Thüringer Holzbaupreis 2011 gewonnen
B19 ARCHITEKTEN gewinnen mit dem Ev.-Luth. Gemeindehaus „Foyer Telemann“ den Thüringer Holzbaupreis 2011. Die Jury unter Vorsitz von Professor Ulf Hestermann (Fachhochschule Erfurt) begründete ihr Votum mit dem „konstruktiv-statischen Konzept, den Einsatz von innovativen Holzbaulösungen und der überzeugenden baulich-gestalterischen Leistungsfähigkeit des Baustoffes Holz bei der Umsetzung einer zeitgemäßen architektonischen Formgebung.“
www.architekten-thueringen.de
Ort der Stille - Aussegnungshalle in Barchfeld
Umbau und Sanierung der Aussegnungshalle Barchfeld
Die Trauerhalle der Gemeinde Barchfeld wurde in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts, unweit des Ortes auf dem zugehörigen Friedhof errichtet. Das Gebäude entspricht in Kubatur und Erscheinungsbild den örtlichen Gegebenheiten dieser Zeit und fügt sich sehr gut in sein Umfeld ein.
Die Sanierungsmassnahmen lassen daher die Außenhaut weitgehend unberührt und konzentrieren sich auf den Innenraum. Neben einer Vergrößerung des Hauptraumes und der Schaffung von zusätzlichen Sitzplätzen(Bestandsmöbel), erschien es uns notwendig dem Andachtsaum ein würdevolles Erscheinungsbild zu geben. Der Altarbereich wird in der Längsachse vergrößert, durch ein einheitliches Materialkonzept zusammengefasst, zum Außenraum hin geöffnet und aufgewertet.
Durch den Mittelgang rückt der Altar ins Zentrum und der Raum bekommt einen angemessenen sakralen Charakter.
Projektart: Sanierung / Umbau
Auftraggeber: Gemeindeverwaltung Barchfeld
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 10/2009
Die Trauerhalle der Gemeinde Barchfeld wurde in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts, unweit des Ortes auf dem zugehörigen Friedhof errichtet. Das Gebäude entspricht in Kubatur und Erscheinungsbild den örtlichen Gegebenheiten dieser Zeit und fügt sich sehr gut in sein Umfeld ein.
Die Sanierungsmassnahmen lassen daher die Außenhaut weitgehend unberührt und konzentrieren sich auf den Innenraum. Neben einer Vergrößerung des Hauptraumes und der Schaffung von zusätzlichen Sitzplätzen(Bestandsmöbel), erschien es uns notwendig dem Andachtsaum ein würdevolles Erscheinungsbild zu geben. Der Altarbereich wird in der Längsachse vergrößert, durch ein einheitliches Materialkonzept zusammengefasst, zum Außenraum hin geöffnet und aufgewertet.
Durch den Mittelgang rückt der Altar ins Zentrum und der Raum bekommt einen angemessenen sakralen Charakter.
Projektart: Sanierung / Umbau
Auftraggeber: Gemeindeverwaltung Barchfeld
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 10/2009
Foyer Telemann
Neubau eines Gemeindehauses auf dem historischen Kirchhof in Wormstedt
Die äußere Gestalt des Hauses ergibt sich aus der Funktion und dem Wunsch das Haus so stark wie möglich mit dem Ort zu verflechten, es wird daher in Material und Kubatur zurückhaltend ausformuliert und behutsam an die Umgebung angepasst. Die Fassade öffnet sich großflächig zum südöstlichen Kirchhof mit der Kirche als Platzkante und schließt sich nach Norden und Westen zur Kirchhofsmauer hin ab. Die großflächige Öffnung der Fassade im Südosten ermöglicht es uns die Kirche immer spürbar im Gemeindehaus zu erleben und den sonnigen Kirchhof in das Haus zu tragen. Veranstaltungen können somit Innen wie Außen stattfinden und von dieser Verzahnung des Gebäudes mit seinem Außenraum profitieren. Das historische Kirchgebäude ist hierdurch im Gemeindehaus und außerhalb stark einbezogen und spürbar.
Auftraggeber: Ev. Luth. Kirchgemeinde Wormstedt
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 08|2010
Die äußere Gestalt des Hauses ergibt sich aus der Funktion und dem Wunsch das Haus so stark wie möglich mit dem Ort zu verflechten, es wird daher in Material und Kubatur zurückhaltend ausformuliert und behutsam an die Umgebung angepasst. Die Fassade öffnet sich großflächig zum südöstlichen Kirchhof mit der Kirche als Platzkante und schließt sich nach Norden und Westen zur Kirchhofsmauer hin ab. Die großflächige Öffnung der Fassade im Südosten ermöglicht es uns die Kirche immer spürbar im Gemeindehaus zu erleben und den sonnigen Kirchhof in das Haus zu tragen. Veranstaltungen können somit Innen wie Außen stattfinden und von dieser Verzahnung des Gebäudes mit seinem Außenraum profitieren. Das historische Kirchgebäude ist hierdurch im Gemeindehaus und außerhalb stark einbezogen und spürbar.
Auftraggeber: Ev. Luth. Kirchgemeinde Wormstedt
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 08|2010
Neubau zum Kleistmuseum
Nichtoffener Realisierungswettbewerb – in Frankfurt (Oder)
AUSZUG PROTOKOLL PREISGERICHT:
Dem barocken Gebäude wird ein Neubau mit völlig eigener Formensprache im Stil der klassischen Moderne zur Seite gestellt. Er streicht die Flächigkeit der neuen Fassade auf der einen Seite und die vertikale Gliederung des barocken Hauses auf der anderen Seite heraus, womit ein starker Kontrast zwischen Alt und Neu provoziert wird. Die notwendige große Baumasse wird geschickt gegliedert, indem die Traufhöhe des barocken Gebäudes aufgenommen wird und dieses sich erst am südlichen Ende zu seiner monumentalen Dreigeschossigkeit erhebt.
Der neue Architekturbaustein überzeugt in erster Linie durch seine hohe Funktionalität. Für die Nutzung als modernes Museum werden hervorragende räumliche Bedingungen geboten. Die Anordnung der Funktionen ist über alle Etagen folgerichtig und überzeugend. Dauer- und Wechselausstellung ziehen sich vom Neubau in den Altbau hinein, besonders der Kleistsalon mit seinem Gartenblick verspricht eine besondere Atmosphäre.
Platzierung: 4.Preis
Projektart: Neubau + Sanierung
Auftraggeber: Stadt Frankfurt (Oder)
Entwurf: 07/2010
AUSZUG PROTOKOLL PREISGERICHT:
Dem barocken Gebäude wird ein Neubau mit völlig eigener Formensprache im Stil der klassischen Moderne zur Seite gestellt. Er streicht die Flächigkeit der neuen Fassade auf der einen Seite und die vertikale Gliederung des barocken Hauses auf der anderen Seite heraus, womit ein starker Kontrast zwischen Alt und Neu provoziert wird. Die notwendige große Baumasse wird geschickt gegliedert, indem die Traufhöhe des barocken Gebäudes aufgenommen wird und dieses sich erst am südlichen Ende zu seiner monumentalen Dreigeschossigkeit erhebt.
Der neue Architekturbaustein überzeugt in erster Linie durch seine hohe Funktionalität. Für die Nutzung als modernes Museum werden hervorragende räumliche Bedingungen geboten. Die Anordnung der Funktionen ist über alle Etagen folgerichtig und überzeugend. Dauer- und Wechselausstellung ziehen sich vom Neubau in den Altbau hinein, besonders der Kleistsalon mit seinem Gartenblick verspricht eine besondere Atmosphäre.
Platzierung: 4.Preis
Projektart: Neubau + Sanierung
Auftraggeber: Stadt Frankfurt (Oder)
Entwurf: 07/2010
Kulturhaus Kanten
EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb in Dänemark
Durch eine klare Formensprache und moderne Materialien fügt sich das geplante Kulturhaus ablesbar und harmonisch als ein Teil des vorhandenen Parks ein und führt die Stadt zum Naturdenkmal. Es sucht den Dialog mit der markanten Umgebung: den Horizontalen des Steinbruchs und der die Anhöhen emporwachsenden Gesteinsschichten der Ruhe und Ausgeglichenheit des Parks.
Die markante aber schlichte Bauform entwickelt sich aus der inneren Funktion und dem Wunsch, den wichtigsten Blickrichtungen jeweils unterschiedliche aber immer interessante Perspektiven zu bieten und als Kulturhaus erkennbar zu sein. Das Gebäude, lokalisiert auf einem städtebaulich herausragenden Grundstück, fügt sich als neues kulturelles Zentrum in das Stadtbild selbstbewusst ein, ohne es zu beherrschen.
Platzierung: 2.Preis
Projektart: Neubau
Auftraggeber: Stadt Fakse (DK)
Entwurf: 01/2006
Durch eine klare Formensprache und moderne Materialien fügt sich das geplante Kulturhaus ablesbar und harmonisch als ein Teil des vorhandenen Parks ein und führt die Stadt zum Naturdenkmal. Es sucht den Dialog mit der markanten Umgebung: den Horizontalen des Steinbruchs und der die Anhöhen emporwachsenden Gesteinsschichten der Ruhe und Ausgeglichenheit des Parks.
Die markante aber schlichte Bauform entwickelt sich aus der inneren Funktion und dem Wunsch, den wichtigsten Blickrichtungen jeweils unterschiedliche aber immer interessante Perspektiven zu bieten und als Kulturhaus erkennbar zu sein. Das Gebäude, lokalisiert auf einem städtebaulich herausragenden Grundstück, fügt sich als neues kulturelles Zentrum in das Stadtbild selbstbewusst ein, ohne es zu beherrschen.
Platzierung: 2.Preis
Projektart: Neubau
Auftraggeber: Stadt Fakse (DK)
Entwurf: 01/2006
Stadtteilzentrum Rostock-Dierkow
Offener Realisierungswettbewerb - in der Hansestadt Rostock
Städtebau: Das Stadtteilzentrum wird als weiterer Baustein in den Bestand integriert und ist bewusst ein moderner, zeitgenössischer Baukörper der somit die Geschichte des Ortes stärker betont und die Entwicklung des Ortes fortschreibt. Prägendes Element ist der großzügige Vorplatz am Haupteingang des Stadtteilzentrums. Der Platz bietet eine weithin sichtbare Akzentuierung des Stadtteil- und Begegnungszentrums, sodass vom Hannes-Meyer-Platz kommend eine direkte Sicht- und Funktionsverbindung entsteht.
Baukörper: Seine sehr klare Struktur bildet eine L-Form aus, deren langer Schenkel sich mit seiner eher geschlossenen Südwest-Fassade in Richtung Gutenbergstraße erstreckt. Im Foyerbereich sowie hofseitig werden die Fassaden durch großzügige Dachüberstände unterbrochen, die als Einschnitte in die geradlinige Gebäudeform ausgebildet sind. Sie fungieren als geschützte Bereiche mit verschiedenartigen Nutzungsmöglichkeiten und lassen, neben ihrer Funktion als Sonnenschutz eine lebendige Verbindung zwischen Innen- und Außenraum entstehen. Die Eingangssituation ist klar als solche erkennbar und lädt ein das Gebäude und seine Angebote zu erkunden.
Platzierung: 1.Preis
Projektart: Neubau
Auftraggeber: Hansestadt Rostock
Entwurf: 11/2010
Städtebau: Das Stadtteilzentrum wird als weiterer Baustein in den Bestand integriert und ist bewusst ein moderner, zeitgenössischer Baukörper der somit die Geschichte des Ortes stärker betont und die Entwicklung des Ortes fortschreibt. Prägendes Element ist der großzügige Vorplatz am Haupteingang des Stadtteilzentrums. Der Platz bietet eine weithin sichtbare Akzentuierung des Stadtteil- und Begegnungszentrums, sodass vom Hannes-Meyer-Platz kommend eine direkte Sicht- und Funktionsverbindung entsteht.
Baukörper: Seine sehr klare Struktur bildet eine L-Form aus, deren langer Schenkel sich mit seiner eher geschlossenen Südwest-Fassade in Richtung Gutenbergstraße erstreckt. Im Foyerbereich sowie hofseitig werden die Fassaden durch großzügige Dachüberstände unterbrochen, die als Einschnitte in die geradlinige Gebäudeform ausgebildet sind. Sie fungieren als geschützte Bereiche mit verschiedenartigen Nutzungsmöglichkeiten und lassen, neben ihrer Funktion als Sonnenschutz eine lebendige Verbindung zwischen Innen- und Außenraum entstehen. Die Eingangssituation ist klar als solche erkennbar und lädt ein das Gebäude und seine Angebote zu erkunden.
Platzierung: 1.Preis
Projektart: Neubau
Auftraggeber: Hansestadt Rostock
Entwurf: 11/2010
Revitalisierung historisches Ensemble Wahlwinkel Ortsteilzentrum, Kirchturm und Festplatz
Das Ortsteilzentrum, ein ehemaliges Sägewerk mit seitlichem Anbau, steht im Zentrum von Wahlwinkel, einem Ortsteil der Stadt Waltershausen, vis à vis zu Kirche und Pfarrhaus, am Fuße des Thüringer Waldes. Durch den Umbau des Gebäudes zu einem Bürgerhaus, die Umgestaltung der Außenanlagen und die Sanierung des Kirchturms im Rahmen dieser Maßnahme, erfährt die Gemeinde eine enorme Aufwertung in der nun räumlich gefassten, historischen Ortsmitte.
Die äußere Gestalt des Hauses, ist zum Teil vorgegeben aus dem Bestand der beiden Gebäudeteile des Bestands und wird behutsam an die Umgebung angepasst. Die Fassade behandelt beide Gebäudeteile gleich, damit die Innere Nutzung auch nach außen getragen werden kann und der Bürgersaal als „ein Haus“ wahrgenommen wird. Die Glasfassade wirkt dabei wie eine Klammer, die beide Gebäudeteile zusammenhält. Die Fassade öffnet sich großflächig zum begrünten Dorfplatz im Osten und schließt sich nach Westen zur Straße hin. Der Innenraum wird dominiert durch die Öffnung des Satteldachs und die im Rahmen der Sanierung freigelegten Fachwerkgebinde. Durch die Mischung von Satteldach und Flachdach, den flächenbetonten Umgang mit den Baukörpern und die moderne Formensprache entstand aus zwei Bestandskörpern ein neues Gebäude, dass sich hervorragend einpasst und die Geschichte des Ortes fortschreibt.
Die denkmalgeschützte Kirchturmhaube wurde mit Schiefer in altdeutscher Deckung neu eingedeckt und die darunterliegenden Holzkonstruktion das Tragwerks schonend saniert. Das Wechselspiel beider Gebäude ist im Ensemble überall spürbar und die prägnante alte Dorfkirche, ist im Bürgersaal durch die Öffnung der Ostfassade, durch alle Jahreszeiten erlebbar.
Projektart: Umbau/Anbau und Sanierung
Auftraggeber: Stadt Waltershausen u. Ev.-Luth. Kirchgemeinde Wahlwinkel
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 11|2010 und 10|2011
Die äußere Gestalt des Hauses, ist zum Teil vorgegeben aus dem Bestand der beiden Gebäudeteile des Bestands und wird behutsam an die Umgebung angepasst. Die Fassade behandelt beide Gebäudeteile gleich, damit die Innere Nutzung auch nach außen getragen werden kann und der Bürgersaal als „ein Haus“ wahrgenommen wird. Die Glasfassade wirkt dabei wie eine Klammer, die beide Gebäudeteile zusammenhält. Die Fassade öffnet sich großflächig zum begrünten Dorfplatz im Osten und schließt sich nach Westen zur Straße hin. Der Innenraum wird dominiert durch die Öffnung des Satteldachs und die im Rahmen der Sanierung freigelegten Fachwerkgebinde. Durch die Mischung von Satteldach und Flachdach, den flächenbetonten Umgang mit den Baukörpern und die moderne Formensprache entstand aus zwei Bestandskörpern ein neues Gebäude, dass sich hervorragend einpasst und die Geschichte des Ortes fortschreibt.
Die denkmalgeschützte Kirchturmhaube wurde mit Schiefer in altdeutscher Deckung neu eingedeckt und die darunterliegenden Holzkonstruktion das Tragwerks schonend saniert. Das Wechselspiel beider Gebäude ist im Ensemble überall spürbar und die prägnante alte Dorfkirche, ist im Bürgersaal durch die Öffnung der Ostfassade, durch alle Jahreszeiten erlebbar.
Projektart: Umbau/Anbau und Sanierung
Auftraggeber: Stadt Waltershausen u. Ev.-Luth. Kirchgemeinde Wahlwinkel
Leistung: LPH 01-09
Fertigstellung: 11|2010 und 10|2011





