J. MAYER H. Architekten
Bleibtreustrasse 54
D-10623 Berlin
T +49 (0)30 644 90 77 00
F +49 (0)30 644 90 77 11
contact@jmayerh.de
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Mensa Moltke
Neubau für die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Pädagogische Hochschule und Staatliche Akademie der Bildenden Künste
Die neue Mensa ist in seiner Funktion und Form ein flexibler Raum, der im Zentrum des Hochschulencampus in Karlsruhe entsteht. Das Gebäude ist als Erweiterung der schon bestehenden Einrichtungen geplant, um der anwachsenden Studentenzahl gerecht zu werden. Die Mensa ist die neue Adresse des Campus und vermittelt sowohl zwischen den drei verschiedenen bestehenden Hochschulen als auch der benachbarten Bebauung und dem angrenzenden Hardtwald. Das Gebäude reagiert auf dieses Umfeld mit verschiedenen Schichten der Durchlässigkeit.
Internationaler Wettbewerb: 2004, 1. Preis
Projekt: 2005 – 2006
Eröffnung: März, 2007
Fotograf: David Franck, Ostfildern
Die neue Mensa ist in seiner Funktion und Form ein flexibler Raum, der im Zentrum des Hochschulencampus in Karlsruhe entsteht. Das Gebäude ist als Erweiterung der schon bestehenden Einrichtungen geplant, um der anwachsenden Studentenzahl gerecht zu werden. Die Mensa ist die neue Adresse des Campus und vermittelt sowohl zwischen den drei verschiedenen bestehenden Hochschulen als auch der benachbarten Bebauung und dem angrenzenden Hardtwald. Das Gebäude reagiert auf dieses Umfeld mit verschiedenen Schichten der Durchlässigkeit.
Internationaler Wettbewerb: 2004, 1. Preis
Projekt: 2005 – 2006
Eröffnung: März, 2007
Fotograf: David Franck, Ostfildern
SOF Park Inn Hotel Complex, Krakow, Poland
Client:
GD&K Consulting Sp. z o.oSOF Debniki Development Sp. z o.o.. (UBM + GD&K Group)
Project Date: 2005-09
Architects:
J. MAYER H.
GD&K Consulting Sp. z o.o.
OVOTZ Design LAB
Project Team:
Juergen Mayer H., MarcusBlum, Jan-Christoph Stockebrand, Wojciech Witek, Magdalena Skoplak-Seweryn, Jakub Kaczmarczyk
Photographer:
Jakub Kaczmarczyk, Ovotz design Lab, www.ovotz.pl
GD&K Consulting Sp. z o.oSOF Debniki Development Sp. z o.o.. (UBM + GD&K Group)
Project Date: 2005-09
Architects:
J. MAYER H.
GD&K Consulting Sp. z o.o.
OVOTZ Design LAB
Project Team:
Juergen Mayer H., MarcusBlum, Jan-Christoph Stockebrand, Wojciech Witek, Magdalena Skoplak-Seweryn, Jakub Kaczmarczyk
Photographer:
Jakub Kaczmarczyk, Ovotz design Lab, www.ovotz.pl
Stadthaus im Scharnhauser Park, Ostfildern
1. Preis, Int. Wettbewerb 1998
Fertigstellung 4/2002
Im Zentrum des Scharnhauser Parks liegt der Marktplatz mit dem Stadthaus. Es ist ein multifunktionales öffentliches Gebäude, das Stadtverwaltung, Bürgerservice, Stadtteilbibliothek, Städtische Galerie, Musikschule, Trauzimmer, Volkshochschule, Büroräume und einen Festsaal unter einem Dach zusammenfasst. Durch die intensive Durchdringung der einzelnen städtischen Angebote entsteht ein programmatischer Synergieeffekt, der funktionale und optische Transparenzen provoziert.
Das gesamte Haus ist als ein großer öffentlicher Raum konzipiert, in den einzelne Funktionen für bestimmte Anforderungen als Kernräume eingelegt sind. Um sie herum legt sich ein fließender Kommunikationsraum für zufällige oder geplante Begegnungen. Die innere Struktur des im Grundriss 38 mal 27 Meter messenden Kubus besteht aus vier Geschossebenen, die teilweise ausgeschnitten sind und so Lufträume und Durchblicke ermöglichen.
Blickfang des viergeschossigen Baus ist ein acht Meter auskragendes Vordach, das das Stadthaus mit dem davor liegenden Markt verzahnt. Das Dach, dessen Unterseite nachts beleuchtet ist, inszeniert den Verlauf der Zeit und des Wetters: An der Oberseite gesammeltes Regenwasser tropft kontrolliert durch kleine Auslässe in ein ruhiges Wasserbett, es entsteht, so der Architekt, ein "leiser, die Zeit messender Stadtraum".
Der Hauptzugang zu dem Bürgerhaus erfolgt über einen Steg, der vom Marktplatz aus leicht ansteigend über das Wasserbecken ins Erdgeschoss führt. Von dort erschließen sich über ein großzügiges Foyer die einzelnen Programme.
verbindet sich das Stadthaus durch Einschnitte und Terrassen mit dem Außenraum. Diese Einschnitte bleiben als strategische Erweiterung des Raumprogramms über die üblichen Öffnungszeiten hinaus aktiver öffentlicher Raum. Sie werden durch Licht- und Wasserelemente animiert und setzen Natur und Technologie in ein wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis. Von der leuchtenden Unterseite des Vordachs tropft ein computergesteuerter künstlicher Regen, durch den man zum Eingang gelangt. Beim WindLicht auf dem Marktplatz bewegen sich, angeregt durch die Luftbewegung, die hängenden Lichtstränge und das auf den Boden projizierte Punkteraster. Über Webcams, die in die Masten eingebaut sind, wird dieses bewegte Lichtbild als Projektion zurück in das Stadthaus und auf die Website der Stadt Ostfildern übertragen.
Mit Stadthaus und Marktplatz wurde ein Prototyp entwickelt, der exemplarisch die Gleichzeitigkeit des städtischen Lebens im realen, medialen und virtuellen öffentlichen Raum umsetzt.
Fertigstellung 4/2002
Im Zentrum des Scharnhauser Parks liegt der Marktplatz mit dem Stadthaus. Es ist ein multifunktionales öffentliches Gebäude, das Stadtverwaltung, Bürgerservice, Stadtteilbibliothek, Städtische Galerie, Musikschule, Trauzimmer, Volkshochschule, Büroräume und einen Festsaal unter einem Dach zusammenfasst. Durch die intensive Durchdringung der einzelnen städtischen Angebote entsteht ein programmatischer Synergieeffekt, der funktionale und optische Transparenzen provoziert.
Das gesamte Haus ist als ein großer öffentlicher Raum konzipiert, in den einzelne Funktionen für bestimmte Anforderungen als Kernräume eingelegt sind. Um sie herum legt sich ein fließender Kommunikationsraum für zufällige oder geplante Begegnungen. Die innere Struktur des im Grundriss 38 mal 27 Meter messenden Kubus besteht aus vier Geschossebenen, die teilweise ausgeschnitten sind und so Lufträume und Durchblicke ermöglichen.
Blickfang des viergeschossigen Baus ist ein acht Meter auskragendes Vordach, das das Stadthaus mit dem davor liegenden Markt verzahnt. Das Dach, dessen Unterseite nachts beleuchtet ist, inszeniert den Verlauf der Zeit und des Wetters: An der Oberseite gesammeltes Regenwasser tropft kontrolliert durch kleine Auslässe in ein ruhiges Wasserbett, es entsteht, so der Architekt, ein "leiser, die Zeit messender Stadtraum".
Der Hauptzugang zu dem Bürgerhaus erfolgt über einen Steg, der vom Marktplatz aus leicht ansteigend über das Wasserbecken ins Erdgeschoss führt. Von dort erschließen sich über ein großzügiges Foyer die einzelnen Programme.
verbindet sich das Stadthaus durch Einschnitte und Terrassen mit dem Außenraum. Diese Einschnitte bleiben als strategische Erweiterung des Raumprogramms über die üblichen Öffnungszeiten hinaus aktiver öffentlicher Raum. Sie werden durch Licht- und Wasserelemente animiert und setzen Natur und Technologie in ein wechselseitiges Abhängigkeitsverhältnis. Von der leuchtenden Unterseite des Vordachs tropft ein computergesteuerter künstlicher Regen, durch den man zum Eingang gelangt. Beim WindLicht auf dem Marktplatz bewegen sich, angeregt durch die Luftbewegung, die hängenden Lichtstränge und das auf den Boden projizierte Punkteraster. Über Webcams, die in die Masten eingebaut sind, wird dieses bewegte Lichtbild als Projektion zurück in das Stadthaus und auf die Website der Stadt Ostfildern übertragen.
Mit Stadthaus und Marktplatz wurde ein Prototyp entwickelt, der exemplarisch die Gleichzeitigkeit des städtischen Lebens im realen, medialen und virtuellen öffentlichen Raum umsetzt.
Danfoss Universe
Masterplan - Curiosity Center / Food Factory
Danfoss Universe is a science park in Denmark, embedded in the agricultural landscape of Nordborg next to the founder’s home and the Danfoss HQ. It opened in May 2005 and is already enlarging due to its considerable success. The masterplan for Danfoss Universe Phase 2 includes an exhibition building (Curiosity.Center) and a restaurant (Food.Factory) which extends the summer based outdoor park into the winter months by enclosing spaces for exhibitions and scientific experiments.
The new buildings rise up from the ground and provide spaces which articulate the fusion of outdoor landscape and indoor exhibition. This active ground modulates according to program and location in the park. The endpoints of the buildings blur the line between building and park by offering inside-out spaces as display areas and projection surfaces related to the temporary exhibitions inside. Silhouettes, as groups of land formations, define the unique newly programmed horizon line of Danfoss Universe.
Project: 2005-2007
Completion: 2007
Client: Extension of Danfoss Universe, Phase II, Nordborg, Denmark
Danfoss Universe is a science park in Denmark, embedded in the agricultural landscape of Nordborg next to the founder’s home and the Danfoss HQ. It opened in May 2005 and is already enlarging due to its considerable success. The masterplan for Danfoss Universe Phase 2 includes an exhibition building (Curiosity.Center) and a restaurant (Food.Factory) which extends the summer based outdoor park into the winter months by enclosing spaces for exhibitions and scientific experiments.
The new buildings rise up from the ground and provide spaces which articulate the fusion of outdoor landscape and indoor exhibition. This active ground modulates according to program and location in the park. The endpoints of the buildings blur the line between building and park by offering inside-out spaces as display areas and projection surfaces related to the temporary exhibitions inside. Silhouettes, as groups of land formations, define the unique newly programmed horizon line of Danfoss Universe.
Project: 2005-2007
Completion: 2007
Client: Extension of Danfoss Universe, Phase II, Nordborg, Denmark
Stylepark Lounge @ UIA Congress Berlin 2002
ar+d award 2002
contractworld award 2003
As part of the UIA Congress 2002 in Berlin, this temporary meeting lounge was specifically designed for the intersection of the UIA Congress and the Plancom Fair. However, it´s modular system allows for other constellations and will therefore travel to other sites.
The integral concept of the stand programs the linoleum floor surface into an ondulating topography for different functional requirements. Communication areas, lounge zones, video projections and interactive elements fuse into each other and connect all programmatic elements into a homogeneous but spatially structured configuration. The lounge reacts to the individual needs of the visitors.
Active and passive information possibilities propose discretion and openness. The convential categories of furniture, wall and multimedia are transformed into a communication landscape which incorporates and serves - for a close interaction between space and visitor.
contractworld award 2003
As part of the UIA Congress 2002 in Berlin, this temporary meeting lounge was specifically designed for the intersection of the UIA Congress and the Plancom Fair. However, it´s modular system allows for other constellations and will therefore travel to other sites.
The integral concept of the stand programs the linoleum floor surface into an ondulating topography for different functional requirements. Communication areas, lounge zones, video projections and interactive elements fuse into each other and connect all programmatic elements into a homogeneous but spatially structured configuration. The lounge reacts to the individual needs of the visitors.
Active and passive information possibilities propose discretion and openness. The convential categories of furniture, wall and multimedia are transformed into a communication landscape which incorporates and serves - for a close interaction between space and visitor.
"Corridor" Rooftop in Berlin Mitte
ein Case-Study-Projekt von Stylepark, der Internet-Produktplattform für Architekten
„Corridor“ liegt über der Dachlandschaft von Berlin. Ein langgezogener gewundener Raum legt sich durch die gesamte Wohnung und verbindet Außenraum mit Außenraum - die Sicht über Berlin und das blaugrünleuchtende Stadtbad Mitte von Heinrich Tessenow mit dem senkrechten Blick in den Himmel. Dieser Korridor bleibt jedoch nicht nur Durchgangsraum, der einzelne Aufenthaltsräume miteinander verbindet und Diskretion durch Separieren schafft, sondern er wird selbst zum Hauptraum der Wohnung. Der von allen formalen Bezügen unabhängig von innen heraus gebildete Raum-„Ausschnitt“ ermöglicht aufgrund seiner Eigenständigkeit und Differenz zum konventionellen Wohnungsgrundriß die Simulation von ebenso informellen, abstrahierten Raumeigenschaften und grenzüberschreitenden Raumerlebnissen. Die anliegenden Räume bilden im Gegensatz hierzu als Zusatzangebot die Rückzugsgebiete für Service und Privatheit.
Blickt man auf die Entwicklung des Korridors als grundrißgestaltendes Phänomen, zeigt sich die Einführung des Erschließungselementes „Korridor“ als Strategie zur Separierung nebeneinander liegender Zimmer sowie zum schnelleren Kommunizieren weit entfernter Räume. Durch den Einsatz neuer Technologien wie beispielsweise Local Position Tracking, Mobiltelefon und PDA, ist Kommunikation zwischen Bewohnern untereinander oder zwischen Bewohnern und Geräten auch im privaten Wohnumfeld nicht mehr nur von der Distanz oder direkter Nähe allein abhängig. Diese Informations- und Organisationstechnologien werden zum selbstverständlichen Element einer Alltagslogistik. Kommunikation innerhalb der Wohnung funktioniert unabhängig von lokal positionierten Infrastrukturen. Türen zwischen einzelnen Räumen oder zum Flur bleiben damit nicht mehr die vorherrschende kontrollierbare Kontaktstelle. Ausklinken aus dem Kommunikationsprozess heißt auch, den PDA weglegen, das Telefon ausschalten oder den Sender deaktivieren. Somit verliert der Korridor seine alleinige Bedeutung als Trenn- oder Verbindungselement.
„Corridor“ wird zum Prototypen eines Raumes, der räumlich und funktional nicht festgelegt ist, aber durch sein Angebot an Technologie und Infrastruktur einen „Möglichkeitsraum“ anbietet. „Comforting“ heißt hier, den unvorhersehbaren und sich ständig wandelnden Nutzungs- und Stimmungsansprüchen des Bewohners die notwendige Anpassungsfähigkeit bereitzustellen. Im Korridor verändern sich die Funktionsbereiche in Zonierungen. Die gleitenden Wände sind als `smart walls´ von einem Soundsystem, Video- und Projektionsequipment, Bewegungssensorik und einer intelligenten Lichtsteuerung durchdrungen. Speziell entwickelte Reflektionsfarbe erlaubt Projektionen höchster Leuchtqualität direkt auf die Wände, womit der Raum selbst zur Aktivoberfläche bewegter Bilder wird und Videos nicht als Bildrealitäten vom Raum separiert bleiben. Licht und Ton gestalten die verschiedenen Zonen, „Sound/Clouds“ und „Light/Noise“ pulsieren durch den Korridor.
„Light/Noise“ ist eine pixelartig gerasterte Lichtdecke, die der inneren Fließrichtung des Raumes eingeschrieben ist und die mit einzeln angesteuerten Lichtpunkten unterschiedlichste Graphiken abbilden kann. So können zum Beispiel Texte wie Info/Wetter die realen Außenklimakonditionen und Vorhersagen anzeigen. Mit dem Soundsystem koordinierte Konstellationen generieren Black/Holes, Light/Nings, Search/Lights und Light/Codings. Über Bewegungsmelder gekoppelte Lichtsteuerungen ermöglichen eine zonierte Beleuchtung, je nach Aufenthaltsort und Bewegungmuster der Personen.
Die mit nachleuchtender Farbe bestrichenen Wände und Decken verwandeln den Korridor in ein graphisches Nachbild, das bei Dunkelheit langsam erlischt. Architektonische Strategien aus dem Sicherheitsbereich werden uminterpretiert und erweitert. Textile Oberflächen wie Möbel, Vorhänge, Tischdecken und teilweise auch Kleidung sind ebenfalls mit nachleuchtendem Stoff ausgeführt. Im mittelfristigen Nachleuchteffekt wird der Raumbenutzer zur Silhouette, die als Schattenriß oder Negativform vor den selbstleuchtenden Flächen wahrnehmbar bleibt. Nicht nur als Notorientierung bei Stromausfall im Brandfall wird die nachleuchtende Farbe zu einer zeitlichen Raumkoordinate, die den realen Raum durch ein temporäres Licht/Bild ersetzt.
Im „Corridor“ verwandelt sich der Wohnraum in ein Simulationsfeld interaktiver Raumatmosphären, die die Innovationspotentiale und Integration neuer Produkte und Lösungen der bei Stylepark vertretenen Hersteller exemplarisch einsetzt. Es entsteht ein neues Dialogfeld zwischen natürlichen und technologisch erzeugten dynamischen Raumszenarien, - ein Testlabor für neues Wohnen.
„Corridor“ liegt über der Dachlandschaft von Berlin. Ein langgezogener gewundener Raum legt sich durch die gesamte Wohnung und verbindet Außenraum mit Außenraum - die Sicht über Berlin und das blaugrünleuchtende Stadtbad Mitte von Heinrich Tessenow mit dem senkrechten Blick in den Himmel. Dieser Korridor bleibt jedoch nicht nur Durchgangsraum, der einzelne Aufenthaltsräume miteinander verbindet und Diskretion durch Separieren schafft, sondern er wird selbst zum Hauptraum der Wohnung. Der von allen formalen Bezügen unabhängig von innen heraus gebildete Raum-„Ausschnitt“ ermöglicht aufgrund seiner Eigenständigkeit und Differenz zum konventionellen Wohnungsgrundriß die Simulation von ebenso informellen, abstrahierten Raumeigenschaften und grenzüberschreitenden Raumerlebnissen. Die anliegenden Räume bilden im Gegensatz hierzu als Zusatzangebot die Rückzugsgebiete für Service und Privatheit.
Blickt man auf die Entwicklung des Korridors als grundrißgestaltendes Phänomen, zeigt sich die Einführung des Erschließungselementes „Korridor“ als Strategie zur Separierung nebeneinander liegender Zimmer sowie zum schnelleren Kommunizieren weit entfernter Räume. Durch den Einsatz neuer Technologien wie beispielsweise Local Position Tracking, Mobiltelefon und PDA, ist Kommunikation zwischen Bewohnern untereinander oder zwischen Bewohnern und Geräten auch im privaten Wohnumfeld nicht mehr nur von der Distanz oder direkter Nähe allein abhängig. Diese Informations- und Organisationstechnologien werden zum selbstverständlichen Element einer Alltagslogistik. Kommunikation innerhalb der Wohnung funktioniert unabhängig von lokal positionierten Infrastrukturen. Türen zwischen einzelnen Räumen oder zum Flur bleiben damit nicht mehr die vorherrschende kontrollierbare Kontaktstelle. Ausklinken aus dem Kommunikationsprozess heißt auch, den PDA weglegen, das Telefon ausschalten oder den Sender deaktivieren. Somit verliert der Korridor seine alleinige Bedeutung als Trenn- oder Verbindungselement.
„Corridor“ wird zum Prototypen eines Raumes, der räumlich und funktional nicht festgelegt ist, aber durch sein Angebot an Technologie und Infrastruktur einen „Möglichkeitsraum“ anbietet. „Comforting“ heißt hier, den unvorhersehbaren und sich ständig wandelnden Nutzungs- und Stimmungsansprüchen des Bewohners die notwendige Anpassungsfähigkeit bereitzustellen. Im Korridor verändern sich die Funktionsbereiche in Zonierungen. Die gleitenden Wände sind als `smart walls´ von einem Soundsystem, Video- und Projektionsequipment, Bewegungssensorik und einer intelligenten Lichtsteuerung durchdrungen. Speziell entwickelte Reflektionsfarbe erlaubt Projektionen höchster Leuchtqualität direkt auf die Wände, womit der Raum selbst zur Aktivoberfläche bewegter Bilder wird und Videos nicht als Bildrealitäten vom Raum separiert bleiben. Licht und Ton gestalten die verschiedenen Zonen, „Sound/Clouds“ und „Light/Noise“ pulsieren durch den Korridor.
„Light/Noise“ ist eine pixelartig gerasterte Lichtdecke, die der inneren Fließrichtung des Raumes eingeschrieben ist und die mit einzeln angesteuerten Lichtpunkten unterschiedlichste Graphiken abbilden kann. So können zum Beispiel Texte wie Info/Wetter die realen Außenklimakonditionen und Vorhersagen anzeigen. Mit dem Soundsystem koordinierte Konstellationen generieren Black/Holes, Light/Nings, Search/Lights und Light/Codings. Über Bewegungsmelder gekoppelte Lichtsteuerungen ermöglichen eine zonierte Beleuchtung, je nach Aufenthaltsort und Bewegungmuster der Personen.
Die mit nachleuchtender Farbe bestrichenen Wände und Decken verwandeln den Korridor in ein graphisches Nachbild, das bei Dunkelheit langsam erlischt. Architektonische Strategien aus dem Sicherheitsbereich werden uminterpretiert und erweitert. Textile Oberflächen wie Möbel, Vorhänge, Tischdecken und teilweise auch Kleidung sind ebenfalls mit nachleuchtendem Stoff ausgeführt. Im mittelfristigen Nachleuchteffekt wird der Raumbenutzer zur Silhouette, die als Schattenriß oder Negativform vor den selbstleuchtenden Flächen wahrnehmbar bleibt. Nicht nur als Notorientierung bei Stromausfall im Brandfall wird die nachleuchtende Farbe zu einer zeitlichen Raumkoordinate, die den realen Raum durch ein temporäres Licht/Bild ersetzt.
Im „Corridor“ verwandelt sich der Wohnraum in ein Simulationsfeld interaktiver Raumatmosphären, die die Innovationspotentiale und Integration neuer Produkte und Lösungen der bei Stylepark vertretenen Hersteller exemplarisch einsetzt. Es entsteht ein neues Dialogfeld zwischen natürlichen und technologisch erzeugten dynamischen Raumszenarien, - ein Testlabor für neues Wohnen.
ADA 1 - Office Complex An der Alster 1, Hamburg
The building site is situated at the intersection between the Hamburg"s lively downtown and its urban landscape rich in water and mature trees. It is at the transition from city to nature, and the gateway building to the bustling metropolitan core.
The horizontal striped facade with its floating "eyes" celebrates the view onto this unique context. A public park in front of the building continues the design strategy of the facade into the landscape. The "eyes" in the facade and the platforms in the park form places to meet and contemplate. The office spaces serve both a generic spatial layout and specific moments related to the "eyes". Large spans provide for various office layout configurations in combination with balconies and climatically tempered outdoor spaces of the "eyes".
The office building "An der Alster 1" links interior and exterior spaces to the public park in front of the building and to the city context of Hamburg, becoming a new anchor at the prestigious Aussenalster waterfront.
Invited competition 2005, 1st Prize
Project: 2005-2007
Completion: 2007
Client: Cogiton Projekt Alster GmbH, Hamburg
The horizontal striped facade with its floating "eyes" celebrates the view onto this unique context. A public park in front of the building continues the design strategy of the facade into the landscape. The "eyes" in the facade and the platforms in the park form places to meet and contemplate. The office spaces serve both a generic spatial layout and specific moments related to the "eyes". Large spans provide for various office layout configurations in combination with balconies and climatically tempered outdoor spaces of the "eyes".
The office building "An der Alster 1" links interior and exterior spaces to the public park in front of the building and to the city context of Hamburg, becoming a new anchor at the prestigious Aussenalster waterfront.
Invited competition 2005, 1st Prize
Project: 2005-2007
Completion: 2007
Client: Cogiton Projekt Alster GmbH, Hamburg
Metropol Parasol
Redevelopment of Plaza de la Encarnacion, Seville, Spain
"Metropol Parasol", the Redevelopment of the Plaza de la Encarnacíon in Seville, designed by J. MAYER H. architects, is the contemporary icon for Seville. A place to articulate Seville's role as one of the world´s most fascinating cultural destinations. "Metropol Parasol“ explores the potential of the Plaza de la Encarnacion, a revitalized urban centre. Its role as a unique urban space within the dense fabric of the medieval inner city of Seville allows for a great variety of activities such as historical memory, leisure, and commerce. A highly developed infrastructure helps to activate the square, making it an attractive destination not only for tourists, but also for the locals.
The "Metropol Parasol“ scheme with its impressive timber structures offers an archaeological museum, a farmers market, an elevated plaza, multiple bars and restaurants underneath and inside the parasols, as well as a panorama terrace on the very top. Realized as one of the largest and most innovative bonded timber-constructions with a polyurethane coating, the parasols grow out of the archaeological excavation site into a contemporary landmark, defining a unique relationship between the historical and the contemporary city. "Metropol Parasols“ mixed-use character initiates a dynamic development for culture and commerce in the heart of Seville and beyond.
Client: Ayuntamiento de Sevilla und SACYR
Architects: J. MAYER H. Architects
Project Architect: Jürgen Mayer H., Andre Santer, Marta Ramírez Iglesias
Project Team: Ana Alonso de la Varga, Jan-Christoph Stockebrand, Marcus Blum, Paul Angelier, Hans Schneider, Thorsten Blatter, Wilko Hoffmann, Claudia Marcinowski, Sebastian Finckh, Alessandra Raponi, Olivier Jacques, Nai Huei Wang, Dirk Blomeyer (Management Consultant 1st Phase)
Competition Team: Jürgen Mayer H, Dominik Schwarzer, Wilko Hoffmann, Ingmar Schmidt, Jan-Christoph Stockebrand, Julia Neitzel, Klaus Küppers, Georg Schmidthals, Andre Santer, Daria Trovato
Technical Support for Plants – Competition 2nd Phase only: Coqui-Malachowska-Coqui with Thomas Waldau
Technical Consultant and Multidisciplinary Engineers for Realization: Arup
Project Manager: Jose de la Peña, Jan-Peter Koppitz
Project Team Statics: Romain Buffat, Kayin Dawoodi, Steffen Janitz, Andres Garzón, Enrique González, Carlos Merino, Estrella Morato, Victor Rodríguez Izquierdo, Volker Schmid
Project Team Building Services: Salvador Castilla, Alborada Delgado, Marta Figueruelo Calvo
Project Team Fire Protection: George Faller, Benjamin Barry-Otsoa, Jimmy Jonsson
Timber engineering and detail design: Finnforest, Aichach
Photographers: Please contact the photographers for fees and copyrights:
David Franck: photo@davidfranck.de, Fernando Alda: fernandoalda@fernandoalda.com
Plexi-Model: Werk 5, Photographer: Uwe Walter
Timber-Model: Finnforest, Aichach
International Competition: 1. Prize, 2004
Project: 2004-2011
Opening: March 2011
Completion: April 2011
Permanent Collection of Museum of Modern Art, NY and Staatliche Museen zu Berlin, Preussischer Kulturbesitz, Berlin
Permanent Collection of DAM, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Germany
Holcim Award, 2005, Winner Europe Bronze for Sustainable Construction
"Metropol Parasol", the Redevelopment of the Plaza de la Encarnacíon in Seville, designed by J. MAYER H. architects, is the contemporary icon for Seville. A place to articulate Seville's role as one of the world´s most fascinating cultural destinations. "Metropol Parasol“ explores the potential of the Plaza de la Encarnacion, a revitalized urban centre. Its role as a unique urban space within the dense fabric of the medieval inner city of Seville allows for a great variety of activities such as historical memory, leisure, and commerce. A highly developed infrastructure helps to activate the square, making it an attractive destination not only for tourists, but also for the locals.
The "Metropol Parasol“ scheme with its impressive timber structures offers an archaeological museum, a farmers market, an elevated plaza, multiple bars and restaurants underneath and inside the parasols, as well as a panorama terrace on the very top. Realized as one of the largest and most innovative bonded timber-constructions with a polyurethane coating, the parasols grow out of the archaeological excavation site into a contemporary landmark, defining a unique relationship between the historical and the contemporary city. "Metropol Parasols“ mixed-use character initiates a dynamic development for culture and commerce in the heart of Seville and beyond.
Client: Ayuntamiento de Sevilla und SACYR
Architects: J. MAYER H. Architects
Project Architect: Jürgen Mayer H., Andre Santer, Marta Ramírez Iglesias
Project Team: Ana Alonso de la Varga, Jan-Christoph Stockebrand, Marcus Blum, Paul Angelier, Hans Schneider, Thorsten Blatter, Wilko Hoffmann, Claudia Marcinowski, Sebastian Finckh, Alessandra Raponi, Olivier Jacques, Nai Huei Wang, Dirk Blomeyer (Management Consultant 1st Phase)
Competition Team: Jürgen Mayer H, Dominik Schwarzer, Wilko Hoffmann, Ingmar Schmidt, Jan-Christoph Stockebrand, Julia Neitzel, Klaus Küppers, Georg Schmidthals, Andre Santer, Daria Trovato
Technical Support for Plants – Competition 2nd Phase only: Coqui-Malachowska-Coqui with Thomas Waldau
Technical Consultant and Multidisciplinary Engineers for Realization: Arup
Project Manager: Jose de la Peña, Jan-Peter Koppitz
Project Team Statics: Romain Buffat, Kayin Dawoodi, Steffen Janitz, Andres Garzón, Enrique González, Carlos Merino, Estrella Morato, Victor Rodríguez Izquierdo, Volker Schmid
Project Team Building Services: Salvador Castilla, Alborada Delgado, Marta Figueruelo Calvo
Project Team Fire Protection: George Faller, Benjamin Barry-Otsoa, Jimmy Jonsson
Timber engineering and detail design: Finnforest, Aichach
Photographers: Please contact the photographers for fees and copyrights:
David Franck: photo@davidfranck.de, Fernando Alda: fernandoalda@fernandoalda.com
Plexi-Model: Werk 5, Photographer: Uwe Walter
Timber-Model: Finnforest, Aichach
International Competition: 1. Prize, 2004
Project: 2004-2011
Opening: March 2011
Completion: April 2011
Permanent Collection of Museum of Modern Art, NY and Staatliche Museen zu Berlin, Preussischer Kulturbesitz, Berlin
Permanent Collection of DAM, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Germany
Holcim Award, 2005, Winner Europe Bronze for Sustainable Construction
New Airport Building in Mestia, Georgia
The new built airport is part of Georgia's ambitious plans to develop tourism in Mestia. The beautiful medieval town with its stone defensive towers is part of UNESCO's list of World Heritage Sites and also famous as ski-resort. With the unveiling of the airport on December 24th the building was designed and constructed within 3 months.
Project Team: Juergen Mayer H., Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Hugo Reis, Mehrdad Mashaie, Max Reinhardt
Project: October - December 2010
Completion: December 2010
Client: Tbilisi International Airport
Architect on Site: Beka Pkhakadze
Construction by ANAGI ltd.
Photographs: J. MAYER H.
Total Floor Area: 250 sq.m.
Project Team: Juergen Mayer H., Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Hugo Reis, Mehrdad Mashaie, Max Reinhardt
Project: October - December 2010
Completion: December 2010
Client: Tbilisi International Airport
Architect on Site: Beka Pkhakadze
Construction by ANAGI ltd.
Photographs: J. MAYER H.
Total Floor Area: 250 sq.m.
Sarpi Border Checkpoint, Georgia
The customs checkpoint is situated at the Georgian border to Turkey, at the shore of the Black Sea. With its cantilevering terraces, the tower is used as a viewing platform, with multiple levels overlooking the water and the steep part of the coastline. In addition to the regular customs facilities, the structure also houses a cafeteria, staff rooms and a conference room. The building welcomes visitors to Georgia, representing the progressive upsurge of the country.
J. MAYER H. Architects
Project Team: Juergen Mayer H., Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Christoph Emenlauer
Project: 2010-2011
Completion: 2011
Client: Ministry of Finance of Georgia
Architects on Site: Beka Pkhakadze, Ucha Tsotseria
Building Company: JSC Transmsheni
Structural Engineering: LTD BWC
Structural Engineering of Tower: Nodar Edisherashvili
HVAC: LTD Ecocomfort
Overall cost: 10.900.000 USD
Photographers: Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Beka Pkhakadze
J. MAYER H. Architects
Project Team: Juergen Mayer H., Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Christoph Emenlauer
Project: 2010-2011
Completion: 2011
Client: Ministry of Finance of Georgia
Architects on Site: Beka Pkhakadze, Ucha Tsotseria
Building Company: JSC Transmsheni
Structural Engineering: LTD BWC
Structural Engineering of Tower: Nodar Edisherashvili
HVAC: LTD Ecocomfort
Overall cost: 10.900.000 USD
Photographers: Jesko Malkolm Johnsson-Zahn, Beka Pkhakadze





