Leibnizstr. 60
D-10629 Berlin
T +49-(0)30-28 48 860
F +49-(0)30-28 48 866-0
mail@ortner-ortner.de
Boulevard Berlin
Richtfest am 19.05.2011
www.boulevardberlin.de
Citybahnhof Ulm 2. Preis für Ortner & Ortner Baukunst
Städtebaulicher Ideenwettbewerb, 2. Preis für Ortner & Ortner
27 internationale Büros nahmen am Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Bahnhofsgeländes Ulm teil. Am 6. Mai wurden drei zweite Plätze vergeben (es wurde kein erster Preis vergeben), Ergebnis einer hoch komplexen und anspruchsvollen Aufgabenstellung. Das Resultat dient als Grundlage für die künftige Weiterentwicklung des Areals innerhalb der nächsten zwanzig Jahre.
Hochpunkte in Nord und Süd des Bahnhofsareals, bilden die Gipfel einer neuen Stadtsilhouette vis à vis der Altstadt. Bestehende Sichtbeziehungen werden gefasst und geschärft. Der ehemalige Postbahnhof wird zum Hochschulcampus mit räumlicher Anbindung an das Theater, er verknüpft das Viertel mit dem Bahnhof und schafft die Grundlage für einen lebendigen neuen Stadtteil.
www.ortner.at
Ortner & Ortner belegen 1. Platz beim Wettbewerb Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin
EIN HAUS DER SCHAUSPIELKUNST
Von außen setzt sich das Haus aus drei architektonischen Teilen zusammen: dem ertüchtigten Altbau, der an seiner Stirnseite aufgeschnitten wird, dem holzverkleideten Bühnenturm, der sich seitlich in diese Schnittstelle einklinkt und der gläsernen Mensa-Schachtel, die gegenüber an die Altbauflanke herangeschoben ist.
Beide neuen Elemente rahmen den Eingang, der sich im Inneren des Altbaus als großzügiges Foyer aufweitet und als Arbeitsstraße vorbei an Requisitendepots und Werkstätten weiterführt. Hier soll sich auch gleich der Charakter dieser Schule zeigen: ein lebendiger Ort des Probens und Experimentierens, ein vielschichtiges Atelier, in dem alles handfest verfügbar ist, ruppig in seiner ungeschönten Verwendbarkeit.
Dem ständigen Neuzusammensetzen, physischem Entwickeln immer anderer Lebenswelten hat dieser Bau auch architektonisch zu entsprechen. Vorhandene Strukturen sollen bis auf notwendige Ergänzungen erhalten bleiben. Sie repräsentieren auch im Ideellen das Gegebene. Was an Neuem dazukommt, ist klar ablesbar. Holz als Baumaterial spielt dabei eine große Rolle, ist Grundstoff, der am einfachsten alles Improvisieren möglich macht. Soweit es ihre Funktion erlaubt sollen alle Räume sichtbar zeigen, was drinnen geschieht. Eine visuelle Offenheit, die alle Elemente mitspielen lässt und zugleich das ganze Haus mit Licht durchdringt.
Ortner & Ortner belegen 3. Platz beim Wettbewerb Quartier Mailänder Platz
Am 15. Dezember 2010 wurde der Wettbewerb Quartier Mailänder Platz Stuttgart entschieden. Nach den Büros RKW, Düsseldorf und Grüntuch Ernst, Berlin belegt Ortner & Ortner Rang 3. Es entsteht ein Großprojekt mit Läden, Gastronomie, Büros Hotels und Wohnungen hinter dem Stuttgarter Bahnhof.
Das neue Viertel hat die Verpflichtung, über eine stark befahrene Strasse hinweg ein attraktives Angebot an sein Gegenüber zu senden. Das Einkaufszentrum öffnet sich großzügig zum Platz. Von dort ausgehend erstreckt sich ein Sockel mit öffentlichen Funktionen durch das gesamte Quartier, darüber liegende Wohnungen heben sich ab im Material. Die Funktion bestimmt das Aussehen, dennoch liegt allem das gleiche Raster zugrunde - mal deutlicher, mal verwobener - und lässt das Quartier als Einheit erscheinen .
München, Freiham Nord
Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb
1. Realisierungsabschnitt Freiham Nord
Bearbeitungsbereich A: Schwerpunkt Stadtteilzentrum sowie Schul- und Sportzentrum
1. Preis für Ortner & Ortner Baukunst
September 2011
Die Wettbewerbsaufgabe für 24 ausgesuchte Architekturbüros in Zusammenarbeit mit Landschafts- und Verkehrsplanern umfasste die Entwicklung eines 190ha großen Areals im Westen von München. Innerhalb der nächsten Jahre wird dort ein Stadtteil entstehen, der auf einem Wettbewerbsbeitrag basiert welcher zukunftsweisende städtebauliche, stadtgestalterische und ökologische Aspekte vereint.
Die Gliederung des Baufeldes in drei Quartiere mit unverwechselbarem Charakter und eigenständiger Atmosphäre dient dem Entwurf als Leitidee: das Kerngebiet nördlich der Bodenseestraße, der Schulcampus mit angegliedertem Sportpark im Westen und das Wohnband im Norden. Die Sportanlagen sind an den Campus angeschlossen und stellen eine Freiraumverbindung zum westlich anschließenden Landschaftsraum her; die Landschaft wird hier in den Campus hineingesogen.
In Zusammenarbeit mit:
- Topotek 1
- BSM Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
- Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft mbH
Ortner & Ortner Baukunst eröffnet das O&O Depot
Viel architektonisches Material hat sich über die Jahre bei uns angehäuft. Mehr als 500 Zeichnungen, Filme und Modelle aus der Haus-Rucker-Co Zeit, nie gezählte Projektdokumentationen mit virtuosen Graphiken aus der mittlerweile fast 30-jährigen Ortner & Ortner Zeit. Eine Menge Material, das nun nach und nach im Depot geordnet zusammengeführt werden soll.
Alle zwei Monate wollen wir ausgewählte Teile davon zeigen und Personen unterschiedlicher Fachbereiche einladen, am „Küchentisch“ von ihren Ansichten über Architektur zu erzählen. Als roter Faden soll sich dabei das Thema des Verbindens von Alt & Neu durchziehen. Das ist das Thema der europäischen Besonderheit, das es intensiv zu umkreisen gilt.
Ließen sich da ein paar programmatische Brocken herausbrechen, so hätte das Depot nicht nur Stoff zur Erbauung sondern auch zur Erneuerung geliefert.
O&O DEPOT
Leibnizstraße 60, 10629 Berlin
Montag bis Freitag geöffnet nach Voranmeldung
goo.gl
Villa Grimmgrün
Villa Grimmgrün - Im Park ein von Zauberpflanzen über und über verwucherter Block. Folgt man dem gewundenen Pfad so findet man an der Schmalseite den Eingang: Ein weißer Portikus mit 3 Türen von denen die beiden Äußeren zugemauert, nur die Mittlere geöffnet ist. Es ist das eigenwillige Portal des nördlichen Torwache-Hauses in dem die Brüder Grimm lange wohnten.
Landesarchiv Nordrhein Westfalen in Duisburg
Nach den Plänen von Ortner & Ortner entsteht im Duisburger Hafen Deutschland größtes Archivgebäude. Das vorhandene und unter Denkmalschutz stehende Speichergebäude aus den 30 er Jahren wird durch einen 76 m hohen Archivturm im Zentrum ergänzt.
148 Regalkilometer als ‚Gedächtnis des Landes NRW’ finden hier Platz. Im wellenförmigen 6-geschossigen Neubau sind Lesesäle, Büros und Archiverweiterungsflächen vorgesehen. Das Bauwerk insgesamt wird als Landmark kulturelle Funktionen für das gesamte Ruhrgebiet übernehmen.
WIEN MITTE URBAN CENTER 1990-2011
Hier soll das neue Zentrum Wien Mitte entstehen: eine 17.000qm große Überplattung des Gleiskörpers.
Zusammen mit einem weiteren Hochhaus, das etwas abgerückt an der Marxer Brücke errichtet wurde, bildet dieses Ensemble eine großzügige Stadtfigur, die im direkten Dialog mit dem historischen Kern das Wien der Gegenwart markiert.
Bahnhofsüberbauung mit Büro- u. Geschäftszentrum und Hotel,
Wien
Auftraggeber
Wien Mitte Immobilien GmbH
Bruttogeschossfläche 134.000 qm
Bürofläche 60.000 qm
Shopping 20.000 qm
Garage 280 Stpl.
Investitionsvolumen € 400 Mio
Limba Überseequartier Hafencity, Hamburg 2011
c
Ein dunkler, geschlossener Block. Das gekrümmte Dach zieht sich an den Ecken weit nach unten. Der gesamte Baukörper ist von einer 12cm dicken Schicht aus Basaltlava eingehüllt. Eine 10m breite Freitreppe führt zur Eingangsebene 4 m über dem Hofniveau. Höhenmäßig befindet sich diese Ebene in der Mitte des Gebäudes. Zwei Hauptausstellungsebenen liegen darüber, zwei darunter, ein weiteres Untergeschoß wird für Depots und Haustechnik genutzt.
Leopold Museum Wien 2001
Kunsthalle und Veranstaltungshalle E+G, Wien 2001
Gartensiedlung Merschkamp Münster
Die Siedlung Merschkamp ist geprägt von der Idee einer Gartenstadt mit regional-münsterländischem Charakter: im Kontext der Backsteinarchitektur etwa Mies van der Rohes und der Bauernhäuser des Münsterlandes. Das Quartier, das hier entstand, modifiziert und variiert das Thema des Hofhauses, das gleichermaßen sich reihen lässt und größere Zusammenhänge schafft, zum anderen ein Höchstmaß an individuellem Außenraum bietet. Sieben verschiedene Haustypen – differenziert gestaltete Gartenhofhäuser mit Gründächern – formieren sich um eine kleine ruhige Ringstraße. Die Materialien spiegeln den kontextuellen Ansatz der gesamten Siedlung: Backstein, Betonfertigteile, Holzfenster.
„Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW“ September 2010






