E2A Eckert Eckert Architekten
Hardturmstrasse 76
CH-8005 Zürich
T 41 43 444 40 10
F 41 43 444 40 15
info@e2a.ch
Hardturmstrasse 76
CH-8005 Zürich
T 41 43 444 40 10
F 41 43 444 40 15
info@e2a.ch
Heinrich Böll Stiftung, Berlin
Wettbewerb 2005-2006, 1. Preis
Realisierung 2007-2008
Die Heinrich Böll-Stiftung ist der Partei Bündnis 90/Die Grünen eng verbunden und setzt sich weltweit für die Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung ein.
Der Hauptsitz entsteht in Berlin Mitte an zentralster Lage auf einem bislang unbebauten Grundstück. Das Gebäude steht im Park, von Bäumen umgeben, ist aber an den Rand geschoben und beansprucht wenig Grundfläche, damit eine möglichst grosse Freifläche erhalten bleibt.
Das Entwurfskonzept ist ebenso radikal wie pragmatisch: Ausgehend vom minimalen Budget setzt es klare Prioritäten, wo wieviel Geld investiert werden soll. Während die Bürogeschosse äusserst effizient organisiert und weitgehend im Rohbau belassen sind, werden die grosszügigen, frei unterteilbaren Konferenzräume in einem Geschoss als repräsentative Beletage zusammengefasst. Auf diese Weise wird die ökonomisch bedingte Polarisierung geschickt zu einem architektonischen Thema gemacht. Sie offenbart sich nicht nur in der aufeinander abgestimmten, aber deutlich unterschiedlichen Materialisierung der Bürogeschosse respektive des Konferenzgeschosses, sondern bestimmt auch den Ausdruck des Gebäudes: Die voll verglaste Beletage kragt auf drei Seiten aus, streckt sich in den Park, und verdeutlicht so ihre Funktion als repräsentative Mitte des Gebäudes.
Es wirkt so, als sei der unscheinbare Bürokubus oberhalb des Erdgeschosses entzwei geschnitten und ihm eine elegante eingeschossige Villa implantiert worden – eine Kombination, die das Gebäude partiell veredelt und als Ganzes, dem Leitbild der Stiftung entsprechend, doch zurückhaltend erscheinen lässt.
Text: Christoph Wieser in: 15 De aedibus E2A, Quart Verlag Luzern, 2006
Realisierung 2007-2008
Die Heinrich Böll-Stiftung ist der Partei Bündnis 90/Die Grünen eng verbunden und setzt sich weltweit für die Förderung der demokratischen Willensbildung, des gesellschaftspolitischen Engagements und der Völkerverständigung ein.
Der Hauptsitz entsteht in Berlin Mitte an zentralster Lage auf einem bislang unbebauten Grundstück. Das Gebäude steht im Park, von Bäumen umgeben, ist aber an den Rand geschoben und beansprucht wenig Grundfläche, damit eine möglichst grosse Freifläche erhalten bleibt.
Das Entwurfskonzept ist ebenso radikal wie pragmatisch: Ausgehend vom minimalen Budget setzt es klare Prioritäten, wo wieviel Geld investiert werden soll. Während die Bürogeschosse äusserst effizient organisiert und weitgehend im Rohbau belassen sind, werden die grosszügigen, frei unterteilbaren Konferenzräume in einem Geschoss als repräsentative Beletage zusammengefasst. Auf diese Weise wird die ökonomisch bedingte Polarisierung geschickt zu einem architektonischen Thema gemacht. Sie offenbart sich nicht nur in der aufeinander abgestimmten, aber deutlich unterschiedlichen Materialisierung der Bürogeschosse respektive des Konferenzgeschosses, sondern bestimmt auch den Ausdruck des Gebäudes: Die voll verglaste Beletage kragt auf drei Seiten aus, streckt sich in den Park, und verdeutlicht so ihre Funktion als repräsentative Mitte des Gebäudes.
Es wirkt so, als sei der unscheinbare Bürokubus oberhalb des Erdgeschosses entzwei geschnitten und ihm eine elegante eingeschossige Villa implantiert worden – eine Kombination, die das Gebäude partiell veredelt und als Ganzes, dem Leitbild der Stiftung entsprechend, doch zurückhaltend erscheinen lässt.
Text: Christoph Wieser in: 15 De aedibus E2A, Quart Verlag Luzern, 2006
Triangel Haus, Winterthur
Projekt 2006-2007
Realisierung 2007-2008
Die bestehende klassische, «präsidial» platzierte, Villa besetzt den nördlichen Grundstücksbereich. Gegen Süden dehnt sich der Garten aus.
Für das neue Mehrfamilienhaus wird die von Joseph Beuys 1982 konzipierte «Fettecke» als Grundstrategie der «präsidialen» Setzung der Villenanlage gegenübergestellt. Der Neubau wird soweit als möglich in die Ecke des Grundstückes eingepasst. Die gesetzlich vorgegebenen Baulinien definieren die äusseren Begrenzungen des bebaubaren Bereiches.
Durch die dreieckige Form wird die bestehende Villa in seiner Anlage und räumlichen Ausdehnung minimal eingeschränkt. Beide Bauten sind als unabhängige Einheiten benutzbar und werden in ihrer typologischen Erscheinung als selbstständige Gebäude wahrgenommen.
Drei Wohnungen sind in diesem schlanken Block organisiert. Das Gebäude hinterlässt, von verschiedenen Seiten betrachtet, völlig unterschiedliche Eindrücke.
Das neue Mehrfamilienhaus passt sich, ähnlich einem Grenzstein, zwischen die Baulinien und dem Gartenbereich ein. Die äussere Erscheinung entspricht dieser architektonischen Haltung: weisser Sichtbeton umschliesst den Neubau.
Realisierung 2007-2008
Die bestehende klassische, «präsidial» platzierte, Villa besetzt den nördlichen Grundstücksbereich. Gegen Süden dehnt sich der Garten aus.
Für das neue Mehrfamilienhaus wird die von Joseph Beuys 1982 konzipierte «Fettecke» als Grundstrategie der «präsidialen» Setzung der Villenanlage gegenübergestellt. Der Neubau wird soweit als möglich in die Ecke des Grundstückes eingepasst. Die gesetzlich vorgegebenen Baulinien definieren die äusseren Begrenzungen des bebaubaren Bereiches.
Durch die dreieckige Form wird die bestehende Villa in seiner Anlage und räumlichen Ausdehnung minimal eingeschränkt. Beide Bauten sind als unabhängige Einheiten benutzbar und werden in ihrer typologischen Erscheinung als selbstständige Gebäude wahrgenommen.
Drei Wohnungen sind in diesem schlanken Block organisiert. Das Gebäude hinterlässt, von verschiedenen Seiten betrachtet, völlig unterschiedliche Eindrücke.
Das neue Mehrfamilienhaus passt sich, ähnlich einem Grenzstein, zwischen die Baulinien und dem Gartenbereich ein. Die äussere Erscheinung entspricht dieser architektonischen Haltung: weisser Sichtbeton umschliesst den Neubau.
Zentrum für Gehör und Sprache, Zürich-Wollishofen
Wettbewerb 1.Preis, 2005
Projekt 2006
Realisierung 2006-2007
Entlang der Hangkante des Entlisberg zum Sihltal hin, steht die ehemalige Kantonale Gehörlosenschule im Zusammenspiel mit dem Waisenheim Entlisberg. Auf dem weitläufigen Plateau stehen beide Bauten in Serie gestellt, frei und selbstbewusst in der offenen Landschaft.
Die Erweiterung der schulischen Räume wird in einem präzis gesetzten Solitär konzentriert. Auf vier Geschossen entwickelt sich der Neubau in die Höhe und bietet dem Hauptbau in gebührender Distanz ein neues Gegenüber. Der Bau scheint entrückt in den Park gesetzt und tritt zum Hauptbau als eingeschossiger Pavillon, zwischen die Birken gesetzt in Erscheinung.
In rohem Aluminium eingekleidet, faltet sich die Außenhaut um das neue Haus. Die scharfe Kantung, die Balgengeometrie und die feine Perforation der Haut lässt sie als ondulierenden Vorhang erscheinen. Wie ein Chamäleon passt der Neubau sich seiner Umgebung an. Die Feingliedrigkeit und Präzision der äußeren Materialität entfernt sich vom Bild des alltäglichen Gebrauchs von gekantetem Blech für provisorische und temporäre Bauten.
Physiotherapieräume und Eingangsbereich bilden den eingeschossigen Vorbau, dahinter wiederholen sich auf vier Geschossen jeweils zwei Klassenzimmer mit dazwischen liegender Vorbereitung und entsprechenden Nebenräumen. Eingang, Korridore und Treppenhaus sind als offene Gefäße konzipiert, sind roh und vermeintlich farblos belassen.
Der Unmittelbarkeit des Rohbaus wird die Präzision des Ausbaus gegenübergestellt. Türen, Garderobenbänke, Glasabschlüsse, Heizkörper und die Beleuchtungskörper sind präzis, einfach und hochwertig ausgeführt. Im Treppenhaus konzentriert sich der Einsatz der Mittel auf die Feingliedrigkeit der Stahlbrüstung, die angenehme Griffigkeit des Eichenhandlaufes und die szenographische Qualität des roten Teppichläufers. Die Schulzimmer hingegen sind allesamt mit hochwertigen aber robusten Materialien ausgekleidet.
Projekt 2006
Realisierung 2006-2007
Entlang der Hangkante des Entlisberg zum Sihltal hin, steht die ehemalige Kantonale Gehörlosenschule im Zusammenspiel mit dem Waisenheim Entlisberg. Auf dem weitläufigen Plateau stehen beide Bauten in Serie gestellt, frei und selbstbewusst in der offenen Landschaft.
Die Erweiterung der schulischen Räume wird in einem präzis gesetzten Solitär konzentriert. Auf vier Geschossen entwickelt sich der Neubau in die Höhe und bietet dem Hauptbau in gebührender Distanz ein neues Gegenüber. Der Bau scheint entrückt in den Park gesetzt und tritt zum Hauptbau als eingeschossiger Pavillon, zwischen die Birken gesetzt in Erscheinung.
In rohem Aluminium eingekleidet, faltet sich die Außenhaut um das neue Haus. Die scharfe Kantung, die Balgengeometrie und die feine Perforation der Haut lässt sie als ondulierenden Vorhang erscheinen. Wie ein Chamäleon passt der Neubau sich seiner Umgebung an. Die Feingliedrigkeit und Präzision der äußeren Materialität entfernt sich vom Bild des alltäglichen Gebrauchs von gekantetem Blech für provisorische und temporäre Bauten.
Physiotherapieräume und Eingangsbereich bilden den eingeschossigen Vorbau, dahinter wiederholen sich auf vier Geschossen jeweils zwei Klassenzimmer mit dazwischen liegender Vorbereitung und entsprechenden Nebenräumen. Eingang, Korridore und Treppenhaus sind als offene Gefäße konzipiert, sind roh und vermeintlich farblos belassen.
Der Unmittelbarkeit des Rohbaus wird die Präzision des Ausbaus gegenübergestellt. Türen, Garderobenbänke, Glasabschlüsse, Heizkörper und die Beleuchtungskörper sind präzis, einfach und hochwertig ausgeführt. Im Treppenhaus konzentriert sich der Einsatz der Mittel auf die Feingliedrigkeit der Stahlbrüstung, die angenehme Griffigkeit des Eichenhandlaufes und die szenographische Qualität des roten Teppichläufers. Die Schulzimmer hingegen sind allesamt mit hochwertigen aber robusten Materialien ausgekleidet.
Landhaus
Projekt 2004-2006
Realisierung 2006-2007
Ein grosses Haus, welches aus zwei Komponenten von Räumen besteht: Zimmer und Leerraum. Die Zimmer sind mit definierten Funktionen belegt und dadurch individuelle Räume. Der Leerraum hingegen funktioniert als offenes Gefäss - als Raum wo man sich trifft und miteinander Zeit verbringt. Die Materialisierung der Zimmer bilden die individuellen Vorlieben der Bewohner ab während der Leeraum homogen materialisiert ist.
Im Erdgeschoss bilden die Eingangshalle, der Zugang zum Garten, der Essbereich und das Wohnzimmer die Hauptfunktionen um den Leerraum. Eine skulptural ausgeformte Treppe ins Obergeschoss und ein natürlich, von oben, beleuchteter zweigeschossiger Luftraum markieren das Zentrum im Haus.
Das Haus steht frei und leicht abgedreht an einem Hang. Das Dach neigt sich parallel zum Hang und setzt es in Beziehung zum typischen Landhaus. Die Fassaden bilden die innere Volumetrie des Leerraumes ab, dabei fungieren die volumentrischen Ausformungen als Augen. Von hier aus lässt sich die Einzigartigkeit der Landschaft beobachten.
Realisierung 2006-2007
Ein grosses Haus, welches aus zwei Komponenten von Räumen besteht: Zimmer und Leerraum. Die Zimmer sind mit definierten Funktionen belegt und dadurch individuelle Räume. Der Leerraum hingegen funktioniert als offenes Gefäss - als Raum wo man sich trifft und miteinander Zeit verbringt. Die Materialisierung der Zimmer bilden die individuellen Vorlieben der Bewohner ab während der Leeraum homogen materialisiert ist.
Im Erdgeschoss bilden die Eingangshalle, der Zugang zum Garten, der Essbereich und das Wohnzimmer die Hauptfunktionen um den Leerraum. Eine skulptural ausgeformte Treppe ins Obergeschoss und ein natürlich, von oben, beleuchteter zweigeschossiger Luftraum markieren das Zentrum im Haus.
Das Haus steht frei und leicht abgedreht an einem Hang. Das Dach neigt sich parallel zum Hang und setzt es in Beziehung zum typischen Landhaus. Die Fassaden bilden die innere Volumetrie des Leerraumes ab, dabei fungieren die volumentrischen Ausformungen als Augen. Von hier aus lässt sich die Einzigartigkeit der Landschaft beobachten.
Sportanlage Juchhof, neue Garderobengebäude Juchhof 1+2, Zürich-Altstetten
Wettbewerb 1.Preis 2005
Projekt 2005-2006
Realisierung 2006-2007
Die Sportanlage Juchhof wurden 1965 und 1974 erbaut und sind eine der grössten Sportanlagen in der Schweiz. Entlang der Autobahnzufahrt und den Zuggleisen erstrecken sich 13 Fußballfelder über insgesamt 1500m. Das Ausmaß dieser fast eben angelegten Sportanlage dominiert die Umgebung an der Peripherie der Stadt Zürich, die rhythmisierte und unterteilte Landschaft ist der Vorbote zur Stadt Zürich. Jährlich werden die Sportanlagen Juchhof von 50’000 bis 65’000 Sportlern besucht.
Für die Sportanalgen Juchhof realisierten wir zwei fast identische Zweckbauten (Juchhof 1 und Juchhof 2) mit Garderoben, Cafés, Büros, Werkstätten und Parkmöglichkeiten; dazwischen aufgespannt drei neue Fussballfelder. Die Sportanlage diente während der Fussball Europameisterschaft 2008 als Trainingseinrichtung für die Nationalmannschaften.
Konstruktion / Tragstruktur
Die Raumaufteilung ist modular und repetitiv und wird auch für die Konstruktion zum strukturellen Prinzip. Die tragenden Wände des Hauptgeschosses sind im Beton-Elementbau konzipiert. Die Festigkeit und Langlebigkeit der massiven Wände erlaubt ein im Inneren robustes Bauwerk, welches aussen mit hochdämmenden Holzelementen verkleidet ist.
Materialisierung / Signaletik
Die Landschaft prägenden Ballfänger umhausen und schützen die beiden Nutzbauten. In vertikale Streifen eingeteilt, erinnern die beiden Bauten mit ihrer Farbgebung an die Trikots unterschiedlicher Mannschaften.
Solaranlage / Haustechnik
Zur Wärmegewinnung wurden die Sportanlagen mit einer Solaranlage ausgerüstet, welche rund rund 65’000 kWh Wärme liefert, welches einem Deckungsgrad von 68% entspricht. Die fehlende Wärme wird via kondensierenden Gaskessel abgedeckt, welcher im Winter auch den Heizenergie liefert. Die Bodenheizung sichert im ganzen Gebäude die Grunderwärmung. Der Restheizwärmebedarf wird via kontrollierte Lüftung erbracht, welche raumgruppenweise durch Bewegungsmelder und Feuchtigkeitssensoren gesteuert ist, so dass Energie nur nach Bedarf konsumiert wird. Beide Gebäude sind minergiezertifziert.
Projekt 2005-2006
Realisierung 2006-2007
Die Sportanlage Juchhof wurden 1965 und 1974 erbaut und sind eine der grössten Sportanlagen in der Schweiz. Entlang der Autobahnzufahrt und den Zuggleisen erstrecken sich 13 Fußballfelder über insgesamt 1500m. Das Ausmaß dieser fast eben angelegten Sportanlage dominiert die Umgebung an der Peripherie der Stadt Zürich, die rhythmisierte und unterteilte Landschaft ist der Vorbote zur Stadt Zürich. Jährlich werden die Sportanlagen Juchhof von 50’000 bis 65’000 Sportlern besucht.
Für die Sportanalgen Juchhof realisierten wir zwei fast identische Zweckbauten (Juchhof 1 und Juchhof 2) mit Garderoben, Cafés, Büros, Werkstätten und Parkmöglichkeiten; dazwischen aufgespannt drei neue Fussballfelder. Die Sportanlage diente während der Fussball Europameisterschaft 2008 als Trainingseinrichtung für die Nationalmannschaften.
Konstruktion / Tragstruktur
Die Raumaufteilung ist modular und repetitiv und wird auch für die Konstruktion zum strukturellen Prinzip. Die tragenden Wände des Hauptgeschosses sind im Beton-Elementbau konzipiert. Die Festigkeit und Langlebigkeit der massiven Wände erlaubt ein im Inneren robustes Bauwerk, welches aussen mit hochdämmenden Holzelementen verkleidet ist.
Materialisierung / Signaletik
Die Landschaft prägenden Ballfänger umhausen und schützen die beiden Nutzbauten. In vertikale Streifen eingeteilt, erinnern die beiden Bauten mit ihrer Farbgebung an die Trikots unterschiedlicher Mannschaften.
Solaranlage / Haustechnik
Zur Wärmegewinnung wurden die Sportanlagen mit einer Solaranlage ausgerüstet, welche rund rund 65’000 kWh Wärme liefert, welches einem Deckungsgrad von 68% entspricht. Die fehlende Wärme wird via kondensierenden Gaskessel abgedeckt, welcher im Winter auch den Heizenergie liefert. Die Bodenheizung sichert im ganzen Gebäude die Grunderwärmung. Der Restheizwärmebedarf wird via kontrollierte Lüftung erbracht, welche raumgruppenweise durch Bewegungsmelder und Feuchtigkeitssensoren gesteuert ist, so dass Energie nur nach Bedarf konsumiert wird. Beide Gebäude sind minergiezertifziert.
Schulzentrum, Opfikon-Glattbrugg
Wettbewerb 2005, 1. Preis
Projekt 2006-2009
Ausführung 2009-2010
Die Erweiterung des Schul-Campus Lättenwiese aus den 1970er Jahren sieht zwei Neubauten vor. Das jetzt fertig gestellte niedrige, breit gelagerte Schulzentrum orientiert sich an den Höhen der kleinteiligen Bebauungsstruktur des benachbarten alten Stadtzentrums von Opfikon. Die noch zu bauende Tagesschule wird als markantes fünfgeschossiges Gebäude die südliche Grenze des Areals markieren.
Das Schulzentrum ist kein typisches Schulgebäude, sondern stellt vielmehr dar, was für Aufgaben eine Schule neben dem Bildungsauftrag zusätzlich wahrnehmen muss: Individuelle Unterstützung, Betreuungen (Mittagstisch, Hort) bis hin zu medizinischen Abklärungen sind Dienstleistungen, welche heute im Schulbetrieb eine Selbstverständlichkeit sind.
Korridore bilden den festen Rahmen des Schulzentrums und formulieren eine innere Raumfigur, die nicht nur Erschließung, sondern auch Begegnungs- und Aufenthaltsort ist. Die weiten Zwischenräume lassen eine flexible Nutzung der Flurbereiche zu.
Die unterschiedlichen Nutzungen im Inneren werden von einer homogenen Außenhülle aus Beton zusammengehalten, die sich einem übergeordneten Fassadenraster unterordnet, das aus Fensterbändern sowie grünlich schimmernden Betonplatten besteht. Nur dort, wo die innere Raumfigur an die Fassade stößt, ordnen sich die Fenster nicht dem Raster unter, sondern sind gerahmt.
Projekt 2006-2009
Ausführung 2009-2010
Die Erweiterung des Schul-Campus Lättenwiese aus den 1970er Jahren sieht zwei Neubauten vor. Das jetzt fertig gestellte niedrige, breit gelagerte Schulzentrum orientiert sich an den Höhen der kleinteiligen Bebauungsstruktur des benachbarten alten Stadtzentrums von Opfikon. Die noch zu bauende Tagesschule wird als markantes fünfgeschossiges Gebäude die südliche Grenze des Areals markieren.
Das Schulzentrum ist kein typisches Schulgebäude, sondern stellt vielmehr dar, was für Aufgaben eine Schule neben dem Bildungsauftrag zusätzlich wahrnehmen muss: Individuelle Unterstützung, Betreuungen (Mittagstisch, Hort) bis hin zu medizinischen Abklärungen sind Dienstleistungen, welche heute im Schulbetrieb eine Selbstverständlichkeit sind.
Korridore bilden den festen Rahmen des Schulzentrums und formulieren eine innere Raumfigur, die nicht nur Erschließung, sondern auch Begegnungs- und Aufenthaltsort ist. Die weiten Zwischenräume lassen eine flexible Nutzung der Flurbereiche zu.
Die unterschiedlichen Nutzungen im Inneren werden von einer homogenen Außenhülle aus Beton zusammengehalten, die sich einem übergeordneten Fassadenraster unterordnet, das aus Fensterbändern sowie grünlich schimmernden Betonplatten besteht. Nur dort, wo die innere Raumfigur an die Fassade stößt, ordnen sich die Fenster nicht dem Raster unter, sondern sind gerahmt.





