Barkow Leibinger Architekten
Schillerstr. 94
D-10625 Berlin
T 030/315712-0
F 030/315712-29
Info@BarkowLeibinger.com
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Schulungszentrum Neukirch
Mit dem Umbau einer ehemaligen Remise zu einem Schulungszentrum mit Betriebsrestaurant ist der seit 1993 schrittweise realisierte Masterplan der Neuorganisation des Geländes einer Werkzeugmaschinenfabrik in neukirch / Sachsen vollendet.
Unter einer Haut aus anthrazitgrauen Zinkblech-Schindeln fügen sich drei bauteile zu einer neuen Einheit zusammen: die um 1900 errichtete Remise, ein Anbau aus den achtziger Jahren sowie ein 30 Meter langer Neubauteil, der den Bestand in seiner Länsachse nun auf insgesamt 115 Meter erweitert. Die Linearität des Baus wird durch die einheitliche Behandlung von Fassaden und Dach zusätzlich betont. Sowohl die Verwendung von Schindeln also auch die stark ausgeprägte Rahmung der Holzfenster sind aus örtlichen Bautraditionen abgeleitet.
Das Obergeschoss unter dem steilen, 45 Grad geneigten Dach nehmen ein großer Seminarraum und das Restaurant für 120 Mitarbeiter ein. Die Untersicht des Daches prägen großformatige Holzfertigteilelemente, die auf einer Stahlkonstruktion aufliegen. Für die Küche und weitere Nebenräume wurden eigene kleine "Häuser" in den Raum eingestellt. Im Bereich des Speiseraums sind zwei umlaufend verglaste Terrassen in das Dach eingeschnitten.
Programm
Seminarraum, Werkstätten, Lagerräume, Ausstellungsbereich, Betriebsrestaurant
Bauherr
TRUMPF Sachsen GmbH
Ort
Neukirch/Lausitz
Grösse
2.350 qm
Bauzeit
2003-2005
Unter einer Haut aus anthrazitgrauen Zinkblech-Schindeln fügen sich drei bauteile zu einer neuen Einheit zusammen: die um 1900 errichtete Remise, ein Anbau aus den achtziger Jahren sowie ein 30 Meter langer Neubauteil, der den Bestand in seiner Länsachse nun auf insgesamt 115 Meter erweitert. Die Linearität des Baus wird durch die einheitliche Behandlung von Fassaden und Dach zusätzlich betont. Sowohl die Verwendung von Schindeln also auch die stark ausgeprägte Rahmung der Holzfenster sind aus örtlichen Bautraditionen abgeleitet.
Das Obergeschoss unter dem steilen, 45 Grad geneigten Dach nehmen ein großer Seminarraum und das Restaurant für 120 Mitarbeiter ein. Die Untersicht des Daches prägen großformatige Holzfertigteilelemente, die auf einer Stahlkonstruktion aufliegen. Für die Küche und weitere Nebenräume wurden eigene kleine "Häuser" in den Raum eingestellt. Im Bereich des Speiseraums sind zwei umlaufend verglaste Terrassen in das Dach eingeschnitten.
Programm
Seminarraum, Werkstätten, Lagerräume, Ausstellungsbereich, Betriebsrestaurant
Bauherr
TRUMPF Sachsen GmbH
Ort
Neukirch/Lausitz
Grösse
2.350 qm
Bauzeit
2003-2005
Site Master Plan Bayer Schering Pharma
Die Bayer Schering Pharma AG plant, den Standort im Bezirk Berlin Mitte/Wedding in wesentlichen Teilen neu zu gestalten. Der im März 2010 beschlossene Site Master Plan sieht die Entwicklung des Berliner Standorts zu einem attraktiven „PharmaCampus“ vor, der die Funktionen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung auf neue Weise vereinen soll. Dabei werden die städtebaulichen Entwicklungen im unmittelbaren Umfeld – insbesondere der auf der gegenüberliegenden Seite des Nordhafens gelegenen Heidestraße – aufgenommen.
Der Site Master Plan ist die Planungsgrundlage für alle künftigen baulichen Aktivitäten auf dem rund 18 Hektar großen Areal des Berliner Werkgeländes. Die Entwicklung zum „PharmaCampus“ erfolgt langfristig in mehreren aufeinander folgenden Planungsphasen. Initialzündung für die erste Phase ist die getroffene Entscheidung für ein neues Hauptgebäude und die Öffnung des Standortes hin zum Nordhafen. Der künftige Sitz der Verwaltung soll dort zusammen mit einem Mitarbeiter-Restaurant und einem Konferenzzentrum ein Gebäudeensemble bilden.
Insgesamt folgt der Site Master Plan dem Leitbild eines hochvernetzten unddurchgrünten Campus, der Kommunikation und Begegnung fördert. Ein Gleichgewicht aus Bau- und Landschaftsfeldern schafft die Voraussetzungen für beste Arbeitsbedingungen in den Gebäuden und hohe Aufenthaltsqualität in den umgebenden Freiräumen. Der Masterplan trifft Festlegungen zum städtebaulichen Ordnungsprinzip sowie zu den Themen Verkehrsführung, Infrastruktur und Werksicherheit. Darüber hinaus legt er einige zentrale Bauregeln fest. Prinzipiell lässt er dabei ausreichend Spielraum, um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Er ist ein ebenso robustes wie flexibles Planungswerkzeug zur langfristigen Ordnung und Ausrichtung des Standorts.
Der Site Master Plan ist die Planungsgrundlage für alle künftigen baulichen Aktivitäten auf dem rund 18 Hektar großen Areal des Berliner Werkgeländes. Die Entwicklung zum „PharmaCampus“ erfolgt langfristig in mehreren aufeinander folgenden Planungsphasen. Initialzündung für die erste Phase ist die getroffene Entscheidung für ein neues Hauptgebäude und die Öffnung des Standortes hin zum Nordhafen. Der künftige Sitz der Verwaltung soll dort zusammen mit einem Mitarbeiter-Restaurant und einem Konferenzzentrum ein Gebäudeensemble bilden.
Insgesamt folgt der Site Master Plan dem Leitbild eines hochvernetzten unddurchgrünten Campus, der Kommunikation und Begegnung fördert. Ein Gleichgewicht aus Bau- und Landschaftsfeldern schafft die Voraussetzungen für beste Arbeitsbedingungen in den Gebäuden und hohe Aufenthaltsqualität in den umgebenden Freiräumen. Der Masterplan trifft Festlegungen zum städtebaulichen Ordnungsprinzip sowie zu den Themen Verkehrsführung, Infrastruktur und Werksicherheit. Darüber hinaus legt er einige zentrale Bauregeln fest. Prinzipiell lässt er dabei ausreichend Spielraum, um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Er ist ein ebenso robustes wie flexibles Planungswerkzeug zur langfristigen Ordnung und Ausrichtung des Standorts.
Aufgabe
Langfristige Planungsvorgaben für Büro-, Labor- sowie Forschungs- und Entwicklungsbereiche
Bauherr
Bayer Schering Pharma AG, Berlin
Ort
Berlin
Größe
ca. 18 ha
Planung
April 2009 – März 2010
Mitarbeiter
Martina Bauer, Cynthia Grieshofer, Mathias Gussmann, Jakob Kartenbeck, Morihide Seki, Katrin Voermanek
Freiraum
Büro Kiefer
Nachhaltigkeit | Energie
Happold Ingenieurbüro
Verkehr
Ingenieurbüro Vössing
Langfristige Planungsvorgaben für Büro-, Labor- sowie Forschungs- und Entwicklungsbereiche
Bauherr
Bayer Schering Pharma AG, Berlin
Ort
Berlin
Größe
ca. 18 ha
Planung
April 2009 – März 2010
Mitarbeiter
Martina Bauer, Cynthia Grieshofer, Mathias Gussmann, Jakob Kartenbeck, Morihide Seki, Katrin Voermanek
Freiraum
Büro Kiefer
Nachhaltigkeit | Energie
Happold Ingenieurbüro
Verkehr
Ingenieurbüro Vössing
Laserapplikations- und Entwicklungszentrum, Ditzingen
Am Standort Ditzingen entstand für das Technologieunternehmen TRUMPF als Erweiterung der Laserfabrik ein neues Entwicklungszentrum für Werkzeugmaschinen. Auf Grundlage eines langfristig angelegten Masterplans erstrecken sich die neuen Applikations- und Entwicklungsbereiche entlang einer zentralen Achse und führen die Geometrie der bestehenden Hallengebäude fort.
Der Grundtypus der Hallen der Laserfabrik basiert auf einer einfachen Stahlkonstruktion, bei der das Wechselspiel gefalteter Dachflächen und die hierdurch entstehenden Öffnungen zur Belichtung der darunter liegenden Produktionsflächen genutzt werden. Die Erweiterungsbauten führen diese Systematik fort und integrieren dabei zwei unterschiedliche, im Industriebau üblicherweise getrennte Nutzungen unter einem Dach: Produktion und Verwaltung.
Prinzipiell kommen bei den Bürobereiche die gleichen konstruktiven Mittel zur Anwendung wie bei den Produktionsgebäuden: Sie erhalten identische Stützweiten und werden aus Betonfertigteilen errichtet. Die Atmosphäre eines Verwaltungsgebäudes entsteht aus der Detaillierung und feineren Ausbaumaterialien.
Der Grundtypus der Hallen der Laserfabrik basiert auf einer einfachen Stahlkonstruktion, bei der das Wechselspiel gefalteter Dachflächen und die hierdurch entstehenden Öffnungen zur Belichtung der darunter liegenden Produktionsflächen genutzt werden. Die Erweiterungsbauten führen diese Systematik fort und integrieren dabei zwei unterschiedliche, im Industriebau üblicherweise getrennte Nutzungen unter einem Dach: Produktion und Verwaltung.
Prinzipiell kommen bei den Bürobereiche die gleichen konstruktiven Mittel zur Anwendung wie bei den Produktionsgebäuden: Sie erhalten identische Stützweiten und werden aus Betonfertigteilen errichtet. Die Atmosphäre eines Verwaltungsgebäudes entsteht aus der Detaillierung und feineren Ausbaumaterialien.
Bauherr
TRUMPF Immobilien GmbH + Co. KG
Ort
Ditzingen
Größe
32.000 qm
Planungsbeginn
September 2006
Baubeginn
August 2007
Fertigstellung
Sommer 2009
Architekt
Barkow Leibinger Architekten
Frank Barkow, Regine Leibinger
Mitarbeiter Entwurf
Heiko Krech [Projektleitung Entwurf]
Martina Bauer, Michael Bölling, Markus Bonauer, Klaus Reintjes, Hartmut Kortner, Phillip Raum, Christina Möller, Henrik Schulte, Steffen Sperle, Anika Arndt, Simon Mildner, Jens Wessel, Aki Nagasaki, Shu Inoue
Mitarbeiter Ausführung
Heiko Krech [Projektleitung Ausführungsplanung]
Hartmut Kortner, Jörg Wich, Phillip Raum, Christina Möller, Steffen Sperle, Henrik Schulte, Tobias Wenz, Dagmar Pelger, Stefan Felber, Jakob Kartenbeck, Felix Hoepner, Fabian Pfeifer, Paulo de Araujo
Bauleitung | Ausschreibung | Objektüberwachung
Kappes ipg GmbH, Stuttgart
Projektsteuerung
TRUMPF Immobilien GmbH + Co. KG
Tragwerksplanung
Boll und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart
Haustechnik
Planungsgruppe M+M, Böblingen
Objektüberwachung Haustechnik
Ingenieurbüro Jürgensen und Baumgartner, Pliezhausen
Elektroplanung
Müller & Bleher, Filderstadt
Landschaftsarchitektur
Stötzer & Neher, Sindelfingen
Fassadenberatung
Arup, Berlin
TRUMPF Immobilien GmbH + Co. KG
Ort
Ditzingen
Größe
32.000 qm
Planungsbeginn
September 2006
Baubeginn
August 2007
Fertigstellung
Sommer 2009
Architekt
Barkow Leibinger Architekten
Frank Barkow, Regine Leibinger
Mitarbeiter Entwurf
Heiko Krech [Projektleitung Entwurf]
Martina Bauer, Michael Bölling, Markus Bonauer, Klaus Reintjes, Hartmut Kortner, Phillip Raum, Christina Möller, Henrik Schulte, Steffen Sperle, Anika Arndt, Simon Mildner, Jens Wessel, Aki Nagasaki, Shu Inoue
Mitarbeiter Ausführung
Heiko Krech [Projektleitung Ausführungsplanung]
Hartmut Kortner, Jörg Wich, Phillip Raum, Christina Möller, Steffen Sperle, Henrik Schulte, Tobias Wenz, Dagmar Pelger, Stefan Felber, Jakob Kartenbeck, Felix Hoepner, Fabian Pfeifer, Paulo de Araujo
Bauleitung | Ausschreibung | Objektüberwachung
Kappes ipg GmbH, Stuttgart
Projektsteuerung
TRUMPF Immobilien GmbH + Co. KG
Tragwerksplanung
Boll und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart
Haustechnik
Planungsgruppe M+M, Böblingen
Objektüberwachung Haustechnik
Ingenieurbüro Jürgensen und Baumgartner, Pliezhausen
Elektroplanung
Müller & Bleher, Filderstadt
Landschaftsarchitektur
Stötzer & Neher, Sindelfingen
Fassadenberatung
Arup, Berlin
Produktions- und Verwaltungsgebäude Baar
Das sich teleskopartig aus dem Hang schiebende Produktions- und Verwaltungsgebäude wurde als Erweiterung einer Maschinenfabrik im Schweizer Kanton Zug errichtet. Die vorgehängte, durch die Faltung räumlich wirkende Fassade nimmt mit ihrem Fachwerksystem Bezug auf die traditionelle Bauweise der Umgebung.
Die stählerne Rahmenkonstruktion der Produktionshalle ist mit Kupferpaneelen ausgefacht oder verglast. In die leichte Aluminiumrahmenkonstruktion des Verwaltungsgebäudes sind wechselweise transparente und transluzente Flächen eingesetzt. Zwischen den Scheiben der Isolierverglasung liegt ein als Prototyp entwickelter Aluminiumwabenkern, der das einfallende Licht filtert und in die Tiefe der Büroräume leitet.
Programm
Produktionshalle, Konferenzräume, Vorführ- und kundenzentrum, Verwaltung
Bauherr
TRUMPF GmbH & Co
Ort
Baar, Schweiz
Grösse
7.800 qm
Bauzeit
2000-2001
Die stählerne Rahmenkonstruktion der Produktionshalle ist mit Kupferpaneelen ausgefacht oder verglast. In die leichte Aluminiumrahmenkonstruktion des Verwaltungsgebäudes sind wechselweise transparente und transluzente Flächen eingesetzt. Zwischen den Scheiben der Isolierverglasung liegt ein als Prototyp entwickelter Aluminiumwabenkern, der das einfallende Licht filtert und in die Tiefe der Büroräume leitet.
Programm
Produktionshalle, Konferenzräume, Vorführ- und kundenzentrum, Verwaltung
Bauherr
TRUMPF GmbH & Co
Ort
Baar, Schweiz
Grösse
7.800 qm
Bauzeit
2000-2001
Bürogebäude mit Lehrwerkstätten, Hettingen
Der knapp 1.500 qm große Anbau erweitert das bestehende Trumpf-Werk in Hettingen, einer kleinen Stadt auf der Schwäbischen Alb südlich von Stuttgart. Gelegen ist die Werkzeugmaschinenfabrik in einem malerischen Tal am Fluss Lauchert, umgeben von dichtem Wald und schroffen Felsvorsprüngen. Der Erweiterungsbau komplettiert den Bestand und bildet nach Norden einen baulichen Abschluss für das Werk und den gesamten Ort – dort beginnt ein Naturschutzgebiet, das keine weiteren Baumaßnahmen zulässt.
Der zweigeschossige Neubau nimmt im Erdgeschoss Lehrwerkstätten und im Obergeschoss Büroräume auf. Die Stahlkonstruktion ist an den Ecken zusätzlich ausgesteift, wodurch weite Auskragungen möglich werden, unter denen die anliefernden LKWs vorfahren können. Die Auskragungen reichen teilweise über den Fluss, dessen Oberfläche Lichtreflexe und Bewegungen auf die Glas-Aluminium-Fassade projiziert.
Der zweigeschossige Neubau nimmt im Erdgeschoss Lehrwerkstätten und im Obergeschoss Büroräume auf. Die Stahlkonstruktion ist an den Ecken zusätzlich ausgesteift, wodurch weite Auskragungen möglich werden, unter denen die anliefernden LKWs vorfahren können. Die Auskragungen reichen teilweise über den Fluss, dessen Oberfläche Lichtreflexe und Bewegungen auf die Glas-Aluminium-Fassade projiziert.
Programm
Offices, Workshop
Bauherr
TRUMPF GmbH & Co. KG
Ort
Hettingen
Größe
1,570 sqm
Planung
08 | 2007
Bauzeit
03 | 2003 – 07 | 2009
Team (Entwurf)
Klaus Reintjes (Projektleiter)
Team (Ausführung)
Wiebke Lemme (Projektleiter), Michael Johl, Ruwen Rimpau
Bauleitung
Kerler | Projekt + Konstruktion, Sigmaringen
Tragwerksplanung
IB Breinlinger, Tuttlingen
Haustechnik
Rentschler & Riedesser Ingenieurschaft mbH, Filderstadt
Offices, Workshop
Bauherr
TRUMPF GmbH & Co. KG
Ort
Hettingen
Größe
1,570 sqm
Planung
08 | 2007
Bauzeit
03 | 2003 – 07 | 2009
Team (Entwurf)
Klaus Reintjes (Projektleiter)
Team (Ausführung)
Wiebke Lemme (Projektleiter), Michael Johl, Ruwen Rimpau
Bauleitung
Kerler | Projekt + Konstruktion, Sigmaringen
Tragwerksplanung
IB Breinlinger, Tuttlingen
Haustechnik
Rentschler & Riedesser Ingenieurschaft mbH, Filderstadt
Umbau Wohn- und Geschäftshaus, Berlin
Das Haus Oranienburger Straße 18, die so genannte ‚Therbusch’sche Ressource’, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Clubhaus mit Saalbau errichtet. Es steht unmittelbar gegenüber des Monbijou-Parks mit Blick auf die Museumsinsel und ist Teil eines unter Ensembleschutz stehenden Baublocks. Nach grundlegenden Sanierungs- und Umbauarbeiten wird ein Großteil der Fläche heute von der Galerie Sprüth Magers genutzt: Ausstellungs- und Archivräume im Gartenhaus, Büro- und Besprechungsräume im 1. OG des Vorderhauses. Herzstück des gesamten Gebäudes und der Galerie ist der sieben Meter hohe, in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellte Ballsaal, in dem bereits Ausstellungen mit Werken von Cindy Sherman, Peter Fischli / David Weiss oder Andreas Gursky zu sehen waren. Zwei flankierende, kleinere Ausstellungsräume sind über eine neue skulpturale Stahltreppe miteinander verbunden.
Der Eingang ist nach historischem Vorbild seitlich gelegen und führt direkt zum Ballsaal und dem rückwärtigen Garten. Im Vorderhaus nimmt ein DVD-Shop‚ in dem Künstlerfilme und Filme über Kunst angeboten werden, das Erdgeschoss mit seinen großen Schaufenstern ein. Die übrigen Obergeschosse sind vermietet und werden als Büroflächen genutzt. Unter Beibehaltung der historischen Kubatur nimmt das Dachgeschoss des Vorderhauses heute zwei Geschossebenen auf.
Der Eingang ist nach historischem Vorbild seitlich gelegen und führt direkt zum Ballsaal und dem rückwärtigen Garten. Im Vorderhaus nimmt ein DVD-Shop‚ in dem Künstlerfilme und Filme über Kunst angeboten werden, das Erdgeschoss mit seinen großen Schaufenstern ein. Die übrigen Obergeschosse sind vermietet und werden als Büroflächen genutzt. Unter Beibehaltung der historischen Kubatur nimmt das Dachgeschoss des Vorderhauses heute zwei Geschossebenen auf.
Programm
Galerien, Einzelhandel, Büros
Bauherr
privat
Ort
Berlin
Größe
3.000 qm
Fertigstellung
2009
Mitarbeiter Entwurf
Elli Sparmann (Projektleitung)
Mitarbeiter Ausführung
Michael Schmid (Projektleitung), Stephan Egert, Corinne Lehner, Fabian Koch
Statik
HHT Hörnicke Hock Thieroff, Berlin
Haustechnik
PHA Michael Scharff, Breuna
Bauleitung
Kobusch & Sedeno Architekten, Berlin
Landschaftsarchitektur
Inesterni, Berlin
Galerien, Einzelhandel, Büros
Bauherr
privat
Ort
Berlin
Größe
3.000 qm
Fertigstellung
2009
Mitarbeiter Entwurf
Elli Sparmann (Projektleitung)
Mitarbeiter Ausführung
Michael Schmid (Projektleitung), Stephan Egert, Corinne Lehner, Fabian Koch
Statik
HHT Hörnicke Hock Thieroff, Berlin
Haustechnik
PHA Michael Scharff, Breuna
Bauleitung
Kobusch & Sedeno Architekten, Berlin
Landschaftsarchitektur
Inesterni, Berlin
Marrakesch Biennale
Marrakesch ist geprägt durch eine ortstypische, unendlich erfindungsreiche und lebendige Handwerkskunst, die ständig zwischen so etwas wie „Ad-hoc-Kitsch“ und etwas sehr Archaischem, Erhabenen oszilliert. Die verschiedenen Handwerkstechniken sind leicht verfügbar, und so entschieden wir uns, sie zum Ausgangspunkt für unseren Beitrag zur Biennale zu machen. Die Frage, die wir uns gestellt haben, war welche Art von Wissen und Fertigkeiten wir dorthin mitbringen könnten, um sie mit den vor Ort vorgefundenen Techniken in Kontakt zu bringen und mit diesen zu verbinden. Welche Effekte können wir dadurch erzeugen, dass wir geometrische Formen, die in der marokkanischen Architektur allgegenwärtig sind, unter Verwendung aktueller CAD-Modelling-Software, also mit Programmen wie Grasshopper und Rhino generieren? Und was passiert, wenn wir dann beginnen darüber zu spekulieren, wie diese mit lokalen Fertigungstechniken und Materialien in gebaute Realität übersetzt werden könnten? Auf diese Weise reflektiert die Arbeit sowohl Aspekte, die ortstypisch und vertraut sind, als auch Aspekte, die als universell verstanden werden können. Die Synthese war kein geradliniger Prozess, eher ein Vor und Zurück, ein Hin und Her, Versuch und Irrtum beim Austesten verschiedener Prinzipien, die jedoch alle dasselbe Ziel verfolgten.Eine lokale Technik, die uns besonders fasziniert hat, ist das traditionelle marokkanische Weben auf einem Webstuhl aus Holzrahmen – ein Handwerk, bei dem ein Woll- oder Baumwollgarn über einen Webstuhl zu einem Feld (in der Regel farbiger) Linien gespannt wird, um auf diese Weise ein textiles Gewebe zu produzieren. Der Rahmen des Webstuhls ist eine in sich stabile Struktur, in der das Garn so fixiert wird, dass aus der Aneinanderreihung paralleler Linien Flächen entstehen – eine Technik, die wir auf den architektonischen Maßstab übertragen haben. Unser Ziel war dabei allerdings, nicht nur zweidimensionale Flächen, sondern dreidimensionale Volumen zu generieren, die sich innerhalb des Holzrahmenwerks aufspannen.






