Oertel + Biehler Architekten
Turmberg Strasse 24
D-76227 Karlsruhe
T 0721 / 831150
F 0721 / 8311525
info@oertel-arch.de
Turmberg Strasse 24
D-76227 Karlsruhe
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Internationaler Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Hauptstadt Berlin - Parlamentsviertel im Spreebogen" Berlin 1993
Auslober
Bundesrepublik Deutschland und Land Berlin
835 abgegebene Arbeiten aus 48 Staaten
Auszeichnung
Ankauf (Rang 9-22)
Veröffentlichungen
Wettbewerbe Aktuell 1993 Heft 4
Hauptstadt Berlin 1993, Birkhäuser Verlag
Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts
Zwischen dem historischen Berlin und dem Stadtteil Moabit wird das neue Parlamentsviertel als geschlossenes, kompaktes Stadtquartier eingefügt. Die vorhandenen magistralen Strassen Moabits und Berlins werden aufgenommen und durch das Quartier hindurch geführt. Die grossen Gebäude der Verfassungsorgane (Bundestag, Bundesrat und Bundeskanzleramt) liegen sichtbar und hervorgehoben am Rand des Tiergartens.
Grosse öffentliche Räume bieten diesen Häusern ein Umfeld für unterschiedliche Nutzungen ebenso wie für angemessene Repräsentation. Über ein dicht bebautes Quartier mit Häusern unterschiedlichter und vielfältigster Nutzung nördlich der Spree wird die Verbindung zur angrenzenden Stadt hergestellt. Diese Ordnung und Organisation macht eine Form städtischer Nutzung möglich, die insgesamt zu einem lebendigen Parlaments- und Regierungsviertel beitragen kann. Diese Entwicklung würde gestützt und gefördert, wenn es gelänge die vorgeschlagenen Sondernutzungen im Spreebogen anzusiedeln.
In diesem Zusammenhang erweist sich die bauliche Öffnung der Blöcke zur Spree zusätzlich als Vorteil. Die Übergänge zum Tiergarten sind anspruchsvoll gelöst, da die vorgeschlagenen Alleen, Plätze, Räume, aber auch Positionen einzelner Häuser des Quartiers in Beziehung zum Wegesystem des Tiergartens gesetzt werden.
In das grosse vorhandene Feld (Platz der Republik) zwischen Reichstag und Kongresshalle wird das Haus des Bundesrates eingefügt, diesen Raum gliedernd, ohne ihn zu teilen. Das Kanzleramt mit seinem Garten im Norden der Spree setzt eine Entwicklung und Gestaltung des Spreeraums fort, die im Westen mit dem Schloss Bellevue begonnen wurde: ein Stück Landschafts - und Palais-Gartenspree mitten in Berlin.
Bundesrepublik Deutschland und Land Berlin
835 abgegebene Arbeiten aus 48 Staaten
Auszeichnung
Ankauf (Rang 9-22)
Veröffentlichungen
Wettbewerbe Aktuell 1993 Heft 4
Hauptstadt Berlin 1993, Birkhäuser Verlag
Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts
Zwischen dem historischen Berlin und dem Stadtteil Moabit wird das neue Parlamentsviertel als geschlossenes, kompaktes Stadtquartier eingefügt. Die vorhandenen magistralen Strassen Moabits und Berlins werden aufgenommen und durch das Quartier hindurch geführt. Die grossen Gebäude der Verfassungsorgane (Bundestag, Bundesrat und Bundeskanzleramt) liegen sichtbar und hervorgehoben am Rand des Tiergartens.
Grosse öffentliche Räume bieten diesen Häusern ein Umfeld für unterschiedliche Nutzungen ebenso wie für angemessene Repräsentation. Über ein dicht bebautes Quartier mit Häusern unterschiedlichter und vielfältigster Nutzung nördlich der Spree wird die Verbindung zur angrenzenden Stadt hergestellt. Diese Ordnung und Organisation macht eine Form städtischer Nutzung möglich, die insgesamt zu einem lebendigen Parlaments- und Regierungsviertel beitragen kann. Diese Entwicklung würde gestützt und gefördert, wenn es gelänge die vorgeschlagenen Sondernutzungen im Spreebogen anzusiedeln.
In diesem Zusammenhang erweist sich die bauliche Öffnung der Blöcke zur Spree zusätzlich als Vorteil. Die Übergänge zum Tiergarten sind anspruchsvoll gelöst, da die vorgeschlagenen Alleen, Plätze, Räume, aber auch Positionen einzelner Häuser des Quartiers in Beziehung zum Wegesystem des Tiergartens gesetzt werden.
In das grosse vorhandene Feld (Platz der Republik) zwischen Reichstag und Kongresshalle wird das Haus des Bundesrates eingefügt, diesen Raum gliedernd, ohne ihn zu teilen. Das Kanzleramt mit seinem Garten im Norden der Spree setzt eine Entwicklung und Gestaltung des Spreeraums fort, die im Westen mit dem Schloss Bellevue begonnen wurde: ein Stück Landschafts - und Palais-Gartenspree mitten in Berlin.
Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb "Ehemalige Leopoldsfeste" Rastatt 1993
Auslober
Stadt Rastatt
Auszeichnung
1. Preis
Realisierung
1994-1998
Das Planungsgebiet umfasst das östlich der Friedrich-Ebert-Strasse gelegene Teilstück der ehemaligen Leopoldsfeste.
Durch die Umnutzung extensiv oder städtebaulich falsch genutzter innerstädtischer Flächen soll die Ausdehnung der Siedlungsflächen verringert und die Attraktivität der Stadtgefüges erhöht werden.
Als allgemeine Zielsetzung des Entwurfes für das Baugebiet wird eine klare städtebauliche Struktur vorgeschlagen, die eine grundlegende und zusammenhängende baulich- freiräumliche Neuordnung im Süden Rastatts. ermöglicht.
Das Gebiet schliesst einen grossen parkähnlichen Grünbereich im Süden der Stadt mit ein. Die innerhalb dieses Bereiches gelegenen Relikte der Festungsanlagen sollen Stadtgeschichte erlebbar machen und dem Gebiet der Leopoldsfeste einen Teil ihrer verlorengegangenen Identität zurückgeben.
Im Innern gliedert sich das neue Wohngebiet in überschaubare, einzelne Teilgebiete mit zweigeschossigen Reihenhäusern bzw. gereihten dreigeschossigen Stadthäusern und Garagen. Da auf grosse Wohn- und Freiraumqualität in dieser modernen Gartenstadt Wert gelegt wird, haben alle Hauseinheiten einen entsprechenden Garten- und Freiraumanteil.
Diese "kleinen Nachbarschaften" bilden ein streng geordnetes Siedlungsgefüge, das in Kontrast steht zu dem naturräumlichen Element des markanten Waldrandes. Zwischen diesen Elemente erstreckt sich ein grosszügiger Landschaftspark.
Der gestalterische Anspruch an die Architektur muss im Zusammenhang mit dem Bemühen um Wirtschaftlichkeit und der Berücksichtigung ökologischer Aspekte wie Reduzierung des Heizwärmebedarfs und Brauchwassererwärmung durch Sonnenkollektoren gesehen werden. Innerhalb der vorgegebenen städtebaulichen Struktur wird eine gestalterische Vielfalt der Architektur ermöglicht, ohne dass die Homogenität des Gesamtgebiets verloren geht.
Für die Planung der Gebäude werden die Trauf- und Firsthöhen, sowie die Dachneigung von der Zahl der Geschosse abhängig gemacht. Diese haben jedoch innerhalb einer Nachbarschaft einheitlich zu erfolgen. Darüberhinaus sollen lediglich die Geschosszahlen und die Obergrenzen der Grundstücksausnutzung die zukünftige Bebauung bestimmen.
Stadt Rastatt
Auszeichnung
1. Preis
Realisierung
1994-1998
Das Planungsgebiet umfasst das östlich der Friedrich-Ebert-Strasse gelegene Teilstück der ehemaligen Leopoldsfeste.
Durch die Umnutzung extensiv oder städtebaulich falsch genutzter innerstädtischer Flächen soll die Ausdehnung der Siedlungsflächen verringert und die Attraktivität der Stadtgefüges erhöht werden.
Als allgemeine Zielsetzung des Entwurfes für das Baugebiet wird eine klare städtebauliche Struktur vorgeschlagen, die eine grundlegende und zusammenhängende baulich- freiräumliche Neuordnung im Süden Rastatts. ermöglicht.
Das Gebiet schliesst einen grossen parkähnlichen Grünbereich im Süden der Stadt mit ein. Die innerhalb dieses Bereiches gelegenen Relikte der Festungsanlagen sollen Stadtgeschichte erlebbar machen und dem Gebiet der Leopoldsfeste einen Teil ihrer verlorengegangenen Identität zurückgeben.
Im Innern gliedert sich das neue Wohngebiet in überschaubare, einzelne Teilgebiete mit zweigeschossigen Reihenhäusern bzw. gereihten dreigeschossigen Stadthäusern und Garagen. Da auf grosse Wohn- und Freiraumqualität in dieser modernen Gartenstadt Wert gelegt wird, haben alle Hauseinheiten einen entsprechenden Garten- und Freiraumanteil.
Diese "kleinen Nachbarschaften" bilden ein streng geordnetes Siedlungsgefüge, das in Kontrast steht zu dem naturräumlichen Element des markanten Waldrandes. Zwischen diesen Elemente erstreckt sich ein grosszügiger Landschaftspark.
Der gestalterische Anspruch an die Architektur muss im Zusammenhang mit dem Bemühen um Wirtschaftlichkeit und der Berücksichtigung ökologischer Aspekte wie Reduzierung des Heizwärmebedarfs und Brauchwassererwärmung durch Sonnenkollektoren gesehen werden. Innerhalb der vorgegebenen städtebaulichen Struktur wird eine gestalterische Vielfalt der Architektur ermöglicht, ohne dass die Homogenität des Gesamtgebiets verloren geht.
Für die Planung der Gebäude werden die Trauf- und Firsthöhen, sowie die Dachneigung von der Zahl der Geschosse abhängig gemacht. Diese haben jedoch innerhalb einer Nachbarschaft einheitlich zu erfolgen. Darüberhinaus sollen lediglich die Geschosszahlen und die Obergrenzen der Grundstücksausnutzung die zukünftige Bebauung bestimmen.
Internationaler Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideewettbewerb "Karlsruhe - Südost - Gottesaue" Karlsruhe 1993
Auslober
Stadt Karlsruhe
82 abgegebene Arbeiten
Auszeichnung
3. Preis
Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts:
Die Stadtvorstellung der Verfasser beruht auf einem Verständnis, das die Komplexität der vorhandenen Stadtstruktur zum wesentlichen Entwurfskriterium macht.
Die Analyse der speziellen Situation basiert nicht nur auf einer Fixierung des für Karlsruhe typischen Fächergrundrisses, sondern die Verfasser finden hier sehr viele differenzierte Strukturen. Deren Grössenordnung wurde aus dem Bereich der Durlacher Allee abgeleitet und dem Entwurfsprinzip zugrunde gelegt. Diese Haltung wird positiv beurteilt, da sie eine weiter entwickelbare Grundordnung innerhalb des Gebietes darstellt.
Dem Gottesauer Schloss mit seinem Umfeld wird innerhalb des Konzeptes eine wichtige Schlüsselaufgabe zugewiesen.
Das Parkkonzept basiert auf einer collagenartigen Sequenz geometrischer Felder, bei denen Schloss, Schlachthof, Jüdischer Friedhof und das Gaswerk die Bausteine darstellen. Mit diesem Konzept gelingt es in selbstverständlicher Weise, die heterogenen Elemente zu einer grossen Freiraumidee zu verknüpfen.
Die Zurückverlagerung der Wohnbebauung an der Lohfeldsiedlung gibt dem Gottesauer Schloss die Möglichkeit, aus der rückwertigen Lage ohne Achsverlängerung herauszukommen. Der in Ost-West-Ausdehnung zu entwickelnde Stadtpark ist im Endausbau groszügig und hat jeweils im Osten bzw. im Westen unterschiedliche Schwerpunkte.
Eine Schrittweise Verwirklichung des Gesamtkoneptes ist ohne Inanspruchnahme der Flächen des Bundesbahn-Ausbesserungswerkes möglich. Die Vorschläge für die Integration der Musikhochschule und des Areals Schlachthof und des Mendelsohnplatzes sind sehr überzeugend und verknüpfen den rückwärtigen Park in individueller Weise mit der Durlacher Allee. Die Problematik des Anschlusses an die Oststadt wird hierbei sehr qualifiziert gelöst.
Die Vorschläge für die Neubebauung auf dem Bundesbahngelände sind sehr überzeugend, ergeben eine städtische, direkte und eine eigene Quartiersidentität.
Die Verwendung und Integration einiger alter Bahngebäude und die Aufnahme der Richtung tradieren in selbstverständlicher Weise die alte Nutzung.
Die Berücksichtigung vorhandener wertvoller Vegetationsstrukturen im mittleren Bereich scheint weitgehend möglich.
Der Entwurf zeichnet sich aus ökonomischer Sicht durch ein wirtschaftliches Verhältnis von bebaubarer Fläche zu Frei- und Grünflächen aus. Die Arbeit bietet einen weit überdurchschnittlichen Flächenanteil für Wohn-bauland an. Der Investitionsaufwand für Infrastruktur liegt im Vergleich zu den übrigen Arbeiten weit unter dem Durchschnitt.
Stadt Karlsruhe
82 abgegebene Arbeiten
Auszeichnung
3. Preis
Auszug aus dem Protokoll des Preisgerichts:
Die Stadtvorstellung der Verfasser beruht auf einem Verständnis, das die Komplexität der vorhandenen Stadtstruktur zum wesentlichen Entwurfskriterium macht.
Die Analyse der speziellen Situation basiert nicht nur auf einer Fixierung des für Karlsruhe typischen Fächergrundrisses, sondern die Verfasser finden hier sehr viele differenzierte Strukturen. Deren Grössenordnung wurde aus dem Bereich der Durlacher Allee abgeleitet und dem Entwurfsprinzip zugrunde gelegt. Diese Haltung wird positiv beurteilt, da sie eine weiter entwickelbare Grundordnung innerhalb des Gebietes darstellt.
Dem Gottesauer Schloss mit seinem Umfeld wird innerhalb des Konzeptes eine wichtige Schlüsselaufgabe zugewiesen.
Das Parkkonzept basiert auf einer collagenartigen Sequenz geometrischer Felder, bei denen Schloss, Schlachthof, Jüdischer Friedhof und das Gaswerk die Bausteine darstellen. Mit diesem Konzept gelingt es in selbstverständlicher Weise, die heterogenen Elemente zu einer grossen Freiraumidee zu verknüpfen.
Die Zurückverlagerung der Wohnbebauung an der Lohfeldsiedlung gibt dem Gottesauer Schloss die Möglichkeit, aus der rückwertigen Lage ohne Achsverlängerung herauszukommen. Der in Ost-West-Ausdehnung zu entwickelnde Stadtpark ist im Endausbau groszügig und hat jeweils im Osten bzw. im Westen unterschiedliche Schwerpunkte.
Eine Schrittweise Verwirklichung des Gesamtkoneptes ist ohne Inanspruchnahme der Flächen des Bundesbahn-Ausbesserungswerkes möglich. Die Vorschläge für die Integration der Musikhochschule und des Areals Schlachthof und des Mendelsohnplatzes sind sehr überzeugend und verknüpfen den rückwärtigen Park in individueller Weise mit der Durlacher Allee. Die Problematik des Anschlusses an die Oststadt wird hierbei sehr qualifiziert gelöst.
Die Vorschläge für die Neubebauung auf dem Bundesbahngelände sind sehr überzeugend, ergeben eine städtische, direkte und eine eigene Quartiersidentität.
Die Verwendung und Integration einiger alter Bahngebäude und die Aufnahme der Richtung tradieren in selbstverständlicher Weise die alte Nutzung.
Die Berücksichtigung vorhandener wertvoller Vegetationsstrukturen im mittleren Bereich scheint weitgehend möglich.
Der Entwurf zeichnet sich aus ökonomischer Sicht durch ein wirtschaftliches Verhältnis von bebaubarer Fläche zu Frei- und Grünflächen aus. Die Arbeit bietet einen weit überdurchschnittlichen Flächenanteil für Wohn-bauland an. Der Investitionsaufwand für Infrastruktur liegt im Vergleich zu den übrigen Arbeiten weit unter dem Durchschnitt.
Stadthaus in der Altstadt Karlsruhe
Auftraggeber
Anna Oertel
Zeitraum
1985 Realisierung
Projektdaten
Grundstücksfläche: 142 qm
Wohnfläche: 215 qm
Umbauter Raum 1.168 cbm
Auszeichnung
Auszeichnung guter Bauten 1987
Bund Deutscher Architekten BDA
Landesverband Baden-Württemberg
Eingebunden im "Dörfle", einer Wohnsiedlung in der Altstadt mit typischer Blockrandbebauung, die im Zuge der Flächensanierung entstand, steht das Stadthaus an einer direkt auf das Schloss zulaufenden Strasse.
Unter Berücksichigung der städtebaulichen Einbindung in das Stadtgefüge der Altstadt mit ihren kleinen Bauflächen, ergeben sich auf vier verschiedenen Ebenen verteilte Wohnflächen.
Der Grundriss des 7,50 m breiten Hauses ist so angelegt, dass sich im EG neben der Garage der Eingangsbereich und die Küche mit Zugang zum Garten befinden. Über eine zum Garten orientierte Treppe sind Küche und Wohnraum im 1.OG miteinander und mit dem Garten verbunden. Im 2.OG befinden sich Schlafräume und Bäder der Hauptwohnung. Im DG mit der dazugehörenden Empore ist eine kleine Einliegerwohnung untergebracht.
Das Gebäude gliedert sich konstruktiv und in der Raumeinteilung symmetrisch in drei Zonen, die sowohl als durchbindende (1.OG und DG), als auch als unterteilte Räume (KG, EG, 2.OG und Empore) ausgebildet sind.
Diese Gliederung zeigt sich auch in der Fassadenausbildung , die zudem in drei horizontale Zonen gegliedert ist: das Erdgeschoss als Sockel in Sichtbeton, das 1. und 2.OG als verputzter Massivbau und das Dachgeschoss als dem Gebäude aufgesetztes "Holzhaus".Grundrissanordnung und Symmetrie der Fassade finden ihre Fortsetzung in der Gestaltung der kleinen Gartenterrasse zum Gemeinschaftshof.
Auszug aus der Begründung des BDA:
Durch eine klare, unaufwendige Fassadengliederung und eine sichere farbliche Akzentuierung hebt sich das Stadthaus von den grobschlächtigen Nachbarbauten deutlich ab.
Anna Oertel
Zeitraum
1985 Realisierung
Projektdaten
Grundstücksfläche: 142 qm
Wohnfläche: 215 qm
Umbauter Raum 1.168 cbm
Auszeichnung
Auszeichnung guter Bauten 1987
Bund Deutscher Architekten BDA
Landesverband Baden-Württemberg
Eingebunden im "Dörfle", einer Wohnsiedlung in der Altstadt mit typischer Blockrandbebauung, die im Zuge der Flächensanierung entstand, steht das Stadthaus an einer direkt auf das Schloss zulaufenden Strasse.
Unter Berücksichigung der städtebaulichen Einbindung in das Stadtgefüge der Altstadt mit ihren kleinen Bauflächen, ergeben sich auf vier verschiedenen Ebenen verteilte Wohnflächen.
Der Grundriss des 7,50 m breiten Hauses ist so angelegt, dass sich im EG neben der Garage der Eingangsbereich und die Küche mit Zugang zum Garten befinden. Über eine zum Garten orientierte Treppe sind Küche und Wohnraum im 1.OG miteinander und mit dem Garten verbunden. Im 2.OG befinden sich Schlafräume und Bäder der Hauptwohnung. Im DG mit der dazugehörenden Empore ist eine kleine Einliegerwohnung untergebracht.
Das Gebäude gliedert sich konstruktiv und in der Raumeinteilung symmetrisch in drei Zonen, die sowohl als durchbindende (1.OG und DG), als auch als unterteilte Räume (KG, EG, 2.OG und Empore) ausgebildet sind.
Diese Gliederung zeigt sich auch in der Fassadenausbildung , die zudem in drei horizontale Zonen gegliedert ist: das Erdgeschoss als Sockel in Sichtbeton, das 1. und 2.OG als verputzter Massivbau und das Dachgeschoss als dem Gebäude aufgesetztes "Holzhaus".Grundrissanordnung und Symmetrie der Fassade finden ihre Fortsetzung in der Gestaltung der kleinen Gartenterrasse zum Gemeinschaftshof.
Auszug aus der Begründung des BDA:
Durch eine klare, unaufwendige Fassadengliederung und eine sichere farbliche Akzentuierung hebt sich das Stadthaus von den grobschlächtigen Nachbarbauten deutlich ab.
Neubau eines Zahntechnischen Laborgebäudes Eggenstein, Landkreis Karlsruhe
Auftraggeber
Norbert Hirsch
Zeitraum
1981 Realisierung
Das Projekt befindet sich in Eggenstein, einer ländlichen Wohngemeinde im Verdichtungsraum von Karlsruhe. Der Neubau des Laborgebäudes befindet sich im hinteren Teil eines für diese Gegend typischen schmalen, langen Grundstücks. Zwischen Neubau und Altbau erschliesst ein bauliches Bindeglied das Labor und das Büro, welches im EG des Altbaus untergebracht ist.
In linearer Addition folgen vier zahntechnische Abteilungen die funktional und formal ihren Abschluss im grossen Raum des keramischen Bereichs finden. Nebenräume, WC-Anlagen, Umkleiden und ein Aufenthaltsraum mit Küche befinden sich im Untergeschoss, das natürlich belichtet und belüftet ist.
Zeitraum
1981 Realisierung
Das Projekt befindet sich in Eggenstein, einer ländlichen Wohngemeinde im Verdichtungsraum von Karlsruhe. Der Neubau des Laborgebäudes befindet sich im hinteren Teil eines für diese Gegend typischen schmalen, langen Grundstücks. Zwischen Neubau und Altbau erschliesst ein bauliches Bindeglied das Labor und das Büro, welches im EG des Altbaus untergebracht ist.
In linearer Addition folgen vier zahntechnische Abteilungen die funktional und formal ihren Abschluss im grossen Raum des keramischen Bereichs finden. Nebenräume, WC-Anlagen, Umkleiden und ein Aufenthaltsraum mit Küche befinden sich im Untergeschoss, das natürlich belichtet und belüftet ist.
Neu- und Umbau der Hauptverwaltung der BBBank Karlsruhe
mit Tiefgarage und Freianlagen im Zentralhof Karlsruhe
Auftraggeber
BBBank Karlsruhe
Zeitraum
1983 Wettbewerb 1.Stufe: 2.Preis
1984 Wettbewerb 2. Stufe: 1.Preis
1989-1993 Realisierung
Bauvolumen
65 Mio DM
Das Planungsgebiet, ein trapezförmiger Häuserblock im Stadtzentrum von Karlsruhe war durch eine heterogene Bebauung und Nutzung geprägt. Der Hofbereich, der als Parkierungsfläche diente, war in einem stadträumlich und gestalterisch sehr unbefriedigenden Zustand und bedurfte einer dringenden Neuordnung .
Hierbei sollten die Belange der Stadtplanung, der Denkmalpflege und der Anlieger beachtet und in ein umfassendes Gesamtkonzept für den "Zentralhof" eingebracht werden. Andererseits galt es, den Zielvorstellungen des Stadtplanungsamtes Rechnung zu tragen, den Raumbedarf der Badischen Beamtenbank zu decken und das grosse Stellplatzdefizit in der näheren Umgebung soweit wie möglich zu mindern.
Wesentliche Elemente der Planung waren:Städtebauliche Neuordnung des Zentralhofes durch das Einfügen eines durchgehenden Querbaues von der Wald- zur Herrenstrasse. Damit wird ein bankeigener und ein öffentlicher Hofbereich geschafffen
Masstäbliche Einfügung der Neubauten in die Waldstrasse und die Herrenstrasse. Dieser "Ort" wird charakterisiert durch das Nebeneinander von Bauten aus unterschiedlichen Zeit- und Stilepochen. Insbesondere die Waldstrassse ist durch Bruchstellen gekennzeichnet. Dieses für die Waldstrassse typische Element wird beim angestrebten Erhalt von drei Häusern aus den 18.Jahrhundert unterstrichen und betont.
- Anlegen einer Passage in der Achse des Querbaus der Bankerweiterung mit Zugang zur TG.
- Städtebauliche Neuordnung und Neugestaltung des gesamten Zentralhofes mit umfangreichen Massnahmen zur Bepflanzung und Begrünung zur Verbesserung des Kleinklimas.
- Durch den Querbau der Bankerweiterung Anlage eines abgeschlossenen Bankhofes.
- Zu- und Abfahrten an der Wald- und Herrenstrasse zur TG und für Kurzparker.
Auftraggeber
BBBank Karlsruhe
Zeitraum
1983 Wettbewerb 1.Stufe: 2.Preis
1984 Wettbewerb 2. Stufe: 1.Preis
1989-1993 Realisierung
Bauvolumen
65 Mio DM
Das Planungsgebiet, ein trapezförmiger Häuserblock im Stadtzentrum von Karlsruhe war durch eine heterogene Bebauung und Nutzung geprägt. Der Hofbereich, der als Parkierungsfläche diente, war in einem stadträumlich und gestalterisch sehr unbefriedigenden Zustand und bedurfte einer dringenden Neuordnung .
Hierbei sollten die Belange der Stadtplanung, der Denkmalpflege und der Anlieger beachtet und in ein umfassendes Gesamtkonzept für den "Zentralhof" eingebracht werden. Andererseits galt es, den Zielvorstellungen des Stadtplanungsamtes Rechnung zu tragen, den Raumbedarf der Badischen Beamtenbank zu decken und das grosse Stellplatzdefizit in der näheren Umgebung soweit wie möglich zu mindern.
Wesentliche Elemente der Planung waren:Städtebauliche Neuordnung des Zentralhofes durch das Einfügen eines durchgehenden Querbaues von der Wald- zur Herrenstrasse. Damit wird ein bankeigener und ein öffentlicher Hofbereich geschafffen
Masstäbliche Einfügung der Neubauten in die Waldstrasse und die Herrenstrasse. Dieser "Ort" wird charakterisiert durch das Nebeneinander von Bauten aus unterschiedlichen Zeit- und Stilepochen. Insbesondere die Waldstrassse ist durch Bruchstellen gekennzeichnet. Dieses für die Waldstrassse typische Element wird beim angestrebten Erhalt von drei Häusern aus den 18.Jahrhundert unterstrichen und betont.
- Anlegen einer Passage in der Achse des Querbaus der Bankerweiterung mit Zugang zur TG.
- Städtebauliche Neuordnung und Neugestaltung des gesamten Zentralhofes mit umfangreichen Massnahmen zur Bepflanzung und Begrünung zur Verbesserung des Kleinklimas.
- Durch den Querbau der Bankerweiterung Anlage eines abgeschlossenen Bankhofes.
- Zu- und Abfahrten an der Wald- und Herrenstrasse zur TG und für Kurzparker.
Umbau und Erweiterung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden
Auftraggeber
Land Baden-Württemberg
Staatliches Hochbauamt I, Karlsruhe
Aussenstelle Baden-Baden
Zeitraum
1990-1991
Die Kunsthalle Baden-Baden wurde in den Jahren 1908 bis 1909 nach den Plänen des Karlsruher Architekten Hermann Billing erbaut. Seinen Ruf als Juwel unter den Ausstellungshäusern Deutschlands verdankt der Bau hauptsächlich der wunderbaren Gliederung des Obergeschosses, dessen Ausstellungssäle in bezug auf Licht, Proportion und Ablauf noch heute als ideal gelten.
Die Umbau- und Erweiterungsmassnahmen, die 1990 begonnen und 1991 abgeschlossen wurden, waren aus mehreren Gründen erforderlich geworden. Die Aussenhaut des gesamten Gebäudes, das sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befand, musste - in Absprache mit dem Landesdenkmalamt - renoviert werden.
Im Inneren waren neue technische Anforderungen in bezug auf Beleuchtung, Klimatisierung und Abdunkelung der Säle gegeben. Für Bibliothek, Küche, Kataloglager und Verwaltung mussten neue Räume durch Umbau geschaffen werden. Organisatorische Mängel im Eingangs- und Foyerbereich wurden behoben und zusätzliche Flächen für die Verwaltung durch eine "Erweiterung nach Innen", d.h. durch eine Überdachung des bis dahin offenen Lichthofes geschaffen. Dieser "neue" Hof, der bisher für Besucher nicht einsehbar und zugänglich war, da das Foyer in den 60er Jahren hier geschlossen wurde, ist der grösste bauliche Eingriff der gesamten Massnahme.
Ein flachgeneigtes Glasdach belichtet zwei übereinander liegende, versetzte Emporen, die mit dem Erdgeschoss durch eine Stahl-Wendeltreppe mit Holzstufen verbunden sind. Dieser Lichthof und das umgebaute Foyer wurden räumlich durch ein grosses, verglastes Raumfenster verbunden, vor dem die neue Kassentheke steht.
Der nach Umbauen in den 60er Jahren etwas düstere und verbaute Eingangsbereich wirkt jetzt grosszügiger und heller und ermöglicht interessante Durch- und Einblicke in den Lichthof, das dahinterliegende Kataloglager sowie auf die Arbeitsemporen, die viel Tageslicht bis zum Foyer durchlassen.
Die Emporen und die Dachkonstruktion, die im Lichthof auf leichten Konsolen und mit seitlichem Abstand zu den verputztenWänden liegen, scheinen in diesem Raum zu schweben.
Alle tragenden Teile, die Geländer und die Treppenkonstruktion sind aus platingrau gestrichenem Stahl. Die Kasetten der Decken, sowie die Ummantelung der Treppe bestehen aus Lochblech. Alle Böden im Lichthof, im Erd- und Obergeschoss sind mit steingrauem, nicht reflektierendem Linoleum belegt. Alle Umbaumassnahmen die in diesem schlichten und einfache, dennoch monumentalen und edlen Bau durchgeführt wurden, sind gekennzeichnet sowohl durch formale Zurückhaltung als auch durch angemessene Akzentuierung des baulichen Eigriffs.
Land Baden-Württemberg
Staatliches Hochbauamt I, Karlsruhe
Aussenstelle Baden-Baden
Zeitraum
1990-1991
Die Kunsthalle Baden-Baden wurde in den Jahren 1908 bis 1909 nach den Plänen des Karlsruher Architekten Hermann Billing erbaut. Seinen Ruf als Juwel unter den Ausstellungshäusern Deutschlands verdankt der Bau hauptsächlich der wunderbaren Gliederung des Obergeschosses, dessen Ausstellungssäle in bezug auf Licht, Proportion und Ablauf noch heute als ideal gelten.
Die Umbau- und Erweiterungsmassnahmen, die 1990 begonnen und 1991 abgeschlossen wurden, waren aus mehreren Gründen erforderlich geworden. Die Aussenhaut des gesamten Gebäudes, das sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befand, musste - in Absprache mit dem Landesdenkmalamt - renoviert werden.
Im Inneren waren neue technische Anforderungen in bezug auf Beleuchtung, Klimatisierung und Abdunkelung der Säle gegeben. Für Bibliothek, Küche, Kataloglager und Verwaltung mussten neue Räume durch Umbau geschaffen werden. Organisatorische Mängel im Eingangs- und Foyerbereich wurden behoben und zusätzliche Flächen für die Verwaltung durch eine "Erweiterung nach Innen", d.h. durch eine Überdachung des bis dahin offenen Lichthofes geschaffen. Dieser "neue" Hof, der bisher für Besucher nicht einsehbar und zugänglich war, da das Foyer in den 60er Jahren hier geschlossen wurde, ist der grösste bauliche Eingriff der gesamten Massnahme.
Ein flachgeneigtes Glasdach belichtet zwei übereinander liegende, versetzte Emporen, die mit dem Erdgeschoss durch eine Stahl-Wendeltreppe mit Holzstufen verbunden sind. Dieser Lichthof und das umgebaute Foyer wurden räumlich durch ein grosses, verglastes Raumfenster verbunden, vor dem die neue Kassentheke steht.
Der nach Umbauen in den 60er Jahren etwas düstere und verbaute Eingangsbereich wirkt jetzt grosszügiger und heller und ermöglicht interessante Durch- und Einblicke in den Lichthof, das dahinterliegende Kataloglager sowie auf die Arbeitsemporen, die viel Tageslicht bis zum Foyer durchlassen.
Die Emporen und die Dachkonstruktion, die im Lichthof auf leichten Konsolen und mit seitlichem Abstand zu den verputztenWänden liegen, scheinen in diesem Raum zu schweben.
Alle tragenden Teile, die Geländer und die Treppenkonstruktion sind aus platingrau gestrichenem Stahl. Die Kasetten der Decken, sowie die Ummantelung der Treppe bestehen aus Lochblech. Alle Böden im Lichthof, im Erd- und Obergeschoss sind mit steingrauem, nicht reflektierendem Linoleum belegt. Alle Umbaumassnahmen die in diesem schlichten und einfache, dennoch monumentalen und edlen Bau durchgeführt wurden, sind gekennzeichnet sowohl durch formale Zurückhaltung als auch durch angemessene Akzentuierung des baulichen Eigriffs.
Städtebaulicher Ideenwettbewerb "Berliner Promenade" Saarbrücken 2005
Auslober
Landeshauptstadt Saarbrücken
37 abgegebene Arbeiten
Auszeichnung
Ankauf
Auszug aus dem Erläuterungsbericht:
Die heutige Bebauung im Kernbereich des städtebaulichen Ideenwettbewerbes wurde nach der Leitidee der "verdichteten Stadt" in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Berliner Promenade errichtet. Die fast geschlossene Bauzeile am Saarufer zwischen Luisenbrücke und Wilhelm-Heinrich-Brücke mit der hier dominierenden Hochhausbebauung riegelt die dahinter liegende Innenstadt mit ihrer Blockranbebauung aus dem ausgehenden 19.Jahrhundert nicht nur vollkommen vom Fluss ab, sondern ist in ihrer architektonisch-stadtgestalterischen Erscheinung ein typisches Beispiel des sogenannten "Vulgärfunktionalismus" dieser Zeit
Nach eingehender Analyse des Baubestandes und der Konstruktion der Berliner Promenade und vor dem Hintergrund der o.a. Forderungen, sowie dem städtebaulichen Potential des Wettbewerbesgebietes, haben sich die Verfasser entschlossen, Stadtumbau in diesem Fall als Neubau zu konzipieren: aus stadtgestalterischen, architektonischen, funktionalen und wirschaftlichen Überlegungen wird der Umbau der vorhandenen Substanz zu keiner befriedigendne Lösung führen.
Durch Aufnahme des Rhythmus der typischen Blockrandbebauung der Innenstadt wird eine Verzahnung mit der neuen Berliner Promenade am Freiraum Saarufer erreicht; die hier geschafffenen grosszügige Weiterführung der Wege- und Blickbeziehungen rückt das Zentrum der modernen Grossstadt Saarbrücken mit einfachen, aber markanten Mitteln wieder an den Fluss heran.
Landeshauptstadt Saarbrücken
37 abgegebene Arbeiten
Auszeichnung
Ankauf
Auszug aus dem Erläuterungsbericht:
Die heutige Bebauung im Kernbereich des städtebaulichen Ideenwettbewerbes wurde nach der Leitidee der "verdichteten Stadt" in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Berliner Promenade errichtet. Die fast geschlossene Bauzeile am Saarufer zwischen Luisenbrücke und Wilhelm-Heinrich-Brücke mit der hier dominierenden Hochhausbebauung riegelt die dahinter liegende Innenstadt mit ihrer Blockranbebauung aus dem ausgehenden 19.Jahrhundert nicht nur vollkommen vom Fluss ab, sondern ist in ihrer architektonisch-stadtgestalterischen Erscheinung ein typisches Beispiel des sogenannten "Vulgärfunktionalismus" dieser Zeit
Nach eingehender Analyse des Baubestandes und der Konstruktion der Berliner Promenade und vor dem Hintergrund der o.a. Forderungen, sowie dem städtebaulichen Potential des Wettbewerbesgebietes, haben sich die Verfasser entschlossen, Stadtumbau in diesem Fall als Neubau zu konzipieren: aus stadtgestalterischen, architektonischen, funktionalen und wirschaftlichen Überlegungen wird der Umbau der vorhandenen Substanz zu keiner befriedigendne Lösung führen.
Durch Aufnahme des Rhythmus der typischen Blockrandbebauung der Innenstadt wird eine Verzahnung mit der neuen Berliner Promenade am Freiraum Saarufer erreicht; die hier geschafffenen grosszügige Weiterführung der Wege- und Blickbeziehungen rückt das Zentrum der modernen Grossstadt Saarbrücken mit einfachen, aber markanten Mitteln wieder an den Fluss heran.
Karlsruhe Nordstadt
Konversion der ehemaligen U.S.-Wohnsiedlung "Von der Soldatensiedlung zum Wohnpark" Karlsruhe-Nordstadt
Auftraggeber
Volkswohnung GmbH, Karlsruhe
Zeitraum
1995 Wettbewerb 1. Preis
1995-2000 Realisierung
Projektdaten
Grösse des Areals: ca. 100 ha
- Anzahl der Wohnungen:1651 davon 909 Wohnungen in modernem Bestand
- 216 Wohnungen in Anbauten
- 526 Wohnungen in Aufstockungen
Umbauter Raum: 686.943 cbm
Gefördert im Landeswohnungsbauprogamm B-W.
Auszeichnung
Auftraggeber
Volkswohnung GmbH, Karlsruhe
Zeitraum
1995 Wettbewerb 1. Preis
1995-2000 Realisierung
Projektdaten
Grösse des Areals: ca. 100 ha
- Anzahl der Wohnungen:1651 davon 909 Wohnungen in modernem Bestand
- 216 Wohnungen in Anbauten
- 526 Wohnungen in Aufstockungen
Umbauter Raum: 686.943 cbm
Gefördert im Landeswohnungsbauprogamm B-W.
Auszeichnung
Karlsruhe-Nordstadt, "Von der Soldatensiedlung zum Wohnpark",
Bauherrenpreis 1999, Hohe Qualität - tragbare Kosten,
Bund Deutscher Architekten, Deutscher Städtetag,
Bundesverband Deutscher Wohnungsunternehmen
Mit dem Abzug der amerikanischen Garnisonen entstand in zahlreichen Städten Baden-Württembergs die seltene Chance, mit Hilfe grosser städtebaulicher Entwicklungsprojekte ganze Stadtviertel neu zu beleben. Weil diese jahrzehntelang praktisch ein Eigenleben geführt hatten, mussten sie nach dem Abzug der Soldaten sozial und baulich in den Stadtkontext integriert werden. In vielen Fällen war es zudem notwendig, die allzu grosszügig angelegten Kasenen und Wohnareale nicht nur baulich zu sanieren, sondern auch zu verdichten. Dies birgt jedoch die Gefahr, den ursprünglichen Charakter dieser Quatiere zu zerstören.
Bei der ehemaligen amerikanischen Militärsiedlung an der Erzbergerstrasse im Nordwesten von Karlsruhe, die sich über ein Areal von rund 100 Hektar erstreckt, ist es jedoch gelungen den Gebietscharakter weitgehend zu erhalten.
Etwa ein Drittel der nun 1.651 Wohnungen entstand durch Aufstockung der vorhandenen, meist drei- oder viergeschossigen Gebäude. Nur 216 Wohnungen kamen durch Anbauten hinzu. Die Verdichtung konnte so "masstäblich" - unter Wahrung der offenen Siedlungsstruktur - durchgeführt werden. Ausserdem wurde so einweitere Versiegelung des Bodens vermieden.
Zusätzlicher Flächenverbrauch entstand lediglich dort, wo neue Kopfbauten oder Treppenhäuser an die Stirnseiten der Häuserzeilen angefügt wurden.
Die Aufstockung bot sich auch desshalb an, weil die Dächer der fast fünfzig Jahre alten Gebäude ohnehin stark renovierungsbedürftig waren. Die Verbesserung des Freiraumbezugs der Wohnungen im Altbestand wurde durch das Vorsetzen grosszügiger Balkone verbessert. Bei den Wohnungen in Aufstockungen wird dies durch Terrassen und Loggien erreicht.
Da die Siedlung schon immer als "Stadt in der Stadt" über eine gemischte Struktur verfügte, lag es nahe, auch künftig Wohnraum mit Gewebe- und Dienstleistungsflächen zu mischen. So soll einer möglichen sozialen Abschottung vorgebeugt und zugleich die Verkehrsbelastung in der Stadt durch kurze Wege zwischen Wohnung und Arbeitsplatz gesenkt werden. Dabei wurde unter anderem ein denkmalgeschützes ehemaliges Kasernenareal im Baustil der 30er Jahre vollständig erhalten und für gewerbliche Zwecke umgebaut. An anderer Stelle entstanden aufgrund der unmittelbaren Nähe zu mehreren Hochschulen Wohnungen für Studenten und Gastdozenten.
Rund 7.500 Menschen finden in der neuen Nordstadt Wohnraum und Arbeitsplatz, wobei Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen etwa zu gleichen Teilen vertreten sind. Ein Teil der Häuser blieb solchen Eigentümern vorbehalten, die - nach Massgabe eines hierfür eigens erstelleten Bebauungsplans - selbst die erforderlichen Um- und Renovierungsarbeiten durchführten.
Sämtliche 526 Aufstockungen wurden in Holzrahmenbauweise ausgeführt und erfüllen die Niedrigenergie-Standards. Die Holzrahmenbauweise ermöglichte die durchweg zweigeschossige Aufstockung. Die Aussenwände sind mit 19 cm nur etwa halb so dick wie bei konventionellem Massivbau.
Beim Abbruch der Dachkonstruktionen wurde die darunterliegende Betondecke zwar erhalten - zur besseren Lastverteilung wurde jedoch zusätzlich eine weitere Holzbalkendecke eingezogen, die die Lasten der Aufstockung auf die tragenden Wände darunter verteilt. In dem zwischen diesen beiden Decken entstandene Hohlraum sind alle notwendigen Leitungen, sowie die Wärmedämmung untergebracht. Die aus Gasbetonsteinen aufgemauerten Treppenhäuser bilden einen aussteifenden Kern und tragen zusätzlich Teile der Dachlast.
Im Inneren sind sowohl die tragenden als auch die nicht tragenden Wände beidseitig doppelt mit Gipsfaserplatten versehen. Im Aussenbereich ruhen Laubengänge auf Stützen aus Brettschichtholz. Sie dienen unter anderem als zusätzliche Fluchtwege neben den Treppenhäusern. Verschiedene Aspekte des energie- und umweltschonenden Bauens wurden bei der Nachverdichtung besonders berücksichtigt:
Ein Hauptaspekt der Planungskonzeption besteht darin, trotz der grossen Anzahl neuer Wohnungen keine zusätzlichen Bodenflächen zu versiegeln und gleichzeitig das vorhandene Erschliessungssystem durch Rückbaumassnahmen und Begrünungen ökologisch aufzuwerten. Heizwärmebedarfsreduzierung durch Niedrigenergiebauweise, die Verwendung des nachwachsenden Baustoffes Holz, Regenwasserversickerung und Fernwärmeanschluss sind weitere wichtige Elemente der Umweltentlastung.
Innerstädtisches Zentrum BruchsalHauptverwaltung der Sparkasse Kraichgau, Bruchsal und kath. Vinzentiushaus
Auftraggeber
Sparkasse Kraichgau, Bruchsal
Kath. Kirchengemeinde "Unsere Liebe Frau", Bruchsal
Zeitraum
1994 Wettbewerb 1. Preis
1997-99 Realisierung
Bauvolumen
60 Mio. DM
Sparkasse Kraichgau, Bruchsal
Kath. Kirchengemeinde "Unsere Liebe Frau", Bruchsal
Zeitraum
1994 Wettbewerb 1. Preis
1997-99 Realisierung
Bauvolumen
60 Mio. DM
Die "rekonstruierte" Stadt
Die Bauaufgabe in der historischen Mitte der Stadt Bruchsal erfordert eine Analyse der Stadtstruktur vor der totalen Zerstörung im 2. Weltkrieg.
Ziel der Neuplanung ist es, mit der gemeinsamen Bauaufgabe von Sparkasse und Vinzentiushaus einen Baustein für eine zeitgemäße Rekonstruktion der Stadtmitte zu legen, in der Gebäude, Strassen, Gassen und Freiflächen wieder in einem räumlich erfahrbaren Kontext stehen.
Ziel der Neuplanung ist es, mit der gemeinsamen Bauaufgabe von Sparkasse und Vinzentiushaus einen Baustein für eine zeitgemäße Rekonstruktion der Stadtmitte zu legen, in der Gebäude, Strassen, Gassen und Freiflächen wieder in einem räumlich erfahrbaren Kontext stehen.
Kontextuelle Architektur
Der Block mit geschlossenen Raumkanten, den Sparkasse und Vinzentiushaus zwischen Friedrichsplatz und Stadtkirche bilden, besteht aus drei unterschiedlichen, aber in Volumen, Duktus, Struktur und Material aufeinander abgestimmten Bauten. Der Neubau der Sparkasse zeichnet die historischen Raumkanten nach. Als neues städtebauliches Element werden Arkaden im EG (Ladennutzung) in die Innenstadt von Bruchsal eingeführt.
Auch das Vinzentiushaus folgt in seiner baulichen Struktur der vorgegebenen Strassenflucht, nimmt aber in der Ausbildung des Erdgeschosses Bezug auf die Achse der gegenüberliegenden Stadtkirche und bildet so eine konkave Eingangssituation in Analogie zu historischen Vorgaben.
Auch das Vinzentiushaus folgt in seiner baulichen Struktur der vorgegebenen Strassenflucht, nimmt aber in der Ausbildung des Erdgeschosses Bezug auf die Achse der gegenüberliegenden Stadtkirche und bildet so eine konkave Eingangssituation in Analogie zu historischen Vorgaben.
Neubau Hauptverwaltung der Sparkasse
Das neue Verwaltungsgebäude "besetzt" eindeutig die Ecke Friedrichsplatz/Anton-Wetterer-Strasse auf der Grundlage der historischen Stadtpläne. Ein runder Treppenturm mit Fahrstuhl lenkt den Baukörper vom Strassenraum zum Platz um und markiert hier den neuen Eingang zur Sparkasse. Der Bau gliedert sich in drei Elemente : im EG Arkaden mit Ladengeschäften, darüber drei, in der Fassade stark horizontal ausgebildete Verwaltungsgeschosse und darüber das zurückgesetzte Dachgeschoss mit den Sitzungssälen und der Direktion.
Der neue Eingangsbereich der Sparkasse am Friedrichsplatz erschliesst Altbau und Neubau. Von hier erfolgt der Zugang zur umgebauten Kundenhalle im Altbau, als auch zu den Kombibüros der Verwaltung im 1. bis 3.OG.
Die notwendigen Stellplätze für das Gesamtprojekt werden in einer zweigeschossigen, gemeinsamen Tiefgarage untergebracht.
Der neue Eingangsbereich der Sparkasse am Friedrichsplatz erschliesst Altbau und Neubau. Von hier erfolgt der Zugang zur umgebauten Kundenhalle im Altbau, als auch zu den Kombibüros der Verwaltung im 1. bis 3.OG.
Die notwendigen Stellplätze für das Gesamtprojekt werden in einer zweigeschossigen, gemeinsamen Tiefgarage untergebracht.
Vinzentiushaus
EG und 1.OG erhalten eine Vormauerung aus dunkel grauen Fassaden-Betonsteinen, 2. bis 5.OG sind verputzt, ebenso der Pfarrsaal. Die stark gegliederten unteren Geschosse mit den öffentlichen Räumen und der Verwaltung werden durch einen plastischen Fries von den sehr ruhig gehaltenen Obergeschossen, die die Wohnungen aufnehmen, getrennt. Das Tonnendach des zurückgesetzten Dachgeschoss ist mit Titanzink gedeckt.
Das Gebäude ist entsprechend den Nutzungsanforderungen horizontal gegliedert.
Räume für den Gemeindebedarf sind im Erdgeschoss untergebracht, wobei der Pfarrsaal sich in einem elliptischen, frei in den Hof gestellten Baukörper befindet. Dieser Raum ist sowohl als Veranstaltungs-, als auch als Andachtsraum nutzbar. Die Räume für die Verwaltung befinden sich im OG.
Wohnungen für das Projekt "Mutter und Kind" wurden im 2. und 3. OG untergebracht und sind durch zwei separate Treppenhäuser erreichbar. Diese Treppenhäuser erschliessen auch die Wohnungen für den Pfarrer und die Ordensschwestern im zurückgesetzten Dachgeschoss.
Das Gebäude ist entsprechend den Nutzungsanforderungen horizontal gegliedert.
Räume für den Gemeindebedarf sind im Erdgeschoss untergebracht, wobei der Pfarrsaal sich in einem elliptischen, frei in den Hof gestellten Baukörper befindet. Dieser Raum ist sowohl als Veranstaltungs-, als auch als Andachtsraum nutzbar. Die Räume für die Verwaltung befinden sich im OG.
Wohnungen für das Projekt "Mutter und Kind" wurden im 2. und 3. OG untergebracht und sind durch zwei separate Treppenhäuser erreichbar. Diese Treppenhäuser erschliessen auch die Wohnungen für den Pfarrer und die Ordensschwestern im zurückgesetzten Dachgeschoss.
Der Hof
Eine entwurfsbestimmende Idee ist es, den von den drei Baukörpern gebildeten Innenhof vollständig von Fahrverkehr freizuhalten und entsprechend zu begrünen. Der elliptische, multifunktionale, Pfarrsaal kann sich hier räumlich frei entfalten und bildet vielfältige Zwischenräume zu den Blockinnenwänden aus.
Die urbane Struktur des Innenhofes wird von den Nutzern als Bereicherung ihres Wohn- und Arbeitsumfeldes empfunden.
Die urbane Struktur des Innenhofes wird von den Nutzern als Bereicherung ihres Wohn- und Arbeitsumfeldes empfunden.
Umbau und Instandsetzung Weinbrennerhaus Karlsruhe Marktplatz
Auftraggeber:
Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs-, und Hafen GmbH (KVVH)
Zeitraum:
1998 Wettbewerb 1. Preis
1999 - 2001 Realisierung
Bauvolumen:
9 Mio. DM
Beiderseits des länglichen Marktplatzes in Karlsruhe stehen die beiden aufeinander abgestimmten klassizistischen Gebäude des badischen Baumeisters Friedrich Weinbrenner - das Rathaus und die Evangelische Kirche - einander gegenüber.
1824 vollendete Weinbrenner den Kirchenbau mit der Fertigstellung des nördlichen Seitenflügels, der als Lyzeum geplant und genutzt wurde.
1944 wurde der gesamte Gebäudekomplex durch Luftangriffe bis auf die Grundmauern zerstört.
Der Architekt Prof. Horst Linde baute zu Beginn der 50er Jahre das ehemalige Lyzeum als Gesundheitsamt wieder auf. Ein eingeschossiger Anbau im Hof beeinträchtigte dabei leider das ursprüngliche baulich-freiräumliche Konzept Weinbrenners für die Gesamtanlage.
Um die Ziele der Stadtentwicklungsplanung zu unterstützen, die Achse Schloss-Stadtgarten aufzuwerten, erwarb die KVVH 1997 dieses Gebäude und schrieb einen Architektenwettbewerb aus. Nach Gewinn dieses Wettbewerbes wurde das Büro Oertel Architekten mit der Generalplanung für den kompletten Umbau und die Instandsetzung des heute als „Weinbrennerhaus“ bekannten Gebäudes beauftragt.
Das Kundenzentrum der KVV, die Stadtinformation und die Mobilitätszentrale befinden sich im Erdgeschoss am Marktplatz. Die Gastronomie ist über den neugestalteten Innenhof neben der Kirche zu erreichen. Die teilweise Überbauung des Hofes wurde beim Umbaukonzept respektiert. Durch den Einbau eines grossen Glasdaches über diesem Anbau wurde es ermöglicht, die Fassade im Innenhof freizustellen und damit die ursprüngliche Raumproportion des Weinbrennerentwurfs wieder spürbar zu machen. Gleichzeitig entstand ein attraktiver Raum für das Restaurant mit vielfältigen Blickbeziehungen zum Kirchenbau.
Die historischen Gewölbe im Untergeschoss nehmen Sitzungssäle und Räume für die Gastronomie auf.
Im 1. Obergeschoss wurde die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe untergebracht, während im Dachgeschoss die Zentrale Studienberatung der Universität (ZIB) sowie Anwaltskanzleien Raum gefunden haben.
Dieser Mix von vielfältigen Nutzungen trägt heute zur Belebung der östlichen Seite des Marktplatzes bei, bedingte aber einen kompletten Umbau mit entsprechender technischer Ausstattung des Gebäudes, der in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt B-W, Aussenstelle Karlsruhe erfolgte.
Neben den umfassenden Umbaumassnahmen entwarf das Büro Oertel Architekten auch die Inneneinrichtung für das KVV-Kundenzentrum und die Stadtinformation. Ausstattung und Möblierung der Räume für die Gastronomie wurde wurde durch die Pächterin vorgenommen.
Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs-, und Hafen GmbH (KVVH)
Zeitraum:
1998 Wettbewerb 1. Preis
1999 - 2001 Realisierung
Bauvolumen:
9 Mio. DM
Beiderseits des länglichen Marktplatzes in Karlsruhe stehen die beiden aufeinander abgestimmten klassizistischen Gebäude des badischen Baumeisters Friedrich Weinbrenner - das Rathaus und die Evangelische Kirche - einander gegenüber.
1824 vollendete Weinbrenner den Kirchenbau mit der Fertigstellung des nördlichen Seitenflügels, der als Lyzeum geplant und genutzt wurde.
1944 wurde der gesamte Gebäudekomplex durch Luftangriffe bis auf die Grundmauern zerstört.
Der Architekt Prof. Horst Linde baute zu Beginn der 50er Jahre das ehemalige Lyzeum als Gesundheitsamt wieder auf. Ein eingeschossiger Anbau im Hof beeinträchtigte dabei leider das ursprüngliche baulich-freiräumliche Konzept Weinbrenners für die Gesamtanlage.
Um die Ziele der Stadtentwicklungsplanung zu unterstützen, die Achse Schloss-Stadtgarten aufzuwerten, erwarb die KVVH 1997 dieses Gebäude und schrieb einen Architektenwettbewerb aus. Nach Gewinn dieses Wettbewerbes wurde das Büro Oertel Architekten mit der Generalplanung für den kompletten Umbau und die Instandsetzung des heute als „Weinbrennerhaus“ bekannten Gebäudes beauftragt.
Das Kundenzentrum der KVV, die Stadtinformation und die Mobilitätszentrale befinden sich im Erdgeschoss am Marktplatz. Die Gastronomie ist über den neugestalteten Innenhof neben der Kirche zu erreichen. Die teilweise Überbauung des Hofes wurde beim Umbaukonzept respektiert. Durch den Einbau eines grossen Glasdaches über diesem Anbau wurde es ermöglicht, die Fassade im Innenhof freizustellen und damit die ursprüngliche Raumproportion des Weinbrennerentwurfs wieder spürbar zu machen. Gleichzeitig entstand ein attraktiver Raum für das Restaurant mit vielfältigen Blickbeziehungen zum Kirchenbau.
Die historischen Gewölbe im Untergeschoss nehmen Sitzungssäle und Räume für die Gastronomie auf.
Im 1. Obergeschoss wurde die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe untergebracht, während im Dachgeschoss die Zentrale Studienberatung der Universität (ZIB) sowie Anwaltskanzleien Raum gefunden haben.
Dieser Mix von vielfältigen Nutzungen trägt heute zur Belebung der östlichen Seite des Marktplatzes bei, bedingte aber einen kompletten Umbau mit entsprechender technischer Ausstattung des Gebäudes, der in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt B-W, Aussenstelle Karlsruhe erfolgte.
Neben den umfassenden Umbaumassnahmen entwarf das Büro Oertel Architekten auch die Inneneinrichtung für das KVV-Kundenzentrum und die Stadtinformation. Ausstattung und Möblierung der Räume für die Gastronomie wurde wurde durch die Pächterin vorgenommen.
Realisierungswettbewerb Grundschule Südstadt-Ost Karlsruhe
Auslober
Stadt Karlsruhe
Hochbauamt
Auszeichnung
3. Preis 2008
Neubau einer einzügigen Grundschule mit Turnhalle und
Erweiterung um eine einzügige Sekundarstufe I
im 2. Bauabschnitt.
Stadt Karlsruhe
Hochbauamt
Auszeichnung
3. Preis 2008
Neubau einer einzügigen Grundschule mit Turnhalle und
Erweiterung um eine einzügige Sekundarstufe I
im 2. Bauabschnitt.
Festhalle Stadt Wörth am Rhein
Auftraggeber
Stadt Wörth am Rhein
Umbau der Festhalle
Zeitraum
2005 - 2007
Bauvolumen
ca. 8,5 Mio. EUR
Die Festhalle der Stadt Wörth am Rhein wurde 1971 - 1973 durch die Architekten Koch - Steinhauer erbaut.
Schadstoffbelastete Bauteile (Decken, Wände, Fussböden), Bauschäden und mangelhafte technische Gebäudeausrüstung machten eine umfassende Sanierung und einen Umbau notwendig.
Die Funktionsbereiche wurden dabei neu geordnet und erweitert.
Stadt Wörth am Rhein
Umbau der Festhalle
Zeitraum
2005 - 2007
Bauvolumen
ca. 8,5 Mio. EUR
Die Festhalle der Stadt Wörth am Rhein wurde 1971 - 1973 durch die Architekten Koch - Steinhauer erbaut.
Schadstoffbelastete Bauteile (Decken, Wände, Fussböden), Bauschäden und mangelhafte technische Gebäudeausrüstung machten eine umfassende Sanierung und einen Umbau notwendig.
Die Funktionsbereiche wurden dabei neu geordnet und erweitert.
