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Carsten Roth in den Gestaltungsbeirat der Stadt Linz bestellt
Carsten Roth wurde just in den Gestaltungsbeirat der Stadt Linz berufen und führt dieses Amt bis 2013 aus.
Der von der Stadt Linz seit dem Jahr 1988 eingerichtete Beirat für Stadtgestaltung (Gestaltungsbeirat) beurteilt Bauvorhaben einschließlich Umbauten, die auf Grund ihrer Größenordnung und/oder des Standortes im Stadtbild dominant in Erscheinung treten. Das aus vier namhaften Städtebau- oder Architekturexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland zusammengesetzte Gremium tritt derzeit pro Kalenderjahr zu 5 Sitzungen zusammen, wobei die Mitglieder für zwei Jahre bestellt werden. Aufgabe dieses sachverständigen Beirates ist es, die von den jeweiligen Bauwerberinnen/Bauwerbern sowie Planverfasserinnen/Planverfassern in den Sitzungen vorzustellenden Projekte vor allem in stadtgestalterischer, architektonischer und stadtentwicklungsmäßiger Hinsicht zu beurteilen und Gutachten darüber zu erstellen.
Im Beisein von Wolf-Dieter Albrecht (Leiter der Stadtplanung Linz), Stadtentwicklungs-Direktor DI Gunter Amesberger und Univ.-Prof.in Arch.in DIin Bettina Götz (im Foto v.l.n.r.) hat Bürgermeister Franz Dobusch Architektin Mag.a arch. M. Arch. II Gabu Heindl aus Wien (im Foto Dritte von rechts) und Architekt Univ.-Prof. Mag. arch. M. Arch. II Carsten Roth aus Hamburg (im Foto Zweiter von rechts) im Alten Rathaus als neue Mitglieder des Beirates für Stadtgestaltung angelobt.
Die 132. Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung fand am Montag, 12. September und Dienstag, 13. September 2011 statt.
Projektliste
Neubau zweier Bürohäuser an der Perlenkette
Entwurf 2007 - Fertigstellung 2009
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LEAGAS DELANEY @ fischerAppelt, EIMSBÜTTLERSTRASSE 64, HAMBURG-ALTONA
Ausbau und Sanierung eines Bürohauses
Entwurf 2007 - Fertigstellung 2008
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fischerAppelt TV MEDIA, STUTTGART
Ausbau einer Bürofläche
Entwurf 2007 - Fertigstellung 2009
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KUNSTSPEICHER PRANTL, BURGENLAND - ÖSTERREICH
Neues Kunstlager für einen Bildhauer
Entwurf 2004 - Fertigstellung 2008
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BÜRO- UND GESCHÄFTSHAUS COLONNADEN, HAMBURG-BINNENALSTER
Neubau im historischen Kontext
Entwurf 1997 - Fertigstellung 2007
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FIRMENZENTRALE CLOSED GMBH, HAMBURG-EPPENDORF
Ausbau eines historischen Werkstattgebäudes am Straßenbahnring
Entwurf - Fertigstellung
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WOHNEN IM BRAHMSQUARTIER, HAMBURG-INNENSTADT
Neubau zweier Wohngebäude an der Caffamacherreihe
Entwurf 2005 - Fertigstellung 2009
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BÜROHAUS ROLANDSBRÜCKE, HAMBURG-INNENSTADT
Neubau eines Bürohauses für die Norddeutsche Grundvermögen
Entwurf 2002 - Fertigstellung 2004
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GEMEINDEZENTRUM ST. NIKOLAI, HAMBURG-HARVESTEHUDE
Neubau eines Gemeindehauses für die Kirchengemeinde St. Nikolai am Klosterstern
Entwurf 2000 - Fertigstellung 2003
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MEDIENPOOL WATERLOOHAIN 9, HAMBURG-EIMSBÜTTEL/ALTONA
Umbau und Aufstockung einer ehemaligen Kegelbahn zu einem Medienzentrum
Entwurf 2000 - Fertigstellung 2002
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HEADQUARTER fischerAppelt WATERLOOHAIN 5, HAMBURG-EIMSBÜTTEL/ALTONA
Firmensitz einer Medienagentur
Entwurf 1999 - Fertigstellung 2001
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OPTIMAL - RÖBEL
Erweiterung/Neubau eines Logistik-/Fulfillment-Centers
Entwurf 1999 - Fertigstellung 2000
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OPTIMAL - RÖBEL
Neubau einer CD-Druckerei/Kreativabteilung
Entwurf 1997 - Fertigstellung 1998
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HAUS THIEDE - HAMBURG-VOLKSDORF
Neubau eines Wohnhauses
Entwurf 1996 - Fertigstellung 1998
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WOHNATELIER - HAMBURG-ROTHERBAUM
Neubau eine Wohnhauses/Atelier
Entwurf 1994 - Fertigstellung 1996
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SYNOPHARM - BARSBÜTTEL
Erweiterung/Neubau eines Laborgebäudes
Entwurf 1994 - Fertigstellung 1997-98
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LADENBAU OTTE - SIEK
Neubau eines Büro- und Ausstellungsgebäudes
Entwurf 1994 - Fertigstellung 1996
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UNIVERSAL PRINTS - HAMBURG-ROTHERBAUM
Fabrikumbau, Verwaltung / Werkstatt
Entwurf 1991 - Fertigstellung 1994
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OPTIMAL - RÖBEL CD-DRUCKEREI / KREATIVABTEILUNG
Entwurf 1997 - Fertigstellung 1998
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
GEMEINDEZENTRUM ST. NIKOLAI, HAMBURG-HARVESTEHUDE
Entwurf 2000 – Fertigstellung 2003
http://www.carstenroth.com/projekte/gemeindehaus-st-nikolai/
Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
BÜROHAUS ROLANDSBRÜCKE, HAMBURG-INNENSTADT
Entwurf 2002 - Fertigstellung 2004
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
WOHNEN IM BRAHMSQUARTIER, HAMBURG-INNENSTADT
Entwurf 2005 - Fertigstellung 2009
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
FIRMENZENTRALE CLOSED GMBH, HAMBURG-EPPENDORF
Entwurf - Fertigstellung
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
KUNSTSPEICHER PRANTL, BURGENLAND – ÖSTERREICH
Entwurf 2004 - Fertigstellung 2008
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
COLUMBIA TWINS², HAMBURG-NEUMÜHLEN
Entwurf 2007 - Fertigstellung 2009
Die beiden Gebäudevolumen der Zwillingstürme verstehen sich als Fortsetzung der östlich des Grundstücks gelegenen Baukörper, der sogenannten Perlenkette am Hamburger Hafen, und des Speichers.
Durch die exponierte Lage zur Elbe wie zum Elbhang mit der Kreuzung Kaistraße / Großen Elbstraße wird die Maximierung der Durchlässigkeit und eine gleichwertige Haltung des Komplexes in Nord- und Süd-Richtung zum zentralen Element des Entwurfes.
Das Besondere der Zwillingstürme ist die Gebäudeform mit rotgolden leuchtenden und schwebenden Fassaden, sowie der neuartige Blick von der eigens angehobenen Straße am Elbhang auf Gebäude und Elbe.
Durch die vom Bezirk Hamburg Altona geplante und realisierte Aufhöhung der Großen Elbstraße zieht sich nunmehr die öffentliche Straßenebene über die Gesamtbreite des Planungsgrundstücks auf dem Plateau bis an den Fluss. Das Poldergeschoss ist als öffentliches Plateau mit hoher Aufenthaltsqualität definiert, welches sich in seiner Geometrie mit den verschiedenen Ebenen des ‚Kaispeichers D’ verzahnt.
Die zwei markanten Solitärbaukörper zollen mit ihrer spannungsvollen Silhouette und hoher Objektqualität dem Standort Rechnung. Diese Objektqualität wurde erreicht durch eine Verschlankung der Baukörper zu den Stirnseiten, welche den Bezug zu den Ansichtsbreiten der ‚Perlenkette‘ schafft, die Proportionen verbessert, die optische Länge der Längsseiten verkürzt und damit für eine größere Vertikalität und Eleganz der Volumen sorgt. Die Baukörper werden durch Sonderbereiche in Form von geschosshoch verglasten Einschnitten horizontal getrennt.
Alte Elbspeicher mit ihren warmen Rottönen standen Pate für den außergewöhnlichen Entwurf. Das Fassadenmaterial der beiden rotgolden schimmernden Türme, inspiriert durch die umliegende historische Speicherlandschaft mit ihren warmen Backsteinfarben wurde eigens für den Entwurf entwickelt. Die 8-geschossigen Baukörper orientieren sich in ihrer Höhenentwicklung an dem alten Speichergebäude westlich des Kaispeichers D. Durch die gleichartige Ausbildung und Öffnung der Stirnseiten bzw. Fassaden nach Norden und Süden erhalten die Türme quasi zwei Vorderseiten
Anschrift
Große Elbstrasse 273 / 275
Hamburg, Germany
Bauherrin
AUG. PRIEN
Immobilien Gesellschaft für Projektentwicklung mbH
Architekt
CARSTEN ROTH ARCHITEKT
Projekt Manager
Claudia Eckl, Tim Kettler, Philip Schwaiger, Isabelle Schatton,
Birte Lattermann, Mark Schiebler
Statik
Wetzel & von Seht, Hamburg
Fakten
Gebäudevolumen ca. 14.500 m3,
8 Etagen + Garage
Fertigstellung
September 2009
Auszeichnung:
1. Preisrang Bund Deutscher Architekten, BDA Hamburg, 2010
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Fotos:
©Klaus Frahm / arturimages
KONZERNZENTRALE VOLKSBANK - WIEN
Entwurf 2007 / Ausführung 2010
Die neue Firmenzentrale der Österreichischen Volksbanken-AG, viertgrößtes Bankinstitut des Landes, wurde inmitten des UNESCO-Weltkulturerbe-Kerngebiets am Wiener Ring realisiert. Der Gebäudekomplex wird von der Peregringasse, Kolingasse, Liechtensteinstraße und Maria-Theresien-Straße begrenzt. Die Gründerzeithäuser dieses Bereiches bilden einen großen Teil der Identität des Wiener Stadtbildes und der Ringstraßenzone.
"Im Angesicht der Kernzone des Weltkulturerbes wird nach außen diskrete Zurückhaltung geübt, ohne jedoch devot zu erscheinen. Im Inneren entwickelt sich das Selbstverständnis einer modernen Bank zu räumlicher Weite und Höhe. Während Banken in der ganzen Welt davon träumen, an der Skyline zu partizipieren, werden hier sechs Türme zu einer ganz eigenen Skyline im Inneren vom Gebäude selbst umschlossen."
Die Jury des Wettbewerbs um die Neugestaltung würdigte die räumlichen und typologischen Qualitäten des Entwurfs, der hohe Nutzungsflexibilität gewährt. Besonders positiv wurden die Gestaltung des Innenhofes und der Umgang mit dem Altbestand bewertet, der in nachvollziehbarer Weise mit einbezogen wird: Alt- und Neubau sind vereint unter einem Dach und die Fassaden des Neubauteils nehmen auf die Gestaltungsprinzipien des historischen Bestandes Rücksicht, treten in Dialog mit der Umgebung. Zeitgemäße Architektur im Bewusstsein des historischen Kontexts, die die Corporate Identity des Unternehmens nach außen trägt.
Bei Betrachtung der Fassade werden Licht und Schatten zu Elementen des Gebäudes selbst. Das Gebäude ist steinern, hochkomplex organisiert mittels dreigeteilter Zonierung und Mezzanin, mit Symmetrien, Risaliten, Gesimsen und Lochfenstern - vertikal übereinander geordnet. Die achtstöckige Hauptfassade bleibt ohne Unterstützung im Erdgeschoß - Glas und Licht vermitteln im Erdgeschoß. Diese gleichsam schwebende Fassade wird ermöglicht durch eine besondere Tragkonstruktion: "Die Menschen, die Kunden, werden fast hineingesogen in den Bau und die Mitarbeiter genießen den freien Blick nach draußen."
Der Gebäudekomplex mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 25.000 qm bietet Platz für rund 800 MitarbeiterInnen, wobei Organisationskonzept und Ausführung für alle MitarbeiterInnen gleiche hochqualitative Arbeitsräume bieten. Die Gebäudetechnik basiert auf dem neuesten Stand sparsamen Energieeinsatzes und gewährleistet Nachhaltigkeit bei vollem Komfort.
Das Gebäude als Heimstatt der Künste: Der Künstler Otto Zitko gestaltet den Innenhof mit einem ca. 4.000 qm großen Wandgemälde und stellt die Auflösung der Dritten Dimension im Raum dar. Die Österreichische Staatspreisträgerin Brigitte Kowanz kreierte im Foyer eine Lichtintervention. Die Installation "Unendlich/Eins, Eins/Unendlich" fesselt den Blick des Betrachters in der Höhe. Liquid Frontiers Wien schufen eine Soziale Skulptur und ließen jeweils die 3 Lieblingsbücher der Mitarbeiter fotografieren und in den Parkräumen anordnen, damit auch dieser Raum zu einem persönlichen Ort wird – eine Metapher für das geistige Kapital der Mitarbeiter. Der Schriftsteller Franzobel schrieb das Theaterstück "Die Pappenheimer" eigens für das Gebäude, welches seinen historischen Ort thematisiert. Die Uraufführung fand im Innenhof statt; das Schauspielhaus Wien führt das Stück nun im Programm. Die Künstlerin Eva Schlegel verwandte den Text des Theaterstücks für ihre Textintervention: Vom obersten Stockwerk bis zum Erdgeschoss auf Glastüren und Trennwänden durchzieht der Text sein Haus.
Die Kunstsammlung der Volksbank AG - Investkredit mit österreichischer Kunst der 1960er bis heute inspiriert in jedem Stockwerk.





