FloSundK architektur+urbanistik
Bleichstrasse 24
D-66111 Saarbrücken
T 0681.3799710
F 0681.3799714
info@flosundk.de
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Dachaufstockung 'Symbiont', Merzig D
BDA-Preis Saarland 2004
ARCHITEKTUR BIENNALE VENEDIG 2006
ARCHITEKTUR BIENNALE VENEDIG 2006
Symbiont gr. Partner einer Symbiose
Symbiose biol. „Zusammenleben“ ungleicher Lebewesen zu gegenseitigem Nutzen
A Mutually Beneficial Relationship – Ein Dach für die neue Generation
Das bestehende Haus wurde in den frühen 1960er Jahren gebaut und befindet sich – idyllisch an einem kleinen Fluss gelegen - im Zentrum einer Kleinstadt direkt neben dem alten Rathaus. Neben den Auftraggebern selbst, einem jungen Paar, ist noch der seit langem bestehende Friseursalon der Familie auf den 80 m2 Nutzfläche untergebracht. Aufgabe war es, den Wohnbereich zu erweitern und um einen Dachaufbau und Wintergarten zu ergänzen.
Dafür wurden zunächst das frühere Wohnzimmer und die Küche zu einem neuen Raum zusammengefasst und durch ein großes Oberlicht zum Himmel geöffnet. Durch eine leichte Stahltreppe erschlossen, dient dieser Luftraum zugleich auch dem Zugang zum Dach.
Da auf Grund des begrenzten Budgets eine gewöhnliche Aufstockung des Hauses nicht möglich war, wurden die neuen Funktionen in zwei preiswerten, vorgefertigten Boxen untergebracht. Diese bestehen aus einer Holzrahmenkonstruktion und wurden gemeinsam mit der Brandwanderweiterung auf dem Dach montiert.
Um ihre konstruktive Eigenständigkeit auch äußerlich sichtbar werden zu lassen, unterscheiden sie sich sowohl in der Geometrie als auch in den verwendeten Materialien deutlich vom bestehenden Haus mit seinen hellblauen und cremefarbenen Fassadenkacheln. Ihrer Funktion entsprechend ist die „noble“ Wohnbox mit dunkelgrau lackierten, zementgebundenen Spanplatten verkleidet, während der „natürlichere“ Wintergarten eine eigene Patina entwickeln darf und darum unbehandeltes Zinkblech Verwendung findet.
Es kommt zu einer Symbiose zwischen dem Bestands- und Erweiterungsbau – ein Zusammenleben ungleicher Lebewesen zu gegenseitigem Nutzen.
Neubau Bürogebäude ERGOSIGN, Eurobahnhof Saarbrücken
Fotos:
André Mailänder
Raumgrafiken:
www.22quadrat.com
Gewinner des BAUHERRENPREIS 2010 der Architektenkammer des Saarlandes
Ergosign ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Gestaltung von User Interfaces.
Die optimale Bedienbarkeit kombiniert mit visueller Attraktivität von Software ist ihre Mission.
Das junge Unternehmen hat sich aus der Universität des Saarlandes heraus gegründet. Mittlerweile auf der internationalen Ebene etabliert ist der Bedarf entstanden einen attraktiven und repräsentativen Hauptsitz zu bauen. Dieser sollte Platz für 25 Mitarbeiter schaffen und zur Kommunikation unter den Mitarbeitern anregen. Eine „wohnliche“ Atmosphäre, war ein formuliertes Ziel des Gebäudes.
Standort
Das neu entstanden Quartier „Eurobahnhof“ liegt in der Mitte von Saarbrücken am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Durch den direkten Anschluss an die ICE-Strecke ist ein Erreichen von Frankfurt in ca. 1 Stunde und von Paris in einer Zeit von weniger als 2 Stunden möglich.
Unser Entwurf
will mehr als ein einfaches Bürogebäude schaffen. Auf das Gebäude vom Nordeingang des Hauptbahnhofs zu laufend, empfängt den Besucher die einladende überdachte Eingangsrampe.
Auf der ersten Ebene angekommen wird über eine Medienwand das Unternehmen mittels Imagefilmen vorgestellt. Auf der gleichen Ebene liegt die Lounge. Diese dient dem Empfang und der Bewirtung von Geschäfts-Gästen sowie als Kommunikationsort und Treffpunkt der Mitarbeitern.
In den Bereich der Arbeitsplätze gelangt man über die offene einläufige Treppe. Diese ist mehr als nur Erschliessung. Die Split-Level- Organisation des Gebäudes kombiniert mit der offenen Treppe ermöglicht ein Kommunizieren über alle Ebenen hinweg. Dort gibt es ausser den klassischen Arbeitsplätzen Rückzugsbereiche und Kommunikationszonen. Diese sind entgegen der ansonsten bewusst zurückhaltenden Materialwahl in rotem Stoff und Leder ausgeführt worden.
Die Aussenhaut des Gebäudes besteht aus silbernen ( ins Gold schimmernden ) Alucobond-Platten.
BAUHERRENPREIS 2010 der Architektenkammer des Saarlandes
André Mailänder
Raumgrafiken:
www.22quadrat.com
Gewinner des BAUHERRENPREIS 2010 der Architektenkammer des Saarlandes
Ergosign ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Gestaltung von User Interfaces.
Die optimale Bedienbarkeit kombiniert mit visueller Attraktivität von Software ist ihre Mission.
Das junge Unternehmen hat sich aus der Universität des Saarlandes heraus gegründet. Mittlerweile auf der internationalen Ebene etabliert ist der Bedarf entstanden einen attraktiven und repräsentativen Hauptsitz zu bauen. Dieser sollte Platz für 25 Mitarbeiter schaffen und zur Kommunikation unter den Mitarbeitern anregen. Eine „wohnliche“ Atmosphäre, war ein formuliertes Ziel des Gebäudes.
Standort
Das neu entstanden Quartier „Eurobahnhof“ liegt in der Mitte von Saarbrücken am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Durch den direkten Anschluss an die ICE-Strecke ist ein Erreichen von Frankfurt in ca. 1 Stunde und von Paris in einer Zeit von weniger als 2 Stunden möglich.
Unser Entwurf
will mehr als ein einfaches Bürogebäude schaffen. Auf das Gebäude vom Nordeingang des Hauptbahnhofs zu laufend, empfängt den Besucher die einladende überdachte Eingangsrampe.
Auf der ersten Ebene angekommen wird über eine Medienwand das Unternehmen mittels Imagefilmen vorgestellt. Auf der gleichen Ebene liegt die Lounge. Diese dient dem Empfang und der Bewirtung von Geschäfts-Gästen sowie als Kommunikationsort und Treffpunkt der Mitarbeitern.
In den Bereich der Arbeitsplätze gelangt man über die offene einläufige Treppe. Diese ist mehr als nur Erschliessung. Die Split-Level- Organisation des Gebäudes kombiniert mit der offenen Treppe ermöglicht ein Kommunizieren über alle Ebenen hinweg. Dort gibt es ausser den klassischen Arbeitsplätzen Rückzugsbereiche und Kommunikationszonen. Diese sind entgegen der ansonsten bewusst zurückhaltenden Materialwahl in rotem Stoff und Leder ausgeführt worden.
Die Aussenhaut des Gebäudes besteht aus silbernen ( ins Gold schimmernden ) Alucobond-Platten.
BAUHERRENPREIS 2010 der Architektenkammer des Saarlandes
Neuplanung Terrasse Gästehaus Dillinger Hütte, Dillingen Saar
Fotos:
André Mailänder
Das Gästehaus der Dillinger Hütte aus den 60er Jahren liegt an exponierter Lage in süd-westlicher Ausrichtung zwischen dem Rande der Sstadt Dillingen und dem angrenzenden Waldgebiet. Der prägnante Bau soll um eine Terrasse erweitert werden, um den Gästen ausreichend Platz unter einem neuen Blickwinkel zu ermöglichen und den bisherigen Kundenstamm zu erweitern. Dem exklusiven Bau wird eineTterrasse angelehnt. Dabei werden die auskragenden Elemente desBbestandsgebäudes aufgenommen und in der vorgestellten Konstruktion der Terrasse durch eingerückte Stützen übernommen. Das Material wurde nicht nur in Anlehnung an die Dillinger Hütte ausgewählt, sondern auch um die Leistungsfähigkeit und Eleganz des Materials Stahl zu zeigen.
André Mailänder
Das Gästehaus der Dillinger Hütte aus den 60er Jahren liegt an exponierter Lage in süd-westlicher Ausrichtung zwischen dem Rande der Sstadt Dillingen und dem angrenzenden Waldgebiet. Der prägnante Bau soll um eine Terrasse erweitert werden, um den Gästen ausreichend Platz unter einem neuen Blickwinkel zu ermöglichen und den bisherigen Kundenstamm zu erweitern. Dem exklusiven Bau wird eineTterrasse angelehnt. Dabei werden die auskragenden Elemente desBbestandsgebäudes aufgenommen und in der vorgestellten Konstruktion der Terrasse durch eingerückte Stützen übernommen. Das Material wurde nicht nur in Anlehnung an die Dillinger Hütte ausgewählt, sondern auch um die Leistungsfähigkeit und Eleganz des Materials Stahl zu zeigen.
Verbier 2010
CH | Verbier 2010 Städtebaulicher Ideenwettbewerb Verbier
in Zusammenarbeit mit Carolin Fickinger
2.Preis
in Zusammenarbeit mit Carolin Fickinger
2.Preis
Verbier ist seit dem Jahre 1960 stark angewachsen und hat seine zentrale Bedeutung für den alpinen Tourismus gestärkt und ausgebaut. Das noch vom Autoverkehr geprägte Zentrum jedoch wird dieser übergeordneten Bedeutung nicht gerecht, es fehlt an Aufenthalts- und Flanierqualität.
Neue innerörtliche Qualitäten müssen geschaffen werden, um die Identität des Ortes in Mitten des faszinierenden Bergpanoramas zu stärken.
Um dies zu leisten, müssen die Freiräume gleichzeitig gross und kleinteilig sein:
Gross im Sinne einer zusammenhängend lesbaren Figur, um im Teppich der weit gestreuten Chaletsiedlung zu dominieren (TAPIS URBAIN).
Kleinteilig, um der Diversität von alt und neu, der Unterschiedlichkeit und Wandlungsfähigkeit der Nutzer gerecht zu werden (TECTONIQUE PROGRAMMABLE).
In Anspielung an das Bild der idyllischen, wilden Bergwelt, wegen der Touristen wie Bewohner hier ihre Zeit verbringen, werden Elemente dieser in den Siedlungskontext versetzt und erhalten hierüber ihre neue Bedeutung als nutzbares und verbindendes Element.
TAPIS URBAIN
Ein durchgehender Belag zieht sich nach einfacher Regel über die gesamte Fläche: Wo möglich bis zur Hauskante, bis an die Grundstücksgrenze bei privaten Parzellen.
Dies hat nicht nur eine Aufweitung der Strassenräume zur Folge und definiert eindeutig die öffentlichen Bereiche, es spielt den Raum frei um die noch notwendige Fahrspur analog eines Bachbettes in einer Mulde durch den Raum mäandrieren zu lassen-
Technisch kann dies dem Hochwasserschutz dienen, gestalterisch ist der Verkehr nicht mehr dominierendes Element, sondern ordnet sich der Gesamtstruktur unter.
TECTONIQUE PROGRAMMABLE
Künstlicher Felsen drückt sich buchstäblich durch den homogenen Belag und deformiert ihn zu einer abwechslungsreichen Topographie.
Vielfältige Nischen, Terrassen und Spalten entstehen, die ihre Gestalt der umgebenden Bergwelt entlehnen, aber so überformt werden, dass der urbane Nutzungsaspekt gewährleistet ist und die Assoziation der Nutzer und Betrachter gefordert wird.
Situativ kann auf Niveauunterschiede, Bedürfnis nach Privatheit/Öffentlichkeit und Infrastrukturelle Vorgaben reagiert werden.
Zu den Plätzen hin mutiert die Formensprache: was sich in den Strassenbereichen noch eher als Haarriss zeigt, wächst in Platzbereichen und an Orten mit hohem Nutzungsdruck zu `Gebrirgen` aus Rampen und Stufen, weite Spalten bieten mehr Platz für schattenspendende Bäume und unbefestigte Beläge.
GESTALT UND NUTZEN
Neben der Integration von Infrastrukureinrichtungen wie Veloständer, Skihalter und Leuchten, bleibt der Nutzer gefordert diese Formen zu programmieren und in Anspruch zu nehmen: besetzen, belegen beturnen oder beklettern sind erlaubt.
VEGETATION
Elemente der heimischen Pflanzenwelt: Bergkiefer, Gräser, Blumenwiese, säumen die Freiräume flächendeckend und lassen die Welt des im Hintergrund immer präsenten Bergpanoramas greifbar werden.
In den Platzbereichen konzentriert sich das Bild durch Ergänzen weiterer Kiefern und Lärchen, ausgewählte Arten aus allen Regionen der Welt, um der Bedeutung Verbiers als mondänem Skiort gerecht zu werden.
Die ganzjährig präsenten Föhren werden so je nach Jahreszeit von blühenden Wiesen, saftigen Gräsern oder Lärchen im Orangen Nadelkleid begleitet.
Neue innerörtliche Qualitäten müssen geschaffen werden, um die Identität des Ortes in Mitten des faszinierenden Bergpanoramas zu stärken.
Um dies zu leisten, müssen die Freiräume gleichzeitig gross und kleinteilig sein:
Gross im Sinne einer zusammenhängend lesbaren Figur, um im Teppich der weit gestreuten Chaletsiedlung zu dominieren (TAPIS URBAIN).
Kleinteilig, um der Diversität von alt und neu, der Unterschiedlichkeit und Wandlungsfähigkeit der Nutzer gerecht zu werden (TECTONIQUE PROGRAMMABLE).
In Anspielung an das Bild der idyllischen, wilden Bergwelt, wegen der Touristen wie Bewohner hier ihre Zeit verbringen, werden Elemente dieser in den Siedlungskontext versetzt und erhalten hierüber ihre neue Bedeutung als nutzbares und verbindendes Element.
TAPIS URBAIN
Ein durchgehender Belag zieht sich nach einfacher Regel über die gesamte Fläche: Wo möglich bis zur Hauskante, bis an die Grundstücksgrenze bei privaten Parzellen.
Dies hat nicht nur eine Aufweitung der Strassenräume zur Folge und definiert eindeutig die öffentlichen Bereiche, es spielt den Raum frei um die noch notwendige Fahrspur analog eines Bachbettes in einer Mulde durch den Raum mäandrieren zu lassen-
Technisch kann dies dem Hochwasserschutz dienen, gestalterisch ist der Verkehr nicht mehr dominierendes Element, sondern ordnet sich der Gesamtstruktur unter.
TECTONIQUE PROGRAMMABLE
Künstlicher Felsen drückt sich buchstäblich durch den homogenen Belag und deformiert ihn zu einer abwechslungsreichen Topographie.
Vielfältige Nischen, Terrassen und Spalten entstehen, die ihre Gestalt der umgebenden Bergwelt entlehnen, aber so überformt werden, dass der urbane Nutzungsaspekt gewährleistet ist und die Assoziation der Nutzer und Betrachter gefordert wird.
Situativ kann auf Niveauunterschiede, Bedürfnis nach Privatheit/Öffentlichkeit und Infrastrukturelle Vorgaben reagiert werden.
Zu den Plätzen hin mutiert die Formensprache: was sich in den Strassenbereichen noch eher als Haarriss zeigt, wächst in Platzbereichen und an Orten mit hohem Nutzungsdruck zu `Gebrirgen` aus Rampen und Stufen, weite Spalten bieten mehr Platz für schattenspendende Bäume und unbefestigte Beläge.
GESTALT UND NUTZEN
Neben der Integration von Infrastrukureinrichtungen wie Veloständer, Skihalter und Leuchten, bleibt der Nutzer gefordert diese Formen zu programmieren und in Anspruch zu nehmen: besetzen, belegen beturnen oder beklettern sind erlaubt.
VEGETATION
Elemente der heimischen Pflanzenwelt: Bergkiefer, Gräser, Blumenwiese, säumen die Freiräume flächendeckend und lassen die Welt des im Hintergrund immer präsenten Bergpanoramas greifbar werden.
In den Platzbereichen konzentriert sich das Bild durch Ergänzen weiterer Kiefern und Lärchen, ausgewählte Arten aus allen Regionen der Welt, um der Bedeutung Verbiers als mondänem Skiort gerecht zu werden.
Die ganzjährig präsenten Föhren werden so je nach Jahreszeit von blühenden Wiesen, saftigen Gräsern oder Lärchen im Orangen Nadelkleid begleitet.
Erweiterte Realschule im Taubenfeld
Typologie: Bildungsbauten, Schulen
Aufgabe: Ausbau zur Ganztagsschule, energetische Gebäudesanierung
Ort: Quierschied (d)
Auftraggeber: Regionalverband Saarbrücken
Jahr: 2009-2011
Verfahren: Direktauftrag
Planungsstand: fertiggestellt 2011
Konzept
Die Ers-Quierschied erhält zur Vervollständigung des Ganztagsbetreuungsangebots eine Cafèteria mit Küchenbereich. Der neue Cafèteriabereich befindet sich im Untergeschoss der Schule. Dieses Geschoss liegt mit dem Innenhof auf gleichem Niveau, so dass durch eine großzügige, raumhohe Verglasung, Türöffnungen und einen Pausenverkauf eine Vitalisierung des Innenhofes erfolgt. Durch den Abriss verschiedener Wandelemente im Innern wird aus einer dunklen Flursituation eine helle, einladende Raumsituation zum Aufenthalt und speisen. Der Cafèteriabereich wird durch eine große Deckenöffnung mit der Erdgeschossebene verbunden. Auf diese Weise entsteht eine Raumverbindung zum neugeschaffenen Eingangsbereich im Erdgeschoss. Das neue Foyer schafft eine angenehme Raumsituation am Eingang zur Schule und verbindet den Innenhof mit dem Außenbereich vor der Schule. die Maßnahme sieht vor, die bestehende Fassade komplett zu entfernen. Die neue Fassade besteht aus einer gedämmten Holzrahmenkostruktion mit Alufenstern und wird mit vorgehängten, hinterlüfteten Faserzementplatten verkleidet. Die geschlossenen Wandelemente werden als Holzrahmenbauweise in die Holzrahmen eingefügt. Die Fensteraufteilung gliedert sich von 1/3 - 2/3 zu 3/3. Sie lassen Spielraum bei der Verteilung und ermöglichen je nach Einsetzung die Ablesbarkeit der unterschiedlichen Nutzungen hinter der Fassade. Zusätzliche Farbakzente werden durch die Einsetzung von Farbfolien erzielt.
Aufgabe: Ausbau zur Ganztagsschule, energetische Gebäudesanierung
Ort: Quierschied (d)
Auftraggeber: Regionalverband Saarbrücken
Jahr: 2009-2011
Verfahren: Direktauftrag
Planungsstand: fertiggestellt 2011
Konzept
Die Ers-Quierschied erhält zur Vervollständigung des Ganztagsbetreuungsangebots eine Cafèteria mit Küchenbereich. Der neue Cafèteriabereich befindet sich im Untergeschoss der Schule. Dieses Geschoss liegt mit dem Innenhof auf gleichem Niveau, so dass durch eine großzügige, raumhohe Verglasung, Türöffnungen und einen Pausenverkauf eine Vitalisierung des Innenhofes erfolgt. Durch den Abriss verschiedener Wandelemente im Innern wird aus einer dunklen Flursituation eine helle, einladende Raumsituation zum Aufenthalt und speisen. Der Cafèteriabereich wird durch eine große Deckenöffnung mit der Erdgeschossebene verbunden. Auf diese Weise entsteht eine Raumverbindung zum neugeschaffenen Eingangsbereich im Erdgeschoss. Das neue Foyer schafft eine angenehme Raumsituation am Eingang zur Schule und verbindet den Innenhof mit dem Außenbereich vor der Schule. die Maßnahme sieht vor, die bestehende Fassade komplett zu entfernen. Die neue Fassade besteht aus einer gedämmten Holzrahmenkostruktion mit Alufenstern und wird mit vorgehängten, hinterlüfteten Faserzementplatten verkleidet. Die geschlossenen Wandelemente werden als Holzrahmenbauweise in die Holzrahmen eingefügt. Die Fensteraufteilung gliedert sich von 1/3 - 2/3 zu 3/3. Sie lassen Spielraum bei der Verteilung und ermöglichen je nach Einsetzung die Ablesbarkeit der unterschiedlichen Nutzungen hinter der Fassade. Zusätzliche Farbakzente werden durch die Einsetzung von Farbfolien erzielt.




