HASCHER JEHLE Architektur
Kantstraße 17 (stilwerk)
D-10623 Berlin
T +49 30. 34 79 76-50
F +49 30. 34 79 76-55
info@hascherjehle.de
Kantstraße 17 (stilwerk)
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F +49 30. 34 79 76-55
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New Office Airport Stuttgart
2. Preis und Auftrag | 2011 Realisierungswettbewerb
Bauherr Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
Bauvolumen ca. 100 Mio. EUR
BGF ca. 54.250 qm
Realisierung 2011-2014
Bauherr Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
Bauvolumen ca. 100 Mio. EUR
BGF ca. 54.250 qm
Realisierung 2011-2014
Campus Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
1. Preis und Auftrag | 2008 Realisierungswettbewerb
Bauherr Bau- u. Liegenschaftsbetrieb NRW, NL Düsseldorf
Bauvolumen ca. 81 Mio. EUR
BGF ca. 37.650 qm
Realisierung 2010-2014
Bauherr Bau- u. Liegenschaftsbetrieb NRW, NL Düsseldorf
Bauvolumen ca. 81 Mio. EUR
BGF ca. 37.650 qm
Realisierung 2010-2014
Montforthaus Feldkirch (A)
1. Preis und Auftrag | 2008 Realisierungswettbewerb
Bauherr Amt der Stadt Feldkirch - Stadtplanung
Bauvolumen ca. 34 Mio. EUR
BGF ca. 7.900 qm
Realisierung 2010-2014
Bauherr Amt der Stadt Feldkirch - Stadtplanung
Bauvolumen ca. 34 Mio. EUR
BGF ca. 7.900 qm
Realisierung 2010-2014
Justizzentrum Bochum
1. Preis und Auftrag | 2008 Realisierungswettbewerb
Bauherr Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,
Dortmund
Bauvolumen ca. 107 Mio. EUR
BGF ca. 43.000 qm
Realisierung 2009-2014
Bauherr Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,
Dortmund
Bauvolumen ca. 107 Mio. EUR
BGF ca. 43.000 qm
Realisierung 2009-2014
Neubau der Rems-Murr Kliniken, Winnenden
1. Preis und Auftrag | 2006 Realisierungswettbewerb
in ARGE mit Monnerjan • Kast • Walter Architekten, Düsseldorf
Bauherr Rems-Murr-Kreis, Waiblingen
Bauvolumen ca. 216,8 Mio. EUR
BGF ca. 69.650 qm
Realisierung 2006-2013
in ARGE mit Monnerjan • Kast • Walter Architekten, Düsseldorf
Bauherr Rems-Murr-Kreis, Waiblingen
Bauvolumen ca. 216,8 Mio. EUR
BGF ca. 69.650 qm
Realisierung 2006-2013
Neues Gymnasium Bochum
1. Preis und Auftrag | 2009 Realisierungswettbewerb
Bauherr EGR Entwicklungsgesellschaft
Ruhr-Bochum mbH, Bochum
Bauvolumen ca. 31 Mio. EUR
BGF ca. 13.450 qm
Realisierung 2010-2012
Bauherr EGR Entwicklungsgesellschaft
Ruhr-Bochum mbH, Bochum
Bauvolumen ca. 31 Mio. EUR
BGF ca. 13.450 qm
Realisierung 2010-2012
Anlage für afrik. Menschenaffen | Wilhelma, Stuttgart
1. Preis und Auftrag | 2006 Realisierungswettbewerb
Bauherr Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Stuttgart
Bauvolumen ca. 17,5 Mio. EUR
BGF ca. 3.150 qm
Realisierung 2006-2012
Bauherr Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Stuttgart
Bauvolumen ca. 17,5 Mio. EUR
BGF ca. 3.150 qm
Realisierung 2006-2012
Messehalle 11 und Portalhaus, FFM
1. Preis und Auftrag | 2006 Bieterverfahren
Bauherr Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
Bauvolumen 170 Mio. EUR
BGF 120.095 qm
Realisierung 2006-2009
Das prägnante, auf die Achse Neuer Dammgraben ausgerichtete Portalhaus entfaltet durch seine Höhendominanz und architektonische Torsituation eine klare Fernwirkung. Südlich des Gebäudes wird der umlaufende Sockel konsequent weitergeführt. Dort fasst er den Vorplatz räumlich und schließt das Ensemble als eine offene Struktur, unter der die ankommenden Besucher der Busse vor den Haupteingang geleitet werden. Durch die einladende Geometrie seiner sich öffnenden Seitenflügel wirkt der Vorplatz großzügig und ausgewogen. Der neue Haupteingang West wird als hervorgehobener Gebäudekomplex mit einer weithin sichtbaren architektonischen Geste des Empfangs konzipiert. Markante Blickbeziehungen und Orientierungspunkte wie der Messeturm oder das „fliegende Dach“ der Halle 11 weisen die Richtung.
Das Portalhaus wird übersichtlich und transparent gestaltet und zeigt mit seinem Spiel von offenen und geschlossenen Flächen deutlich und sofort einprägsam die unterschiedlichen Besucherströme.
Das Entwurfskonzept Messehalle 11 mit der Betonung von Sockelflächen ermöglicht ein Angebot besonders attraktiver Terrassen- und Freiflächen im Zusammenhang mit der Gastronomiebewirtschaftung. Auch für die Büroflächen bietet die Sockelkonzeption eine optimale Anordnung, da sie alle natürlich belichtet und belüftet werden können und zudem ein attraktives Terrassenvorfeld besitzen. Diese Büroflächen sind durch ihre zusammenhängende Anordnung flexibel sowohl mit dem Messebetrieb als auch unabhängig davon nutzbar.
Bauherr Messe Frankfurt Venue GmbH & Co. KG
Bauvolumen 170 Mio. EUR
BGF 120.095 qm
Realisierung 2006-2009
Das prägnante, auf die Achse Neuer Dammgraben ausgerichtete Portalhaus entfaltet durch seine Höhendominanz und architektonische Torsituation eine klare Fernwirkung. Südlich des Gebäudes wird der umlaufende Sockel konsequent weitergeführt. Dort fasst er den Vorplatz räumlich und schließt das Ensemble als eine offene Struktur, unter der die ankommenden Besucher der Busse vor den Haupteingang geleitet werden. Durch die einladende Geometrie seiner sich öffnenden Seitenflügel wirkt der Vorplatz großzügig und ausgewogen. Der neue Haupteingang West wird als hervorgehobener Gebäudekomplex mit einer weithin sichtbaren architektonischen Geste des Empfangs konzipiert. Markante Blickbeziehungen und Orientierungspunkte wie der Messeturm oder das „fliegende Dach“ der Halle 11 weisen die Richtung.
Das Portalhaus wird übersichtlich und transparent gestaltet und zeigt mit seinem Spiel von offenen und geschlossenen Flächen deutlich und sofort einprägsam die unterschiedlichen Besucherströme.
Das Entwurfskonzept Messehalle 11 mit der Betonung von Sockelflächen ermöglicht ein Angebot besonders attraktiver Terrassen- und Freiflächen im Zusammenhang mit der Gastronomiebewirtschaftung. Auch für die Büroflächen bietet die Sockelkonzeption eine optimale Anordnung, da sie alle natürlich belichtet und belüftet werden können und zudem ein attraktives Terrassenvorfeld besitzen. Diese Büroflächen sind durch ihre zusammenhängende Anordnung flexibel sowohl mit dem Messebetrieb als auch unabhängig davon nutzbar.
Kunstmuseum Stuttgart
1. Preis und Auftrag | 1999 Realisierungswettbewerb
Bauherr Landeshauptstadt Stuttgart
Bauvolumen 67 Mio. EUR
BGF 13.000 qm
Realisierung 2000-2004
Der „Kleine Schlossplatz“ entstand 1968 durch die Überdeckelung eines Verkehrsknotenpunktes im Zentrum der Stuttgarter Innenstadt. Seit sich die Verkehrsplanung in den 80er Jahren als überholt herausgestellt hatte, war der Bereich Gegenstand mehrerer städtebaulicher Wettbewerbe. 1999 gewann das Büro den offenen internationalen Wettbewerb, der realisiert wurde. Das Konzept für das Kunstmuseum nutzte die schwierige Ausgangslage auf besondere Weise, in dem es große Teile der nicht mehr genutzten Tunnelröhren in attraktive Ausstellungsflächen verwandelt. Mit dem Volumen der darüber liegenden Räume wird ein klassischer städtebaulicher Ansatz verfolgt: Ein gläserner Kubus fasst mit seinen klaren Gebäudekanten den Straßenraum und gibt den anschließenden Plätzen eine klare Begrenzung.
Das neue Kunstmuseum bildet an Stuttgarts wichtigstem städtischen Platz ein Ensemble mit dem alten Schloss, dem neuen Schloss und dem Königsbau. Bewusst wurde an dieser Stelle auf modische oder historisierende Formen verzichtet. Im Stadtraum zeigt sich das Museum als schwebender Solitär, der den Abstand zum Königsbau wahrt. Eine großzügige Freitreppe inszeniert einen öffentlichen Raum über die Diagonale vom Kleinen Schlossplatz bis zum Neuen Schloss, der einen fließenden Übergang vom Kleinen Schlossplatz zur Königstraße bildet. In mehreren Höhenstufen wird eine Abfolge von Plätzen geschaffen, Orte zum Flanieren und Verweilen, als Treffpunkt und Bühne des städtischen Treibens.
Der grundlegende Entwurfsgedanke für das Museum war, über die funktional bedingte Öffentlichkeit des Gebäudes hinaus sowohl im Innen- als auch im Außenraum Orte zu schaffen, die sich den Bürgern und Besuchern der Stadt als Kommunikationsräume anbieten. Während der unterirdische Bereich ganz introvertiert ist, hat der gläserne Kubus eine betonte Außenwirkung: Seine Erschließung liegt direkt hinter der Glashaut und umgibt einen steinernen Würfel, der in seinem geschützten Inneren die Ausstellungsräume birgt. Der Zwischenraum ist öffentlich zugänglich, sodass das Museum und der umgebende Raum in das städtische Leben einbezogen werden.
Transparenz und Bespielbarkeit des Glaswürfels sind integrale Bestandteile des Entwurfs. Durch die außen liegende Erschließung kann die oberste Ebene des Würfels für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ohne den ruhigen Charakter der Ausstellungsräume zu stören. Die „Dachterrasse“ ist als Restaurant, Veranstaltungs- und Begegnungsort für jedermann auch unabhängig von einem Museumsbesuch zugänglich und bietet einen weiten Blick über Stuttgart.
Bauherr Landeshauptstadt Stuttgart
Bauvolumen 67 Mio. EUR
BGF 13.000 qm
Realisierung 2000-2004
Der „Kleine Schlossplatz“ entstand 1968 durch die Überdeckelung eines Verkehrsknotenpunktes im Zentrum der Stuttgarter Innenstadt. Seit sich die Verkehrsplanung in den 80er Jahren als überholt herausgestellt hatte, war der Bereich Gegenstand mehrerer städtebaulicher Wettbewerbe. 1999 gewann das Büro den offenen internationalen Wettbewerb, der realisiert wurde. Das Konzept für das Kunstmuseum nutzte die schwierige Ausgangslage auf besondere Weise, in dem es große Teile der nicht mehr genutzten Tunnelröhren in attraktive Ausstellungsflächen verwandelt. Mit dem Volumen der darüber liegenden Räume wird ein klassischer städtebaulicher Ansatz verfolgt: Ein gläserner Kubus fasst mit seinen klaren Gebäudekanten den Straßenraum und gibt den anschließenden Plätzen eine klare Begrenzung.
Das neue Kunstmuseum bildet an Stuttgarts wichtigstem städtischen Platz ein Ensemble mit dem alten Schloss, dem neuen Schloss und dem Königsbau. Bewusst wurde an dieser Stelle auf modische oder historisierende Formen verzichtet. Im Stadtraum zeigt sich das Museum als schwebender Solitär, der den Abstand zum Königsbau wahrt. Eine großzügige Freitreppe inszeniert einen öffentlichen Raum über die Diagonale vom Kleinen Schlossplatz bis zum Neuen Schloss, der einen fließenden Übergang vom Kleinen Schlossplatz zur Königstraße bildet. In mehreren Höhenstufen wird eine Abfolge von Plätzen geschaffen, Orte zum Flanieren und Verweilen, als Treffpunkt und Bühne des städtischen Treibens.
Der grundlegende Entwurfsgedanke für das Museum war, über die funktional bedingte Öffentlichkeit des Gebäudes hinaus sowohl im Innen- als auch im Außenraum Orte zu schaffen, die sich den Bürgern und Besuchern der Stadt als Kommunikationsräume anbieten. Während der unterirdische Bereich ganz introvertiert ist, hat der gläserne Kubus eine betonte Außenwirkung: Seine Erschließung liegt direkt hinter der Glashaut und umgibt einen steinernen Würfel, der in seinem geschützten Inneren die Ausstellungsräume birgt. Der Zwischenraum ist öffentlich zugänglich, sodass das Museum und der umgebende Raum in das städtische Leben einbezogen werden.
Transparenz und Bespielbarkeit des Glaswürfels sind integrale Bestandteile des Entwurfs. Durch die außen liegende Erschließung kann die oberste Ebene des Würfels für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ohne den ruhigen Charakter der Ausstellungsräume zu stören. Die „Dachterrasse“ ist als Restaurant, Veranstaltungs- und Begegnungsort für jedermann auch unabhängig von einem Museumsbesuch zugänglich und bietet einen weiten Blick über Stuttgart.
Königsbau Passagen, Stuttgart
1. Preis und Auftrag | 2001 Gutachterverfahren
GP Garbe Investment KG, Hamburg
Bauvolumen 80 Mio. EUR
BGF 75.000 qm
Realisierung 2002-2006
Das Handels- und Dienstleistungszentrum „Königsbau Passagen“ ist Teil der umfassenden städtebaulichen Neuordnung der Stuttgarter Innenstadt. Unmittelbar hinter dem historischen Königsbau gelegen, bezieht der Neubau das denkmalgeschützte Gebäude behutsam mit ein und gibt ihm mit seiner ruhig gegliederten Natursteinfassade eine angemessene Rahmung. Eine geschwungene Glasfläche überdacht den Innenbereich des Blocks. Zwei Passagen führen durch den Königsbau und verbinden die Königstraße, eine der meist frequentierten Fußgängerzonen Deutschlands, mit dem zentralen Atrium des Neubaus. Dieses ist der Mittelpunkt einer Fußgängerpassage, die den großen Block auch zu den freistehenden Außenseiten hin öffnet und ihn in direkt ins innerstädtische Wegenetz einbindet.
Das neungeschossige Atrium im Zentrum der Anlage formt einen spektakulären Innenraum, zu dem sich die unterschiedlichen Nutzungen orientieren. Es entstehen attraktive Räume für Büros, Einzelhandel und das exklusive Möbelhaus „stilwerk“. Die transparente, bogenförmige Dachhaut wird Richtung Königstraße zur zweiten Fassade und bietet den Nutzern so einen attraktiven Ausblick auf die grünen Hänge Stuttgarts. Die Königsbau Passagen bilden ein repräsentatives, lebendiges Gesamtensemble mit dem neuen Kleinen Schlossplatz und dem Neubau des Kunstmuseums Stuttgart sowie dem Büro- und Geschäftshaus „Scala“, die in direkter Nachbarschaft ebenfalls von Hascher Jehle Architektur realisiert wurden.
GP Garbe Investment KG, Hamburg
Bauvolumen 80 Mio. EUR
BGF 75.000 qm
Realisierung 2002-2006
Das Handels- und Dienstleistungszentrum „Königsbau Passagen“ ist Teil der umfassenden städtebaulichen Neuordnung der Stuttgarter Innenstadt. Unmittelbar hinter dem historischen Königsbau gelegen, bezieht der Neubau das denkmalgeschützte Gebäude behutsam mit ein und gibt ihm mit seiner ruhig gegliederten Natursteinfassade eine angemessene Rahmung. Eine geschwungene Glasfläche überdacht den Innenbereich des Blocks. Zwei Passagen führen durch den Königsbau und verbinden die Königstraße, eine der meist frequentierten Fußgängerzonen Deutschlands, mit dem zentralen Atrium des Neubaus. Dieses ist der Mittelpunkt einer Fußgängerpassage, die den großen Block auch zu den freistehenden Außenseiten hin öffnet und ihn in direkt ins innerstädtische Wegenetz einbindet.
Das neungeschossige Atrium im Zentrum der Anlage formt einen spektakulären Innenraum, zu dem sich die unterschiedlichen Nutzungen orientieren. Es entstehen attraktive Räume für Büros, Einzelhandel und das exklusive Möbelhaus „stilwerk“. Die transparente, bogenförmige Dachhaut wird Richtung Königstraße zur zweiten Fassade und bietet den Nutzern so einen attraktiven Ausblick auf die grünen Hänge Stuttgarts. Die Königsbau Passagen bilden ein repräsentatives, lebendiges Gesamtensemble mit dem neuen Kleinen Schlossplatz und dem Neubau des Kunstmuseums Stuttgart sowie dem Büro- und Geschäftshaus „Scala“, die in direkter Nachbarschaft ebenfalls von Hascher Jehle Architektur realisiert wurden.
ZBSA Universität Freiburg
1. Preis und Auftrag | 2002 Realisierungswettbewerb
Bauherr Universitätsbauamt Freiburg
Bauvolumen 16,5 Mio. EUR
BGF 6.100 qm
Realisierung 2002-2007
Das Zentrum für Biosystemanalyse ist ein Neubau für die fakultätsübergreifende Forschung und Lehre der Universität Freiburg. Als Standort für das neue Institut wurde ein Grundstück direkt am Rand des Botanischen Gartens gewählt. Diese Lage erforderte eine behutsame Einbindung des Neubaus sowohl in den angrenzenden Park mit den bestehenden Schaugewächshäusern im Norden, als auch in die städtische Struktur der südlich gelegenen Instituts- und Wohngebäude.
Wir haben deshalb einen ruhigen, lang gezogenen Baukörper entworfen, der mit seiner der Aufgabe entsprechenden, sachlichen Eleganz dem Grünraum eine klare städtebauliche Fassung bietet und die offene Hofsituation des Bestandes konsequent abschließt.
Der schlanke Laborbau orientiert sich zum Botanischen Garten im Norden, sodass gegenüber den Gewächshäusern eine attraktive Eingangssituation entsteht. Der zentrale Hauptzugang gliedert den 85 m langen Baukörper in den westlich gelegenen Lehr- und Seminarbereich sowie den östlich gelegenen Laborbereich. Er bietet so eine funktionale Schnittstelle zwischen Forschung und Lehre, die sich als offener Kommunikationsraum mit einem Angebot von Cafeteria- und Aufenthaltsbereichen vom Foyer aus über mehrere Geschosse erstreckt. In den Forschungsbereichen wurden die für einen Laborbau typischen Installationsschächte als gestalterisches und strukturierendes Element genutzt, das mit seiner schlichten Sichtbeton-Oberfläche dem klaren Materialkonzept der Innenräume entspricht.
Das Gebäude ist von technischer Präzision und einer offenen Arbeitsatmosphäre geprägt. Das klare äußere Erscheinungsbild findet sich in der Grundrissgliederung wieder. Die einzelnen Funktionsbereiche sind konsequent hintereinander geschichtet: Die Erschließungszone im Süden wird durch eine Nebenraum- und Installationszone, die unter anderem als Schleuse für die Labore genutzt werden kann, von den Laboren im Norden getrennt.
Der Arbeits- und Laborbereich ist zum Botanischen Garten orientiert und bietet so einen attraktiven Sichtbezug. Die regelmäßig angeordneten Installationsschächte, die vom Flur aus gewartet und nachgerüstet werden können, sichern eine hohe Flexibilität. Die zentralen Bürobereiche sind dem Gebäude im Süden als Scheibe vorgelagert.
Bauherr Universitätsbauamt Freiburg
Bauvolumen 16,5 Mio. EUR
BGF 6.100 qm
Realisierung 2002-2007
Das Zentrum für Biosystemanalyse ist ein Neubau für die fakultätsübergreifende Forschung und Lehre der Universität Freiburg. Als Standort für das neue Institut wurde ein Grundstück direkt am Rand des Botanischen Gartens gewählt. Diese Lage erforderte eine behutsame Einbindung des Neubaus sowohl in den angrenzenden Park mit den bestehenden Schaugewächshäusern im Norden, als auch in die städtische Struktur der südlich gelegenen Instituts- und Wohngebäude.
Wir haben deshalb einen ruhigen, lang gezogenen Baukörper entworfen, der mit seiner der Aufgabe entsprechenden, sachlichen Eleganz dem Grünraum eine klare städtebauliche Fassung bietet und die offene Hofsituation des Bestandes konsequent abschließt.
Der schlanke Laborbau orientiert sich zum Botanischen Garten im Norden, sodass gegenüber den Gewächshäusern eine attraktive Eingangssituation entsteht. Der zentrale Hauptzugang gliedert den 85 m langen Baukörper in den westlich gelegenen Lehr- und Seminarbereich sowie den östlich gelegenen Laborbereich. Er bietet so eine funktionale Schnittstelle zwischen Forschung und Lehre, die sich als offener Kommunikationsraum mit einem Angebot von Cafeteria- und Aufenthaltsbereichen vom Foyer aus über mehrere Geschosse erstreckt. In den Forschungsbereichen wurden die für einen Laborbau typischen Installationsschächte als gestalterisches und strukturierendes Element genutzt, das mit seiner schlichten Sichtbeton-Oberfläche dem klaren Materialkonzept der Innenräume entspricht.
Das Gebäude ist von technischer Präzision und einer offenen Arbeitsatmosphäre geprägt. Das klare äußere Erscheinungsbild findet sich in der Grundrissgliederung wieder. Die einzelnen Funktionsbereiche sind konsequent hintereinander geschichtet: Die Erschließungszone im Süden wird durch eine Nebenraum- und Installationszone, die unter anderem als Schleuse für die Labore genutzt werden kann, von den Laboren im Norden getrennt.
Der Arbeits- und Laborbereich ist zum Botanischen Garten orientiert und bietet so einen attraktiven Sichtbezug. Die regelmäßig angeordneten Installationsschächte, die vom Flur aus gewartet und nachgerüstet werden können, sichern eine hohe Flexibilität. Die zentralen Bürobereiche sind dem Gebäude im Süden als Scheibe vorgelagert.
Kreishaus Hameln-Pyrmont, Hameln
2. Preis und Auftrag | 2001 Realisierungswettbewerb
Bauherr Landkreis Hameln-Pyrmont, Hameln
Bauvolumen 24 Mio. EUR
BGF 14.350 qm
Realisierung 2002-2005
Das Kreishaus Hameln-Pyrmont entwickelt sich als zusammenhängende Reihe von Einzelbauten und nimmt in modifizierter Form ein Thema der Stadtstruktur auf. So entstand ein gegliedertes Ensemble, das auf der einen Seite dem Straßenraum mit der entsprechenden Kleinteiligkeit begegnet und sich auf der anderen Seite großzügig zu dem dahinter liegenden Park öffnet. Einen besonderen Akzent bilden die Besprechungsräume im Eckbereich des Gebäudes, die mit ihrer geschwungenen Fassade dynamisch dem Straßenverlauf folgen. Die dem Park zugewandten Gebäudeteile ragen weit ausladend in den Grünraum hinein und orientieren sich zu dem angelegten Teich. Dieser ist zentrales Gestaltungselement des Landschaftsraums und funktioniert zugleich als Auffangbecken für Regenwasser.
Die fünf viergeschossigen Gebäuderiegel werden von der zentralen Eingangshalle aus erschlossen, die sowohl von der Straße als auch vom Park aus zugänglich ist. Die Bereiche mit dem größten Publikumsverkehr wurden in den beiden untersten Geschossen angeordnet und sind vom Foyer aus leicht zu erreichen. Eine offene Stahltreppe führt aus dem Eingangsbereich direkt zu den Sitzungs- und Besprechungsräumen.
Durch die große Transparenz der Fassaden wurden helle, lichtdurchflutete Räume geschaffen, die sich nach Außen öffnen. Verwaltung bleibt so kein anonymer Vorgang, sondern wird für den Bürger einsehbar.
Wichtige Komponenten des Klima- und Energiekonzepts sind die vom Nutzer individuell steuerbare natürliche Be- und Entlüftung sowie die günstige Orientierung des Baukörpers, die eine optimale Solarenergienutzung sowie einen ganzjährig hohen Anteil an Tageslicht gewährleistet. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die energetische Bilanz aus, sondern ist auch ein wesentlicher psychologischer Aspekt für das Wohlbefinden im Gebäude. Im Sommer werden die Büroräume durch thermoaktive Decken gekühlt. Die Energie wird hierbei über einbetonierte Rohre abgeführt, die von kaltem Wasser durchströmt werden, das mit Hilfe des Grundwassers gekühlt wird. Während der Nacht können die Öffnungsflügel für die Lüftung genutzt werden, da sie durch vorgehängte Glaselemente gegen Regen geschützt sind.
Bauherr Landkreis Hameln-Pyrmont, Hameln
Bauvolumen 24 Mio. EUR
BGF 14.350 qm
Realisierung 2002-2005
Das Kreishaus Hameln-Pyrmont entwickelt sich als zusammenhängende Reihe von Einzelbauten und nimmt in modifizierter Form ein Thema der Stadtstruktur auf. So entstand ein gegliedertes Ensemble, das auf der einen Seite dem Straßenraum mit der entsprechenden Kleinteiligkeit begegnet und sich auf der anderen Seite großzügig zu dem dahinter liegenden Park öffnet. Einen besonderen Akzent bilden die Besprechungsräume im Eckbereich des Gebäudes, die mit ihrer geschwungenen Fassade dynamisch dem Straßenverlauf folgen. Die dem Park zugewandten Gebäudeteile ragen weit ausladend in den Grünraum hinein und orientieren sich zu dem angelegten Teich. Dieser ist zentrales Gestaltungselement des Landschaftsraums und funktioniert zugleich als Auffangbecken für Regenwasser.
Die fünf viergeschossigen Gebäuderiegel werden von der zentralen Eingangshalle aus erschlossen, die sowohl von der Straße als auch vom Park aus zugänglich ist. Die Bereiche mit dem größten Publikumsverkehr wurden in den beiden untersten Geschossen angeordnet und sind vom Foyer aus leicht zu erreichen. Eine offene Stahltreppe führt aus dem Eingangsbereich direkt zu den Sitzungs- und Besprechungsräumen.
Durch die große Transparenz der Fassaden wurden helle, lichtdurchflutete Räume geschaffen, die sich nach Außen öffnen. Verwaltung bleibt so kein anonymer Vorgang, sondern wird für den Bürger einsehbar.
Wichtige Komponenten des Klima- und Energiekonzepts sind die vom Nutzer individuell steuerbare natürliche Be- und Entlüftung sowie die günstige Orientierung des Baukörpers, die eine optimale Solarenergienutzung sowie einen ganzjährig hohen Anteil an Tageslicht gewährleistet. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die energetische Bilanz aus, sondern ist auch ein wesentlicher psychologischer Aspekt für das Wohlbefinden im Gebäude. Im Sommer werden die Büroräume durch thermoaktive Decken gekühlt. Die Energie wird hierbei über einbetonierte Rohre abgeführt, die von kaltem Wasser durchströmt werden, das mit Hilfe des Grundwassers gekühlt wird. Während der Nacht können die Öffnungsflügel für die Lüftung genutzt werden, da sie durch vorgehängte Glaselemente gegen Regen geschützt sind.
Bürogebäude LSV Landshut
4. Preis und Auftrag | 1999 Realisierungswettbewerb
Bauherr Land- und Forstwirtschaftliche
Sozialversicherung Niederbayern/Oberpfalz
und Schwaben, Landshut
Bauvolumen 30,4 Mio. EUR
BGF 18.000 qm
Realisierung 2000-2003
Das neue Bürogebäude der Versicherung LSV liegt auf einem ehemaligen Kasernengelände am Stadtrand von Landshut. Sein konvex gewölbter Eingangskubus, der mit großen geschuppten Glastafeln verkleidet ist, setzt ein markantes Zeichen für den Übergang von Land zu Stadt. Er bildet den Anfangspunkt der Erschließungshalle, die in einem leichten Schwung entlang der Straße verläuft und so die ihr kammartig angegliederten Büroriegel vom Verkehr abschirmt. Das Gebäudeensemble wurde bewusst nicht direkt an der Straßenfront positioniert, um die hier vorhandenen Bäume zu erhalten und den grünen Saum entlang der Strasse nicht zu unterbrechen. So wurde eine reizvolle Vorzone geschaffen, die Durchblicke auf die filigrane Glasfassade ermöglicht.
Als Versicherungsträger der Forstwirtschaft war die Verwendung des Baustoffs Holz dem Bauherrn ein besonderes Anliegen. So wurden für die Bürofassaden innen weiß lasiertes Fichtenholz und außen unbehandelte Lärchenholzlamellen verwendet. Sämtliche Dachstühle sowie die 120 m lange Erschließungshalle sind als reine Holzkonstruktion ausgeführt.
Die Halle führt dabei in eleganter Weise verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten des Baustoffs vor Augen: 17 m hohe baumartige Holzstützen tragen auf der Südseite die geschwungenen Holzbinder der Fassade, diagonale Riegel dienen zur Aussteifung, und auf der Nordseite funktionieren die über acht Meter spannenden hölzernen Verbindungsstege als statisches Gegengewicht.
Der dynamische Raum der gläsernen Halle, der im hinteren Bereich auf eine funktionale Breite von vier Metern reduziert ist, weitet sich in Richtung des Foyers auf 17 m Breite auf. Hier befindet sich die Kantine, die durch ihre leicht abgesenkte Lage auf einer Höhe mit den grünen Höfen liegt und somit einen fließenden Übergang zum Außenraum schafft. Ein vorgelagerter Teich, über dem die Terrasse der Kantine schwebt, sorgt im Sommer für angenehme Kühlung. Durch spezielle Klappen, die den Straßenlärm abhalten, kann die 17 m hohe Halle natürlich belüftet werden.
Bauherr Land- und Forstwirtschaftliche
Sozialversicherung Niederbayern/Oberpfalz
und Schwaben, Landshut
Bauvolumen 30,4 Mio. EUR
BGF 18.000 qm
Realisierung 2000-2003
Das neue Bürogebäude der Versicherung LSV liegt auf einem ehemaligen Kasernengelände am Stadtrand von Landshut. Sein konvex gewölbter Eingangskubus, der mit großen geschuppten Glastafeln verkleidet ist, setzt ein markantes Zeichen für den Übergang von Land zu Stadt. Er bildet den Anfangspunkt der Erschließungshalle, die in einem leichten Schwung entlang der Straße verläuft und so die ihr kammartig angegliederten Büroriegel vom Verkehr abschirmt. Das Gebäudeensemble wurde bewusst nicht direkt an der Straßenfront positioniert, um die hier vorhandenen Bäume zu erhalten und den grünen Saum entlang der Strasse nicht zu unterbrechen. So wurde eine reizvolle Vorzone geschaffen, die Durchblicke auf die filigrane Glasfassade ermöglicht.
Als Versicherungsträger der Forstwirtschaft war die Verwendung des Baustoffs Holz dem Bauherrn ein besonderes Anliegen. So wurden für die Bürofassaden innen weiß lasiertes Fichtenholz und außen unbehandelte Lärchenholzlamellen verwendet. Sämtliche Dachstühle sowie die 120 m lange Erschließungshalle sind als reine Holzkonstruktion ausgeführt.
Die Halle führt dabei in eleganter Weise verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten des Baustoffs vor Augen: 17 m hohe baumartige Holzstützen tragen auf der Südseite die geschwungenen Holzbinder der Fassade, diagonale Riegel dienen zur Aussteifung, und auf der Nordseite funktionieren die über acht Meter spannenden hölzernen Verbindungsstege als statisches Gegengewicht.
Der dynamische Raum der gläsernen Halle, der im hinteren Bereich auf eine funktionale Breite von vier Metern reduziert ist, weitet sich in Richtung des Foyers auf 17 m Breite auf. Hier befindet sich die Kantine, die durch ihre leicht abgesenkte Lage auf einer Höhe mit den grünen Höfen liegt und somit einen fließenden Übergang zum Außenraum schafft. Ein vorgelagerter Teich, über dem die Terrasse der Kantine schwebt, sorgt im Sommer für angenehme Kühlung. Durch spezielle Klappen, die den Straßenlärm abhalten, kann die 17 m hohe Halle natürlich belüftet werden.
Bürogebäude dvg Hannover
4. Preis und Auftrag | 1997 Realisierungswettbewerb
Bauherr Datenverarbeitungsgesellschaft mbH, Hannover
seit 2008 Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Bauvolumen 115 Mio. EUR
BGF 53.500 qm
Realisierung 1997-1999
Zeitgleich mit der Weltausstellung in Hannover wurde der Neubau für die dvg (heute Finanz Informatik GmbH & Co. KG) realisiert, eine 380 m lange Anlage mit Büroräumen unter drei großen, wellenförmigen Glasdächern. Das ungewöhnliche Entwurfskonzept und die technische Raffinesse der Umsetzung knüpfen an die Tradition gläserner Großbauten an, die ihren Ursprung in Paxtons Kristallpalast zur Weltausstellung 1851 hat.
Das neue Verwaltungsgebäude orientiert sich nach Süden zur Landschaft und schirmt so das nördlich gelegene Gewerbegebiet zum Park hin ab. Die kammförmige Anordnung der einzelnen Gebäudeteile öffnet die Gesamtstruktur und verzahnt sie mit einem großzügigen Grünraum. So entstehen abwechslungsreiche Innenhöfe, die entweder unter einem der filigranen Glasdächer oder unter freiem Himmel liegen. Sie werden durch eine interne Verkehrsader verbunden, die als horizontale Hauptachse das gesamte Gebäude erschließt. An diese grüne "Hauptstraße" gliedern sich sowohl attraktive Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche als auch Angebote für den täglichen Bedarf an.
Die offene, in die Natur eingebundene Bürolandschaft treppt sich nach Süden terrassenförmig ab und gruppiert sich um die mit Oliven-, Feigen- und Granatapfelbäumen bepflanzten Hofbereiche, die von den Büros aus direkt zugänglich sind. Neben dieser kommunikationsfördernden Grundkonzeption wurde bei der Organisation der Arbeitsplätze großen Wert darauf gelegt, bestmögliche Voraussetzungen für eine hohe innerbetriebliche Flexibilität zu schaffen, die zeitlich begrenzte Gruppenzusammensetzungen und das Entstehen spontaner Kommunikation ermöglicht. Teamarbeit, die "Arbeit mit Menschen", erfordert andere Flächen als die aufgabenbezogene "Sach-Bearbeitung".
Drei verschiedene Arbeitsumgebungen stehen zur Verfügung: Die Kombibüros bieten eine kommunikative Gemeinschaftszone mit Besprechungsbereichen und Bibliotheken. Die offen gestalteten "Arbeitsinseln" sind ideal für die spontane, schnelle Erledigung einer konkreten Aufgabe. Die ruhigen Einzelbüros ermöglichen die ungestörte Vertiefung spezieller Bereiche. Alle Arbeitsplätze funktionieren nach dem Prinzip des "Clean desk": Sie sind standardisiert, vernetzt und müssen nach Benutzung aufgeräumt hinterlassen werden. Durch diesen so genannten "Businessclub" kann die Menge der Arbeitsplätze der Zahl der de facto anwesenden Mitarbeiter angepasst werden, so dass die Kapazitäten der dvg bei gleicher Fläche von 1350 auf 1850 Mitarbeiter gesteigert werden konnten.
Bauherr Datenverarbeitungsgesellschaft mbH, Hannover
seit 2008 Finanz Informatik GmbH & Co. KG
Bauvolumen 115 Mio. EUR
BGF 53.500 qm
Realisierung 1997-1999
Zeitgleich mit der Weltausstellung in Hannover wurde der Neubau für die dvg (heute Finanz Informatik GmbH & Co. KG) realisiert, eine 380 m lange Anlage mit Büroräumen unter drei großen, wellenförmigen Glasdächern. Das ungewöhnliche Entwurfskonzept und die technische Raffinesse der Umsetzung knüpfen an die Tradition gläserner Großbauten an, die ihren Ursprung in Paxtons Kristallpalast zur Weltausstellung 1851 hat.
Das neue Verwaltungsgebäude orientiert sich nach Süden zur Landschaft und schirmt so das nördlich gelegene Gewerbegebiet zum Park hin ab. Die kammförmige Anordnung der einzelnen Gebäudeteile öffnet die Gesamtstruktur und verzahnt sie mit einem großzügigen Grünraum. So entstehen abwechslungsreiche Innenhöfe, die entweder unter einem der filigranen Glasdächer oder unter freiem Himmel liegen. Sie werden durch eine interne Verkehrsader verbunden, die als horizontale Hauptachse das gesamte Gebäude erschließt. An diese grüne "Hauptstraße" gliedern sich sowohl attraktive Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche als auch Angebote für den täglichen Bedarf an.
Die offene, in die Natur eingebundene Bürolandschaft treppt sich nach Süden terrassenförmig ab und gruppiert sich um die mit Oliven-, Feigen- und Granatapfelbäumen bepflanzten Hofbereiche, die von den Büros aus direkt zugänglich sind. Neben dieser kommunikationsfördernden Grundkonzeption wurde bei der Organisation der Arbeitsplätze großen Wert darauf gelegt, bestmögliche Voraussetzungen für eine hohe innerbetriebliche Flexibilität zu schaffen, die zeitlich begrenzte Gruppenzusammensetzungen und das Entstehen spontaner Kommunikation ermöglicht. Teamarbeit, die "Arbeit mit Menschen", erfordert andere Flächen als die aufgabenbezogene "Sach-Bearbeitung".
Drei verschiedene Arbeitsumgebungen stehen zur Verfügung: Die Kombibüros bieten eine kommunikative Gemeinschaftszone mit Besprechungsbereichen und Bibliotheken. Die offen gestalteten "Arbeitsinseln" sind ideal für die spontane, schnelle Erledigung einer konkreten Aufgabe. Die ruhigen Einzelbüros ermöglichen die ungestörte Vertiefung spezieller Bereiche. Alle Arbeitsplätze funktionieren nach dem Prinzip des "Clean desk": Sie sind standardisiert, vernetzt und müssen nach Benutzung aufgeräumt hinterlassen werden. Durch diesen so genannten "Businessclub" kann die Menge der Arbeitsplätze der Zahl der de facto anwesenden Mitarbeiter angepasst werden, so dass die Kapazitäten der dvg bei gleicher Fläche von 1350 auf 1850 Mitarbeiter gesteigert werden konnten.
