HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Habichtswalder Straße 19
D-34119 Kassel
T (0561) 930 94-0
F (0561) 930 94-21
mail@hhs.ag
Habichtswalder Straße 19
D-34119 Kassel
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F (0561) 930 94-21
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Fortbildungsakademie Mont-Cenis
Über ein ganzes Jahrhundert lang prägte die Zeche Mont-Cenis den Herner Stadtteil Sodingen. Mit ihrer Stillegung 1978 ging der bedeutendste Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor Sodingens verloren. Doch von dem trostlosen Brachgelände ist heute kaum noch etwas zu sehen.
Herne-Sodingen hat eine "Neue Mitte" bekommen, mit der Fortbildungsakademie des Innenministeriums NRW als viel beachteten Mittelpunkt.
Die neue Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfahlen ist nicht nur ein Glanzstück unter den Projekten der IBA-Emscherpark. Mont-Cenis ist auch ein Symbol des Strukturwandels. Wo früher Kohle gefördert wurde, da werden heute Bildung und Weiterbildung zum Motor einer zukunftsorientierten Wirtschafts- und Stadtentwicklung.
Das neuartige Gebäudekonzept, welches die Fortbildungsakademie samt Hotel, ein Bürgerzentrum mit Bibliothek, einen Bürgersaal und Stadtteilbüros beherbergt liegt unter einer gläsernen Hülle. Diese stellt neue räumliche Qualitäten her. Sie bildet für ihre Benutzer einen halböffentlichen Raum mit einem für diese Breiten ungewöhnlichen Aufenthaltswert.
Es herrscht mildes Klima, Regen und Wind sind ausgesperrt. Man kann sich mehr „draußen“, d.h. im Innen-Außen-Raum der Glashülle aufhalten. Das Verhalten ihrer Benutzer wird sich entsprechend verändern. Es ist weniger Fläche in den Innenhäusern erforderlich. Innerhalb der geschützten Welt des Glashauses können die Gebäude einfach, nahezu wie Innenräume gebaut werden. Die Innenhäuser verdeutlichen ihre Funktionen; sie sind in zwei Zeilen um einen Freiraum gruppiert.
Natürliche Materialien bestimmen das Bild: das Tragwerk der Glashülle ist aus Holz, die Verkleidung der Innenhäuser ebenso. Sie nehmen einen Dialog auf mit dem begrünten Innenraum der Glashalle und ihrem Umfeld. Die Solaranlage auf dem Dach ist die weltgrößte ihrer Art und steht als solche auch im "Guinness Buch der Rekorde". Pro Jahr werden bis zu 750 000 Kilowattstunden Strom produziert.
Die "Neue Mitte" verdeutlicht, wie sich die Lebensqualität eines Stadtteils durch die Reaktivierung ehemaliger Bergbauflächen entscheidend verbessern kann. Ein gutes Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet.
Herne-Sodingen hat eine "Neue Mitte" bekommen, mit der Fortbildungsakademie des Innenministeriums NRW als viel beachteten Mittelpunkt.
Die neue Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfahlen ist nicht nur ein Glanzstück unter den Projekten der IBA-Emscherpark. Mont-Cenis ist auch ein Symbol des Strukturwandels. Wo früher Kohle gefördert wurde, da werden heute Bildung und Weiterbildung zum Motor einer zukunftsorientierten Wirtschafts- und Stadtentwicklung.
Das neuartige Gebäudekonzept, welches die Fortbildungsakademie samt Hotel, ein Bürgerzentrum mit Bibliothek, einen Bürgersaal und Stadtteilbüros beherbergt liegt unter einer gläsernen Hülle. Diese stellt neue räumliche Qualitäten her. Sie bildet für ihre Benutzer einen halböffentlichen Raum mit einem für diese Breiten ungewöhnlichen Aufenthaltswert.
Es herrscht mildes Klima, Regen und Wind sind ausgesperrt. Man kann sich mehr „draußen“, d.h. im Innen-Außen-Raum der Glashülle aufhalten. Das Verhalten ihrer Benutzer wird sich entsprechend verändern. Es ist weniger Fläche in den Innenhäusern erforderlich. Innerhalb der geschützten Welt des Glashauses können die Gebäude einfach, nahezu wie Innenräume gebaut werden. Die Innenhäuser verdeutlichen ihre Funktionen; sie sind in zwei Zeilen um einen Freiraum gruppiert.
Natürliche Materialien bestimmen das Bild: das Tragwerk der Glashülle ist aus Holz, die Verkleidung der Innenhäuser ebenso. Sie nehmen einen Dialog auf mit dem begrünten Innenraum der Glashalle und ihrem Umfeld. Die Solaranlage auf dem Dach ist die weltgrößte ihrer Art und steht als solche auch im "Guinness Buch der Rekorde". Pro Jahr werden bis zu 750 000 Kilowattstunden Strom produziert.
Die "Neue Mitte" verdeutlicht, wie sich die Lebensqualität eines Stadtteils durch die Reaktivierung ehemaliger Bergbauflächen entscheidend verbessern kann. Ein gutes Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet.
Gründerzentrum, Hamm-Heessen
Das Gründerzentrum entsteht auf einem vormals als Zechengebiet der Ruhrkohle AG genutzten Areal im Rahmen des Gewerbeparkes Öko-Zentrum NRW. Gegenüber der denkmalgeschützten Maschinenhalle bilden ein weiterer mehrgeschossiger Neubau und das Gründerzentrum die Kanten eines neu entstehenden Platzes. Er bezieht sich auf die gegenüberliegende alte Maschinenhalle.
Die Hallen gruppieren sich um einen Werk- und Ladehof. Ein Teil der Hallen ist als Werkstätten, heizbar und wärmegedämmt, ein anderer Teil als Lagerhallen (kalt) geplant. Die Lagerhallen können nachträglich zu Werkstätten umgerüstet werden.
Sowohl die Aufteilung im Bürogebäude als auch in den Hallentrakten erlauben einen hohe Flexibilität und Teilbarkeit bzw. Zusammenschaltbarkeit verschiedener Einheiten, die sich aus der späteren Vermietung ergeben wird.
Das Bürogebäude wird als Massivbau ausgeführt. Die tragenden Wände bestehen aus schweren Kalksandvollsteinen (Wärmespeicher), die Geschoßdecken sind als Brettstapelverbundkonstruktion vorgesehen. Das komplette Bürogebäude erhält eine Vorsatzschale aus recycelten Mauersteinen, die aus einer benachbarten Kohlenzeche stammen.
Das Erscheinungsbild der Steine zeigt deutliche Gebrauchtspuren. Die Tatsache ihrer Wiederverwendung wird nicht versteckt, sondern zum signifikanten Zeichen ökologischen Umdenkens.
Auch die Hallen erhalten ein mit Recycling-Steinen ausgemauertes Stahlskelett. Das Dachtragwerk wird aus tonnensegmentförmig gebogenen Holzdachmodulen gebildet, die wiederum mit recyceltem Zellulosedämmstoff ausgefüllt sind; oberseitig wird ein extensives Gründach aufgebracht.
Die Beheizung der Hallen erfolgt über eine Luftheizung: Die Außenluft wird je nach äußeren Bedingungen entweder über einen Erdkanal oder über eine Kollektorfassade angesaugt. Der Abluft wird mittels Wärmetauschern Energie entzogen und der Zuluft zugeführt (Energierückgewinnung).
Das anfallende Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und teilweise zur Toilettenspülung wiederverwendet, teilweise im Boden versickert.
Die Hallen gruppieren sich um einen Werk- und Ladehof. Ein Teil der Hallen ist als Werkstätten, heizbar und wärmegedämmt, ein anderer Teil als Lagerhallen (kalt) geplant. Die Lagerhallen können nachträglich zu Werkstätten umgerüstet werden.
Sowohl die Aufteilung im Bürogebäude als auch in den Hallentrakten erlauben einen hohe Flexibilität und Teilbarkeit bzw. Zusammenschaltbarkeit verschiedener Einheiten, die sich aus der späteren Vermietung ergeben wird.
Das Bürogebäude wird als Massivbau ausgeführt. Die tragenden Wände bestehen aus schweren Kalksandvollsteinen (Wärmespeicher), die Geschoßdecken sind als Brettstapelverbundkonstruktion vorgesehen. Das komplette Bürogebäude erhält eine Vorsatzschale aus recycelten Mauersteinen, die aus einer benachbarten Kohlenzeche stammen.
Das Erscheinungsbild der Steine zeigt deutliche Gebrauchtspuren. Die Tatsache ihrer Wiederverwendung wird nicht versteckt, sondern zum signifikanten Zeichen ökologischen Umdenkens.
Auch die Hallen erhalten ein mit Recycling-Steinen ausgemauertes Stahlskelett. Das Dachtragwerk wird aus tonnensegmentförmig gebogenen Holzdachmodulen gebildet, die wiederum mit recyceltem Zellulosedämmstoff ausgefüllt sind; oberseitig wird ein extensives Gründach aufgebracht.
Die Beheizung der Hallen erfolgt über eine Luftheizung: Die Außenluft wird je nach äußeren Bedingungen entweder über einen Erdkanal oder über eine Kollektorfassade angesaugt. Der Abluft wird mittels Wärmetauschern Energie entzogen und der Zuluft zugeführt (Energierückgewinnung).
Das anfallende Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und teilweise zur Toilettenspülung wiederverwendet, teilweise im Boden versickert.
Nikolaisaal, Potsdam
Der Nikolaisaal in Potsdam ist als Konzerthaus für klassische Orchestermusik konzipiert. Der hervorgegangene Entwurf des französischen Architekten Rudy Ricotti wurde aufgrund seines sensiblen Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz prämiert.
Der aus dem Umbau einer Kirche 1934 entstandene Nikolaisaal wurde zu 2/3 abgetragen, der verbleibende Teil wird als Foyer genutzt. Ein neuer Saal schiebt sich gleichsam wie der Klangkörper eines Musikinstruments in diesen zweigeschossigen, streng rationalistisch gestalteten Raum.
Der aus dem Umbau einer Kirche 1934 entstandene Nikolaisaal wurde zu 2/3 abgetragen, der verbleibende Teil wird als Foyer genutzt. Ein neuer Saal schiebt sich gleichsam wie der Klangkörper eines Musikinstruments in diesen zweigeschossigen, streng rationalistisch gestalteten Raum.
Gemeindehaus, Lohfelden
Das Gemeindehaus für die Kirchengemeinde Lohfelden-Crumbach wurde in unmittelbarer Umgebung einer Wehrkirche aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Ausserhalb des Mauer umwehrten Kirchhofes angeordnet, interpretiert der Entwurf das Thema historischer Ringbebauungen.
Zugleich bringt das Gebäude das Thema der Öffnung von Kirche zur Gemeinde zum Ausdruck. Die Material- und Farbwahl orientiert sich am Kontext der umgebenden kirchlichen und profanen Bauten.
Zugleich bringt das Gebäude das Thema der Öffnung von Kirche zur Gemeinde zum Ausdruck. Die Material- und Farbwahl orientiert sich am Kontext der umgebenden kirchlichen und profanen Bauten.
Nordpolbrücke Bochum
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW
GmbH, Dortmund
Tragwerksplanung
Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main
Lichtkünstler
Achim Wollscheid, Frankfurt am Main
Bauzeit
Baukosten
2 Mio. DM
Die im Oktober 1999 fertiggestellte Nordpolbrücke verbindet zwei Hochplateaus auf dem Gelände des ehemaligen von KRUPP betriebenen Stahlwerks. Die 100 Meter lange Brücke schließt den Rundweg innerhalb des in Bochum neu entstandenen Innenstadtparks West Gemeinsam mit dem Canyon bildet sie das Tor zur Jahrhunderthalle .
Die V-förmig angeordneten Stützen, die ihre Lasten auf "Findlinge" abtragen, unterstreichen nicht nur die Torsituation, sondern auch die scheinbar zufällige Platzierung der Brücke als etwas Neues, das reagiert, sich anpasst und dem Ort trotzdem zu einer neuen Identität verhilft.
Die nächtliche Beleuchtung wurde als interaktives Objekt entwickelt. Sensoren erfassen die Bewegung der Menschen auf der Brücke. Ein Computerprogramm wandelt diese Informationen in Steuerimpulse für die Beleuchtungskörper um.
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
LEG Landesentwicklungsgesellschaft NRW
GmbH, Dortmund
Tragwerksplanung
Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main
Lichtkünstler
Achim Wollscheid, Frankfurt am Main
Bauzeit
Baukosten
2 Mio. DM
Die im Oktober 1999 fertiggestellte Nordpolbrücke verbindet zwei Hochplateaus auf dem Gelände des ehemaligen von KRUPP betriebenen Stahlwerks. Die 100 Meter lange Brücke schließt den Rundweg innerhalb des in Bochum neu entstandenen Innenstadtparks West Gemeinsam mit dem Canyon bildet sie das Tor zur Jahrhunderthalle .
Die V-förmig angeordneten Stützen, die ihre Lasten auf "Findlinge" abtragen, unterstreichen nicht nur die Torsituation, sondern auch die scheinbar zufällige Platzierung der Brücke als etwas Neues, das reagiert, sich anpasst und dem Ort trotzdem zu einer neuen Identität verhilft.
Die nächtliche Beleuchtung wurde als interaktives Objekt entwickelt. Sensoren erfassen die Bewegung der Menschen auf der Brücke. Ein Computerprogramm wandelt diese Informationen in Steuerimpulse für die Beleuchtungskörper um.
Neubau cosmed, Forschungszentrum Beiersdorf AG | Hamburg
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS Planer + Architekten AG
Bauherrin
Beiersdorf AG, Hamburg
Generalplanung
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Laborplanung
EUROLABORS AG, Kassel
Tragwerk
Büro Dr. Meyer, Kassel
TGA
HL-Technik, Hamburg
Freiraumplanung
Latz + Partner, Kranzberg
sowie Kontor Freiraumplanung, Hamburg
Brandschutz
HHP, Braunschweig
Bauphysik, Taubert + Ruhe, Halstenbek
Bearbeitungszeitraum 02/2001 - 06/2004
BGF / BRI 15.340 m² / 74.000 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 30,0 Mio. Euro
Für die Beiersdorf AG im Hamburger Stadtteil Eimbsbüttel entwickelte HHS das Haut-Forschungszentrum mit dem Thema "Haut". Das neue Gebäude beherbergt auf rund 16.000 m² Gesamtfläche Laboratorien und Büros für 200 Forscher, ein Probandentestzentrum und einen Hörsaal für 500 Personen.
Es entstand ein kontrastreiches Ensemble aus organischen und geometrischen, Gebäude- und Freiraumformen. Materialien wie Ziegel, Glas, Metall und Sichtbeton bilden die "Haut" des Gebäudes. Eine über 70 m freitragende Brücke verbindet Forscher und Entwickler, die auf den Altbestand und den Neubau verteilt sind.
Die gestalteten Freiflächen bieten den Mitarbeitern hohen Erholungswert. Die vorgelagerte Wasserfläche im Eingangsbereich nimmt das Regenwasser des Gebäudes auf. Durch die geringe Gebäudetiefe und transparente Abtrennungen entstanden natürlich belichtete Laborbereiche mit herausragenden räumlichen Qualitäten
HHS Planer + Architekten AG
Bauherrin
Beiersdorf AG, Hamburg
Generalplanung
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Laborplanung
EUROLABORS AG, Kassel
Tragwerk
Büro Dr. Meyer, Kassel
TGA
HL-Technik, Hamburg
Freiraumplanung
Latz + Partner, Kranzberg
sowie Kontor Freiraumplanung, Hamburg
Brandschutz
HHP, Braunschweig
Bauphysik, Taubert + Ruhe, Halstenbek
Bearbeitungszeitraum 02/2001 - 06/2004
BGF / BRI 15.340 m² / 74.000 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 30,0 Mio. Euro
Für die Beiersdorf AG im Hamburger Stadtteil Eimbsbüttel entwickelte HHS das Haut-Forschungszentrum mit dem Thema "Haut". Das neue Gebäude beherbergt auf rund 16.000 m² Gesamtfläche Laboratorien und Büros für 200 Forscher, ein Probandentestzentrum und einen Hörsaal für 500 Personen.
Es entstand ein kontrastreiches Ensemble aus organischen und geometrischen, Gebäude- und Freiraumformen. Materialien wie Ziegel, Glas, Metall und Sichtbeton bilden die "Haut" des Gebäudes. Eine über 70 m freitragende Brücke verbindet Forscher und Entwickler, die auf den Altbestand und den Neubau verteilt sind.
Die gestalteten Freiflächen bieten den Mitarbeitern hohen Erholungswert. Die vorgelagerte Wasserfläche im Eingangsbereich nimmt das Regenwasser des Gebäudes auf. Durch die geringe Gebäudetiefe und transparente Abtrennungen entstanden natürlich belichtete Laborbereiche mit herausragenden räumlichen Qualitäten
Königsplatz Kassel Haltestellenüberdachungen und Zeitschriftenkiosk
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
documenta Stadt Kassel |
der Magistrat vertreten durch das Hochbauamt
Tragwerksplanung
Bollinger + Grohmann GmbH, Frankfurt
Gebäudetechnik
InnovaTec GmbH, Ahnatal
Projektsteuerung
Straßenverkehrsamt Kassel
Fertigstellung
2004
Baukosten
400.000 €
In seiner kreisrunden Form ist der vom Städtebauer und Architekten Louis du Ry im 18. Jahrhundert entwickelte Königsplatz dem Kasseler Bürgern vertraut.
Die Haltestellenüberdachungen übernehmen nun eine zweifache Funktion: sie weisen auf die Haltepunkte der Straßenbahn hin und schaffen in dem weitgehend orientierungslosen Raum des Platzes einen Halt, der zugleich die Hauptwegerichtung entlang der Königsstraße markiert. Sie vermitteln zwischen dem runden Platz und der Dynamik der Straßenbahn.
Die Dachform ist jeweils ein flacher Ellipsoid. Sie nimmt - als Kreisform - die Platzgeometrie auf und entwickelt sie in die Hauptrichtung des Platzes weiter. Sie nimmt Bezug auf die vor einigen Jahren diskutierte Idee der "Wolken des Herkules", entwickelt sie jedoch von der Cumulus- zur Cirrusform weiter - Schönwetterwolken also, geometrisch regelmäßig.
Der Kiosk schiebt sich als gläserner Pavillon unter die nördliche Haltestelle. Die freie Grundform des Kioskes leitet sich wiederum aus der Kreisform des Platzes ab, ohne diesen exakt abzubilden. Der Glaskörper stellt seinen Inhalt, Zeitungen und Zeitschriften, zur Schau. Die Information wird zum Inhalt und die gläserne Hülle lässt sie zum Bauwerk werden.
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
documenta Stadt Kassel |
der Magistrat vertreten durch das Hochbauamt
Tragwerksplanung
Bollinger + Grohmann GmbH, Frankfurt
Gebäudetechnik
InnovaTec GmbH, Ahnatal
Projektsteuerung
Straßenverkehrsamt Kassel
Fertigstellung
2004
Baukosten
400.000 €
In seiner kreisrunden Form ist der vom Städtebauer und Architekten Louis du Ry im 18. Jahrhundert entwickelte Königsplatz dem Kasseler Bürgern vertraut.
Die Haltestellenüberdachungen übernehmen nun eine zweifache Funktion: sie weisen auf die Haltepunkte der Straßenbahn hin und schaffen in dem weitgehend orientierungslosen Raum des Platzes einen Halt, der zugleich die Hauptwegerichtung entlang der Königsstraße markiert. Sie vermitteln zwischen dem runden Platz und der Dynamik der Straßenbahn.
Die Dachform ist jeweils ein flacher Ellipsoid. Sie nimmt - als Kreisform - die Platzgeometrie auf und entwickelt sie in die Hauptrichtung des Platzes weiter. Sie nimmt Bezug auf die vor einigen Jahren diskutierte Idee der "Wolken des Herkules", entwickelt sie jedoch von der Cumulus- zur Cirrusform weiter - Schönwetterwolken also, geometrisch regelmäßig.
Der Kiosk schiebt sich als gläserner Pavillon unter die nördliche Haltestelle. Die freie Grundform des Kioskes leitet sich wiederum aus der Kreisform des Platzes ab, ohne diesen exakt abzubilden. Der Glaskörper stellt seinen Inhalt, Zeitungen und Zeitschriften, zur Schau. Die Information wird zum Inhalt und die gläserne Hülle lässt sie zum Bauwerk werden.
Neubau Autobahnkapelle Kassel
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS Planer + Architekten AG
Bauherrin
SVG Autohof Lohfelden GmbH + Co KG, Frankfurt am Main
Katholische und Evangelische Kirche, gefördert durch Herrn Prof. Fehr, Lohfelden
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Tragwerk
IB Goldmann, Habichtswald
Freiraumplanung
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Bearbeitungszeitraum 02/2009 - 10/2009
BGF / BRI 25 m² / 150 m3
Leistungsphasen 1 - 9
Bausumme netto 90.000,00 Euro
Außen steinern, kubisch.
Innen Ruhe.
Autobahnkapelle "Licht auf dem Weg"
Mitten in Verkehrslärm und Hektik ruht der Sichtbetonbaukörper. Auf kleinster Grundfl äche bietet der Bau Ruhesuchenden Raum und Atmosphäre zum Innehaltten.
Die Lichtführung im Innern verstärkt den Effekt. Reduzierung auf das Wesentliche . . .
HHS Planer + Architekten AG
Bauherrin
SVG Autohof Lohfelden GmbH + Co KG, Frankfurt am Main
Katholische und Evangelische Kirche, gefördert durch Herrn Prof. Fehr, Lohfelden
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Tragwerk
IB Goldmann, Habichtswald
Freiraumplanung
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Bearbeitungszeitraum 02/2009 - 10/2009
BGF / BRI 25 m² / 150 m3
Leistungsphasen 1 - 9
Bausumme netto 90.000,00 Euro
Außen steinern, kubisch.
Innen Ruhe.
Autobahnkapelle "Licht auf dem Weg"
Mitten in Verkehrslärm und Hektik ruht der Sichtbetonbaukörper. Auf kleinster Grundfl äche bietet der Bau Ruhesuchenden Raum und Atmosphäre zum Innehaltten.
Die Lichtführung im Innern verstärkt den Effekt. Reduzierung auf das Wesentliche . . .
Neubau Solar-Academy SMA Niestetal
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
SMA Solar Technology AG
Tragwerksplanung
IB Goldmann, Habichtswald-Ehlen
Gebäudetechnik
Imtech Deutschland GmbH & Co.KG
Beratung Energiekonzept
Energydesign, Braunschweig
Freiraum
mann landschaftsarchitekten, Kassel
Bearbeitungszeitraum 12/2007 - 08/2010
BGF / BRI 1.600 m² / 7.775 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 4,9 Mio. Euro (incl. PV)
Die Firma SMA ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Wechselrichter und benötigte in unmittelbarer Nähe zum bereits ausgebauten Standort ein Schulungsgebäude.
Dieses wurde auf einer vorhandenen Parkplatzfläche als aufgeständerter Baukörper errichtet. Konstruktion und Gestaltung ergaben sich aus der Grundstückslage innerhalb des Überfl utungsbereiches der Fulda und der Vorgabe, ein Maximum an neuester Gebäudetechnologie zu integrieren.
Großfl ächige gebäudeintegrierte Photovoltaikelemente fungieren als Dach und als Fassade. Somit vereint die Gebäudehülle technische Anforderungen mit der Ästhetik eines schwebenden und leichten Baukörpers. Die Verankerung im Boden erfolgte durch einen Kern aus Sichtbeton, in dem sich die Erschließung des Gebäudes und die Versorgungsanschlüsse befinden. Durch die Verkleidung mit ausschließlich Glas und Metall, sind die Material- und Konstruktionsübergänge von Wand, Dach und Untersicht fließend.
Im Obergeschoss befi nden sich Foyer, Schulungsräume, Nebennutzfl ächen und die Technikzentrale, die gleichzeitig als Showroom zur Demonstration der Gebäudetechnik dienen soll und das Gebäude zum technischen Anschauungsobjekt werden lässt.
Energetisch ist das Gebäude komplett vom öffentlichen Netz unabhängig und funktioniert energieautark.
Als "Insellösung" demonstriert es die von der Bauherrin entwickelte Sunny-Island-Technologie, die zur Elektrifizierung
netzferner Standorte dient. Die technischen Anlagenkomponenten sind ein hoher Wärmedämmstandard in Verbindung mit dem Kältemedium Grundwasser aus einer Tiefbohrung und ein BHKW für den Winterfall bei nicht ausreichender PVLeistung. Betrieben wird das BHKW mit Biogas.
Entsprechend der Firmenphilosophie soll mit Einsatz regenerativer Energietechniken ein innovativer Beitrag zur Entlastung von Mensch und Umwelt geleistet werden.
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
SMA Solar Technology AG
Tragwerksplanung
IB Goldmann, Habichtswald-Ehlen
Gebäudetechnik
Imtech Deutschland GmbH & Co.KG
Beratung Energiekonzept
Energydesign, Braunschweig
Freiraum
mann landschaftsarchitekten, Kassel
Bearbeitungszeitraum 12/2007 - 08/2010
BGF / BRI 1.600 m² / 7.775 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 4,9 Mio. Euro (incl. PV)
Die Firma SMA ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Wechselrichter und benötigte in unmittelbarer Nähe zum bereits ausgebauten Standort ein Schulungsgebäude.
Dieses wurde auf einer vorhandenen Parkplatzfläche als aufgeständerter Baukörper errichtet. Konstruktion und Gestaltung ergaben sich aus der Grundstückslage innerhalb des Überfl utungsbereiches der Fulda und der Vorgabe, ein Maximum an neuester Gebäudetechnologie zu integrieren.
Großfl ächige gebäudeintegrierte Photovoltaikelemente fungieren als Dach und als Fassade. Somit vereint die Gebäudehülle technische Anforderungen mit der Ästhetik eines schwebenden und leichten Baukörpers. Die Verankerung im Boden erfolgte durch einen Kern aus Sichtbeton, in dem sich die Erschließung des Gebäudes und die Versorgungsanschlüsse befinden. Durch die Verkleidung mit ausschließlich Glas und Metall, sind die Material- und Konstruktionsübergänge von Wand, Dach und Untersicht fließend.
Im Obergeschoss befi nden sich Foyer, Schulungsräume, Nebennutzfl ächen und die Technikzentrale, die gleichzeitig als Showroom zur Demonstration der Gebäudetechnik dienen soll und das Gebäude zum technischen Anschauungsobjekt werden lässt.
Energetisch ist das Gebäude komplett vom öffentlichen Netz unabhängig und funktioniert energieautark.
Als "Insellösung" demonstriert es die von der Bauherrin entwickelte Sunny-Island-Technologie, die zur Elektrifizierung
netzferner Standorte dient. Die technischen Anlagenkomponenten sind ein hoher Wärmedämmstandard in Verbindung mit dem Kältemedium Grundwasser aus einer Tiefbohrung und ein BHKW für den Winterfall bei nicht ausreichender PVLeistung. Betrieben wird das BHKW mit Biogas.
Entsprechend der Firmenphilosophie soll mit Einsatz regenerativer Energietechniken ein innovativer Beitrag zur Entlastung von Mensch und Umwelt geleistet werden.
Umbau Pommernkaserne zur Herwig-Blankertz- Berufsschule Wolfhagen
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
Dritte Projektentwicklungsgesellschaft "Schulen im Landkreis", v. d. GHT, Kassel
Architekten
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG, Kassel
Tragwerksplanung
EHS, Lohfelden
Gebäudetechnik
enco, Kassel
Bearbeitungszeitraum 08/2007 - 10/2009
BGF / BRI 15.500 m² / 75.000 m³
Leistungsphasen 1 - 9
Bausumme netto 10,8 Mio. Euro (incl. PV)
Das Hessen-Campus, eine berufsbildende Einrichtung, ist in einen Teilbereich einer ehemaligen Kaserne einer Panzerdivision beherbergt. Die Planung für den Kasernenstandort sah neben der baulich-räumlichen Umstrukturierungder vorhandenen Gebäude eine Umformung des Erscheinungsbildes des nach außen geschlossenen Kasernengeländes zu einem offenen "Campus" vor.
Im ersten Abschnitt wurden die Bestandsbauten für die Bedürfnisse der Berufsschule umgebaut. Der Bereich Wirtschaft zog in die vormals als Panzerunterstand dienende Halle um. Dazu wurde die Halle unter Einbeziehung der vorhandenen Tragstruktur zur Solarhalle mit lichtdurchlässigem Photovoltaikdach umgebaut, in die pavillonartige Klassenräume eingebaut wurden. Die Pavillons und die Solarhalle sind natürlich be- und entlüftet.
Die Metall-, KFZ- und Holzwerkstätten sindn in die vorhandenen Werkstattgebäude eingezogen. Dazu wurden die auch vormals als Werkstatt genutzte Gebäude behutsam umgebaut. Für die Verwaltung wurde das ehemalige Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude baulich angepasst, für Teile des Fachgebiets Wirtschaft Gebäude saniert. Das bestehende Wirtschaftsgebäude (18) beinhaltet die zentralen Nutzungen (Mensa, Aula sowie Teile der Ernährungsausbildung). Es wird über einen neugestalteten Eingang vom "Campus" her erschlossen.
In späteren Abschnitten werden weitere Bestands- oder Ergänzungsbauten einbezogen, die das Lehrangebot am Standort mit artverwandten Nutzungen wie z.B. für hochschulnahe Institute oder für die Volkshochschule erweitern.
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
Dritte Projektentwicklungsgesellschaft "Schulen im Landkreis", v. d. GHT, Kassel
Architekten
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG, Kassel
Tragwerksplanung
EHS, Lohfelden
Gebäudetechnik
enco, Kassel
Bearbeitungszeitraum 08/2007 - 10/2009
BGF / BRI 15.500 m² / 75.000 m³
Leistungsphasen 1 - 9
Bausumme netto 10,8 Mio. Euro (incl. PV)
Das Hessen-Campus, eine berufsbildende Einrichtung, ist in einen Teilbereich einer ehemaligen Kaserne einer Panzerdivision beherbergt. Die Planung für den Kasernenstandort sah neben der baulich-räumlichen Umstrukturierungder vorhandenen Gebäude eine Umformung des Erscheinungsbildes des nach außen geschlossenen Kasernengeländes zu einem offenen "Campus" vor.
Im ersten Abschnitt wurden die Bestandsbauten für die Bedürfnisse der Berufsschule umgebaut. Der Bereich Wirtschaft zog in die vormals als Panzerunterstand dienende Halle um. Dazu wurde die Halle unter Einbeziehung der vorhandenen Tragstruktur zur Solarhalle mit lichtdurchlässigem Photovoltaikdach umgebaut, in die pavillonartige Klassenräume eingebaut wurden. Die Pavillons und die Solarhalle sind natürlich be- und entlüftet.
Die Metall-, KFZ- und Holzwerkstätten sindn in die vorhandenen Werkstattgebäude eingezogen. Dazu wurden die auch vormals als Werkstatt genutzte Gebäude behutsam umgebaut. Für die Verwaltung wurde das ehemalige Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude baulich angepasst, für Teile des Fachgebiets Wirtschaft Gebäude saniert. Das bestehende Wirtschaftsgebäude (18) beinhaltet die zentralen Nutzungen (Mensa, Aula sowie Teile der Ernährungsausbildung). Es wird über einen neugestalteten Eingang vom "Campus" her erschlossen.
In späteren Abschnitten werden weitere Bestands- oder Ergänzungsbauten einbezogen, die das Lehrangebot am Standort mit artverwandten Nutzungen wie z.B. für hochschulnahe Institute oder für die Volkshochschule erweitern.
Neubau Produktionshalle SMA Kassel
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
SMA Solar Technology AG
Architektur
HHS Planer + Architekten AG
Tragwerksplanung
EHS, Lohfelden
Gebäudetechnik
Imtech Deutschland GmbH & Co.KG
Beratung Energiekonzept CO²-Neutralität
deNET e.V., Kassel
Energiekonzept
IB Hausladen/EGS, Stuttgart
Freiraum
PWF, Kassel
Bearbeitungszeitraum 08/2007 - 01/2010
BGF / BRI 25.268 m² / 178.950 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 28,5 Mio. Euro
4,5 Mio. Euro PV
Die Firma SMA realisierte mit der Produktionshalle die weltgrößte Solar–Wechselrichterfabrik als CO²-neutrale Fabrikation. Sie dient zur Verbesserung der räumlichen und logistischen Bedingungen der Produktionsabläufe für die Herstellung von Wechselrichtern zur Gewinnung von Solarstrom.
Der Baukörper entwickelt sich mit einer lichten Gebäudehöhe von 8,50 m parallel zur vorhandenen Bebauung im rückwärtigen Bereich an der Sandershäuserstraße.
Die Halle wurde als liegender Baukörper in Analogie zu einem industriellen „Strangpressprofi l“ entwickelt. Die Längsseiten der Halle wurden mit einem Stich von ca. 30cm leicht gekrümmt und aus einem runden Attikaprofi l hergestellt, welches durch vertikale Fensterelemente „perforiert“ wurde. Im Kontrast dazu sind die beiden Stirnseiten komplett mit einer Glasfassade transparent geöffnet. Ein einspringender Sockel lässt das „Profi l“ schweben.
Neben der Herstellung und Montage vorgefertigter Elektronikbausteine zu elektronischen Produkten im zentralen Hallenbereich, sind in den Randbereichen im Obergeschoss Nebenräume, Sozialräume und Büroräume der Produktionssabteilungen angegliedert. Gebäudezugänge für die 450 Mitarbeiter und für Besucher befi nden sich auf den beiden Stirnseiten.
Errichtet wurde das Dachtragwerk als vorgefertigte Stahlbinderkonstruktion auf tragenden Stahlbeton-Fertigteilstützen. Die Längsseiten der Halle erhielten eine vorgehängte Fassade aus Aluminiumverbundplatten in der Farbe Weiß, die Fensterelemente sind dunkelgrau.
HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG
Bauherrin
SMA Solar Technology AG
Architektur
HHS Planer + Architekten AG
Tragwerksplanung
EHS, Lohfelden
Gebäudetechnik
Imtech Deutschland GmbH & Co.KG
Beratung Energiekonzept CO²-Neutralität
deNET e.V., Kassel
Energiekonzept
IB Hausladen/EGS, Stuttgart
Freiraum
PWF, Kassel
Bearbeitungszeitraum 08/2007 - 01/2010
BGF / BRI 25.268 m² / 178.950 m³
Leistungsphasen 1 - 8
Bausumme netto 28,5 Mio. Euro
4,5 Mio. Euro PV
Die Firma SMA realisierte mit der Produktionshalle die weltgrößte Solar–Wechselrichterfabrik als CO²-neutrale Fabrikation. Sie dient zur Verbesserung der räumlichen und logistischen Bedingungen der Produktionsabläufe für die Herstellung von Wechselrichtern zur Gewinnung von Solarstrom.
Der Baukörper entwickelt sich mit einer lichten Gebäudehöhe von 8,50 m parallel zur vorhandenen Bebauung im rückwärtigen Bereich an der Sandershäuserstraße.
Die Halle wurde als liegender Baukörper in Analogie zu einem industriellen „Strangpressprofi l“ entwickelt. Die Längsseiten der Halle wurden mit einem Stich von ca. 30cm leicht gekrümmt und aus einem runden Attikaprofi l hergestellt, welches durch vertikale Fensterelemente „perforiert“ wurde. Im Kontrast dazu sind die beiden Stirnseiten komplett mit einer Glasfassade transparent geöffnet. Ein einspringender Sockel lässt das „Profi l“ schweben.
Neben der Herstellung und Montage vorgefertigter Elektronikbausteine zu elektronischen Produkten im zentralen Hallenbereich, sind in den Randbereichen im Obergeschoss Nebenräume, Sozialräume und Büroräume der Produktionssabteilungen angegliedert. Gebäudezugänge für die 450 Mitarbeiter und für Besucher befi nden sich auf den beiden Stirnseiten.
Errichtet wurde das Dachtragwerk als vorgefertigte Stahlbinderkonstruktion auf tragenden Stahlbeton-Fertigteilstützen. Die Längsseiten der Halle erhielten eine vorgehängte Fassade aus Aluminiumverbundplatten in der Farbe Weiß, die Fensterelemente sind dunkelgrau.
Umnutzung eines Flakbunkers, Dokumentationszentrum und Sonnenkollektoranlage Hamburg - Wilhelmsburg
HEGGER HEGGER SCHLEIFF
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
Freie und Hansestadt Hamburg [FHH]
Finanzbehörde Immobilienmanagement
vertreten durch
IBA Hamburg GmbH
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Tragwerk
Ing. Büro Prof. Bartram und Partner,
Ottersberg-Fischerhude
TGA
EGS-plan Ingenieurgesellschaft, Stuttgart
Brandschutz
Neumann Krex & Partner, Niestetal
Vorstudie 2009
Nutzflächen Café 170 m²
Ausstellung 560 m²
Technikfläche 900 m²
Bausumme 12,5 Mio. Euro incl. Instandsetzung
Der ehemalige Flakbunker im Stadtteil Wilhelmsburg soll als "Energiebunker" umgenutzt werden.
Nach dem der im Inneren zum großen Teil zerstörte Gefechtsturm - "Entfestigung" durch Zerstörung der inneren Tragstruktur in 1947, ca. 60 Jahre lang keiner Nutzung zugeführt war und inzwischen umfangreiche Sanierung des Betons und die Wiederherstellung des Tragwerks erforderlich ist, soll er nunmehr einer öffentlichen Nutzung dienen und als Technikzentrale für ein Nahwärmenetz der umliegenden Wohnquartiere dienen.
Die künftige Konzeption sieht zwei verschiedene, eine öffentliche und eine technische Nutzung vor.
In den oberen Geschossen ist die Unterbringung eines Museums vorgesehen. Eine der sog. Bettungen in den Gefechtstürmen wird als Ausstellungsfläche umgenutzt. Die benachbarte Bettung bleibt im Originalzustand erhalten und ist für Besucher ebenfalls zugänglich. Das Museumscafé befindet sich unterhalb der Ausstellungsflächen. Die bestehende Auskragung, wird als umlaufende Außenterrasse genutzt.
In den unteren Geschossen befindet sich die Technikzentrale des geplanten Nahwärmenetzes. Ein ca. 8.000 m³ Wasser fassender Warmwasserspeicher steht in der Mitte des Gebäudes.
Auf der Südseite des Gebäudes ist eine Sonnenkollektorfassade von ca. 1.600 m² Fläche vorgesehen. Winkelförmig dazu schließt sich auf dem Dach eine Photovoltaikfläche von ca. 2.000 m³ an.
Die Wahrnehmbarkeit der Kontur des Flakbunkers wird dabei nicht beeinträchtigt.
Mit minimalen Eingriffen sollen die Nutzungen im Gebäude untergebracht und nach außen hin sichtbar gemacht werden.
Zurückhaltend verwendete architektonische Elemente am Flakbunker weisen auf neue, zivile Nutzungen hin, der Gebäudecharakter bleibt im Wesentlichen erhalten. So erhält das Museumscafé eine großzügige Fensteröffnung innerhalb der Turmkontur. Eine große Öffnung an der Westfassade dient zunächst der baulichen Instandhaltung und ist später das Sichtfenster zur künftigen Energietechnik des Quartiers.
HHS Planer + Architekten AG
Bauherr
Freie und Hansestadt Hamburg [FHH]
Finanzbehörde Immobilienmanagement
vertreten durch
IBA Hamburg GmbH
Architektur
HHS Planer + Architekten AG, Kassel
Tragwerk
Ing. Büro Prof. Bartram und Partner,
Ottersberg-Fischerhude
TGA
EGS-plan Ingenieurgesellschaft, Stuttgart
Brandschutz
Neumann Krex & Partner, Niestetal
Vorstudie 2009
Nutzflächen Café 170 m²
Ausstellung 560 m²
Technikfläche 900 m²
Bausumme 12,5 Mio. Euro incl. Instandsetzung
Der ehemalige Flakbunker im Stadtteil Wilhelmsburg soll als "Energiebunker" umgenutzt werden.
Nach dem der im Inneren zum großen Teil zerstörte Gefechtsturm - "Entfestigung" durch Zerstörung der inneren Tragstruktur in 1947, ca. 60 Jahre lang keiner Nutzung zugeführt war und inzwischen umfangreiche Sanierung des Betons und die Wiederherstellung des Tragwerks erforderlich ist, soll er nunmehr einer öffentlichen Nutzung dienen und als Technikzentrale für ein Nahwärmenetz der umliegenden Wohnquartiere dienen.
Die künftige Konzeption sieht zwei verschiedene, eine öffentliche und eine technische Nutzung vor.
In den oberen Geschossen ist die Unterbringung eines Museums vorgesehen. Eine der sog. Bettungen in den Gefechtstürmen wird als Ausstellungsfläche umgenutzt. Die benachbarte Bettung bleibt im Originalzustand erhalten und ist für Besucher ebenfalls zugänglich. Das Museumscafé befindet sich unterhalb der Ausstellungsflächen. Die bestehende Auskragung, wird als umlaufende Außenterrasse genutzt.
In den unteren Geschossen befindet sich die Technikzentrale des geplanten Nahwärmenetzes. Ein ca. 8.000 m³ Wasser fassender Warmwasserspeicher steht in der Mitte des Gebäudes.
Auf der Südseite des Gebäudes ist eine Sonnenkollektorfassade von ca. 1.600 m² Fläche vorgesehen. Winkelförmig dazu schließt sich auf dem Dach eine Photovoltaikfläche von ca. 2.000 m³ an.
Die Wahrnehmbarkeit der Kontur des Flakbunkers wird dabei nicht beeinträchtigt.
Mit minimalen Eingriffen sollen die Nutzungen im Gebäude untergebracht und nach außen hin sichtbar gemacht werden.
Zurückhaltend verwendete architektonische Elemente am Flakbunker weisen auf neue, zivile Nutzungen hin, der Gebäudecharakter bleibt im Wesentlichen erhalten. So erhält das Museumscafé eine großzügige Fensteröffnung innerhalb der Turmkontur. Eine große Öffnung an der Westfassade dient zunächst der baulichen Instandhaltung und ist später das Sichtfenster zur künftigen Energietechnik des Quartiers.





