Leibnizstr. 60
D-10629 Berlin
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Boulevard Berlin
Richtfest am 19.05.2011
www.boulevardberlin.de
Citybahnhof Ulm 2. Preis für Ortner & Ortner Baukunst
Städtebaulicher Ideenwettbewerb, 2. Preis für Ortner & Ortner
27 internationale Büros nahmen am Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Bahnhofsgeländes Ulm teil. Am 6. Mai wurden drei zweite Plätze vergeben (es wurde kein erster Preis vergeben), Ergebnis einer hoch komplexen und anspruchsvollen Aufgabenstellung. Das Resultat dient als Grundlage für die künftige Weiterentwicklung des Areals innerhalb der nächsten zwanzig Jahre.
Hochpunkte in Nord und Süd des Bahnhofsareals, bilden die Gipfel einer neuen Stadtsilhouette vis à vis der Altstadt. Bestehende Sichtbeziehungen werden gefasst und geschärft. Der ehemalige Postbahnhof wird zum Hochschulcampus mit räumlicher Anbindung an das Theater, er verknüpft das Viertel mit dem Bahnhof und schafft die Grundlage für einen lebendigen neuen Stadtteil.
www.ortner.at
Ortner & Ortner belegen 1. Platz beim Wettbewerb Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin
EIN HAUS DER SCHAUSPIELKUNST
Von außen setzt sich das Haus aus drei architektonischen Teilen zusammen: dem ertüchtigten Altbau, der an seiner Stirnseite aufgeschnitten wird, dem holzverkleideten Bühnenturm, der sich seitlich in diese Schnittstelle einklinkt und der gläsernen Mensa-Schachtel, die gegenüber an die Altbauflanke herangeschoben ist.
Beide neuen Elemente rahmen den Eingang, der sich im Inneren des Altbaus als großzügiges Foyer aufweitet und als Arbeitsstraße vorbei an Requisitendepots und Werkstätten weiterführt. Hier soll sich auch gleich der Charakter dieser Schule zeigen: ein lebendiger Ort des Probens und Experimentierens, ein vielschichtiges Atelier, in dem alles handfest verfügbar ist, ruppig in seiner ungeschönten Verwendbarkeit.
Dem ständigen Neuzusammensetzen, physischem Entwickeln immer anderer Lebenswelten hat dieser Bau auch architektonisch zu entsprechen. Vorhandene Strukturen sollen bis auf notwendige Ergänzungen erhalten bleiben. Sie repräsentieren auch im Ideellen das Gegebene. Was an Neuem dazukommt, ist klar ablesbar. Holz als Baumaterial spielt dabei eine große Rolle, ist Grundstoff, der am einfachsten alles Improvisieren möglich macht. Soweit es ihre Funktion erlaubt sollen alle Räume sichtbar zeigen, was drinnen geschieht. Eine visuelle Offenheit, die alle Elemente mitspielen lässt und zugleich das ganze Haus mit Licht durchdringt.
Ortner & Ortner belegen 3. Platz beim Wettbewerb Quartier Mailänder Platz
Am 15. Dezember 2010 wurde der Wettbewerb Quartier Mailänder Platz Stuttgart entschieden. Nach den Büros RKW, Düsseldorf und Grüntuch Ernst, Berlin belegt Ortner & Ortner Rang 3. Es entsteht ein Großprojekt mit Läden, Gastronomie, Büros Hotels und Wohnungen hinter dem Stuttgarter Bahnhof.
Das neue Viertel hat die Verpflichtung, über eine stark befahrene Strasse hinweg ein attraktives Angebot an sein Gegenüber zu senden. Das Einkaufszentrum öffnet sich großzügig zum Platz. Von dort ausgehend erstreckt sich ein Sockel mit öffentlichen Funktionen durch das gesamte Quartier, darüber liegende Wohnungen heben sich ab im Material. Die Funktion bestimmt das Aussehen, dennoch liegt allem das gleiche Raster zugrunde - mal deutlicher, mal verwobener - und lässt das Quartier als Einheit erscheinen .
München, Freiham Nord
Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb
1. Realisierungsabschnitt Freiham Nord
Bearbeitungsbereich A: Schwerpunkt Stadtteilzentrum sowie Schul- und Sportzentrum
1. Preis für Ortner & Ortner Baukunst
September 2011
Die Wettbewerbsaufgabe für 24 ausgesuchte Architekturbüros in Zusammenarbeit mit Landschafts- und Verkehrsplanern umfasste die Entwicklung eines 190ha großen Areals im Westen von München. Innerhalb der nächsten Jahre wird dort ein Stadtteil entstehen, der auf einem Wettbewerbsbeitrag basiert welcher zukunftsweisende städtebauliche, stadtgestalterische und ökologische Aspekte vereint.
Die Gliederung des Baufeldes in drei Quartiere mit unverwechselbarem Charakter und eigenständiger Atmosphäre dient dem Entwurf als Leitidee: das Kerngebiet nördlich der Bodenseestraße, der Schulcampus mit angegliedertem Sportpark im Westen und das Wohnband im Norden. Die Sportanlagen sind an den Campus angeschlossen und stellen eine Freiraumverbindung zum westlich anschließenden Landschaftsraum her; die Landschaft wird hier in den Campus hineingesogen.
In Zusammenarbeit mit:
- Topotek 1
- BSM Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
- Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft mbH
Ortner & Ortner Baukunst eröffnet das O&O Depot
Viel architektonisches Material hat sich über die Jahre bei uns angehäuft. Mehr als 500 Zeichnungen, Filme und Modelle aus der Haus-Rucker-Co Zeit, nie gezählte Projektdokumentationen mit virtuosen Graphiken aus der mittlerweile fast 30-jährigen Ortner & Ortner Zeit. Eine Menge Material, das nun nach und nach im Depot geordnet zusammengeführt werden soll.
Alle zwei Monate wollen wir ausgewählte Teile davon zeigen und Personen unterschiedlicher Fachbereiche einladen, am „Küchentisch“ von ihren Ansichten über Architektur zu erzählen. Als roter Faden soll sich dabei das Thema des Verbindens von Alt & Neu durchziehen. Das ist das Thema der europäischen Besonderheit, das es intensiv zu umkreisen gilt.
Ließen sich da ein paar programmatische Brocken herausbrechen, so hätte das Depot nicht nur Stoff zur Erbauung sondern auch zur Erneuerung geliefert.
O&O DEPOT
Leibnizstraße 60, 10629 Berlin
Montag bis Freitag geöffnet nach Voranmeldung
goo.gl
Villa Grimmgrün
Villa Grimmgrün - Im Park ein von Zauberpflanzen über und über verwucherter Block. Folgt man dem gewundenen Pfad so findet man an der Schmalseite den Eingang: Ein weißer Portikus mit 3 Türen von denen die beiden Äußeren zugemauert, nur die Mittlere geöffnet ist. Es ist das eigenwillige Portal des nördlichen Torwache-Hauses in dem die Brüder Grimm lange wohnten.
Centrum Hainspitze Leipzig
Die Wettbewerbsaufgabe für 9 ausgewählte Architekturbüros beinhaltete die Gestaltung der Außenfassaden eines Geschäftshauses in der Leipziger Innenstadt. Das am nord-westlichen Eingang in die Innenstadt gelegene Grundstück stellt mit seiner direkten Wegebeziehung zum Markt einen wichtigen Baustein für die Entwicklung des Leipziger Stadtzentrums dar.
Der Entwurf nimmt durch die Teilung des Grundstücks in zwei Abschnitte einerseits Bezug auf den Maßstab der im Umfeld vorhandenen Bebauung mit Wohn und Geschäftshäusern, andererseits auf den die Innenstadt Leipzigs im Gesamten prägenden Typ des klassischen und großmaßstäblichen Warenhauses. Es entwickelt sich eine in drei Teile gegliederte Gebäudefigur, das „Warenhaus“, welches in einem prismatischen Kopf endet. Dieser wirkt als Portal und bildet an der Stelle eines ehemaligen Tuchhauses die neue, prägnante Eingangssituation in die Stadt. Ein zweites Gebäude, im Maßstab einem gegenüberliegenden städtischen Palais entsprechend, öffnet sich großflächig zur angrenzenden Straße.
Boulevard Berlin
Berlin Steglitz
Fertigstellung April 2012
Boulevard Berlin
Die Schloßstrasse in Berlin Steglitz ist eine der wichtigsten Einkaufsstrassen der Stadt. Hier wurde durch Umbau und Zusammenfassung der Areale von Wertheim und Karstadt ein Einkaufszentrum neuen Typs geschaffen, der Boulevard Berlin. Auf insgesamt vier Geschossen entstand eines der größten innerstädtischen Einzelhandelszentren mit 180 Geschäften auf insgesamt 76.000qm. Umrahmt von der Schloßstrasse, der gründerzeitlichen Wohnbebauung der Markelstrasse und dem neu gestalteten Harry Breslau Park ist ein eigenes Stadtquartier entstanden. Die zwischen den beiden Kaufhäusern ehemals zur Erschließung und Anlieferung genutzte Treitschkestrasse wird als überdachte städtische Promenade zwischen Schlossstrasse und Harry Breslau Park neu interpretiert.
Das Karstadt-Haus aus den 60er Jahren wurde in einem ersten Bauabschnitt bis auf die Grundstruktur entkernt und tritt nun als eigenständiges Haus in der Tradition der großen Warenhäuser an der Schloßstrasse und der neuen Promenade auf. Große, teilweise mehrgeschossige natursteingerahmte Fenster verteilen sich über die Fassade und werden als Schaufenster, als Lichtvitrinen oder mit schwarzem spiegelndem Glas bespielt. Ein Turm am neu geschaffenen Vorplatz zwischen Wertheim und Karstadt signalisiert den Eingang in die neue Strasse. Die Fassade des gegenüberliegenden ehemaligen Kaufhauses Wertheim wurde in den bauzeitlichen Zustand mit den für die 50er Jahre so typischen Details denkmalgerecht wieder hergestellt.
Das Wertheim-Haus bildet den Auftakt für die sich anschließenden Häuser an der neu entstandenen Promenade. Mit ihren Schaufenstern im Natursteinsockel und den größtenteils geputzten Obergeschossen zeigen sie im Gegensatz zum Karstadt-Haus ihre kleinteilige Nutzung. Angefangen vom neu entstandenen Foyer des Wertheim-Hauses an der Schloßstrasse ist eine weitere Passage durch die Häuser entstanden. Der Weg führt durch die Hallen, Höfe und Passagen der Häuser und endet am Terrassenhaus. Geschwungene, mit Betonstein eingefasste Balkone, Lufträume und Terrassen laden hier zum Aufenthalt am wiederhergestellten Harry Breslau Park ein.
Bilder:
schnepp • renou photographie
Zeichnungen:
Ortner & Ortner Baukunst
Ausstellung im O&O DEPOT: HAUS-RUCKER-CO, Blaue Scheibe, 1986
Am Glockengießerwall vor der Hamburger Kunsthalle soll mitten im Straßenverkehr eine Insel gebaut werden: Eine ovale Scheibe, 15 Grad geneigt in Richtung Kunsthalle, aufgestelzt auf 4 einfache Arbeitsgerüste. Über eine Treppe ist eine kreisrunde Öffnung in der Scheibe zu erreichen, von der sich nun soweit das Auge reicht eine weite blaue Fläche mit gekipptem Horizont ausdehnt. Drei gekrümmte Stangen lehnen an der Scheibe, gleichermaßen zufällig wie stabilisierend. In der Bodenfläche ist ein zur Scheibe kongruentes schwarzglänzendes Oval ausgeschnitten. Eine kleine Hütte mit Bank und Telefon ergänzt die Insel. Scheibe und Stangen sind blau lackiert mit hellen Kittstellen wie sie sich aus dem Glätten der Oberfläche ergebenn.
Das Projekt wurde 1986 im Auftrag von Werner Hofmann, damals Direktor der Kunsthalle Hamburg, geplant. Drei große Kreidezeichnungen dazu wurden im selben Jahr in der Villa Medici von Pratolino, bei Florenz, anlässlich der Ausstellung Garden of Europe gezeigt.
Die Ausstellung "Blaue Scheibe" in der Galerie O&O DEPOT zeigt erstmals seit 1986 die drei großformatigen Wand-Bilder (von 2,20 bis 3,60 Meter), Zeichnungen und das Originalmodell.
Es erscheint eine begleitende Publikation und eine Edition Blaue Scheibe mit einer Auswahl von 7 Blättern.
Die Ausstellung ist bis 7.Juni 2012 zu sehen - Donnerstag und Freitag 15-19 Uhr oder nach Vereinbarung
Leibnizstraße 60
10629 Berlin
www.o-o-depot.com
Landesarchiv Nordrhein Westfalen in Duisburg
Nach den Plänen von Ortner & Ortner entsteht im Duisburger Hafen Deutschland größtes Archivgebäude. Das vorhandene und unter Denkmalschutz stehende Speichergebäude aus den 30 er Jahren wird durch einen 76 m hohen Archivturm im Zentrum ergänzt.
148 Regalkilometer als ‚Gedächtnis des Landes NRW’ finden hier Platz. Im wellenförmigen 6-geschossigen Neubau sind Lesesäle, Büros und Archiverweiterungsflächen vorgesehen. Das Bauwerk insgesamt wird als Landmark kulturelle Funktionen für das gesamte Ruhrgebiet übernehmen.
WIEN MITTE URBAN CENTER 1990-2011
Hier soll das neue Zentrum Wien Mitte entstehen: eine 17.000qm große Überplattung des Gleiskörpers.
Zusammen mit einem weiteren Hochhaus, das etwas abgerückt an der Marxer Brücke errichtet wurde, bildet dieses Ensemble eine großzügige Stadtfigur, die im direkten Dialog mit dem historischen Kern das Wien der Gegenwart markiert.
Bahnhofsüberbauung mit Büro- u. Geschäftszentrum und Hotel,
Wien
Auftraggeber
Wien Mitte Immobilien GmbH
Bruttogeschossfläche 134.000 qm
Bürofläche 60.000 qm
Shopping 20.000 qm
Garage 280 Stpl.
Investitionsvolumen € 400 Mio
Limba Überseequartier Hafencity, Hamburg 2011
c
Ein dunkler, geschlossener Block. Das gekrümmte Dach zieht sich an den Ecken weit nach unten. Der gesamte Baukörper ist von einer 12cm dicken Schicht aus Basaltlava eingehüllt. Eine 10m breite Freitreppe führt zur Eingangsebene 4 m über dem Hofniveau. Höhenmäßig befindet sich diese Ebene in der Mitte des Gebäudes. Zwei Hauptausstellungsebenen liegen darüber, zwei darunter, ein weiteres Untergeschoß wird für Depots und Haustechnik genutzt.
Leopold Museum Wien 2001
Kunsthalle und Veranstaltungshalle E+G, Wien 2001
Gartensiedlung Merschkamp Münster
Die Siedlung Merschkamp ist geprägt von der Idee einer Gartenstadt mit regional-münsterländischem Charakter: im Kontext der Backsteinarchitektur etwa Mies van der Rohes und der Bauernhäuser des Münsterlandes. Das Quartier, das hier entstand, modifiziert und variiert das Thema des Hofhauses, das gleichermaßen sich reihen lässt und größere Zusammenhänge schafft, zum anderen ein Höchstmaß an individuellem Außenraum bietet. Sieben verschiedene Haustypen – differenziert gestaltete Gartenhofhäuser mit Gründächern – formieren sich um eine kleine ruhige Ringstraße. Die Materialien spiegeln den kontextuellen Ansatz der gesamten Siedlung: Backstein, Betonfertigteile, Holzfenster.
„Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW“ September 2010
Pavillon, Potsdam
So wie die Photovoltaiktechnologie mittels ökologischer Stromgewinnung einen Mehrwert für die Gesellschaft generiert, generiert der Pavillon als „Raumarbeiter“ mittels seiner Positions- und Funktionszuweisung einen Mehrwert für den Campus.
Wichtig war, dass die Photovoltaik erlebbar, sichtbar und mit Selbstverständnis ihren Platz am Gebäude einnimmt.
Für den Pavillon wird die Photovoltaik verfremdet, abstrahiert und fassadenfein gemacht: Die Materialhaftigkeit dünner, untereinander verschalteter Kupferbänder innerhalb eines Glas-Glas- Dünnschichtmoduls inszenieren wir zum „Fassaden-Vorhang“ für den Pavillon.
Eine neue Technologie, ein 1cm breites Endlos-Kupferband, wird zur Photozelle verarbeitet (CiSCuT Kupfer/Indium/Disulfid), nach architektonischen Anforderungen flexibel zu Dünnschichtmodulen verschaltet und als 25cm starkes, 400kg schweres Glas/Glas-Solarmodul bereitgestellt: außen die homogene, anthrazitfarbende, fotoaktive Frontseite, innen das sinnliche Leuchten der Kupferfläche. Die Verschaltung der 1,05x3,95m großen, in Stahl gerahmten Fassadenelemente wird mittels Randanschlußdosen und einer Kabelführung innerhalb des Rahmenprofiles unsichtbar realisiert. Die Technologie zeichnet sich durch die Verarbeitung von diffusen Lichtsituationen aus, so dass ein Einsatz umlaufend auch an der Nordfassade sinnfällig ist.
Zusätzlich zur Fassade wird die Fläche, die sich oberhalb der Stützen als ganz leichtes Satteldach abbildet, mit einem Dachdichtungssystem mit integrierten Photovoltaik Dünnschichtmodulen bestückt (System Alwitra Evalon Solar).
Der Pavillon ist mit seinem abstrakten Erscheinungsbild ein Sonderling auf dem Campus und soll auch durch Sondernutzungen erobert werden.
Als Angebot an die Studenten aller Fachgebiete soll er übergreifend fungieren; zu wechselnden Ausstellungen, Rauminstallationen und Veranstaltungen anstiften.
Fotos: © Schnepp · Renou






