Nickl & Partner
Lindberghstr. 19
D-80939 München
T +49 (89) 36 05 14 0
F +49 (89) 36 05 14 99
mail@nickl-partner.com
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Konzeption für die Gesamtanlage des Städtischen Krankenhauses Hamburg-Eppendorf nach den Plänen von Heinrich Curschmann zu den in Europa modernsten Einrichtungen. Das neue Klinikum setzt diese Tradition mit einem sowohl in funktionaler als auch gestaltersicher Hinsicht zukunftsorientierten Konzept fort.
Mit dem Neubau ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
nun abermals das modernste Klinikum Europas.
Neben den Fragen zur Funktionalität und dem architektonischen Ausdruck, ging es darum, eine zeitgemäße Antwort auf die Frage nach der Präsenz der Klinik in der Stadt zu finden und darauf, inwieweit Funktion, Material und Konstruktion über ihren technischen Nutzen hinaus am Bauwerk ästhetisch wirksam werden.
Die Balance zwischen der historischen Ordnung eines „Krankenhauses im Park“ und der ökonomischen Notwendigkeit der Zentralisierung von Nutzungen wurde durch die Auflösung der großen Baumasse in einzelne Pavillons und deren Organisation in einem „Reißverschlusssystem“ hergestellt. Die Idee einer aufgelockerten Bebauung als Sinnbild für Gesundheit und Vitalität wurde damit zeitgemäß fortgeführt.
Der zur Stadt orientierte Haupteingang und die schrittweise Höhenentwicklung der Gebäude unterstreichen die freundliche Atmosphäre des Krankenhauses.
Im Mittelpunkt der Anlage ist ein „Boulevard“ platziert, gleichsam als Foyer zu den darüber liegenden, hotelähnlichen Bettenhäusern mit Café, Ladengeschäften, Dachgärten und einer Lobby für die medizinischen Fakultäten. Die Lichtverhältnisse und die Überschaubarkeit des Ensembles sorgen für emotionale Sicherheit, Offenheit und eine entspannte Atmosphäre. Die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche befinden sich ungestört vom Besucherverkehr im zweigeschossigen Basement.
Die Grundrissanordnung der Funktionsbereiche erfolgt zwar nach ökonomisch-rationellen Vorgaben, ist aber zugleich auf eine möglichst hohe Aufenthaltsqualität ausgerichtet. Dazu trägt das Wechselspiel zwischen Höfen und bebauten Strukturen, Dachgärten, Spiel- und Sitzbereichen wesentlich bei.
Die Fassade ist mit einer differenzierten Struktur aus vertikal angeordneten Elementen überzogen. Gemauerte Wände, transparente Paneele und Sonnenschutzelemente wechseln in einer scheinbar zufälligen Reihenfolge und überspielen die dahinter liegenden, unterschiedlichen Nutzungen. So ergeben die Module mit ihren variierenden Maßstäben, Proportionen und Materialien ein einprägsames und sich in die Nachbarschaft einfügendes Gesamtbild
Mit dem Neubau ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
nun abermals das modernste Klinikum Europas.
Neben den Fragen zur Funktionalität und dem architektonischen Ausdruck, ging es darum, eine zeitgemäße Antwort auf die Frage nach der Präsenz der Klinik in der Stadt zu finden und darauf, inwieweit Funktion, Material und Konstruktion über ihren technischen Nutzen hinaus am Bauwerk ästhetisch wirksam werden.
Die Balance zwischen der historischen Ordnung eines „Krankenhauses im Park“ und der ökonomischen Notwendigkeit der Zentralisierung von Nutzungen wurde durch die Auflösung der großen Baumasse in einzelne Pavillons und deren Organisation in einem „Reißverschlusssystem“ hergestellt. Die Idee einer aufgelockerten Bebauung als Sinnbild für Gesundheit und Vitalität wurde damit zeitgemäß fortgeführt.
Der zur Stadt orientierte Haupteingang und die schrittweise Höhenentwicklung der Gebäude unterstreichen die freundliche Atmosphäre des Krankenhauses.
Im Mittelpunkt der Anlage ist ein „Boulevard“ platziert, gleichsam als Foyer zu den darüber liegenden, hotelähnlichen Bettenhäusern mit Café, Ladengeschäften, Dachgärten und einer Lobby für die medizinischen Fakultäten. Die Lichtverhältnisse und die Überschaubarkeit des Ensembles sorgen für emotionale Sicherheit, Offenheit und eine entspannte Atmosphäre. Die Untersuchungs- und Behandlungsbereiche befinden sich ungestört vom Besucherverkehr im zweigeschossigen Basement.
Die Grundrissanordnung der Funktionsbereiche erfolgt zwar nach ökonomisch-rationellen Vorgaben, ist aber zugleich auf eine möglichst hohe Aufenthaltsqualität ausgerichtet. Dazu trägt das Wechselspiel zwischen Höfen und bebauten Strukturen, Dachgärten, Spiel- und Sitzbereichen wesentlich bei.
Die Fassade ist mit einer differenzierten Struktur aus vertikal angeordneten Elementen überzogen. Gemauerte Wände, transparente Paneele und Sonnenschutzelemente wechseln in einer scheinbar zufälligen Reihenfolge und überspielen die dahinter liegenden, unterschiedlichen Nutzungen. So ergeben die Module mit ihren variierenden Maßstäben, Proportionen und Materialien ein einprägsames und sich in die Nachbarschaft einfügendes Gesamtbild
Forschungsverfügungsgebäude der Medizin, Universität Tübingen
Im Erweiterungsgebiet „Oberer Schnarrenberg“ der Universität Tübingen entstehen in direkter Nachbarschaft zu den vorhandenen Kliniken neue Forschungs- und Verfügungsgebäude der Medizin mit Tierhaltungsflächen und Laboren. Leitbild für die Planung war die Idee eines „Minicampus“, der die Kommunikation der Forscher untereinander unterstützen soll.
Der Neubau zeigt selbstbewusste Präsenz. Der Sockel schiebt sich in das steile Gelände hinein, sodass der Baukörper den Blick auf den historischen Kern der Universitätsstadt freigibt. Die bestehenden Grünräume zwischen Ottfried-Müller- und Schnarrenbergstraße umschließen das Gebäude.
Über dem in den Hang eingebetteten Versorgungsgeschoss für die Labore sind die Bereiche für die konventionelle und mit besonderen Hygieneauflagen versehene Tierhaltung angeordnet. Der allgemeine Zugang zum Haus ist auf der darüber liegenden Ebene angeordnet. Hier befinden sich neben Konferenz-, Seminar- und Verwaltungsräumen auch die Bereiche der Primatentierhaltung mit speziellen Laboren und OP-Räumen. Durch die Ausnutzung der Topographie stehen den Tieren geschützte und wenig einsehbare, artgerechte Innen- und Außengehege zur Verfügung. In den oberen Geschossen befinden sich Labore mit den dazugehörigen Diensträumen.
Neben den üblichen funktionalen und gestalterischen Anforderungen hinaus waren die Belange behinderter Personen und die Umweltverträglichkeit des Gebäudes bei der Planung und Realisierung besonders zu berücksichtigen. Wirksame Maßnahmen zur Energieeinsparung, Wärmerückgewinnung und Wärmespeicherung wurden konsequent umgesetzt. Trotz der Hanglage ist der gesamte Gebäudekomplex barrierefrei.
Der Neubau zeigt selbstbewusste Präsenz. Der Sockel schiebt sich in das steile Gelände hinein, sodass der Baukörper den Blick auf den historischen Kern der Universitätsstadt freigibt. Die bestehenden Grünräume zwischen Ottfried-Müller- und Schnarrenbergstraße umschließen das Gebäude.
Über dem in den Hang eingebetteten Versorgungsgeschoss für die Labore sind die Bereiche für die konventionelle und mit besonderen Hygieneauflagen versehene Tierhaltung angeordnet. Der allgemeine Zugang zum Haus ist auf der darüber liegenden Ebene angeordnet. Hier befinden sich neben Konferenz-, Seminar- und Verwaltungsräumen auch die Bereiche der Primatentierhaltung mit speziellen Laboren und OP-Räumen. Durch die Ausnutzung der Topographie stehen den Tieren geschützte und wenig einsehbare, artgerechte Innen- und Außengehege zur Verfügung. In den oberen Geschossen befinden sich Labore mit den dazugehörigen Diensträumen.
Neben den üblichen funktionalen und gestalterischen Anforderungen hinaus waren die Belange behinderter Personen und die Umweltverträglichkeit des Gebäudes bei der Planung und Realisierung besonders zu berücksichtigen. Wirksame Maßnahmen zur Energieeinsparung, Wärmerückgewinnung und Wärmespeicherung wurden konsequent umgesetzt. Trotz der Hanglage ist der gesamte Gebäudekomplex barrierefrei.
Kinder- und Herzzentrum KIZ der Universität Innsbruck
Das neue Kinder- und Herzzentrum der Universität fügt sich selbstverständlich in das intakte Gefüge des Stadtkörpers ein.
Wichtigstes Verbindungselement innerhalb des Neubaus ist eine „Magistrale“, die das gesamte Klinikum auf den Ebenen 1 und 2 erschließt. Um künftigen Entwicklungen gerecht zu werden und um den Schwerpunkt der Gesamtanlage zu bewahren, ist dieses horizontal und vertikal verbindende Element im Norden der künftigen Kliniken angeordnet. Die „Magistrale“ ist die Lebensader des Hauses: Sie nimmt Aufenthaltsbereiche, Spielplätze, Malecken und Ruhezonen auf – immer mit Blick auf die imposante umgebende Bergkulisse. Hier finden Kommunikation und Öffentlichkeit ihren Raum.
Dachgärten und Höfe prägen die offene Atmosphäre des Hauses. Alle Räume und Flure für Patienten und Personal sind grundsätzlich tagesbelichtet und ermöglichen somit ein Erleben der Jahres- und Tageszeiten. Trotz der stringenten Forderungen des Raumprogramms, gelang es, großzügige Individualbereiche für Patienten und deren Bezugspersonen zu schaffen.
Auf der Südseite markieren in die Klimahaut integrierte Loggien den Übergang von privat zu halbprivat zum öffentlichen Straßenraum. Durch die Orientierung der Kliniken nach Innen wird ein hohes Maß an Geborgenheit geschaffen.
Da kranke Kinder ein höheres Bedürfnis an Wärme und eine erhöhte Empfindsamkeit gegenüber Temperaturschwankungen zeigen, ist die Fassade mehrschichtig mit Faltlamellen ausgebildet. Diese Pufferzone gewährleistet nicht nur ein ausgeglichenes Raumklima, sie wirkt gleichzeitig wie ein zusätzlicher Schutz gegenüber den Belastungen durch den Straßenraum.
Zwischen ihrer inneren und äußeren Schicht entfaltet die Fassade ein lebendiges Spiel aus Material und Farbigkeit.
Wichtigstes Verbindungselement innerhalb des Neubaus ist eine „Magistrale“, die das gesamte Klinikum auf den Ebenen 1 und 2 erschließt. Um künftigen Entwicklungen gerecht zu werden und um den Schwerpunkt der Gesamtanlage zu bewahren, ist dieses horizontal und vertikal verbindende Element im Norden der künftigen Kliniken angeordnet. Die „Magistrale“ ist die Lebensader des Hauses: Sie nimmt Aufenthaltsbereiche, Spielplätze, Malecken und Ruhezonen auf – immer mit Blick auf die imposante umgebende Bergkulisse. Hier finden Kommunikation und Öffentlichkeit ihren Raum.
Dachgärten und Höfe prägen die offene Atmosphäre des Hauses. Alle Räume und Flure für Patienten und Personal sind grundsätzlich tagesbelichtet und ermöglichen somit ein Erleben der Jahres- und Tageszeiten. Trotz der stringenten Forderungen des Raumprogramms, gelang es, großzügige Individualbereiche für Patienten und deren Bezugspersonen zu schaffen.
Auf der Südseite markieren in die Klimahaut integrierte Loggien den Übergang von privat zu halbprivat zum öffentlichen Straßenraum. Durch die Orientierung der Kliniken nach Innen wird ein hohes Maß an Geborgenheit geschaffen.
Da kranke Kinder ein höheres Bedürfnis an Wärme und eine erhöhte Empfindsamkeit gegenüber Temperaturschwankungen zeigen, ist die Fassade mehrschichtig mit Faltlamellen ausgebildet. Diese Pufferzone gewährleistet nicht nur ein ausgeglichenes Raumklima, sie wirkt gleichzeitig wie ein zusätzlicher Schutz gegenüber den Belastungen durch den Straßenraum.
Zwischen ihrer inneren und äußeren Schicht entfaltet die Fassade ein lebendiges Spiel aus Material und Farbigkeit.
Seniorenwohnanlage „Am Englischen Garten“ in Landsberg am Lech
Auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei am Englischen Garten in Landsberg am Lech entstand ein neues Wohngebiet, zu dem neben frei stehenden Einfamilienhäusern auch eine Seniorenwohnanlage gehört. Die Bebauung gruppiert sich um einen zentralen Anger und nimmt dabei einen von der benachbarten Bahnlinie und dem Lech vorgegebenen Schwung auf.
Die Seniorenwohnanlage ist durch lebendige, kommunikative Räume und Freiräume mit angenehmer Aufenthaltsqualität geprägt und bietet den Bewohnern so vielfältige Gelegenheit zur Begegnung. Der von Obstbäumen bestandene Anger dient sowohl der Erschließung als auch als Quartiersplatz, Treffpunkt und Spielstraße.
Zur Seniorenwohnanlage gehören insgesamt 75 Wohnungen - acht davon behindertengerecht- die in fünf nach Süden ausgerichteten Gebäuderiegeln angeordnet sind. Diese dreigeschossigen Riegel sind leicht verdreht zueinander angeordnet. Als gliederndes‚Gelenk’ dient jeweils ein zentral angeordneter Baukörper, der Eingänge, Treppenhaus und Aufzug aufnimmt. Er setzt sich durch seine leichte Pfosten-Riegel-Fassade mit seitlicher Faserzementbekleidung deutlich von den verputzten Lochfassaden der Baukörper der Gebäuderiegel, in denen die Appartements liegen, ab.
Das mittig gelegene Haus der Anlage verfügt im Erdgeschoss über einen großzügigen Mehrzweckraum mit Terrasse, der für das Mittagessen, das Senioren-Internet-Cafe und gemeinsame Feste genutzt wird.
Die Stirnseiten der Wohnhäuser öffnen sich aus Gründen des Sicht- und Lärmschutzes nur punktuell. Nord- und Südfassaden sind mit geschosshohen Holz-Aluminium-Fensterelementen gegliedert, wobei textile Sonnenschutzläden die Strenge der Südfassade auflockern. Die individuelle Gestaltung der Laubengänge zur Erschließung der Zweizimmerwohnungen und der Nordfassade kam auch aufgrund des geringen Abstands der Gebäude zueinander eine besondere Bedeutung zu. Diese Fassade ist für die meist häuslich gebundenen Bewohner der wesentliche Ausblick. Nischenrücksprünge in verschiedenen Rottönen, alternierend angeordnete Fassadenausschnitte und die überlagernde Struktur der textilen Sichtschutzelemente schaffen ein belebtes Bild. Im Inneren laden Rücksprünge mit Sitzbänken vor den Wohnungseingängen zum Verweilen ein.
Die Seniorenwohnanlage ist durch lebendige, kommunikative Räume und Freiräume mit angenehmer Aufenthaltsqualität geprägt und bietet den Bewohnern so vielfältige Gelegenheit zur Begegnung. Der von Obstbäumen bestandene Anger dient sowohl der Erschließung als auch als Quartiersplatz, Treffpunkt und Spielstraße.
Zur Seniorenwohnanlage gehören insgesamt 75 Wohnungen - acht davon behindertengerecht- die in fünf nach Süden ausgerichteten Gebäuderiegeln angeordnet sind. Diese dreigeschossigen Riegel sind leicht verdreht zueinander angeordnet. Als gliederndes‚Gelenk’ dient jeweils ein zentral angeordneter Baukörper, der Eingänge, Treppenhaus und Aufzug aufnimmt. Er setzt sich durch seine leichte Pfosten-Riegel-Fassade mit seitlicher Faserzementbekleidung deutlich von den verputzten Lochfassaden der Baukörper der Gebäuderiegel, in denen die Appartements liegen, ab.
Das mittig gelegene Haus der Anlage verfügt im Erdgeschoss über einen großzügigen Mehrzweckraum mit Terrasse, der für das Mittagessen, das Senioren-Internet-Cafe und gemeinsame Feste genutzt wird.
Die Stirnseiten der Wohnhäuser öffnen sich aus Gründen des Sicht- und Lärmschutzes nur punktuell. Nord- und Südfassaden sind mit geschosshohen Holz-Aluminium-Fensterelementen gegliedert, wobei textile Sonnenschutzläden die Strenge der Südfassade auflockern. Die individuelle Gestaltung der Laubengänge zur Erschließung der Zweizimmerwohnungen und der Nordfassade kam auch aufgrund des geringen Abstands der Gebäude zueinander eine besondere Bedeutung zu. Diese Fassade ist für die meist häuslich gebundenen Bewohner der wesentliche Ausblick. Nischenrücksprünge in verschiedenen Rottönen, alternierend angeordnete Fassadenausschnitte und die überlagernde Struktur der textilen Sichtschutzelemente schaffen ein belebtes Bild. Im Inneren laden Rücksprünge mit Sitzbänken vor den Wohnungseingängen zum Verweilen ein.
Lindberghatelier München
Das Atelier in der Lindberghstrasse liegt im neu erschlossenen Gewerbegebiet am Freimanner Hölzl in München. Die Intention war es, ein dem Ort entsprechendes Gebäude zu konzipieren, welches sowohl den Ansprüchen an Funktion und Flexibilität der künftigen Nutzer als auch dem städtebaulich heterogenen Gefüge des Gewerbegebietes entspricht.
Entstanden ist ein klarer Gebäudekubus, der mit der Eingangsseite, dem„Kopf“, nach Süden zur Lindberghstrasse hin ausgerichtet ist und sich dann fast schwebend in die "Landschaft" hinaus schiebt.
Eine mehrschichtige Fassade spannt in ihrem schroffen, industriellen Charakter den Bogen zwischen Abschottung auf der einen und individueller Offenheit auf der anderen Seite.
Ein massives Treppenhaus erschließt und verbindet die Ebenen des Hauses, das sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen flexibel teilbar ist.
Im Erdschoss sind Gemeinschaftsflächen wie das Foyer, die Küche und einen Personalraum angeordnet.
Der Büro- und Werkstattbereich über zwei Geschosse ist offen gestaltet und so konzipiert, dass unterschiedliche Nutzungen möglich sind.
Die Gesamtfläche im Obergeschoss gliedert sich in den Hauptbereich der Architekturwerkstatt, die von zwei Sonderbereichen gefasst wird, und eine Kernzone mit Service- und Infoflächen. Die beiden Enden des Riegels – im Norden Wettbewerbsabteilung und Geschäftsführung, im Süden Sekretariat und Besprechungsräume – umfassen den zentralen Großraum, der durch variable Trennwände und in der Kernzone durch so genannte Lichtboxen untergliedert ist.
Die Dachfläche ist gemäß Bebauungsplan begrünt. Eine zum Teil überdachte Dachterrasse bietet - neben den Bereichen im Erdgeschoss - zusätzlichen Raum für Freizeit und Pause.
Die verwendeten Materialien blieben in ihrer Oberfläche natürlich, der jeweilige Materialcharakter in seiner Textur und Eigenfarbe steht bewusst im Vordergrund. Sichtbeton, feuerverzinkte Stahlteile. Industrieparkett und Gussasphalt im Bodenbereich unterstreichen den Werkstattcharakter des Gebäudes.
Eine geschosshohe Pfosten-Riegelfassade gewährleistet optimale natürliche Belüftung und Belichtung. Dabei bietet die vorgehängte Lamellenkonstruktion flexiblen Sicht-, Sonnen- und Blendschutz bei freiem Ausblick. Eine Schicht aus Lamellen, die im Wechsel aus Industrieglas und geprägten Stahlblechen gefertigt sind, legt sich als zweite Hülle um den Baukörper. So ergibt sich ein je nach Tageslicht variierendes Bild. Jedes „Lamellenpaket“ kommt in seiner Kombination von Glas und Blech nur ein Mal vor und verweist so auf die Individualität der Kojen im Innenraum. Wie französische Klappläden lassen sich die Felder über eine Schubstange manuell steuern und unterstützen so das einfache Konzept dieser Lowtech-Fassade.
Entstanden ist ein klarer Gebäudekubus, der mit der Eingangsseite, dem„Kopf“, nach Süden zur Lindberghstrasse hin ausgerichtet ist und sich dann fast schwebend in die "Landschaft" hinaus schiebt.
Eine mehrschichtige Fassade spannt in ihrem schroffen, industriellen Charakter den Bogen zwischen Abschottung auf der einen und individueller Offenheit auf der anderen Seite.
Ein massives Treppenhaus erschließt und verbindet die Ebenen des Hauses, das sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen flexibel teilbar ist.
Im Erdschoss sind Gemeinschaftsflächen wie das Foyer, die Küche und einen Personalraum angeordnet.
Der Büro- und Werkstattbereich über zwei Geschosse ist offen gestaltet und so konzipiert, dass unterschiedliche Nutzungen möglich sind.
Die Gesamtfläche im Obergeschoss gliedert sich in den Hauptbereich der Architekturwerkstatt, die von zwei Sonderbereichen gefasst wird, und eine Kernzone mit Service- und Infoflächen. Die beiden Enden des Riegels – im Norden Wettbewerbsabteilung und Geschäftsführung, im Süden Sekretariat und Besprechungsräume – umfassen den zentralen Großraum, der durch variable Trennwände und in der Kernzone durch so genannte Lichtboxen untergliedert ist.
Die Dachfläche ist gemäß Bebauungsplan begrünt. Eine zum Teil überdachte Dachterrasse bietet - neben den Bereichen im Erdgeschoss - zusätzlichen Raum für Freizeit und Pause.
Die verwendeten Materialien blieben in ihrer Oberfläche natürlich, der jeweilige Materialcharakter in seiner Textur und Eigenfarbe steht bewusst im Vordergrund. Sichtbeton, feuerverzinkte Stahlteile. Industrieparkett und Gussasphalt im Bodenbereich unterstreichen den Werkstattcharakter des Gebäudes.
Eine geschosshohe Pfosten-Riegelfassade gewährleistet optimale natürliche Belüftung und Belichtung. Dabei bietet die vorgehängte Lamellenkonstruktion flexiblen Sicht-, Sonnen- und Blendschutz bei freiem Ausblick. Eine Schicht aus Lamellen, die im Wechsel aus Industrieglas und geprägten Stahlblechen gefertigt sind, legt sich als zweite Hülle um den Baukörper. So ergibt sich ein je nach Tageslicht variierendes Bild. Jedes „Lamellenpaket“ kommt in seiner Kombination von Glas und Blech nur ein Mal vor und verweist so auf die Individualität der Kojen im Innenraum. Wie französische Klappläden lassen sich die Felder über eine Schubstange manuell steuern und unterstützen so das einfache Konzept dieser Lowtech-Fassade.
Kinderklinik der Universität Heidelberg
Die Angelika-Lautenschläger- Klinik variiert das Thema des Zauberwürfels. Vorgehängte Gläser bilden als farbige Streifen die Außenhaut, die sich mit einer Berankung ganz nach unten fortsetzt. Die Ecken der Würfels sind besonders ausgeformt und über die zwei zentralen Innenhöfe, die Licht bis in die untersten Geschosse führen, ideell verbunden. Hier finden sich die große Bibliothek oder auch der Kinderplanet, eine Betreuungseinrichtung für Geschwisterkinder. Als regelrechte Skulpturen ausgeformt sind die Treppenhäuser. Die Farben prägen auch die Pflegegeschosse - bis hin zu den Patientenschränken. Schließlich
findet sich das Quadrat als Motiv von Bauelementen wie Leuchten wieder. Die Klinik gliedert sich in vier Baukörper, den Pflegekubus, die Eingangshalle, den Funktionsbau und das Elterngästehaus. Die vier Körper wiederum umschließen einen Patientengarten und bilden insgesamt abermals ein Quadrat.
findet sich das Quadrat als Motiv von Bauelementen wie Leuchten wieder. Die Klinik gliedert sich in vier Baukörper, den Pflegekubus, die Eingangshalle, den Funktionsbau und das Elterngästehaus. Die vier Körper wiederum umschließen einen Patientengarten und bilden insgesamt abermals ein Quadrat.
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
In den 1970er Jahren war die Universitätsklinik Frankfurt am Main ein hochmodernes Krankenhaus. Neue Anforderungen und ein gewandeltes Denken, das verstärkt den Patienten anstelle der Technik in der Mittelpunkt der Gebäudeplanung stellt, machten die Sanierung und Erweiterung des Klinikums notwendig.
Hauptziel der Gesamtbaumaßnahme ist es, das Klinikum zu modernisieren um mit seiner Struktur und seinem Erscheinungsbild der renommierten Hochleistungsmedizin Frankfurts gerecht zu werden und an die heutigen technischen Anforderungen anzupassen. Dabei sollen klare Strukturen geschaffen und langfristige Perspektiven für die zukünftige Entwicklung eröffnet werden.
In ihrer städtebaulichen Struktur ist die gesamte Anlage zum Main ausgerichtet. Ein neues Forschungs- und Laborgebäude sowie ein neues Hörsaalgebäude als zentraler Ort für Lehre, Forschung und Wissenschaft begrenzen den sich zur Uferpromenade hin öffnenden Campus. Ein Vordach verbindet die Bauteile und verweist auf die großflächig verglaste Eingangshalle, welche die Schnittstelle zwischen Universitäts- und Krankenhausbetrieb bildet. Hier beginnt die so genannte ‚Magistrale’, an der sich künftig die einzelnen Untersuchungseinheiten pavillonartig aneinanderreihen werden.
Die Außenanlagen sind Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzepts, das Klinikgelände und öffentliche Uferzone übergreifend miteinander vernetzt. Neue Schwerpunkte setzen im Südosten ein weitläufiger Patientengarten und im Nordwesten des Ensembles der großzügige Vorplatz vor dem bestehenden Hochhaus, der als öffentlicher Raum konzipiert und gestaltet ist. Begrünte Flächen, Sitzplätze und Spazierwege, Sonnen- und Schattenplätze sowie Wasserflächen mit Seerosen bieten vielfältige Erlebnis- und Nutzungsangebote für Patienten und Besucher.
Ein im 1. Bauabschnitt errichteter viergeschossiger Erweiterungsbau nimmt alle chirurgischen Kliniken und das neue operative Zentrum des Universitätsklinikums auf. Zwei begrünte Innenhöfe mit farbig gestalteten Glasfassaden gliedern den kompakten Baukörper. Eingefasst wird er von einer durch Bänder gegliederten Fassade mit teilweise zurückgesetzten Aluminium-Glaselementen und einem Sonnenschutz aus vertikalen, drehbaren Alulamellen. Die massiven Brüstungsfelder und Außenwandscheiben haben eine hinterlüftete Metallverkleidung aus Aluminiumtafeln erhalten.
Hauptziel der Gesamtbaumaßnahme ist es, das Klinikum zu modernisieren um mit seiner Struktur und seinem Erscheinungsbild der renommierten Hochleistungsmedizin Frankfurts gerecht zu werden und an die heutigen technischen Anforderungen anzupassen. Dabei sollen klare Strukturen geschaffen und langfristige Perspektiven für die zukünftige Entwicklung eröffnet werden.
In ihrer städtebaulichen Struktur ist die gesamte Anlage zum Main ausgerichtet. Ein neues Forschungs- und Laborgebäude sowie ein neues Hörsaalgebäude als zentraler Ort für Lehre, Forschung und Wissenschaft begrenzen den sich zur Uferpromenade hin öffnenden Campus. Ein Vordach verbindet die Bauteile und verweist auf die großflächig verglaste Eingangshalle, welche die Schnittstelle zwischen Universitäts- und Krankenhausbetrieb bildet. Hier beginnt die so genannte ‚Magistrale’, an der sich künftig die einzelnen Untersuchungseinheiten pavillonartig aneinanderreihen werden.
Die Außenanlagen sind Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzepts, das Klinikgelände und öffentliche Uferzone übergreifend miteinander vernetzt. Neue Schwerpunkte setzen im Südosten ein weitläufiger Patientengarten und im Nordwesten des Ensembles der großzügige Vorplatz vor dem bestehenden Hochhaus, der als öffentlicher Raum konzipiert und gestaltet ist. Begrünte Flächen, Sitzplätze und Spazierwege, Sonnen- und Schattenplätze sowie Wasserflächen mit Seerosen bieten vielfältige Erlebnis- und Nutzungsangebote für Patienten und Besucher.
Ein im 1. Bauabschnitt errichteter viergeschossiger Erweiterungsbau nimmt alle chirurgischen Kliniken und das neue operative Zentrum des Universitätsklinikums auf. Zwei begrünte Innenhöfe mit farbig gestalteten Glasfassaden gliedern den kompakten Baukörper. Eingefasst wird er von einer durch Bänder gegliederten Fassade mit teilweise zurückgesetzten Aluminium-Glaselementen und einem Sonnenschutz aus vertikalen, drehbaren Alulamellen. Die massiven Brüstungsfelder und Außenwandscheiben haben eine hinterlüftete Metallverkleidung aus Aluminiumtafeln erhalten.
Wissenschaftszentrum Straubing
Das neue Wissenschaftszentrum der Technischen Universität München ist Teil des „Kompetenzzentrums für nachwachsende Rohstoffe” am Standort Straubing. Der Neubau bildet einen dreigeschossigen Baukörper, bei dem die Büro- und Laborbereiche durch eine Fuge deutlich ablesbar voneinander getrennt sind. Die Büros sind nach Südosten, die Labors nach Nordwesten ausgerichtet. Der Eingangsbereich ist zum zentralen Vorplatz im Westen hin ausgerichtet. Über ein großzügiges Eingangsplateau lädt er zum Betreten der öffentlichen Bereiche wie Seminarräumen, Teeküchen, Handbibliothek und Computerlaboren ein. Im Osten des Gebäudes bildet ein zehn Meter hoher, stützenfreier Kubus mit außenseitiger Holzverkleidung das sogenannte „Technikum“, ein Gebäude für spezielle Großversuche.
Vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss ist die Fassade horizontal gegliedert: im Bereich der Labore als Pfosten-Riegel-Fassade aus Leichtmetall, vor den Büros mit Holz-Alu-Elementen. Die Öffnungsflügel sind als Schiebefenster ausgeführt.
Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe als Baumaterial im Außen- und Innenbereich war im Hinblick auf die Nutzung und Bestimmung des Gebäudes ein wichtiges Anliegen. Die Fassade des Technikums hat eine hinterlüftete Holzverkleidung. In den Büro- und Seminarbereichen wurde eine vorgehängte Fassade realisiert, die mit Naturfasern bespannt ist. Diese leichten und transparenten Elemente ziehen sich um das gesamte Gebäude und verleihen dem Baukörper ein homogenes Erscheinungsbild
Lichtgräben, die wie Skulpturen in den Grünraum eingebettet sind, zonieren die Freifläche.
Vom Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss ist die Fassade horizontal gegliedert: im Bereich der Labore als Pfosten-Riegel-Fassade aus Leichtmetall, vor den Büros mit Holz-Alu-Elementen. Die Öffnungsflügel sind als Schiebefenster ausgeführt.
Die Verwendung nachwachsender Rohstoffe als Baumaterial im Außen- und Innenbereich war im Hinblick auf die Nutzung und Bestimmung des Gebäudes ein wichtiges Anliegen. Die Fassade des Technikums hat eine hinterlüftete Holzverkleidung. In den Büro- und Seminarbereichen wurde eine vorgehängte Fassade realisiert, die mit Naturfasern bespannt ist. Diese leichten und transparenten Elemente ziehen sich um das gesamte Gebäude und verleihen dem Baukörper ein homogenes Erscheinungsbild
Lichtgräben, die wie Skulpturen in den Grünraum eingebettet sind, zonieren die Freifläche.






