Behnisch Architekten
Rotebühlstr. 163A
D-70197 Stuttgart
T 0711/607720
F 0711/6077299
buero@behnisch.com
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St. Benno-Gymnasium, Dresden
Zum Zeitpunkt der Planung des St. Benno-Gymnasiums kurz nach der deutschen Wiedervereinigung behinderten unklare Eigentumsverhältnisse viele notwendige Neubauten oder auch Renovierungen.
Dem Bistum Dresden-Meißen war es gelungen, ein Grundstück in zentraler Lage von Dresden zu finden, bei dem diese Verhältnisse geklärt waren. Auf den ersten Blick schien das schmale, lange Grundstück für eine Schule wenig geeignet, auch wegen der hohen Verkehrsbelastung im Stadtteil. Die Bewegtheit des Grundrisses entwickelte sich in der Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten. Das Gebäude folgt der Länge des Grundstücks, die Unterrichtsräume sind dem Lärm der Straße abgewandt und öffnen sich nach Westen zur ruhigeren Wohnbebauung. Eine große, blau gestrichene Wand schützt Schüler und Lehrer in den Unterrichtsräumen und den davor liegenden Pausen- und Aufenthaltszonen vor dem Verkehrslärm.
Die Klassenräume liegen den hohen Wohnblocks gegenüber. Sie wurden leicht verschwenkt, um die Beengtheit der Situation weniger spürbar zu machen.
Zwischen den Gruppen der Unterrichtsräume ergaben sich funktional weniger gebundene Flächen, die zu besonderen Attraktionen ausgebildet wurden, z.B. einer gläsernen Pausenhalle mit offenen Galerien, die alle Geschosse verbindet und in der Schulveranstaltungen stattfinden können, oder an anderer Stelle ein mehrgeschossiger, dicht begrünter Wintergarten.
Der Zuschnitt des Grundstücks hat zu einer viergeschossige Anlage geführt. Da sich Kinder in Häusern mit drei Geschossen, bei denen sie sich an Himmel, Erde und dem Raum dazwischen klar orientieren können, besser zurechtfinden, wurde beim St.Benno-Gymnasium die Eingangsebene in das erste Obergeschoss gelegt und über eine großzügige Freitreppe erschlossen. So entstand eine funktional tendenziell dreigeschossige Schule, unter deren Eingangsebene, aber ebenerdig, die Fachklassen, Kapelle, Schulküche und Sporthalle liegen.
Bauherr: Bistum Dresden-Meißen
Fertigstellung: 1996
Adresse:
Pillnitzer Straße 39
01069 Dresden
Dem Bistum Dresden-Meißen war es gelungen, ein Grundstück in zentraler Lage von Dresden zu finden, bei dem diese Verhältnisse geklärt waren. Auf den ersten Blick schien das schmale, lange Grundstück für eine Schule wenig geeignet, auch wegen der hohen Verkehrsbelastung im Stadtteil. Die Bewegtheit des Grundrisses entwickelte sich in der Auseinandersetzung mit den örtlichen Gegebenheiten. Das Gebäude folgt der Länge des Grundstücks, die Unterrichtsräume sind dem Lärm der Straße abgewandt und öffnen sich nach Westen zur ruhigeren Wohnbebauung. Eine große, blau gestrichene Wand schützt Schüler und Lehrer in den Unterrichtsräumen und den davor liegenden Pausen- und Aufenthaltszonen vor dem Verkehrslärm.
Die Klassenräume liegen den hohen Wohnblocks gegenüber. Sie wurden leicht verschwenkt, um die Beengtheit der Situation weniger spürbar zu machen.
Zwischen den Gruppen der Unterrichtsräume ergaben sich funktional weniger gebundene Flächen, die zu besonderen Attraktionen ausgebildet wurden, z.B. einer gläsernen Pausenhalle mit offenen Galerien, die alle Geschosse verbindet und in der Schulveranstaltungen stattfinden können, oder an anderer Stelle ein mehrgeschossiger, dicht begrünter Wintergarten.
Der Zuschnitt des Grundstücks hat zu einer viergeschossige Anlage geführt. Da sich Kinder in Häusern mit drei Geschossen, bei denen sie sich an Himmel, Erde und dem Raum dazwischen klar orientieren können, besser zurechtfinden, wurde beim St.Benno-Gymnasium die Eingangsebene in das erste Obergeschoss gelegt und über eine großzügige Freitreppe erschlossen. So entstand eine funktional tendenziell dreigeschossige Schule, unter deren Eingangsebene, aber ebenerdig, die Fachklassen, Kapelle, Schulküche und Sporthalle liegen.
Bauherr: Bistum Dresden-Meißen
Fertigstellung: 1996
Adresse:
Pillnitzer Straße 39
01069 Dresden
Ozeaneum Stralsund
Mit dem Ozeaneum in Stralsund hat das Deutsche Meeresmuseum als größtes naturkundliches Museum der deutschen Ostseeküste seine bisherigen Standorte um einen Museumsneubau mit Großaquarien und thematischen Ausstellungen zur Ostsee, dem Weltmeer, der Erforschung und Nutzung der Meere, sowie einer Ausstellung zu den Riesen der Meere erweitert.
Das Grundstück befindet sich auf der im 19. Jahrhundert im Zuge der Hafenerweiterung aufgeschütteten Nördlichen Hafeninsel der Hansestadt Stralsund, unweit der 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Altstadt. Das gesamte Gebiet der Hafeninsel ist durch seine sich deutlich in der Silhouette abzeichnenden Speichergebäude und Spuren der einstigen Nutzung als Hafen bis heute ein prägnanter und eigenständiger Stadtbaustein außerhalb der Altstadt.
Das Ozeaneum ist ein offenes Haus, das, ähnlich vom Wasser umspülter Steine im Meer, von allen Seiten von Besuchern und Licht durchströmt wird. Sowohl von der Meerseite wie von der Altstadt aus betrachtet wird das Ensemble zu einem attraktiven, einprägsamen Element im Stadtbild und in der Silhouette von Stralsund. Mit seinen Formen und seiner Farbe bezieht es sich jedoch eher auf das Meer, als auf die Stadt.
Das Gebäude ist in vier einzelne, den Themen des Ausstellungskonzepts zugeordnete Baukörper gegliedert. Das Bauvolumen wird damit aufgeteilt und fügt sich in den Maßstab der Umgebungsbebauung ein.
Der Hauptzugang befindet sich an der neuen Hafenpromenade. Das Erdgeschoss des frei inmitten der geschlossen wirkenden Ausstellungskörper gespannten Foyers, das vom Museumsrundgang freigehalten und öffentlich zugänglich ist, beherbergt neben den allgemeinen Nutzungen eines Museumsfoyers einen Shop und ein Café.
Alle Ausstellungsbereiche befinden sich in den Obergeschossen. Rundgänge durch die Ausstellungen kreuzen daher den allgemeinen Publikumsverkehr nicht.
Über eine 30m lange, frei spannende Rolltreppe gelangt der Besucher vorbei an echten Walskeletten quer durch das Foyer zu den Ausstellungsbereichen. Von dort bietet sich zunächst ein schöner Blick über den Strelasund und die neue Rügenbrücke bis hin zur Insel Rügen.
Frei geschwungene Bänder umspielen die Fassaden der Ausstellungs- und Aquarienkörper wie vom Wind geblähte Segel. Von der eigentlichen Baumasse unabhängig, wirken die Bänder mit ihren auskragenden Rändern leicht und elegant. Sie verbinden die unterschiedlichen Funktionen der einzelnen Baukörper und lassen trotz der Differenziertheit des Gebäudes ein einheitliches Bild entstehen.
Die Fassade ist aus großformatigen vorgebogenen Stahlblechen zusammengesetzt. Hier wird die Technologie des Schiffsbaus genutzt. Durch ein ortsansässiges Unternehmen, spezialisiert auf die Verformung von Blechen für Containerschiffe, wurden die Stahlbleche, die bis zu 16 x 3m groß sind, geschnitten und gebogen. Ohne weitere Unterkonstruktion sind die Bleche punktweise an der Stahlkonstruktion des Gebäudes befestigt. Die Auskragungen spannen frei. Die Oberflächen der Bleche sind in einem weißen Farbton dauerhaft beschichtet und stellen somit eine Verbindung des Gebäudes zur maritimen Umgebung her.
Eines der drei historischen Speichergebäude auf dem Grundstück ist in die Nutzung des Ozeaneums einbezogen. Im Gebäude Hafenstraße 9/10 befinden sie Räumlichkeiten, die der Größe und Geschossigkeit des Gebäudes entsprechen und die Attraktivität der historischen Bausubstanz nutzen können. Im Speichergebäude sollen die Verwaltung, der museumspädagogische Mehrzweckraum, ein separat zu nutzender Veranstaltungsbereich mit Mehrzwecksaal, sowie Gastronomie in Ebene 0 untergebracht werden.
Für die Freiflächen des Ozeaneums wurde das auf der Hafeninsel traditionell verwendete Granitpflaster verwendet. Der Belag zieht sich auf der gesamten Grundstücksfläche sowie im Foyer durch, um zum Einen die Grenzen zwischen Außen- und Innenraum aufzulösen, zum Anderen aus Sicht der Denkmalpflege die alten und neuen Beläge zu verbinden.
Auf dem Vorplatz strukturieren runde “grüne Sitzkissen“ den Freibereich und bieten Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Sie sind mit Gräsern bepflanzt, die sich im Wind bewegen, gleichzeitig aber auch Schutzwirkung haben. Durch die Anordnung dieser Elemente bilden sich ganz selbstverständlich unterschiedliche Räume – der Cafébereich, der Wartebereich – und es entstehen auf der großen, offenen Hafenfläche Orte mit Aufenthaltsqualität.
Das Grundstück befindet sich auf der im 19. Jahrhundert im Zuge der Hafenerweiterung aufgeschütteten Nördlichen Hafeninsel der Hansestadt Stralsund, unweit der 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Altstadt. Das gesamte Gebiet der Hafeninsel ist durch seine sich deutlich in der Silhouette abzeichnenden Speichergebäude und Spuren der einstigen Nutzung als Hafen bis heute ein prägnanter und eigenständiger Stadtbaustein außerhalb der Altstadt.
Das Ozeaneum ist ein offenes Haus, das, ähnlich vom Wasser umspülter Steine im Meer, von allen Seiten von Besuchern und Licht durchströmt wird. Sowohl von der Meerseite wie von der Altstadt aus betrachtet wird das Ensemble zu einem attraktiven, einprägsamen Element im Stadtbild und in der Silhouette von Stralsund. Mit seinen Formen und seiner Farbe bezieht es sich jedoch eher auf das Meer, als auf die Stadt.
Das Gebäude ist in vier einzelne, den Themen des Ausstellungskonzepts zugeordnete Baukörper gegliedert. Das Bauvolumen wird damit aufgeteilt und fügt sich in den Maßstab der Umgebungsbebauung ein.
Der Hauptzugang befindet sich an der neuen Hafenpromenade. Das Erdgeschoss des frei inmitten der geschlossen wirkenden Ausstellungskörper gespannten Foyers, das vom Museumsrundgang freigehalten und öffentlich zugänglich ist, beherbergt neben den allgemeinen Nutzungen eines Museumsfoyers einen Shop und ein Café.
Alle Ausstellungsbereiche befinden sich in den Obergeschossen. Rundgänge durch die Ausstellungen kreuzen daher den allgemeinen Publikumsverkehr nicht.
Über eine 30m lange, frei spannende Rolltreppe gelangt der Besucher vorbei an echten Walskeletten quer durch das Foyer zu den Ausstellungsbereichen. Von dort bietet sich zunächst ein schöner Blick über den Strelasund und die neue Rügenbrücke bis hin zur Insel Rügen.
Frei geschwungene Bänder umspielen die Fassaden der Ausstellungs- und Aquarienkörper wie vom Wind geblähte Segel. Von der eigentlichen Baumasse unabhängig, wirken die Bänder mit ihren auskragenden Rändern leicht und elegant. Sie verbinden die unterschiedlichen Funktionen der einzelnen Baukörper und lassen trotz der Differenziertheit des Gebäudes ein einheitliches Bild entstehen.
Die Fassade ist aus großformatigen vorgebogenen Stahlblechen zusammengesetzt. Hier wird die Technologie des Schiffsbaus genutzt. Durch ein ortsansässiges Unternehmen, spezialisiert auf die Verformung von Blechen für Containerschiffe, wurden die Stahlbleche, die bis zu 16 x 3m groß sind, geschnitten und gebogen. Ohne weitere Unterkonstruktion sind die Bleche punktweise an der Stahlkonstruktion des Gebäudes befestigt. Die Auskragungen spannen frei. Die Oberflächen der Bleche sind in einem weißen Farbton dauerhaft beschichtet und stellen somit eine Verbindung des Gebäudes zur maritimen Umgebung her.
Eines der drei historischen Speichergebäude auf dem Grundstück ist in die Nutzung des Ozeaneums einbezogen. Im Gebäude Hafenstraße 9/10 befinden sie Räumlichkeiten, die der Größe und Geschossigkeit des Gebäudes entsprechen und die Attraktivität der historischen Bausubstanz nutzen können. Im Speichergebäude sollen die Verwaltung, der museumspädagogische Mehrzweckraum, ein separat zu nutzender Veranstaltungsbereich mit Mehrzwecksaal, sowie Gastronomie in Ebene 0 untergebracht werden.
Für die Freiflächen des Ozeaneums wurde das auf der Hafeninsel traditionell verwendete Granitpflaster verwendet. Der Belag zieht sich auf der gesamten Grundstücksfläche sowie im Foyer durch, um zum Einen die Grenzen zwischen Außen- und Innenraum aufzulösen, zum Anderen aus Sicht der Denkmalpflege die alten und neuen Beläge zu verbinden.
Auf dem Vorplatz strukturieren runde “grüne Sitzkissen“ den Freibereich und bieten Sitz- und Verweilmöglichkeiten. Sie sind mit Gräsern bepflanzt, die sich im Wind bewegen, gleichzeitig aber auch Schutzwirkung haben. Durch die Anordnung dieser Elemente bilden sich ganz selbstverständlich unterschiedliche Räume – der Cafébereich, der Wartebereich – und es entstehen auf der großen, offenen Hafenfläche Orte mit Aufenthaltsqualität.
Genzyme Center, Cambridge, MA, USA
Das Verwaltungsgebäude des Biotech-Unternehmens Genzyme Corporation auf einer ehemaligen Industriebrache in einem von dynamischen Forschungsunternehmen dominierten Umfeld sollte auf Wunsch des Bauherren für Fortschritt stehen und einen Identifikationspunkt für die 920 Mitarbeiter und Besucher bilden. Weitere Vorbedingungen waren hohe Funktionalität und Flexibilität, aber auch Rücksicht auf Natur und Umwelt.
In ökologischer Hinsicht geht das Gebäudekonzept weit über heutige amerikanische Anforderungen hinaus. Architektonisch ermöglicht es eine räumlich-komplexe Struktur: eine zurückhaltende, entsprechend den städtebaulichen Richtlinien minimal formulierte Glashülle, die vor dem harschen Außenklima Bostons schützt, und unter der sich die Architektur frei entwickeln kann. Offenheit und Flexibilität haben dabei Vorrang vor geschlossenen und formellen Strukturen.
Die strikten städtebaulichen Vorgaben begrenzten die Möglichkeiten der Gestaltung des Baukörpers. Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine zurückhaltende, entsprechend den städtebaulichen Richtlinien geformte Gebäudehülle. Diese ist geprägt durch das Zusammenspiel von Einzelelementen wie Doppelfassaden, öffenbaren Fenstern, beweglichem Sonnenschutz und farbigen Vorhängen. Die Gestaltungselemente helfen, die Energieverluste des Gebäudes zu senken. Der einzelne Nutzer reguliert dabei bewusst seine eigene »Umwelt« und beeinflusst so auch indirekt die äußere Erscheinung des Gebäudes. Die verschiedenen Elemente der Hülle stehen gemeinsam mit den räumlichen Strukturen des Inneren in einem Wechselspiel. Ein komplex geformtes Atrium mit großzügigen Flächen, offenen Gärten und einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss bildet die Grundlage der räumlichen Entwicklung und über nimmt wichtige klimatechnische Funktionen.
Es ergeben sich horizontale und vertikale Nachbarschaften, verbunden durch verschiedene Wege und das Atrium selbst. Die Arbeitsplätze erhalten ihre Identität durch ihre Lage in unterschiedlichen Raumsituationen: konzentrierte, private Arbeitsbereiche, freie Räume wie die Gärten und das Atrium, offene Arbeitsplätze und geschlossene Büros wechseln sich entsprechend den Anforderungen und Situationen ab. Das Ergebnis ist eine vielfältige und flexible Bürolandschaft.
Das Atrium ist durch den Einsatz von Heliostaten mit Tageslicht ausgeleuchtet. Die Prismendecke unter dem Glasoberlicht filtert dabei das Licht nach unten und dient als Sonnenschutz und Blendschutz, ohne die Lichtmenge zu reduzieren. Das so eingespiegelte Sonnenlicht wird durch an Kronleuchter erinnernde Mobiles und mittels einer »Lichtwand« – vertikalen, verspiegelten, sich bewegenden Lamellen – in die Tiefe des Raums reflektiert. Auch die Arbeitsplätze sind weitgehend natürlich belichtet.
Das Genzyme Center wurde vom US Green Building Council in die höchste Kategorie für umweltfreundliches Bauen, „LEED Platinum“, eingestuft.
Bauherr: Lyme Properties und Genzyme Corporation
Fertigstellung: 2004
Adresse:
500 Kendall Street
Cambridge, MA, USA
Architekten und Generalplaner:
Behnisch Architects Inc., Venice, California, USA
Entwurf und architektonische Leitung:
Behnisch Architekten, Stuttgart
In ökologischer Hinsicht geht das Gebäudekonzept weit über heutige amerikanische Anforderungen hinaus. Architektonisch ermöglicht es eine räumlich-komplexe Struktur: eine zurückhaltende, entsprechend den städtebaulichen Richtlinien minimal formulierte Glashülle, die vor dem harschen Außenklima Bostons schützt, und unter der sich die Architektur frei entwickeln kann. Offenheit und Flexibilität haben dabei Vorrang vor geschlossenen und formellen Strukturen.
Die strikten städtebaulichen Vorgaben begrenzten die Möglichkeiten der Gestaltung des Baukörpers. Aus diesem Grund entschieden wir uns für eine zurückhaltende, entsprechend den städtebaulichen Richtlinien geformte Gebäudehülle. Diese ist geprägt durch das Zusammenspiel von Einzelelementen wie Doppelfassaden, öffenbaren Fenstern, beweglichem Sonnenschutz und farbigen Vorhängen. Die Gestaltungselemente helfen, die Energieverluste des Gebäudes zu senken. Der einzelne Nutzer reguliert dabei bewusst seine eigene »Umwelt« und beeinflusst so auch indirekt die äußere Erscheinung des Gebäudes. Die verschiedenen Elemente der Hülle stehen gemeinsam mit den räumlichen Strukturen des Inneren in einem Wechselspiel. Ein komplex geformtes Atrium mit großzügigen Flächen, offenen Gärten und einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss bildet die Grundlage der räumlichen Entwicklung und über nimmt wichtige klimatechnische Funktionen.
Es ergeben sich horizontale und vertikale Nachbarschaften, verbunden durch verschiedene Wege und das Atrium selbst. Die Arbeitsplätze erhalten ihre Identität durch ihre Lage in unterschiedlichen Raumsituationen: konzentrierte, private Arbeitsbereiche, freie Räume wie die Gärten und das Atrium, offene Arbeitsplätze und geschlossene Büros wechseln sich entsprechend den Anforderungen und Situationen ab. Das Ergebnis ist eine vielfältige und flexible Bürolandschaft.
Das Atrium ist durch den Einsatz von Heliostaten mit Tageslicht ausgeleuchtet. Die Prismendecke unter dem Glasoberlicht filtert dabei das Licht nach unten und dient als Sonnenschutz und Blendschutz, ohne die Lichtmenge zu reduzieren. Das so eingespiegelte Sonnenlicht wird durch an Kronleuchter erinnernde Mobiles und mittels einer »Lichtwand« – vertikalen, verspiegelten, sich bewegenden Lamellen – in die Tiefe des Raums reflektiert. Auch die Arbeitsplätze sind weitgehend natürlich belichtet.
Das Genzyme Center wurde vom US Green Building Council in die höchste Kategorie für umweltfreundliches Bauen, „LEED Platinum“, eingestuft.
Bauherr: Lyme Properties und Genzyme Corporation
Fertigstellung: 2004
Adresse:
500 Kendall Street
Cambridge, MA, USA
Architekten und Generalplaner:
Behnisch Architects Inc., Venice, California, USA
Entwurf und architektonische Leitung:
Behnisch Architekten, Stuttgart
Terrence Donnelly Centre for Cellular and Biomolecular Research (CCBR) at the University of Toronto
Die Universität Toronto und die ihr angeschlossenen Einrichtungen sind weltweit führend auf dem Gebiet der Erforschung der Rolle der Gene bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten. Das CCBR stellt die hochspezialisierten Labors und Geräte, die es der Universität ermöglichen, die Biomolekularforschung auf hohem Niveau weiterzuführen. Der Entwurf der Architekten unterstützt das interdisziplinäre Konzept des CCBR, das auf dem Zusammenwirken von rund 400 Spezialisten der verschiedenen Forschungsbereiche, von Computerfachleuten und Physikern über Pharmaexperten bis zu Fachingenieuren, beruht. Für diese Spezialisten sollte eine funktionale, hochflexible und technisch optimal ausgerüstete Forschungsstätte entstehen.
Der im Herzen des bestehenden Campus im Stadtzentrum von Toronto an einer belebten Durchgangsstraße zwischen Kings College Circus und Queens Park gelegene Neubau rückt die Universität wieder mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Sowohl das äußere Erscheinungsbild des CCBR als auch das neu entstehende Arbeitsumfeld spiegeln die Rolle der Universität in der Genforschung und schlagen eine Brücke zwischen dem historischen Campus und den Anforderungen hochtechnisierter Forschung.
Das neue Gebäude ist als gläserne zwölfgeschossige Box geplant, die sich über einem öffentlichen Bereich erhebt. Die Architektursprache dieses öffentlichen Bereichs, in dem Büros, Seminarräume und eine Cafeteria für die Fakultät geplant sind, kontrastiert bewusst mit der Gestaltung der Box. Die sich aus den Gegebenheiten des Geländes ergebenden Zwänge werden zur Schaffung eines neuen öffentlichen Forums der Universität genutzt, wobei die modulierte Landschaft bei der Führung der vorhandenen öffentlichen Durchgangswege eine wichtige Rolle spielt. Unter der Hofbedachung ist ein großzügiges Atrium entstanden. Zwei- bis dreigeschossige Gärten bieten zusätzliche individuelle Arbeitsplätze. Gleichzeitig betonen sie die Struktur der Anlage. Die relativ geringe Geschosstiefe ermöglicht eine maximale Tageslichtnutzung und natürliche Belüftung, sofern diese mit der Arbeit in den Labors vereinbar ist. Die Schichtung der Fassaden sorgt für Sonnen- und Blendschutz und verleiht dem Bau ein markantes Erscheinungsbild.
Bauherr: University of Toronto
Fertigstellung: 2005
Adresse: 150 College Street,
Toronto, ON M5T 1R2, Canada
Der im Herzen des bestehenden Campus im Stadtzentrum von Toronto an einer belebten Durchgangsstraße zwischen Kings College Circus und Queens Park gelegene Neubau rückt die Universität wieder mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Sowohl das äußere Erscheinungsbild des CCBR als auch das neu entstehende Arbeitsumfeld spiegeln die Rolle der Universität in der Genforschung und schlagen eine Brücke zwischen dem historischen Campus und den Anforderungen hochtechnisierter Forschung.
Das neue Gebäude ist als gläserne zwölfgeschossige Box geplant, die sich über einem öffentlichen Bereich erhebt. Die Architektursprache dieses öffentlichen Bereichs, in dem Büros, Seminarräume und eine Cafeteria für die Fakultät geplant sind, kontrastiert bewusst mit der Gestaltung der Box. Die sich aus den Gegebenheiten des Geländes ergebenden Zwänge werden zur Schaffung eines neuen öffentlichen Forums der Universität genutzt, wobei die modulierte Landschaft bei der Führung der vorhandenen öffentlichen Durchgangswege eine wichtige Rolle spielt. Unter der Hofbedachung ist ein großzügiges Atrium entstanden. Zwei- bis dreigeschossige Gärten bieten zusätzliche individuelle Arbeitsplätze. Gleichzeitig betonen sie die Struktur der Anlage. Die relativ geringe Geschosstiefe ermöglicht eine maximale Tageslichtnutzung und natürliche Belüftung, sofern diese mit der Arbeit in den Labors vereinbar ist. Die Schichtung der Fassaden sorgt für Sonnen- und Blendschutz und verleiht dem Bau ein markantes Erscheinungsbild.
Bauherr: University of Toronto
Fertigstellung: 2005
Adresse: 150 College Street,
Toronto, ON M5T 1R2, Canada
Institut für Forst- und Naturforschung (I.B.N.), heute Alterra, Wageningen, Niederlande
Der Wettbewerbsbeitrag für den Neubau des Instituts für Forst- und Naturforschung in Wageningen, Niederlande, war auf konzeptionelle Ideen ausgerichtet, um den künftigen Nutzern die Möglichkeit zu geben, im Planungsprozess noch eigene Vorstellungen zu formulieren.
Bei diesem EU-Pilotprojekt für ökologisches Bauen sollten auch die Planungs- und Entstehungsprozesse analysiert werden.
Das zur Verfügung gestellte Gebäude schien zunächst ungeeignet und unattraktiv: das Erdreich war überdüngt und die Gegend in ein orthogonales Raster von Wegen und Kanälen gezwungen. Ausgehend von den wenigen noch vorhandenen landschaftlich reizvollen Elementen erarbeiteten wir ein Landschaftskonzept, das keine Renaturierung im Sinne von wilder oder pseudonatürlicher Landschaftsgestaltung vorsah, sondern die Möglichkeit für die Natur bot, sich im Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte von selbst neu zu entfalten.
Das Gebaute selbst sollte keine dominierende Rolle spielen. Geplant wurde eine einfache, aber offene Kammstruktur, die das erforderliche Programm aufnimmt. Sie ist so in die Gärten eingefügt, dass diese wie Innenbereiche genutzt werden können. Die so entstandenen Glashäuser oder Atrien sind ein zentrales Element des Klimakonzeptes: sie dienen als Wärmepuffer und Schattenspender, und die Pflanzen verbessern das Mikroklima.
Die Innengärten sind kein Teil der geforderten Programmfläche, haben also keine Funktionen innerhalb des Nutzungsprogramms zu erfüllen. Sie bieten vielfältige, nicht definierte oder zweckbestimmte Orte und schaffen so Freiräume für die Mitarbeiter.
Bauherr: Rijksgebouwdienst Direktie Oost
Fertigstellung: 1998
Adresse:
Droevendaals Steeg 3, 6708 Wageningen, NL
Architekten: Behnisch & Behnisch
Bei diesem EU-Pilotprojekt für ökologisches Bauen sollten auch die Planungs- und Entstehungsprozesse analysiert werden.
Das zur Verfügung gestellte Gebäude schien zunächst ungeeignet und unattraktiv: das Erdreich war überdüngt und die Gegend in ein orthogonales Raster von Wegen und Kanälen gezwungen. Ausgehend von den wenigen noch vorhandenen landschaftlich reizvollen Elementen erarbeiteten wir ein Landschaftskonzept, das keine Renaturierung im Sinne von wilder oder pseudonatürlicher Landschaftsgestaltung vorsah, sondern die Möglichkeit für die Natur bot, sich im Laufe der kommenden Jahre und Jahrzehnte von selbst neu zu entfalten.
Das Gebaute selbst sollte keine dominierende Rolle spielen. Geplant wurde eine einfache, aber offene Kammstruktur, die das erforderliche Programm aufnimmt. Sie ist so in die Gärten eingefügt, dass diese wie Innenbereiche genutzt werden können. Die so entstandenen Glashäuser oder Atrien sind ein zentrales Element des Klimakonzeptes: sie dienen als Wärmepuffer und Schattenspender, und die Pflanzen verbessern das Mikroklima.
Die Innengärten sind kein Teil der geforderten Programmfläche, haben also keine Funktionen innerhalb des Nutzungsprogramms zu erfüllen. Sie bieten vielfältige, nicht definierte oder zweckbestimmte Orte und schaffen so Freiräume für die Mitarbeiter.
Bauherr: Rijksgebouwdienst Direktie Oost
Fertigstellung: 1998
Adresse:
Droevendaals Steeg 3, 6708 Wageningen, NL
Architekten: Behnisch & Behnisch
Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See
Aufgabe des Museums der Phantasie ist es, alle Exponate der Sammlung Buchheim der Öffentlichkeit unter einem Dach zugänglich zu machen. Neben vielen bedeutenden Werken des Expressionismus umfasst die Sammlung Volkskunst aus Afrika und anderen Kontinenten, sowie allerlei „Kuriositäten“.
Die verschiedenen Ausstellungsbereiche sind an einer Art Rückgrat angeordnet und entwickeln sich frei entsprechend ihren Aufgaben. Die Anlage ist fein gegliedert, der überwiegende Teil liegt flach in der Landschaft und die beiden mehrgeschossigen Bereiche ragen kaum über die hohen Baumwipfel hinaus.
Von fast jedem Innenraum bieten sich Ausblicke auf den Starnberger See, den Park, die Berge, die scheinbar in die Gesamtausstellung einfließen und so einen Rahmen für die Exponate bilden. Ein Steg, der in den See hineinführt, verstärkt die Verbindung mit der Landschaft.
Die Übergänge von einem Teil des Museums zum anderen – z.B. von der Gemälde- und Grafiksammlung zum Raritätenteil – sind fließend. Man kann kurze und längere Rundgänge wählen oder sich frei durch das Museum bewegen.
Das Materielle ist zurückhaltend, Licht, Raumbeziehungen, Bäume, der See, individuelle Situationen für Exponate und Besucher stehen im Vordergrund.
Sicher gibt es grundsätzlich verschiedene Ansätze, sich der Entwicklung eines Museumsbaus zu nähern. Letztendlich hängt dies von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Art der Aufgabe, den Exponaten, der Umgebung und vielem mehr. In der Vergangenheit wurden herausragende Museumsbauten geschaffen, die, formal sehr eigenständig, allein durch ihre Architektur zur Attraktion wurden. Das Museum der Phantasie sollte eher sorgfältig aus seinem Inhalt heraus und aus seiner Beziehung zum Ort entwickelt werden. Statt eines Repräsentationstempels sollte ein Museum entstehen, in dem Volkskunst, hohe Kunst und vielerlei Raritäten gleichberechtigt nebeneinander stehen können, eingebettet in die wunderbare Landschaft und verwoben mit ihr.
Bauherr: Freistaat Bayern
Fertigstellung: 2001
Adresse:
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried
Behnisch Architekten
Die verschiedenen Ausstellungsbereiche sind an einer Art Rückgrat angeordnet und entwickeln sich frei entsprechend ihren Aufgaben. Die Anlage ist fein gegliedert, der überwiegende Teil liegt flach in der Landschaft und die beiden mehrgeschossigen Bereiche ragen kaum über die hohen Baumwipfel hinaus.
Von fast jedem Innenraum bieten sich Ausblicke auf den Starnberger See, den Park, die Berge, die scheinbar in die Gesamtausstellung einfließen und so einen Rahmen für die Exponate bilden. Ein Steg, der in den See hineinführt, verstärkt die Verbindung mit der Landschaft.
Die Übergänge von einem Teil des Museums zum anderen – z.B. von der Gemälde- und Grafiksammlung zum Raritätenteil – sind fließend. Man kann kurze und längere Rundgänge wählen oder sich frei durch das Museum bewegen.
Das Materielle ist zurückhaltend, Licht, Raumbeziehungen, Bäume, der See, individuelle Situationen für Exponate und Besucher stehen im Vordergrund.
Sicher gibt es grundsätzlich verschiedene Ansätze, sich der Entwicklung eines Museumsbaus zu nähern. Letztendlich hängt dies von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Art der Aufgabe, den Exponaten, der Umgebung und vielem mehr. In der Vergangenheit wurden herausragende Museumsbauten geschaffen, die, formal sehr eigenständig, allein durch ihre Architektur zur Attraktion wurden. Das Museum der Phantasie sollte eher sorgfältig aus seinem Inhalt heraus und aus seiner Beziehung zum Ort entwickelt werden. Statt eines Repräsentationstempels sollte ein Museum entstehen, in dem Volkskunst, hohe Kunst und vielerlei Raritäten gleichberechtigt nebeneinander stehen können, eingebettet in die wunderbare Landschaft und verwoben mit ihr.
Bauherr: Freistaat Bayern
Fertigstellung: 2001
Adresse:
Am Hirschgarten 1
82347 Bernried
Behnisch Architekten
Norddeutsche Landesbank, Neubau am Friedrichswall, Hannover
Das Gebäude belegt einen ganzen Stadtblock zwischen dem alten Stadtkern Hannovers und Wohngebieten aus dem 19. Jahrhundert. Mit 4 bis 7 Geschossen entspricht die Blockrandbebauung mit den nur wenige Meter tiefen Büros entlang der hier vorbeiführenden Straße den Vorgaben der Stadtplanung und den jeweils angrenzenden Situationen. Im Inneren des Blockrands befindet sich, vom Straßenlärm geschützt, das Herz der Anlage: ein großer öffentlicher Innenhof, der von reflektierenden Wasserflächen, Kunstgegenständen, Wegen, Terrassen und bepflanzten Dachgärten belebt wird. Die Eingangshalle, Ausstellungsbereiche, Läden und öffentliche Restaurants öffnen sich zum Hof hin und schaffen Verbindungen zur umgebenden Stadt. Das Gebäude trägt so zur Belebung des Viertels bei.
Die über eine großzügige Treppe und mehrere Fahrstühle von der mehrgeschossigen Eingangshalle aus erreichbaren Verwaltungsbereiche beginnen im ersten Stock. Verglaste Stege, die im Sommer geöffnet werden können, verbinden die einzelnen Gebäudeteile.
Das Hochhaus mit Konferenzbereichen, Lounges, Restaurants und Vorstandsbüros entwickelt sich aus dem Blockrandinneren heraus zu einer Höhe von fast 80m. Es bezieht sich eher auf die historische Altstadtstruktur als auf das orthogonale Raster der nach dem Krieg wieder aufgebauten Umgebung. Die Hochhausspitze ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die die Geometrie des oberen Gebäudeteils zu einem materiell weniger bestimmten Abschluss führt.
Die Aufteilung des ca. 80.000 m² großen Gebäudes in einzelne, aufeinander bezogene Elemente schafft Arbeitsbereiche mit menschlichen Dimensionen für die 1.500 Mitarbeiter des Neubaus.
Durch die Ausnutzung natürlicher Ressourcen wie Sonne, Wind, Außenluft und Erdreichkühle konnte bei der Nord/LB auf Klimaanlagen weitgehend verzichtet werden.
Bauherr: Norddeutsche Landesbank
Fertigstellung: 2002
Adresse:
Am Friedrichswall 10
30159 Hannover
Behnisch Architekten
Die über eine großzügige Treppe und mehrere Fahrstühle von der mehrgeschossigen Eingangshalle aus erreichbaren Verwaltungsbereiche beginnen im ersten Stock. Verglaste Stege, die im Sommer geöffnet werden können, verbinden die einzelnen Gebäudeteile.
Das Hochhaus mit Konferenzbereichen, Lounges, Restaurants und Vorstandsbüros entwickelt sich aus dem Blockrandinneren heraus zu einer Höhe von fast 80m. Es bezieht sich eher auf die historische Altstadtstruktur als auf das orthogonale Raster der nach dem Krieg wieder aufgebauten Umgebung. Die Hochhausspitze ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die die Geometrie des oberen Gebäudeteils zu einem materiell weniger bestimmten Abschluss führt.
Die Aufteilung des ca. 80.000 m² großen Gebäudes in einzelne, aufeinander bezogene Elemente schafft Arbeitsbereiche mit menschlichen Dimensionen für die 1.500 Mitarbeiter des Neubaus.
Durch die Ausnutzung natürlicher Ressourcen wie Sonne, Wind, Außenluft und Erdreichkühle konnte bei der Nord/LB auf Klimaanlagen weitgehend verzichtet werden.
Bauherr: Norddeutsche Landesbank
Fertigstellung: 2002
Adresse:
Am Friedrichswall 10
30159 Hannover
Behnisch Architekten
Firmenzentrale Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz
Direkt an der Elbe, an prominenter Stelle in Hamburgs Hafencity, liegt die neue Firmenzentrale für Unilever Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie markiert das Ende des Weges aus der Innenstadt zu Hamburgs neuen Attraktionen, dem Kreuzfahrt-Terminal und der Promenade am Strandkai. Das Unileverhaus öffnet sich an diesem besonderen Ort der Stadt und ihren Bürgern.
Zentrales Element und Herz des Entwurfs ist das großzügige, Tageslicht durchflutete Atrium, das den Passanten im Erdgeschoss die Möglichkeit bietet, in einem Shop mit Unilever-Produkten, einem Café und einem Restaurant das Unternehmen besser kennen zu lernen. Das Atrium ist der zentrale Ort der Begegnung und des Austauschs untereinander. Brücken, Rampen und Treppen verbinden wie in einer Stadt zentrale Plätze. Hier kann man sich treffen, besprechen und durch ein anderes Umfeld inspirieren lassen. Ein lebendiges und kommunikatives Miteinander entsteht und fördert so auch bei den Mitarbeitern des Hauses das Gefühl, zusammen zu gehören. Nicht mehr die einzelne Abteilung ist der Arbeitsplatz. Das Haus selbst stärkt die Identität des Unternehmens.
Das Unileverhaus folgt den Grundsätzen einer ganzheitlichen, nachhaltigen Architektur. Nicht nur der Einsatz neuer Ressourcen schonender Technik, sondern auch das grundsätzliche Vermeiden von technischen Lösungen stand im Mittelpunkt aller Überlegungen.
Eine neuartige Folienfassade erlaubt Fensterlüftung auch bei extremen Windlagen. Durch Maßnahmen wie bauteilaktivierte Decken erreicht das Gebäude einen Primärenergieverbrauch von unter 100 Kwh/a qm. Sowohl für die Grundbeleuchtung des Hauses, als auch für die Beleuchtung der Arbeitsplätze kommt ein neu entwickeltes SMD-LED-System zum Einsatz, das im Stromverbrauch bis zu siebzig Prozent effektiver als handelsübliche Halogen- oder Metalldampflampen ist. Zur Eröffnung im September 2009 hat das Gebäude das neu eingeführte Umweltzertifikat der Hafencity Hamburg in Gold erhalten.
Bauherr: HOCHTIEF Projektentwicklung
Nutzer: Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz
Architekt: Behnisch Architekten
Fertigstellung: 2009
Zentrales Element und Herz des Entwurfs ist das großzügige, Tageslicht durchflutete Atrium, das den Passanten im Erdgeschoss die Möglichkeit bietet, in einem Shop mit Unilever-Produkten, einem Café und einem Restaurant das Unternehmen besser kennen zu lernen. Das Atrium ist der zentrale Ort der Begegnung und des Austauschs untereinander. Brücken, Rampen und Treppen verbinden wie in einer Stadt zentrale Plätze. Hier kann man sich treffen, besprechen und durch ein anderes Umfeld inspirieren lassen. Ein lebendiges und kommunikatives Miteinander entsteht und fördert so auch bei den Mitarbeitern des Hauses das Gefühl, zusammen zu gehören. Nicht mehr die einzelne Abteilung ist der Arbeitsplatz. Das Haus selbst stärkt die Identität des Unternehmens.
Das Unileverhaus folgt den Grundsätzen einer ganzheitlichen, nachhaltigen Architektur. Nicht nur der Einsatz neuer Ressourcen schonender Technik, sondern auch das grundsätzliche Vermeiden von technischen Lösungen stand im Mittelpunkt aller Überlegungen.
Eine neuartige Folienfassade erlaubt Fensterlüftung auch bei extremen Windlagen. Durch Maßnahmen wie bauteilaktivierte Decken erreicht das Gebäude einen Primärenergieverbrauch von unter 100 Kwh/a qm. Sowohl für die Grundbeleuchtung des Hauses, als auch für die Beleuchtung der Arbeitsplätze kommt ein neu entwickeltes SMD-LED-System zum Einsatz, das im Stromverbrauch bis zu siebzig Prozent effektiver als handelsübliche Halogen- oder Metalldampflampen ist. Zur Eröffnung im September 2009 hat das Gebäude das neu eingeführte Umweltzertifikat der Hafencity Hamburg in Gold erhalten.
Bauherr: HOCHTIEF Projektentwicklung
Nutzer: Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz
Architekt: Behnisch Architekten
Fertigstellung: 2009

