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Hochschule Augsburg, Neubau Wirtschaftswissenschaften und Informatik
Der Neubau für die Fakultäten Wirtschaft und Informatik mit Hörsälen, Seminarräumen und Büros wird in innerstädtischer Lage auf dem Gelände der ehemaligen Schüle´schen Kattunfabrik errichtet. Als besondere Bedingungen sind zu nennen: die Nachbarschaft des Baudenkmals, die stark befahrene Friedbergerstraße im Norden, die besondere Schallschutzmaßnahmen erfordert und der hohe Grundwasserstand.
Die städtebaulich kompakte Integration des neuen 3- bis 4-geschossigen Baukörpers in Verlängerung des bestehenden "J-Baues" formuliert im Süden eine Fortsetzung der zentralen Hochschulerschließungsachse mit Zugang zum Neubau, überleitend in eine parkartige Freianlage mit städtischem Charakter zu den Parkierungsanlagen im Osten.
Der Neubau antwortet mit seiner skulpturalen Form auf die massive Bauweise der Umgebung mit Wohn- und Gewerbebauten, strahlt gleichzeitig Leichtigkeit und Offenheit aus, erkennbar als Ort des Studierens und Kommunizierens.
Plangutachten 2008: 1. Preis + Realisierung
Bauherr: Staatliches Bauamt Augsburg
Kosten: 18,5 Mio. €
BGF: 8.051 m2
Realisierung: 2009 - 2011
Erweiterung Institut für Astrophysik, Garching
Der Neubau mit Büros, Seminarbereich und Serverzentrum erweitert das MPI für Astrophysik, erbaut von den Architekten Fehling und Gogel 1978 bis 1980 im Sondergebiet für Hochschul- und Forschungseinrichtungen der Gemeinde Garching.
Das Gebäude der Astrophysik umschließt zusammen mit dem Gebäude der Extraterrestrischen Physik einen baumbestandenen Innenhof. Der dreigeschossige Erweiterungsbau an der Schnittstelle zwischen beiden Instituten ergänzt den sternförmigen Grundriss der Astrophysik um einen weiteren Gebäudearm und wird mit einem trapezförmigen transparenten Verbindungsbau an den Bestand angeschlossen. Ein neues Treppenhaus verbindet die bestehenden Institute behindertengerecht und schließt den halbgeschossig versetzten Neubau über eine Splitleveltreppe an. Der entstehende offene Treppenraum lädt zum Verweilen und zur Kommunikation ein.
Die Fassadengestaltung des Neubaus entwickelt mit raumhohen Fensteröffnungen und beweglichen Lamellenschiebeelementen einen eigenständigen Ausdruck gegenüber dem Bestand. Die ebenerdige Seminarebene verbindet durch weitgehende Aufglasung die Grünräume zu beiden Seiten.
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft München
Kosten: 5 Mio. €
BGF: 1.645 m²
Realisierung: 2011 – 2012
Universität Erlangen-Nürnberg: Neubau Fakultäten Mathematik und Informatik
Im Rahmen des Programms "Bayern 2020" wird auf dem Südgelände der Universität ein Neubau für 12 Lehrstühle geschaffen, der die zurzeit auf mehrere Standorte verteilten Fächer der Mathematik und Informatik zusammenführen wird. Zusätzlich werden für beide Fachbereiche Hörsäle, Übungs- und Seminarräume sowie Bibliotheksflächen geschaffen.
Der Neubau setzt die auf dem Campus vorherrschende Gebäudestruktur fort. Er gliedert sich in 3 Bauteile: das Institut für Informatik im Südwesten, das Institut für Mathematik im Südosten und als Bindeglied den Hörsaalbereich mit gemeinsam genutzten Seminarräumen, der mit dem bestehenden Gebäude 119 ein "Hörsaalzentrum" bildet, das auch die Durchführung von Kongressen und Symposien ermöglicht. Die Dreiteilung drückt sich auch in der Höhenstaffelung zwischen 2 und 5 Geschossen aus, wobei der 5-geschossige Gebäudeteil eine neue zweite Eingangssituation zum Gesamtcampus formuliert.
Plangutachten 2008: 1. Preis + Realisierung
Bauherr: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
Kosten: 36 Mio. €
BGF: 17.823 m2
Realisierung: 2009 - 2011
TUM Institute for Advanced Study, Garching
Auf dem Universitätsgelände der TU München in Garching errichtete die BMW-Group den Neubau des TUM Institute for Advanced Study mit Auditorium, Ausstellungs-, Aufenthalts- und Bürobereichen sowie dem Faculty Club im zurückversetzten Dachgeschoss. Das städtebauliche Konzept orientiert sich an den Vorgaben des Masterplans. Das Institut liegt auf einer erhöhten Eingangsterrasse und öffnet sich nach allen Seiten zu den Departments der TUM. Räumliche Einschnitte in das Gebäude symbolisieren diesen Gedanken. Atrien und Öffnungen zwischen den Ebenen spiegeln den interdisziplinären Charakter des Instituts wieder und fördern die ungezwungene Kommunikation der Wissenschaftler auf dem Weg zu neuen Ideen.
Wettbewerb 2008: 1. Preis + Realisierung
Bauherr: BMW Group, München
Kosten: 8 Mio. €
BGF: 3.765 m2
Realisierung: 2009 - 2010
Hochschule Augsburg: Neubau Wirtschaft + Informatik
Der Neubau für die Fakultäten Wirtschaft und Informatik mit Hörsälen, Seminarräumen und Büros wird in innerstädtischer Lage auf dem Gelände der ehemaligen Schüle’schen Kattunfabrik errichtet und geht zum Beginn des WS 2011/12 in Betrieb.
Der Neubau soll als kompakter Baukörper und durch seine skulpturale Form auf das benachbarte barocke Baudenkmal und die streng geometrischen Glasfassaden der Flügelbauten des ersten Bauabschnitts antworten und gleichzeitig zur massiven Bauweise der Umgebung mit Wohn- und Gewerbebauten kraftvoll wirken, Leichtigkeit und Offenheit ausstrahlen und als Ort des Studierens und Kommunizierens erkennbar sein. Die Gestaltungsabsicht eines massiven Baukörpers auf einem gläsernen Sockel bestimmt die Wahl der Fassadenkonstruktionen. Die gestalterische Einfachheit der Fassade findet ihre Entsprechung in der reduzierten Materialität der Innenräume mit werkstattartigem Charakter.
Das Spiel von Farbe und Licht, von Transparenz und Geschlossenheit, sollen eine Lernwelt entstehen lassen, die den Ort des Studierens auch zu einem Ort der Gemeinsamkeit macht und identitätsstiftend die Fakultäten verkörpert.
Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Martinsried
Der 2. Bauabschnitt mit Büros und Laboratorien auf weiteren 10.000m2 Nutzfläche führt die städtebauliche Entwicklung des neuen Campusgeländes fort und lehnt sich in seiner Struktur an den 1. BA an.
Wettbewerb 1996
1. Preis Realisierung Biologie
2. Preis Städtebau
Bauherr: Staatliches Bauamt München 2
Kosten: 116 Mio. €
BGF: 49.312 m2
Realisierung: 2000 – 2008 (2 Bauabschnitte)
Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik mit MR-Zentrum, Tübingen
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft
Kosten: 23,4 Mio. €
BGF: 10.776 m2
Realisierung: 2003 - 2006
Erweiterung und Generalinstandsetzung Berufsbildungszentrum, München
Bauherr: Landeshauptstadt München
Kosten: 65 Mio. €
BGF: 22.331 m2
Realisierung: 2005 - 2011
Sportzentrum am Utzweg in Unterhaching
Wettbewerb 2003: 1. Preis
Bauherr: Gemeinde Unterhaching
Kosten: 15,5 Mio. €
BRI: 55.500 m2
Realisierung: 2004 - 2005
Umbau HypoVereinsbank Saarbrücken
Bauherr: Bayerische HypoVereinsbank AG, München
Kosten: 10,5 Mio. €
BRI: 16.018 m2
Realisierung: 1999 - 2001
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
Wettbewerb 2000: 1. Preis
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft
Kosten: 25,7 Mio. Euro
BGF: 10.690 m2
Realisierung: 2002 - 2005
Ammerseegymnasium Dießen mit Zweifachsporthalle
Wettbewerb 2003: 1. Preis
Bauherr: Landkreis Landsberg am Lech
Kosten: 21,6 Mio. €
BGF: 11.470 m2
Realisierung: 2004 - 2006
Umbau / Erweiterung Casino der HypoVereinsbank München
Besonders innovativ ist die Dachkonstruktion des Hallenbereiches mit einer Tragstruktur aus Glasträgern, die die Konstruktion vollständig aufzulösen scheinen.
Bauherr: Bayerische HypoVereinsbank AG, München
Kosten: 11,6 Mio. €
BRI: 5.552 m2
Realisierung: 1999 - 2000
Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz
Mit dem turmartigen Baukörper entsteht eine "landmark" am neuen Campusweg als Abschluss und Überleitung. Die platzartige Eingangssituation überlagert diese Universitätsachse und bindet das bestehende Institut für Polymerforschung in die Campusidee mit ein.
Die Lage des Baukörpers orientiert sich also einerseits zur Mitte, andererseits wendet er sich ab von den Schallemissionen der Autobahn. Die Gebäudestruktur erlaubt unproblematische Erweiterungen nach Westen und Norden. Der vorgelagerte Eingangsraum mit offenen Kommunikationsdecks verbindet den Institutsbereich mit dem öffentlichen Raum. Hier kreuzen sich die Wege und es entsteht ein Ort für Begegnungen und ungezwungenen Austausch.
Wettbewerb 2007: 1. Preis + Realisierung
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft, München
Kosten: 46 Mio. €
BGF: 20.382 m2
Realisierung: 2009 - 2011






