Alt Moabit 63
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Kinder- und Frauenklinik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden
Der Neubau der Kinder- und Frauenklinik liegt am nördlichen Rand des Campus des Universitätsklinikums nahe der Elbe, zwischen historischem Stadtkern und der Elbbrücke „Blaues Wunder”. Vom gegenüberliegenden Hang ist der relativ große Gebäudekomplex wahrnehmbar: bewusst dunkel und damit zurückhaltend gestaltet erscheint er eingebettet im Baumbestand. Nach Norden gliedert sich das Gebäude in vier Riegel die über die unteren, abgesetzten Geschosse herausragen und den neuen Patientengarten entlang der Pfotenhauerstraße prägen.
Gartenhalle
Nach Süden öffnet sich der Neubau zum Campus hin mit der vorgelagerten, 2-geschossigen Gartenhalle. Sie prägt das positive Image, erschließt, verbindet und bietet ganzjährig Raum für Aufenthalt und Kommunikation. Die offenen Leitstellen sind leicht auffindbare erste Anlaufpunkte, ihnen zugeordnet liegen Wartebereiche mit Außenraumbezug.
Gestaltung Ausbau
Bewusst bilden Sichtbetonflächen den Hintergrund der 26 Bildobjekte der Künstlerin Cornelia Eichacker, die sich wie ein ‚roter Faden‘ durch die Ebenen des Hauses ziehen. Holz schafft ein wohnliches, anspruchsvolles Ambiente. Glaswände ermöglichen Sichtbeziehungen und erleichtern die Orientierung. Das Farbkonzept umfasst die Farbtöne Gelb, Orange und Grün - inspiriert von den Farben des Laubes im Frühling und Herbst. Sie bewirken eine heitere, warme und beruhigende Atmosphäre.
Auftraggeber
Freistaat Sachsen
vertreten durch den
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Niederlassung Dresden II
Architekt
Heinle, Wischer und Partner
Freie Architekten
Leistungsphasen 2 - 8 HOAI
Funktionsprogramm
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Projektdaten
Wettbewerb 1. Preis Dezember 1997
Baubeginn Januar 2000
Fertigstellung Juli 2003
Nutzfläche 14.212 m²
Bruttorauminhalt 117.237 m³
Baukosten 89,8 Mio. Euro
Preise
Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2003 „Stadtmaßstab Mensch”, Anerkennung
Institut für Chemie/BiochemieErnst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Der Neubau der Biochemie/Chemie gliedert sich deshalb in vier Bauteile, die über eine Halle so miteinander verbunden sind, dass die über die Geschosse angeordneten Bereiche der Forschung und der Lehre optimal miteinander verzahnt werden können.
Die Gebäudeteile der Forschung und der Lehre werden mit Bauteil A bis D bezeichnet. Im Bauteil A befinden sich die Praktikumssäle mit Nebenlaborflächen. Die Bauteile B und C, in denen die Forschungslabore des Institutes sowie die Büroräume des Lehrkörpers untergebracht sind, sind punktsymmetrisch zu der zentralen Halle angeordnet. Im Bauteil D befinden sich neben dem Hörsaal die Lehrmittelräume und Vorbereitungslabore, der kleine experimentelle Hörsaal sowie Seminarräume, Arbeitsplätze für PCs und Büroräume.
Auftraggeber
Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
vertreten durch den
Betrieb für Bau- und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
Geschäftsbereich Greifswald
Architekt
Heinle, Wischer und Partner
Freie Architekten
Leistungsphasen 2 - 8 HOAI
Funktionsprogramm
Labore S1/S2
3 Praktikumssäle als Großraumlabore
Hörsaal 180 Plätze
Seminarräume
Computerpools
Kommunikations- und Erschließungshalle
Projektdaten
Planungsbeginn Juli 2001
Baubeginn März 2004
Fertigstellung Juli 2006
Nutzfläche 4.322 m²
Bruttorauminhalt 39.430 m³
Baukosten 21,5 Mio. Euro
Casino der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn
Die Fassade erhält eine vertikale Verschalung aus unbehandeltem Holz (Western-Red-Cedar) im Betriebsteil. Im Bereich des Speisesaals öffnet sich die Verschalung zu einer Lamellenstruktur. Die senkrecht zur Fassade stehenden Lamellen dienen einerseits als Sonnenschutz, sie verbergen im Betriebsteil auch dahinter liegende Lüftungsöffnungen. Die Fassadenelemente werden unmittelbar an die im Raster stehenden Stahlstützen der Dachkonstruktion montiert, sodass damit ein Sekundärsystem entfällt.
Auftraggeber
Bundesrepublik Deutschland
vertreten durch das
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Bonn
Architekt
Heinle, Wischer und Partner
Freie Architekten
Leistungsphasen 2 - 9 HOAI
Generalplanung
Funktionsprogramm
Kantine für 600 Essensteilnehmer im 3-Schicht-Betrieb
Küche
Lager
Kühlzellen
Essensausgabe
Speisesaal
Anlieferung
Projektdaten
Wettbewerb 1. Rang 2003
Planungsbeginn April 2003
Baubeginn September 2004
Fertigstellung Juni 2005
Nutzfläche 940 m²
Bruttorauminhalt 7.415 m³
Baukosten 4,4 Mio. Euro
Bürogebäude der Bundesärztekammerim KPM-Quartier Berlin-Charlottenburg
Die Konzeption des Verwaltungskomplexes geht von den Leitlinien einer Kombi-Büro-Nutzung aus und schafft für maximal 210 Mitarbeiter flexible Arbeitsplätze mit hohem Tageslichtanteil, wobei messbare Energieeinsparungen erzielt werden. Die Brüstungshöhen der Büroarbeitsplätze wurden in der Höhe so bestimmt, dass der Mitarbeiter sitzend am Arbeitsplatz den direkten Ausblick auf den umgebenden Vorplatz erhält.
Die formale Ausgestaltung wird durch eine modulare Fassadenaufteilung mit Natursteinbändern geprägt. Die zweigeschossige Eingangshalle korrespondiert mit dem vorgelagerten Platz und dem benachbarten Gebäude der kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Auftraggeber
BAVARIA / IBAG Immobilien- und Beteiligungen AG, Berlin
Architekt
Heinle, Wischer und Partner
Freie Architekten
Leistungsphasen 2 - 5 HOAI
Leitdetailplanung und Möblierungskonzept
Funktionsprogramm
Kombi-Büro für bis zu 210 Mitarbeiter
Konferenzbereich
Cafeteria
Tiefgarage (120 Stellplätze)
Projektdaten
Planungsbeginn Januar 2001
Baubeginn Dezember 2002
Fertigstellung Mai 2004
Nutzfläche 8.512 m²
Bruttogrundfläche 9.100 m² (oberirdisch)
Bruttorauminhalt 35.244 m³
Baukosten 20,6 Mio. Euro
Preise
Deutscher Natursteinpreis 2005, Besondere Anerkennung
Hypo Real Estate Architekturpreis 2006 für vorbildliche Gewerbebauten, Auszeichnung
Wettbewerbe (Auswahl)
1. Preis, 2008
Bibliothek der Technischen Universität Breslau, Polen
1. Preis, 2007
Universität Zürich-Irchel, Schweiz, 5. Ausbauetappe
5. Preis, 2007
Fußballstadion Breslau
EURO 2012, Polen
2. Preis, 2007
Giraffenanlage Zoo Dresden
1. Preis, 2007, Auftrag
Neubau Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW Düsseldorf
1. Rang, 2007, Auftrag
Fassadenwettbewerb
Hotel am Zwinger - Herzogin Garten, Dresden
3. Preis, 2007
Neustrukturierung Krankenhaus St. Elisabeth, Ravensburg
2. Preis (kein 1. Preis vergeben), 2007
Eastside Estate, Frankfurt am Main
3. Preis, 2007
Claudius-Höfe Bochum
Integratives Mehr-Generationen-Wohnen in Bochum
1. Rang, 2007, Auftrag
Museumshöfe Berlin,
Kompetenzzentrum der Staatlichen Museen zu Berlin
3. Preis, 2007
Neubau Infrastrukturzentrum Campus Riedberg
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
3. Preis, 2006
Neubau für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Speiseverteilzentrum zur
Versorgung von Patienten am Urbankrankenhaus, Berlin
1. Preis, 2006, Auftrag
Six "All India Institutes of Medical Sciences" like Apex Health Care Institutes, Indien
2. Preis (kein 1. Preis vergeben), 2006
Taizhou Hospital, Zhejiang Province, Volksrepublik China
Zusammenarbeit mit Shanghai Institute of Architectural Design and Research
2. Preis, 2006
Topographie des Terrors, Berlin
Arbeitsgemeinschaft mit Heinz W. Hallmann, Landschaftsarchitekt, Aachen
1. Preis, 2006, Auftrag
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Braunschweig
2. Preis, 2006
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig
2. Preis, 2005, Auftrag
Schlossacker, Zentrum für Wohnen und Pflege, Binningen, Schweiz
1. Rang, 2005, Auftrag
Neubau des Zentrums für Frauengesundheit des Universitätsklinikums Heidelberg
4. Preis, 2005
Rénovation du Bloc ´A´ du Bâtiment Résidence Palace Concours européen d‘architecture et de projet, Brüssel, Belgien
5. Preis, 2005
Stauferklinik Mutlangen, Integration Margaritenhospital
3. Preis, 2005
Standortentwicklung Industriebrache Bramsch, Dresden
1. Preis, 2005, Auftrag
BioMedizinZentrum Ruhr, Bochum
3. Preis, 2005
Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen, NCT Heidelberg
2. Preis, 2005
Neubau Handwerkskammer Ulm
2. Preis, 2004
Guangzhou Hospital Medical College No. 1, Volksrepublik China
Zusammenarbeit mit GEC China
1. Preis, 2004, Auftrag
Rathaus für Technik und Finanzen, Esslingen
1. Preisgruppe, 2004
Von Roll-Areal, Naturwissenschaftliches Zentrum der Universität Bern, Schweiz
6. Preis, 2004
Neubau Universitäts-Kinderspital beider Basel, Schweiz
4. Rang, 2004
Neubau Olgahospital und Frauenklinik am Katharinenhospital Stuttgart
3. Preis, 2004
Neubau Ost - Klinikum Nord, Nürnberg
1. Preis, 2004
Erweiterung der Württembergischen Gemeindeversicherung, Stuttgart
2. Rang, 2004
Neubau Generalsekretariat des Europäischen Parlaments Luxemburg, Konrad-Adenauer-Komplex
1. Preis, 2003, Auftrag
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
Die konzeptionelle Energieversorgung wurde als ganzheitlicher Ansatz mit Fachplanern entwickelt. Das integrative Planungsteam hat ein Konzept hervorgebracht, mit dem 80% des Stroms selbst erzeugt werden. Ein smart grid optimiert die Kombination der Anlagenkomponenten – gasbetriebene Brennstoffzelle, Blockheizkraftwerk, Photovoltaiktechnik auf den Dächern und an der Fassade – unter Berücksichtigung anfallender Lastbereiche. Der Betrieb wurde für 27 jahre unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit kalkuliert.
DKFZ - Neubeu Forschungsgebäude 7-Tesla-Hochfeldtomograph(MRT)
Das Bild von Eisenspänen, die sich über einem Magneten nach dessen Feldlinien aufspreizen, war das Motiv für die Fassade. Die Metalllamel¬len geben aus jedem Blickwinkel unterschied¬liche Ansichten und Einblicke frei. Innen ist das Gebäude trotz des äußeren, geschlossenen Eindrucks sehr hell. Zwischen Geräteraum und ständigen Arbeitsplätzen wurde ein Abstand definiert, den eine Eingangs- und Treppenhal¬le generiert. Neben einer einladenden Geste schafft sie den Raum für Aufenthalt, Kommuni¬kation, und für Ausstellungen und Vorträge.
DKFZ - Neukonzeption und Sanierung Hochhaus und Dokumentation
Die ursprünglich dreibündige Grundrissorganisation der Laborbereiche ist nun zweibündig. Dadurch entstehen große Raumtiefen, wodurch die natürliche Belichtung im Labor gewährleistet wird. Die neu erstellten Verwaltungsräume sind mit verglasten Schiebewänden offen konzipiert. Die Kommunikationszone mit Besprechungsraum, Bereichsbibliothek und Teeküche dient als Treffpunkt auf dem Stockwerk und schafft einen Ort der Diskussion und Besinnung. Das Foyer im Erdgeschoss wurde frei geräumt mit Blick in den Innenhof.
Generalsekretariat des Europäischen Parlaments Luxemburg, Neubau und Umbau Konrad-Adenauer-Komplex
Städtisches Klinikum Brandenburg an der Havel, Neubau West 1. Bauabschnitt
Den Hubschrauberlandeplatz auf dem Marienberg verbindet eine neue Brücke mit dem Klinikum. Seit 2007 wird im 2. Bauabschnitt der Neubau Ost errichtet. Er beinhaltetdie Pflegeabteilung und das Versorgungszentrum. Das Haupthaus wird ab 2012 umgebaut. Den Operationssälen wird eine zentrale Service- und Arbeitszone vorgelagert, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Die Arbeitsplätze der Gruppen-und Bereichspflege hingegen wurden bettennah und dezentralisiert geplant zur optimalen Patientenversorgung.
Topographie des Terrors, Berlin, Neubau Dokumentationszentrum und historisches Gelände
Das Gelände ist als historischer Ort das erste Exponat der „Topographie des Terrors“. Seine Leere steht im Kontrast zur städtischen Umgebung und wirkt irritierend. Im freien Raum werden die Erinnerungsreste in eine geschichtlich gegebene Beziehung gesetzt. Ein Ausstellungsgraben und ein Rundgang mit 15 Stationen erschließen den Ort räumlich und inhaltlich. Die Berliner Mauer begrenzt ihn im Norden, der Martin Gropius-Bau im Westen, das Robinienwäldchen im Süden und die Baumbepflanzung im Osten.
Der Kubus steht frei „schwebend“ auf dem Gelände und nimmt bewusst keine Kanten früherer Bebauungen oder Straßenfluchten auf. Seine homogene Hülle wirkt je nach Blickwinkel und Lichteinfall opak oder transparent. Am Eingang öffnet sie sich großzügig dem Besucher, der im Inneren einen ständigen Sichtbezug zur Umgebung erfährt. In offener Raumfolge sind die wesentlichen Bereiche um den Innenhof in der Gebäudemitte herum angeordnet: Ausstellung, Veranstaltungssaal, Information, Café und Freitreppe.
Zoologischer Garten Dresden, Neubau Giraffen- und Zebraanlage
Der Zoo liegt in direkter Nachbarschaft zum Volkspark „Großer Garten“. Der Entwurf der neuen Zebra- und Giraffenanlage holt die eindrucksvolle Kulisse als visuelle Erweiterung in den Zoo: Das Gebäudeensemble steht nah an der Gehegegrenze zum Park. Zwischen Giraffen- und Zebrahaus sowie bestehendem Terrarium ensteht so ein großzügiges Außengehege, das den Blick über die Grenzen hinweg bis in den Park freigibt und ein Gefühl räumlicher Weite erzeugt. Weit in das Gehege reichende „Landzungen“ erlauben eine große Nähe zum Tier.
Die Gebäude fügen sich mit weichen Rundungen in die Umgebung ein und verschwimmen mit der Natur. Die sichtbaren Baumkronen des „Großen Gartens“ verbinden sich mit der vertikalen Holzstruktur zu „Unterholz mit Kronen“. Die Fassade zitiert die Vegetation der Savanne. Das graugrüne Lärchenholz erinnert farblich an die savannenübliche Vegetation aus Gehölz und Kraut. Die vertikalen Holzlamellen scheinen sich beim Annähern an das Gebäude zu bewegen wie „flimmernde“ heiße Luft. Im Inneren können die Tiere von einer Galerie aus beobachtet werden.







