Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner
Freundallee 13
D-30173 Hannover
T +49(511)28 88 101
F +49(511)28 88 191
info@bksp.de
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Kirchlicher Informationsdienst
Der Neubau stellt sich als gestaffelte Gebäudefigur dar, die im Süden über 4 Geschosse Büro- und Schulungsräume schichtet und im Norden auf einer Ebene ein Logistik- und Rechenzentrum aufnimmt. Perforiert wird die Kubatur durch zwei parallel verlaufende Einschnitte, die introvertiert als Hallenraum und Gartenraum eigene Identitäten entwickeln. Eingestellt in den Hallenraum ist eine schmale hohe „Servicescheibe“, die umlaufend in wechselnder Porosität mit Holzlamellen bekleidet ist und verschiedene Nutzungen in sich birgt. Dominiert wird sie von dem offenen Schnitt der zentralen Kaskadentreppe. Für die kurze Anbindung zwischen den Büros verbinden Brücken die Galerien der Obergeschosse. Im Übergang zwischen viergeschossiger Büronutzung und eingeschossiger Logistik- und Rechenzentrumsnutzung ist der Gartenraum in den Baukörper eingeschnitten.
Alle geschlossenen Flächen sind mit großformatigen Tonplatten versehen und nehmen damit Bezug auf die prägende Ziegelarchitektur der Südstadt.
Alle geschlossenen Flächen sind mit großformatigen Tonplatten versehen und nehmen damit Bezug auf die prägende Ziegelarchitektur der Südstadt.
Institut für Physik der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
Der neue Campus der Ernst-Moritz-Arndt Universität ist östlich des historischen Stadtkerns von Greifswald gelegen. Bauliche Signifikanz erhält der Campus durch die im Masterplan festgeschriebene Reihung der universitären Einrichtungen entlang der linearen Entwicklungsachse.
Eher lapidar fügt sich der Neubau für Physik als weiterer Baustein in die ru-dimentäre Reihe der bisher entstandenen Institutsbauten ein.
Der Baukörper ist als einfache rechteckige Kubatur entwickelt, die durch zwei das Volumen prägende Leerräume - Halle und Hof - im Innern gegliedert wird.
Sowohl die Halle als auch der Hof dienen der Erschließung des Instituts und sind über eine perforierte Fassade miteinander verbunden. Auf 3 bzw. 4 Ge-schossen sind Labore, Büros, Praktikums- und Seminarräume angeordnet.
Das Zentrum des Instituts bildet der Hörsaal als plastisch geformtes Beton-volumen in der Halle. Über Galerien wird der Hörsaal auf zwei Ebenen erschlossen.
Die nach „außen“ gerichteten Fassaden des Neubaus sind mit gelben und grauen Tontafeln bekleidet. Sie tragen damit den Material- und Farbvorgaben des Masterplans Rechnung. Die Fenster sind horizontale Öffnungen in unterschiedlichen Formaten, die sich entsprechend der Himmelsrichtung über ihre Leibungstiefen differenzieren.
Die nach „innen“ gerichteten Hoffassaden sind durch vertikale Öffnungen und farbige Faserzementtafeln geprägt. Die unterschiedliche Geschossigkeit bei gleicher Traufhöhe wird „innen“ wie „außen“ als subtile Störung erst „auf den zweiten Blick“ erkennbar.
Bauherr: Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
Betrieb für Bau-und Liegenschaften Greifswald
Standort: Felix-Hausdorff-Strasse 6 Greifswald
Fertigstellung: 2004
BGF: 6000 qm
Landesbaupreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2008
Eher lapidar fügt sich der Neubau für Physik als weiterer Baustein in die ru-dimentäre Reihe der bisher entstandenen Institutsbauten ein.
Der Baukörper ist als einfache rechteckige Kubatur entwickelt, die durch zwei das Volumen prägende Leerräume - Halle und Hof - im Innern gegliedert wird.
Sowohl die Halle als auch der Hof dienen der Erschließung des Instituts und sind über eine perforierte Fassade miteinander verbunden. Auf 3 bzw. 4 Ge-schossen sind Labore, Büros, Praktikums- und Seminarräume angeordnet.
Das Zentrum des Instituts bildet der Hörsaal als plastisch geformtes Beton-volumen in der Halle. Über Galerien wird der Hörsaal auf zwei Ebenen erschlossen.
Die nach „außen“ gerichteten Fassaden des Neubaus sind mit gelben und grauen Tontafeln bekleidet. Sie tragen damit den Material- und Farbvorgaben des Masterplans Rechnung. Die Fenster sind horizontale Öffnungen in unterschiedlichen Formaten, die sich entsprechend der Himmelsrichtung über ihre Leibungstiefen differenzieren.
Die nach „innen“ gerichteten Hoffassaden sind durch vertikale Öffnungen und farbige Faserzementtafeln geprägt. Die unterschiedliche Geschossigkeit bei gleicher Traufhöhe wird „innen“ wie „außen“ als subtile Störung erst „auf den zweiten Blick“ erkennbar.
Bauherr: Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
Betrieb für Bau-und Liegenschaften Greifswald
Standort: Felix-Hausdorff-Strasse 6 Greifswald
Fertigstellung: 2004
BGF: 6000 qm
Landesbaupreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2008
VHV Hauptverwaltung Hannover
Der Büroneubau für die VHV-Gruppe ist ein aus drei „Blöcken“ gefügtes Ensemble städtischer Dichte, das den städtebaulichen Übergang bildet von der bereits in den 90er Jahren begonnenen urbanen Entwicklung des Pelikan-Viertels entlang der Günther-Wagner-Allee zur heterogenen Bebauung entlang der westlichen Constantinstraße.
Die Addition der drei „massiven“ Büroblöcke um ein gläsernes Atrium, ermöglicht die Aufnahme des den Straßenraum der Günther-Wagner-Allee prägenden Maßstabs der südlichen Pelikan-Blöcke und die Bildung eines Platzes als räumliches Entree, an dem sich die Orthogonalität des Pelikan-Viertels und die der Constantinstraße verweben.
Das Atrium bildet den zentralen Erschließungsraum des Neubaus, der sich fließend in die stei-nernen „Straßen“ zwischen den „Blöcken“ erweitert. Treppen, Aufzüge und Brücken verbinden die Büroflächen der Obergeschosse miteinander, in denen Einzel- und Gruppenbüros „open-space-„Bereiche ergänzen. Umlaufende „Infrastrukturbänder“ nehmen die abteilungsbezogenen Serviceeinrichtungen (Besprechung, Teeküche, Meeting point, Copy) in linearer Anordnung auf.
Die zentralen Schulungs-, Besprechungs- und Speiseräume werden im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss über ein zweigeschossiges Foyer erschlossen. Zwei Untergeschosse nehmen Mitarbeiterstellplätze, Anlieferungs-, Technik- und Rechenzentrumsflächen auf.
Dem Neubau liegt ein kombiniertes Fassaden- und Energiekonzept zugrunde, bei dem der maßvolle Öffnungsanteil der Bürobaukörper in Kombination mit den hoch wärmedämmenden Fassadenelementen und der 3-fach Verglasung (transparenter Glasanteil ca 45%) den Gesamtenergiebedarf stark absenkt.
Die „Energieerzeugung“ erfolgt über Erdsonden, Wärmepumpen und (ergänzend) Fernwärme. Zum Heizen und Kühlen werden die Betondecken aktiviert und in den Bürobereichen um indivi-duell regelbare Deckenrandstreifen ergänzt. Der Neubau des Bürogebäudes der VHV in Han-nover ist unter den Leitlinien eines Low-Exergie-Gebäudes entwickelt und gebaut worden. So schafft es durch seine Gebäude- und Fassadenkonzeption und Gebäudetechnik eine optimale Ausnutzung natürlicher Energiequellen bei geringsten Verlusten ( Zertifizierung ).
Bauherr: Hannoversche Lebensversicherung AG VHV Gruppe
Standort:VHV Platz 1 Hannover
Fertigstellung: 2009
BGF: 33.400 qm
BDA Preis Niedersachsen 2009
Die Addition der drei „massiven“ Büroblöcke um ein gläsernes Atrium, ermöglicht die Aufnahme des den Straßenraum der Günther-Wagner-Allee prägenden Maßstabs der südlichen Pelikan-Blöcke und die Bildung eines Platzes als räumliches Entree, an dem sich die Orthogonalität des Pelikan-Viertels und die der Constantinstraße verweben.
Das Atrium bildet den zentralen Erschließungsraum des Neubaus, der sich fließend in die stei-nernen „Straßen“ zwischen den „Blöcken“ erweitert. Treppen, Aufzüge und Brücken verbinden die Büroflächen der Obergeschosse miteinander, in denen Einzel- und Gruppenbüros „open-space-„Bereiche ergänzen. Umlaufende „Infrastrukturbänder“ nehmen die abteilungsbezogenen Serviceeinrichtungen (Besprechung, Teeküche, Meeting point, Copy) in linearer Anordnung auf.
Die zentralen Schulungs-, Besprechungs- und Speiseräume werden im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss über ein zweigeschossiges Foyer erschlossen. Zwei Untergeschosse nehmen Mitarbeiterstellplätze, Anlieferungs-, Technik- und Rechenzentrumsflächen auf.
Dem Neubau liegt ein kombiniertes Fassaden- und Energiekonzept zugrunde, bei dem der maßvolle Öffnungsanteil der Bürobaukörper in Kombination mit den hoch wärmedämmenden Fassadenelementen und der 3-fach Verglasung (transparenter Glasanteil ca 45%) den Gesamtenergiebedarf stark absenkt.
Die „Energieerzeugung“ erfolgt über Erdsonden, Wärmepumpen und (ergänzend) Fernwärme. Zum Heizen und Kühlen werden die Betondecken aktiviert und in den Bürobereichen um indivi-duell regelbare Deckenrandstreifen ergänzt. Der Neubau des Bürogebäudes der VHV in Han-nover ist unter den Leitlinien eines Low-Exergie-Gebäudes entwickelt und gebaut worden. So schafft es durch seine Gebäude- und Fassadenkonzeption und Gebäudetechnik eine optimale Ausnutzung natürlicher Energiequellen bei geringsten Verlusten ( Zertifizierung ).
Bauherr: Hannoversche Lebensversicherung AG VHV Gruppe
Standort:VHV Platz 1 Hannover
Fertigstellung: 2009
BGF: 33.400 qm
BDA Preis Niedersachsen 2009
Konferenzcenter VW Braunschweig
Der Neubau des Konferenzcenters VW Bank Braunschweig am Schnittpunkt von Schmalbachstraße und Gifhorner Straße ist kein Autist, sondern transformiert typische Ausdrucksformen seiner Nachbarschaft (Volumina, Konstruktion, Fassadenmaterial) in eine angemessene, zeichenhafte Architektur.
Der Neubau vereint in seinem kompakten Volumen die Funktionen Schulung, Konferenz, Restaurant, Café, Bankfiliale und zentraler Besucherempfang für den gesamten Dienstleistungsstandort der Bank.
Mit einladender Geste überspannt ein lichtes Vordach den Zugang zum Neubau und leitet in das räumlich transparente Foyer mit Empfang, Cafeteria und Bankfiliale. Im Anschluss liegt das Restaurant, das sich wie die Cafeteria über ein vorgelagertes Holzdeck nach Süden in den Wassergarten erweitert.
Das Obergeschoss des Neubaus ist über den zentralen Aufzug und die offenen Treppen mit dem Foyer verbunden. Der zweigeschossige Luftraum fördert Austausch und Kommunikation zwischen den Ebenen. VIP-Lounge und Casino sind separiert von den übrigen Flächen des Obergeschosses zum Wassergarten gerichtet.
Die flexiblen Konferenz- und Schulungsräume orientieren sich zu knappen "Schulhöfen", die eine konzentrierte Lern- und Arbeitsatmosphäre erzeugen und die Voraussetzung bilden, um über natürliche (lärmfreie) Belüftung die haustechnischen Anforderungen zu reduzieren.
Die weitgehend geschlossene Edelstahlfassade zur Gifhorner Straße leitet sichtbar in den Dachrand und das sich öffnende Vordach über. Wand und Dach werden zu einer gefalteten Einheit. Das große, die Edelstahlfassade akzentuierende "Schaufenster" des Konferenzbereichs zur Gifhorner Straße ist ein Zitat aus der werblichen Nachbarschaft. Es findet seine räumliche Entsprechung in den die Dachscheibe durchstanzenden "Schulhöfen".
Die Besonderheit der polierten Metalloberflächen aus Edelstahlblechen von Wand und Dach und deren präzise und scharfkantige Verarbeitung ( Randausbildung ) sind deutliche Hinweise auf einen anspruchsvollen, qualitätsorientierten Nutzer.
Darüber hinaus bildet die Edelstahlfassade einen Bezug sowohl zum technisch hochentwickelten Fahrzeugbau als auch zu Tresoren und Safes der Banken. Somit ist das Material in mehrfacher Hinsicht bildhafter Ausdruck für „Werthaltigkeit“.
Das zur Gifhorner Straße orientierte plastische ca. 3 m Meter hohe Fenster im Obergeschoß bietet die Möglichkeit, Menschen und Abläufe des Unternehmens akzentuiert im Straßenraum sichtbar zu machen, oder über einen großformatigen Projektionsscreen auf der Edelstahl-„Leinwand“ mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Bauherr: VOLIM-Volkswagen Immobilien Vermögensgesellschaft mbH
Standort: Gifhorner Strasse 57 Braunschweig
Fertigstellung: 2003
BGF: 4200 qm
BDA Preis Niedersachsen 2004 Engere Wahl
Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2004 Engere Wahl
Peter-Joseph-Krahe-Preis 2004
Der Neubau vereint in seinem kompakten Volumen die Funktionen Schulung, Konferenz, Restaurant, Café, Bankfiliale und zentraler Besucherempfang für den gesamten Dienstleistungsstandort der Bank.
Mit einladender Geste überspannt ein lichtes Vordach den Zugang zum Neubau und leitet in das räumlich transparente Foyer mit Empfang, Cafeteria und Bankfiliale. Im Anschluss liegt das Restaurant, das sich wie die Cafeteria über ein vorgelagertes Holzdeck nach Süden in den Wassergarten erweitert.
Das Obergeschoss des Neubaus ist über den zentralen Aufzug und die offenen Treppen mit dem Foyer verbunden. Der zweigeschossige Luftraum fördert Austausch und Kommunikation zwischen den Ebenen. VIP-Lounge und Casino sind separiert von den übrigen Flächen des Obergeschosses zum Wassergarten gerichtet.
Die flexiblen Konferenz- und Schulungsräume orientieren sich zu knappen "Schulhöfen", die eine konzentrierte Lern- und Arbeitsatmosphäre erzeugen und die Voraussetzung bilden, um über natürliche (lärmfreie) Belüftung die haustechnischen Anforderungen zu reduzieren.
Die weitgehend geschlossene Edelstahlfassade zur Gifhorner Straße leitet sichtbar in den Dachrand und das sich öffnende Vordach über. Wand und Dach werden zu einer gefalteten Einheit. Das große, die Edelstahlfassade akzentuierende "Schaufenster" des Konferenzbereichs zur Gifhorner Straße ist ein Zitat aus der werblichen Nachbarschaft. Es findet seine räumliche Entsprechung in den die Dachscheibe durchstanzenden "Schulhöfen".
Die Besonderheit der polierten Metalloberflächen aus Edelstahlblechen von Wand und Dach und deren präzise und scharfkantige Verarbeitung ( Randausbildung ) sind deutliche Hinweise auf einen anspruchsvollen, qualitätsorientierten Nutzer.
Darüber hinaus bildet die Edelstahlfassade einen Bezug sowohl zum technisch hochentwickelten Fahrzeugbau als auch zu Tresoren und Safes der Banken. Somit ist das Material in mehrfacher Hinsicht bildhafter Ausdruck für „Werthaltigkeit“.
Das zur Gifhorner Straße orientierte plastische ca. 3 m Meter hohe Fenster im Obergeschoß bietet die Möglichkeit, Menschen und Abläufe des Unternehmens akzentuiert im Straßenraum sichtbar zu machen, oder über einen großformatigen Projektionsscreen auf der Edelstahl-„Leinwand“ mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.
Bauherr: VOLIM-Volkswagen Immobilien Vermögensgesellschaft mbH
Standort: Gifhorner Strasse 57 Braunschweig
Fertigstellung: 2003
BGF: 4200 qm
BDA Preis Niedersachsen 2004 Engere Wahl
Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2004 Engere Wahl
Peter-Joseph-Krahe-Preis 2004
Büro und Rechenzentrum KID / COMRAMO IT Holding AG Hannover
Der Neubau des Büro-und Rechenzentrums stellt sich als gestaffelte Gebäudefigur dar, die im Süden über 4 Geschosse Büro- und Schulungsräume schichtet und im Norden auf einer Ebene ein Logistik- und Rechenzentrum aufnimmt.
Perforiert wird die Kubatur durch zwei parallel verlaufende Einschnitte, die introvertiert als Hallenraum und Gartenraum eigene Identitäten entwickeln.
Den Raumabschluss zum Bischofsholer Damm stellen die 4 Ebenen mit Büro- bzw. Schulungsräu-men dar. In den 3 Obergeschossen sind die Büroflächen in einfacher linearer Reihung nach Norden und Süden orientiert. Das Erdgeschoss nimmt die „öffentlichen“ Schulungsräume auf. Über die räum-liche Transparenz der Halle sind die Ebenen miteinander verbunden.
Eingestellt in den Hallenraum ist eine schmale hohe „Servicescheibe“, die umlaufend in wechselnder Porosität mit Holzlamellen bekleidet ist und verschiedene Nutzungen in sich birgt. Dominiert wird sie von dem offenen Schnitt der zentralen Treppe. Über und unter dem Treppenlauf sind Kommunikati-ons- und Logistikflächen „eingeschoben“. Für die kurze Anbindung zwischen den Büros verbinden Brücken die Galerien der Obergeschosse.
Zum Eintrachtweg orientiert sich das eingeschossige Volumen des Logistik- und Rechenzentrums mit zugehöriger Technik, einer Anlieferhalle, den Druck- und Versandbereich in stützenfreier Halle sowie das Back-up-Rechenzentrum mit redundanter Technikversorgung.
Die dem Bischofsholer Damm zugewandte viergeschossige Fassade ist als Ganzglasfassade das„Schaufenster“ der KID. Die Ablesbarkeit der Geschosse wird unterdrückt, in dem eine gleichför-mige Lamellenstruktur der Fassade vorgelagert wird, die als starrer sommerlicher Sonnenschutz dient. Lediglich an der Süd-West-Ecke wird diese Struktur für den Eingangsbereich aufgebrochen.
Zusätzlich ist die Fassade mit einem außen liegenden beweglichen Sonnenschutz für Tages- und Jahreszeiten mit tief stehender Sonne versehen. Die Nordfassade ist ach dem gleichen Gliederungs-prinzip wie die Südfassade umgesetzt, jedoch mit geschlossenen Brüstungsfeldern und ohne vor gelagerte Lamellen.
Alle geschlossenen Flächen sind mit großformatigen Tonplatten mit gesinterter Oberfläche versehen und nehmen damit Bezug auf die prägende Ziegelarchitektur der benachbarten Südstadt entlang der Lindemannalle und des Altenbekener Damms.
Entsprechend der Nutzung stellen sich das eingeschossige Logistik- und Rechenzentrum wesentlich geschlossener dar. Das Gliederungsprinzip, die Modulierung und die Materialsprache betonen jedoch die Einheit der Gebäudefigur. Eine Besonderheit bildet die Fassade des Gartenhofs. Sie ist umlau-fend mit Glastafeln bekleidet, die in ihrer Farbwahl eine abstrakte Transformation der blütenreichen Gartenplanung darstellt.
Bauherr: EDG Grundbesitzgesellschaft mbH + Co KG
Standort: Bischofsholer Damm 89 Hannover
Fertigstellung: 2004
BGF: 6500 qm
BDA Preis Niedersachsen 2006
Perforiert wird die Kubatur durch zwei parallel verlaufende Einschnitte, die introvertiert als Hallenraum und Gartenraum eigene Identitäten entwickeln.
Den Raumabschluss zum Bischofsholer Damm stellen die 4 Ebenen mit Büro- bzw. Schulungsräu-men dar. In den 3 Obergeschossen sind die Büroflächen in einfacher linearer Reihung nach Norden und Süden orientiert. Das Erdgeschoss nimmt die „öffentlichen“ Schulungsräume auf. Über die räum-liche Transparenz der Halle sind die Ebenen miteinander verbunden.
Eingestellt in den Hallenraum ist eine schmale hohe „Servicescheibe“, die umlaufend in wechselnder Porosität mit Holzlamellen bekleidet ist und verschiedene Nutzungen in sich birgt. Dominiert wird sie von dem offenen Schnitt der zentralen Treppe. Über und unter dem Treppenlauf sind Kommunikati-ons- und Logistikflächen „eingeschoben“. Für die kurze Anbindung zwischen den Büros verbinden Brücken die Galerien der Obergeschosse.
Zum Eintrachtweg orientiert sich das eingeschossige Volumen des Logistik- und Rechenzentrums mit zugehöriger Technik, einer Anlieferhalle, den Druck- und Versandbereich in stützenfreier Halle sowie das Back-up-Rechenzentrum mit redundanter Technikversorgung.
Die dem Bischofsholer Damm zugewandte viergeschossige Fassade ist als Ganzglasfassade das„Schaufenster“ der KID. Die Ablesbarkeit der Geschosse wird unterdrückt, in dem eine gleichför-mige Lamellenstruktur der Fassade vorgelagert wird, die als starrer sommerlicher Sonnenschutz dient. Lediglich an der Süd-West-Ecke wird diese Struktur für den Eingangsbereich aufgebrochen.
Zusätzlich ist die Fassade mit einem außen liegenden beweglichen Sonnenschutz für Tages- und Jahreszeiten mit tief stehender Sonne versehen. Die Nordfassade ist ach dem gleichen Gliederungs-prinzip wie die Südfassade umgesetzt, jedoch mit geschlossenen Brüstungsfeldern und ohne vor gelagerte Lamellen.
Alle geschlossenen Flächen sind mit großformatigen Tonplatten mit gesinterter Oberfläche versehen und nehmen damit Bezug auf die prägende Ziegelarchitektur der benachbarten Südstadt entlang der Lindemannalle und des Altenbekener Damms.
Entsprechend der Nutzung stellen sich das eingeschossige Logistik- und Rechenzentrum wesentlich geschlossener dar. Das Gliederungsprinzip, die Modulierung und die Materialsprache betonen jedoch die Einheit der Gebäudefigur. Eine Besonderheit bildet die Fassade des Gartenhofs. Sie ist umlau-fend mit Glastafeln bekleidet, die in ihrer Farbwahl eine abstrakte Transformation der blütenreichen Gartenplanung darstellt.
Bauherr: EDG Grundbesitzgesellschaft mbH + Co KG
Standort: Bischofsholer Damm 89 Hannover
Fertigstellung: 2004
BGF: 6500 qm
BDA Preis Niedersachsen 2006
Strandhäuser Schleswig
Als Initialzündung zur Entwicklung der ehemaligen Bundeswehrliegenschaft zu einem attraktiven Wohngebiet „Auf der Freiheit“ in Schleswig wurde im Jahr 2006 ein städtebaulicher Architektenwettbewerb für das westliche Quartier zwischen Holm, Noor und Schlei durchgeführt.
Der Vorschlag der Architekten BKSP wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet und Grundlage der weiteren Entwicklung: Der Neuplanung liegt ein klares Erschließungssystem zugrunde, mit dem das Entwicklungsgebiet in zwei Baufelder (Dörfer) mit verdichteten Einfamilienhäusern und einem porösen Bebauungssaum aus Appartementhäusern entlang der Uferlinie gegliedert wird. Prägende Bestandsgebäude und der wertvolle Baumbestand sind in das Gesamtkonzept einbezogen.
Die „Strandhäuser“ sind 4 ¾-geschossiges Appartementhäuser, die als südlicher Abschluss der linear nord-süd-verlaufenden „Dorf“-bebauung den Übergang zum offenen Uferraum der Schlei artikulieren. Die rhythmisierte Anordnung von jeweils zwei Strandhäusern erlaubt eine Vernetzung der Grünräume des Ufers und der Gärten der „Dörfer“.
Im „Strandhaus“ sind je zwei Wohnungen pro Ebene in unterschiedlicher Größe geschossweise alternierend angeordnet. Der Tiefgeschosssockel nimmt die erforderlichen Stellplätze und Abstellflächen auf. Den oberen Abschluss bildet ein großzügiges Penthouse. Die Hülle der Wohnungen ist weitgehend transparent. Als Übergang zum Außenraum sind umlaufende Loggiaflächen den Wohnungen nach Ost, Süd und West vorgelagert.
Die wenigen massiven Wand- und Deckenflächen sind als helle Putzfassaden ausgeführt, die als Ausdruck der zueinander versetzten Geschossflächen mäandrierend angeordnete Rahmen bilden. Als Sonnen-/Sichtschutz für die Loggiaflächen sind Schiebeelemente in den Putzrahmen eingestellt.
Der verwendete Farb- und Materialkanon ist beschränkt auf Weiß, Anthrazit und Sand bzw. Putz, Metall und Holz.
Der Vorschlag der Architekten BKSP wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet und Grundlage der weiteren Entwicklung: Der Neuplanung liegt ein klares Erschließungssystem zugrunde, mit dem das Entwicklungsgebiet in zwei Baufelder (Dörfer) mit verdichteten Einfamilienhäusern und einem porösen Bebauungssaum aus Appartementhäusern entlang der Uferlinie gegliedert wird. Prägende Bestandsgebäude und der wertvolle Baumbestand sind in das Gesamtkonzept einbezogen.
Die „Strandhäuser“ sind 4 ¾-geschossiges Appartementhäuser, die als südlicher Abschluss der linear nord-süd-verlaufenden „Dorf“-bebauung den Übergang zum offenen Uferraum der Schlei artikulieren. Die rhythmisierte Anordnung von jeweils zwei Strandhäusern erlaubt eine Vernetzung der Grünräume des Ufers und der Gärten der „Dörfer“.
Im „Strandhaus“ sind je zwei Wohnungen pro Ebene in unterschiedlicher Größe geschossweise alternierend angeordnet. Der Tiefgeschosssockel nimmt die erforderlichen Stellplätze und Abstellflächen auf. Den oberen Abschluss bildet ein großzügiges Penthouse. Die Hülle der Wohnungen ist weitgehend transparent. Als Übergang zum Außenraum sind umlaufende Loggiaflächen den Wohnungen nach Ost, Süd und West vorgelagert.
Die wenigen massiven Wand- und Deckenflächen sind als helle Putzfassaden ausgeführt, die als Ausdruck der zueinander versetzten Geschossflächen mäandrierend angeordnete Rahmen bilden. Als Sonnen-/Sichtschutz für die Loggiaflächen sind Schiebeelemente in den Putzrahmen eingestellt.
Der verwendete Farb- und Materialkanon ist beschränkt auf Weiß, Anthrazit und Sand bzw. Putz, Metall und Holz.





