AEP Architekten Eggert
Waldstraße 40
D-70597 Stuttgart
T +49 (0)711.769666-0
F +49 (0)711.7653113
aep@aep-p.de
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Universitätsklinikum Marburg 2.BA
Städtebau
Das Universitätsklinikum Marburg, eine der großen Fakultäten, im Bereich der Gesamtanlage von Universitäten, liegt an exponierter Stelle in den Lahnbergen. Die 1984 im 1. BA erstellten Fachbereiche, mit Forschung und Lehre, nehmen dabei die Zentralfunktionen auf.
Der 2. BA des Klinikums der Philipps Universität, bestehend aus der Kinderklinik, der Frauenheilkunde, der Geburtshilfe und der Hautklinik soll einerseits die funktionalen Verflechtungen zum 1. BA eng aufnehmen, andererseits aber eine Eigenständigkeit darstellen .Die vorhandene Architektursprache der Architekten Clausdorff, Schneider, Spieker, Scholl und des Universitätshochbauamtes Marburg wird in Ihrer Ausprägung und Geschlossenheit anerkannt. Der 2.BA stellt die architektonische und technische Ausprägung des 1.BA nicht in Frage, sondern nutzt sie bzw. stellt eine neutrale landschaftsbezogene vermittelnde Ergänzung dar.
Mutter- Kind- Zentrum
Das Mutter-Kind-Zentrum der Philipps Universität Marburg gliedert sich in drei in sich zusammenhängende Bereiche: die Kinderklinik, die Frauenheilkunde und die Geburtshilfe. Die Abteilung Kinderklinik verfügt über 70 Pflegebetten sowie 15 im Bereich Neonatologie und 8 Betten für die Intensivpflege. Der Bereich Frauenheilkunde umfasst 60 Pflegebetten. In der Abteilung Mutter-Kind gibt es 30 Betten für die Geburtshilfe und 12 für den Intensivbereich der Geburtshilfe sowie der Gynäkologie. In direkter Zuordnung zur Entbindungsabteilung mit einem unmittelbar angeschlossenen Reanimationsraum sind um einen grünen Innenhof die Intensivpflegebetten der Pädiatrie und Neonatologie in einem gemeinsamen Pavillion zusammengefasst. Dadurch ergeben sich sehr kurze Wege und damit günstige Betriebsabläufe. Die Pflegezimmer sind als Zweibettzimmer mit sich gegenüberstehenden Betten ausgelegt. Es ergeben sich somit im Zimmer zwei gleichwertige Pflegebereiche.
Die Klinik ist damit in der Lage das heute wichtige rooming-in Konzept für die Mütter und deren Neugeborene anzubieten.
Funktionen
Der 2. BA des Klinikums der Philipps Universität Marburg für die Schwerpunkte Kinder- und Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Hautklinik und Dialyse, sowie neuer Zentralapotheke und Zentralsterilisation nimmt einerseits die funktionalen Verflechtungen zum 1. BA eng auf, andererseits stellt er ein eigenständiges Gebäude dar. So werden die Hauptachsen des Klinikums im 2. BA räumlich und funktional weitergeführt.
3 neu errichtete Pflegepavillions bilden den Abschluss der Anlage im Westen. Der Besucher wird in eine offene und freundliche Eingangshalle, ausgestattet mit einem Cafe sowie einer Einkauf-und Aufenthaltsstrasse empfangen, an die sich ein Patientengarten mit Spielbereich anschließt. Auf der Ebene +1 befindet sich die Geburtshilfe und Neugeborenenstation, die Frauenheilkunde sowie eine firstclass Pflegestation der Neonatologie. Auf der Ebene -2 befindet sich eine Blutbank, die zentrale OP-Abteilung, das Perinatalzentrum mit dem Zugang zum ambulanten OP-Bereich, den Intensiv- und Entbindungsräumen. Die Ebene -3 beinhaltet die Zentralapotheke und die Zentralsterilisation.
Pflegezimmer
Die Pflegezimmer sind als Zweibettzimmer für sich gegenüberstehenden Betten ausgelegt. Es ergeben sich somit im Zimmer zwei gleichwertige Pflegebereiche.
Beide Patienten haben sowohl den Blick zur Tür als auch zur Fassade in den Außenbereich.
Durch die Pavillion- Struktur der Baukörper mit grosszügigen zentralen Innenhöfen sind alle Zimmer zur Landschaft hin orientiert und alle Flure natürlich belichtet.
Die Pflegestützpunkte befinden sich direkt am Zugangsbereich mit Überblick und Durchblick zu den Patientenzimmern.
Forschungslabors
Die Forschungslabors im Universitätsklinikum Marburg befinden sich zentral zusammen mit den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen in der Ebene-1 der Gesamtkomplexes. Dies ermöglicht kurze Wege für notwenige Beprobungen im alltäglichen Klinikbetrieb .Die Forschungsabteilungen umfassen für jede Fachdisziplin ca. 600m² BGF. Im Laborbereich der Kinderklinik sind multifunktional nutzbare Grossraumlabors eingerichtet, um die gewünschte Flexibilität für div. Forschungsprojekte zu ermöglichen. Im Bereich der Frauenklinik sind u.a. Speziallabors in Verschiedenen Sicherheitsklassen S1, S2 eingerichtet. Für die Stammzellenproduktion, Blutbank und Arzneimittelherstellung stehen Reinstraum-Laborbereiche nach GMP -Richtlinien zur Verfügung. Hier können nach den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes Medikamente hergestellt werden. Dieser Laborbereich ist durch Schleusen vom übrigen abgegrenzt.
Das Universitätsklinikum Marburg, eine der großen Fakultäten, im Bereich der Gesamtanlage von Universitäten, liegt an exponierter Stelle in den Lahnbergen. Die 1984 im 1. BA erstellten Fachbereiche, mit Forschung und Lehre, nehmen dabei die Zentralfunktionen auf.
Der 2. BA des Klinikums der Philipps Universität, bestehend aus der Kinderklinik, der Frauenheilkunde, der Geburtshilfe und der Hautklinik soll einerseits die funktionalen Verflechtungen zum 1. BA eng aufnehmen, andererseits aber eine Eigenständigkeit darstellen .Die vorhandene Architektursprache der Architekten Clausdorff, Schneider, Spieker, Scholl und des Universitätshochbauamtes Marburg wird in Ihrer Ausprägung und Geschlossenheit anerkannt. Der 2.BA stellt die architektonische und technische Ausprägung des 1.BA nicht in Frage, sondern nutzt sie bzw. stellt eine neutrale landschaftsbezogene vermittelnde Ergänzung dar.
Mutter- Kind- Zentrum
Das Mutter-Kind-Zentrum der Philipps Universität Marburg gliedert sich in drei in sich zusammenhängende Bereiche: die Kinderklinik, die Frauenheilkunde und die Geburtshilfe. Die Abteilung Kinderklinik verfügt über 70 Pflegebetten sowie 15 im Bereich Neonatologie und 8 Betten für die Intensivpflege. Der Bereich Frauenheilkunde umfasst 60 Pflegebetten. In der Abteilung Mutter-Kind gibt es 30 Betten für die Geburtshilfe und 12 für den Intensivbereich der Geburtshilfe sowie der Gynäkologie. In direkter Zuordnung zur Entbindungsabteilung mit einem unmittelbar angeschlossenen Reanimationsraum sind um einen grünen Innenhof die Intensivpflegebetten der Pädiatrie und Neonatologie in einem gemeinsamen Pavillion zusammengefasst. Dadurch ergeben sich sehr kurze Wege und damit günstige Betriebsabläufe. Die Pflegezimmer sind als Zweibettzimmer mit sich gegenüberstehenden Betten ausgelegt. Es ergeben sich somit im Zimmer zwei gleichwertige Pflegebereiche.
Die Klinik ist damit in der Lage das heute wichtige rooming-in Konzept für die Mütter und deren Neugeborene anzubieten.
Funktionen
Der 2. BA des Klinikums der Philipps Universität Marburg für die Schwerpunkte Kinder- und Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Hautklinik und Dialyse, sowie neuer Zentralapotheke und Zentralsterilisation nimmt einerseits die funktionalen Verflechtungen zum 1. BA eng auf, andererseits stellt er ein eigenständiges Gebäude dar. So werden die Hauptachsen des Klinikums im 2. BA räumlich und funktional weitergeführt.
3 neu errichtete Pflegepavillions bilden den Abschluss der Anlage im Westen. Der Besucher wird in eine offene und freundliche Eingangshalle, ausgestattet mit einem Cafe sowie einer Einkauf-und Aufenthaltsstrasse empfangen, an die sich ein Patientengarten mit Spielbereich anschließt. Auf der Ebene +1 befindet sich die Geburtshilfe und Neugeborenenstation, die Frauenheilkunde sowie eine firstclass Pflegestation der Neonatologie. Auf der Ebene -2 befindet sich eine Blutbank, die zentrale OP-Abteilung, das Perinatalzentrum mit dem Zugang zum ambulanten OP-Bereich, den Intensiv- und Entbindungsräumen. Die Ebene -3 beinhaltet die Zentralapotheke und die Zentralsterilisation.
Pflegezimmer
Die Pflegezimmer sind als Zweibettzimmer für sich gegenüberstehenden Betten ausgelegt. Es ergeben sich somit im Zimmer zwei gleichwertige Pflegebereiche.
Beide Patienten haben sowohl den Blick zur Tür als auch zur Fassade in den Außenbereich.
Durch die Pavillion- Struktur der Baukörper mit grosszügigen zentralen Innenhöfen sind alle Zimmer zur Landschaft hin orientiert und alle Flure natürlich belichtet.
Die Pflegestützpunkte befinden sich direkt am Zugangsbereich mit Überblick und Durchblick zu den Patientenzimmern.
Forschungslabors
Die Forschungslabors im Universitätsklinikum Marburg befinden sich zentral zusammen mit den Untersuchungs- und Behandlungsbereichen in der Ebene-1 der Gesamtkomplexes. Dies ermöglicht kurze Wege für notwenige Beprobungen im alltäglichen Klinikbetrieb .Die Forschungsabteilungen umfassen für jede Fachdisziplin ca. 600m² BGF. Im Laborbereich der Kinderklinik sind multifunktional nutzbare Grossraumlabors eingerichtet, um die gewünschte Flexibilität für div. Forschungsprojekte zu ermöglichen. Im Bereich der Frauenklinik sind u.a. Speziallabors in Verschiedenen Sicherheitsklassen S1, S2 eingerichtet. Für die Stammzellenproduktion, Blutbank und Arzneimittelherstellung stehen Reinstraum-Laborbereiche nach GMP -Richtlinien zur Verfügung. Hier können nach den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes Medikamente hergestellt werden. Dieser Laborbereich ist durch Schleusen vom übrigen abgegrenzt.
Arcus Sportklinik Pforzheim
Städtebau
Der Neubau der ARCUS Sportklinik liegt im Nordwesten der Stadt Pforzheim im Gewerbegebiet Wilferdinger Höhe an der Rastatter Straße. Das Grundstück mit einer Größe von ca. 7.745 qm liegt am Fuße der Wilferdinger Höhe und ist ca. 3 km von der Innenstadt Pforzheim entfernt. Das Grundstück fällt mit einer leichten Neigung von Süden nach Norden. Die äußere Erschließung der Grundstücks ist über die Karlsruher Straße / Wilferdinger Straße mit direktem Anschluss an die Innenstadt und an die Bundesautobahn A8 optimal gegeben. Über die Rastatter Strasse gelangt man von Osten oder Westen kommend zum Neubau der ARCUS - Sportklinik. Die Gebäudekomposition ist so gewählt, dass die Eingangssituation zur Ankunftsrichtung hin orientiert ist.
Entwurfkonzeption
Die zentrale Halle ist Ausgangspunkt für die interne Erschließung der Gebäude und ermöglicht eine schnelle Orientierung für den Besucher / Patienten. Jeder Baukörper hat ein Treppen- und Aufzugssystem, das zur Eingangshalle hin sichtbar ist und vom Infostand überblickt werden kann.
Restaurant, Café, Blumenladen, Kiosk, Bar, Apotheke und Galerien im 1.OG verleihen der Halle eine urbane, positive Atmosphäre.
Das Restaurant, die Bar und der Speisebereich Personal werden intern auf kurzem Wege von der Küche und den Versorgungseinrichtungen bedient. Abgehängte Decken werden vermieden.
Aussteifende Wände und Kerne sind so angelegt, dass sie die Multifunktionalität der Ebenen nicht beeinträchtigen.
Funktionen
In der ARCUS Sportklinik sind verschiedene Arzt- und Untersuchungsbereiche sowie Praxen organisiert. Es gibt alle Einrichtungen für die radiologische Diagnostik (digitales Röntgen, 2 MR, 1 CT, 1 NUK-Scanner und 1 Linksherzkathetermessplatz).
Neben der orthopädischen Gemeinschaftspraxis stehen eine kardiologische Praxis und ein medizinisches Rehabilitationszentrum zur Verfügung. Auf dem Dach des Gebäudes können Hubschrauber mit einem Landegewicht bis zu 7,5t landen. Im 1. Obergeschoss befindet sich der OP-Bereich, die Sterilisationsabteilung, der Aufwachbereich mit insgesamt 21 Betten, die Diensträume für die Anästhesie sowie die radiologische Abteilung mit 2 Magnetresonanztomographen und einem modernen Computertomographen.Die 6 OP-Räume gliedern sich in 2 konventionelle OPs und 2 Doppel OPs, die auch für Eingriffe per Ferndiagnose ausgerichtet sind.
Patientenzimmer
Stationären Patienten stehen in den beiden oberen Ebenen insgesamt 74 Betten in großzügigen Ein- und Zweibettzimmern des "Patientenhotels" mit 4-Sterne-Standard zur Verfügung. Bei der Materialauswahl sind die Schwerpunkte Klarheit, Natürlichkeit und Großzügigkeit gesetzt worden. Die Ebenen sind durch einen Rhytmus von weissen Nasszellenkuben in den Fluren geprägt. Grosse Holztürelemente und das tiefe Raster der verglasten Holzfassade am Innenhof bilden hier den Kontrast zu den klaren Volumen. Alle Patientenzimmer sind mit Ahornparkett ausgelegt. Die Bäder verfügen über bodenbündige Duschen, ausgelegt mit großformatigen Schieferplatten, die mit raumhohen Glastüren zum übrigen Raum abgetrennt werden können. Der begrünte Innenhof dringt hier in den Flurbereich ein, Sonnenlicht und Grünraum fliessen in das Gebäude ein.
OP Bereich
Die Ausleitungsräume, Arzt- und Waschräume sind als Nischen des Betriebsflures ausgebildet, so dass die Kommunikation des Personals ungehindert ablaufen kann. Nur die Einleiträume sind eigenständige abgeschlossene Räume. Hier fördern großflächige Verglasungen in den Türen die innerbetriebliche Kommunikation. Alle OP-Räume werden über den Sterilversorgungsflur mit Tageslicht und Sterilgut versorgt. Die OP Abteilung ist über ein umfangreiches Schleusensystem an die öffentlichen Verkehrswege der Klinik angeschlossen. So sind für ambulante Patienten eigene Umkleideräume und Vorbereitungsräume vorgesehen. Für ambulanten Patienten gibt es ein rollendes Garderobenschranksystem, so dass sich diese Patienten in einem eigenen Umkleidebereich in der Aufwachzone wieder ihre Straßenkleidung anlegen können.
Der Neubau der ARCUS Sportklinik liegt im Nordwesten der Stadt Pforzheim im Gewerbegebiet Wilferdinger Höhe an der Rastatter Straße. Das Grundstück mit einer Größe von ca. 7.745 qm liegt am Fuße der Wilferdinger Höhe und ist ca. 3 km von der Innenstadt Pforzheim entfernt. Das Grundstück fällt mit einer leichten Neigung von Süden nach Norden. Die äußere Erschließung der Grundstücks ist über die Karlsruher Straße / Wilferdinger Straße mit direktem Anschluss an die Innenstadt und an die Bundesautobahn A8 optimal gegeben. Über die Rastatter Strasse gelangt man von Osten oder Westen kommend zum Neubau der ARCUS - Sportklinik. Die Gebäudekomposition ist so gewählt, dass die Eingangssituation zur Ankunftsrichtung hin orientiert ist.
Entwurfkonzeption
Die zentrale Halle ist Ausgangspunkt für die interne Erschließung der Gebäude und ermöglicht eine schnelle Orientierung für den Besucher / Patienten. Jeder Baukörper hat ein Treppen- und Aufzugssystem, das zur Eingangshalle hin sichtbar ist und vom Infostand überblickt werden kann.
Restaurant, Café, Blumenladen, Kiosk, Bar, Apotheke und Galerien im 1.OG verleihen der Halle eine urbane, positive Atmosphäre.
Das Restaurant, die Bar und der Speisebereich Personal werden intern auf kurzem Wege von der Küche und den Versorgungseinrichtungen bedient. Abgehängte Decken werden vermieden.
Aussteifende Wände und Kerne sind so angelegt, dass sie die Multifunktionalität der Ebenen nicht beeinträchtigen.
Funktionen
In der ARCUS Sportklinik sind verschiedene Arzt- und Untersuchungsbereiche sowie Praxen organisiert. Es gibt alle Einrichtungen für die radiologische Diagnostik (digitales Röntgen, 2 MR, 1 CT, 1 NUK-Scanner und 1 Linksherzkathetermessplatz).
Neben der orthopädischen Gemeinschaftspraxis stehen eine kardiologische Praxis und ein medizinisches Rehabilitationszentrum zur Verfügung. Auf dem Dach des Gebäudes können Hubschrauber mit einem Landegewicht bis zu 7,5t landen. Im 1. Obergeschoss befindet sich der OP-Bereich, die Sterilisationsabteilung, der Aufwachbereich mit insgesamt 21 Betten, die Diensträume für die Anästhesie sowie die radiologische Abteilung mit 2 Magnetresonanztomographen und einem modernen Computertomographen.Die 6 OP-Räume gliedern sich in 2 konventionelle OPs und 2 Doppel OPs, die auch für Eingriffe per Ferndiagnose ausgerichtet sind.
Patientenzimmer
Stationären Patienten stehen in den beiden oberen Ebenen insgesamt 74 Betten in großzügigen Ein- und Zweibettzimmern des "Patientenhotels" mit 4-Sterne-Standard zur Verfügung. Bei der Materialauswahl sind die Schwerpunkte Klarheit, Natürlichkeit und Großzügigkeit gesetzt worden. Die Ebenen sind durch einen Rhytmus von weissen Nasszellenkuben in den Fluren geprägt. Grosse Holztürelemente und das tiefe Raster der verglasten Holzfassade am Innenhof bilden hier den Kontrast zu den klaren Volumen. Alle Patientenzimmer sind mit Ahornparkett ausgelegt. Die Bäder verfügen über bodenbündige Duschen, ausgelegt mit großformatigen Schieferplatten, die mit raumhohen Glastüren zum übrigen Raum abgetrennt werden können. Der begrünte Innenhof dringt hier in den Flurbereich ein, Sonnenlicht und Grünraum fliessen in das Gebäude ein.
OP Bereich
Die Ausleitungsräume, Arzt- und Waschräume sind als Nischen des Betriebsflures ausgebildet, so dass die Kommunikation des Personals ungehindert ablaufen kann. Nur die Einleiträume sind eigenständige abgeschlossene Räume. Hier fördern großflächige Verglasungen in den Türen die innerbetriebliche Kommunikation. Alle OP-Räume werden über den Sterilversorgungsflur mit Tageslicht und Sterilgut versorgt. Die OP Abteilung ist über ein umfangreiches Schleusensystem an die öffentlichen Verkehrswege der Klinik angeschlossen. So sind für ambulante Patienten eigene Umkleideräume und Vorbereitungsräume vorgesehen. Für ambulanten Patienten gibt es ein rollendes Garderobenschranksystem, so dass sich diese Patienten in einem eigenen Umkleidebereich in der Aufwachzone wieder ihre Straßenkleidung anlegen können.
Virngrundklinik Ellwangen 2. bis 5.BA
Städtebau
Die städtebauliche Aufgabenstellung für die Erweiterungsbauten der VirngrundKlinik Ellwangen wurde vom Planverfasser gesehen in dem respektvollen Einfügen der Neubaumaßnahmen in die bestehende Bebauung der Bausubstanz des Klinikgebäudes sowie im Ergänzen des von Romanik, Gotik und Barock geprägten Stadtbildes von Ellwangen.
Der Bauabschnitt 3 (BA 3) mit dem Neubau BT D des Betten- und Behandlungshauses operative Bereiche, dem Umbau der Ebene 5 des BT C und dem Neubau BT E als zentraler Eingangsbereich mit Aufnahme und der Verwaltung ist ein weiterer Schritt für die Erweiterung der VirngrundKlinik Ellwangen. Entlang der Nord Süd- Magistrale sind alle Gebäudeteile angedockt und über die zentrale Halle gut erkennbar miteinander verbunden und erreichbar. Dazu gehören weiter der Bauabschnitt 2b (BT K) der Kinder und Jugend- Psychiatrie, der Bauabschnitt 2a (BT J) der Erwachsenen-Psychiatrie, sowie der Verbindungsbau (BT H) mit der Gymnastikhalle und dem Casino/Cafe, sowie der 1. BA (BT C) und der Bauteil G, das bestehende Bettenhaus der Inneren Medizin.
Operationsabteilung
Die Operationsabteilung ist ebenengleich mit dem Aufwachraum, der Zentralsterilisation und der Intensivabteilung vom 1. BA, E4 BT C, die durch eine Brücke mit dem 3. BA BT D verbunden ist. Die Operationsräume mit je 43 m² haben eine 3.20m / 3.20m große Laminar-Flow-decke über dem OP Feld.
Die Ein- und Ausleitungsräume, sowie je 1 Waschraum für je 2 Op`s sind den Op`s nördlich vorgelagert. Südlich der Op`s liegt der Sterilflur, der mit der Zentralsterilisation und dem Sterilgutlager 1 im Westen und dem Sterilgutlager 2 im Osten verbunden ist. Der Aufwachraum liegt auf östlicher Seite und ist einerseits durch eine Umbettschleuse mit dem OP verbunden, andererseits mit dem externen nördlichen OP Flur. Die übergeordneten Räume wie Schleusen, Palettenreinigungslager, Diktatplätzen und OP-Leitung liegen nördlich der Ein- und Ausleitungsspange und sind von diesen Räume durch den internen OP Flur getrennt.
Psychiatrie
Der Entwurf beruht auf zwei geometrisch ähnlichen, polygonalen Atriumbaukörpern, die über eine gemeinsame Magistrale mit dem Haupteingang des Krankenhauses verbunden sind. Die Besonderheit liegt in der für die Bauaufgabe Psychiatrie neuen Atrium- Typologie. Für die Patienten des gesicherten Bereichs ermöglicht diese einen erweiterten, qualitativ ganz anderen Aufenthalts-, Kommunikations- und Bewegungsbereich, der sich durch Galerien und Zonierungen vielfältig erleben läßt, und sich nicht nur wie üblich durch Flure und Zimmer beschränkt.
Die Öffnung zur Landschaft mittels einer Stahlbrücke suggeriert mehr Freiheit, als die Patienten tatsächlich haben und wirkt dem Gefühl der Internierung entgegen. Für das Personal verschafft diese Bautypologie einen Überblick über sämtliche Flure, Aufenthaltsräume und das Atrium vom zentral gelegenen Stützpunkt.
Gynäkologie u. Geburtshilfe
Die Gynäkologie und Geburtshilfe gliedert sich in 3 Kreissäle, einen Notsektioraum und die dazugehörigen Nebenräume, diverse Untersuchungsräume, eine Säuglingsabteilung sowie die geburtshilfliche und gynäkologische Pflege. Der Kreissaalbereich im 1. BA ist durch ein Brückenbauwerk mit der geburtshilflichen Pflege des 3. BA verbunden. Die Kreissäle unterscheiden sich durch ihre innenräumliche Gestaltung. Die wohnliche Atmosphäre ist ein wichtiges Kriterium, erreicht durch warme Materialien und behagliche Lichtgestaltung.
Der Notsektioraum liegt für schnellen Handlungsbedarf unmittelbar gegenüber den Kreissälen. Ein atmosphärisch gestaltetes Entspannungsbad ist Bestandteil der Abteilung.
Die Untersuchungsräume liegen auf dem Brückenbau unmittelbar beim Kreissaalbereich und Hebammen - Stützpunkt.
Im 3. BA Bauteil D, E5 sind die Pflegestationen Geburtshilfe und Gynäkologie mit insgesamt 45 Betten, sie sind durch einen gemeinsamen Pflegestützpunkt verbunden
Die städtebauliche Aufgabenstellung für die Erweiterungsbauten der VirngrundKlinik Ellwangen wurde vom Planverfasser gesehen in dem respektvollen Einfügen der Neubaumaßnahmen in die bestehende Bebauung der Bausubstanz des Klinikgebäudes sowie im Ergänzen des von Romanik, Gotik und Barock geprägten Stadtbildes von Ellwangen.
Der Bauabschnitt 3 (BA 3) mit dem Neubau BT D des Betten- und Behandlungshauses operative Bereiche, dem Umbau der Ebene 5 des BT C und dem Neubau BT E als zentraler Eingangsbereich mit Aufnahme und der Verwaltung ist ein weiterer Schritt für die Erweiterung der VirngrundKlinik Ellwangen. Entlang der Nord Süd- Magistrale sind alle Gebäudeteile angedockt und über die zentrale Halle gut erkennbar miteinander verbunden und erreichbar. Dazu gehören weiter der Bauabschnitt 2b (BT K) der Kinder und Jugend- Psychiatrie, der Bauabschnitt 2a (BT J) der Erwachsenen-Psychiatrie, sowie der Verbindungsbau (BT H) mit der Gymnastikhalle und dem Casino/Cafe, sowie der 1. BA (BT C) und der Bauteil G, das bestehende Bettenhaus der Inneren Medizin.
Operationsabteilung
Die Operationsabteilung ist ebenengleich mit dem Aufwachraum, der Zentralsterilisation und der Intensivabteilung vom 1. BA, E4 BT C, die durch eine Brücke mit dem 3. BA BT D verbunden ist. Die Operationsräume mit je 43 m² haben eine 3.20m / 3.20m große Laminar-Flow-decke über dem OP Feld.
Die Ein- und Ausleitungsräume, sowie je 1 Waschraum für je 2 Op`s sind den Op`s nördlich vorgelagert. Südlich der Op`s liegt der Sterilflur, der mit der Zentralsterilisation und dem Sterilgutlager 1 im Westen und dem Sterilgutlager 2 im Osten verbunden ist. Der Aufwachraum liegt auf östlicher Seite und ist einerseits durch eine Umbettschleuse mit dem OP verbunden, andererseits mit dem externen nördlichen OP Flur. Die übergeordneten Räume wie Schleusen, Palettenreinigungslager, Diktatplätzen und OP-Leitung liegen nördlich der Ein- und Ausleitungsspange und sind von diesen Räume durch den internen OP Flur getrennt.
Psychiatrie
Der Entwurf beruht auf zwei geometrisch ähnlichen, polygonalen Atriumbaukörpern, die über eine gemeinsame Magistrale mit dem Haupteingang des Krankenhauses verbunden sind. Die Besonderheit liegt in der für die Bauaufgabe Psychiatrie neuen Atrium- Typologie. Für die Patienten des gesicherten Bereichs ermöglicht diese einen erweiterten, qualitativ ganz anderen Aufenthalts-, Kommunikations- und Bewegungsbereich, der sich durch Galerien und Zonierungen vielfältig erleben läßt, und sich nicht nur wie üblich durch Flure und Zimmer beschränkt.
Die Öffnung zur Landschaft mittels einer Stahlbrücke suggeriert mehr Freiheit, als die Patienten tatsächlich haben und wirkt dem Gefühl der Internierung entgegen. Für das Personal verschafft diese Bautypologie einen Überblick über sämtliche Flure, Aufenthaltsräume und das Atrium vom zentral gelegenen Stützpunkt.
Gynäkologie u. Geburtshilfe
Die Gynäkologie und Geburtshilfe gliedert sich in 3 Kreissäle, einen Notsektioraum und die dazugehörigen Nebenräume, diverse Untersuchungsräume, eine Säuglingsabteilung sowie die geburtshilfliche und gynäkologische Pflege. Der Kreissaalbereich im 1. BA ist durch ein Brückenbauwerk mit der geburtshilflichen Pflege des 3. BA verbunden. Die Kreissäle unterscheiden sich durch ihre innenräumliche Gestaltung. Die wohnliche Atmosphäre ist ein wichtiges Kriterium, erreicht durch warme Materialien und behagliche Lichtgestaltung.
Der Notsektioraum liegt für schnellen Handlungsbedarf unmittelbar gegenüber den Kreissälen. Ein atmosphärisch gestaltetes Entspannungsbad ist Bestandteil der Abteilung.
Die Untersuchungsräume liegen auf dem Brückenbau unmittelbar beim Kreissaalbereich und Hebammen - Stützpunkt.
Im 3. BA Bauteil D, E5 sind die Pflegestationen Geburtshilfe und Gynäkologie mit insgesamt 45 Betten, sie sind durch einen gemeinsamen Pflegestützpunkt verbunden
Universitätsbauten
Philipps- Universität Marburg
ZMB Zentrale medizinische Bibliothek, Neubau
Mit medizinischer Bibliothek, Hörsaal, Lesesaal, öffentlicher Passage
BGF = 2.320 m²
BRI = 8.050 m³
ZMB Zentrale medizinische Bibliothek, Neubau
Mit medizinischer Bibliothek, Hörsaal, Lesesaal, öffentlicher Passage
BGF = 2.320 m²
BRI = 8.050 m³
weitere Projekte
Bildungszentrum Nord, Reutlingen
Neubau 1. und 2. Bauabschnitt
NF = 3.280 m²
BRI = 14.424 m³
Neubau 1. und 2. Bauabschnitt
NF = 3.280 m²
BRI = 14.424 m³






