Lützow 7
C. Müller J. Wehberg
Garten- und Landschaftsarchitekten
Lützowplatz 7
D-10785 Berlin
T +49 (0)30 230941-0
F +49 (0)30 230941-90
info@luetzow7.de
C. Müller J. Wehberg
Garten- und Landschaftsarchitekten
Lützowplatz 7
D-10785 Berlin
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Der Platz der Republik
Der grösste und bedeutenste innerstädtische Park Berlins, der Tiergarten von Peter Joseph Lenné, ist mit dem Spreebogen, der städtebaulichen Figur des Bandes des Bundes von Axel Schultes und Charlotte Frank, der neuen Bedeutung des Ortes als Zentrum des Regierungsviertel der Bundesrepublik Deutschland, zentraler Bezugspunkt des landschaftsarchitektonischen Entwurfes zum Platz der Republik. Eine Beibehaltung und Ergänzung offener, vielfältig nutzbarer Räume liegt dem Entwurfskonzept zugrunde. Der Demokratie mit der günen Platzanlage einen angemessenen Ausdruck zu verleihen, der Entfaltung des "Demos" im öffentlichen Raum Ausdruck zu geben ist das Ziel. Die weitläufige Anlage des Platzes dient neben der Repräsentation, auch dem Nutzungsanspruch des Bürgers am Parlament.
Im Kontrast zur Leichtigkeit lockerer Solitärbaumbepflanzungen bilden strenge auf den Reichstagsbau ausgerichtete Heckenfragmente zwei grüne Bosquettesreihen, die die zentrale Rasenfläche zu den Seiten der Stadt den Park hin offen halten und auf die Gebäude zulaufend als geschlossenes Band wirken. Den kraftvollen und raumbildenden Gebäudefluchten der Regierungsbauten sowie den strengen Baumreihen der Paul-Löbe-Allee steht der offene Aspekt eines "aufgräumten" Tiergartenparkrandes gegenüber. Die Anmutug des offenen Parkrandes mit einer lockerern Anordnung der Gehölze wird sporadisch vom Park her auf den Bereich der südlichen Platzanlage ausgedehnt. Eine noch zu realisierende blickoffene Kulisse am Park ermöglicht Einblicke unter den Kronen der malerischen Baumgruppen hindurch, in die Tiefe des Parkes bis zum Brandenburger Tor und der Strasse des 17.Juni.
Im sinngebenden Gegenüber des Parlamentsbaus zum Haus der Kulturen der Welt hin, verdichten sich die Baumgruppen unter Freihaltung einer streng gefaßten Lichtung und Sichtachse. Das Rasenplateau des Platzes im Osten mit seiner ebenen Topographie steht in einem sensiblen Kontrast zu den landschaftlich gestreuten Solitären der Parkbäume und den im Westen der Anlage zurückhaltend weichen Modellierungen des Reliefs der Skulpturenwiese. Geschnittene Heckenbosketts nehmen die Dimensionen des Reichstagsgebäudes auf und führen diese bis zum Haus der Kulturen der Welt fort. Ein streng horizontaler Schnitt der Bosquettes lässt den Besucher beim Durchschreiten der Hecken auf der Südseite aufgrund des leicht nach Westen fallenden Relieffs unmerklich in die Zwischenräume der Hecken abtauchen. Unmittelbar vor der Westvorfahrt des Reichstages sind befestigte Bereiche in einer auf die Hecken bezogenen Bänderung angelegt. Hier ist Raum für Veranstaltungen vor der grossen Westtreppe vorgesehen. Die Straßenräume weisen in Ergänzung der Gehwege großzügige Promenadenfläche aus.
Der Platz der Republik will aufgespannt zwischen Parlament und Haus der Kulturen der Welt Zeichen setzen, im Sinn der pluralen Haltung eines aufgeklärten Gemeinwesens.
Im Kontrast zur Leichtigkeit lockerer Solitärbaumbepflanzungen bilden strenge auf den Reichstagsbau ausgerichtete Heckenfragmente zwei grüne Bosquettesreihen, die die zentrale Rasenfläche zu den Seiten der Stadt den Park hin offen halten und auf die Gebäude zulaufend als geschlossenes Band wirken. Den kraftvollen und raumbildenden Gebäudefluchten der Regierungsbauten sowie den strengen Baumreihen der Paul-Löbe-Allee steht der offene Aspekt eines "aufgräumten" Tiergartenparkrandes gegenüber. Die Anmutug des offenen Parkrandes mit einer lockerern Anordnung der Gehölze wird sporadisch vom Park her auf den Bereich der südlichen Platzanlage ausgedehnt. Eine noch zu realisierende blickoffene Kulisse am Park ermöglicht Einblicke unter den Kronen der malerischen Baumgruppen hindurch, in die Tiefe des Parkes bis zum Brandenburger Tor und der Strasse des 17.Juni.
Im sinngebenden Gegenüber des Parlamentsbaus zum Haus der Kulturen der Welt hin, verdichten sich die Baumgruppen unter Freihaltung einer streng gefaßten Lichtung und Sichtachse. Das Rasenplateau des Platzes im Osten mit seiner ebenen Topographie steht in einem sensiblen Kontrast zu den landschaftlich gestreuten Solitären der Parkbäume und den im Westen der Anlage zurückhaltend weichen Modellierungen des Reliefs der Skulpturenwiese. Geschnittene Heckenbosketts nehmen die Dimensionen des Reichstagsgebäudes auf und führen diese bis zum Haus der Kulturen der Welt fort. Ein streng horizontaler Schnitt der Bosquettes lässt den Besucher beim Durchschreiten der Hecken auf der Südseite aufgrund des leicht nach Westen fallenden Relieffs unmerklich in die Zwischenräume der Hecken abtauchen. Unmittelbar vor der Westvorfahrt des Reichstages sind befestigte Bereiche in einer auf die Hecken bezogenen Bänderung angelegt. Hier ist Raum für Veranstaltungen vor der grossen Westtreppe vorgesehen. Die Straßenräume weisen in Ergänzung der Gehwege großzügige Promenadenfläche aus.
Der Platz der Republik will aufgespannt zwischen Parlament und Haus der Kulturen der Welt Zeichen setzen, im Sinn der pluralen Haltung eines aufgeklärten Gemeinwesens.
Forum im Band des Bundes
Zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Haus der Parlamentarier erstreckt sich das Bürgerforum als eine frei gegliederte Platzanlage mit Baumhainen und inszeniertem Wasserspiel.
Die gartenkünstlerische Interimslösung am Platz des unvollendeten Bürgerforums als Teil des städtebaulichen Entwurfes zum Band des Bundes von Axel Schultes und Carlotte Frank sieht eine frei gegliederte Platzanlage mit täglich um bestimmte Uhrzeiten rhythmisch aufsteigenden Wasserwänden vor.
In Fortführung der baulichen Kanten der Gebäude bildet Rot - Ahorn langgestreckte lockere Haine unter denen Bänke zum Ausruhen einladen und Platz für Pavillonbauten zur Bewirtung und Information bereitgestellt werden sollte.
Die gartenkünstlerische Interimslösung am Platz des unvollendeten Bürgerforums als Teil des städtebaulichen Entwurfes zum Band des Bundes von Axel Schultes und Carlotte Frank sieht eine frei gegliederte Platzanlage mit täglich um bestimmte Uhrzeiten rhythmisch aufsteigenden Wasserwänden vor.
In Fortführung der baulichen Kanten der Gebäude bildet Rot - Ahorn langgestreckte lockere Haine unter denen Bänke zum Ausruhen einladen und Platz für Pavillonbauten zur Bewirtung und Information bereitgestellt werden sollte.
Bundeskanzleramt Berlin mit Kanzlergarten, Kanzlerpark und Wintergärten
Kanzlergarten und -park folgen einer landschaftlich artifiziell gestaltenden Entwurfsauffassung, die die Gärten als Implantat in den Lenné´schen Landschaftsraum am Berliner Tiergarten an der Spree einfügen. Solitäre Baumpflanzungen, reduzierte Wegeführung und eine differenzierte Bepflanzung charakterisieren die Anlagen. Ein Fluchtpunkt und Zentrum des den Fluss querenden Freiraumes, ist der Kanzlergarten mit ca. 13.000 m² Fläche. In der Bepflanzung variierende Raumsequenzen bilden mit den bepflanzten Säulen des Gebäudes das Weichbild der Gartenkulisse in achsialer Ausrichtung, auf den Städtebau orientiert. Im Zusammenhang mit einer grosszügigen, die Gebäude flankierenden Buchsbaumpflanzung sind Solitärbaumgruppen mit variierendem Habitus und entsprechender Kraut- und Strauchschicht platziert. Unterschiedliche Ein- und Durchblicke in die Umgebung werden durch Gebäude und Bepflanzung inszeniert. Der Garten selbst wird durch vielfältige im jahreszeitlichen Wechsel blühenden Staudenpflanzungen und ausgewählten Rosenarten standortgerecht angereichert. Der räumliche Bezug zum Kanzlerpark über die Spree ist durch Pflanzungen hervorgehoben. Das Zusammenspiel großzügiger Rasenflächen ,und bepflanzter Randbereiche erschafft das Bild eines offenen, grosszügigen Gartens. Die Setzung von Blumenzwiebeln eröffnen im Frühjahr markante und farbenfrohe Blickpunkte. Die geschlossenen Fassaden und die Säulenreihen der Seitentrakte werden durch wilden Wein ,Parthenocissus tricuspidata `Veitchii`, erklommen. Der westlich der Spree gelegene Kanzlerpark ( ca. 30.000 m² Fläche) ist auf einer unteren Ebene durch den gewünschten Erhalt eines Wäldchens charakterisiert. Ergänzende Baum, Kraut- und Strauchpflanzungen verleihen dem unteren Park eine landschaftliche Prägung. Großzügige Wiesenflächen ergänzen das Bild. Die zentrale Sichtachse stellt einen Bezug zum Kanzlergarten und zur oberen Parkebene her. Treppenanlagen und Rasenstufen bilden den Niveausprung des Kanzlerparkes aus.
Die obere Parkebene wird im Halbrund des Abschlusses der Städtebaulichen Figur durch eine zweireihig unterschiedlich hohe Hecken- und Baumreihenpflanzung gefasst. Der entstehende Korridor des Zwischenraumes ist mit Stauden und bodendeckende Pflanzen besetzt. Flankierend sind an einem Rundweg Bänke zum Verweilen aufgestellt. Das Zentrum des Parkes wird in einem kleinen Platz fokussiert und kann über unterschiedliche Wege erreicht werden. Die obere Rasenfläche des Parkes ist durch pointierte gesetzte Solitärbaumpflanzungen mit entsprechender standortgerechter Kraut- und Strauchvegetation gegliedert. Passagen sorgfältig ausgewählter, vielblühender Rosensorten ergänzen die Bepflanzung der Beete. Auch in diesem Bereich der Rasenflächen des Parkes setzen Blumenzwiebeln einen markanten Frühjahresaspekt. Kanzlergarten und -park sind durch je einen Landeplatz für Helicopter leider in idealetypischer Nutzung des räumlichen Potentials beschränkt.
Bei dem für die Nord- und Südwintergärten primär bedeutsamen Aspekt der Bepflanzungsart, wurde besonderer Wert auf einer diesen Breitengraden entsprechende Impression der Vegetation gelegt.
Die Freiflächen des Neuen Bundeskanzleramtes Berlin sind in der Pflanzenverwendung standortgerecht, jahreszeitlich variirend bei den Farbaspekten, in ihrer Resistenz ,der Phaenologie, der Pflanze als Solitär und als Gesellschaft integriert entworfen sowie unter ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt.
Architekten ASA
Axel Schultes, Charlotte Frank, Christoph Witt
Realisierung: 2002
Baukosten: 3,0 Mio Euro
Die obere Parkebene wird im Halbrund des Abschlusses der Städtebaulichen Figur durch eine zweireihig unterschiedlich hohe Hecken- und Baumreihenpflanzung gefasst. Der entstehende Korridor des Zwischenraumes ist mit Stauden und bodendeckende Pflanzen besetzt. Flankierend sind an einem Rundweg Bänke zum Verweilen aufgestellt. Das Zentrum des Parkes wird in einem kleinen Platz fokussiert und kann über unterschiedliche Wege erreicht werden. Die obere Rasenfläche des Parkes ist durch pointierte gesetzte Solitärbaumpflanzungen mit entsprechender standortgerechter Kraut- und Strauchvegetation gegliedert. Passagen sorgfältig ausgewählter, vielblühender Rosensorten ergänzen die Bepflanzung der Beete. Auch in diesem Bereich der Rasenflächen des Parkes setzen Blumenzwiebeln einen markanten Frühjahresaspekt. Kanzlergarten und -park sind durch je einen Landeplatz für Helicopter leider in idealetypischer Nutzung des räumlichen Potentials beschränkt.
Bei dem für die Nord- und Südwintergärten primär bedeutsamen Aspekt der Bepflanzungsart, wurde besonderer Wert auf einer diesen Breitengraden entsprechende Impression der Vegetation gelegt.
Die Freiflächen des Neuen Bundeskanzleramtes Berlin sind in der Pflanzenverwendung standortgerecht, jahreszeitlich variirend bei den Farbaspekten, in ihrer Resistenz ,der Phaenologie, der Pflanze als Solitär und als Gesellschaft integriert entworfen sowie unter ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt.
Architekten ASA
Axel Schultes, Charlotte Frank, Christoph Witt
Realisierung: 2002
Baukosten: 3,0 Mio Euro
LVZ - Leipziger Volkszeitung
Kontext der gründerzeitlichen Gebäudestruktur ist Ziel der Konzeption. Die neue Setzung und Schichtung soll nicht Vergangenes interpretieren, sondern schreibt Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Ortes in seiner Bedeutung fort.
Im Kontext der Freiraumtypologie des Viertels vom Floßplatz als repräsentativer grüner Platz, der Ecke Monzgasse/ Peterssteinweg als kleiner klassischer Dreiecksplatz, dem Schleterptalz mit Peterskirche als grünem Zierplatz, sowie Bayerischem-, Leuschner- und Körnerplatz, bildet der zukünftige "Peterssteinsplatz" eine identitätsstiftende neue Adresse.
Ein Ort des Verweilens, Treffens, Kommunizierens, geeignet für kleine Veranstaltungen und Events. Der neue Platz ist Entreè des Verlagsgebäudes der Leipziger Volkszeitung.
Priorität bei der Planung kommt der stadträumlich sinnvollen Einbindung und Stärkung der Platzkanten unter Verwendung artifizieller Akzente zu.
An der nördlichen Platzkante deckt das künstlerische Ereignis eines Wandelgangs rückwärtig offen liegende Hinterhausbebauungen und Erschliessungen ab, eine neue Raumkante entsteht. Für eine Brandwand wird eine Eckbebauung mit Restaurationsnutzung im EG vorgeschlagen.
Die westliche Platzkante artikuliert sich aus den räumlichen Bezügen des vorgenannten Eckgebäudes bis hin zum Gebäude Emilienstraße 2 und wird durch eine 20 m breite, 2-stufig bis niveaugleich auslaufende Stufenanlage akzentuiert.
Die südliche Begrenzung des Platzes mit integrierter Treppenanlage wird im Gegenüber zum Wandelgang vegetativ mit einer dunkelgrünen Heckenskulptur (Taxusbankett 0,4 bis 1,6 m Höhe) unterstrichen, so dass vom Platz her die bemerkenswerten Fassaden der Emilienstrasse visuell erlebbar bleiben.
Die Platzfläche selbst ist durch lange, schmale Plattenbänder aus Sandstein (Länge ca. 2 - 5 m in Teilstücken, Breite 0,5 m) rhythmisiert, die Zwischenräume sind in Mosaikpflaster gleichen Materials vorgesehen. Schmale Bänder, die en passant auf die Spalten und Zeilen einer Zeitungsseite reflektieren, bilden somit die Oberfläche des Platzes.
Sichtachsen geben an exponierten Stellen Standorte für Solitärbaumpflanzungen (Piatanus hispanica) vor, die im Wechselspiel zwischen formal und informal den bereits vorhandenen Baum in das Konzept mit einbeziehen. Auf diese Weise ergeben sich Solitäre und Baumgruppen, scheinbar zufällige Überlagerungen entstehen, der Ort gewinnt mit der Baumwahl einen heiteren, lichten Charakter. Der angrenzende, westlich liegende Bereich des Platzes wird dem öffentlichen Gehweg zugeordnet und dem Regelwerk der Strassenräume entsprechend ausgeführt.
1.Preis - Realisierung 2001 Kunst - Prof. Rolf Lieberknecht / S. an der Brügge
Im Kontext der Freiraumtypologie des Viertels vom Floßplatz als repräsentativer grüner Platz, der Ecke Monzgasse/ Peterssteinweg als kleiner klassischer Dreiecksplatz, dem Schleterptalz mit Peterskirche als grünem Zierplatz, sowie Bayerischem-, Leuschner- und Körnerplatz, bildet der zukünftige "Peterssteinsplatz" eine identitätsstiftende neue Adresse.
Ein Ort des Verweilens, Treffens, Kommunizierens, geeignet für kleine Veranstaltungen und Events. Der neue Platz ist Entreè des Verlagsgebäudes der Leipziger Volkszeitung.
Priorität bei der Planung kommt der stadträumlich sinnvollen Einbindung und Stärkung der Platzkanten unter Verwendung artifizieller Akzente zu.
An der nördlichen Platzkante deckt das künstlerische Ereignis eines Wandelgangs rückwärtig offen liegende Hinterhausbebauungen und Erschliessungen ab, eine neue Raumkante entsteht. Für eine Brandwand wird eine Eckbebauung mit Restaurationsnutzung im EG vorgeschlagen.
Die westliche Platzkante artikuliert sich aus den räumlichen Bezügen des vorgenannten Eckgebäudes bis hin zum Gebäude Emilienstraße 2 und wird durch eine 20 m breite, 2-stufig bis niveaugleich auslaufende Stufenanlage akzentuiert.
Die südliche Begrenzung des Platzes mit integrierter Treppenanlage wird im Gegenüber zum Wandelgang vegetativ mit einer dunkelgrünen Heckenskulptur (Taxusbankett 0,4 bis 1,6 m Höhe) unterstrichen, so dass vom Platz her die bemerkenswerten Fassaden der Emilienstrasse visuell erlebbar bleiben.
Die Platzfläche selbst ist durch lange, schmale Plattenbänder aus Sandstein (Länge ca. 2 - 5 m in Teilstücken, Breite 0,5 m) rhythmisiert, die Zwischenräume sind in Mosaikpflaster gleichen Materials vorgesehen. Schmale Bänder, die en passant auf die Spalten und Zeilen einer Zeitungsseite reflektieren, bilden somit die Oberfläche des Platzes.
Sichtachsen geben an exponierten Stellen Standorte für Solitärbaumpflanzungen (Piatanus hispanica) vor, die im Wechselspiel zwischen formal und informal den bereits vorhandenen Baum in das Konzept mit einbeziehen. Auf diese Weise ergeben sich Solitäre und Baumgruppen, scheinbar zufällige Überlagerungen entstehen, der Ort gewinnt mit der Baumwahl einen heiteren, lichten Charakter. Der angrenzende, westlich liegende Bereich des Platzes wird dem öffentlichen Gehweg zugeordnet und dem Regelwerk der Strassenräume entsprechend ausgeführt.
1.Preis - Realisierung 2001 Kunst - Prof. Rolf Lieberknecht / S. an der Brügge
Götz - Friedrich - PlatzDeutsche Oper Berlin
Der Götz- Friedrich- Platz wird als Platzraum, von den Raumkanten der Gebäudefluchten der Deutschen Oper und den Straßen Bismarck- und Krumme Straße begrenzt,gesehen.
Die Platzfläche ermöglicht eine großzügige freie Nutzung als Aufenthaltsbereich für das Opernpublikum und als Bewegungsbereich am Zugang U- Bahnhof Deutsche Oper.
Die drei erhöht stehenden Bestandsbäume (weit ausladende Platanen) sind in eine Terrasse (Kiesbelag) integriert, die zugleich eine klare Raumkante und den Abschluß zur Krumme Straße bildet. Der Höhenunterschied zur Platzfläche wird über eine langgestreckte Stufenanlage überwunden. Nach Osten hin wird der Höhenunterschied durch eine Betonsteinmauer (Beton- L-Steine) aufgefangen. Eine vorgesetzte, 2m hohe Hecke schirmt die Terrasse von der Krumme Straße ab.
Bänke mit Holzauflage laden zum Verweilen im Schatten der Platanen ein. Nachts können die ausladenden Kronen der Platanen durch Effektbeleuchtung in Szene gesetzt werden. Mit in die Stufen integrierten Lichtbändern wird die Stufenanlage inszeniert.
Die neue Platzfläche selbst wird als Implantat im Platz verstanden. In die bestehende graue Betonplattenfläche ist eine farbige Fläche eingesetzt, worden die durch einen querenden Weg in zwei verschiedene Flächen geteilt wird. In die südliche und größere Fläche ist eine farblich leicht differenzierte Fläche als „Intarsie“ eingefügt. Auf dem Platz ist ein illuminiertes Wasserspiel (Planung Landschaft Planen+Bauen). Als Materialität des Platzes ist geschliffener, grün („Intarsie“) und grau- grün eingefärbter Terrazzo- Asphalt verwendet worden.
Als optischer und akustischer Schutz, als Abschirmung des Verkehrs auf der Bismarckstraße dient eine große Wandscheibe aus Glas vor dem U-Bahn-Zugang.
Das Gesamtkonzept mit einer gastronomischen Nutzung im Norden, der Terrasse mit den ausladenden Platanen und einem im Osten und dem Wasserspiel im Süden lebt durch die Schlichtheit und die freie Nutzung des Platzbereiches. Es entstehen schattige und sonnige Orte, die zum Aufenthalt einladen.
Die Platzfläche ermöglicht eine großzügige freie Nutzung als Aufenthaltsbereich für das Opernpublikum und als Bewegungsbereich am Zugang U- Bahnhof Deutsche Oper.
Die drei erhöht stehenden Bestandsbäume (weit ausladende Platanen) sind in eine Terrasse (Kiesbelag) integriert, die zugleich eine klare Raumkante und den Abschluß zur Krumme Straße bildet. Der Höhenunterschied zur Platzfläche wird über eine langgestreckte Stufenanlage überwunden. Nach Osten hin wird der Höhenunterschied durch eine Betonsteinmauer (Beton- L-Steine) aufgefangen. Eine vorgesetzte, 2m hohe Hecke schirmt die Terrasse von der Krumme Straße ab.
Bänke mit Holzauflage laden zum Verweilen im Schatten der Platanen ein. Nachts können die ausladenden Kronen der Platanen durch Effektbeleuchtung in Szene gesetzt werden. Mit in die Stufen integrierten Lichtbändern wird die Stufenanlage inszeniert.
Die neue Platzfläche selbst wird als Implantat im Platz verstanden. In die bestehende graue Betonplattenfläche ist eine farbige Fläche eingesetzt, worden die durch einen querenden Weg in zwei verschiedene Flächen geteilt wird. In die südliche und größere Fläche ist eine farblich leicht differenzierte Fläche als „Intarsie“ eingefügt. Auf dem Platz ist ein illuminiertes Wasserspiel (Planung Landschaft Planen+Bauen). Als Materialität des Platzes ist geschliffener, grün („Intarsie“) und grau- grün eingefärbter Terrazzo- Asphalt verwendet worden.
Als optischer und akustischer Schutz, als Abschirmung des Verkehrs auf der Bismarckstraße dient eine große Wandscheibe aus Glas vor dem U-Bahn-Zugang.
Das Gesamtkonzept mit einer gastronomischen Nutzung im Norden, der Terrasse mit den ausladenden Platanen und einem im Osten und dem Wasserspiel im Süden lebt durch die Schlichtheit und die freie Nutzung des Platzbereiches. Es entstehen schattige und sonnige Orte, die zum Aufenthalt einladen.
Spielbude Hamburg – FahrbetriebSpielbudenplatz Hamburg
Der im Herzen St. Paulis an der Reeperbahn gelegene Spielbudenplatz wird zur Projektionsfläche unterschiedlichster Nutzungen und Darbietungen im öffentlichen Raum der Hansestadt. Eine besondere Qualität des Entwurfes bietet die Variabilität und Multifunktionalität der Nutzungs- und Gestaltungskonzeption, die den Veranstaltungen, wie z.B. zur WM 2006 an diesem Ort einen besonderen Auftritt auf der Bühne der Stadt Hamburg ermöglicht. „Zwei plus Zwei und Eins plus Zwei“ Platzbereiche werden durch die Anlage des „URBAN DANCEFLOOR“ (zentrale Platzfläche) zusammen mit den „SPIELBUDEN“ (mobile Bühnen) und den mit Baumhainen überstandenen „STADTTERRASSEN“ (Restaurationsterrassen) gebildet. Die „SPIELBUDEN“ sind sowohl funktionsfähige Spielbühne als auch Objekt auf der Bühne des öffentlichen Ortes. Die Fassaden können mit bewegten Texten und Darstellungen animiert werden. Der „FAHRBETRIEB“ der Bühnen ermöglicht es, eine frei wählbare Position auf der Platzfläche einzunehmen, so dass Räume unterschiedlichster Dimension und Nutzungsoption zu verwirklichen sind. Die „STADTTRERRASSEN“ sind ausgestattet mit Kiosk („SPIELBAR“) und Toiletten. Die zentrale Platzfläche der „URBAN DANCEFLOOR“ ist in rotem, geschliffenem „Asphaltterrazzo“ ausgeführt.
Entwurfsverfasser
Wettbewerb Spielbudenplatz 2005
Lützow 7
Cornelia Müller
Jan Wehberg
Garten- und Landschaftsarchitekten Lützowplatz 7
10785 Berlin mit Spengler - Wiescholek - Architekten,Hamburg
Bauvorhaben Spielbudenplatz ARGE Spielbude Hamburg Fahrbetrieb
Entwurfsverfasser
Wettbewerb Spielbudenplatz 2005
Lützow 7
Cornelia Müller
Jan Wehberg
Garten- und Landschaftsarchitekten Lützowplatz 7
10785 Berlin mit Spengler - Wiescholek - Architekten,Hamburg
Bauvorhaben Spielbudenplatz ARGE Spielbude Hamburg Fahrbetrieb
Landesgartenschau Bad Essen 2010 Solepark und Kurpark
Landesgartenschau Bad Essen 2010 - Sole- und Kurpark
Schwungvoll und fließend winden sich die Wege durch den Solepark und den Kurpark.Ganz im Sinne des Thermalsole-Heilbades Bad Essen finden hier die Themen Wasser, Sole, Gesundheit, Entspannung und Ruhe ihre Schwerpunkte.
Im Teilbereich Solepark bildet die Sole-Arena (Gradierwerk) das Hightlight. Mit graulaubigen Heilkräutern wie beruhigendem Salbei und anregendem Wermut widmet sich dieser Bereich ganz den fünf Sinnen der Kontemplation.
Im Frühling sind Veilchen und Hornveilchen im Farbklang mit Tulpen, Kugellauch und weißen Kaiserkronen die Farbträger. Der Sommer wird mit Lavendel, einigen Salbeiarten, Steppenkerzen Verbenen und Petunien in blau und violett bespielt. Duftende Pflanzen wie verschiedene Minzen und Melisse macht diese Mischung reicher.
An der Sole-Arena klärt sich die Pflanzung auf: Salziges Wasser bestimmt die Wahl der Pflanzen und lässt die Assoziation von Meeresnähe zu. Die verspielte Pflanzung im Park erhält eine gewisse Strenge, wird ruppiger und durch einige imposante Strukturpflanzen akzentuiert. Die Blüten werden weniger und gehen in stahlblaue Gräser und wollige Zwerg-Weiden über, die im Frühling mit violetten und tiefdunkelroten Tulpen gespickt sind. Im Sommer übernehmen diese Aufgabe für einige Zeit Lilien in weiß und tiefdunkelrot ein paar Pflanzen Riesenschleierkraut und einige winterharte Yucca bringen die Struktur, Astern blühen bis zum Herbst. In der Sole-Arena umgeben von tröpfelnden Reisigwänden finden die Besucher Ruhe und Entspannung auf Sitzbänken rund um eine Brunnenschale und inhalieren vernebelte Sole.
Zur Rast lädt die große Waldterrasse als Aussichtsplattform mit Blick über den Serpentinengarten ein. Das imposante Holz-Bauwerk ist mit einem Sonnensegel überspannt und bildet den Treffpunkt in diesem Parkbereich.
Über die Waldtreppe entlang der Waldterrasse gelangt der Besucher auf den Weg des Serpentinengartens. Fließende Blütenbänder in Blautönen begleiten den Hang hinab bis zum „Garten unter Eichen“.
In den Pflanzungen der Serpentinen mischt sich orange in das Blau der Grundfarbe der Pflanzung. Hornveilchen und Stiefmütterchen mit Vergissmeinnicht bilden den Teppich im Frühling aus dem lilienblütige Tulpen und Islandmohn heraus ragen. Im Sommer wird der Teppich aus Leberbalsam, Petunien und Verbenen gebildet, die von Studentenblumen und bis zum Herbst von orangen Dahlien durchbrochen werden.
Bauherr:
Für Solepark, Himmelsterrasse, Serpentinengarten: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH
Für die SoleArena:Gemeinde Bad Essen
Planer:
ARGE LAGA Bad Essen 2010
Landschaftsarchitekten:
Lüzow 7 Landschaftsarchitekten Cornelia Müller Jan Wehberg, Berlin
JKL Landschaftsarchitektur Dirk Junker, Bramsche
Gesamtfläche: etwa 7 Hektar
Bauzeit: 2009 bis 2010
Baukosten: etwa 1,95 Millionen Euro netto
Schwungvoll und fließend winden sich die Wege durch den Solepark und den Kurpark.Ganz im Sinne des Thermalsole-Heilbades Bad Essen finden hier die Themen Wasser, Sole, Gesundheit, Entspannung und Ruhe ihre Schwerpunkte.
Im Teilbereich Solepark bildet die Sole-Arena (Gradierwerk) das Hightlight. Mit graulaubigen Heilkräutern wie beruhigendem Salbei und anregendem Wermut widmet sich dieser Bereich ganz den fünf Sinnen der Kontemplation.
Im Frühling sind Veilchen und Hornveilchen im Farbklang mit Tulpen, Kugellauch und weißen Kaiserkronen die Farbträger. Der Sommer wird mit Lavendel, einigen Salbeiarten, Steppenkerzen Verbenen und Petunien in blau und violett bespielt. Duftende Pflanzen wie verschiedene Minzen und Melisse macht diese Mischung reicher.
An der Sole-Arena klärt sich die Pflanzung auf: Salziges Wasser bestimmt die Wahl der Pflanzen und lässt die Assoziation von Meeresnähe zu. Die verspielte Pflanzung im Park erhält eine gewisse Strenge, wird ruppiger und durch einige imposante Strukturpflanzen akzentuiert. Die Blüten werden weniger und gehen in stahlblaue Gräser und wollige Zwerg-Weiden über, die im Frühling mit violetten und tiefdunkelroten Tulpen gespickt sind. Im Sommer übernehmen diese Aufgabe für einige Zeit Lilien in weiß und tiefdunkelrot ein paar Pflanzen Riesenschleierkraut und einige winterharte Yucca bringen die Struktur, Astern blühen bis zum Herbst. In der Sole-Arena umgeben von tröpfelnden Reisigwänden finden die Besucher Ruhe und Entspannung auf Sitzbänken rund um eine Brunnenschale und inhalieren vernebelte Sole.
Zur Rast lädt die große Waldterrasse als Aussichtsplattform mit Blick über den Serpentinengarten ein. Das imposante Holz-Bauwerk ist mit einem Sonnensegel überspannt und bildet den Treffpunkt in diesem Parkbereich.
Über die Waldtreppe entlang der Waldterrasse gelangt der Besucher auf den Weg des Serpentinengartens. Fließende Blütenbänder in Blautönen begleiten den Hang hinab bis zum „Garten unter Eichen“.
In den Pflanzungen der Serpentinen mischt sich orange in das Blau der Grundfarbe der Pflanzung. Hornveilchen und Stiefmütterchen mit Vergissmeinnicht bilden den Teppich im Frühling aus dem lilienblütige Tulpen und Islandmohn heraus ragen. Im Sommer wird der Teppich aus Leberbalsam, Petunien und Verbenen gebildet, die von Studentenblumen und bis zum Herbst von orangen Dahlien durchbrochen werden.
Bauherr:
Für Solepark, Himmelsterrasse, Serpentinengarten: Landesgartenschau Bad Essen 2010 GmbH
Für die SoleArena:Gemeinde Bad Essen
Planer:
ARGE LAGA Bad Essen 2010
Landschaftsarchitekten:
Lüzow 7 Landschaftsarchitekten Cornelia Müller Jan Wehberg, Berlin
JKL Landschaftsarchitektur Dirk Junker, Bramsche
Gesamtfläche: etwa 7 Hektar
Bauzeit: 2009 bis 2010
Baukosten: etwa 1,95 Millionen Euro netto
HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin
Freianlagen HTW Berlin Oberschöneweide
Die Konzeption der neuen Freianlagen sieht als Basisgedanken eine Neustrukturierung der Flächen mit klarer Gliederung in Aufenthaltsbereiche und Funktionsbereiche mit Grünflächen und Laborfreiflächen vor. Die Realisierung eines zusammenhängenden Campus-Areals im offenen städtebaulichen Kontext stellt die Grundidee der Neugestaltung dar.
Die Aufenthaltsbereiche erhalten eine Neustrukturierung unter Aufhebung der bestehenden Stellplatzflächen, Aufwertung der Platzflächen und Entsiegelungsmaßnahmen zugunsten von Grünflächen.
Highlights in Form einer Rasenskulptur, eines langen Betontisches und eines Beachbereichs an der Spree werden unterstützt von einer klaren Formsprache, die sich an die Architektur anlehnt und in der Farbgebung mit einem warmen gelben Betonstein und deutlichen Kontrast zum Grau der Umgebungsflächen bietet.
Fertigstellung 2009
Artikel in Linoleum² zum Projekt
Die Konzeption der neuen Freianlagen sieht als Basisgedanken eine Neustrukturierung der Flächen mit klarer Gliederung in Aufenthaltsbereiche und Funktionsbereiche mit Grünflächen und Laborfreiflächen vor. Die Realisierung eines zusammenhängenden Campus-Areals im offenen städtebaulichen Kontext stellt die Grundidee der Neugestaltung dar.
Die Aufenthaltsbereiche erhalten eine Neustrukturierung unter Aufhebung der bestehenden Stellplatzflächen, Aufwertung der Platzflächen und Entsiegelungsmaßnahmen zugunsten von Grünflächen.
Highlights in Form einer Rasenskulptur, eines langen Betontisches und eines Beachbereichs an der Spree werden unterstützt von einer klaren Formsprache, die sich an die Architektur anlehnt und in der Farbgebung mit einem warmen gelben Betonstein und deutlichen Kontrast zum Grau der Umgebungsflächen bietet.
Fertigstellung 2009
Artikel in Linoleum² zum Projekt
Ebertplatz, Berlin
Der Ebertplatz ist repräsentativer, öffentlicher Raum; "Entree" oder "Foyer" zum Parlamentsgebäudes des Deutschen Bundestages.
Er ist Ort der Begegnung von Öffentlichkeit und Politik und wird in seiner Gestaltung durch diese Funktion im Besonderen determiniert. Der Entwurf zur der Platzfläche berücksichtigt sowohl repräsentative als auch funktionale Anforderungen.
Der Platz vor dem Reichstagsgebäude ist Teil des Entwurfs Platz der Republik. Einzelne Solitärbäume reichen an das Reichstagsgebäude heran. Eine Solitärbaumgruppe aus Platanen in Ergänzung der großen Bäume im Garten des Reichstagspräsidentenpalais überkront einen leicht rückgezogenen Ort am Platz im Gegenüber des Arbeitseinganges des Parlaments und mit Blick auf die Spree. Vor dem Ostportal ist ein Steinteppich großformatiger Platten, mit "schwebenden Steinen", die Gelegenheit zum Verweilen bieten und der Illumination dienen, ausgelegt.
Die Inszenierung des Platzes setzt gewählte Formate des Platzmaterials in Zahl und Mass zum historischen Bauwerk in Beziehung . Die Wechselwirkung zwischen Bauwerk und Platz wird so auf unspektakuläre Weise erweitert. Die Geometrie der Platzfläche bezieht Gebäude auf Platz und Platz auf Gebäude. Wiederverwendete , altbrauchbare Krustenplatten bilden einen Rahmen auf dem der Reichstag ruht. Das Format des Rahmens stellt einen Bezug über den Platz der Republik mit dem Haus der Kulturen der Welt her.
Zu Fluss und Spreeplatz eröffnet eine hier Platz, Allee und Fluss verbindende Spreetreppe den östlichen Auftakt der Südalle des Bandes des Bundes.
1. Preis Internationaler Wettbewerb Spreebogen 1997 Freiräume im Neuen Regierungsviertel - Realisierung 2002
Er ist Ort der Begegnung von Öffentlichkeit und Politik und wird in seiner Gestaltung durch diese Funktion im Besonderen determiniert. Der Entwurf zur der Platzfläche berücksichtigt sowohl repräsentative als auch funktionale Anforderungen.
Der Platz vor dem Reichstagsgebäude ist Teil des Entwurfs Platz der Republik. Einzelne Solitärbäume reichen an das Reichstagsgebäude heran. Eine Solitärbaumgruppe aus Platanen in Ergänzung der großen Bäume im Garten des Reichstagspräsidentenpalais überkront einen leicht rückgezogenen Ort am Platz im Gegenüber des Arbeitseinganges des Parlaments und mit Blick auf die Spree. Vor dem Ostportal ist ein Steinteppich großformatiger Platten, mit "schwebenden Steinen", die Gelegenheit zum Verweilen bieten und der Illumination dienen, ausgelegt.
Die Inszenierung des Platzes setzt gewählte Formate des Platzmaterials in Zahl und Mass zum historischen Bauwerk in Beziehung . Die Wechselwirkung zwischen Bauwerk und Platz wird so auf unspektakuläre Weise erweitert. Die Geometrie der Platzfläche bezieht Gebäude auf Platz und Platz auf Gebäude. Wiederverwendete , altbrauchbare Krustenplatten bilden einen Rahmen auf dem der Reichstag ruht. Das Format des Rahmens stellt einen Bezug über den Platz der Republik mit dem Haus der Kulturen der Welt her.
Zu Fluss und Spreeplatz eröffnet eine hier Platz, Allee und Fluss verbindende Spreetreppe den östlichen Auftakt der Südalle des Bandes des Bundes.
1. Preis Internationaler Wettbewerb Spreebogen 1997 Freiräume im Neuen Regierungsviertel - Realisierung 2002
Der Hafenplatz
Der Hafenplatz zwischen dem Kanzleramt und dem Haus der Kulturen der Welt, der Kongresshalle ,stellt im Gegenüber zum Ebertplatz am Reichstag ,als Sitz des Deutschen Bundestages, den westlichen Abschluß der Paul-Löbe.-Allee welche das "Band des Bundes" nach Süden hin begleitet da.
Der Platzbereich ist Fokus der Spreepromenade und in direkter Anlehnung an die Kongresshalle durch einen Höhensprung von 1.3m als Esplanade des denkmalgeschüzten Gebäudes angelegt. Der tieferferliegende Bereich wird sowohl als Anleger der Spreeflotte als auch als Restaurationsterrasse - Biergarten der Restauration im Haus der Kulturen der Welt genutzt. Desweiteren wird dieser Bereich vom der Uferpromenade gequert. Zur Paul Löbe Allee steigt das Gelände um 3.5m an.
Der Entwurf nutzt Interpretationen von sowohl Gestaltelementen der Kongresshalle als auch des Kanzleramtes und fügt vorsichtig eine eigene Sprache der Freiraumarchitektur entwickelt aus der Gestaltprizipien der Planung zum Platz der Republik hinzu. Die aus der Gestaltung der Kongesshalle resultierende Esplanadenmauer mit Treppe wurde nach denkmalpflegerischem Ansatz in Material und Gestalt interpretierend wiederhegestellt und im "Schnitt" zum Neuen auf die Materialität der Freianlage hin angepasst.
Der Platzbereich ist Fokus der Spreepromenade und in direkter Anlehnung an die Kongresshalle durch einen Höhensprung von 1.3m als Esplanade des denkmalgeschüzten Gebäudes angelegt. Der tieferferliegende Bereich wird sowohl als Anleger der Spreeflotte als auch als Restaurationsterrasse - Biergarten der Restauration im Haus der Kulturen der Welt genutzt. Desweiteren wird dieser Bereich vom der Uferpromenade gequert. Zur Paul Löbe Allee steigt das Gelände um 3.5m an.
Der Entwurf nutzt Interpretationen von sowohl Gestaltelementen der Kongresshalle als auch des Kanzleramtes und fügt vorsichtig eine eigene Sprache der Freiraumarchitektur entwickelt aus der Gestaltprizipien der Planung zum Platz der Republik hinzu. Die aus der Gestaltung der Kongesshalle resultierende Esplanadenmauer mit Treppe wurde nach denkmalpflegerischem Ansatz in Material und Gestalt interpretierend wiederhegestellt und im "Schnitt" zum Neuen auf die Materialität der Freianlage hin angepasst.
