Alt & Britz Architekten Stadtplaner
Eschberger Weg 1
D-66121 Saarbrücken
T (+49) 0681 87646-0
F (+49) 0681 87646-12
mail@altundbritz.de
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Bereichsbibliothek an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken
Wettbewerb: Sept. 2000, EU-offen, 1. Preis
Bauherr: Saarland
Entwurf: Alt & Britz
Bauleitung: Roman Bergem
Leistungen: LP 1-9
Planung: Okt. 2001 - Okt. 2002
Bauzeit: Apr. 2003 - Febr. 2005
BGF: 2.900 qm
BRI: 11.500 cbm
Baukosten: 6,5 Mio Euro
Das Gebäude versteht sich als Ergänzung des kubischen Ensembles um die Fachbereiche Physik und Chemie mit seinen "schnittmengenartig" angeordneten Baukörpern. Gewissermaßen als "Aufheiterung" des tristen Ensembles setzt sich der neue Baukörper skulptural aus fast orangefarben, massiven Klinkerflächen und glänzendem, tektonisch aufgelösten Aluminiumflächen zusammen. Die neue Anlage wird durchkreuzt vom inneren Wegenetz des Campus und bildet dabei einen Durchgangsort mit eigener Ausstrahlung. Die Innenräume mit ihren Sichtbetonflächen und Eicheregalen gruppieren sich um ein viergeschossiges Lichtatrium herum, an dem sich auch die Leseplätze befinden.
Bauherr: Saarland
Entwurf: Alt & Britz
Bauleitung: Roman Bergem
Leistungen: LP 1-9
Planung: Okt. 2001 - Okt. 2002
Bauzeit: Apr. 2003 - Febr. 2005
BGF: 2.900 qm
BRI: 11.500 cbm
Baukosten: 6,5 Mio Euro
Das Gebäude versteht sich als Ergänzung des kubischen Ensembles um die Fachbereiche Physik und Chemie mit seinen "schnittmengenartig" angeordneten Baukörpern. Gewissermaßen als "Aufheiterung" des tristen Ensembles setzt sich der neue Baukörper skulptural aus fast orangefarben, massiven Klinkerflächen und glänzendem, tektonisch aufgelösten Aluminiumflächen zusammen. Die neue Anlage wird durchkreuzt vom inneren Wegenetz des Campus und bildet dabei einen Durchgangsort mit eigener Ausstrahlung. Die Innenräume mit ihren Sichtbetonflächen und Eicheregalen gruppieren sich um ein viergeschossiges Lichtatrium herum, an dem sich auch die Leseplätze befinden.
Landesvertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin
Wettbewerb: Sept. 1997, landesoffen, 1. Preis
Bauherr: Saarland
Entwurf: Alt & Britz
Bauleitung: GU Peter Gross mit Roman Bergem
Leistungen: LP 1-7
Planung: Jan. 1998 - Juli 1998
Bauzeit: Apr. 1999 - Dez. 2000
BGF: 4.300 qm
BRI: 14.500 cbm
Baukosten: 9,1 Mio Euro
Das Gebäude versteht sich als Reminiszenz an das steinerne Berlin. Zur Strasse hin empfangend geöffnet, präsentiert sich dort das Saaarland als Solarland. In den großen Innenhof, der an die Berliner Innenhöfe erinnert, kann ungehindert das Sonnenlicht scheinen. Zum Garten hin löst sich das Gebäude skelettiert und mit Pflanzen berankt auf und schafft einen großzügigen Durchblick hin zum Bundestag, zum Brandenburger Tor und zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befinden sich die öffentlich zugänglichen Räume mit dem zentralen Veranstaltungsraum, in den Obergeschossen sind die Büros und Besprechungsräume angeordnet.
Bauherr: Saarland
Entwurf: Alt & Britz
Bauleitung: GU Peter Gross mit Roman Bergem
Leistungen: LP 1-7
Planung: Jan. 1998 - Juli 1998
Bauzeit: Apr. 1999 - Dez. 2000
BGF: 4.300 qm
BRI: 14.500 cbm
Baukosten: 9,1 Mio Euro
Das Gebäude versteht sich als Reminiszenz an das steinerne Berlin. Zur Strasse hin empfangend geöffnet, präsentiert sich dort das Saaarland als Solarland. In den großen Innenhof, der an die Berliner Innenhöfe erinnert, kann ungehindert das Sonnenlicht scheinen. Zum Garten hin löst sich das Gebäude skelettiert und mit Pflanzen berankt auf und schafft einen großzügigen Durchblick hin zum Bundestag, zum Brandenburger Tor und zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss befinden sich die öffentlich zugänglichen Räume mit dem zentralen Veranstaltungsraum, in den Obergeschossen sind die Büros und Besprechungsräume angeordnet.
Katholische Kirche Obersalbach
Der Neubau der katholischen Kirche in Obersalbach ist notwendig geworden, da die alte Kirche Opfer der Setzungen aus untertägigem Kohleabbau wurde. Die neue Kirche sollte im Zentrum des Dorfes und damit an dessen tiefster Stelle errichtet werden. Die Form der Kirche entwickelte sich aus dem Gedanken, die Vierung, das Joch einer traditionellen Kreuzkirche selbständig herauszulösen und als eigenständige Form darzustellen. Der daraus entstandene zentrale Kubus entspricht somit auch den Forderungen des 2. vatikanischen Konzils nach zentraler Lage des Altars. Die Kirche ist nach Osten orientiert, der Eingang ergab sich so hinter dem Altar, eine wie sich nach Fertigstellung herausstellte, lohnende Qualität, jeder Besucher wird quasi von der Gemeinde "empfangen". Die warme, heitere Atmosphäre im Innenraum wird von Holz, Ziegel (monolithisches Mauerwerk) und natürlichem Licht getragen. Die Glaskunst stammt vom englischen Glaskünstler Brian Clarke.
Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Ausstellungs- und Veranstaltungshalle im ehemaligen Erzsilo
Wettbewerb: Auftrag nach 2. Preis in Göttelborn
Bauherr: Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Entwurf: Alt & Britz
Leistungen: LP 1-9
Planung: Apr. 2003 - Nov. 2004
Bauzeit: Nov. 2003 - Dez. 2005
BGF: 1.400 qm
BRI: 12.000 cbm
Baukosten: 4,5 Mio Euro
Das Erzsilo diente zur Zeit der Eisenerzeugung der Zwischenlagerung des Rohstoffes. In einer Höhe von ca. 8 Metern wurde vom benachbarten Bahngleis das Eisenerz mit Zügen in die Halle gefahren und nach unten, in eine ca. 5 Meter hohe Stahlwanne abgeladen. Diese Wanne selbst wiederum ist bis ca. 3 Meter über dem Erzplatz-Niveau aufgestelzt und ermöglichte so die portionsweise Entnahme des Eisenerzes durch insgesamt ca. 100 Schütten und dessen Weitertransport mittels Loren zur Sinteranlage. Von dort ging es dann weiter in die Hochöfen. In Zukunft soll der Bereich der Wanne, der nun erstmals als Raum und nicht als Masse in Erscheinung tritt, Ausstellungsraum für das Weltkulturerbe und Veranstaltungsbereich für die Stadt Völklingen sein. Das 'Raum-Inlet' soll sich nach außen wie ein übervoll gefülltes Erzsilo präsentieren: anthrazitfarbene Klinkerplatten bilden die - nur stellenweise in Erscheinung tretende - Raumbegrenzung in Fassade und Draufsicht. Sogenannte Sreens, die an die ehemaligen Waggons erinnern dürfen, transportieren heute anstelle Eisenerz Licht in die darunterliegende Wanne, durch die ehemalige Schienentrasse hindurch.
Bauherr: Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Entwurf: Alt & Britz
Leistungen: LP 1-9
Planung: Apr. 2003 - Nov. 2004
Bauzeit: Nov. 2003 - Dez. 2005
BGF: 1.400 qm
BRI: 12.000 cbm
Baukosten: 4,5 Mio Euro
Das Erzsilo diente zur Zeit der Eisenerzeugung der Zwischenlagerung des Rohstoffes. In einer Höhe von ca. 8 Metern wurde vom benachbarten Bahngleis das Eisenerz mit Zügen in die Halle gefahren und nach unten, in eine ca. 5 Meter hohe Stahlwanne abgeladen. Diese Wanne selbst wiederum ist bis ca. 3 Meter über dem Erzplatz-Niveau aufgestelzt und ermöglichte so die portionsweise Entnahme des Eisenerzes durch insgesamt ca. 100 Schütten und dessen Weitertransport mittels Loren zur Sinteranlage. Von dort ging es dann weiter in die Hochöfen. In Zukunft soll der Bereich der Wanne, der nun erstmals als Raum und nicht als Masse in Erscheinung tritt, Ausstellungsraum für das Weltkulturerbe und Veranstaltungsbereich für die Stadt Völklingen sein. Das 'Raum-Inlet' soll sich nach außen wie ein übervoll gefülltes Erzsilo präsentieren: anthrazitfarbene Klinkerplatten bilden die - nur stellenweise in Erscheinung tretende - Raumbegrenzung in Fassade und Draufsicht. Sogenannte Sreens, die an die ehemaligen Waggons erinnern dürfen, transportieren heute anstelle Eisenerz Licht in die darunterliegende Wanne, durch die ehemalige Schienentrasse hindurch.



