Konzepte, Studien und Wettbewerbsbeiträge mit dem Schwerpunkt Architektur
Neben konkreten Kundenaufträgen arbeiten 3deluxe kontinuierlich an der projektungebundenen Weiterentwicklung ihres architektonischen Entwurfsansatzes.
In den aktuellsten Architekturentwürfen zeichnet sich eine grundlegende stilistische Entwicklung ab, die unter anderem auf der Reflexion aktueller gesellschaftlicher Tendenzen beruht: Die charakteristische biomorphe Formensprache, die verstärkt durch die zumeist weiße Farbgebung der Objekte Vollkommenheit assoziieren lässt, wird zunehmend von fragmentarisierten, collagehaften Strukturen abgelöst, deren Reiz in der scheinbaren Unfertigkeit und additiven Prozesshaftigkeit liegt.
In den aktuellsten Architekturentwürfen zeichnet sich eine grundlegende stilistische Entwicklung ab, die unter anderem auf der Reflexion aktueller gesellschaftlicher Tendenzen beruht: Die charakteristische biomorphe Formensprache, die verstärkt durch die zumeist weiße Farbgebung der Objekte Vollkommenheit assoziieren lässt, wird zunehmend von fragmentarisierten, collagehaften Strukturen abgelöst, deren Reiz in der scheinbaren Unfertigkeit und additiven Prozesshaftigkeit liegt.
Autostadt Atmosphere – Messeauftritt, Frankfurt/Berlin/Köln 2001
Messeauftritt als atmosphärische Interpretation der Unternehmensphilosophie. Der Innovationsanspruch des Kunden spiegelte sich in der Modernität des Designs sowie der eingesetzten Technologien und Materialien wieder.
'atmosphere' wurde als Metapher für die Autostadt Wolfsburg konzipiert. Die Messeinszenierung für die IAA 2001 in Frankfurt und ITB 2002 in Berlin sowie die begleitende Printkommunikation präsentierte die Qualitäten der Autostadt in Form eines besonderen Ortes, der sich durch seinen hohen Anspruch an Service, Menschennähe, Offenheit und Harmonie auszeichnete. 'atmosphere' stellte folglich kein Abbild des realen Ortes dar, sondern eine atmosphärische Interpretation der Unternehmensphilosophie.Eine weiße Gazemembran definierte den Messestand als räumlich autarke Sphäre, ließ aber Blickbezüge zwischen Innen und Außen zu. Hinter der semitransparenten Hülle durchzog eine raumgreifende textile Struktur das Standinnere mit komplexen Verästelungen. Zwei unterschiedlich gestaltete Lounges luden zum entspannten Verweilen ein – zugleich Orte des Ankommens und Ausruhens, als auch der Kommunikation und Begegnung. Langsam variierende Lichtinszenierungen, Duftarrangements und dreidimensionale Klangeffekte verliehen diesem entschleunigten Ort eine einzigartige Stimmung.
'atmosphere' wurde als Metapher für die Autostadt Wolfsburg konzipiert. Die Messeinszenierung für die IAA 2001 in Frankfurt und ITB 2002 in Berlin sowie die begleitende Printkommunikation präsentierte die Qualitäten der Autostadt in Form eines besonderen Ortes, der sich durch seinen hohen Anspruch an Service, Menschennähe, Offenheit und Harmonie auszeichnete. 'atmosphere' stellte folglich kein Abbild des realen Ortes dar, sondern eine atmosphärische Interpretation der Unternehmensphilosophie.Eine weiße Gazemembran definierte den Messestand als räumlich autarke Sphäre, ließ aber Blickbezüge zwischen Innen und Außen zu. Hinter der semitransparenten Hülle durchzog eine raumgreifende textile Struktur das Standinnere mit komplexen Verästelungen. Zwei unterschiedlich gestaltete Lounges luden zum entspannten Verweilen ein – zugleich Orte des Ankommens und Ausruhens, als auch der Kommunikation und Begegnung. Langsam variierende Lichtinszenierungen, Duftarrangements und dreidimensionale Klangeffekte verliehen diesem entschleunigten Ort eine einzigartige Stimmung.
Scape – Multimediale Erlebniswelt Expo 2000 Hannover 2000
Die interne Diskussion über ein möglichst dauerhaftes Wahrzeichen für die Expo 2000 führte zur Gestaltung der virtuellen Architektur 'visionscape'. Der um die Jahrtausendwende hochaktuelle Diskurs über computergenerierte Architektur legte nahe, die Expo durch ein ebensolches Symbol zu repräsentieren. Der Entwurf reizt die unbegrenzten Dimensionen der Virtualität ironisch aus: Die knospenähnliche Form von 'visionscape' wächst bis zu einer Höhe von zwei Kilometern über das Expo-Gelände hinaus. Innerhalb einer 4000 qm großen Messehalle wurde die interaktive Erlebnislandschaft 'scape' als physisch erfahrbarer Ausschnitt dieses immateriellen Konstrukts in die Realität umgesetzt.
Das im Rahmen des Kultur- und Ereignisprogramms definierte Thema sah vor, Jugendliche zu einem experimentellen Umgang mit Neuen Medien zu inspirieren. 'scape' wurde als vielschichtiger Wahrnehmungsraum gestaltet, der physische und virtuelle Erfahrungen zugleich ermöglichte: Innerhalb mehrerer, thematisch unterschiedlicher Lounges konnten Besucher ihre Umgebung durch interaktive Installationen atmosphärisch verändern. Einige dieser Interfaces verknüpften den Realraum von 'scape' mit dem virtuellen Kommunikationsraum 'visionscape.de', der das Projekt aus der Abhängigkeit von Zeit und Ort löste und auf eine global zugängliche Ebene transferierte.
Die Gestaltgebung der realen und virtuellen Architektur beruht auf dem konzeptionellen Ansatz 'genetic architecture', der in diesem Projekt erstmals baulich umgesetzt werden konnte. Die organisch anmutenden, textilen Strukturen entstanden in Anlehnung an computersimulierte Wachstumsprozesse. Sie symbolisieren die zunehmende Konvergenz von Biologie und Technologie.
Das im Rahmen des Kultur- und Ereignisprogramms definierte Thema sah vor, Jugendliche zu einem experimentellen Umgang mit Neuen Medien zu inspirieren. 'scape' wurde als vielschichtiger Wahrnehmungsraum gestaltet, der physische und virtuelle Erfahrungen zugleich ermöglichte: Innerhalb mehrerer, thematisch unterschiedlicher Lounges konnten Besucher ihre Umgebung durch interaktive Installationen atmosphärisch verändern. Einige dieser Interfaces verknüpften den Realraum von 'scape' mit dem virtuellen Kommunikationsraum 'visionscape.de', der das Projekt aus der Abhängigkeit von Zeit und Ort löste und auf eine global zugängliche Ebene transferierte.
Die Gestaltgebung der realen und virtuellen Architektur beruht auf dem konzeptionellen Ansatz 'genetic architecture', der in diesem Projekt erstmals baulich umgesetzt werden konnte. Die organisch anmutenden, textilen Strukturen entstanden in Anlehnung an computersimulierte Wachstumsprozesse. Sie symbolisieren die zunehmende Konvergenz von Biologie und Technologie.
D‘Fly - Shopdesign, New York 2001
In Anlehnung an eine traditionelle Schweizer Badeanstalt wurde der 'Cyberhelvetia'-Pavillon auf der Expo.02 als Ort der persönlichen Begegnung und Kommunikation konzipiert. Kommunikation kann heutzutage auf vielfältige Art und Weise stattfinden, unabhängig von Ort und Sprache. Auch ein gemeinsames Bad benötigt kein reales Wasser mehr: Ein blau leuchtender Glasquader ersetzte das reale Schwimmbecken – die Ausstellungsbesucher tauchten kopfüber in die vielschichtige Atmosphäre einer virtuell erweiterten Wirklichkeit und badeten in Licht und Klang.
Der so genannte Pool war mit ‚virtuellem Wasser’ gefüllt, das von den Besuchern vor Ort und im Internet gemeinschaftlich mit fantasievollen Lebensformen bereichert wurde. Die wechselseitige Interaktion zwischen real und virtuell anwesenden Menschen und den digitalen Kreaturen erzeugte immer neue atmosphärische Erscheinungsbilder auf der projizierten Pool-Oberfläche, sodass nahezu die Anmutung eines lebendigen Organismus entstand. Das virtuelle Wasser reagierte zudem witterungsabhängig auf die Daten einer Wetterstation auf dem Pavillondach. Wie der Bielersee veränderte die künstliche Wasseroberfläche des Pools ihr Aussehen im Laufe des Tages und der Jahreszeiten und verband so das Artifizielle mit der Natur sowie das Virtuelle mit dem real Erfahrbaren.
Der so genannte Pool war mit ‚virtuellem Wasser’ gefüllt, das von den Besuchern vor Ort und im Internet gemeinschaftlich mit fantasievollen Lebensformen bereichert wurde. Die wechselseitige Interaktion zwischen real und virtuell anwesenden Menschen und den digitalen Kreaturen erzeugte immer neue atmosphärische Erscheinungsbilder auf der projizierten Pool-Oberfläche, sodass nahezu die Anmutung eines lebendigen Organismus entstand. Das virtuelle Wasser reagierte zudem witterungsabhängig auf die Daten einer Wetterstation auf dem Pavillondach. Wie der Bielersee veränderte die künstliche Wasseroberfläche des Pools ihr Aussehen im Laufe des Tages und der Jahreszeiten und verband so das Artifizielle mit der Natur sowie das Virtuelle mit dem real Erfahrbaren.
Salzbergwerk – Thematische Inszenierung, Berchtesgaden 2007
Experimentelle Lichtszenografien und interaktive Exponate vermitteln in der unterirdisch gelegenen Ausstellung im stillgelegten Teil des Salzbergwerks Berchtesgaden auf intuitive Weise Wissen über das Element Salz.
Cyberhelvetia – Thematische Inszenierung, Expo.02 Biel 2002
In Anlehnung an eine traditionelle Schweizer Badeanstalt wurde der 'Cyberhelvetia'-Pavillon auf der Expo.02 als Ort der persönlichen Begegnung und Kommunikation konzipiert. Kommunikation kann heutzutage auf vielfältige Art und Weise stattfinden, unabhängig von Ort und Sprache. Auch ein gemeinsames Bad benötigt kein reales Wasser mehr: Ein blau leuchtender Glasquader ersetzte das reale Schwimmbecken – die Ausstellungsbesucher tauchten kopfüber in die vielschichtige Atmosphäre einer virtuell erweiterten Wirklichkeit und badeten in Licht und Klang.
Der so genannte Pool war mit ‚virtuellem Wasser’ gefüllt, das von den Besuchern vor Ort und im Internet gemeinschaftlich mit fantasievollen Lebensformen bereichert wurde. Die wechselseitige Interaktion zwischen real und virtuell anwesenden Menschen und den digitalen Kreaturen erzeugte immer neue atmosphärische Erscheinungsbilder auf der projizierten Pool-Oberfläche, sodass nahezu die Anmutung eines lebendigen Organismus entstand. Das virtuelle Wasser reagierte zudem witterungsabhängig auf die Daten einer Wetterstation auf dem Pavillondach. Wie der Bielersee veränderte die künstliche Wasseroberfläche des Pools ihr Aussehen im Laufe des Tages und der Jahreszeiten und verband so das Artifizielle mit der Natur sowie das Virtuelle mit dem real Erfahrbaren.
Der so genannte Pool war mit ‚virtuellem Wasser’ gefüllt, das von den Besuchern vor Ort und im Internet gemeinschaftlich mit fantasievollen Lebensformen bereichert wurde. Die wechselseitige Interaktion zwischen real und virtuell anwesenden Menschen und den digitalen Kreaturen erzeugte immer neue atmosphärische Erscheinungsbilder auf der projizierten Pool-Oberfläche, sodass nahezu die Anmutung eines lebendigen Organismus entstand. Das virtuelle Wasser reagierte zudem witterungsabhängig auf die Daten einer Wetterstation auf dem Pavillondach. Wie der Bielersee veränderte die künstliche Wasseroberfläche des Pools ihr Aussehen im Laufe des Tages und der Jahreszeiten und verband so das Artifizielle mit der Natur sowie das Virtuelle mit dem real Erfahrbaren.
Future Mobility – Mobiler Ausstellungspavillon, 2005
Angesichts schwindender Rohstoffressourcen und zunehmender Umweltbelastung engagiert sich Mercedes-Benz in der Erforschung umweltfreundlicher Antriebskonzepte.
Die multimediale Ausstellungsinszenierung „Antriebe der Zukunft“ machte diese in ihren technischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen äußerst komplexe Thematik für Kunden des Automobilherstellers atmosphärisch und intellektuell erfahrbar. Der mobile Pavillon wurde für eine zweijährige Tour durch die großen Mercedes-Benz Center in Europa geplant.
Der als Raum-im-Raum konzipierte Pavillon ermöglichte den Besuchern über sein äußeres Erscheinungsbild zunächst eine intuitiv-emotionale Annäherung an das Thema, bevor die Informationsdichte im Inneren Schritt für Schritt vertieft wurde. Formgebung und Materialität der Architektur sowie die atmosphärischen Effekte der medialen Inszenierung nahmen Bezug auf die Ausstellungsinhalte und korrespondierten zugleich mit dem Markenimage von Mercedes-Benz. Die Zylinderform des Baukörpers übersetzte das schematische Bild des umweltneutralen Kreislaufs in die Dreidimensionalität. Der Besucherfluss verlief folglich kreisförmig – als Allegorie zu den sich zyklisch erneuernden Energien der Zukunft.
Architektur, Innenarchitektur, Screen- und Printdesign, Animation, Film- und Textcontent wurden als ganzheitliche Lösung der Gestaltungsaufgabe in interdisziplinärer Teamarbeit entwickelt.
Die multimediale Ausstellungsinszenierung „Antriebe der Zukunft“ machte diese in ihren technischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen äußerst komplexe Thematik für Kunden des Automobilherstellers atmosphärisch und intellektuell erfahrbar. Der mobile Pavillon wurde für eine zweijährige Tour durch die großen Mercedes-Benz Center in Europa geplant.
Der als Raum-im-Raum konzipierte Pavillon ermöglichte den Besuchern über sein äußeres Erscheinungsbild zunächst eine intuitiv-emotionale Annäherung an das Thema, bevor die Informationsdichte im Inneren Schritt für Schritt vertieft wurde. Formgebung und Materialität der Architektur sowie die atmosphärischen Effekte der medialen Inszenierung nahmen Bezug auf die Ausstellungsinhalte und korrespondierten zugleich mit dem Markenimage von Mercedes-Benz. Die Zylinderform des Baukörpers übersetzte das schematische Bild des umweltneutralen Kreislaufs in die Dreidimensionalität. Der Besucherfluss verlief folglich kreisförmig – als Allegorie zu den sich zyklisch erneuernden Energien der Zukunft.
Architektur, Innenarchitektur, Screen- und Printdesign, Animation, Film- und Textcontent wurden als ganzheitliche Lösung der Gestaltungsaufgabe in interdisziplinärer Teamarbeit entwickelt.
Abschlussfeier FIFA WM 2006 - Eventdesign, Berlin 2006
Kreation der Szenografie, der Bühnenbauten inklusive Showbühne und Siegerpodest, sowie des Kostüm- und Sounddesigns für das rund 10-minütige Event, das am 9. Juli vor dem Finalspiel im Berliner Olympiastadion stattfand.
Projekte zur Fußball WM 2006: Fußball Globus / Football Globe Germany
Fussball Globus – Thematische Inszenierung
Der Fussball Globus verknüpfte das Bild der Weltkugel mit der Form des Fußballs. Während der drei Jahre dauernden Tournee durch die 12 FIFA WM-Städte konnten sich seine Gäste auf emotionale und spielerische Weise mit dem Thema Fußballkultur befassen.
3deluxe gestaltete den Innenraum des fußballförmigen Pavillons zu einem poetischen Informationswandler, der mittels einer interaktiven 360°-Projektion die augenblickliche Fußballbegeisterung der Ausstellungsbesucher vor Ort und von Menschen aus aller Welt widerspiegelte. Diese 40m lange Collage aus bewegten Bildern, grafischen und textlichen Elementen wurde durch die Einbeziehung des Publikums zu einem besonderen Stück Ausstellungskultur.
Interaktive Spielinstallationen ließen die Teilnehmer in unterschiedliche Rollen aus der Welt des Fußballs schlüpfen oder informierten sie über vergangene und zukünftige Weltmeisterschaften.
Football Globe Germany – Interaktive Lichtskulptur
Der Football Globe Germany bestand aus einem dynamisch geformten weißen Sockel, der eine faszinierend illuminierte Kugel trug. Wie sein Vorbild, der Fussball Globus — FIFA WM 2006™, war er eine Metapher für die Welt umspannende und Völker verbindende Begeisterung für diesen besonderen Sport.
Der Ball aus transparentem Plexiglas beinhaltete in seinem Inneren eine Installation aus 510 Kaltkathoden-Röhren, die von einer speziellen Software einzeln angesteuert wurden. So entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Lichteffekte.
Der Sockel beinhaltete drei Medienterminals, die über die WM 2006 informierten. Die Hauptattraktion war jedoch das „Eckfahnentanz“-Spiel. Besucher wurden zur Aufführung ihres persönlichen Eckfahnentanzes animiert, der von einer Kamera aufgezeichnet und ins Internet übertragen wurde.
Der Fussball Globus verknüpfte das Bild der Weltkugel mit der Form des Fußballs. Während der drei Jahre dauernden Tournee durch die 12 FIFA WM-Städte konnten sich seine Gäste auf emotionale und spielerische Weise mit dem Thema Fußballkultur befassen.
3deluxe gestaltete den Innenraum des fußballförmigen Pavillons zu einem poetischen Informationswandler, der mittels einer interaktiven 360°-Projektion die augenblickliche Fußballbegeisterung der Ausstellungsbesucher vor Ort und von Menschen aus aller Welt widerspiegelte. Diese 40m lange Collage aus bewegten Bildern, grafischen und textlichen Elementen wurde durch die Einbeziehung des Publikums zu einem besonderen Stück Ausstellungskultur.
Interaktive Spielinstallationen ließen die Teilnehmer in unterschiedliche Rollen aus der Welt des Fußballs schlüpfen oder informierten sie über vergangene und zukünftige Weltmeisterschaften.
Football Globe Germany – Interaktive Lichtskulptur
Der Football Globe Germany bestand aus einem dynamisch geformten weißen Sockel, der eine faszinierend illuminierte Kugel trug. Wie sein Vorbild, der Fussball Globus — FIFA WM 2006™, war er eine Metapher für die Welt umspannende und Völker verbindende Begeisterung für diesen besonderen Sport.
Der Ball aus transparentem Plexiglas beinhaltete in seinem Inneren eine Installation aus 510 Kaltkathoden-Röhren, die von einer speziellen Software einzeln angesteuert wurden. So entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Lichteffekte.
Der Sockel beinhaltete drei Medienterminals, die über die WM 2006 informierten. Die Hauptattraktion war jedoch das „Eckfahnentanz“-Spiel. Besucher wurden zur Aufführung ihres persönlichen Eckfahnentanzes animiert, der von einer Kamera aufgezeichnet und ins Internet übertragen wurde.
CocoonClub – Club- und Restaurantdesign, Frankfurt am Main 2004
Club- und Restaurant Design
Der CocoonClub wurde als avantgardistisches Experimentierfeld für die Transformation von Raum und Wahrnehmung konzipiert. In einem interdisziplinären Prozess gestaltete 3deluxe alle Elemente zu einem ganzheitlichen Raum, in dem sich Architektur, grafisches Programm sowie Medien- und Webdesign wechselseitig beeinflussen.
Die perforierten Wandflächen des triangulären Hauptraumes erinnern an eine permeable Zellmembran, durch deren Öffnungen der Besucherfluss stattfindet. Sie ist wegen ihres mehrschichtigen Aufbaus und ihrer Oberflächenstruktur das signifikanteste architektonische Element des Clubs. Sie wird mit einer bewegten 360°-Projektion bespielt, die in Echtzeit mit dem DJ-Set abgestimmt werden kann.
13 kapselartige Mikroräume durchstoßen die Membranwand und ermöglichen Blickbeziehungen zwischen dem eher ruhigen Außenbereich und dem aktiven Innenbereich. Sie sind moderne Logen, die den privaten Zustand des „cocooning“ inmitten eines halböffentlichen Umfeldes erlauben. Einige dieser Cocoons besitzen eine luxuriöse Sonderausstattung und können exklusiv reserviert werden.
Augenfälligstes Element des CocoonClub stellt die imposante weiße DJ-Kanzel dar. Von ihrem erhöhten Standpunkt aus dirigieren DJ und VJ die multimediale Inszenierung des Raumes.
Zwei Restaurants erweitern das Angebot des CocoonClub. Das Interieur des Micro besticht durch die geradlinige Gestaltgebung des kubischen Mobiliars und die durchgängige Verwendung von dunklem Holz. Besonders die Oberflächen aus Bambus faszinieren durch ihre grafisch wirkende Maserung und ihre zum Teil reliefartige Gestaltung.
Ein raumfüllendes Raster aus silberfarbenen, von der Decke abgehängten Glasfaserschläuchen betont die Geometrie des Entwurfs noch zusätzlich. Um die lineare Strenge zu brechen, wird diese so genannte Fadenmatrix mit einer komplexen medialen Ornamentik überlagert. Die Beamerprojektionen bewegen sich im Einklang mit der Musik und illustrieren auf diese Weise die variierenden dreidimensionalen Klangräume, die der DJ zeitgleich erzeugt.
Im BedRestaurant Silk wird das Essen und Trinken zu einer kunstvoll inszenierten Zeremonie erhoben, die in Anlehnung an die asiatische, aber auch an antike Esskulturen konzipiert wurde.
Vom Entree werden die Besucher zu einer von 8 großen Liegeflächen geleitet, die durch semitransparente Gazevorhänge voneinander getrennt sind. Auf jedem der weichen Polsterelemente finden bis zu neun Personen bequem liegend oder sitzend Platz. Die exquisiten Speisen und Getränke werden auf edlen Glastabletts gereicht und können sodann in Ablagemulden in den umlaufenden Lehnen der Betten abgestellt werden.
In Pinktönen changierendes Licht taucht die weiße Gaze in harmonische Farbstimmungen; zwischen den doppellagigen Stoffbahnen bieten filigrane Metallornamente einen reizvollen Blickfang.
Der CocoonClub wurde als avantgardistisches Experimentierfeld für die Transformation von Raum und Wahrnehmung konzipiert. In einem interdisziplinären Prozess gestaltete 3deluxe alle Elemente zu einem ganzheitlichen Raum, in dem sich Architektur, grafisches Programm sowie Medien- und Webdesign wechselseitig beeinflussen.
Die perforierten Wandflächen des triangulären Hauptraumes erinnern an eine permeable Zellmembran, durch deren Öffnungen der Besucherfluss stattfindet. Sie ist wegen ihres mehrschichtigen Aufbaus und ihrer Oberflächenstruktur das signifikanteste architektonische Element des Clubs. Sie wird mit einer bewegten 360°-Projektion bespielt, die in Echtzeit mit dem DJ-Set abgestimmt werden kann.
13 kapselartige Mikroräume durchstoßen die Membranwand und ermöglichen Blickbeziehungen zwischen dem eher ruhigen Außenbereich und dem aktiven Innenbereich. Sie sind moderne Logen, die den privaten Zustand des „cocooning“ inmitten eines halböffentlichen Umfeldes erlauben. Einige dieser Cocoons besitzen eine luxuriöse Sonderausstattung und können exklusiv reserviert werden.
Augenfälligstes Element des CocoonClub stellt die imposante weiße DJ-Kanzel dar. Von ihrem erhöhten Standpunkt aus dirigieren DJ und VJ die multimediale Inszenierung des Raumes.
Zwei Restaurants erweitern das Angebot des CocoonClub. Das Interieur des Micro besticht durch die geradlinige Gestaltgebung des kubischen Mobiliars und die durchgängige Verwendung von dunklem Holz. Besonders die Oberflächen aus Bambus faszinieren durch ihre grafisch wirkende Maserung und ihre zum Teil reliefartige Gestaltung.
Ein raumfüllendes Raster aus silberfarbenen, von der Decke abgehängten Glasfaserschläuchen betont die Geometrie des Entwurfs noch zusätzlich. Um die lineare Strenge zu brechen, wird diese so genannte Fadenmatrix mit einer komplexen medialen Ornamentik überlagert. Die Beamerprojektionen bewegen sich im Einklang mit der Musik und illustrieren auf diese Weise die variierenden dreidimensionalen Klangräume, die der DJ zeitgleich erzeugt.
Im BedRestaurant Silk wird das Essen und Trinken zu einer kunstvoll inszenierten Zeremonie erhoben, die in Anlehnung an die asiatische, aber auch an antike Esskulturen konzipiert wurde.
Vom Entree werden die Besucher zu einer von 8 großen Liegeflächen geleitet, die durch semitransparente Gazevorhänge voneinander getrennt sind. Auf jedem der weichen Polsterelemente finden bis zu neun Personen bequem liegend oder sitzend Platz. Die exquisiten Speisen und Getränke werden auf edlen Glastabletts gereicht und können sodann in Ablagemulden in den umlaufenden Lehnen der Betten abgestellt werden.
In Pinktönen changierendes Licht taucht die weiße Gaze in harmonische Farbstimmungen; zwischen den doppellagigen Stoffbahnen bieten filigrane Metallornamente einen reizvollen Blickfang.
Leonardo Glass Cube – Corporate Architecture Bad Driburg 2007
Nach der Verwirklichung zahlreicher temporärer Architekturen und der Entwicklung virtueller Architekturkonzepte ist der Leonardo Glass Cube das erste von 3deluxe realisierte Bauwerk. Auf dem Gelände der westfälischen Firma glaskoch, die unter dem Namen ‚Leonardo’ weltweit Glasprodukte vertreibt, wurde eine signifikante Corporate Architecture geschaffen, die nun ein zentrales Element im kommunikativen Gesamtauftritt der Marke bildet. Als atmosphärische Brandworld vermittelt der Glass Cube Gästen und Mitarbeitern auf inspirierende Weise die Philosophie und Visionen des Unternehmens. Auf einer Fläche von 2900 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, erlaubt eine offene Grundrissgestaltung die übergangslose und flexible Nutzung von Produktpräsentationszonen, Seminar- und Konferenzräumen, Arbeits- und Rekreationsbereichen.
Die Glasfassade des Gebäudes bildet die Schnittstelle zu einer hypernaturalistischen, ästhetisch überhöhten Welt: Eine transparente Bedruckung schiebt sich als subtil sichtbare Bildebene in den Aus- oder Einblick. Die darauf abgebildeten, grafisch verfremdeten Elemente wurden der Architektur und der umgebenden Landschaft entlehnt, sie erzeugen ein feinsinniges Vexierspiel mit den Reflexionen ihrer realen Vorbilder.
Die bauliche Struktur besteht aus zwei formal kontrastierenden Elementen: einem geometrisch stringenten, quaderförmigen Hüllvolumen und einer mittig in den Innenraum eingestellten Freiform. Diese wellenförmig geschwungene, weiße Wandfläche umschließt einen introvertierten Ausstellungsbereich und begrenzt auf ihrer anderen Seite einen extrovertierten, tageslichtduchfluteten Umgang entlang der Glasfassade. Drei skulpturale, weiße Strukturen – so genannte ‚genetics‛ –verknüpfen die separaten Gebäudezonen wieder miteinander.
Auf der Glasfassade taucht das gestalterische Motiv der ‚genetics‛ erneut in zweidimensionaler Form auf: Vorgeblendete Lisenen finden ihre Fortsetzung in einem Wegenetz aus weißem Beton, das den gesamten Baukörper umgibt und ihn mit seinem Standort verwachsen lässt.
Im Innenraum sind Ober- und Untergeschoss in ihrem Zentrum durch einen von Brücken durchkreuzten Luftraum miteinander verbunden. Bei Betreten des Glass Cube eröffnet sich der Raum dem Betrachter somit nicht nur in horizontaler Ebene, sondern ebenfalls nach oben und unten. In beiden Geschossen bildet das Wandkontinuum durch Einrollung Nischen aus, die mit Sondernutzungen belegt sind. Die Lineatur der geschwungenen Wandfläche tritt besonders an den vielfältigen Öffnungen und Durchgängen als markantes grafisches Gestaltungselement in den Vordergrund, das sich sich in der Decke als ein System von Lüftungsfugen fortsetzt. Auf ihrer der Fassade zugewandten Seite wird die Materialität der weißen Putzoberfläche durch einen hinterleuchteten Gaze-Wandbehang optisch aufgelöst. Dynamisch programmiertes Kunstlicht sowie das durch die pastellfarbige Fassadenbedruckung einfallende Tageslicht setzen Farbakzente in dem reinweißen Interior und erzeugen einen permanenten atmosphärischen Wandel.
Die Glasfassade des Gebäudes bildet die Schnittstelle zu einer hypernaturalistischen, ästhetisch überhöhten Welt: Eine transparente Bedruckung schiebt sich als subtil sichtbare Bildebene in den Aus- oder Einblick. Die darauf abgebildeten, grafisch verfremdeten Elemente wurden der Architektur und der umgebenden Landschaft entlehnt, sie erzeugen ein feinsinniges Vexierspiel mit den Reflexionen ihrer realen Vorbilder.
Die bauliche Struktur besteht aus zwei formal kontrastierenden Elementen: einem geometrisch stringenten, quaderförmigen Hüllvolumen und einer mittig in den Innenraum eingestellten Freiform. Diese wellenförmig geschwungene, weiße Wandfläche umschließt einen introvertierten Ausstellungsbereich und begrenzt auf ihrer anderen Seite einen extrovertierten, tageslichtduchfluteten Umgang entlang der Glasfassade. Drei skulpturale, weiße Strukturen – so genannte ‚genetics‛ –verknüpfen die separaten Gebäudezonen wieder miteinander.
Auf der Glasfassade taucht das gestalterische Motiv der ‚genetics‛ erneut in zweidimensionaler Form auf: Vorgeblendete Lisenen finden ihre Fortsetzung in einem Wegenetz aus weißem Beton, das den gesamten Baukörper umgibt und ihn mit seinem Standort verwachsen lässt.
Im Innenraum sind Ober- und Untergeschoss in ihrem Zentrum durch einen von Brücken durchkreuzten Luftraum miteinander verbunden. Bei Betreten des Glass Cube eröffnet sich der Raum dem Betrachter somit nicht nur in horizontaler Ebene, sondern ebenfalls nach oben und unten. In beiden Geschossen bildet das Wandkontinuum durch Einrollung Nischen aus, die mit Sondernutzungen belegt sind. Die Lineatur der geschwungenen Wandfläche tritt besonders an den vielfältigen Öffnungen und Durchgängen als markantes grafisches Gestaltungselement in den Vordergrund, das sich sich in der Decke als ein System von Lüftungsfugen fortsetzt. Auf ihrer der Fassade zugewandten Seite wird die Materialität der weißen Putzoberfläche durch einen hinterleuchteten Gaze-Wandbehang optisch aufgelöst. Dynamisch programmiertes Kunstlicht sowie das durch die pastellfarbige Fassadenbedruckung einfallende Tageslicht setzen Farbakzente in dem reinweißen Interior und erzeugen einen permanenten atmosphärischen Wandel.
LUMAS Edition – Visionäre Architektur 2009
LUMAS, ein führender Kunstanbieter für erschwingliche Editionen etablierter Fotokünstler und vielversprechender Newcomer, erweiterte sein Portfolio 2009 erstmals um Artworks zeitgenössischer Architekten. 3deluxe war eines von nur zwei Büros, die von LUMAS eingeladen wurden, eine Auswahl ihrer visionären Architekturentwürfe als limitierte Edition auf dem Kunstmarkt zu platzieren.
Im Rahmen der Ausstellung 'Visionäre Architektur' wurden die Artworks von 3deluxe und Graft unter großer öffentlicher Resonanz erstveröffentlicht. Die handsignierten Originale der aus 15 Werken bestehenden Edition von 3deluxe sind seit Ausstellungsbeginn in einer limitierten Auflage von 75 bzw. 100 Stück in zwei verschiedenen Formaten pro Motiv erhältlich.
Außer zwei Serien großformatiger Architekturrenderings umfasst die 3deluxe-Edition auch mehrere Skizzenblätter mit unzähligen filigranen Details. Diese am Computer entstandenen, vielschichtigen Collagen aus Freihandzeichnungen und digital generierten Elementen offenbaren den kreativen Prozess, der von der ersten Idee bis zu den fotorealistischen Visualisierungen des finalen Entwurfs führt. Die 3D-Renderings der Serien ‚Bergen‘ und ;Buildings‘ bestechen durch ihre fließende organisch-inspirierte Formensprache, leuchtende Farbigkeit und die absolute Perfektion der Darstellung.
Im Rahmen der Ausstellung 'Visionäre Architektur' wurden die Artworks von 3deluxe und Graft unter großer öffentlicher Resonanz erstveröffentlicht. Die handsignierten Originale der aus 15 Werken bestehenden Edition von 3deluxe sind seit Ausstellungsbeginn in einer limitierten Auflage von 75 bzw. 100 Stück in zwei verschiedenen Formaten pro Motiv erhältlich.
Außer zwei Serien großformatiger Architekturrenderings umfasst die 3deluxe-Edition auch mehrere Skizzenblätter mit unzähligen filigranen Details. Diese am Computer entstandenen, vielschichtigen Collagen aus Freihandzeichnungen und digital generierten Elementen offenbaren den kreativen Prozess, der von der ersten Idee bis zu den fotorealistischen Visualisierungen des finalen Entwurfs führt. Die 3D-Renderings der Serien ‚Bergen‘ und ;Buildings‘ bestechen durch ihre fließende organisch-inspirierte Formensprache, leuchtende Farbigkeit und die absolute Perfektion der Darstellung.
z-room Zeilgalerie – Shopdesign, Frankfurt am Main 2009
Die Eröffnung des z-room, einer atmosphärischen Info-Lounge im 5. Stock der Zeilgalerie, bildete im Juni 2009 den Auftakt zu den von 3deluxe geplanten Umbauten des gesamten Gebäudes. Das Redesign des 1992 eröffneten, weit über die Grenzen Frankfurts bekannten Einkaufszentrums beinhaltet die vollständige Neugestaltung der Fassade sowie der öffentlichen Bereiche des Innenraums. Die Fertigstellung der Modernisierungsmaßnahmen soll bis Ende 2010 erfolgen.
Das Design des z-room antizipiert den zukünftigen Stil der Zeilgalerie, der sich durch das helle Ambiente eines vorwiegend in Weiß gehaltenen Interieurs, stimmungsvolle Lichtinszenierungen, fließende Raumübergänge zwischen funktional unterschiedlichen Zonen sowie ansprechend gestaltete öffentliche Aufenthaltsbereiche in Form komfortabler Lounges auszeichnet.
In dem rund 200 qm großen Showroom sind eine Meeting-Lounge mit Coffee-Bar, eine Event- und Ausstellungsfläche und das so genannte ‚Private Room‘, ein exemplarisch gestalteter Shopbereich, nahtlos miteinander verknüpft. Die räumliche Zonierung der verschiedenen Nutzungen erfolgt durch dynamisch geschwungene Zwischenwandsegmente, die in ihrer skulpturalen Gesamtform die vorgefundene Raumgeometrie aufheben. Großzügige Öffnungen, über denen sich die Kurvatur der Wände lediglich als Sturz fortsetzt, markieren die Schnittstellen der ineinander übergehenden Funktionsbereiche. Auch die organische Formgebung des maßkonfektionierten Mobiliars orientiert sich zum Teil an der Wölbung der Wände.
Die zeitgemäße Formensprache und angenehme Atmosphäre des z-room vermitteln einen ersten Eindruck des neuen Einkaufserlebnisses in der Zeilgalerie, die sich nach ihrem Redesign als Ort moderner Urbanität präsentieren wird.
Das Design des z-room antizipiert den zukünftigen Stil der Zeilgalerie, der sich durch das helle Ambiente eines vorwiegend in Weiß gehaltenen Interieurs, stimmungsvolle Lichtinszenierungen, fließende Raumübergänge zwischen funktional unterschiedlichen Zonen sowie ansprechend gestaltete öffentliche Aufenthaltsbereiche in Form komfortabler Lounges auszeichnet.
In dem rund 200 qm großen Showroom sind eine Meeting-Lounge mit Coffee-Bar, eine Event- und Ausstellungsfläche und das so genannte ‚Private Room‘, ein exemplarisch gestalteter Shopbereich, nahtlos miteinander verknüpft. Die räumliche Zonierung der verschiedenen Nutzungen erfolgt durch dynamisch geschwungene Zwischenwandsegmente, die in ihrer skulpturalen Gesamtform die vorgefundene Raumgeometrie aufheben. Großzügige Öffnungen, über denen sich die Kurvatur der Wände lediglich als Sturz fortsetzt, markieren die Schnittstellen der ineinander übergehenden Funktionsbereiche. Auch die organische Formgebung des maßkonfektionierten Mobiliars orientiert sich zum Teil an der Wölbung der Wände.
Die zeitgemäße Formensprache und angenehme Atmosphäre des z-room vermitteln einen ersten Eindruck des neuen Einkaufserlebnisses in der Zeilgalerie, die sich nach ihrem Redesign als Ort moderner Urbanität präsentieren wird.
Zeilgalerie - Redesign Fassade und Innenraum, Frankfurt am Main 2010
Das Redesign des 1992 eröffneten, weit über die Grenzen Frankfurts bekannten Einkaufszentrums Zeilgalerie beinhaltet die vollständige Neugestaltung der Fassade sowie der öffentlichen Bereiche des Innenraums. Da die typologischen und städtebaulichen Voraussetzungen der Vorderfront des Gebäudes eine außerordentliche Bedeutung zukommen lassen, beruht der Gestaltungsansatz von 3deluxe auf einer intensiven Auseinandersetzung mit der architektonischen Oberfläche und ihrer inhaltlichen, strukturellen und materiellen Vertiefung.
In ihrer Eigenschaft als Markenarchitektur sollte das Erscheinungsbild der Zeilgalerie Zeitströmungen und Designtrends widerspiegeln können. Mit Hilfe einer komplex programmierten Lichtinszenierung wird das Aussehen der Zeilgalerie wandelbar und schafft mit seiner Mehrdeutigkeit die Voraussetzung für individuelle Lesbarkeit und Identifikation. Zudem erzeugen mehrere unterschiedlich gestaltete Fassadenebenen reizvolle Überlagerungseffekte und optische Tiefenwirkung. Die sanft pulsierende Lichtornamentik der Medienfassade des rechten Baukörpers beinhaltet eine große Vielfalt ästhetischer Bilder: klare geometrische Muster verwandeln sich fließend in organisch anmutende Licht- und Schattenspiele; feine lineare Akzente wechseln sich mit eindrucksvollen großflächigen Effekten ab. Die Lichtinszenierung der Zeilgalerie versteht sich als künstlerisch-abstrakte Umsetzung von Leuchtwerbung, welche seit langem fester Bestandteil der Architektur kommerzieller Gebäude ist. Anstelle konkreter Werbebotschaften transportiert sie die städtische Lebendigkeit des Ortes in Form stimmungsvoller Lichtbilder.
Als Referenz gegenüber der Bestandsarchitektur von Kramm & Strigl bleibt die charakteristische Dreigliedrigkeit des Gebäudes erhalten. Die übergreifende mattschwarze Farbgebung und verbindende Architekturelemente fassen die drei einzelnen Baukörper nun aber zu einer visuellen Einheit mit großzügiger und repräsentativer Wirkung zusammen.
Das innenarchitektonische Konzept greift die ursprüngliche Idee einer vertikalen Stadtstruktur auf und setzt sie in zeitgemäßer Optik um. Nach Betreten des Gebäudes werden die Besucher von dem Blick in das zehn Geschoss hohe Atrium gefangen genommen: ein faszinierender Kosmos aus sich kreuzenden Rolltreppen und Laufwegen, Trag- und Versorgungsstrukturen sowie unzähligen Lichtquellen, deren Form und Anordnung an illuminierte Hausfassaden erinnern. Der erste Raumeindruck vermittelt Vitalität und urbane Vielfalt – ohne jedoch an Klarheit einzubüßen, da der bisherige Material-, Farb- und Formenmix stark zurückgenommen wurde. Das vorwiegend in Weiß gehaltene Interieur steht in einem spannungsvollen Kontrast zur schwarzen Fassade und schafft ein ansprechendes helles Ambiente. Einen besonderen Blickfang bietet die über sämtliche Etagen reichende LED-Installation, die einen wahren Wasserfall aus Licht durch das Atrium strömen lässt.
Die Integration öffentlich zugänglicher Ruhezonen und Aufenthaltsbereiche ist wesentlicher Bestandteil des erweiterten Nutzungsangebots: Auf jedem zweiten Podest der sich um das Atrium windenden Rampe sind komfortable Sitzbänke angeordnet. Im Untergeschoss ist die Einrichtung einer Lounge und eines Indoor-Spielplatzes für Kinder vorgesehen. Die Neuplanung der dort befindlichen WC-Anlagen trägt ebenfalls zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bei.
Sie zeichnet sich durch eine unkonventionelle Raumaufteilung sowie einen extremen Farb- und Mustermix aus. Auch die Aussichtsplattform und die Dachterrasse werden in das Redesign mit einbezogen.Ein weiteres Beispiel für den Modernitätsanspruch des Projekts ist das neue Informations- und Wegeleitsystem, welches innovative Multimedia-Installationen wie das vor dem Haupteingang angebrachte Infodisplay mit Multitouch-Interface oder eine virtuellen Ansprechperson am Infopoints im Eingangsbereich einschließt.
Zum Redesign der Zeilgalerie wurde 3deluxe von der IFM Immobilien AG beauftragt.
In ihrer Eigenschaft als Markenarchitektur sollte das Erscheinungsbild der Zeilgalerie Zeitströmungen und Designtrends widerspiegeln können. Mit Hilfe einer komplex programmierten Lichtinszenierung wird das Aussehen der Zeilgalerie wandelbar und schafft mit seiner Mehrdeutigkeit die Voraussetzung für individuelle Lesbarkeit und Identifikation. Zudem erzeugen mehrere unterschiedlich gestaltete Fassadenebenen reizvolle Überlagerungseffekte und optische Tiefenwirkung. Die sanft pulsierende Lichtornamentik der Medienfassade des rechten Baukörpers beinhaltet eine große Vielfalt ästhetischer Bilder: klare geometrische Muster verwandeln sich fließend in organisch anmutende Licht- und Schattenspiele; feine lineare Akzente wechseln sich mit eindrucksvollen großflächigen Effekten ab. Die Lichtinszenierung der Zeilgalerie versteht sich als künstlerisch-abstrakte Umsetzung von Leuchtwerbung, welche seit langem fester Bestandteil der Architektur kommerzieller Gebäude ist. Anstelle konkreter Werbebotschaften transportiert sie die städtische Lebendigkeit des Ortes in Form stimmungsvoller Lichtbilder.
Als Referenz gegenüber der Bestandsarchitektur von Kramm & Strigl bleibt die charakteristische Dreigliedrigkeit des Gebäudes erhalten. Die übergreifende mattschwarze Farbgebung und verbindende Architekturelemente fassen die drei einzelnen Baukörper nun aber zu einer visuellen Einheit mit großzügiger und repräsentativer Wirkung zusammen.
Das innenarchitektonische Konzept greift die ursprüngliche Idee einer vertikalen Stadtstruktur auf und setzt sie in zeitgemäßer Optik um. Nach Betreten des Gebäudes werden die Besucher von dem Blick in das zehn Geschoss hohe Atrium gefangen genommen: ein faszinierender Kosmos aus sich kreuzenden Rolltreppen und Laufwegen, Trag- und Versorgungsstrukturen sowie unzähligen Lichtquellen, deren Form und Anordnung an illuminierte Hausfassaden erinnern. Der erste Raumeindruck vermittelt Vitalität und urbane Vielfalt – ohne jedoch an Klarheit einzubüßen, da der bisherige Material-, Farb- und Formenmix stark zurückgenommen wurde. Das vorwiegend in Weiß gehaltene Interieur steht in einem spannungsvollen Kontrast zur schwarzen Fassade und schafft ein ansprechendes helles Ambiente. Einen besonderen Blickfang bietet die über sämtliche Etagen reichende LED-Installation, die einen wahren Wasserfall aus Licht durch das Atrium strömen lässt.
Die Integration öffentlich zugänglicher Ruhezonen und Aufenthaltsbereiche ist wesentlicher Bestandteil des erweiterten Nutzungsangebots: Auf jedem zweiten Podest der sich um das Atrium windenden Rampe sind komfortable Sitzbänke angeordnet. Im Untergeschoss ist die Einrichtung einer Lounge und eines Indoor-Spielplatzes für Kinder vorgesehen. Die Neuplanung der dort befindlichen WC-Anlagen trägt ebenfalls zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bei.
Sie zeichnet sich durch eine unkonventionelle Raumaufteilung sowie einen extremen Farb- und Mustermix aus. Auch die Aussichtsplattform und die Dachterrasse werden in das Redesign mit einbezogen.Ein weiteres Beispiel für den Modernitätsanspruch des Projekts ist das neue Informations- und Wegeleitsystem, welches innovative Multimedia-Installationen wie das vor dem Haupteingang angebrachte Infodisplay mit Multitouch-Interface oder eine virtuellen Ansprechperson am Infopoints im Eingangsbereich einschließt.
Zum Redesign der Zeilgalerie wurde 3deluxe von der IFM Immobilien AG beauftragt.
Hillside House – Luxuriöses Privathaus, Deutschland 2011
3deluxe arbeitet derzeit an einem extravaganten Privathaus südlich von Frankfurt. Der Entwurf für die Villa mit luxuriöser Ausstattung beinhaltet die Architektur sowie das Interior Design. Fertigstellung Herbst 2011.
Der zweigeschossige Luxusbungalow mit einer Nutzfläche von rund 650 qm zeichnet sich durch ein kohärentes und bis ins Detail individualisiertes Gestaltungskonzept aus.
Unter einer metallisch glänzenden Außenhaut scheint der eigentliche Baukörper hervor: ein nahezu vollkommen verglaster Flachdachbungalow. Im Dachgeschoss befindet sich unter der ornamentierten Metallhaut ein gläsernes Penthouse mit weitläufiger Terrasse; verschiebbare Elemente ermöglichen direkte Ausblicke in die Natur. Auch in den unteren Geschossen geht der Wohnbereich fließend in den Außenraum über. Hier verbinden große Schiebetüren in der umlaufenden deckenhohen Verglasung den lichtdurchfluteten Innenraum mit mehreren Terrassen und Balkonen.
Im Inneren des Hauses erlauben die offenen, weitgehend stützenfreien Grundrisse einen ungehinderten Rundumblick. Alle Einbauten und Möbel in den Wohnräumen und dem im Untergeschoss gelegenen Spa sind von 3deluxe eigens für dieses Haus entworfene Unikate. Die Gestaltung der Außenanlage mit einem 16 m langen Pool eingerahmt von verschieden großen Sonnendecks aus Edelholz und Terrassen mit dunklem Natursteinboden spiegelt ebenfalls den hohen Anspruch an Ästhetik, Materialqualität und Nutzungskomfort wider, der dieses exklusive Projekt charakterisiert.
Der zweigeschossige Luxusbungalow mit einer Nutzfläche von rund 650 qm zeichnet sich durch ein kohärentes und bis ins Detail individualisiertes Gestaltungskonzept aus.
Unter einer metallisch glänzenden Außenhaut scheint der eigentliche Baukörper hervor: ein nahezu vollkommen verglaster Flachdachbungalow. Im Dachgeschoss befindet sich unter der ornamentierten Metallhaut ein gläsernes Penthouse mit weitläufiger Terrasse; verschiebbare Elemente ermöglichen direkte Ausblicke in die Natur. Auch in den unteren Geschossen geht der Wohnbereich fließend in den Außenraum über. Hier verbinden große Schiebetüren in der umlaufenden deckenhohen Verglasung den lichtdurchfluteten Innenraum mit mehreren Terrassen und Balkonen.
Im Inneren des Hauses erlauben die offenen, weitgehend stützenfreien Grundrisse einen ungehinderten Rundumblick. Alle Einbauten und Möbel in den Wohnräumen und dem im Untergeschoss gelegenen Spa sind von 3deluxe eigens für dieses Haus entworfene Unikate. Die Gestaltung der Außenanlage mit einem 16 m langen Pool eingerahmt von verschieden großen Sonnendecks aus Edelholz und Terrassen mit dunklem Natursteinboden spiegelt ebenfalls den hohen Anspruch an Ästhetik, Materialqualität und Nutzungskomfort wider, der dieses exklusive Projekt charakterisiert.
