Arheilger Straße 46
D-64289 Darmstadt
T 06151/97520
F 06151/975280
info@kramm-strigl.de
Gutachterwettbewerb 1. Preis
Karlsruhe Gartenstraße, Gutachterwettbewerb 1. Preis
In den kommenden drei Jahren soll das im Besitz der EWG Eigentums-Wohnbau GmbH & Co. befindliche Areal Gartenstrasse / Ecke Lorenzstrasse (ehemaliges IWKA- Gelände) in einer Mischung von Wohnen, Büro, Praxen und einem Boarding House auf einer Fläche von ca. 20.000 m² neu
bebaut werden.
Durch die sehr attraktive Lage in unmittelbarer Nachbarschaft des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie (ZKM), Arbeitsagentur und Bundesanwaltschaft sind die Voraussetzungen für hochwertiges Arbeiten und Wohnen gegeben.
Vor diesem Hintergrund hat die EWG im August dieses Jahres einen Wettbewerb unter Architekturbüros aus dem ganzen Bundesgebiet ausgeschrieben. Erwartet wurde seitens der Stadt Karlsruhe und der EWG, dass alternative Lösungsansätze für innerstädtisches attraktives Arbeiten / Wohnen in Karlsruhe entstehen werden. Am Wettbewerb teilgenommen haben namhafte Büros von denen das Darmstädter Büro Kramm & Strigl den Wettbewerb für sich entscheiden konnte.
4. Preis Landeswettbewerb NRW
Innovative Wohnformen für Studierende in gemischten Quartieren
Aufgabenstellung
Ziel des Wettbewerbs war die Ermittlung von neuen, innovativen Planungsansätzen zur Integration von studentischem Wohnraum in durchmischt strukturierten Wohngebäuden für breite Zielgruppen wie z.B. auch Familien und Ältere. Die Wohngebäude sollen sich durch Kleinteiligkeit, angemessene Proportionalität und Flexibilität in der Grundrissgestaltung auszeichnen.
Für das Wettbewerbsgebiet (ca. 12 ha) war eine städtebauliche Rahmenplanung zu entwickeln sowie ein beispielhaftes Hochbaukonzept, das eine Übertragbarkeit auf andere Standorte ermöglicht.
Im städtebaulichen Ansatz werden beide Neubaubereiche TaBu I und TaBu II isoliert voneinander
als Straßenrandbebauung ausgebildet. Die Mitte wird aufgewertet durch die Öffnungdes Zentrums zum Platz, die ergänzende Bebauung an der S-Bahnhaltestelle und durch einen Neubau des Bankgebäudes. Der Möbelmarkt wird erhalten und zur Markthalle umgenutzt.
Die Lage der neuen Brücke über die S-Bahn verbindet die Markthalle mit dem Einkaufszentrum,mit dem Jugendzentrum bis hin zum TaBu II. Dies wertet den hinteren Bereich positiv auf.
Die Bebauung des TaBu I folgt der Blockrandbebauung. Durch das Einstellen eines Gebäudes in den Blockinnenbereich entstehen zwei unterschiedliche Räume. Die Anordnung der Parkplätze an der östlichen Spitze ist eine klare städtebauliche Lösung mit baulichem Abschluss. Die entstehenden zwei Blockinnenbereiche schaffen zwei unterschiedliche Räume – einen privat und gemeinschaftlichen Freibereich und einen öffentlichen Bereich mit Café. Die Durchwegung und Nutzung wird positiv gesehen. Die architektonische Ausprägung insbesondere der südlichen und westlichen Fassaden ist differenziert und dem Thema des studentischen Wohnens angemessen.
Die Wohnungen erfüllen die Anforderungen, sind gut strukturiert und konsequent nach den Himmelsrichtungen orientiert.
(Auszug aus der Beurteilung durch das Preisgericht.)
Schader ForumDarmstadt
Forum für Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Räume der Geschäftsstelle der Schader Stiftung in Darmstadt.
Das Schader-Forum in Darmstadt Bessungen bildet ein eigenständiges Bauvolumen, das sich in der Abfolge der vorhandenen Solitäre Stadthaus und Wilhelminenstraße 50 als weiterer Solitär in das vorhandene Gebäudeensemble einfügt. Dabei wird das Gebäude aus zwei sich verschneidenden Kuben gebildet: Im Vordergrund ein gläserner Kubus, der von einem steinernen Winkel in den Griff genommen wird. Der „Steinwinkel“ bildet das Rückgrat des neu zu gestaltenden Platzes und beherbergt die Büro- und Besprechungsräume sowie die Nebenräume. Der Glaskubus wird als offene Struktur mit flexibler Nutzung und den vertikalen, farblich abgesetzten Erschließungselementen Treppe und Aufzug ausgebildet.
Das Gebäude ist als Arbeits- und Kommunikationsstätte für die Schader-Stiftung konzipiert.
In den drei Obergeschossen sind Empfangsräume, Büroräume, Kombizonen und Tagungsbereiche für kleinere Teilnehmerzahlen vorgesehen. Im Untergeschoss ist ein flexibel teilbarer Saal für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen sowie für Ausstellungen einschließlich der notwendigen Technik und Nebenräume untergebracht sind.
Bauherr Schader Stiftung Darmstadt
Ferigstellung 2010
Standort Goethestraße 2, 64285 Darmstadt
Kramm + Strigl Architekten und Stadtplaner
Expomedia "Light Cube"Saarterrassen Saarbrücken
Thema ist der Transformationsprozess, dem die Stadt gegenwärtigunterliegt. Damit stellt sich wieder die Frage, ob Architektur überhaupt noch Zusammenhänge herstellen bzw. sozialen Sinn stiften kann.
Der Ort, um den es hier geht, ist in Veränderung: Ein ehemaliges Stahlwerk die "Burbacher Hütte" - Grenzgebiet zwischen bestehenden Stadtstrukturen, dem noch bestehenden Industriekomplex, wird alsZone potentieller Veränderung verstanden. Das Projekt Expomedia soll die Entwicklung des Ortes signalhaft beginnen und weiter beeinflussen. Mit der Wahl des Standortes wird ein strategischerPunkt besetzt - CROSSING POINT - auf den sich die nachfolgenden Projekte ausrichten sollen.
Nutzung
Das Gebäude bietet Raum für geschossweise teilbare Büronutzung mit zwei Mietungen pro Geschoss in einhüftiger Büroorganisation. Das sechste Obergeschoss stellt als Großraum eine Sonderform dar.
Prinzipien der Gestaltung Die Erfindung einer Licht-Struktur, sowie eines Steuerungprogrammes. Nicht die Figur des Würfels, sondern die Verwandlung seiner Erscheinungsform im Spiel des Lichts - dies ist unsere Erfindung, vermittelnd zwischen der Realität der gebauten Form und der Immaterialität des Lichts.
Die Medienfassade ermöglicht mittels eines Rechnerprogrammes die Darstellung von abstrakt- sowie konkret künstlerischer Visualisierung von Aktivitäten und Informationen.
Ein in zwei Ebenen hintereinander angeordnetes, verschiedenartig leuchtendes Röhrensystem bildet ein räumliches Gitternetz, das sich über alle vier Seiten des Kubus legt. Die Röhren können einzeln oder zusammen, in einer Reihe oder in Abfolge gestartet werden. Sie symbolisieren auf abstrakter Ebene Informationen, Bewegungen und Zustände.
Im Gegensatz zu der Leuchtfassade steht das Media-Board auf der Fassade. Es ermöglicht die Ergänzungen oder auch die Konfrontation der abstrakten Bilder mit der Abildung der Wirklichkeit. Das Media-Board vervollständigt das Spannungsfeld im Sinne vonanaloger und digitaler Welt.
Wir verstehen das Ganze als Experiment zwischen konventionellerArchitektur und Medienereignis.
Bauherr: GIU Gesellschaft für Innovation und Unternehmensörderung, Saarbrücken
Fertigstellung: 2000
Standort: Heinrich-Barth-Straße, Saarterrassen Saarbrücken
Kramm + Strigl, Architekten und Planer
Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, Wiesbaden
Fassade
Der Neubau wird von einer hoch transparenten Hülle umschlossen, um den Gedanken zeitgemäßer offener Arbeitsformen nach außen zu dokumentieren. Süd- und Westseite des Gebäudes werden durch eine Doppelfassade eingefasst, die sich durch farbige in den Fassadenzwischenraum einstülpende Erker gliedert. Der so geschichtete Glaskörper folgt süd- und westseitig den Konturen der Grundstücksgrenzen und erzeugt eine spannungsreiche Überformung der südwestlichen Gebäudeecke.
Zwei vollverglaste Stege verbinden den Neubau in unterschiedlichen Ebenen direkt mit dem Haupthaus. Deren mit Bambusmotiven bedruckte Gläser schaffen einen gestalterischen Bezug zur darunter liegenden Außenanlage.
Nutzung
Das Neubaugebäude stellt im Erdgeschoss Sonderflächen zur Verfügung (teilbarer zweigeschossiger Veranstaltungssaal, Besprechungsräume, Cafeteria), die auch zu externen Nutzungen oder Schulungszwecken freigegeben werden können und mit entsprechender Konferenz- und Multimediatechnik ausgestattet sind. Flachdecken ermöglichen die Herstellung eines dafür in Nord-Süd-Richtung weitgehend stützenfreien Raumes. Der Einsatz flexibler Trennwandsysteme auf einem durchgängigen Hohlraumboden, erlaubt kurzfristige Änderungen in der laufenden Arbeitsorganisation, ohne umfangreiche und störende Baumaßnahmen.
Auf insgesamt 7 Bürogeschossen werden um einen durchgängigen, vertikalen Luftraum alle Raumnutzungsmöglichkeiten als Kombibüro bis hin zum offenen Gruppenbüro angeboten.
Technik
Die Kühlung der Büroflächen erfolgt in zukunftsorientierter Betriebskostenoptimierung (Low-Tec) durch Betonkernaktivierung. Vernetzte Kunststoffrohre werden in die neutrale Zone der Betondecken eingelegt. Die Speichermasse der schweren Decken kann jahreszeitlich bedingt Kälte oder Wärme aufnehmen und ermöglicht ein kontinuierliches Abstrahlen im Tagesverlauf. Auf 7 Geschossen werden die verschiedentlich nutzbaren Büroflächen durch individuelle Fensteröffnungen natürlich be- und entlüftet. Sie gruppieren sich im Gebäude um einen zentralen verbindenden Luftraum, der die vorgeschalteten offenen Kombibereiche mit Frischluft versorgt.
Freianlagen
Zwischen Neubau und Haupthaus wird den Mitarbeitern der HZD eine intensiv gestaltete Außenanlage angeboten und in den Sicherheitsbereich eingebunden. Eine Wasserfläche, die mit einer schiffsdeckartigen Terrasse aus der Cafeteria überspannt wird, bildet dabei den Übergang des Gebäudes zum Garten. Die Zugänglichkeit des Gartens wird durch eine Außentreppe am Gebäudeübergang auch vom Foyer des Haupthauses ermöglicht.
Bauherr: HZD vertreten durch Hessisches Baumanagement,
Regionalniederlassung West
Fertigstellung: 2006
Standort: Auguste-Viktoria Straße 18, 65185 Wiesbaden
Kramm + Strigl Architekten und Stadtplaner
Citygalerie Aschaffenburg Umbau-Modernisierung
Das innerstädtische Einkaufszentrum 'City-Galerie' hat sich in über 30 Jahren zum Mittelpunkt der Stadt Aschaffenburg entwickelt. Hier findet man große Kaufhäuser sowie viele kleine Fachgeschäfte.
Die 1974 eröffnete und zur Jahrtausendwende aufwendig modernisierte 'City Galerie' liegt im Zentrum von Aschaffenburg, rund 150m nordöstlich der innerstädtischen Fußgängerzone und rund 600m südöstlich des Hauptbahnhofes. Sie gilt als größtes Einkaufszentrum Nordbayerns.
Mit einer Ladenfläche von rund 54.000 m² handelt es sich um eines der größten innerstädtischen Shoppingcenter in Deutschland mit überragendem regionalen Bekanntheitsgrad.
Restrukturierung und Optimierung
Die City Galerie Aschaffenburg verfolgt ein durchgängiges Gestaltungskonzept, mit dem Ziel, das Shopping-Center nachhaltig aufzuwerten, zu verbessern und zu optimieren im Hinblick auf das Erscheinungsbild, die Zugänglichkeit, die Wegeführung sowie der Flächeneffizienz. In dieses Konzept ist nicht nur die Mall mit ihren Zugängen aus dem städtischen Raum einbezogen, sondern auch die Präsentation aller Läden.
Zur Gestaltung der Ladenfassaden ist deshalb eine Gestaltungssatzung erarbeitet worden, die sich auf Schaufensterflächen, Ladenzugänge, Werbeanlagen und die Beleuchtung der Fassadenzone bezieht.
Erschließung
Im Zuge der Mall-Restrukturierung werden die Eingänge zur City-Galerie gestärkt.
An einem Zugang, der bisher sehr unübersichtlich war, führt nun eine 3 m breite Treppe vom Gehwegniveau zu Ebene 1 und eine 2 m breite Treppe von diesem Foyer zu Ebene 2.
Food-Court
Im Lichthof 3 entstand ein Food Court. Dieser gliedert sich in sechs Mietbereiche von Imbiss-Anbietern und einen zentral gelegenen Bestuhlungsbereich. Jedem Mieter ist ein definierter Bereich dieser Bestuhlung zugeordnet, es wird aber ein geschlossenes Erscheinungsbild angestrebt. Deshalb übernimmt der Vermieter die Planung und Einrichtung, die Kosten werden auf die Mieter aufgeteilt.
Der Food Court wird räumlich durch einen Glaskegel geprägt, der die elliptische Deckenöffnung durchdringt und in Ebene 2 zugleich die Fassaden der bis an den Lichthof vorgezogenen Läden bildet.
Der obere Abschluss dieser Großform wird durch ein Lichtobjekt geformt, das ebenfalls ein leicht gekippter Kegelstumpf ist.
Mallfassade
Die Mallfassade wird als Übergangsbereich zwischen Mall und Laden interpretiert, nicht als Abschluss oder gar Schwelle zwischen öffentlichem und privatem (Verkaufs-)Raum.
Je nach Anforderung und Konzept der Ladenplanung werden raumhohe Ganzglas- Falt- oder Schiebeanlagen vorgesehen, die über die gesamte Ladenbreite geöffnet werden können oder rahmenlose Festverglasungen mit raumhohen Schiebe- oder Drehflügeln.
Die Festverglasungen sollen als Membran Transparenz ausstrahlen. Sie können auf Wunsch des Mieters mit transluzenten Aufdrucken versehen werden oder Beschriftung in Form von eingeätzten Buchstaben tragen.
Die Ladenverglasung verläuft grundsätzlich vor den Stahlbetonstützen oder deutlich abgelöst dahinter. Die rigide Rhythmisierung der Mallfassaden durch die Stahlbetonstützen, die im Bestand die Abgrenzung Mall - Läden betont, soll durch fließende Übergänge aufgehoben werden. Dazu tragen auch die im Grundriss gekrümmten Fassadenverläufe bei.
Bauherr CGS Commerz Grundbesitz Spezialfondsgesellschaft mbH
Fertigstellung 2009
Standort Innenstadt Aschaffenburg
Kramm + Strigl, Architekten und Stadtplaner
Wohnungsbau für Staatsbedienstete am Stiftsbogen, München
Konzept
Der Entwurf basiert auf einem 2-stufigen Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2004 und ist ein Teilgebiet des Rahmenplans für das Gesamtgebiet Klein Hadern. Die Zuordnung zur öffentlichen Grünfläche war mit Entwurfsbestandteil.
Das städtebauliche Konzept basiert auf einer lockeren Anordnung von 16 Solitären mit drei unterschiedlichen Volumen, die mit zur Individualität und Identifikation beitragen.
Die Anordnung und Ausformung der Häuser wurde so gewählt, dass einerseits eine eigenständige Gesamtform der Anlage, andererseits eine Verzahnung mit der Umgebung entstehen kann.
Mit insgesamt 3 Haustypen, mit unterschiedlichen Größen und Formensprachen, wird ein differenziertes Erscheinungsbild erzeugt. Die Typen variieren in den Grundrissen aufgrund unterschiedlicher Wohnungsgrößen.
Die Solitärbebauung an der Schröfelhofstraße und am Stiftsbogen nimmt die gegenüberliegende Typologie der Einzelhausbebauung mit einer etwas kleineren Geschosszahl auf. Das differenzierte Farbkonzept, bildet „Farbgruppen“ die, die Individualisierung noch stärker unterstützen.
Die Gebäude bilden durch ihre Lage zueinander, jeweils den einzelnen Häusern zuordenbare Außenräume. Die Außenräume sind so gestaltet, dass eine private wie auch eine öffentliche Nutzung möglich ist
Die sehr kompakten Baukörper haben ein günstiges A/U-Verhältnis und entsprechen dem Entwurfsziel eines energieeffizienten Bauwerkes,
Nachhaltigkeitsüberlegungen im Zusammenhang mit der Energieeffizienz-Forderung führten zu einer kompakten Massivbauweise.
Bauherr Stadibau Gesellschaft für den Staatsbediensteten Wohnungsbau in Bayern mbH
Ferigstellung 2010
Standort München-Großhadern
Kramm + Strigl Architekten und Stadtplaner
Neue Stadthalle Langen
Allgemein
Die Stadt Langen ist eine im Rhein-Main-Gebiet situierte Stadt mit ca. 38.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Stadthalle bildet zusammen mit dem benachbarten Rathaus, dem Arbeitsamt, dem Finanzamt und dem Amtsgericht sowie dem angrenzenden Hallenbad die öffentliche Stadtmitte Langens.
Aufgabenstellung und Umsetzung
Das Bauvorhaben umfasste die Sanierung und den Umbau der Stadthalle Langen.
Eine zentrale Eingangshalle für Stadthalle und Hallenbad wurde neu errichtet, die Stadtbücherei Langen wurde erweitert, ein Bühnenlager und ein Probenraum neu errichtet sowie die Kegelbahnen zu Tagungsräumen umgenutzt. Ebenso erfolgte die Neuorganisation des Hallenbadeingangs und der Freianlagen mit dem Neubau eines PKW-Parkplatzes.
Nutzung
Die Stadthalle Langen ist Kultur- und Veranstaltungszentrum, Konzertsaal und Ort für öffentliche und private Feiern, Empfänge, Messen, Kongresse und Tagungen aller Art.
In das Haus integriert ist die Stadtbücherei sowie eine bedeutende und einzigartige Sammlung der zeitgenössischen Glasmalerei. Schließlich beherbergt der Gebäudekomplex eines der größten Hallenbäder der Rhein-Main-Region.
Die durch mobile Trennwände unterteilten Veranstaltungsräume liegen auf einer Ebene im Erdgeschoss und können zu unterschiedlichen Raumkonstellationen je nach Veranstaltungsinhalt zusammengefasst werden.
Für die maximale Variante werden alle Säle und das Foyer zu einer zusammenhängenden Veranstaltungsfläche von ca. 1.200 m² Größe. Im Untergeschoß liegen Nebenräume und auf der Fläche der ehemaligen Kegelbahnen neue Tagungsräume, die auf Grund des leicht fallenden Geländes im Süden ebenerdigen Außenraumbezug haben.
Gebäudekonzept
Die Rohbausubstanz des Bestandes wurde weitgehend erhalten, Neubauteile wurden in Leichtbaukonstruktion angefügt um die Reserven des Bestandstragwerks zu nutzen. Zur Haupterschließungsstraße hin erhielt das Gebäude eine neue repräsentative Fassade mit neuer zentraler Eingangshalle und vor gelagertem neu gestalteten Platz, alle Nutzungseinheiten werden über die Einganghalle unabhängig voneinander erschlossen, bei Bedarf kann sie Teil der Veranstaltungsflächen werden. Zur Wahrung des Bestandsschutzes werden die Veranstaltungsflächen des Bestandes in ihrer funktionalen Zuordnung nicht grundlegend verändert, es wurde lediglich ein neuer Regiebereich mit zentralem Blick zur Szenenfläche eingefügt.
Fassade
Eingangshalle und die Erweiterungsfläche der Stadtbücherei erhielten eine Glasfassade mit der Option zur Präsentation von Glaskunstobjekten aus der Sammlung der Stadt Langen, auf Grund der überwiegenden Nord¬Ausrichtung konnte hier ein innen liegender Sonnenschutz eingesetzt werden, alle übrigen Fassaden wurden saniert, Fenster und großflächige Glasfassaden erhalten außen liegenden Sonnenschutz.
Freianlagen
Die Freianlagen rund um den Gebäudekomplex werden neu gestaltet, südlich entsteht ein neuer PKW-Parkplatz mit insgesamt 254 Stellplätzen, nördlich wird der Vorbereich der neuen Eingangshalle als Teil des neuen Rathausplatzes hochwertig befestigt, u.a. mit einer Stadtloggia, die neben ihrer Funktion als großflächige Überdachung und Vordach von bedeutender Signalwirkung für die neue Adresse „Stadthalle Langen“ ist.
Bauherr Magstrat der Stadt Langen
Fertigstellung 2009
Standort Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen
Kramm + Strigl Architekten und Stadtplaner
Wohnen am RheinWiesbaden-Biebrich
Die Gesamtanlage besteht aus drei Häusern mit 29 2-, 3-, 4- Zimmer-, Maisonette- und Penthouse-Wohnungen, die auf einer gemeinsamen Tiefgarage stehen.
Die drei modernen Stadtvillen wurden in massiver Rohbau-Ausführung gebaut, die Wärmedämmung von Fassaden und Dach entspricht der EnEV.
Unterzugsfreie Decken erlauben eine flexible Raumnutzung. Besonders große, sowie geräumige Balkone und Terrassen lassen eine freie Sicht in den Rheingau zu.
Allen Wohnungen gleich ist die Orientierung zum Wasser, die mit panoramaartigen Glasfronten versehenen Wohnbereiche und die sich anschließenden Balkone und Terrassen zum Rhein und zur Sonnenseite hin.
Bauherr: Biebricher Leinpfad GmbH PLB Molitor
Fertigstellung: 2005
Standort: Rheingaustrasse,
65203 Wiesbaden-Biebrich
Kramm + Strigl Architekten und Stadtplaner






