen Vorplatz.
Sie ist als quadratischer, Pavillon konzipiert.
Die Anordnung der Gruppen- und ihrer Nebenräume ist windmühlenartig um das Foyer.
Die Tragkonstruktion besteht aus einem Stahlbetonskelett. Die hochgedämmten Holztafelelemente der Außenwände sind nichttragend.
Passivhäuser sind Gebäude die nahezu ohne Heizung auskommen.und lediglich 15 KWh/m2 a Heizenergie benötigen. Die Kindertagesstätte in der Marianne-Plehn-Strasse wurde im Sommer 2008 bezugen.
Erschlossen wird die Kita über einen kleinen öffentlichen Vorplatz.
Sie ist als quadratischer, Pavillon konzipiert.
Die Anordnung der Gruppen- und ihrer Nebenräume ist windmühlenartig um das Foyer.
Die Tragkonstruktion besteht aus einem Stahlbetonskelett. Die hochgedämmten Holztafelelemente der Außenwände sind nichttragend.
Sport- und Mehrzweckhalle in Unterschleissheim im Passivhaus-Standard
1 Nutzer
Die Sport- und Mehrzweckhalle in Unterschleissheim ist ein Erweiterungsbau der Rupert-Egenberger-Schule, einer Förderschule des Landkreises München.Genutzt wird die Halle für den Schul-, den Vereinssport sowie für diverse schulische und sonstige Veranstaltungen.
2 Städtebauliche Einordnung
Der Bauplatz liegt am Rand des Ortskernes und ist Teil eines bestehenden Schulzentrums. Typologisch ordnet sich der Neubau der Charakteristik des Schulareales – Solitärgebäude in einer parkähnlichen Umgebung - unter.
Durch die Platzierung des Neubaues werden unterschiedliche Gebäude, die bisher ohne Bezüge zueinander angeordnet waren, zu einem in die Tiefe des Grundstückes abgestaffelten Gebäudeensemble zusammengeführt. Zudem vermittelt die Halle durch ihre Lage und Dimension zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der ihr benachbarten Gebäude.
3 Organisation / Programm
Der Neubau verfügt über eine klare und einfache räumliche Organisation. Die stadträumliche und die innere Organisation ergänzen einander. Die Halle wird über ein großzügig dimensioniertes Foyer, das die gesamte Hallenbreite - als Fortsetzung des Vorplatzes – einnimmt, erschlossen. Bei Sportveranstaltungen und Versammlungen fungiert das Foyer als Zuschauertribüne.
Einblicke und Ausblicke sind über die vollständig verglasten Fassaden des Erdgeschosses möglich.
Im Untergeschoss sind die einzelnen Funktionsbereiche Geräteräume, Umkleiden/Duschen und Technikräume zu Raumgruppen zusammengefasst. Über einen Stichflur ist die Sporthalle an die Förderschule angebunden.
4 Konstruktion und Materialität
Die Basis unserer Planung sind allgemeine Überlegungen zu einer technisch orientierten Architektur. Das Gebäude ist modular organisiert und die einzelnen Bauteile werden nach dem Prinzip eines Baukastens zusammengefügt. Tragwerk, Gebäudehülle und Ausbauten sind als eigenständige Subsysteme konzipiert. Umbauten und Veränderungen sind ohne großen Aufwand möglich. Der modulare Aufbau ermöglicht zudem die fast vollständige Vorfertigung eines Großteiles der Bauelemente.
Die Verwendung ökologisch unbedenklicher Materialien mit einer jeweils guten Ökobilanz ist ein wichtiger Faktor bei den planerischen Überlegungen und der Materialwahl.
Wegen des hohen Grundwasserstandes war es notwendig, die Außenwände des Untergeschosses als weiße Wanne zu bauen.
Das Erdgeschoss ist vollständig in Holzskelettbauweise errichtet. Das Dachtragwerk ist eine Brettschichtholzkonstruktion. Die Seitenwände, das Dach und die geschlossenen Teile der Gebäudehülle sind als 2-schichtige Holzständerkonstruktion mit jeweils zwischen den einzelnen Ständern liegender Wärmedämmung ausgeführt. Auf der Außenseite sind die Wände mit einer hinterlüfteten Leistenschalung aus Lärchenholz verkleidet. Auf den Innenseiten sind die Wände durchgehend mit weiß lasierten Fichte 3-Schichtplatten verblendet.
Die Glasfassade, eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einer dreifach Wärmeschutzverglasung, ist ebenfalls eine Holzkonstruktion und wurde speziell für den Passivhausstandard entwickelt.
Die fünfte Fassade, das Dach, ist extensiv begrünt.
5 Resümee
Die Sport- und Mehrzweckhalle in Unterschleissheim ist ein Beispiel dafür, dass energieeffizientes Bauen ohne aufwändige haustechnische Systeme möglich ist und keine Einschränkung des Gestaltungsspielraumes für den Architekten bedeutet.
Planung und Realisierung von Passivhäusern stellen jedoch bei den Details hohe Ansprüche an alle Planungsbeteiligten. Eine gute Zusammenarbeit von Bauherren, Planern und Ausführenden war entscheidend bei der Durchführung des Projekts. Der Neubau wurde vom Passivhaus Institut begleitet und erhielt als erste Turnhalle ein Passivhaus-Zertifikat.
Die Sport- und Mehrzweckhalle in Unterschleissheim ist ein Erweiterungsbau der Rupert-Egenberger-Schule, einer Förderschule des Landkreises München.Genutzt wird die Halle für den Schul-, den Vereinssport sowie für diverse schulische und sonstige Veranstaltungen.
2 Städtebauliche Einordnung
Der Bauplatz liegt am Rand des Ortskernes und ist Teil eines bestehenden Schulzentrums. Typologisch ordnet sich der Neubau der Charakteristik des Schulareales – Solitärgebäude in einer parkähnlichen Umgebung - unter.
Durch die Platzierung des Neubaues werden unterschiedliche Gebäude, die bisher ohne Bezüge zueinander angeordnet waren, zu einem in die Tiefe des Grundstückes abgestaffelten Gebäudeensemble zusammengeführt. Zudem vermittelt die Halle durch ihre Lage und Dimension zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der ihr benachbarten Gebäude.
3 Organisation / Programm
Der Neubau verfügt über eine klare und einfache räumliche Organisation. Die stadträumliche und die innere Organisation ergänzen einander. Die Halle wird über ein großzügig dimensioniertes Foyer, das die gesamte Hallenbreite - als Fortsetzung des Vorplatzes – einnimmt, erschlossen. Bei Sportveranstaltungen und Versammlungen fungiert das Foyer als Zuschauertribüne.
Einblicke und Ausblicke sind über die vollständig verglasten Fassaden des Erdgeschosses möglich.
Im Untergeschoss sind die einzelnen Funktionsbereiche Geräteräume, Umkleiden/Duschen und Technikräume zu Raumgruppen zusammengefasst. Über einen Stichflur ist die Sporthalle an die Förderschule angebunden.
4 Konstruktion und Materialität
Die Basis unserer Planung sind allgemeine Überlegungen zu einer technisch orientierten Architektur. Das Gebäude ist modular organisiert und die einzelnen Bauteile werden nach dem Prinzip eines Baukastens zusammengefügt. Tragwerk, Gebäudehülle und Ausbauten sind als eigenständige Subsysteme konzipiert. Umbauten und Veränderungen sind ohne großen Aufwand möglich. Der modulare Aufbau ermöglicht zudem die fast vollständige Vorfertigung eines Großteiles der Bauelemente.
Die Verwendung ökologisch unbedenklicher Materialien mit einer jeweils guten Ökobilanz ist ein wichtiger Faktor bei den planerischen Überlegungen und der Materialwahl.
Wegen des hohen Grundwasserstandes war es notwendig, die Außenwände des Untergeschosses als weiße Wanne zu bauen.
Das Erdgeschoss ist vollständig in Holzskelettbauweise errichtet. Das Dachtragwerk ist eine Brettschichtholzkonstruktion. Die Seitenwände, das Dach und die geschlossenen Teile der Gebäudehülle sind als 2-schichtige Holzständerkonstruktion mit jeweils zwischen den einzelnen Ständern liegender Wärmedämmung ausgeführt. Auf der Außenseite sind die Wände mit einer hinterlüfteten Leistenschalung aus Lärchenholz verkleidet. Auf den Innenseiten sind die Wände durchgehend mit weiß lasierten Fichte 3-Schichtplatten verblendet.
Die Glasfassade, eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einer dreifach Wärmeschutzverglasung, ist ebenfalls eine Holzkonstruktion und wurde speziell für den Passivhausstandard entwickelt.
Die fünfte Fassade, das Dach, ist extensiv begrünt.
5 Resümee
Die Sport- und Mehrzweckhalle in Unterschleissheim ist ein Beispiel dafür, dass energieeffizientes Bauen ohne aufwändige haustechnische Systeme möglich ist und keine Einschränkung des Gestaltungsspielraumes für den Architekten bedeutet.
Planung und Realisierung von Passivhäusern stellen jedoch bei den Details hohe Ansprüche an alle Planungsbeteiligten. Eine gute Zusammenarbeit von Bauherren, Planern und Ausführenden war entscheidend bei der Durchführung des Projekts. Der Neubau wurde vom Passivhaus Institut begleitet und erhielt als erste Turnhalle ein Passivhaus-Zertifikat.
Kinderhaus Olching - Geiselbullach
Ortraum und Umfeld
Das Umfeld des neuen Kinderhauses ist baulich und orträumlich sehr heterogen.
Zur Adressbildung wurde ein Neubau vorgeschlagen, der als Solitär mit eigenständiger baulicher Charakteristik den Ort besetzt. Im Süden zur Schulstrasse ist ein großzügiger Vorplatz entstanden.
Innere Organisation und Gebäudestruktur
Der kompakt organisierte zweigeschossige Baukörper bildet eine einfache stereometrische Architekturfigur, die rotationssymmetrisch in vier Bereiche gegliedert ist. In Analogie zu einer Hausgruppe sind vier Baukörper Außen und im Inneren ables- und räumlich erlebbar.
Es wurden analog zu einer Strasse und Gasse mit individuell gestaltbaren Eingängen zu den Gruppenbereichen und Übergängen differenzierte Bereiche zwischen Innen und Außen geschaffen. Lufträume ermöglichen Blickbezüge und einen räumlich engen Kontakt zwischen den beiden Etagen. Die einzelnen Gruppenbereiche sind jeweils nach Süden und Westen orientiert. Sie bieten durch ihre Dimension (große und kleine Räume im Wechsel) und durch die Lage innerhalb des Gebäudes in Abhängigkeit vom Alter individuelle Identifikationsräume.
Bauweise
Über einer Stahlbetonbodenplatte, die auf einer frosttiefen Kiesschicht errichtet wird, wurde der Neubau als vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion konzipiert.
Die hoch wärmegedämmten Aussenwände sind im Wechsel tragend und nichttragend ausgebildet. Die äußere Bekleidung besteht aus einer unbehandelten Douglasienschalung.
Ein kostengünstiger manuell bedienbarer Sonnenschutz bietet im Sommer Schutz vor Überhitzung. Bodenplatte und die Dächer sind hoch wärmegedämmt. Die Dächer, die als Flachdächer mit 3 % Neigung ausgebildet sind, erhielten zur Schaffung eines optimierten Raumklimas eine extensive Begrünung. Der Materialkanon für alle Bauteile ist vom Prinzip der Nachhaltigkeit bestimmt.
Passivhausstandard
Das Kinderhaus ist im Passivhausstandandard geplant und erzielt einen errechneten Heizwärmebedarf von 15 Kwh/m2/a, der zertifiziert wurde. Dieser Standard wird erreicht durch: eine kompakte Gebäudehülle und hervorragenden Wärmeschutz der Holzbauweise, Superfenster mit Dreifachverglasung und passiver Nutzung der Sonnenenergie, eine Be- und Entlüftungsanlage als Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, eine effiziente Warmwasserbereitung über das Nahwärmenetz.
Gebäudetechnik
Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit hocheffizienter Wärme- und Feuchterückgewinnung verhindert im Winter und in den Übergangszeiten Lüftungswärmeverluste.
Das Umfeld des neuen Kinderhauses ist baulich und orträumlich sehr heterogen.
Zur Adressbildung wurde ein Neubau vorgeschlagen, der als Solitär mit eigenständiger baulicher Charakteristik den Ort besetzt. Im Süden zur Schulstrasse ist ein großzügiger Vorplatz entstanden.
Innere Organisation und Gebäudestruktur
Der kompakt organisierte zweigeschossige Baukörper bildet eine einfache stereometrische Architekturfigur, die rotationssymmetrisch in vier Bereiche gegliedert ist. In Analogie zu einer Hausgruppe sind vier Baukörper Außen und im Inneren ables- und räumlich erlebbar.
Es wurden analog zu einer Strasse und Gasse mit individuell gestaltbaren Eingängen zu den Gruppenbereichen und Übergängen differenzierte Bereiche zwischen Innen und Außen geschaffen. Lufträume ermöglichen Blickbezüge und einen räumlich engen Kontakt zwischen den beiden Etagen. Die einzelnen Gruppenbereiche sind jeweils nach Süden und Westen orientiert. Sie bieten durch ihre Dimension (große und kleine Räume im Wechsel) und durch die Lage innerhalb des Gebäudes in Abhängigkeit vom Alter individuelle Identifikationsräume.
Bauweise
Über einer Stahlbetonbodenplatte, die auf einer frosttiefen Kiesschicht errichtet wird, wurde der Neubau als vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion konzipiert.
Die hoch wärmegedämmten Aussenwände sind im Wechsel tragend und nichttragend ausgebildet. Die äußere Bekleidung besteht aus einer unbehandelten Douglasienschalung.
Ein kostengünstiger manuell bedienbarer Sonnenschutz bietet im Sommer Schutz vor Überhitzung. Bodenplatte und die Dächer sind hoch wärmegedämmt. Die Dächer, die als Flachdächer mit 3 % Neigung ausgebildet sind, erhielten zur Schaffung eines optimierten Raumklimas eine extensive Begrünung. Der Materialkanon für alle Bauteile ist vom Prinzip der Nachhaltigkeit bestimmt.
Passivhausstandard
Das Kinderhaus ist im Passivhausstandandard geplant und erzielt einen errechneten Heizwärmebedarf von 15 Kwh/m2/a, der zertifiziert wurde. Dieser Standard wird erreicht durch: eine kompakte Gebäudehülle und hervorragenden Wärmeschutz der Holzbauweise, Superfenster mit Dreifachverglasung und passiver Nutzung der Sonnenenergie, eine Be- und Entlüftungsanlage als Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung, eine effiziente Warmwasserbereitung über das Nahwärmenetz.
Gebäudetechnik
Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit hocheffizienter Wärme- und Feuchterückgewinnung verhindert im Winter und in den Übergangszeiten Lüftungswärmeverluste.
KinderCampus Gröbenzell
Kinderkrippe und Kindergarten
Baujahr: 2009
Architekten: PSA Pfletscher und Steffan, München
Bauherr: Gemeinde Gröbenzell
Fotograf: Michael Heinrich, München
Architektouren 2010 der Bayerischen Architektenkammer
Der neue KinderCampus am nordöstlichen Rand des Bürgerparkes von Gröbenzell setzt die vorhandene offene Bauweise der Nachbarbebauung - zwei Schulzentren und ein Seniorenheim - fort.
Als Haus im Park konzipiert, ist der zweigeschossige Neubau in zwei unterschiedlich hohe Bereiche gegliedert und als ein nach allen Seiten orientierter Pavillon mit den umgebenden Grünflächen funktional verbunden.
Die Anbindung an das öffentliche Wege- und Straßennetz erfolgt über einen vielfältig nutzbaren Vorplatz, der im Gebäudeinneren in eine zweigeschossige Eingangshalle übergeht. Über die Eingangshalle werden die Kinderkrippe im Erdgeschoss und der Kindergarten im Obergeschoss erschlossen. Verglasungen zwischen der Eingangshalle und den Spielfluren schaffen eine großzügige und kommunikative Atmosphäre im Gebäudeinneren. Die Gruppenräume sind jeweils nach Süden ausgerichtet. Terrassen und Balkone erweitern das Nutzungsangebot im Freien. Nebenräume sind im Binnenbereich des kompakt organisierten Neubaues, angeordnet.
Energiekonzept Gebäude
Über einer in Ortbetonbauweise errichteten Bodenplatte erhebt sich eine vorgefertigte, hochwärmegedämmte Holzrahmenkonstruktion. Die äußere Bekleidung besteht aus einer unbehandelten Douglasienschalung.
Baujahr: 2009
Architekten: PSA Pfletscher und Steffan, München
Bauherr: Gemeinde Gröbenzell
Fotograf: Michael Heinrich, München
Architektouren 2010 der Bayerischen Architektenkammer
Der neue KinderCampus am nordöstlichen Rand des Bürgerparkes von Gröbenzell setzt die vorhandene offene Bauweise der Nachbarbebauung - zwei Schulzentren und ein Seniorenheim - fort.
Als Haus im Park konzipiert, ist der zweigeschossige Neubau in zwei unterschiedlich hohe Bereiche gegliedert und als ein nach allen Seiten orientierter Pavillon mit den umgebenden Grünflächen funktional verbunden.
Die Anbindung an das öffentliche Wege- und Straßennetz erfolgt über einen vielfältig nutzbaren Vorplatz, der im Gebäudeinneren in eine zweigeschossige Eingangshalle übergeht. Über die Eingangshalle werden die Kinderkrippe im Erdgeschoss und der Kindergarten im Obergeschoss erschlossen. Verglasungen zwischen der Eingangshalle und den Spielfluren schaffen eine großzügige und kommunikative Atmosphäre im Gebäudeinneren. Die Gruppenräume sind jeweils nach Süden ausgerichtet. Terrassen und Balkone erweitern das Nutzungsangebot im Freien. Nebenräume sind im Binnenbereich des kompakt organisierten Neubaues, angeordnet.
Energiekonzept Gebäude
Über einer in Ortbetonbauweise errichteten Bodenplatte erhebt sich eine vorgefertigte, hochwärmegedämmte Holzrahmenkonstruktion. Die äußere Bekleidung besteht aus einer unbehandelten Douglasienschalung.
Die Fenster, eine Holz-Aluminiumkonstruktion, sind dreifach verglast. Die Gebäudehülle ist wärmebrückenfrei und luftdicht ausgeführt. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglichte eine kurze Bauzeit von nur sechs Monaten.
Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verhindert in der kalten Jahreszeit Fensterlüftungsverluste. Das Gebäude erfüllt den Passivhausstandard.
Energiekonzept Technik
Das Gebäude wird über einen gasbetriebenen Brennwertkessel geheizt. Sonnenkollektoren decken einen Großteil des Warmwasserbedarfs. Eine Photovoltaikanlage über dem Fluchtbalkon speist elektrischen Strom in das Netz.
Energiekonzept Technik
Das Gebäude wird über einen gasbetriebenen Brennwertkessel geheizt. Sonnenkollektoren decken einen Großteil des Warmwasserbedarfs. Eine Photovoltaikanlage über dem Fluchtbalkon speist elektrischen Strom in das Netz.
HeideHaus Fröttmaning
Einbindung in die örtliche Situation
Der Neubau des HeideHauses ist als eingeschossiger, nach Osten und Westen offener Pavillon in der ebenen Landschaft der Fröttmaninger Heide konzipiert.
In der Südostecke der Heide direkt gegenüber der U-Bahnstation Fröttmaning gelegen bildet das neue Gebäude das Entree in die Fröttmaninger Heide. Der Zugang für die Besucher/-innen erfolgt über den neuen Heideplatz und das vorhandene Fuß- und Radwegenetz.
Funktion und Gestalt
Die Leitidee für das räumliche Konzept des Heidehauses resultiert aus dem Bezug zur umgebenden Landschaft. Das Bildungshaus ist in Grund- und Aufriss als dreischiffige Anlage konzipiert; dabei öffnet sich das als publikumsintensiver Seminar- und Aufenthaltsbereich konzipierte hohe Mittelschiff an seinen Schmalseiten großflächig zur offenen Heidelandschaft. Hier im kommunikativen Zentrum des HeideHauses werden die Besucher/-innen empfangen.
Die beiden Seitenschiffe sind niedriger und nehmen Verwaltungs- und Nebenfunktionen auf. Im südlichen Nebentrakt befinden sich Büroräume des Heideflächenvereines sowie ein Appartement für den im Sommer hier ansässigen Schäfer. Im nördlichen Nebentrakt sind Lager-, Technik-, und Sanitärräume untergebracht.
Die Geometrie aller Gebäudeteile ist einfach und nach funktionalen Gesichtpunkten geplant.
Weit auskragende Vordächer über dem Mittelschiff leiten aus der Landschaft in das Gebäude über und dienen zugleich als Regen- und Sonnenschutz.
Konstruktion und Materialität
Nach dem Prinzip einer nachhaltigen Bauweise werden umweltschonende und recyclebare Baustoffe
verwendet. Die Nebentrakte des HeideHauses sind in Mischbauweise als Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktionen errichtet. Eine Schalung aus unbehandelten Lärchenholz dient als Wetterschutz. Die Fenster sind Holz-Aluminiumkonstruktionen mit optimierten U-Werten.
Die Dächer sind durchgängig hochwärmegedämmt; die Seitenschiffe zudem extensiv begrünt.
Nichttragende Innenwände als leichte Trennwände ermöglichen einen einen hohen Grad an funktionaler Flexibilität.
Holz ist neben der Konstruktion des Daches des Mittelschiffes das im wesentlichen verwendete Material für den Innenausbau und vermittelt den Nutzern eine angenehme und freundliche Atmosphäre mit hoher Lebensqualität.
Energie
Der Neubau ist als Niedrigenergiegebäude geplant. Die Anforderungen der ENEV werden deutlich unterschritten. Eine weitgehende Versorgung mit regenerativen Energieträgern ist gegeben. Die haustechnischen Anlagen sind nach funktionalen Gesichtpunkten einfach und räumlich kompakt konzipiert. Lange Installationwege werden – unter Wahrung der größtmöglichen Flexibilität - vermieden.
Das HeideHaus wird mit einer Wärmepumpe beheizt, die über eine Erdkollektorfläche im Aussenbereich dem Erdreich Wärme entzieht und mit der vollflächig verlegten Fussbodenheizung die einzelnen Räume temperiert. Auf den Einbau einer Lüftungsanlage im Seminarbereich wurde zugunsten einer natürlichen Fensterlüftung verzichtet.
Noch nicht fertig:
Auf dem Dach des Mittelschiffes ist eine in die Dachdeckung integrierte Photovoltaikanlage (Dünnschichtfolie) installiert. Die Photovoltaikanlage liefert etwa 7.200 Kwh Strom pro Jahr. Das entspricht 95% der benötigten Energie für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung.
Bei energieeffizienter Betriebsführung ist durchaus der Status eines Nullenergiehauses
erreichbar.
Der Neubau des HeideHauses ist als eingeschossiger, nach Osten und Westen offener Pavillon in der ebenen Landschaft der Fröttmaninger Heide konzipiert.
In der Südostecke der Heide direkt gegenüber der U-Bahnstation Fröttmaning gelegen bildet das neue Gebäude das Entree in die Fröttmaninger Heide. Der Zugang für die Besucher/-innen erfolgt über den neuen Heideplatz und das vorhandene Fuß- und Radwegenetz.
Funktion und Gestalt
Die Leitidee für das räumliche Konzept des Heidehauses resultiert aus dem Bezug zur umgebenden Landschaft. Das Bildungshaus ist in Grund- und Aufriss als dreischiffige Anlage konzipiert; dabei öffnet sich das als publikumsintensiver Seminar- und Aufenthaltsbereich konzipierte hohe Mittelschiff an seinen Schmalseiten großflächig zur offenen Heidelandschaft. Hier im kommunikativen Zentrum des HeideHauses werden die Besucher/-innen empfangen.
Die beiden Seitenschiffe sind niedriger und nehmen Verwaltungs- und Nebenfunktionen auf. Im südlichen Nebentrakt befinden sich Büroräume des Heideflächenvereines sowie ein Appartement für den im Sommer hier ansässigen Schäfer. Im nördlichen Nebentrakt sind Lager-, Technik-, und Sanitärräume untergebracht.
Die Geometrie aller Gebäudeteile ist einfach und nach funktionalen Gesichtpunkten geplant.
Weit auskragende Vordächer über dem Mittelschiff leiten aus der Landschaft in das Gebäude über und dienen zugleich als Regen- und Sonnenschutz.
Konstruktion und Materialität
Nach dem Prinzip einer nachhaltigen Bauweise werden umweltschonende und recyclebare Baustoffe
verwendet. Die Nebentrakte des HeideHauses sind in Mischbauweise als Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktionen errichtet. Eine Schalung aus unbehandelten Lärchenholz dient als Wetterschutz. Die Fenster sind Holz-Aluminiumkonstruktionen mit optimierten U-Werten.
Die Dächer sind durchgängig hochwärmegedämmt; die Seitenschiffe zudem extensiv begrünt.
Nichttragende Innenwände als leichte Trennwände ermöglichen einen einen hohen Grad an funktionaler Flexibilität.
Holz ist neben der Konstruktion des Daches des Mittelschiffes das im wesentlichen verwendete Material für den Innenausbau und vermittelt den Nutzern eine angenehme und freundliche Atmosphäre mit hoher Lebensqualität.
Energie
Der Neubau ist als Niedrigenergiegebäude geplant. Die Anforderungen der ENEV werden deutlich unterschritten. Eine weitgehende Versorgung mit regenerativen Energieträgern ist gegeben. Die haustechnischen Anlagen sind nach funktionalen Gesichtpunkten einfach und räumlich kompakt konzipiert. Lange Installationwege werden – unter Wahrung der größtmöglichen Flexibilität - vermieden.
Das HeideHaus wird mit einer Wärmepumpe beheizt, die über eine Erdkollektorfläche im Aussenbereich dem Erdreich Wärme entzieht und mit der vollflächig verlegten Fussbodenheizung die einzelnen Räume temperiert. Auf den Einbau einer Lüftungsanlage im Seminarbereich wurde zugunsten einer natürlichen Fensterlüftung verzichtet.
Noch nicht fertig:
Auf dem Dach des Mittelschiffes ist eine in die Dachdeckung integrierte Photovoltaikanlage (Dünnschichtfolie) installiert. Die Photovoltaikanlage liefert etwa 7.200 Kwh Strom pro Jahr. Das entspricht 95% der benötigten Energie für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung.
Bei energieeffizienter Betriebsführung ist durchaus der Status eines Nullenergiehauses
erreichbar.
